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Buddhismus. diamantweggruppe ole nydhal. gefährlich ?

16. August 2016 um 6:46

Hallo,

bin seit 3 Wochen mit einer Frau zusammen ( 37, mit Kind ). Sie bedeutet mir sehr viel, jedoch mache ich mir Sorgen.

Sie ist seit März auf dem Buddhismustrip. Möchte auch irgendwann Buddhistin werden. Nun ist sie ausgerechnet im Diamantwegzentrum Frankfurt von Karma Kagyü gelandet. Laut Internet wäre der Verein nicht ganz koscher und sogar Sektenähnlich.

Sie hängt da so drin, das sie ( um Sonntags hinzugehen ) Termine mit Freunde sausen lässt.

Sie erzähle mir was von "Gruppenkuscheln" ( alle miteinander ) und das sie mit dem einem von dort schon so guter Freund ist das sie ihn zur Begrüßung auf den Mund küsst.

Angeblich fährt sie NUR wegen der Meditation dorthin, aber ich habe Angst das sie manipuliert wird und am Ende dort nicht mehr weg kommt ( sie redet immer davon wie lieb die Menschen sind, wie verständnisvoll und das sie sie verstehen können, etc. )

Wer weiss was ? Kennt Rat oder Hilfe ? Oder hat sogar Erfahrungen diesbezüglich gemacht ?

Danke schonmal

Gruß

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16. August 2016 um 16:34

Ich hatte mal eine
Brieffreundin, die ebenfalls Buddhistin war. Sie wollte mich "BEKEHREN."

Ein Serienmörder war für sie ein sehr liebenswerter und wertvoller Mensch, "der von der Gesellschaft einfach gemocht und akzeptiert werden müsse, weil sie doch in der tiefsten Seele unschuldig seien." Mörder waren, laut ihrer Ansicht, Menschen, die nicht genau wussten, was sie vor Tagen oder Jahren, genau taten. Deshalb würde sie für sie beten. Ich mailte ihr zurück, sie solle doch einen Serienmörder heiraten. Nein, mailte sie mir, heiraten käme für sie nicht in Frage, sie müsse jetzt beten. Sie würde immer beten, den ganzen Tag - schrieb sie zumindest. Auch alle Tiere waren für sie heilig: Blutegel, Kakerlaken, Maden usw. Sie schrieb mir ellenlange Mails, in denen sie immer wieder betonte, wie schön doch die Welt sei, dass Kriege nichts zu bedeuten hätten, weil jeder Krieg ein Einklang mit der Natur sei. Ich weiß bis heute nicht, was sie damit meinte. Ich ließ die Mails ausdrücken und zeigte sie einer Religionswissenschaftlerin. Wir beide kamen zu dem Ergebnis, dass sie verrückt ist, oder, genauer gesagt, verrückt gemacht wurde. Ihr Name war "Dakar" oder so ähnlich. Den Namen erhielt sie bei ihrer "Taufe." Nach einigen Tagen wurde es mir zu viel: Also mailte ich zurück, dass sie mich am ... kann. Ich empfahl ihr, einen Gehirnchirurgen aufzusuchen. Dazu nannte ich ihr ein fingiertes amerikanisches Gehirnzentrum in L.A., USA. Na ja, gearbeitet hat sie nichts, "aber, das würde schon noch kommen ..." Sie wollte eine "individuelle" Praxis für "angehende" Buddhisten eröffnen: Sie hatte eine Freundin, die gar nicht existent war. Dennoch unterschrieb sie immer mit zwei Namen. Es sei, so erklärte sie mir, der Schatten ihres zweiten Lebens. Vermutlich war es der Schatten in ihrem Gehirn.

Ich würd`s nicht sagen, aber diese Geschichte stimmt tatsächlich. Ich leide heute noch darunter.

Wünsche Dir viel Spaß mit Deiner neuen Freundin. Und natürlich viel Glück. Würde mich freuen, wieder von Dir zu hören. HA!


Liebe Grüße,


lib

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