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Bulemie nach 48h?

9. Januar 2017 um 16:48 Letzte Antwort: 10. Januar 2017 um 20:28

Hallo ihr Lieben.

​Vor ein paar Monaten habe ich an angefangen abzunehmen und das auch ganz gut. von 65kg auf ca. 54kg bei Körpergröße von 1,60m. Ich bin (eigentlich) zufrieden aber dann kommt immer wieder der Wahn zu dick zu sein..
​Manachmal habe ich auch diese Essenesanfälle, wo ich unmäßig viel esse. Ich fühle mich ganz schlecht danach und traue mich dann kaum noch auf die Waage. Aber als Selbstkontrolle, überwinde ich mich dazu und steige drauf. In der Hoffnung das sich nur minimal etwas geändert hat.
Vor 2 Tagen habe ich damit angefangen mir den Finger in den Hals zustecken und ja ich habe mich übergeben. Ich fühlte mich besser, irgendwie sogar großartig. Am nächsten Tag hatte ich Schmerzen im Kieferbereich aber das ist nicht der Punkt, seitdem habe ich das große Verlangen, es immer und immer wieder zu tun. Heute auch und es kam sogar schon fast so hoch ohne das ich mir in den Finger in den Hals stecken musste.
​Ist das schon bereits krank? Bitte helft mir, ich weiß nicht was ich tun soll damit das Verlaangen weniger wird ... ich bin genrell ein sehr labiler Mensch und war auch schön öfetrs bei Psyichatern..

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9. Januar 2017 um 17:18

"ist das schon berteits krank?"
ja ist es. denn essstörungen beginnen im kopf, nicht mit sich zu tode hungern oder durch das auskotzen von fressattacken. es hat nichts mit "kieferschmerzen" oder dem drang, immer öfter zu k*tzen zu tun. das ist nur das ergebnis deiner einstellung zu dir selbst und zu deinem körper. dein selbstbild ist scheinbar schon seit längerem aus dem gleichgewicht, du solltest dringend daran arbeiten. hol dir professionelle hilfe oder fange an sport zu treiben, das bringt dir nicht nur eine gute figur sondern auch produktivere gedanken.
kotzen ist der einfachste weg, aber er wird dich kaputt machen, das ist eine abwärtsspirale, aus der du nicht wieder so leicht rauskommst. tu dir das nicht an.

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9. Januar 2017 um 17:33
In Antwort auf xicasss12

"ist das schon berteits krank?"
ja ist es. denn essstörungen beginnen im kopf, nicht mit sich zu tode hungern oder durch das auskotzen von fressattacken. es hat nichts mit "kieferschmerzen" oder dem drang, immer öfter zu k*tzen zu tun. das ist nur das ergebnis deiner einstellung zu dir selbst und zu deinem körper. dein selbstbild ist scheinbar schon seit längerem aus dem gleichgewicht, du solltest dringend daran arbeiten. hol dir professionelle hilfe oder fange an sport zu treiben, das bringt dir nicht nur eine gute figur sondern auch produktivere gedanken.
kotzen ist der einfachste weg, aber er wird dich kaputt machen, das ist eine abwärtsspirale, aus der du nicht wieder so leicht rauskommst. tu dir das nicht an.

ja, dass mag sein. ich bin ein sehr kritischer mensch und liebe es perfektionistisch zu sein und die selbstkontrolle zu haben. ich treibe sehr viel sport, 4x die woche aber es kam einfach wie aus dem nichts, bzw. der gedanke sich den finger in den hals zu stecken.
​ich danke dir dennoch für deine schnelle antwort und das du dir zeit dafür genommen hast

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9. Januar 2017 um 18:28

Wenn du dich selbst schon fragst, ob das "krank" ist, ist das Alarmzeichen genug!
Viele andere schweigen sich in deiner Situation aus, und vertrauen sich niemandem an - und gleiten so in das Untergewicht. Es ist daher wirklich super wichtig, dass du in einem Forum nach Rat suchst!
Ich würde die Anzeichen sehr ernst nehmen und zum Arzt gehen. Aus Rücksicht auf deinen Körper, der es dir ganz sicher danken wird.

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9. Januar 2017 um 21:30
In Antwort auf ashmita02

ja, dass mag sein. ich bin ein sehr kritischer mensch und liebe es perfektionistisch zu sein und die selbstkontrolle zu haben. ich treibe sehr viel sport, 4x die woche aber es kam einfach wie aus dem nichts, bzw. der gedanke sich den finger in den hals zu stecken.
​ich danke dir dennoch für deine schnelle antwort und das du dir zeit dafür genommen hast

"ich bin ein sehr kritischer mensch und liebe es perfektionistisch zu sein und die selbstkontrolle zu haben."
umso vorsichtiger solltest du sein. essstörungen gehen sehr oft mit einem perfektionistischen charakter einher. auch der begriff "sportbulimie" dürfte dir geläufig sein.
in diesem sinne leuchten die alarmlicher rot bei dem, was du beschreibst.
kämpfe dagegen an und überwinde bitte diesen impuls - am besten beide: den "zwang" zur fressattacke und das anschliessende erbrechen. glaube mir: es ist ein teufelskreis, der dich immer weiter runter zieht, der letztlich kontraproduktiv ist (anfangs verstehst du es als "wundermittel" un dein gewicht zu reduzieren/zu halten, aber auch dieser effekt lässt mit der zeit nach bzw. häufen sich die anfälle immer mehr, sodass dir zunehmend die energiern fehlen, deinen alltag zu bestreiten).
ich appelliere an dich die notbremse zu ziehen. alleine oder mit hilfe anderer.
der ansatz da raus zu kommen liegt fast immer an der arbeit am eignene selbstbild. was willst du durch einen "perfekten" körper kompensieren? was erhoffst du dir, was eintreten wird, wenn du erst dein gewichtsziel xy erreicht hast? du baust dir damit eine barriere. manchmal schieben betroffene auch die bulimie vor als begründung, diese oder jene hürde im leben nicht nehmen zu können.
also zusammenfassend: bitte kämpfe dagegen an.

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9. Januar 2017 um 21:30
In Antwort auf ashmita02

ja, dass mag sein. ich bin ein sehr kritischer mensch und liebe es perfektionistisch zu sein und die selbstkontrolle zu haben. ich treibe sehr viel sport, 4x die woche aber es kam einfach wie aus dem nichts, bzw. der gedanke sich den finger in den hals zu stecken.
​ich danke dir dennoch für deine schnelle antwort und das du dir zeit dafür genommen hast

"ich bin ein sehr kritischer mensch und liebe es perfektionistisch zu sein und die selbstkontrolle zu haben."
umso vorsichtiger solltest du sein. essstörungen gehen sehr oft mit einem perfektionistischen charakter einher. auch der begriff "sportbulimie" dürfte dir geläufig sein.
in diesem sinne leuchten die alarmlicher rot bei dem, was du beschreibst.
kämpfe dagegen an und überwinde bitte diesen impuls - am besten beide: den "zwang" zur fressattacke und das anschliessende erbrechen. glaube mir: es ist ein teufelskreis, der dich immer weiter runter zieht, der letztlich kontraproduktiv ist (anfangs verstehst du es als "wundermittel" un dein gewicht zu reduzieren/zu halten, aber auch dieser effekt lässt mit der zeit nach bzw. häufen sich die anfälle immer mehr, sodass dir zunehmend die energiern fehlen, deinen alltag zu bestreiten).
ich appelliere an dich die notbremse zu ziehen. alleine oder mit hilfe anderer.
der ansatz da raus zu kommen liegt fast immer an der arbeit am eignene selbstbild. was willst du durch einen "perfekten" körper kompensieren? was erhoffst du dir, was eintreten wird, wenn du erst dein gewichtsziel xy erreicht hast? du baust dir damit eine barriere. manchmal schieben betroffene auch die bulimie vor als begründung, diese oder jene hürde im leben nicht nehmen zu können.
also zusammenfassend: bitte kämpfe dagegen an.

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10. Januar 2017 um 20:25
In Antwort auf arron_12246038

Wenn du dich selbst schon fragst, ob das "krank" ist, ist das Alarmzeichen genug!
Viele andere schweigen sich in deiner Situation aus, und vertrauen sich niemandem an - und gleiten so in das Untergewicht. Es ist daher wirklich super wichtig, dass du in einem Forum nach Rat suchst!
Ich würde die Anzeichen sehr ernst nehmen und zum Arzt gehen. Aus Rücksicht auf deinen Körper, der es dir ganz sicher danken wird.

Danke für die Nachricht. Ich glaube auch, dass es so ist. Heute hatte ich so den Drang auf Süßigkeiten etc. und danach war es mir wieder kotzübel, da das schlechte Gewissen auftrat. Ich trau mich nicht mit jemanden darüber zu reden auch wenn ichh kurz davor bin.
​Momentan habe ich auch ziemlich den Schulstress und die Noten sind nicht gerade der hammer (Noten zwischen 1-4). Mein Vater vor allem macht Druck. Ich zitiere: "Entweder aus dir wird was mein Kind, oder du wirst nichts." und das sitz..
​Meine Eltern wissen, dass ich labil bin aber von der Bulemie noch nicht und das macht es gerade auch nicht einfach. Ich habe Angst und ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr weier, obwoh ích Freund, Freunde und Familie habe ..

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10. Januar 2017 um 20:28
In Antwort auf xicasss12

"ich bin ein sehr kritischer mensch und liebe es perfektionistisch zu sein und die selbstkontrolle zu haben."
umso vorsichtiger solltest du sein. essstörungen gehen sehr oft mit einem perfektionistischen charakter einher. auch der begriff "sportbulimie" dürfte dir geläufig sein.
in diesem sinne leuchten die alarmlicher rot bei dem, was du beschreibst.
kämpfe dagegen an und überwinde bitte diesen impuls - am besten beide: den "zwang" zur fressattacke und das anschliessende erbrechen. glaube mir: es ist ein teufelskreis, der dich immer weiter runter zieht, der letztlich kontraproduktiv ist (anfangs verstehst du es als "wundermittel" un dein gewicht zu reduzieren/zu halten, aber auch dieser effekt lässt mit der zeit nach bzw. häufen sich die anfälle immer mehr, sodass dir zunehmend die energiern fehlen, deinen alltag zu bestreiten).
ich appelliere an dich die notbremse zu ziehen. alleine oder mit hilfe anderer.
der ansatz da raus zu kommen liegt fast immer an der arbeit am eignene selbstbild. was willst du durch einen "perfekten" körper kompensieren? was erhoffst du dir, was eintreten wird, wenn du erst dein gewichtsziel xy erreicht hast? du baust dir damit eine barriere. manchmal schieben betroffene auch die bulimie vor als begründung, diese oder jene hürde im leben nicht nehmen zu können.
also zusammenfassend: bitte kämpfe dagegen an.

Es ist ein Teufelskreis davon hörte ich und alleine schafft man da auch irgendwie nicht raus aber ich hasse es, den Mitleid andere Menschen zuertragen auch wenn sie es nur gut meinen. Aber ich bin jemand, der sowas alleine regelt auch wenn es bei der Sache unmöglich scheint. Die Angst zuu versagen ist größer als alles andere.
​Ich möchte einfach den Sinn des Lebens finden und sagen können: "Ja, mir geht es gut!" aber dies konnte ich in den letzten 2 Jahren nicht so behaupten.

​DEnnoch vielen liebenm Dank, für die Tipps etc. und das du darauf geantwortest hast.

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