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Bösartige Mutter verkaufte heimlich und unberechtigt meine heiß geliebten Kindheitserinnerungen. Was kann ich tun?

25. Dezember 2016 um 18:29

Bösartige Mutter verkaufte heimlich und unberechtigt meine heiß geliebten Kindheitserinnerungen. Was kann ich tun?Das Verhältnis zu meiner Mutter ist seit Jahren grottenschlecht. Sie hasst mich abgrundtief, da sie in mir ständig ihren verhassten und inzwischen verstorbenen Ehemann, meinen Vater, wieder erkennt. Seit Jahren nutzt sie deshalb jede Gelegenheit mir maximal weh zu tun, wann immer sie kann. Ich wohne in sehr beengten und bescheidenen finanziellen Verhältnissen, wohin ich leider nicht alle meine wenigen Kindheitserinnerungen, vor allem an meinen Vater, mitnehmen konnte und deshalb viel in ihrem großen Haus stehen lassen musste. Das Haus wie auch eine große Summe Geld stammen noch von meinen Großeltern, die wollten, dass ich es zur Absicherung einer schweren Erbkrankheit erhalten soll (leider nirgendwo schriftlich fest gehalten), gehört aber bis heute leider formalrechtlich meiner Mutter, die mich dafür ständig kriechen lässt.

Unglücklicherweise erwähnte ich im Sommer, wie stark ich an 2 Gegenständen hänge, die eine unwiederbringliche Kindheitserinnerung für mich darstellen. Dies nutzte sie daraufhin sofort die beiden Sachen heimlich zum Verkauf zu inserieren, hat sie auch tatsächlich vor ca. 2 Wochen zu einem Spottpreis verkauft und mir dies heute kichernd als "Weihnachtsgeschenk" mitgeteilt, verbunden mit dem Hinweis, Rückholung wäre unmöglich, da sie keine Käuferdaten mehr hätte. Mein Weihnachten ist zerstört und ich bin nur noch am Heulen.

2 Fragen:

1. Was kann ich bloß tun, um meine geliebten Sachen wieder zu bekommen? Meine eigenen Ideen sind nicht besonders: Ich könnte sie bei der Polizei anzeigen in der Hoffnung, dass diese irgendwie den Käufer ermittelt, etwa über die Telefondaten. Bezahlen müsste ich dies definitiv mit dem hohen Preis der vollständigen Enterbung und Verlust meiner Lebenssicherheit sowie des Wegschmeißens meiner restlichen Sachen durch sie, was für mich noch schlimmer ist. Eine ganzseitige Suchanzeige in der selben Zeitung, über die sie die Sachen verkaufte mit Bitte an den ehrlichen Käufer um Rückgabe zum 5fachen Kaufpreis wäre auch irre teuer mit fragwürdigem Erfolg. Weitere Ideen fehlen mir. Hier seid ihr gefragt.

2. Ich koche verständlicherweise vor Wut auf meine Mutter und muss sie unbedingt stoppen sich weiter an meinen Sachen zu vergreifen. Sie hat schon oft welche davon heimlich und ungefragt weg geworfen, aber noch nie so bedeutsame und wertvolle wie dieses Mal. Auch intensive Bemühungen einen externen Lagerraum für meine Sachen anzumieten blieben erfolglos und überstiegen auch oft mein Budget. Ich würde ihr gerne einen Denkzettel verpassen, der solche Handlungen ein für alle Mal stoppt, aber auch hier ohne das erwähnte Enterbungsrisiko. Bitte um Ideen!

Vielen Dank im Voraus von eurer sehr traurigen und verzweifelten Mandyprincess! Bitte nur sachliche Ratschläge, keine Beschimpfungen, danke!

 

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4. März um 19:31

Versuch loszulassen.dein schmerz erfreut nur deine gebärerin.mutter mag ich sowas nicht denken

meine mutter hat auch meine kindheitssachen,die heute enorme preise erziehen würden,entsorgt.
sie dachte das braucht keiner mehr.tja

kopf hoch.menschen weltweit verlieren ihr ganze hab und gut bei bränden,naturkarastrophen ect.

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5. März um 16:02

Gerade den Gefallen würde ich ihr nicht tun. Im Zweifel einfach mitteilen, dass ich das nicht in Ordnung fand und mich das verletzt hat und dann auf Distanz gehen. Wieso sollte man auf das Erbe verzichten? Ich sehe das als Schmerzensgeld für alles, was die egozentrischen Eltern einem angetan haben. Wenn das Eigentum der Sachen bei der Mutter lag, kann man eh nichts tun. Wenn die Sachen wirklich der Tochter gehörte kann sie Schadensersatz geltend machen, wenn sie noch die Rechnungen und Nachweise hatte, dass sie die Sachen angeschafft hat. Da es sich aber um Kinderheitserinnerungen handelte, gehörten die Sachen wohl eindeutig der Mutter und die kann damit machen, was sie will. Am Ende hilft nur: Eigene Sachen in Sicherheit bringen (eigene Wohnung, eigenes Zimmer abschließen, usw.). Ich würde vermutlich ausziehen und Unterhalt geltend machen.

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5. März um 23:51

Auch wenn man nicht auf das Erbe verzichtet kann man frei sein und tun was man will. 

 

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6. März um 9:25

Die Tochter hat einen gesetzlichen Anspruch auf ihr Pflichtteil des Erbes. Sie muss deshalb keinen Kontakt zu ihrer Mutter haben. Wenn ihr der Kontakt nicht gut tut, dann soll sie ihn abbrechen. Auf ihre Rechte bezüglich des Erbes hat das keinen Einfluss. 

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6. März um 19:00

Es geht beides. Bruch und trotzdem erben. Das eine schließt das andere nicht aus. 

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6. März um 19:46

Das kann die TE ja selber entscheiden wie sie darueber denkt und fuehlt. 

Aber sie betont immer wieder wie wichtig ihr alte Erbstücke sind. 

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