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Borderliner!!!!

18. November 2002 um 10:32 Letzte Antwort: 26. August 2013 um 7:57

Hallo zusammen.

Hat irgendjemand von Euch Erfahrung mit dem Borderline-Syndrom?

Es hat lange gedauert, aber mittlerweile bin zu 95% überzeugt, dass eine Arbeitskollegin von mir dieses Syndrom hat.

Aber ich weiss nicht, wie weiter.....

Kann jemand helfen?????

LG

venezia

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18. November 2002 um 11:16

Hallo venezia
sagst Du mir bitte, was Du persönlich darunter verstehst?

Mir fällt dazu Grenz-Gängerin ein

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18. November 2002 um 11:24
In Antwort auf bahija_12531786

Hallo venezia
sagst Du mir bitte, was Du persönlich darunter verstehst?

Mir fällt dazu Grenz-Gängerin ein

Gut übersetzt...
...die Bezeichnung dieser psychischen Störung will die Grenze zwischen Neurose und Psychose bezeichnen. Es gibt diese psychische Krankheit tatsächlich. Und wie gesagt, erlebe ich es (und es erschreckt mich), nur weiss ich absolut nicht, wie ich jetzt, da ich mir sicher bin, dass meine Arbeitskollegin diese Störung hat, damit umgehen soll......

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18. November 2002 um 12:03

Ich denke schon!
hallo venezia!

es ist noch nicht wirklich raus, ob es sich bei mienr mutter um borderline oder hysterie handelt!

aber egal, welche bezeichnung, es ist ein echter horror mit solchen menschen!
hab mir sagen lassen (von einem psychologen), dass der umgang viel geduld und verständnis braucht und man sich auf keien fall alles zu herzen nehmen darf, was boderliner so von sich geben.
ich weiss nicht, wie nah dein verhältnis zu deiner kollegin ist bzw. wie "abhängig" du von ihr bist! aber bei einer mutter ist das ganze nicht so einfach und es zermürbt mich ziemlich, da ich mit den ständigen stimmungsschwankungen nicht zurecht komme!

wie äussert sich das bei deiner kollegin?

lg, aquarius

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18. November 2002 um 12:30
In Antwort auf sharyl_11904047

Ich denke schon!
hallo venezia!

es ist noch nicht wirklich raus, ob es sich bei mienr mutter um borderline oder hysterie handelt!

aber egal, welche bezeichnung, es ist ein echter horror mit solchen menschen!
hab mir sagen lassen (von einem psychologen), dass der umgang viel geduld und verständnis braucht und man sich auf keien fall alles zu herzen nehmen darf, was boderliner so von sich geben.
ich weiss nicht, wie nah dein verhältnis zu deiner kollegin ist bzw. wie "abhängig" du von ihr bist! aber bei einer mutter ist das ganze nicht so einfach und es zermürbt mich ziemlich, da ich mit den ständigen stimmungsschwankungen nicht zurecht komme!

wie äussert sich das bei deiner kollegin?

lg, aquarius

Hallo Aquarius!
Tja, wie äussert sich das??!! Das ist sehr komplex. Was mir persönlich am meisten Mühe macht sind ihre extremen, unberechenbaren Ausbrüche. In letzter Zeit leider fast nur noch destruktiver Art. Sie ist sehr unberechenbar. Sie kann in einer Minute völlig überschwänglich sein und in der nächsten musst Du aufpassen, dass sie Dir nicht eine Kaffeetasse Richtung Kopf nachwirft.

Oder sie sagt von sich selber, dass sie attraktiv sei, gut aussehe und bestimmt bald "einen Mann kriegt" und das ohne zu übertreiben, 20 mal pro Stunde, den ganzen Tag. Und am nächsten Tag sagt in der gleichen Häufigkeit, sie dick, hässlich und niemand hätte sie gern.

Sie erdrückt mich, ich bin meist eher auf ihrer Sonnenseite, aber andere hier im Büro sind auf ihrer Schattenseite, und manchmal glaube ich, dass es ihr irgendwann "ausklinkt" im Hirn. Sie ist sowas von aggressiv, aus dem Nichts heraus kann sie unkontrolliert toben und schreien und Sachen rumwerfen.

Sie 31 Jahre, benimmt sich aber schlimmer als ein Kind in der Trotzphase.

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19. November 2002 um 7:35
In Antwort auf oskar_11846919

Hallo Aquarius!
Tja, wie äussert sich das??!! Das ist sehr komplex. Was mir persönlich am meisten Mühe macht sind ihre extremen, unberechenbaren Ausbrüche. In letzter Zeit leider fast nur noch destruktiver Art. Sie ist sehr unberechenbar. Sie kann in einer Minute völlig überschwänglich sein und in der nächsten musst Du aufpassen, dass sie Dir nicht eine Kaffeetasse Richtung Kopf nachwirft.

Oder sie sagt von sich selber, dass sie attraktiv sei, gut aussehe und bestimmt bald "einen Mann kriegt" und das ohne zu übertreiben, 20 mal pro Stunde, den ganzen Tag. Und am nächsten Tag sagt in der gleichen Häufigkeit, sie dick, hässlich und niemand hätte sie gern.

Sie erdrückt mich, ich bin meist eher auf ihrer Sonnenseite, aber andere hier im Büro sind auf ihrer Schattenseite, und manchmal glaube ich, dass es ihr irgendwann "ausklinkt" im Hirn. Sie ist sowas von aggressiv, aus dem Nichts heraus kann sie unkontrolliert toben und schreien und Sachen rumwerfen.

Sie 31 Jahre, benimmt sich aber schlimmer als ein Kind in der Trotzphase.

Hi venezia!
also was du da so beschreibst kenn ich sehr gut! meine mutter ist genauso. in einem moment lustig & gut drauf, im anderen moment z tode betrübt, depressiv & unausstehlich! das schlimme für ich ist, das ich nie abschätzen kann, wie sie reagiert, was ich z7 erwarten hab, wenn ich sie besuche oder mit ihr telefoniere! deswegen sind das für mich immer augenblicke, die mich immens viel kraft kosten und ich bin eigentlich immer nervös, wenn ich sie besuchen bzw. anrufen "soll". am meisten regen mich aber ihre ständig schwankenden meinungen über diverse themen, die meistens mich bzw. meine leben & meinen partner betreffen, auf.
auch kenn ich diese wutausbrüche leider nur zu gut, es ist immer ien horror, aber eben leider nicht berechenbar, wenn sie wieder auftreten & wie arg sie ausfallen!
wie geht ihr mit euerer kollegin im büro um, versucht ihr, ihr "alles" recht zu machen und möglichst viel negatives von ihr fern zu halten?

lg, aquarius

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19. November 2002 um 8:16
In Antwort auf sharyl_11904047

Ich denke schon!
hallo venezia!

es ist noch nicht wirklich raus, ob es sich bei mienr mutter um borderline oder hysterie handelt!

aber egal, welche bezeichnung, es ist ein echter horror mit solchen menschen!
hab mir sagen lassen (von einem psychologen), dass der umgang viel geduld und verständnis braucht und man sich auf keien fall alles zu herzen nehmen darf, was boderliner so von sich geben.
ich weiss nicht, wie nah dein verhältnis zu deiner kollegin ist bzw. wie "abhängig" du von ihr bist! aber bei einer mutter ist das ganze nicht so einfach und es zermürbt mich ziemlich, da ich mit den ständigen stimmungsschwankungen nicht zurecht komme!

wie äussert sich das bei deiner kollegin?

lg, aquarius

Solche Menschen...
haben ein ernstes Krankheitsbild.
aber egal, welche bezeichnung, es ist ein echter horror mit solchen menschen!
Diese Menschen leiden haben Angst uns das was sie von sich geben ist meist ein Hilfeschrei.Selbsverletzung ist an der Tagesordnung-ich glaube ihr wisst nicht genau was Borderline ist.
Lest den Tread "Wenn die Seele schreit" und hier noch eine hilfreiche Seite www.borderline-community.de.

Ich hoffe das hilft euch.

Liebe Grüße
Petersilia

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19. November 2002 um 8:49
In Antwort auf sharyl_11904047

Hi venezia!
also was du da so beschreibst kenn ich sehr gut! meine mutter ist genauso. in einem moment lustig & gut drauf, im anderen moment z tode betrübt, depressiv & unausstehlich! das schlimme für ich ist, das ich nie abschätzen kann, wie sie reagiert, was ich z7 erwarten hab, wenn ich sie besuche oder mit ihr telefoniere! deswegen sind das für mich immer augenblicke, die mich immens viel kraft kosten und ich bin eigentlich immer nervös, wenn ich sie besuchen bzw. anrufen "soll". am meisten regen mich aber ihre ständig schwankenden meinungen über diverse themen, die meistens mich bzw. meine leben & meinen partner betreffen, auf.
auch kenn ich diese wutausbrüche leider nur zu gut, es ist immer ien horror, aber eben leider nicht berechenbar, wenn sie wieder auftreten & wie arg sie ausfallen!
wie geht ihr mit euerer kollegin im büro um, versucht ihr, ihr "alles" recht zu machen und möglichst viel negatives von ihr fern zu halten?

lg, aquarius

Hi Aquarius.
Guten morgen.

Ich weiss fast gar nicht mehr, WIE damit umgehen. Wie Du selber schon sagst, es braucht enorm viel Energie. Erschwerend kommt hinzu, dass die ganze Situation hier im Büro nicht gerade einfach ist. Wir sind ein kleines Team mit sehr unterschiedlichen Charakteren. Es gibt noch eine andere Frau hier, mit der ist "sie" schon lange verkracht. Bis diesen Herbst konnte ich irgendwie immer vermitteln, oder als "Pufferzone" dienen, um so schlimmeres zu verhindern. Aber wenn ich schon nur in Urlaub war, krachte das ganze Kartenhaus zusammen. Nund habe ich gekündigt, in einem Monat höre ich auf hier. Und seitdem sie weiss, dass ich weggehe, geht es nur noch bergab, allgemein zeigt sie eher eine sehr depressive Phase, sie verletzt sich tatsächlich auch vermehrt (gerade heute morgen wieder, Schnitt an der Daumenwurzel) und gegen die andere Frau wird sie immer aggressiver. Ich verstehe auch gar nicht, warum sie sich so sehr an mich hängt. Ich habe von Anfang an klare Grenzen gezogen, wollte privat nicht auch noch mit ihr zusammen sein (ich habe Familie), Aber in den letzten 2 Jahren hat sich ihr ganzes Sozialumfeld aufgelöst, und sie erzählt immerzu, ich sei ihre beste Freundin, ihre einzige Freundin.Dabei habe ich sie nie anders behandelt, als alle anderen auch.

Jetzt habe ich fast ein bisschen Angst vor der Zeit, "nach mir", obwohl mich das nichts mehr angehen sollte, aber ich mache mir auch Sorgen um die andere Frau. Irgendwie kann ich aber mit niemandem wirklich reden.

Wir sind wohl beide in einer blöden Situation, Du, weil Du als Tochter wohl "Pflichtgefühle" hast, und ich, weil ich den ganzen Tag mit meiner Arbeitskollegin konfrontiert bin......

Weiss Deine Mutter, wie sie auf Dich wirkt?

lg, venezia.

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19. November 2002 um 8:51
In Antwort auf ceri_12436226

Solche Menschen...
haben ein ernstes Krankheitsbild.
aber egal, welche bezeichnung, es ist ein echter horror mit solchen menschen!
Diese Menschen leiden haben Angst uns das was sie von sich geben ist meist ein Hilfeschrei.Selbsverletzung ist an der Tagesordnung-ich glaube ihr wisst nicht genau was Borderline ist.
Lest den Tread "Wenn die Seele schreit" und hier noch eine hilfreiche Seite www.borderline-community.de.

Ich hoffe das hilft euch.

Liebe Grüße
Petersilia

Hi petersilia!
auf jeden fall ist borderline ein ernstes krankheitsbild, dass man nicht auf die leicht schulter nehmen darf!
wenn du meine beiträge gelsen hast, weisst du auch, ob es noch nicht genau heraus ist, ob meine mutter borderliner ist oder ob es sich um hysterie, aber nicht um hysterie, wie sie die geseelschft kennt, handelt. leider geht sie nicht zum arzt und versucht sich wenigstens ein bischen helfen zu lassen! angst hat meine mutter ständig vor allem mögliche, sieht riesengrosse probleme, wo keine sind, aber selbst verletzen tut sie sich gott sei dank nicht! da verletzt sie schon eher ihre mitmenschen und ausgerechnet jene, die sie lt. ihren aussagen am liebsten hat!
ausserdem denke ich, dass die angehörigen im umgang mit solchen menschen beraten werden müssten!

lg, aquarius

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19. November 2002 um 9:00
In Antwort auf sharyl_11904047

Hi venezia!
also was du da so beschreibst kenn ich sehr gut! meine mutter ist genauso. in einem moment lustig & gut drauf, im anderen moment z tode betrübt, depressiv & unausstehlich! das schlimme für ich ist, das ich nie abschätzen kann, wie sie reagiert, was ich z7 erwarten hab, wenn ich sie besuche oder mit ihr telefoniere! deswegen sind das für mich immer augenblicke, die mich immens viel kraft kosten und ich bin eigentlich immer nervös, wenn ich sie besuchen bzw. anrufen "soll". am meisten regen mich aber ihre ständig schwankenden meinungen über diverse themen, die meistens mich bzw. meine leben & meinen partner betreffen, auf.
auch kenn ich diese wutausbrüche leider nur zu gut, es ist immer ien horror, aber eben leider nicht berechenbar, wenn sie wieder auftreten & wie arg sie ausfallen!
wie geht ihr mit euerer kollegin im büro um, versucht ihr, ihr "alles" recht zu machen und möglichst viel negatives von ihr fern zu halten?

lg, aquarius

Hallo aquarius16
nennt sich das, womit sich deine mutter plagt,
nicht auch "manisch-depressiv"?

auch wenns schwer fällt, ist es doch für dich selber nötig, sehr stark innere distanz zu deiner mutter zu wahren - und ihre ansichten nicht so ernst zu nehmen.
schliesslich weißt du doch selbst, was für dich wahrlich das allerbeste ist, so dass es dir hilft, innere stärke und ausgeglichenheit bewahren zu können - meistens zumindest.

achte gut auf dich auf selbst

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19. November 2002 um 9:01
In Antwort auf oskar_11846919

Hi Aquarius.
Guten morgen.

Ich weiss fast gar nicht mehr, WIE damit umgehen. Wie Du selber schon sagst, es braucht enorm viel Energie. Erschwerend kommt hinzu, dass die ganze Situation hier im Büro nicht gerade einfach ist. Wir sind ein kleines Team mit sehr unterschiedlichen Charakteren. Es gibt noch eine andere Frau hier, mit der ist "sie" schon lange verkracht. Bis diesen Herbst konnte ich irgendwie immer vermitteln, oder als "Pufferzone" dienen, um so schlimmeres zu verhindern. Aber wenn ich schon nur in Urlaub war, krachte das ganze Kartenhaus zusammen. Nund habe ich gekündigt, in einem Monat höre ich auf hier. Und seitdem sie weiss, dass ich weggehe, geht es nur noch bergab, allgemein zeigt sie eher eine sehr depressive Phase, sie verletzt sich tatsächlich auch vermehrt (gerade heute morgen wieder, Schnitt an der Daumenwurzel) und gegen die andere Frau wird sie immer aggressiver. Ich verstehe auch gar nicht, warum sie sich so sehr an mich hängt. Ich habe von Anfang an klare Grenzen gezogen, wollte privat nicht auch noch mit ihr zusammen sein (ich habe Familie), Aber in den letzten 2 Jahren hat sich ihr ganzes Sozialumfeld aufgelöst, und sie erzählt immerzu, ich sei ihre beste Freundin, ihre einzige Freundin.Dabei habe ich sie nie anders behandelt, als alle anderen auch.

Jetzt habe ich fast ein bisschen Angst vor der Zeit, "nach mir", obwohl mich das nichts mehr angehen sollte, aber ich mache mir auch Sorgen um die andere Frau. Irgendwie kann ich aber mit niemandem wirklich reden.

Wir sind wohl beide in einer blöden Situation, Du, weil Du als Tochter wohl "Pflichtgefühle" hast, und ich, weil ich den ganzen Tag mit meiner Arbeitskollegin konfrontiert bin......

Weiss Deine Mutter, wie sie auf Dich wirkt?

lg, venezia.

Ich hab...
es ihr schon oft genug gesagt, aber ich weiss nicht, ob sie sich dessen tatsächlich bewusst ist oder darüber nachdenkt! irgendwie zerreisst es mir das herz, aber was soll ich tun, ich werd wohl damit leben müssen & akzeptieren lernen, dass es so ist! nur es braucht zeit und irrsinnig viel energie, die ich zeitweise aber nicht aufbringen kann! vernünftige gespräche sind einfach nicht mehr möglich, sie war auch schon 2 mal in behandlung, aber es hat nicht wirklich was gebracht, denn jedesmal fällt sie wieder in ihr altes verhaltensmuster zurück, sie nimmt keine rat & teilweise keine hilfe an.
als tochter ist diese situation wahrlich eine sehr schwierige! habe jeden tag "angst", dass sie wieder mal auszuckt, da ist schon soviel vorgefallen, ich könnte bücher drüber schreiben! und leider sind das alles keine sehr feine bzw. nette vorfälle gewesen, die auch wiederum immense kraft kosten um zu verzeihen bzw. zu vergessen, besser gesagt, verdrängen!
ich kann dir nur als tip geben, kümmere dich nicht weiter um deine kollegin mehr als du willst, das klingt zwar hart, aber es zeiht auch dich mitrunter! du musst dein eigenes leben leben, und das abkapseln geht bei einer arbeitskollegin doch etwas einfacher als bei einem angehörigen, denke ich zumindest!

lg und viel glück, aquarius!

hast schon eine neue arbeit in aussicht?

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19. November 2002 um 9:06
In Antwort auf bahija_12531786

Hallo aquarius16
nennt sich das, womit sich deine mutter plagt,
nicht auch "manisch-depressiv"?

auch wenns schwer fällt, ist es doch für dich selber nötig, sehr stark innere distanz zu deiner mutter zu wahren - und ihre ansichten nicht so ernst zu nehmen.
schliesslich weißt du doch selbst, was für dich wahrlich das allerbeste ist, so dass es dir hilft, innere stärke und ausgeglichenheit bewahren zu können - meistens zumindest.

achte gut auf dich auf selbst

Das ist sie sicher auch!
da fällt soviel zusammen, von jedem krankheitsbild passen einige symptome!
ich weiss, dass ich mich innerlich stärker distanzieren muss, aber es fällt mir leider sehr schwer, da ich zu ihr immer schon eine enge beziehung gehabt habe. meine schwester tut sich da leichter, aber sie war in solchen dingen schon immer ein bisschen "härter".
bin auch in therapie um mit dem ganzen problem besser umgehen zu lernen!

lg, aquarius

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19. November 2002 um 9:14
In Antwort auf sharyl_11904047

Ich hab...
es ihr schon oft genug gesagt, aber ich weiss nicht, ob sie sich dessen tatsächlich bewusst ist oder darüber nachdenkt! irgendwie zerreisst es mir das herz, aber was soll ich tun, ich werd wohl damit leben müssen & akzeptieren lernen, dass es so ist! nur es braucht zeit und irrsinnig viel energie, die ich zeitweise aber nicht aufbringen kann! vernünftige gespräche sind einfach nicht mehr möglich, sie war auch schon 2 mal in behandlung, aber es hat nicht wirklich was gebracht, denn jedesmal fällt sie wieder in ihr altes verhaltensmuster zurück, sie nimmt keine rat & teilweise keine hilfe an.
als tochter ist diese situation wahrlich eine sehr schwierige! habe jeden tag "angst", dass sie wieder mal auszuckt, da ist schon soviel vorgefallen, ich könnte bücher drüber schreiben! und leider sind das alles keine sehr feine bzw. nette vorfälle gewesen, die auch wiederum immense kraft kosten um zu verzeihen bzw. zu vergessen, besser gesagt, verdrängen!
ich kann dir nur als tip geben, kümmere dich nicht weiter um deine kollegin mehr als du willst, das klingt zwar hart, aber es zeiht auch dich mitrunter! du musst dein eigenes leben leben, und das abkapseln geht bei einer arbeitskollegin doch etwas einfacher als bei einem angehörigen, denke ich zumindest!

lg und viel glück, aquarius!

hast schon eine neue arbeit in aussicht?

Du hast...
...wahrscheinlich recht. Sicher sogar, aber es ist einfacher gesagt als getan.

Diese "Einwände" die da jetzt noch so kommen, (manisch-depressiv usw.), das hab ich mir alles auch schon überlegt. Aber letztlich kann man solche Menschen schlecht einfach nur beschreiben, die einzelnen Vorkommnisse sind zwar mitunter sehr schlimm, aber der ganze Komplex Mensch macht es schlussendlich aus, stimmts??? Die Summe aller Dinge. Sogar die lichten (wenn auch selten werdenden) "liebenswerten" Momente. So extrem die eine Seite ist, so extrem ist eben auch die andere.

Und ich fälle grundsätzlich nicht leichtsinnig ein Urteil. Ich habe 2 Jahre gebraucht, bis ich das Bild zusammen hatte.

Im übrigen passt es auch in das Krankheitsbild eines Borderliners, dass er mehrmal Therapien abbricht, oder die Therapien nicht anschlagen.

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19. November 2002 um 10:05
In Antwort auf sharyl_11904047

Das ist sie sicher auch!
da fällt soviel zusammen, von jedem krankheitsbild passen einige symptome!
ich weiss, dass ich mich innerlich stärker distanzieren muss, aber es fällt mir leider sehr schwer, da ich zu ihr immer schon eine enge beziehung gehabt habe. meine schwester tut sich da leichter, aber sie war in solchen dingen schon immer ein bisschen "härter".
bin auch in therapie um mit dem ganzen problem besser umgehen zu lernen!

lg, aquarius

Aquarius19
das ist bereits doch eine intelligente entscheidung, dass du dich in therapie begeben hast und damit gut für dich selber sorgst.

denn, du kannst ja deine mutter nicht zwingen, sich in behandlung zu begeben, wenn sie das von sich aus nicht will bzw. es ihr (noch) nicht möglich ist, bei sich selbst zu erkennen, dass mit ihr etwas nicht stimmt und sie völlig aus dem lot gekommen ist.
und auf dauer machst du dich mit deiner konzentration auf deine mutter selber kaputt bzw. schwächst dich weiter...

es ist nicht möglich, anderen mit wort und/oder tat behilflich sein zu können, wenn diese es gar nicht für sich selber annehmen können bzw. bereit und empfänglich dafür sind.

sei vor allem für dich selber segensreich und die grösste hilfe, dann bekommst du auch die nötige geistige stärke für deine mutter und andere, die unter sich selber leiden.

alles erhellende und schimmernde für dich

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19. November 2002 um 10:14
In Antwort auf bahija_12531786

Aquarius19
das ist bereits doch eine intelligente entscheidung, dass du dich in therapie begeben hast und damit gut für dich selber sorgst.

denn, du kannst ja deine mutter nicht zwingen, sich in behandlung zu begeben, wenn sie das von sich aus nicht will bzw. es ihr (noch) nicht möglich ist, bei sich selbst zu erkennen, dass mit ihr etwas nicht stimmt und sie völlig aus dem lot gekommen ist.
und auf dauer machst du dich mit deiner konzentration auf deine mutter selber kaputt bzw. schwächst dich weiter...

es ist nicht möglich, anderen mit wort und/oder tat behilflich sein zu können, wenn diese es gar nicht für sich selber annehmen können bzw. bereit und empfänglich dafür sind.

sei vor allem für dich selber segensreich und die grösste hilfe, dann bekommst du auch die nötige geistige stärke für deine mutter und andere, die unter sich selber leiden.

alles erhellende und schimmernde für dich

Danke
für deine lieben worte, manyways!
die therapie hat mir zumindest einmal geholfen, alles realistischer zu sehen und vor allem, weiss ich, dass es meine mutter oft nicht so meint, wie sie es zum ausdruck bringt. dennoch hab ich noch sehr oft schwache momente für mich selber, in denen ich wegen des gesamten zustandes ziemlich verzweifelt bin und mich frage, warum!
gott sei dank hab ich eine tollen partner, der mir dann immer wieder aus diesen verzweifelten momenten heraus hilft, er ist für mich dann das erhellende & schimmernde! alleine würd ich das leider momentan noch nicht so toll schaffen!
aber ich merke, dass es aufwärts geht!

glg, aquarius

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19. November 2002 um 10:20
In Antwort auf oskar_11846919

Du hast...
...wahrscheinlich recht. Sicher sogar, aber es ist einfacher gesagt als getan.

Diese "Einwände" die da jetzt noch so kommen, (manisch-depressiv usw.), das hab ich mir alles auch schon überlegt. Aber letztlich kann man solche Menschen schlecht einfach nur beschreiben, die einzelnen Vorkommnisse sind zwar mitunter sehr schlimm, aber der ganze Komplex Mensch macht es schlussendlich aus, stimmts??? Die Summe aller Dinge. Sogar die lichten (wenn auch selten werdenden) "liebenswerten" Momente. So extrem die eine Seite ist, so extrem ist eben auch die andere.

Und ich fälle grundsätzlich nicht leichtsinnig ein Urteil. Ich habe 2 Jahre gebraucht, bis ich das Bild zusammen hatte.

Im übrigen passt es auch in das Krankheitsbild eines Borderliners, dass er mehrmal Therapien abbricht, oder die Therapien nicht anschlagen.

Ich hab noch länger
gebraucht bis ich drauf gekommen bin! besser gesagt, meine therapeutin hat mir das gesagt, nachdem ich ihr das alles in unendlich vielen sitzungen erzählt habe! ich hatte den fehler nämlich immer bei mir gesucht.
aber in wirklichkeit geht das schon seit etlichen jahren so! ich hab die hoffnung vorübergehend aufgegeben, ich kann ihr nicht mehr helfen, da ich sie zu nichts zwingen kann. also ist für mich jetzt das wichtigste, dass es mir gut geht und das ich damit klar komme. mag egoistisch klingen, aber das ist ein gesunder egoismus für mich persönlich!
woher weisst du eigentlich so gut darüber bescheid, hast du dir dein wissen selbst angeeignet, was hat dich dazu veranlasst, dich damit näher zu befassen? siehst du deine kollegin als freundin oder war es ein rein sozialer aspekt?

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22. November 2002 um 21:00

Buchtip
ich hasse dich - verlass mich nicht
Die schwarzweiße welt der borderline - persönlichkeit
jerold j. kresiman, hal straus
isbn: 3466303265
€ 38,4o.-

lg, pain4me

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23. November 2002 um 9:56

Liebe venezia,
falls deine kollegin wirklich das borderline-syndrom haben sollte, ist es ín den meisten fällen leider nur durch einen stationären Klinikaufenthalt mit zusätzlicher Medikation (wenn überhaupt) heilbar!

Hast Du bei Deiner Kollegin etwa Narben entdeckt?
Über 90% der Borderliner wollen übrigens nicht wahr haben, daß sie wirklich ernsthaft krank sind.

Besonders typisch für das Syndrom sind übrigens auch sehr extreme Stimmungsschwankungen und ein riesiges Panikgefühl vor dem Alleinsein. Sie vermuten z. B. in einer Partnerschaft, daß der Partner sie ja eigentlich jederzeit verlassen will und begreifen dann aber nicht, warum er es nicht schon längst getan hat..

Falls Deine Kollegin wirklich das borderline-syndrom haben sollte, wünsche ich euch viel Glück und Kraft!!!

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25. November 2002 um 9:07
In Antwort auf eddie_12082369

Liebe venezia,
falls deine kollegin wirklich das borderline-syndrom haben sollte, ist es ín den meisten fällen leider nur durch einen stationären Klinikaufenthalt mit zusätzlicher Medikation (wenn überhaupt) heilbar!

Hast Du bei Deiner Kollegin etwa Narben entdeckt?
Über 90% der Borderliner wollen übrigens nicht wahr haben, daß sie wirklich ernsthaft krank sind.

Besonders typisch für das Syndrom sind übrigens auch sehr extreme Stimmungsschwankungen und ein riesiges Panikgefühl vor dem Alleinsein. Sie vermuten z. B. in einer Partnerschaft, daß der Partner sie ja eigentlich jederzeit verlassen will und begreifen dann aber nicht, warum er es nicht schon längst getan hat..

Falls Deine Kollegin wirklich das borderline-syndrom haben sollte, wünsche ich euch viel Glück und Kraft!!!

@sandrina!!!
Hallo Sandrina!

Ja, ab und zu verletzt sie sich tatsächlich.

Was aber effektiv aber furchteinflössensten ist, sind ihre "extreme". Sie kann scheinbar aus dem Nichts einen fürchterlichen Wutanfall bekommen und genauso extrem klammert sie sich dann an mich. Wie gesagt ist es eine Arbeitskollegin. Bei mir lebt sie meist dieses "Verlass-mich-nicht-du-bist-doch-meine-beste-Freun
din" aus und erdrückt mich vollkommen. Zumal ich absolut nicht ihre beste Freundin bin, ich bin eine ARBEITSKOLLEGIN!!! Und ich habe Familie, ich kann und will ihren Forderungen nicht gerecht werden. Sie verlangt dann immer mal wieder, dass sie so quasi bei mir wohnen kann. Und wenn ich auf ihre Ansprüche nicht eingehe, droht sie mit schlimmen Sachen, die sie mir in Form von Schuldgefühlen anhängen will.

Und eine andere Kollegin hier bombardiert sie mit dem Gegenteil, mit tiefstem Hass, Wut usw.

Ich weiss auch, dass ICH ihr nicht helfen kann, hab auch schon versucht, mit ihr zu reden, ihr vorgeschlagen, dass sie einen Therapeuten aufsuchen soll. Aber sie hat tatsächlich nicht das Gefühl, dass sie Hilfe braucht.

Hast Du denn schon Erfahrungen gemacht mit einem Borderliner?

Danke.

LG venezia.

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5. Mai 2003 um 21:52

Borderline-Störung
hallo

ich selber leide darunter...und es ist grauenhaft, sich selber zu hassen..kein Vertrauen aufzubauen und vorallem, Menschen weg zu stoßen, die man eigentlich total gern hat..aber da das Selbstbewusstsein ziemlich gering ist, stößt man diese Menschen weg..

Ich bin in Therapie..aber es dauert halt seine Zeit..nicht von heute auf morgen aber mit ganz kleinen Schritten stetig voran..

Therapie ist wichtig..und es SELBER wollen..

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7. Juli 2005 um 20:14

Borderliner Brief an eine Freundin
Borderline-Syndrom: Einleitung

Als Borderline bezeichnete man ursprünglich eine bestimmte Gruppe von Störungen an der Grenzlinie zwischen Neurosen und Psychosen. Recht bald erkannte man aber, dass diese Störungen in ihrer Gesamtheit als Persönlichkeitsstörung zu sehen sind.
Der Begriff Borderline hat somit zwar seine inhaltliche Bedeutung verloren, wurde aber trotzdem beibehalten. Die Borderlinestörung zählt inzwischen zu den verbreitetsten psychischen Störungen.

Der Begriff Borderline wurde ursprünglich 1938 gewählt, weil die Ärzte die Betroffenen auf der Grenze zwischen Normalität und einer ernsthaften Neurose, einer Geisteskrankheit, einordneten. Ab 1980 wurde Borderline als eigene Erkrankung eingestuft. In früheren Zeiten fielen Borderliner-Erscheinungen unter das Etikett Hystherie. Der Frauenanteil unter den Borderlinern ist sehr hoch.

Ich persönlich stufe es als gefährliche Geisteskrankheit ein, die Begründung füge ich an geeigneter Stelle in blauer Schrift ein. Sämtliche eigene Kommentare hierzu sind ebenfalls in
blauer Schrift.

Die Borderlinestörung zählt zu den sogenannten emotional instabilen Persönlichkeitsstörungen. Die betroffenen neigen dazu, Impulse ohne Berücksichtigung von Konsequenzen auszuagieren und leiden unter häufigen Stimmungsschwankungen. Ihre Fähigkeit vorauszuplanen ist gering und Ausbrüche intensiven Ärgers können zu explosivem manchmal gewalttätigem Verhalten führen.

Das eigene Selbstbild und Zielvorstellungen sind unklar und gestört.

Es ist ungerecht, dass ich für mein eigenes Leben Verantwortung tragen muß, das macht mir keinen Spaß, also sollst auch du keinen Spaß haben.

Für den Borderliner ist ein Mensch nur dann interessant, wenn dieser ihm die Möglichkeit bietet, vom Borderliner als Sündenbock oder Unterdrücker (oder beides abwechselnd) in Anspruch genommen zu werden.Erst dann gibt der andere ihm etwas, nämlich einen Anhaltspunkt für seinen Masochismus oder Sadismus. Wo dies fehlt, ist für ihn auch keine Beziehung. Wird ihm dieser Beziehungspunkt entzogen, fühlt sich der Borderliner erst recht in seinem Haß bestätigt (denn der andere ist so gemein, die Beziehung abzubrechen).

Der Borderliner fühlt sich einer grausamen inneren Leere ausgeliefert, aus der er sich wiederum nur durch abgrundtiefen Haß befreien kann. Jemand der etwas von dem Borderliner will, ist zugleich jemand, der dem Borderliner etwas gibt. Will derjenige nichts mehr von ihm, wird er von ihm attakiert. Dies bedeutet für den Borderliner grausame Versagung, er baucht das Gefühl der Macht, sei dies Allmacht oder Ohnmacht. Ersteres erlaubt ihm, letzteres rechtfertigt ihm das ungezügelte Aussagieren seines Hasses. Es ist dem Borderliner wichtiger, dem anderen zu schaden, als sich selbst zu nutzen. Der Borderliner schafft sich seine Identität, indem er andere schädigt.

Genau das macht ihn so gefährlich. Er bewegt sich irgendwo zwischen normal und geisteskrank. Er ist von Hass zerfressen, hat ein völlig gestörtes Wahrnehmungsvermögen und verfügt über keine eigene Identität, was ihm zum Schmarotzer macht, der ohne Wirt nicht lebensfähig ist. Deshalb geht es ihm immer dann gut, wenn es anderen schlecht geht. Sein schauspielerisches Talent macht es schwer seine boshaften Absichten zu durchschauen.

Der ideale Beruf für einen Borderliner ist Schauspieler. In diesem Beruf könnte er sein theatralisches Talent voll ausleben, denn das beherrscht er absolut und perfekt.
Man nennt diese Persönlichkeitsstörung auch histrionisch, wobei das veraltete Wort hysterisch durch histrionisch ersetzt wird.
Kommt von histrio = der Schauspieler

Der Borderliner kann nicht verdrängen, d.h. das was ihm nicht passt, ist immer greifbar, er kriegt es nicht aus seinem Bewusstsein und kann es nicht ins Unterbewusstsein abdrängen, wie der normale Mensch. Er entwickelt stattdessen kindliche Abwehrmanöver.

Borderliner wechseln häufig die Arbeitsstelle, sofern sie überhaupt noch arbeitsfähig sind.

Er schafft sich seine eigene Realität, an die er glaubt wie im Wahn. Er hat seine eigene Realität, kommt damit nicht klar und die echte Realität, mit der er auch nicht klar kommt.
Er hat zwei Phasen, aber richtig klar kommt er nie.

Der Borderliner hat durchlässige Ich-Grenzen, sein Ich gibt es eigentlich nicht und er ist ständig auf der Suche danach.

Zwischenmenschliche Beziehungen:

Menschen mit Borderlinestörungen führen meist unbeständige und unangemessen intensive Beziehungen zu anderen Menschen. Diese zeichnen sich durch extreme Verschiebungen der Einschätzung des Partners aus (zwischen Idealisierung und Abwertung) und ständige Versuche diesen zu manipulieren.
(dieser merkt nicht einmal das er manipuliert wird, da Borderliner ihre Manipulationsmechanismen perfektioniert haben)

Der Borderliner entwickelt eine Abhängigkeit zum Partner und idealisiert ihn solange dieser seine Bedürfnisse befriedigt. Erfährt er Zurückweisung verfällt er ins andere Extrem und wertet den Partner ab, ohne sich jedoch von ihm trennen zu können. Dann eskaliert das manipulierende Verhalten des Borderliners, er zeigt sich schwach und hilflos, neigt zu Hypochondrie, Masochismus, Selbverletzung und Suiziddrohungen.

Symptome:

Chronische Angst
Zwangssymptome (Perfektionismus, Ordnungswahn)
Zwangsgedanken mit hypochondrischem u. paranoiden Inhalt
Depressionen nach dem Zusammenbruch eines grandiosen Selbstbildes mit Gefühlen von Wut und Hilflositgkeit
Agressive Entwertung, Manipulation, Kontrolle
dann unterwürfige Anpassung
Sinnlosigkeit, Leere u. Orientierungslosigkeit
Arbeitsstörungen
Kontaktstörungen
Sexuelle Störungen
Bindungs- u. Trennungsängste
Pschosomatische Beschwerden
häufige Zornausbrüche
starke Stimmungsschwankungen
Selbstverletzungen
Suiziddrohungen
Fehlendes Ichidentitätsgefühl


Pathodynamik:

-gestörte Beziehungen zur Realität
-Nähe zwischen Ich und Es
-Parasitäre Art der Beziehungen
-Ich-Schwäche
-Kein Gewissen
-Spezifische Abwehroperationen der Spaltung, Projektion und Introjektion

Von Menschen ohne Gewissen sollte man sich fern halten, denn was ist ein Mensch ohne Gewissen?
Was ist ein Mensch der nur über andere lebt?
Was ist ein Mensch der andere nur benutzt und manipuliert?
Was ist ein Mensch ohne Ich und ohne Bezug zur Realität?
Was ist das für ein Mensch der nur parasitäre Beziehungen leben kann?
Was ist das für ein Mensch der zwischen Größenwahn und Selbstzerfleischung hin und her pendelt?





Polarität:

Es besteht die Neigung alles in Gut und Böse einzuteilen. Gute und böse Eigenschaften in einer Person können nicht akzeptiert werden. Die positiven Eigenschaften werden idealisiert, die negativen nicht wahrgenommen. Entsprechend geht es Bösen so werden alle Personen entweder massiv idealisiert oder abgewertet. Kennzeichnend ist auch der oft harte Wechsel zwischen Idealisierung und Abwertung.

Das Selbstbild schwankt zwischen narzistischem Größenwahn und tiefer Selbstverachtung. Meist herrscht eine tiefe Wut vor, dass die Welt i.d.R. nicht die kindklich-phantastischen Träume über die Gestaltung des Lebens zulässt.

Konfliktverarbeitung:

Konflikte werden i.d.R. mit sogenannten Spaltungsmechanismen beantwortet, die dazu dienen, den Konflikt nicht existent zu machen. Folgende Mechanismen werden beobachtet:
-Verleugnung Einteilung in Gut Böse Realitäten werden aus der Wahrnehmung gestrichen u. sind nicht abrufbar.
Verminderte Unterscheidung zwischen Phantasie und Realität, dadurch Anpassung der Realität an das Wunschdenken

Projektive Identifizierung

Eigene Wünsche, Gefühle, Bedürfnisse u. Triebe werden in eine andere Person projeziert. So kann z.B. der Selbsthass auf eine andere Person projeziert werden, dessen armes Opfer man dann ist.

Mit der Bezugsperson findet eine absolute Identifizierung statt. Der Borderliner wünscht sich eins zu sein mit der Person. Um dies tun zu können, muß die Person rei von negativen Seiten sein, sie wird idealisiert. Das führt dazu dass Hass und Agression unterdrückt werden.

Größenwahn/Entwertung:

Das eigene Minderwertigkeitsgefühl wird durch die Entwertung, das Kleinmachen der Bezugsperson aufgewertet. Das führt dazu, dass ein Borderliner kaum zu kritisieren ist, denn oft reicht schon die kleinste Kritik um vom Borderliner auf das heftigste entwertet zu werden. (Siehe Karin nach meiner heftigen Kritik an ihren Fähigkeiten und an ihren Geschäftsgebaren. Danach hat sich mich fast in den finanziellen Ruin getrieben, indem sie mich verleumdet hat).

Borderliner neigen zu Spielsucht, Kleptomanie und Essstörungen. Ausserdem zu Sadomasochismus.
Die zunahme der Krankheit erklärt auch das Bemühen der Medien und der Öffentlichkeit Sadomasochismus als etwas völlig normales darzustellen.

Häufig weisen die Mütter solche Personen auch Borderlinerzüge auf. (Sollte man besser Zwangssterilisieren)

Emotionen sind sehr oberflächlich und schwenken leicht um.
Die Borderliner sind Zwangs-Patienten, Perfektionisten, unflexibel, meist sehr ordentlich (wenn im Oberstübchen schon Unordnung und Chaos herrscht dann wenigstens nicht im nahen Umfeld).

Nichts ist gut genug für Borderliner, auch der Therapeut nicht. Borderliner sind lernunfähig, weil sie sich mit formalen Dingen zu sehr beschäftigen. Erst macht er eine Aufstellung dessen, was er lernen will und dann einen Zeitplan... Sein Motto; erst die Arbeit, dann das Vergnüen. Arbeit ist für ihn wichtiger als soziale Kontakte. Er ist leicht erschöpft, sein Nervenkostüm ist äußerst dünn und wenig strapazierfähig. Er hat meist einen laschen Händedruck mit einer kalten Schweißschicht.

Borderliner leiden unter einer andauernden Identitätsstörung, die sich z. B. auf Bereiche wie Selbstbild, sexuelle Orientierung, Berufswahl, langfristige Ziele, Wertesystem und Art der Partner und Freunde erstrecken kann.

Nach meiner Erfahrung haben sie meist mehrere Berufe, egal ob abgeschlossen oder auch nicht, sie können sich nie für einen Berufsweg klar entscheiden und wollen in jedem perfekt sein.

Sie akzeptieren Eigenschaften wie Intelligenz und Attraktivität nicht als konstantes Gut, sondern als Eigenschaften die immer neu verdient und im Vergleich mit anderen beurteilt werden müssen. Das Selbstwertgefühl basiert daher nie auf in der Vergangenheit erbrachten Leistungen, sondern auf aktuelle Erfolge und Feedback durch Dritte.

Daraus resultieren oft übermäßiges Engagement und unrealistisches Streben nach Perfektion (mit entspr. Misserfolgserlebnissen), aber auch der häufige Wunsch nach Veränderung im Berufs- und Privatleben.

Wenn Borderliner allein sind, verlieren sie aufgrund ihrer gestörten Ichidentität häufig das Gefühl für die Realität ihrer Existenz. Erschwerend kommt hinzu, dass sie oft auch vborübergehendes Alleinsein als dauerhafte Isolation wahrnehmen.


Sie erleben deshalb immer wieder starke Angst vor dem Verlassenwerden durch nahestehende Personen. Sie leiden unter psychotischen Episoden. Möglich sind z.B. pseudo-hallizunatorische Störungen der Körperwahrnehmung, Denk- und Wahrnehmungsstörungen.

Sie treten meist als Folge emotionaler Erregung auf und gehen auch ohne Behandlung i.d.R. nach wenigen Stunden oder Tagen vorüber.

Selbstverletzungen zählen zu den typischen Borderlinersymtomen. Wiederkehrende Suiziddrohungen und Versuche sind absolut typisch. Sie finden Ausdruck in selbstbeigebrachten Schnitt- und Stichverletzungen oder durch Exzesse mit Drogen, Alkohol und Nahrungsmitteln. Meist als Selbstbestrafung entwickeln sie sich nach und nach zu einem einstudierten Ritual.

Entstehung:

Entwicklungsstörungen in den ersten drei Lebensjahren. Borderliner lernen nicht, dass eine Person (vor allem die Mutter) gut und böse sein kann, sondern halten diese Züge voneinander getrennt.

Sexueller Missbrauch

Emotionale Vernachlässigung

Traumatische Erlebnisse

Konflikte im Jugendalter (z.B. im Rahmen der Ablösung vom Elternhaus)

Zudem sorgen viele gesellschaftliche Veränderungen dafür, dass sich aus einer leichten Persönlichkeitsstörung eine massive Borderlinestörung entwickeln kann.

Borderliner erleben immer wieder Angst vor dem Verlassenwerden, diese Angst motiviert die Betroffenen zu verzweifelten Bemühungen, dieses Verlassenwerden zu vermeiden. Dabei greifen sie zu extremen Mitteln wie Selbstverletzung, Suizidversuche, um den nahestehenden Menschen unter Druck zu setzen und führen auch schädliche Beziehungen (z.B. Gewalt-/Missbrauchserlebnisse) bis zur völligen Selbstaufgabe fort.
Therapie und Heilungschancen:

Eine Borderlinerstörung kann kaum durch Medikamente behandelt werden. Sinnvoll ist aber je nach Intensität die Gabe von Lithiumpräparaten zur Dämpfung der Stimmungsschwankungen, von Antidepressiva oder gering dosierem Neuroleptika um psychotische Symptome aufzufangen.

Es kommen vor allem Sozial- und Gruppenhterapien zum Einsatz um ein schrittweises Sozialverhalten zu erlernen.

Die Chance auf eine völlige Heilung ist eher gering. Sie ist umso geringer, je früher und je intensiver die Störung ausbricht. Zur Zeit geht man davon aus, dass bei 10% der Borderliner die Störung im Laufe der Zeit so weit zurückgeht, dass die Diagnose Borderliner nicht mehr zutrifft (obwohl die Betroffenen nach wie vor Symptome einer leichten Persönlichkeitsstörung zeigen).

Wie ich schon gesagt habe, ich halte sie nicht für therapierbar und wenn ich das so lese, liege ich da gar nicht so falsch.

Das war eine Zusammenfassung dessen, was ich so im Netz gefunden habe und ich kann all das aus persönlicher Erfahrung bestätigen. Ich habe sie als lernunfähig, kritikunfähig, lebensunfähig, boshaft und absolut destruktive Perönlichkeit kennengelernt, die mich beinahe völlig zerstört hat. Als parasitäre Persönlichkeit mit einem völlig gestörtem Realitätsbild, als Person die nur dann glücklich ist, wenn sie andere zerstören kann. Als Persönlichkeit die zwischen Größenwahn und Selbstzerfleischung in und her pendelt. Als geniale Schauspielerin, Hypochonder und als Mensch dessen einzige Existenzberechtigung und dessen Selbstwertgefühl sich einzig dadurch aufwertet, indem es andere zerstört. Als Person die von Hass und Neid zerfressen ist und ich hoffe Gott bewahrt mich zukünftig vor solchen Monstern. In Steven King Filmen find ich sie ja gut, aber in der Realität weniger. Sie hat es geschafft das ich ihren Traum erfüllt habe und nach der Kritik von mir, hat sie versucht mich völlig fertig zu machen. Fünf Jahre lang habe ich die Schulden für ihren Laden bezahlt. Borderliner sind Monster und keine Menschen, sie saugen dich aus und werfen dich weg wenn du es wagst sie zu kritisieren. Andererseits dürfen sie dich ständig kritisieren und trotz dieser Erfahrung habe ich einiges von dem was Deine liebe Freundin behauptet hat doch geglaubt, ihre genialen schauspielerischen Fähigkeiten überzeugen immer wieder und genau das macht sie so gefährlich.

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9. Juli 2005 um 13:06
In Antwort auf neelam_12120304

Borderliner Brief an eine Freundin
Borderline-Syndrom: Einleitung

Als Borderline bezeichnete man ursprünglich eine bestimmte Gruppe von Störungen an der Grenzlinie zwischen Neurosen und Psychosen. Recht bald erkannte man aber, dass diese Störungen in ihrer Gesamtheit als Persönlichkeitsstörung zu sehen sind.
Der Begriff Borderline hat somit zwar seine inhaltliche Bedeutung verloren, wurde aber trotzdem beibehalten. Die Borderlinestörung zählt inzwischen zu den verbreitetsten psychischen Störungen.

Der Begriff Borderline wurde ursprünglich 1938 gewählt, weil die Ärzte die Betroffenen auf der Grenze zwischen Normalität und einer ernsthaften Neurose, einer Geisteskrankheit, einordneten. Ab 1980 wurde Borderline als eigene Erkrankung eingestuft. In früheren Zeiten fielen Borderliner-Erscheinungen unter das Etikett Hystherie. Der Frauenanteil unter den Borderlinern ist sehr hoch.

Ich persönlich stufe es als gefährliche Geisteskrankheit ein, die Begründung füge ich an geeigneter Stelle in blauer Schrift ein. Sämtliche eigene Kommentare hierzu sind ebenfalls in
blauer Schrift.

Die Borderlinestörung zählt zu den sogenannten emotional instabilen Persönlichkeitsstörungen. Die betroffenen neigen dazu, Impulse ohne Berücksichtigung von Konsequenzen auszuagieren und leiden unter häufigen Stimmungsschwankungen. Ihre Fähigkeit vorauszuplanen ist gering und Ausbrüche intensiven Ärgers können zu explosivem manchmal gewalttätigem Verhalten führen.

Das eigene Selbstbild und Zielvorstellungen sind unklar und gestört.

Es ist ungerecht, dass ich für mein eigenes Leben Verantwortung tragen muß, das macht mir keinen Spaß, also sollst auch du keinen Spaß haben.

Für den Borderliner ist ein Mensch nur dann interessant, wenn dieser ihm die Möglichkeit bietet, vom Borderliner als Sündenbock oder Unterdrücker (oder beides abwechselnd) in Anspruch genommen zu werden.Erst dann gibt der andere ihm etwas, nämlich einen Anhaltspunkt für seinen Masochismus oder Sadismus. Wo dies fehlt, ist für ihn auch keine Beziehung. Wird ihm dieser Beziehungspunkt entzogen, fühlt sich der Borderliner erst recht in seinem Haß bestätigt (denn der andere ist so gemein, die Beziehung abzubrechen).

Der Borderliner fühlt sich einer grausamen inneren Leere ausgeliefert, aus der er sich wiederum nur durch abgrundtiefen Haß befreien kann. Jemand der etwas von dem Borderliner will, ist zugleich jemand, der dem Borderliner etwas gibt. Will derjenige nichts mehr von ihm, wird er von ihm attakiert. Dies bedeutet für den Borderliner grausame Versagung, er baucht das Gefühl der Macht, sei dies Allmacht oder Ohnmacht. Ersteres erlaubt ihm, letzteres rechtfertigt ihm das ungezügelte Aussagieren seines Hasses. Es ist dem Borderliner wichtiger, dem anderen zu schaden, als sich selbst zu nutzen. Der Borderliner schafft sich seine Identität, indem er andere schädigt.

Genau das macht ihn so gefährlich. Er bewegt sich irgendwo zwischen normal und geisteskrank. Er ist von Hass zerfressen, hat ein völlig gestörtes Wahrnehmungsvermögen und verfügt über keine eigene Identität, was ihm zum Schmarotzer macht, der ohne Wirt nicht lebensfähig ist. Deshalb geht es ihm immer dann gut, wenn es anderen schlecht geht. Sein schauspielerisches Talent macht es schwer seine boshaften Absichten zu durchschauen.

Der ideale Beruf für einen Borderliner ist Schauspieler. In diesem Beruf könnte er sein theatralisches Talent voll ausleben, denn das beherrscht er absolut und perfekt.
Man nennt diese Persönlichkeitsstörung auch histrionisch, wobei das veraltete Wort hysterisch durch histrionisch ersetzt wird.
Kommt von histrio = der Schauspieler

Der Borderliner kann nicht verdrängen, d.h. das was ihm nicht passt, ist immer greifbar, er kriegt es nicht aus seinem Bewusstsein und kann es nicht ins Unterbewusstsein abdrängen, wie der normale Mensch. Er entwickelt stattdessen kindliche Abwehrmanöver.

Borderliner wechseln häufig die Arbeitsstelle, sofern sie überhaupt noch arbeitsfähig sind.

Er schafft sich seine eigene Realität, an die er glaubt wie im Wahn. Er hat seine eigene Realität, kommt damit nicht klar und die echte Realität, mit der er auch nicht klar kommt.
Er hat zwei Phasen, aber richtig klar kommt er nie.

Der Borderliner hat durchlässige Ich-Grenzen, sein Ich gibt es eigentlich nicht und er ist ständig auf der Suche danach.

Zwischenmenschliche Beziehungen:

Menschen mit Borderlinestörungen führen meist unbeständige und unangemessen intensive Beziehungen zu anderen Menschen. Diese zeichnen sich durch extreme Verschiebungen der Einschätzung des Partners aus (zwischen Idealisierung und Abwertung) und ständige Versuche diesen zu manipulieren.
(dieser merkt nicht einmal das er manipuliert wird, da Borderliner ihre Manipulationsmechanismen perfektioniert haben)

Der Borderliner entwickelt eine Abhängigkeit zum Partner und idealisiert ihn solange dieser seine Bedürfnisse befriedigt. Erfährt er Zurückweisung verfällt er ins andere Extrem und wertet den Partner ab, ohne sich jedoch von ihm trennen zu können. Dann eskaliert das manipulierende Verhalten des Borderliners, er zeigt sich schwach und hilflos, neigt zu Hypochondrie, Masochismus, Selbverletzung und Suiziddrohungen.

Symptome:

Chronische Angst
Zwangssymptome (Perfektionismus, Ordnungswahn)
Zwangsgedanken mit hypochondrischem u. paranoiden Inhalt
Depressionen nach dem Zusammenbruch eines grandiosen Selbstbildes mit Gefühlen von Wut und Hilflositgkeit
Agressive Entwertung, Manipulation, Kontrolle
dann unterwürfige Anpassung
Sinnlosigkeit, Leere u. Orientierungslosigkeit
Arbeitsstörungen
Kontaktstörungen
Sexuelle Störungen
Bindungs- u. Trennungsängste
Pschosomatische Beschwerden
häufige Zornausbrüche
starke Stimmungsschwankungen
Selbstverletzungen
Suiziddrohungen
Fehlendes Ichidentitätsgefühl


Pathodynamik:

-gestörte Beziehungen zur Realität
-Nähe zwischen Ich und Es
-Parasitäre Art der Beziehungen
-Ich-Schwäche
-Kein Gewissen
-Spezifische Abwehroperationen der Spaltung, Projektion und Introjektion

Von Menschen ohne Gewissen sollte man sich fern halten, denn was ist ein Mensch ohne Gewissen?
Was ist ein Mensch der nur über andere lebt?
Was ist ein Mensch der andere nur benutzt und manipuliert?
Was ist ein Mensch ohne Ich und ohne Bezug zur Realität?
Was ist das für ein Mensch der nur parasitäre Beziehungen leben kann?
Was ist das für ein Mensch der zwischen Größenwahn und Selbstzerfleischung hin und her pendelt?





Polarität:

Es besteht die Neigung alles in Gut und Böse einzuteilen. Gute und böse Eigenschaften in einer Person können nicht akzeptiert werden. Die positiven Eigenschaften werden idealisiert, die negativen nicht wahrgenommen. Entsprechend geht es Bösen so werden alle Personen entweder massiv idealisiert oder abgewertet. Kennzeichnend ist auch der oft harte Wechsel zwischen Idealisierung und Abwertung.

Das Selbstbild schwankt zwischen narzistischem Größenwahn und tiefer Selbstverachtung. Meist herrscht eine tiefe Wut vor, dass die Welt i.d.R. nicht die kindklich-phantastischen Träume über die Gestaltung des Lebens zulässt.

Konfliktverarbeitung:

Konflikte werden i.d.R. mit sogenannten Spaltungsmechanismen beantwortet, die dazu dienen, den Konflikt nicht existent zu machen. Folgende Mechanismen werden beobachtet:
-Verleugnung Einteilung in Gut Böse Realitäten werden aus der Wahrnehmung gestrichen u. sind nicht abrufbar.
Verminderte Unterscheidung zwischen Phantasie und Realität, dadurch Anpassung der Realität an das Wunschdenken

Projektive Identifizierung

Eigene Wünsche, Gefühle, Bedürfnisse u. Triebe werden in eine andere Person projeziert. So kann z.B. der Selbsthass auf eine andere Person projeziert werden, dessen armes Opfer man dann ist.

Mit der Bezugsperson findet eine absolute Identifizierung statt. Der Borderliner wünscht sich eins zu sein mit der Person. Um dies tun zu können, muß die Person rei von negativen Seiten sein, sie wird idealisiert. Das führt dazu dass Hass und Agression unterdrückt werden.

Größenwahn/Entwertung:

Das eigene Minderwertigkeitsgefühl wird durch die Entwertung, das Kleinmachen der Bezugsperson aufgewertet. Das führt dazu, dass ein Borderliner kaum zu kritisieren ist, denn oft reicht schon die kleinste Kritik um vom Borderliner auf das heftigste entwertet zu werden. (Siehe Karin nach meiner heftigen Kritik an ihren Fähigkeiten und an ihren Geschäftsgebaren. Danach hat sich mich fast in den finanziellen Ruin getrieben, indem sie mich verleumdet hat).

Borderliner neigen zu Spielsucht, Kleptomanie und Essstörungen. Ausserdem zu Sadomasochismus.
Die zunahme der Krankheit erklärt auch das Bemühen der Medien und der Öffentlichkeit Sadomasochismus als etwas völlig normales darzustellen.

Häufig weisen die Mütter solche Personen auch Borderlinerzüge auf. (Sollte man besser Zwangssterilisieren)

Emotionen sind sehr oberflächlich und schwenken leicht um.
Die Borderliner sind Zwangs-Patienten, Perfektionisten, unflexibel, meist sehr ordentlich (wenn im Oberstübchen schon Unordnung und Chaos herrscht dann wenigstens nicht im nahen Umfeld).

Nichts ist gut genug für Borderliner, auch der Therapeut nicht. Borderliner sind lernunfähig, weil sie sich mit formalen Dingen zu sehr beschäftigen. Erst macht er eine Aufstellung dessen, was er lernen will und dann einen Zeitplan... Sein Motto; erst die Arbeit, dann das Vergnüen. Arbeit ist für ihn wichtiger als soziale Kontakte. Er ist leicht erschöpft, sein Nervenkostüm ist äußerst dünn und wenig strapazierfähig. Er hat meist einen laschen Händedruck mit einer kalten Schweißschicht.

Borderliner leiden unter einer andauernden Identitätsstörung, die sich z. B. auf Bereiche wie Selbstbild, sexuelle Orientierung, Berufswahl, langfristige Ziele, Wertesystem und Art der Partner und Freunde erstrecken kann.

Nach meiner Erfahrung haben sie meist mehrere Berufe, egal ob abgeschlossen oder auch nicht, sie können sich nie für einen Berufsweg klar entscheiden und wollen in jedem perfekt sein.

Sie akzeptieren Eigenschaften wie Intelligenz und Attraktivität nicht als konstantes Gut, sondern als Eigenschaften die immer neu verdient und im Vergleich mit anderen beurteilt werden müssen. Das Selbstwertgefühl basiert daher nie auf in der Vergangenheit erbrachten Leistungen, sondern auf aktuelle Erfolge und Feedback durch Dritte.

Daraus resultieren oft übermäßiges Engagement und unrealistisches Streben nach Perfektion (mit entspr. Misserfolgserlebnissen), aber auch der häufige Wunsch nach Veränderung im Berufs- und Privatleben.

Wenn Borderliner allein sind, verlieren sie aufgrund ihrer gestörten Ichidentität häufig das Gefühl für die Realität ihrer Existenz. Erschwerend kommt hinzu, dass sie oft auch vborübergehendes Alleinsein als dauerhafte Isolation wahrnehmen.


Sie erleben deshalb immer wieder starke Angst vor dem Verlassenwerden durch nahestehende Personen. Sie leiden unter psychotischen Episoden. Möglich sind z.B. pseudo-hallizunatorische Störungen der Körperwahrnehmung, Denk- und Wahrnehmungsstörungen.

Sie treten meist als Folge emotionaler Erregung auf und gehen auch ohne Behandlung i.d.R. nach wenigen Stunden oder Tagen vorüber.

Selbstverletzungen zählen zu den typischen Borderlinersymtomen. Wiederkehrende Suiziddrohungen und Versuche sind absolut typisch. Sie finden Ausdruck in selbstbeigebrachten Schnitt- und Stichverletzungen oder durch Exzesse mit Drogen, Alkohol und Nahrungsmitteln. Meist als Selbstbestrafung entwickeln sie sich nach und nach zu einem einstudierten Ritual.

Entstehung:

Entwicklungsstörungen in den ersten drei Lebensjahren. Borderliner lernen nicht, dass eine Person (vor allem die Mutter) gut und böse sein kann, sondern halten diese Züge voneinander getrennt.

Sexueller Missbrauch

Emotionale Vernachlässigung

Traumatische Erlebnisse

Konflikte im Jugendalter (z.B. im Rahmen der Ablösung vom Elternhaus)

Zudem sorgen viele gesellschaftliche Veränderungen dafür, dass sich aus einer leichten Persönlichkeitsstörung eine massive Borderlinestörung entwickeln kann.

Borderliner erleben immer wieder Angst vor dem Verlassenwerden, diese Angst motiviert die Betroffenen zu verzweifelten Bemühungen, dieses Verlassenwerden zu vermeiden. Dabei greifen sie zu extremen Mitteln wie Selbstverletzung, Suizidversuche, um den nahestehenden Menschen unter Druck zu setzen und führen auch schädliche Beziehungen (z.B. Gewalt-/Missbrauchserlebnisse) bis zur völligen Selbstaufgabe fort.
Therapie und Heilungschancen:

Eine Borderlinerstörung kann kaum durch Medikamente behandelt werden. Sinnvoll ist aber je nach Intensität die Gabe von Lithiumpräparaten zur Dämpfung der Stimmungsschwankungen, von Antidepressiva oder gering dosierem Neuroleptika um psychotische Symptome aufzufangen.

Es kommen vor allem Sozial- und Gruppenhterapien zum Einsatz um ein schrittweises Sozialverhalten zu erlernen.

Die Chance auf eine völlige Heilung ist eher gering. Sie ist umso geringer, je früher und je intensiver die Störung ausbricht. Zur Zeit geht man davon aus, dass bei 10% der Borderliner die Störung im Laufe der Zeit so weit zurückgeht, dass die Diagnose Borderliner nicht mehr zutrifft (obwohl die Betroffenen nach wie vor Symptome einer leichten Persönlichkeitsstörung zeigen).

Wie ich schon gesagt habe, ich halte sie nicht für therapierbar und wenn ich das so lese, liege ich da gar nicht so falsch.

Das war eine Zusammenfassung dessen, was ich so im Netz gefunden habe und ich kann all das aus persönlicher Erfahrung bestätigen. Ich habe sie als lernunfähig, kritikunfähig, lebensunfähig, boshaft und absolut destruktive Perönlichkeit kennengelernt, die mich beinahe völlig zerstört hat. Als parasitäre Persönlichkeit mit einem völlig gestörtem Realitätsbild, als Person die nur dann glücklich ist, wenn sie andere zerstören kann. Als Persönlichkeit die zwischen Größenwahn und Selbstzerfleischung in und her pendelt. Als geniale Schauspielerin, Hypochonder und als Mensch dessen einzige Existenzberechtigung und dessen Selbstwertgefühl sich einzig dadurch aufwertet, indem es andere zerstört. Als Person die von Hass und Neid zerfressen ist und ich hoffe Gott bewahrt mich zukünftig vor solchen Monstern. In Steven King Filmen find ich sie ja gut, aber in der Realität weniger. Sie hat es geschafft das ich ihren Traum erfüllt habe und nach der Kritik von mir, hat sie versucht mich völlig fertig zu machen. Fünf Jahre lang habe ich die Schulden für ihren Laden bezahlt. Borderliner sind Monster und keine Menschen, sie saugen dich aus und werfen dich weg wenn du es wagst sie zu kritisieren. Andererseits dürfen sie dich ständig kritisieren und trotz dieser Erfahrung habe ich einiges von dem was Deine liebe Freundin behauptet hat doch geglaubt, ihre genialen schauspielerischen Fähigkeiten überzeugen immer wieder und genau das macht sie so gefährlich.

Dein Posting ist...
... weder konstruktiv noch zeigt es fachliche Kompetenz!

Ich schreibe sehr selten hier, weil ich einfach denke, dass es in vielen Fragen kompetentere Personen gibt, aber bei deinem Posting...

Was sollen denn Aussagen wie:

"Von Menschen ohne Gewissen sollte man sich fern halten, denn was ist ein Mensch ohne Gewissen?
Was ist ein Mensch der nur über andere lebt?
Was ist ein Mensch der andere nur benutzt und manipuliert?
Was ist ein Mensch ohne Ich und ohne Bezug zur Realität?
Was ist das für ein Mensch der nur parasitäre Beziehungen leben kann?
Was ist das für ein Mensch der zwischen Größenwahn und Selbstzerfleischung hin und her pendelt?"

"Borderliner sind Monster und keine Menschen,..."


Ich habe eine Freundin mit sehr starken Borderliner-Tendenzen. Sie ist kein Monster! Sie ist ein total lieber Mensch mit Aussetzern, die weniger anderen - aber viel mehr ihr selbst - schaden.

Und ja, es nervt mich, wenn sie - in gar nicht so schlimmen Situationen - plötzlich Ihren eigenen theatralischen Weltuntergang bei (Beziehungs-)Problemen sieht und darauf ganz extrem reagiert. Aber ich sehe in ihr einen Menschen auf der Suche nach Liebe und dem Wunsch angenommen zu sein.

Sie ist hilfsbereit und herzlich. Sie ist echt in ihren Extemen. Und wenn ich deine Worte lese, diese pseudowissenschaftlichen Kommentare - dann kann ich mir nicht verkneifen zu sagen, dass du in bestimmten Kontexten lieber nicht in die Tasten greifen solltest. Polemik ist bei der Beurteilung von Menschen einfach fehl am Platz.

Natürlich sehe ich, dass sie keine gesunde Umgangsweise im Zwischenmenschlichen hat - aber mit diesem Wissen kann ich auf "Jetzt hat sie wieder ihre Schwarzphase." entsprechend reagieren. Ja, das ist manchmal recht schwierig - aber sie ist ein so liebenswerter Mensch und gibt in ihren guten Phasen so viel von sich... Den Halt, den ich ihr in ihren Keiner-liebt-mich-, Die-Welt-ist-schlecht- und Ich-bin-nichts-wert-Phasen geben kann, ist nur ein fairer Ausgleich.

Natürlich gibt es im Krankheitsbild des Borderliners unterschiedliche Formen. Aber dein Alles-über-einen-Kamm-scheren finde ich nicht richtig, denn das ist Meinungsmache und nicht fachlich kompetentes Argumentieren.

Gruß, Elystrata

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5. Februar 2013 um 0:47
In Antwort auf neelam_12120304

Borderliner Brief an eine Freundin
Borderline-Syndrom: Einleitung

Als Borderline bezeichnete man ursprünglich eine bestimmte Gruppe von Störungen an der Grenzlinie zwischen Neurosen und Psychosen. Recht bald erkannte man aber, dass diese Störungen in ihrer Gesamtheit als Persönlichkeitsstörung zu sehen sind.
Der Begriff Borderline hat somit zwar seine inhaltliche Bedeutung verloren, wurde aber trotzdem beibehalten. Die Borderlinestörung zählt inzwischen zu den verbreitetsten psychischen Störungen.

Der Begriff Borderline wurde ursprünglich 1938 gewählt, weil die Ärzte die Betroffenen auf der Grenze zwischen Normalität und einer ernsthaften Neurose, einer Geisteskrankheit, einordneten. Ab 1980 wurde Borderline als eigene Erkrankung eingestuft. In früheren Zeiten fielen Borderliner-Erscheinungen unter das Etikett Hystherie. Der Frauenanteil unter den Borderlinern ist sehr hoch.

Ich persönlich stufe es als gefährliche Geisteskrankheit ein, die Begründung füge ich an geeigneter Stelle in blauer Schrift ein. Sämtliche eigene Kommentare hierzu sind ebenfalls in
blauer Schrift.

Die Borderlinestörung zählt zu den sogenannten emotional instabilen Persönlichkeitsstörungen. Die betroffenen neigen dazu, Impulse ohne Berücksichtigung von Konsequenzen auszuagieren und leiden unter häufigen Stimmungsschwankungen. Ihre Fähigkeit vorauszuplanen ist gering und Ausbrüche intensiven Ärgers können zu explosivem manchmal gewalttätigem Verhalten führen.

Das eigene Selbstbild und Zielvorstellungen sind unklar und gestört.

Es ist ungerecht, dass ich für mein eigenes Leben Verantwortung tragen muß, das macht mir keinen Spaß, also sollst auch du keinen Spaß haben.

Für den Borderliner ist ein Mensch nur dann interessant, wenn dieser ihm die Möglichkeit bietet, vom Borderliner als Sündenbock oder Unterdrücker (oder beides abwechselnd) in Anspruch genommen zu werden.Erst dann gibt der andere ihm etwas, nämlich einen Anhaltspunkt für seinen Masochismus oder Sadismus. Wo dies fehlt, ist für ihn auch keine Beziehung. Wird ihm dieser Beziehungspunkt entzogen, fühlt sich der Borderliner erst recht in seinem Haß bestätigt (denn der andere ist so gemein, die Beziehung abzubrechen).

Der Borderliner fühlt sich einer grausamen inneren Leere ausgeliefert, aus der er sich wiederum nur durch abgrundtiefen Haß befreien kann. Jemand der etwas von dem Borderliner will, ist zugleich jemand, der dem Borderliner etwas gibt. Will derjenige nichts mehr von ihm, wird er von ihm attakiert. Dies bedeutet für den Borderliner grausame Versagung, er baucht das Gefühl der Macht, sei dies Allmacht oder Ohnmacht. Ersteres erlaubt ihm, letzteres rechtfertigt ihm das ungezügelte Aussagieren seines Hasses. Es ist dem Borderliner wichtiger, dem anderen zu schaden, als sich selbst zu nutzen. Der Borderliner schafft sich seine Identität, indem er andere schädigt.

Genau das macht ihn so gefährlich. Er bewegt sich irgendwo zwischen normal und geisteskrank. Er ist von Hass zerfressen, hat ein völlig gestörtes Wahrnehmungsvermögen und verfügt über keine eigene Identität, was ihm zum Schmarotzer macht, der ohne Wirt nicht lebensfähig ist. Deshalb geht es ihm immer dann gut, wenn es anderen schlecht geht. Sein schauspielerisches Talent macht es schwer seine boshaften Absichten zu durchschauen.

Der ideale Beruf für einen Borderliner ist Schauspieler. In diesem Beruf könnte er sein theatralisches Talent voll ausleben, denn das beherrscht er absolut und perfekt.
Man nennt diese Persönlichkeitsstörung auch histrionisch, wobei das veraltete Wort hysterisch durch histrionisch ersetzt wird.
Kommt von histrio = der Schauspieler

Der Borderliner kann nicht verdrängen, d.h. das was ihm nicht passt, ist immer greifbar, er kriegt es nicht aus seinem Bewusstsein und kann es nicht ins Unterbewusstsein abdrängen, wie der normale Mensch. Er entwickelt stattdessen kindliche Abwehrmanöver.

Borderliner wechseln häufig die Arbeitsstelle, sofern sie überhaupt noch arbeitsfähig sind.

Er schafft sich seine eigene Realität, an die er glaubt wie im Wahn. Er hat seine eigene Realität, kommt damit nicht klar und die echte Realität, mit der er auch nicht klar kommt.
Er hat zwei Phasen, aber richtig klar kommt er nie.

Der Borderliner hat durchlässige Ich-Grenzen, sein Ich gibt es eigentlich nicht und er ist ständig auf der Suche danach.

Zwischenmenschliche Beziehungen:

Menschen mit Borderlinestörungen führen meist unbeständige und unangemessen intensive Beziehungen zu anderen Menschen. Diese zeichnen sich durch extreme Verschiebungen der Einschätzung des Partners aus (zwischen Idealisierung und Abwertung) und ständige Versuche diesen zu manipulieren.
(dieser merkt nicht einmal das er manipuliert wird, da Borderliner ihre Manipulationsmechanismen perfektioniert haben)

Der Borderliner entwickelt eine Abhängigkeit zum Partner und idealisiert ihn solange dieser seine Bedürfnisse befriedigt. Erfährt er Zurückweisung verfällt er ins andere Extrem und wertet den Partner ab, ohne sich jedoch von ihm trennen zu können. Dann eskaliert das manipulierende Verhalten des Borderliners, er zeigt sich schwach und hilflos, neigt zu Hypochondrie, Masochismus, Selbverletzung und Suiziddrohungen.

Symptome:

Chronische Angst
Zwangssymptome (Perfektionismus, Ordnungswahn)
Zwangsgedanken mit hypochondrischem u. paranoiden Inhalt
Depressionen nach dem Zusammenbruch eines grandiosen Selbstbildes mit Gefühlen von Wut und Hilflositgkeit
Agressive Entwertung, Manipulation, Kontrolle
dann unterwürfige Anpassung
Sinnlosigkeit, Leere u. Orientierungslosigkeit
Arbeitsstörungen
Kontaktstörungen
Sexuelle Störungen
Bindungs- u. Trennungsängste
Pschosomatische Beschwerden
häufige Zornausbrüche
starke Stimmungsschwankungen
Selbstverletzungen
Suiziddrohungen
Fehlendes Ichidentitätsgefühl


Pathodynamik:

-gestörte Beziehungen zur Realität
-Nähe zwischen Ich und Es
-Parasitäre Art der Beziehungen
-Ich-Schwäche
-Kein Gewissen
-Spezifische Abwehroperationen der Spaltung, Projektion und Introjektion

Von Menschen ohne Gewissen sollte man sich fern halten, denn was ist ein Mensch ohne Gewissen?
Was ist ein Mensch der nur über andere lebt?
Was ist ein Mensch der andere nur benutzt und manipuliert?
Was ist ein Mensch ohne Ich und ohne Bezug zur Realität?
Was ist das für ein Mensch der nur parasitäre Beziehungen leben kann?
Was ist das für ein Mensch der zwischen Größenwahn und Selbstzerfleischung hin und her pendelt?





Polarität:

Es besteht die Neigung alles in Gut und Böse einzuteilen. Gute und böse Eigenschaften in einer Person können nicht akzeptiert werden. Die positiven Eigenschaften werden idealisiert, die negativen nicht wahrgenommen. Entsprechend geht es Bösen so werden alle Personen entweder massiv idealisiert oder abgewertet. Kennzeichnend ist auch der oft harte Wechsel zwischen Idealisierung und Abwertung.

Das Selbstbild schwankt zwischen narzistischem Größenwahn und tiefer Selbstverachtung. Meist herrscht eine tiefe Wut vor, dass die Welt i.d.R. nicht die kindklich-phantastischen Träume über die Gestaltung des Lebens zulässt.

Konfliktverarbeitung:

Konflikte werden i.d.R. mit sogenannten Spaltungsmechanismen beantwortet, die dazu dienen, den Konflikt nicht existent zu machen. Folgende Mechanismen werden beobachtet:
-Verleugnung Einteilung in Gut Böse Realitäten werden aus der Wahrnehmung gestrichen u. sind nicht abrufbar.
Verminderte Unterscheidung zwischen Phantasie und Realität, dadurch Anpassung der Realität an das Wunschdenken

Projektive Identifizierung

Eigene Wünsche, Gefühle, Bedürfnisse u. Triebe werden in eine andere Person projeziert. So kann z.B. der Selbsthass auf eine andere Person projeziert werden, dessen armes Opfer man dann ist.

Mit der Bezugsperson findet eine absolute Identifizierung statt. Der Borderliner wünscht sich eins zu sein mit der Person. Um dies tun zu können, muß die Person rei von negativen Seiten sein, sie wird idealisiert. Das führt dazu dass Hass und Agression unterdrückt werden.

Größenwahn/Entwertung:

Das eigene Minderwertigkeitsgefühl wird durch die Entwertung, das Kleinmachen der Bezugsperson aufgewertet. Das führt dazu, dass ein Borderliner kaum zu kritisieren ist, denn oft reicht schon die kleinste Kritik um vom Borderliner auf das heftigste entwertet zu werden. (Siehe Karin nach meiner heftigen Kritik an ihren Fähigkeiten und an ihren Geschäftsgebaren. Danach hat sich mich fast in den finanziellen Ruin getrieben, indem sie mich verleumdet hat).

Borderliner neigen zu Spielsucht, Kleptomanie und Essstörungen. Ausserdem zu Sadomasochismus.
Die zunahme der Krankheit erklärt auch das Bemühen der Medien und der Öffentlichkeit Sadomasochismus als etwas völlig normales darzustellen.

Häufig weisen die Mütter solche Personen auch Borderlinerzüge auf. (Sollte man besser Zwangssterilisieren)

Emotionen sind sehr oberflächlich und schwenken leicht um.
Die Borderliner sind Zwangs-Patienten, Perfektionisten, unflexibel, meist sehr ordentlich (wenn im Oberstübchen schon Unordnung und Chaos herrscht dann wenigstens nicht im nahen Umfeld).

Nichts ist gut genug für Borderliner, auch der Therapeut nicht. Borderliner sind lernunfähig, weil sie sich mit formalen Dingen zu sehr beschäftigen. Erst macht er eine Aufstellung dessen, was er lernen will und dann einen Zeitplan... Sein Motto; erst die Arbeit, dann das Vergnüen. Arbeit ist für ihn wichtiger als soziale Kontakte. Er ist leicht erschöpft, sein Nervenkostüm ist äußerst dünn und wenig strapazierfähig. Er hat meist einen laschen Händedruck mit einer kalten Schweißschicht.

Borderliner leiden unter einer andauernden Identitätsstörung, die sich z. B. auf Bereiche wie Selbstbild, sexuelle Orientierung, Berufswahl, langfristige Ziele, Wertesystem und Art der Partner und Freunde erstrecken kann.

Nach meiner Erfahrung haben sie meist mehrere Berufe, egal ob abgeschlossen oder auch nicht, sie können sich nie für einen Berufsweg klar entscheiden und wollen in jedem perfekt sein.

Sie akzeptieren Eigenschaften wie Intelligenz und Attraktivität nicht als konstantes Gut, sondern als Eigenschaften die immer neu verdient und im Vergleich mit anderen beurteilt werden müssen. Das Selbstwertgefühl basiert daher nie auf in der Vergangenheit erbrachten Leistungen, sondern auf aktuelle Erfolge und Feedback durch Dritte.

Daraus resultieren oft übermäßiges Engagement und unrealistisches Streben nach Perfektion (mit entspr. Misserfolgserlebnissen), aber auch der häufige Wunsch nach Veränderung im Berufs- und Privatleben.

Wenn Borderliner allein sind, verlieren sie aufgrund ihrer gestörten Ichidentität häufig das Gefühl für die Realität ihrer Existenz. Erschwerend kommt hinzu, dass sie oft auch vborübergehendes Alleinsein als dauerhafte Isolation wahrnehmen.


Sie erleben deshalb immer wieder starke Angst vor dem Verlassenwerden durch nahestehende Personen. Sie leiden unter psychotischen Episoden. Möglich sind z.B. pseudo-hallizunatorische Störungen der Körperwahrnehmung, Denk- und Wahrnehmungsstörungen.

Sie treten meist als Folge emotionaler Erregung auf und gehen auch ohne Behandlung i.d.R. nach wenigen Stunden oder Tagen vorüber.

Selbstverletzungen zählen zu den typischen Borderlinersymtomen. Wiederkehrende Suiziddrohungen und Versuche sind absolut typisch. Sie finden Ausdruck in selbstbeigebrachten Schnitt- und Stichverletzungen oder durch Exzesse mit Drogen, Alkohol und Nahrungsmitteln. Meist als Selbstbestrafung entwickeln sie sich nach und nach zu einem einstudierten Ritual.

Entstehung:

Entwicklungsstörungen in den ersten drei Lebensjahren. Borderliner lernen nicht, dass eine Person (vor allem die Mutter) gut und böse sein kann, sondern halten diese Züge voneinander getrennt.

Sexueller Missbrauch

Emotionale Vernachlässigung

Traumatische Erlebnisse

Konflikte im Jugendalter (z.B. im Rahmen der Ablösung vom Elternhaus)

Zudem sorgen viele gesellschaftliche Veränderungen dafür, dass sich aus einer leichten Persönlichkeitsstörung eine massive Borderlinestörung entwickeln kann.

Borderliner erleben immer wieder Angst vor dem Verlassenwerden, diese Angst motiviert die Betroffenen zu verzweifelten Bemühungen, dieses Verlassenwerden zu vermeiden. Dabei greifen sie zu extremen Mitteln wie Selbstverletzung, Suizidversuche, um den nahestehenden Menschen unter Druck zu setzen und führen auch schädliche Beziehungen (z.B. Gewalt-/Missbrauchserlebnisse) bis zur völligen Selbstaufgabe fort.
Therapie und Heilungschancen:

Eine Borderlinerstörung kann kaum durch Medikamente behandelt werden. Sinnvoll ist aber je nach Intensität die Gabe von Lithiumpräparaten zur Dämpfung der Stimmungsschwankungen, von Antidepressiva oder gering dosierem Neuroleptika um psychotische Symptome aufzufangen.

Es kommen vor allem Sozial- und Gruppenhterapien zum Einsatz um ein schrittweises Sozialverhalten zu erlernen.

Die Chance auf eine völlige Heilung ist eher gering. Sie ist umso geringer, je früher und je intensiver die Störung ausbricht. Zur Zeit geht man davon aus, dass bei 10% der Borderliner die Störung im Laufe der Zeit so weit zurückgeht, dass die Diagnose Borderliner nicht mehr zutrifft (obwohl die Betroffenen nach wie vor Symptome einer leichten Persönlichkeitsstörung zeigen).

Wie ich schon gesagt habe, ich halte sie nicht für therapierbar und wenn ich das so lese, liege ich da gar nicht so falsch.

Das war eine Zusammenfassung dessen, was ich so im Netz gefunden habe und ich kann all das aus persönlicher Erfahrung bestätigen. Ich habe sie als lernunfähig, kritikunfähig, lebensunfähig, boshaft und absolut destruktive Perönlichkeit kennengelernt, die mich beinahe völlig zerstört hat. Als parasitäre Persönlichkeit mit einem völlig gestörtem Realitätsbild, als Person die nur dann glücklich ist, wenn sie andere zerstören kann. Als Persönlichkeit die zwischen Größenwahn und Selbstzerfleischung in und her pendelt. Als geniale Schauspielerin, Hypochonder und als Mensch dessen einzige Existenzberechtigung und dessen Selbstwertgefühl sich einzig dadurch aufwertet, indem es andere zerstört. Als Person die von Hass und Neid zerfressen ist und ich hoffe Gott bewahrt mich zukünftig vor solchen Monstern. In Steven King Filmen find ich sie ja gut, aber in der Realität weniger. Sie hat es geschafft das ich ihren Traum erfüllt habe und nach der Kritik von mir, hat sie versucht mich völlig fertig zu machen. Fünf Jahre lang habe ich die Schulden für ihren Laden bezahlt. Borderliner sind Monster und keine Menschen, sie saugen dich aus und werfen dich weg wenn du es wagst sie zu kritisieren. Andererseits dürfen sie dich ständig kritisieren und trotz dieser Erfahrung habe ich einiges von dem was Deine liebe Freundin behauptet hat doch geglaubt, ihre genialen schauspielerischen Fähigkeiten überzeugen immer wieder und genau das macht sie so gefährlich.

Sonst gehts noch oder wie?!
Moin!

Hab mich mal durch Ihren Schwachsinn über Borderliner gelesen, wobei ich zumeist lachen musste, aber es macht mich auch tierisch sauer, denn Sie schmeißen hier jeden Borderliner in Ihre vorgefertigte Schublade und das nur, weil Sie anscheinend mal negative Erfahrungen mit EINER Person die Borderline hat, gemacht haben. Naja, via google, diverser Psychologischen Internetseiten etc. pp. haben Sie sich Ihrer Meinung nach, Rückendeckung und Informationsmaterial geholt. Doch Sie setzen, ja stufen sich selbst in dem Bereich ein, den Sie so verteufeln, denn Ihre Äußerungen grenzen schon an eine Form von multiplen und krankhaften Wahnvorstellungen, welche Sie selbst mal untersuchen lassen sollten.

Menschen wie ich ( ja ich bin Borderliner) versuchen niemanden zu irgendetwas zu zwingen oder die Schuld für ihre Krankheit bei anderen zu suchen (jedenfalls nicht alle). Ich habe vor Erkennung meiner Krankheit Psychologie studiert und eine abgeschlossene Berufsausbildung als Security Fachfrau und Bodyguard. Nicht das Borderline Syndrom hat meiner beruflichen Karriere ein jähes Ende bereitet, sondern kaputte Knochen.

Ihre Ausführungen, der Auslöser für Borderline. sind aus der Luft gegriffen, denn selbst die Wissenschaft kennt noch nicht die wahren Auslöser und es können viele unterschiedliche Faktoren sein!
Uns als Schauspieler zu bezeichnen ist eine Frechheit und eine Beleidigung eines jeden Schauspielers, denn mit diesem Vergleich haben Sie im Endeffekt jeden Schauspieler gleichzeitig auch als Borderliner bezeichnet.
Sie bezeichnen uns als lernunfähig Viele Borderliner haben Abitur, Studium und arbeiten in den unterschiedlichsten Berufsbereichen, also ist Ihre Äußerung FALSCH!
Sie bezeichnen uns als kritikunfähig Beispiel, ich bewege mich sehr viel auf politischen Foren, aber auch in vielen anderen Foren, welche mit Natur, Umwelt, Forschung, etc. pp. zutun haben und dort werde ich auch regelmäßig irgendwelchen anderen Meinungen konfrontiert, sowie kritisiert, doch na und, so ist das Leben, denn nur wer Kritik ertragen und einstecken kann, kann diese auch weitergeben, also ist Ihre Äußerung FALSCH!
Sie bezeichnen uns als lebensunfähig Komisch und warum lebe ich dann noch?!? Ich bin 46 Jahre alt und werde auch noch einige Jahre mehr leben, ob Ihnen das nun passt oder nicht, ist mir sowas von egal! Jeder Mensch, egal ob Borderliner oder so genannte gesunde und normale Menschen, haben ein Recht auf ein würdiges LEBEN!
Sie bezeichnen uns als boshaft ..., hm, diese Aussage passt ja wohl eher zu Ihnen selbst, denn ein Mensch, der über andere herzieht, nur weil er sie nicht versteht oder verstehen will und kann, ist weit boshafter und auch rachsüchtiger als diejenigen, denen jener Mensch es eintrichtern will! Man sollte immer erst Denken und dann Handeln, niemals umgekehrt, denn es wird immer irgendwo jemanden geben, der es nicht ignorieren wird und auch austeilen kann!
Das die Borderlinerin die sie fast zerstört hatte, nun für uns alle postum einsetzen, um uns zu erniedrigen und als psychisch Kranke abzustempeln, ist eine bodenlose Unverschämtheit. So wie Sie sich hier äußern, kommen Sie mir wie ein so genannter Herrenmensch rüber, der es am Liebsten sehen möchte, dass man alle die psychische Krankheitsbilder oder nicht reguläre psychische Erkrankungen aufweisen, ausgelöscht werden, weil sie ja nicht geheilt werden können. Sie sollten sich mal lieber auf Ihren Geisteszustand hin untersuchen lassen, denn sie sind weit kranker als die welche sie hier verteufeln,

Ja, Borderline ist in den seltesten Fällen wirklich heilbar, aber Therapien und zumeist medikamentelle Behandlungen können helfen. Es sei den, jemand ist in sich selbst so stark (ich gehöre zu denen, die das sind), dass sie ohne Therapien und Hammer Medikamente ihr Borderline Syndrom im Griff haben. Ich habe es im Griff und ritze mich äußerst selten, sehr zur Freude meines Arztes und meiner Lebenspartnerin. Ich bin somit zurecht auch sehr stolz auf mich!
Ups, jetzt sehen Sie mich sicher als Ich bezogenen Menschen und da ich als Frau ja auch noch mit einer Frau zusammen lebe, ja eine Lesbe bin, habe ich ja noch eine Ihrer Schubladen aufgestoßen...

" Borderliner leiden unter einer andauernden Identitätsstörung, die sich z. B. auf Bereiche wie Selbstbild, sexuelle Orientierung, Berufswahl, langfristige Ziele, Wertesystem und Art der Partner und Freunde erstrecken kann. "

Am Liebsten würde ich mich jetzt kringelig lachen, wenn Ihre Äußerung nicht so verdammt Dumm und Asozial wäre, denn was Bitte hat das eine mit dem anderen zu tun? Gar nichts, absolut nichts!!!

Genauso frage ich mich gerade, was Perfektion mit Borderline zutun haben soll? Sind alle diejenigen, die in ihrem Leben vieles auf Perfektion, Disziplin und Ordnung aufbauen, denn im gleichen Atemzug auch Borderliner?! Nein, sind sie nicht! Gut, ich bin ein sehr disziplinierter Mensch, in einigen Lebensbereichen auch ziemlich ordentlich und perfekt, aber ich bin nun mal so, na und! Was halten Sie sich denn daran auf? Warum kümmern Sie sich nicht einfach um Ihre eigenen Probleme, anstatt gegen schon genug belastete Menschen eine wahre Hexenjagd zu veranstalten?

Ihr gesamter Text, aus dem man sehr genau herauslesen kann, wie sehr Sie sich als Aufklärer versuchen, als perfekter Aufklärer gegen die Monster welche als Borderliner bezeichnet werden, ist sowas von primitiv und in gewisser weise auch lachhaft!
Sie wollen doch einfach nur bedauert werden, weil Sie von einer Borderlinerin ausgenutzt und fast zerstört worden sind, mehr nicht! Dies ist bedauerlich, aber es gibt Ihnen noch lange nicht das Recht jeden einzelnen Borderliner als Monster oder reißende Bestie hinzustellen!

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5. Februar 2013 um 0:57
In Antwort auf neelam_12120304

Borderliner Brief an eine Freundin
Borderline-Syndrom: Einleitung

Als Borderline bezeichnete man ursprünglich eine bestimmte Gruppe von Störungen an der Grenzlinie zwischen Neurosen und Psychosen. Recht bald erkannte man aber, dass diese Störungen in ihrer Gesamtheit als Persönlichkeitsstörung zu sehen sind.
Der Begriff Borderline hat somit zwar seine inhaltliche Bedeutung verloren, wurde aber trotzdem beibehalten. Die Borderlinestörung zählt inzwischen zu den verbreitetsten psychischen Störungen.

Der Begriff Borderline wurde ursprünglich 1938 gewählt, weil die Ärzte die Betroffenen auf der Grenze zwischen Normalität und einer ernsthaften Neurose, einer Geisteskrankheit, einordneten. Ab 1980 wurde Borderline als eigene Erkrankung eingestuft. In früheren Zeiten fielen Borderliner-Erscheinungen unter das Etikett Hystherie. Der Frauenanteil unter den Borderlinern ist sehr hoch.

Ich persönlich stufe es als gefährliche Geisteskrankheit ein, die Begründung füge ich an geeigneter Stelle in blauer Schrift ein. Sämtliche eigene Kommentare hierzu sind ebenfalls in
blauer Schrift.

Die Borderlinestörung zählt zu den sogenannten emotional instabilen Persönlichkeitsstörungen. Die betroffenen neigen dazu, Impulse ohne Berücksichtigung von Konsequenzen auszuagieren und leiden unter häufigen Stimmungsschwankungen. Ihre Fähigkeit vorauszuplanen ist gering und Ausbrüche intensiven Ärgers können zu explosivem manchmal gewalttätigem Verhalten führen.

Das eigene Selbstbild und Zielvorstellungen sind unklar und gestört.

Es ist ungerecht, dass ich für mein eigenes Leben Verantwortung tragen muß, das macht mir keinen Spaß, also sollst auch du keinen Spaß haben.

Für den Borderliner ist ein Mensch nur dann interessant, wenn dieser ihm die Möglichkeit bietet, vom Borderliner als Sündenbock oder Unterdrücker (oder beides abwechselnd) in Anspruch genommen zu werden.Erst dann gibt der andere ihm etwas, nämlich einen Anhaltspunkt für seinen Masochismus oder Sadismus. Wo dies fehlt, ist für ihn auch keine Beziehung. Wird ihm dieser Beziehungspunkt entzogen, fühlt sich der Borderliner erst recht in seinem Haß bestätigt (denn der andere ist so gemein, die Beziehung abzubrechen).

Der Borderliner fühlt sich einer grausamen inneren Leere ausgeliefert, aus der er sich wiederum nur durch abgrundtiefen Haß befreien kann. Jemand der etwas von dem Borderliner will, ist zugleich jemand, der dem Borderliner etwas gibt. Will derjenige nichts mehr von ihm, wird er von ihm attakiert. Dies bedeutet für den Borderliner grausame Versagung, er baucht das Gefühl der Macht, sei dies Allmacht oder Ohnmacht. Ersteres erlaubt ihm, letzteres rechtfertigt ihm das ungezügelte Aussagieren seines Hasses. Es ist dem Borderliner wichtiger, dem anderen zu schaden, als sich selbst zu nutzen. Der Borderliner schafft sich seine Identität, indem er andere schädigt.

Genau das macht ihn so gefährlich. Er bewegt sich irgendwo zwischen normal und geisteskrank. Er ist von Hass zerfressen, hat ein völlig gestörtes Wahrnehmungsvermögen und verfügt über keine eigene Identität, was ihm zum Schmarotzer macht, der ohne Wirt nicht lebensfähig ist. Deshalb geht es ihm immer dann gut, wenn es anderen schlecht geht. Sein schauspielerisches Talent macht es schwer seine boshaften Absichten zu durchschauen.

Der ideale Beruf für einen Borderliner ist Schauspieler. In diesem Beruf könnte er sein theatralisches Talent voll ausleben, denn das beherrscht er absolut und perfekt.
Man nennt diese Persönlichkeitsstörung auch histrionisch, wobei das veraltete Wort hysterisch durch histrionisch ersetzt wird.
Kommt von histrio = der Schauspieler

Der Borderliner kann nicht verdrängen, d.h. das was ihm nicht passt, ist immer greifbar, er kriegt es nicht aus seinem Bewusstsein und kann es nicht ins Unterbewusstsein abdrängen, wie der normale Mensch. Er entwickelt stattdessen kindliche Abwehrmanöver.

Borderliner wechseln häufig die Arbeitsstelle, sofern sie überhaupt noch arbeitsfähig sind.

Er schafft sich seine eigene Realität, an die er glaubt wie im Wahn. Er hat seine eigene Realität, kommt damit nicht klar und die echte Realität, mit der er auch nicht klar kommt.
Er hat zwei Phasen, aber richtig klar kommt er nie.

Der Borderliner hat durchlässige Ich-Grenzen, sein Ich gibt es eigentlich nicht und er ist ständig auf der Suche danach.

Zwischenmenschliche Beziehungen:

Menschen mit Borderlinestörungen führen meist unbeständige und unangemessen intensive Beziehungen zu anderen Menschen. Diese zeichnen sich durch extreme Verschiebungen der Einschätzung des Partners aus (zwischen Idealisierung und Abwertung) und ständige Versuche diesen zu manipulieren.
(dieser merkt nicht einmal das er manipuliert wird, da Borderliner ihre Manipulationsmechanismen perfektioniert haben)

Der Borderliner entwickelt eine Abhängigkeit zum Partner und idealisiert ihn solange dieser seine Bedürfnisse befriedigt. Erfährt er Zurückweisung verfällt er ins andere Extrem und wertet den Partner ab, ohne sich jedoch von ihm trennen zu können. Dann eskaliert das manipulierende Verhalten des Borderliners, er zeigt sich schwach und hilflos, neigt zu Hypochondrie, Masochismus, Selbverletzung und Suiziddrohungen.

Symptome:

Chronische Angst
Zwangssymptome (Perfektionismus, Ordnungswahn)
Zwangsgedanken mit hypochondrischem u. paranoiden Inhalt
Depressionen nach dem Zusammenbruch eines grandiosen Selbstbildes mit Gefühlen von Wut und Hilflositgkeit
Agressive Entwertung, Manipulation, Kontrolle
dann unterwürfige Anpassung
Sinnlosigkeit, Leere u. Orientierungslosigkeit
Arbeitsstörungen
Kontaktstörungen
Sexuelle Störungen
Bindungs- u. Trennungsängste
Pschosomatische Beschwerden
häufige Zornausbrüche
starke Stimmungsschwankungen
Selbstverletzungen
Suiziddrohungen
Fehlendes Ichidentitätsgefühl


Pathodynamik:

-gestörte Beziehungen zur Realität
-Nähe zwischen Ich und Es
-Parasitäre Art der Beziehungen
-Ich-Schwäche
-Kein Gewissen
-Spezifische Abwehroperationen der Spaltung, Projektion und Introjektion

Von Menschen ohne Gewissen sollte man sich fern halten, denn was ist ein Mensch ohne Gewissen?
Was ist ein Mensch der nur über andere lebt?
Was ist ein Mensch der andere nur benutzt und manipuliert?
Was ist ein Mensch ohne Ich und ohne Bezug zur Realität?
Was ist das für ein Mensch der nur parasitäre Beziehungen leben kann?
Was ist das für ein Mensch der zwischen Größenwahn und Selbstzerfleischung hin und her pendelt?





Polarität:

Es besteht die Neigung alles in Gut und Böse einzuteilen. Gute und böse Eigenschaften in einer Person können nicht akzeptiert werden. Die positiven Eigenschaften werden idealisiert, die negativen nicht wahrgenommen. Entsprechend geht es Bösen so werden alle Personen entweder massiv idealisiert oder abgewertet. Kennzeichnend ist auch der oft harte Wechsel zwischen Idealisierung und Abwertung.

Das Selbstbild schwankt zwischen narzistischem Größenwahn und tiefer Selbstverachtung. Meist herrscht eine tiefe Wut vor, dass die Welt i.d.R. nicht die kindklich-phantastischen Träume über die Gestaltung des Lebens zulässt.

Konfliktverarbeitung:

Konflikte werden i.d.R. mit sogenannten Spaltungsmechanismen beantwortet, die dazu dienen, den Konflikt nicht existent zu machen. Folgende Mechanismen werden beobachtet:
-Verleugnung Einteilung in Gut Böse Realitäten werden aus der Wahrnehmung gestrichen u. sind nicht abrufbar.
Verminderte Unterscheidung zwischen Phantasie und Realität, dadurch Anpassung der Realität an das Wunschdenken

Projektive Identifizierung

Eigene Wünsche, Gefühle, Bedürfnisse u. Triebe werden in eine andere Person projeziert. So kann z.B. der Selbsthass auf eine andere Person projeziert werden, dessen armes Opfer man dann ist.

Mit der Bezugsperson findet eine absolute Identifizierung statt. Der Borderliner wünscht sich eins zu sein mit der Person. Um dies tun zu können, muß die Person rei von negativen Seiten sein, sie wird idealisiert. Das führt dazu dass Hass und Agression unterdrückt werden.

Größenwahn/Entwertung:

Das eigene Minderwertigkeitsgefühl wird durch die Entwertung, das Kleinmachen der Bezugsperson aufgewertet. Das führt dazu, dass ein Borderliner kaum zu kritisieren ist, denn oft reicht schon die kleinste Kritik um vom Borderliner auf das heftigste entwertet zu werden. (Siehe Karin nach meiner heftigen Kritik an ihren Fähigkeiten und an ihren Geschäftsgebaren. Danach hat sich mich fast in den finanziellen Ruin getrieben, indem sie mich verleumdet hat).

Borderliner neigen zu Spielsucht, Kleptomanie und Essstörungen. Ausserdem zu Sadomasochismus.
Die zunahme der Krankheit erklärt auch das Bemühen der Medien und der Öffentlichkeit Sadomasochismus als etwas völlig normales darzustellen.

Häufig weisen die Mütter solche Personen auch Borderlinerzüge auf. (Sollte man besser Zwangssterilisieren)

Emotionen sind sehr oberflächlich und schwenken leicht um.
Die Borderliner sind Zwangs-Patienten, Perfektionisten, unflexibel, meist sehr ordentlich (wenn im Oberstübchen schon Unordnung und Chaos herrscht dann wenigstens nicht im nahen Umfeld).

Nichts ist gut genug für Borderliner, auch der Therapeut nicht. Borderliner sind lernunfähig, weil sie sich mit formalen Dingen zu sehr beschäftigen. Erst macht er eine Aufstellung dessen, was er lernen will und dann einen Zeitplan... Sein Motto; erst die Arbeit, dann das Vergnüen. Arbeit ist für ihn wichtiger als soziale Kontakte. Er ist leicht erschöpft, sein Nervenkostüm ist äußerst dünn und wenig strapazierfähig. Er hat meist einen laschen Händedruck mit einer kalten Schweißschicht.

Borderliner leiden unter einer andauernden Identitätsstörung, die sich z. B. auf Bereiche wie Selbstbild, sexuelle Orientierung, Berufswahl, langfristige Ziele, Wertesystem und Art der Partner und Freunde erstrecken kann.

Nach meiner Erfahrung haben sie meist mehrere Berufe, egal ob abgeschlossen oder auch nicht, sie können sich nie für einen Berufsweg klar entscheiden und wollen in jedem perfekt sein.

Sie akzeptieren Eigenschaften wie Intelligenz und Attraktivität nicht als konstantes Gut, sondern als Eigenschaften die immer neu verdient und im Vergleich mit anderen beurteilt werden müssen. Das Selbstwertgefühl basiert daher nie auf in der Vergangenheit erbrachten Leistungen, sondern auf aktuelle Erfolge und Feedback durch Dritte.

Daraus resultieren oft übermäßiges Engagement und unrealistisches Streben nach Perfektion (mit entspr. Misserfolgserlebnissen), aber auch der häufige Wunsch nach Veränderung im Berufs- und Privatleben.

Wenn Borderliner allein sind, verlieren sie aufgrund ihrer gestörten Ichidentität häufig das Gefühl für die Realität ihrer Existenz. Erschwerend kommt hinzu, dass sie oft auch vborübergehendes Alleinsein als dauerhafte Isolation wahrnehmen.


Sie erleben deshalb immer wieder starke Angst vor dem Verlassenwerden durch nahestehende Personen. Sie leiden unter psychotischen Episoden. Möglich sind z.B. pseudo-hallizunatorische Störungen der Körperwahrnehmung, Denk- und Wahrnehmungsstörungen.

Sie treten meist als Folge emotionaler Erregung auf und gehen auch ohne Behandlung i.d.R. nach wenigen Stunden oder Tagen vorüber.

Selbstverletzungen zählen zu den typischen Borderlinersymtomen. Wiederkehrende Suiziddrohungen und Versuche sind absolut typisch. Sie finden Ausdruck in selbstbeigebrachten Schnitt- und Stichverletzungen oder durch Exzesse mit Drogen, Alkohol und Nahrungsmitteln. Meist als Selbstbestrafung entwickeln sie sich nach und nach zu einem einstudierten Ritual.

Entstehung:

Entwicklungsstörungen in den ersten drei Lebensjahren. Borderliner lernen nicht, dass eine Person (vor allem die Mutter) gut und böse sein kann, sondern halten diese Züge voneinander getrennt.

Sexueller Missbrauch

Emotionale Vernachlässigung

Traumatische Erlebnisse

Konflikte im Jugendalter (z.B. im Rahmen der Ablösung vom Elternhaus)

Zudem sorgen viele gesellschaftliche Veränderungen dafür, dass sich aus einer leichten Persönlichkeitsstörung eine massive Borderlinestörung entwickeln kann.

Borderliner erleben immer wieder Angst vor dem Verlassenwerden, diese Angst motiviert die Betroffenen zu verzweifelten Bemühungen, dieses Verlassenwerden zu vermeiden. Dabei greifen sie zu extremen Mitteln wie Selbstverletzung, Suizidversuche, um den nahestehenden Menschen unter Druck zu setzen und führen auch schädliche Beziehungen (z.B. Gewalt-/Missbrauchserlebnisse) bis zur völligen Selbstaufgabe fort.
Therapie und Heilungschancen:

Eine Borderlinerstörung kann kaum durch Medikamente behandelt werden. Sinnvoll ist aber je nach Intensität die Gabe von Lithiumpräparaten zur Dämpfung der Stimmungsschwankungen, von Antidepressiva oder gering dosierem Neuroleptika um psychotische Symptome aufzufangen.

Es kommen vor allem Sozial- und Gruppenhterapien zum Einsatz um ein schrittweises Sozialverhalten zu erlernen.

Die Chance auf eine völlige Heilung ist eher gering. Sie ist umso geringer, je früher und je intensiver die Störung ausbricht. Zur Zeit geht man davon aus, dass bei 10% der Borderliner die Störung im Laufe der Zeit so weit zurückgeht, dass die Diagnose Borderliner nicht mehr zutrifft (obwohl die Betroffenen nach wie vor Symptome einer leichten Persönlichkeitsstörung zeigen).

Wie ich schon gesagt habe, ich halte sie nicht für therapierbar und wenn ich das so lese, liege ich da gar nicht so falsch.

Das war eine Zusammenfassung dessen, was ich so im Netz gefunden habe und ich kann all das aus persönlicher Erfahrung bestätigen. Ich habe sie als lernunfähig, kritikunfähig, lebensunfähig, boshaft und absolut destruktive Perönlichkeit kennengelernt, die mich beinahe völlig zerstört hat. Als parasitäre Persönlichkeit mit einem völlig gestörtem Realitätsbild, als Person die nur dann glücklich ist, wenn sie andere zerstören kann. Als Persönlichkeit die zwischen Größenwahn und Selbstzerfleischung in und her pendelt. Als geniale Schauspielerin, Hypochonder und als Mensch dessen einzige Existenzberechtigung und dessen Selbstwertgefühl sich einzig dadurch aufwertet, indem es andere zerstört. Als Person die von Hass und Neid zerfressen ist und ich hoffe Gott bewahrt mich zukünftig vor solchen Monstern. In Steven King Filmen find ich sie ja gut, aber in der Realität weniger. Sie hat es geschafft das ich ihren Traum erfüllt habe und nach der Kritik von mir, hat sie versucht mich völlig fertig zu machen. Fünf Jahre lang habe ich die Schulden für ihren Laden bezahlt. Borderliner sind Monster und keine Menschen, sie saugen dich aus und werfen dich weg wenn du es wagst sie zu kritisieren. Andererseits dürfen sie dich ständig kritisieren und trotz dieser Erfahrung habe ich einiges von dem was Deine liebe Freundin behauptet hat doch geglaubt, ihre genialen schauspielerischen Fähigkeiten überzeugen immer wieder und genau das macht sie so gefährlich.

Das ist nicht dein ernst oder?
Ich selbst bin ebenfalls Borderliner und das, was ich da lesen musste, ist (entschuldige bitte) unter aller Sau...
Es mögen durchaus einige Dinge zutreffend sein, jedoch ist dies KEIN Grund, einen Borderliner als Monster oder dergleichen zu bezeichnen. Borderline ist eine Krankheit, wo KEINER etwas für kann oder denkst du etwa, dass ein vierjähriges Mädchen etwas dafür kann, wenn es vergewaltigt und geschlagen wird??? Ich denke nicht. Borderline ist eine Erkrankung, die NICHT vererbbar ist, sondern die sich im Laufe der Zeit, wie zum Beispiel durch traumatische Erlebnisse, entwickelt.
Du redest von ihnen, wie von einer Gefahr für die Menschheit, aber letztendlich hast du von all dem nicht die geringste Ahnung, um was es sich dabei wirklich handelt und ich finde es eine bodenlose unverschämtheit, sich ein Urteil über jene wie uns zu bilden, nur weil man diverse Dinge im Netz gesehen/gelesen hat.

Mal eine kleine Zwischenfrage: Hast du dich JEMALS mit einem Borderliner richtig auseinandergesetzt? Von Angesicht zu Angesicht?
Lesen ist zwar ganz gut und schön, aber die Wahrheit bekommst du nur von den betroffenen selbst und nicht von dem ganzen Wirrwarr, was du im Netz so findest. Bedenke: Es schwirrt vieles im internet rum und nicht unbedingt alles entspricht auch der Wahrheit.

Wenn ich mich nun kurz ein wenig beschreiben dürfte:

Charakterlich bin ich recht aufgedreht.
Ich bin für jeden da, der meine Hilfe benötigt..undzwar OHNE etwas als Gegenleistung zu verlangen oder zu erwarten. Ich lege großen Wert auf Offenheit, Höflichkeit, Ehrlichkeit und Toleranz. Ich gehe offen mit meiner Erkrankung um und schäme mich auch nicht, meine Narben ect offen zu zeigen...und warum? Ganz einfach...Ich bin wie ich bin und ich sehe es nicht ein, mich für Dinge zu schämen, für die ich nichts kann. Vergangenes ist nunmal vergangen und lässt sich nicht ändern. Und Borderliner zu sein , heißt nicht gleich, dass dieser Mensch nicht therapierbar ist. Ich selbst habe bis jetzt zwei Therapien hinter mir..auf freiwilliger Basis.

Ja..Borderline ist nicht heilbar, das ist Tatsache. Aber es ist ebenso Tatsache, dass man mit der Zeit lernen kann, damit umzugehen. Damit zu leben. Es ist schwer und es braucht viel Kraft und Zeit, aber dennoch ist es möglich. Klar gibt es Rückschläge und Rückfälle, aber dennoch sehe ich nach vorn und gebe nicht auf. Es kommt auch heute noch vor, dass ich mich schneide. Na und? Es ist ein Rückfall und damit is gut...

Du scheinst auch nicht zu verstehen, warum viele Borderliner sich selbst verletzen...
Dies geschieht nicht, wie du es sagtest, um Druck auf andere aus zu üben..nein. es geschieht, weil der Druck für einen selbst zu groß geworden ist. Wenn man selbst über kein "Ventil" verfügt (wie z.b. für mich das Zeichnen oder Schreiben) . Bedenke, dass wir Borderliner jegliche Art der Emotionen weitaus intensiver wahrnehmen, als normalerweise. Für uns ist es, als stünden wir unter einer riesigen Spannung und es ist nicht einfach, diese zu kontrollieren, aber anstatt mit unverständnis zu reagieren und uns zu verurteilen und uns zu verstoßen, solltest du dich lieber mal mit einem Borderliner beschäftigen. Ihn kennenlernen, denn nur dann kannst du es wirklich verstehen.

Wir sind nicht diejenigen, die andere manipulieren (ich zumindest tu es nicht denn dies wäre weit unter meinem Niveau)
Manipulation ist eher der Begriff, der für die Masse gedacht ist (meiner Meinung nach) .
Du tust förmlich so, als wäre Borderline vergleichbar mit der Pest, was aber völliger Schwachsinn ist.

Schauspielerische Fähigkeit sagst du? Was soll ich dazu noch sagen? Solche Aussagen deinerseits sind Niveaumäßig so weit unten, dass nur die dümmsten dieses Level eventuell erreichen können. Herzlichen Glückwunsch dazu!
Hast du die Menschen allgemein schonmal genauer beobachtet?
Du solltest ernsthaft damit anfangen, denn dadurch lernst du mehr, als durch diverse Vorurteile, wie du sie zu fällen pflegst.
Ich beobachte die Menschen schon etwas länger, ich lerne sie kennen, ich rede mit ihnen und erst dann bilde ich mir ein Urteil, denn anderes steht mir nicht zu.

Mir scheint es, als ob du ein ernsthaftes Problem mit Menschen hast, die unter dem Borderline Syndrom leiden.
Darf ich fragen wieso?

Ich hoffe doch nicht, dass es an dem liegt, was du meinst zu "wissen" , was scheinbar nur aus dem resultiert, was du auf diversen Seiten liest. Sollte dem aber dennoch so sein, dann tut es mir wirklich leid, aber dann solltest du dich nocheinmal richtig informieren und alles nocheinmal überdenken, denn das, was du da teilweise als "Zwischenkommentar" abgegeben hast, ist schon sehr beleidigend und der Wahrheit sehr fern.

Obwohl ich Borderliner bin, so ist meine Denkweise dennoch eine ganz andere.

"Borderliner sind Monster, keine Menschen"

Was genau bezweckst du mit diesem Satz?
Vorallem hätte ich ganz gerne deine Definition von "Monstern" .
Bezeichnest du uns so, weil du nicht weißt, wie du mit Menschen, die unter dem Syndrom leiden, umgehen sollst? Oder, weil du sie dafür verabscheust, weil sie anders sind und mit ihren Problemen anders umgehen, als du es kennst? Weil es dir fremd ist? Oder denkst du, dass es unmenschlich ist, wenn man als Borderliner keinen anderen Ausweg sieht,als sich zu verletzen, auf sich allein gestellt ist und von anderen, aufgrund dieser Unwissenheit, verstoßen wird?

Unwissenheit ist kein Grund, derartige Aussagen vom Stapel zu lassen.

Was folgende Aussagen deinerseits betrifft...ich zitiere:

"Von Menschen ohne Gewissen sollte man sich fern halten, denn was ist ein Mensch ohne Gewissen?
Was ist ein Mensch der nur über andere lebt?
Was ist ein Mensch der andere nur benutzt und manipuliert?
Was ist ein Mensch ohne Ich und ohne Bezug zur Realität?
Was ist das für ein Mensch der nur parasitäre Beziehungen leben kann?
Was ist das für ein Mensch der zwischen Größenwahn und Selbstzerfleischung hin und her pendelt?"

Ich frage mich im Moment, wer von uns nun den Bezug zur Realität verloren hat.
Kein Mensch lebt ohne Gewissen. Sicher gibt es Ausnahmen, aber dennoch sollte jeder über ein Gewissen verfügen.

Ein Mensch, der über anderen lebt?
Jeder sollte so leben dürfen, wie er es für richtig hält, Jedoch trifft dies nicht unbedingt für Borderliner zu. Dasselbe gilt im Übrigen auch für deinen Satz mit der angeblichen Manipulation und dem angeblichen Drang, andere zu benutzen.

Parasitäre Beziehungen...klingt interessant, ist aber völliger Schwachsinn. Wir sind sehr vorsichtig und ich für meinen Teil, wähle meine Partner mit Bedacht. Und willst du auch wissen, warum? Nunja, dies ist ganz einfach zu erklären.
Ich handle stets aus meinen Erfahrungen heraus. Ich hege keinerlei Interesse an diversen Oberflächlichkeiten, wie zum Beispiel das Äußere, Geld oder ähnliches. Wenn ich einen Partner an meiner Seite haben möchte, dann sollten die Charakterlichen Eigenschaften im Vordergrund stehen.
Ich halte es nicht für nötig, mich wie ein Parasit von einem zum nächsten fortzubewegen, denn von solchen Menschen gibt es bereits genug und das wäre weit unter meiner Würde.

Keinen Ich-Bezug?
Ich weiß, wer ich bin und ebenso weiß ich, was ich will. Ich bin mir meiner vollständig bewusst und auch wenn ich mal diverse Phasen der Entwertung habe, lasse ich mich deswegen nicht gänzlich in die Tiefe reißen. Es gibt nunmal Höhen und Tiefen, obgleich si bei Borderlinern durchaus ausgeprägter und intensiver sind. Dennoch solltest du ein wenig vorsichtiger mit solchen Bezeichnungen sein, denn ich vermute mal, dass du es ebenso wenig amüsant finden würdest, wenn man derartiges über deinesgleichen schreiben würde.

Größenwahn...nunja ich sag es mal so:
Die Natur des Menschen besteht aus Größenwahn..bei einigen mehr aber bei manchen auch weniger...du kannst dies also nicht nur auf einen Bereich der Menschen projezieren...

Mir ist auch sehrwohl bewusst, dass ein Mensch gut , als auch böse sein kann, wobei die Definition von gut und böse eh nicht vollständig klärbar ist, da es dies im Allgemeinen nicht gibt, da es reine Ansichtssache ist (dasselbe gilt im übrigen auch für richtig und falsch).

Oh und ich hätte da durchaus noch ein weiteres Anliegen:
Nur, weil du einmal ein eher weniger erfreuliches Erlebnis mit einer Borderlinerin hattest, so bedeutet dies jedoch nicht, dass du deine Erfahrungen auf alle um dich herum verteilen musst. Sprich, nicht jeder Borderliner ist so, wie du es erlebt hast....denk mal drüber nach~

solltest du fragen zum Thema Borderline haben, wende dich bitte an mich persönlich, bevor es wieder so unschön für andererleuts Augen endet~

Vielen Dank

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5. Februar 2013 um 7:39
In Antwort auf elif_11859433

Das ist nicht dein ernst oder?
Ich selbst bin ebenfalls Borderliner und das, was ich da lesen musste, ist (entschuldige bitte) unter aller Sau...
Es mögen durchaus einige Dinge zutreffend sein, jedoch ist dies KEIN Grund, einen Borderliner als Monster oder dergleichen zu bezeichnen. Borderline ist eine Krankheit, wo KEINER etwas für kann oder denkst du etwa, dass ein vierjähriges Mädchen etwas dafür kann, wenn es vergewaltigt und geschlagen wird??? Ich denke nicht. Borderline ist eine Erkrankung, die NICHT vererbbar ist, sondern die sich im Laufe der Zeit, wie zum Beispiel durch traumatische Erlebnisse, entwickelt.
Du redest von ihnen, wie von einer Gefahr für die Menschheit, aber letztendlich hast du von all dem nicht die geringste Ahnung, um was es sich dabei wirklich handelt und ich finde es eine bodenlose unverschämtheit, sich ein Urteil über jene wie uns zu bilden, nur weil man diverse Dinge im Netz gesehen/gelesen hat.

Mal eine kleine Zwischenfrage: Hast du dich JEMALS mit einem Borderliner richtig auseinandergesetzt? Von Angesicht zu Angesicht?
Lesen ist zwar ganz gut und schön, aber die Wahrheit bekommst du nur von den betroffenen selbst und nicht von dem ganzen Wirrwarr, was du im Netz so findest. Bedenke: Es schwirrt vieles im internet rum und nicht unbedingt alles entspricht auch der Wahrheit.

Wenn ich mich nun kurz ein wenig beschreiben dürfte:

Charakterlich bin ich recht aufgedreht.
Ich bin für jeden da, der meine Hilfe benötigt..undzwar OHNE etwas als Gegenleistung zu verlangen oder zu erwarten. Ich lege großen Wert auf Offenheit, Höflichkeit, Ehrlichkeit und Toleranz. Ich gehe offen mit meiner Erkrankung um und schäme mich auch nicht, meine Narben ect offen zu zeigen...und warum? Ganz einfach...Ich bin wie ich bin und ich sehe es nicht ein, mich für Dinge zu schämen, für die ich nichts kann. Vergangenes ist nunmal vergangen und lässt sich nicht ändern. Und Borderliner zu sein , heißt nicht gleich, dass dieser Mensch nicht therapierbar ist. Ich selbst habe bis jetzt zwei Therapien hinter mir..auf freiwilliger Basis.

Ja..Borderline ist nicht heilbar, das ist Tatsache. Aber es ist ebenso Tatsache, dass man mit der Zeit lernen kann, damit umzugehen. Damit zu leben. Es ist schwer und es braucht viel Kraft und Zeit, aber dennoch ist es möglich. Klar gibt es Rückschläge und Rückfälle, aber dennoch sehe ich nach vorn und gebe nicht auf. Es kommt auch heute noch vor, dass ich mich schneide. Na und? Es ist ein Rückfall und damit is gut...

Du scheinst auch nicht zu verstehen, warum viele Borderliner sich selbst verletzen...
Dies geschieht nicht, wie du es sagtest, um Druck auf andere aus zu üben..nein. es geschieht, weil der Druck für einen selbst zu groß geworden ist. Wenn man selbst über kein "Ventil" verfügt (wie z.b. für mich das Zeichnen oder Schreiben) . Bedenke, dass wir Borderliner jegliche Art der Emotionen weitaus intensiver wahrnehmen, als normalerweise. Für uns ist es, als stünden wir unter einer riesigen Spannung und es ist nicht einfach, diese zu kontrollieren, aber anstatt mit unverständnis zu reagieren und uns zu verurteilen und uns zu verstoßen, solltest du dich lieber mal mit einem Borderliner beschäftigen. Ihn kennenlernen, denn nur dann kannst du es wirklich verstehen.

Wir sind nicht diejenigen, die andere manipulieren (ich zumindest tu es nicht denn dies wäre weit unter meinem Niveau)
Manipulation ist eher der Begriff, der für die Masse gedacht ist (meiner Meinung nach) .
Du tust förmlich so, als wäre Borderline vergleichbar mit der Pest, was aber völliger Schwachsinn ist.

Schauspielerische Fähigkeit sagst du? Was soll ich dazu noch sagen? Solche Aussagen deinerseits sind Niveaumäßig so weit unten, dass nur die dümmsten dieses Level eventuell erreichen können. Herzlichen Glückwunsch dazu!
Hast du die Menschen allgemein schonmal genauer beobachtet?
Du solltest ernsthaft damit anfangen, denn dadurch lernst du mehr, als durch diverse Vorurteile, wie du sie zu fällen pflegst.
Ich beobachte die Menschen schon etwas länger, ich lerne sie kennen, ich rede mit ihnen und erst dann bilde ich mir ein Urteil, denn anderes steht mir nicht zu.

Mir scheint es, als ob du ein ernsthaftes Problem mit Menschen hast, die unter dem Borderline Syndrom leiden.
Darf ich fragen wieso?

Ich hoffe doch nicht, dass es an dem liegt, was du meinst zu "wissen" , was scheinbar nur aus dem resultiert, was du auf diversen Seiten liest. Sollte dem aber dennoch so sein, dann tut es mir wirklich leid, aber dann solltest du dich nocheinmal richtig informieren und alles nocheinmal überdenken, denn das, was du da teilweise als "Zwischenkommentar" abgegeben hast, ist schon sehr beleidigend und der Wahrheit sehr fern.

Obwohl ich Borderliner bin, so ist meine Denkweise dennoch eine ganz andere.

"Borderliner sind Monster, keine Menschen"

Was genau bezweckst du mit diesem Satz?
Vorallem hätte ich ganz gerne deine Definition von "Monstern" .
Bezeichnest du uns so, weil du nicht weißt, wie du mit Menschen, die unter dem Syndrom leiden, umgehen sollst? Oder, weil du sie dafür verabscheust, weil sie anders sind und mit ihren Problemen anders umgehen, als du es kennst? Weil es dir fremd ist? Oder denkst du, dass es unmenschlich ist, wenn man als Borderliner keinen anderen Ausweg sieht,als sich zu verletzen, auf sich allein gestellt ist und von anderen, aufgrund dieser Unwissenheit, verstoßen wird?

Unwissenheit ist kein Grund, derartige Aussagen vom Stapel zu lassen.

Was folgende Aussagen deinerseits betrifft...ich zitiere:

"Von Menschen ohne Gewissen sollte man sich fern halten, denn was ist ein Mensch ohne Gewissen?
Was ist ein Mensch der nur über andere lebt?
Was ist ein Mensch der andere nur benutzt und manipuliert?
Was ist ein Mensch ohne Ich und ohne Bezug zur Realität?
Was ist das für ein Mensch der nur parasitäre Beziehungen leben kann?
Was ist das für ein Mensch der zwischen Größenwahn und Selbstzerfleischung hin und her pendelt?"

Ich frage mich im Moment, wer von uns nun den Bezug zur Realität verloren hat.
Kein Mensch lebt ohne Gewissen. Sicher gibt es Ausnahmen, aber dennoch sollte jeder über ein Gewissen verfügen.

Ein Mensch, der über anderen lebt?
Jeder sollte so leben dürfen, wie er es für richtig hält, Jedoch trifft dies nicht unbedingt für Borderliner zu. Dasselbe gilt im Übrigen auch für deinen Satz mit der angeblichen Manipulation und dem angeblichen Drang, andere zu benutzen.

Parasitäre Beziehungen...klingt interessant, ist aber völliger Schwachsinn. Wir sind sehr vorsichtig und ich für meinen Teil, wähle meine Partner mit Bedacht. Und willst du auch wissen, warum? Nunja, dies ist ganz einfach zu erklären.
Ich handle stets aus meinen Erfahrungen heraus. Ich hege keinerlei Interesse an diversen Oberflächlichkeiten, wie zum Beispiel das Äußere, Geld oder ähnliches. Wenn ich einen Partner an meiner Seite haben möchte, dann sollten die Charakterlichen Eigenschaften im Vordergrund stehen.
Ich halte es nicht für nötig, mich wie ein Parasit von einem zum nächsten fortzubewegen, denn von solchen Menschen gibt es bereits genug und das wäre weit unter meiner Würde.

Keinen Ich-Bezug?
Ich weiß, wer ich bin und ebenso weiß ich, was ich will. Ich bin mir meiner vollständig bewusst und auch wenn ich mal diverse Phasen der Entwertung habe, lasse ich mich deswegen nicht gänzlich in die Tiefe reißen. Es gibt nunmal Höhen und Tiefen, obgleich si bei Borderlinern durchaus ausgeprägter und intensiver sind. Dennoch solltest du ein wenig vorsichtiger mit solchen Bezeichnungen sein, denn ich vermute mal, dass du es ebenso wenig amüsant finden würdest, wenn man derartiges über deinesgleichen schreiben würde.

Größenwahn...nunja ich sag es mal so:
Die Natur des Menschen besteht aus Größenwahn..bei einigen mehr aber bei manchen auch weniger...du kannst dies also nicht nur auf einen Bereich der Menschen projezieren...

Mir ist auch sehrwohl bewusst, dass ein Mensch gut , als auch böse sein kann, wobei die Definition von gut und böse eh nicht vollständig klärbar ist, da es dies im Allgemeinen nicht gibt, da es reine Ansichtssache ist (dasselbe gilt im übrigen auch für richtig und falsch).

Oh und ich hätte da durchaus noch ein weiteres Anliegen:
Nur, weil du einmal ein eher weniger erfreuliches Erlebnis mit einer Borderlinerin hattest, so bedeutet dies jedoch nicht, dass du deine Erfahrungen auf alle um dich herum verteilen musst. Sprich, nicht jeder Borderliner ist so, wie du es erlebt hast....denk mal drüber nach~

solltest du fragen zum Thema Borderline haben, wende dich bitte an mich persönlich, bevor es wieder so unschön für andererleuts Augen endet~

Vielen Dank

Rechtfertige Dich nicht für das, was Du bist!
Zum Thema Borderline hat fast jeder eine Meinung, aber wenige ein bißchen Ahnung. Wenn wir jedes Mal anfangen, uns zu rechtfertigen, haben solche Gestalten schon halb gewonnen.

Auf Menschen, die sich durch solche Texte eine Meinung über Dich bilden, statt durch Deine Person kannst Du in Deinem Leben auch gut verzichten.

Ich hab auch den Kopf geschüttelt... vor allem "Brief an eine Freundin" - na wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.

Also - viele Grüße von Grenzgänger zu Grenzgänger - lass Dich von irgendwelchen Freaks nicht so unrund machen

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5. Februar 2013 um 7:43

Grenzgänger aus meiner Sicht...
http://forum.gofeminin.de/forum/carriere1/__f14452_carriere1-Borderline-Von-dem-Gefuhl-in-Gefuhlen-zu-ertrinken.html

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5. Februar 2013 um 12:21
In Antwort auf an0N_1189750099z

Rechtfertige Dich nicht für das, was Du bist!
Zum Thema Borderline hat fast jeder eine Meinung, aber wenige ein bißchen Ahnung. Wenn wir jedes Mal anfangen, uns zu rechtfertigen, haben solche Gestalten schon halb gewonnen.

Auf Menschen, die sich durch solche Texte eine Meinung über Dich bilden, statt durch Deine Person kannst Du in Deinem Leben auch gut verzichten.

Ich hab auch den Kopf geschüttelt... vor allem "Brief an eine Freundin" - na wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.

Also - viele Grüße von Grenzgänger zu Grenzgänger - lass Dich von irgendwelchen Freaks nicht so unrund machen

Gut geschrieben
Moin avarrassterne

nun wirklich gerechtfertigt habe ich mich eigentlich nicht, denn dies habe ich nicht nötig, aber mir ist schier die Sicherung raus geflogen bei dem Text " Brief an eine Freundin " und wenn ich nicht meiner Wut freien Lauf gelassen hätte, hätte ich die Nacht vergessen können, weil mich der Text nur bis in meine Träume verfolgt hätte und das muss nicht sein! Ich vermute mal, dass meine beste Freundin andaroxia ähnlich gedacht hat !

Mir ging es daher eher mehr ums Prinzip, denn auf solche Texte nur mit der gleichen Dummheit zu reagieren, wie der Verfasser des Textes " Brief an eine Freundin" schürt noch mehr die Unwissenheit der meisten Menschen und deren Schubladendenken!

Lieben Gruß

Lady Sinead Darkraven

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5. Februar 2013 um 12:44
In Antwort auf darla_12631353

Gut geschrieben
Moin avarrassterne

nun wirklich gerechtfertigt habe ich mich eigentlich nicht, denn dies habe ich nicht nötig, aber mir ist schier die Sicherung raus geflogen bei dem Text " Brief an eine Freundin " und wenn ich nicht meiner Wut freien Lauf gelassen hätte, hätte ich die Nacht vergessen können, weil mich der Text nur bis in meine Träume verfolgt hätte und das muss nicht sein! Ich vermute mal, dass meine beste Freundin andaroxia ähnlich gedacht hat !

Mir ging es daher eher mehr ums Prinzip, denn auf solche Texte nur mit der gleichen Dummheit zu reagieren, wie der Verfasser des Textes " Brief an eine Freundin" schürt noch mehr die Unwissenheit der meisten Menschen und deren Schubladendenken!

Lieben Gruß

Lady Sinead Darkraven

Unwissenheit ist ganz sicher ein Problem
und Vorurteile begegnen jedem von uns zur Genüge.

Was die Unwissenheit angeht, habe ich hier schon ziemlich viel geschrieben zum Thema - damit die, die sich informieren *wollen* etwas finden.

Was die Vorurteile angeht... wenn ich teilweise lese, wie wenig Menschen, die nach eigener Aussage jahrelang eine Beziehung mit Borderlinern hatte (teilweise deutlich über 5 Jahre) oder Angehörige sind, auch nur von den Grundlagen verstanden haben... da weiß ich auch nicht, ob ich ko***, lachen oder heulen soll. - Nur ich glaube da ist eher das Problem, dass mancher nicht verstehen *will* - und dagegen kann man wenig machen.

"Aber ich bin ganz anders" - ja, ich denke nicht, dass es überhaupt einen einzigen Grenzgänger gibt, auf die diese wunderschöne Sammlung polemischer Selbstgerechtigkeit der armen Opfer von uns zutrifft - aber ich bin echt ganz dankbar, wenn ich mit Menschen, die mich auf Grund eines solchen Textes meiden würden, den sie irgendwo aufgetan haben, möglichst wenig zu tun habe.

Problematisch wird es, wenn das jemand liest, der selbst gerade die Diagnose erhalten hat und dann an allen Ecken irgendwelche Beschreibungen findet, was er / sie jetzt nicht für ein Monster wäre. Das ist der einzige Kontext, wo ich ernstlich Bedenken habe.

Bei Menschen, die so von uns denken wollen hingegen will ich nichts dagegen tun - und ich denke das kann ich auch nicht. Deren Problem findet sich nicht in Borderlinern sondern in ihrem Spiegel

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5. Februar 2013 um 13:32
In Antwort auf an0N_1189750099z

Unwissenheit ist ganz sicher ein Problem
und Vorurteile begegnen jedem von uns zur Genüge.

Was die Unwissenheit angeht, habe ich hier schon ziemlich viel geschrieben zum Thema - damit die, die sich informieren *wollen* etwas finden.

Was die Vorurteile angeht... wenn ich teilweise lese, wie wenig Menschen, die nach eigener Aussage jahrelang eine Beziehung mit Borderlinern hatte (teilweise deutlich über 5 Jahre) oder Angehörige sind, auch nur von den Grundlagen verstanden haben... da weiß ich auch nicht, ob ich ko***, lachen oder heulen soll. - Nur ich glaube da ist eher das Problem, dass mancher nicht verstehen *will* - und dagegen kann man wenig machen.

"Aber ich bin ganz anders" - ja, ich denke nicht, dass es überhaupt einen einzigen Grenzgänger gibt, auf die diese wunderschöne Sammlung polemischer Selbstgerechtigkeit der armen Opfer von uns zutrifft - aber ich bin echt ganz dankbar, wenn ich mit Menschen, die mich auf Grund eines solchen Textes meiden würden, den sie irgendwo aufgetan haben, möglichst wenig zu tun habe.

Problematisch wird es, wenn das jemand liest, der selbst gerade die Diagnose erhalten hat und dann an allen Ecken irgendwelche Beschreibungen findet, was er / sie jetzt nicht für ein Monster wäre. Das ist der einzige Kontext, wo ich ernstlich Bedenken habe.

Bei Menschen, die so von uns denken wollen hingegen will ich nichts dagegen tun - und ich denke das kann ich auch nicht. Deren Problem findet sich nicht in Borderlinern sondern in ihrem Spiegel


.... wie sagt man so schön: " Gottes Himmelreich ist groß!"
Wir können wirklich nichts gegen solche Menschen, welche nur in Schubladen denken und mit riesigen Scheuklappen durch die Gegend rennen tun.

" Deren Problem findet sich nicht in Borderlinern sondern in ihrem Spiegel " dem hab ich nichts mehr hinzu zu fügen

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5. Februar 2013 um 16:20
In Antwort auf an0N_1189750099z

Rechtfertige Dich nicht für das, was Du bist!
Zum Thema Borderline hat fast jeder eine Meinung, aber wenige ein bißchen Ahnung. Wenn wir jedes Mal anfangen, uns zu rechtfertigen, haben solche Gestalten schon halb gewonnen.

Auf Menschen, die sich durch solche Texte eine Meinung über Dich bilden, statt durch Deine Person kannst Du in Deinem Leben auch gut verzichten.

Ich hab auch den Kopf geschüttelt... vor allem "Brief an eine Freundin" - na wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr.

Also - viele Grüße von Grenzgänger zu Grenzgänger - lass Dich von irgendwelchen Freaks nicht so unrund machen

Geb ich dir voll und ganz recht
Solche Gestalten: Dieser Begriff passt ganz gut, finde ich.

Naja, normalerweise rege ich mich da garnicht drüber auf, ich meine ich kenne es nicht anders und habe mich so ziemlich dran gewöhnt

Letztendlich ist es eh egal, wie du lebst, was du tust, wie du aussiehst ect. Es gibt immer irgendwelche Idioten, die meinen, einen auf oberschlau tun zu müssen und einen zu verurteilen. Es gibt ihnen ein Gefühl der Macht, wenn sie dies tun, aber letztendlich gibt es Leute wie ladysinaeddarkraven und mich, die dies eigentlich recht locker sehen, ja sogar Späße darüber machen. Denn was wissen die Anderen über uns? Richtig, garnichts. Ich bin wie ich bin und ich hab es nicht nötig, mich vor Anderen in irgendeiner Art und Weise zu rechtfertigen. Wozu sich über die Dummheit anderer aufregen, wenn man eigentlich nurnoch darüber lachen kann?

Letztendlich muss jeder selbst wissen, was er tut, jedoch war ich, das muss ich zugeben, doch relativ erschrocken, als ich den "Brief an eine Freundin" gelesen habe. Nunja...manche sind eben leider unverbesserlich und somit ist es nichts weiter, als eine weitere Lachnummer, mit der ich mir den Tag versüße .

Ja, wer solche Freunde hat, braucht definitiv keine Feinde mehr und von solchen Leuten gibt es mehr als genug. Man braucht sich nur einmal draußen umzusehen.

Ich für meinen Teil stehe zu dem, was ich bin und wer ich bin und was Andere nun über mich denken oder sagen mögen, ist mir mehr oder weniger einerlei. Entweder man akzeptiert mich, wie ich bin, oder man lässt es. Genausowenig, wie ich andere dazu zwingen kann, zu verstehen, vorallem, wenn diese garnicht erst versuchen zu verstehen .

Was ich lediglich gemacht habe, war nur ein Versuch, ein wenig mehr Klarheit zu verschaffen, auch wenn ich bezweifle, dass dies überhaupt zu Herzen genommen wird, aber was solls
Wer nicht will, der hat und wer nicht isst, ist satt .

Wir sind, wer wir sind und das wird sich nicht ändern und ebenso werden andere es niemals schaffen, dies zu ändern.

Lieber dazu stehen und es akzeptieren, als sich selbst zu belügen aus Unwissenheit und garnicht erst zu versuchen, mehr darüber zu lernen.

Viele liebe Grüße

Andaroxia

PS: Uns wird niemand klein bekommen, denn wir haben von Natur aus Zähne und Fäuste aus Stahl, denn sonst wären wir schon längst nicht mehr hier. Das soll uns erstmal einer nachmachen

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5. Februar 2013 um 17:03

...
Die Erkrankung Borderliner kann sich in verschiedenen Formen äussern .

Mal eben im Vorraus , was lässt dich vermuten , dass deine Kollegin dieses Syndrom hat ?

Lg

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5. Februar 2013 um 17:16
In Antwort auf sa'dia_11892487

...
Die Erkrankung Borderliner kann sich in verschiedenen Formen äussern .

Mal eben im Vorraus , was lässt dich vermuten , dass deine Kollegin dieses Syndrom hat ?

Lg


Sie wird nicht antworten, der Thread ist von 2002

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5. Februar 2013 um 18:55
In Antwort auf an0N_1189750099z


Sie wird nicht antworten, der Thread ist von 2002


Macht nix, dafür hast Du ja netterweise geantwortet ! Hatte es zuspät gesehen die Nacht und irgendwie halt keine Lust mehr, meinen Text zu löschen

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6. Februar 2013 um 18:20
In Antwort auf darla_12631353


Macht nix, dafür hast Du ja netterweise geantwortet ! Hatte es zuspät gesehen die Nacht und irgendwie halt keine Lust mehr, meinen Text zu löschen


Hihi sorry hatte ich nicht gesehen und ich dachte ich antworte mal

Umso besser nicht wahr ?

Lg

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6. Februar 2013 um 19:07
In Antwort auf sa'dia_11892487


Hihi sorry hatte ich nicht gesehen und ich dachte ich antworte mal

Umso besser nicht wahr ?

Lg

Und dann?
Ich schreibe zu dem Thema hier oft, ich werde deswegen auch immer mal von Angehörigen, Partnern, Freunden eines Grenzgängers angeschrieben - aber das einzige was ich machen kann, ist es im Wesentlichen, so einiges "merkwürdige" und "unverständliche" aus der anderen Perspektive zu erklären. Vielleicht etwas Verständnis erreichen, etwas Hintergrund, warum es ist, wie es ist. Etwas Information.

Das was Menschen in unserer Umgebung für uns Grenzgänger tun können, ist m.E. doch arg begrenzt. Etwas besser, wenn wir selbst Kontrolle haben - zumindest überwiegend - aber in dem Falle muss man auch nicht ein Forum um Hilfe fragen, da können wir unsere "Pflegeanleitung" auch selbst liefern

Das Problem ist m.E., dass zu viele Borderliner "Laien in eigener Sache" sind - woran leider auch zig "Therapien" oft nichts ändern.
Ein Grenzgänger, der nicht weiß, wann und warum er übel "um sich schlägt", der nicht weiß, dass die eigene Wahrnehmung nicht zwingend viel mit dem zu tun hat, was andere in der gleichen Situation wahrnehmen... dazu Menschen in der Umgebung, für die das gute alte "gut gemeint ist manchmal das genaue Gegenteil von gut gemacht" gilt und / oder die nicht zwischen Ursache, Wirkung und Auslöser unterscheiden können... einmal gut umrühren und wir haben so einen "Brief an eine Freundin" und mehr emotionale, weniger pseudowissenschaftliche, aber im Grunde gleiche Hasstiraden auf der einen Seite und immer verzweifeltere Grenzgänger auf der anderen Seite.

Haben wir Wissen und Kontrolle und stehen Menschen gegenüber, die auch mal was verstehen wollen und das nicht nur glauben zu wollen (oder auch nicht) - geht es nicht immer gut, nicht jeder kommt mit uns klar. Aber es gibt auch kein Problem.

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6. Februar 2013 um 19:14
In Antwort auf an0N_1189750099z

Und dann?
Ich schreibe zu dem Thema hier oft, ich werde deswegen auch immer mal von Angehörigen, Partnern, Freunden eines Grenzgängers angeschrieben - aber das einzige was ich machen kann, ist es im Wesentlichen, so einiges "merkwürdige" und "unverständliche" aus der anderen Perspektive zu erklären. Vielleicht etwas Verständnis erreichen, etwas Hintergrund, warum es ist, wie es ist. Etwas Information.

Das was Menschen in unserer Umgebung für uns Grenzgänger tun können, ist m.E. doch arg begrenzt. Etwas besser, wenn wir selbst Kontrolle haben - zumindest überwiegend - aber in dem Falle muss man auch nicht ein Forum um Hilfe fragen, da können wir unsere "Pflegeanleitung" auch selbst liefern

Das Problem ist m.E., dass zu viele Borderliner "Laien in eigener Sache" sind - woran leider auch zig "Therapien" oft nichts ändern.
Ein Grenzgänger, der nicht weiß, wann und warum er übel "um sich schlägt", der nicht weiß, dass die eigene Wahrnehmung nicht zwingend viel mit dem zu tun hat, was andere in der gleichen Situation wahrnehmen... dazu Menschen in der Umgebung, für die das gute alte "gut gemeint ist manchmal das genaue Gegenteil von gut gemacht" gilt und / oder die nicht zwischen Ursache, Wirkung und Auslöser unterscheiden können... einmal gut umrühren und wir haben so einen "Brief an eine Freundin" und mehr emotionale, weniger pseudowissenschaftliche, aber im Grunde gleiche Hasstiraden auf der einen Seite und immer verzweifeltere Grenzgänger auf der anderen Seite.

Haben wir Wissen und Kontrolle und stehen Menschen gegenüber, die auch mal was verstehen wollen und das nicht nur glauben zu wollen (oder auch nicht) - geht es nicht immer gut, nicht jeder kommt mit uns klar. Aber es gibt auch kein Problem.


Sehr schön geschrieben

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7. Februar 2013 um 15:56
In Antwort auf an0N_1189750099z

Und dann?
Ich schreibe zu dem Thema hier oft, ich werde deswegen auch immer mal von Angehörigen, Partnern, Freunden eines Grenzgängers angeschrieben - aber das einzige was ich machen kann, ist es im Wesentlichen, so einiges "merkwürdige" und "unverständliche" aus der anderen Perspektive zu erklären. Vielleicht etwas Verständnis erreichen, etwas Hintergrund, warum es ist, wie es ist. Etwas Information.

Das was Menschen in unserer Umgebung für uns Grenzgänger tun können, ist m.E. doch arg begrenzt. Etwas besser, wenn wir selbst Kontrolle haben - zumindest überwiegend - aber in dem Falle muss man auch nicht ein Forum um Hilfe fragen, da können wir unsere "Pflegeanleitung" auch selbst liefern

Das Problem ist m.E., dass zu viele Borderliner "Laien in eigener Sache" sind - woran leider auch zig "Therapien" oft nichts ändern.
Ein Grenzgänger, der nicht weiß, wann und warum er übel "um sich schlägt", der nicht weiß, dass die eigene Wahrnehmung nicht zwingend viel mit dem zu tun hat, was andere in der gleichen Situation wahrnehmen... dazu Menschen in der Umgebung, für die das gute alte "gut gemeint ist manchmal das genaue Gegenteil von gut gemacht" gilt und / oder die nicht zwischen Ursache, Wirkung und Auslöser unterscheiden können... einmal gut umrühren und wir haben so einen "Brief an eine Freundin" und mehr emotionale, weniger pseudowissenschaftliche, aber im Grunde gleiche Hasstiraden auf der einen Seite und immer verzweifeltere Grenzgänger auf der anderen Seite.

Haben wir Wissen und Kontrolle und stehen Menschen gegenüber, die auch mal was verstehen wollen und das nicht nur glauben zu wollen (oder auch nicht) - geht es nicht immer gut, nicht jeder kommt mit uns klar. Aber es gibt auch kein Problem.

Informationen sammeln...
ist dahingehend schon sehr wichtig. Am Anfang war es bei mir auch nur eine Vermutung. Jedoch kenne ich jemanden, der ebenfalls Borderliner ist und somit habe ich ihr mal meine Symptome geschildert, wie es zu welchem Verhalten meinerseits kommt ect und ich habe mich dementsprechend noch weiter informiert. Denn die Symptome passten ziemlich genau und als es bei mir schlimmer wurde, habe ich beschlossen, mich freiwillig in eine Therapie zu begeben. Ich muss sagen, mir hat sie sehr gut getan und geholfen hats auch. Zumal ich dank meines Therapieordners immer wieder sozusagen "selbst therapieren kann". Aaaalso sollte man sich, wenn man evtl ne Vermutung hat, vorab schonmal informieren

Naja...dass nicht jeder mit uns klar kommt, ist denke ich mal normal. Aber in dem Fall sollte man das ausblenden und sich erstmal darum kümmern, dass es einem selber besser geht .
Alles andere ist erstmal egal und wie gesagt...man kann niemanden dazu zwingen es zu verstehen.

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7. Februar 2013 um 16:05

Borderline ist nicht heilbar
Man sollte solchen Leuten nach Möglichkeit aus dem Weg gehen, deren Stimmungsschwankungen sind unerträglich und machen einen kaputt.
Viele sagen auch, dass Borderline unter Psychopathie fällt und mittlerweile denke ich das auch.

Borderliner haben immer Recht, haben nie Einsicht und schieben ihre Gestörtheit auf andere.

http://erkennepsychopathie.wordpress. com/

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7. Februar 2013 um 16:08
In Antwort auf an0N_1189750099z

Und dann?
Ich schreibe zu dem Thema hier oft, ich werde deswegen auch immer mal von Angehörigen, Partnern, Freunden eines Grenzgängers angeschrieben - aber das einzige was ich machen kann, ist es im Wesentlichen, so einiges "merkwürdige" und "unverständliche" aus der anderen Perspektive zu erklären. Vielleicht etwas Verständnis erreichen, etwas Hintergrund, warum es ist, wie es ist. Etwas Information.

Das was Menschen in unserer Umgebung für uns Grenzgänger tun können, ist m.E. doch arg begrenzt. Etwas besser, wenn wir selbst Kontrolle haben - zumindest überwiegend - aber in dem Falle muss man auch nicht ein Forum um Hilfe fragen, da können wir unsere "Pflegeanleitung" auch selbst liefern

Das Problem ist m.E., dass zu viele Borderliner "Laien in eigener Sache" sind - woran leider auch zig "Therapien" oft nichts ändern.
Ein Grenzgänger, der nicht weiß, wann und warum er übel "um sich schlägt", der nicht weiß, dass die eigene Wahrnehmung nicht zwingend viel mit dem zu tun hat, was andere in der gleichen Situation wahrnehmen... dazu Menschen in der Umgebung, für die das gute alte "gut gemeint ist manchmal das genaue Gegenteil von gut gemacht" gilt und / oder die nicht zwischen Ursache, Wirkung und Auslöser unterscheiden können... einmal gut umrühren und wir haben so einen "Brief an eine Freundin" und mehr emotionale, weniger pseudowissenschaftliche, aber im Grunde gleiche Hasstiraden auf der einen Seite und immer verzweifeltere Grenzgänger auf der anderen Seite.

Haben wir Wissen und Kontrolle und stehen Menschen gegenüber, die auch mal was verstehen wollen und das nicht nur glauben zu wollen (oder auch nicht) - geht es nicht immer gut, nicht jeder kommt mit uns klar. Aber es gibt auch kein Problem.

Verständnis?
Für die Gestörten, die nur an sich denken und andere benutzen? Die baden so sehr in ihrem Selbstmitleid, das sie dann mit Drogen und Suff kompensieren und anderen die Schuld dafür geben, dass sie sich selbst nicht unter Kontrolle haben.

Die sollen in Therapie gehen, gibt Kliniken, die darauf spezialisiert sind, aber ohne Einsicht werden die immer die Leben anderer zerstören.

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7. Februar 2013 um 16:10
In Antwort auf an0N_1189750099z

Und dann?
Ich schreibe zu dem Thema hier oft, ich werde deswegen auch immer mal von Angehörigen, Partnern, Freunden eines Grenzgängers angeschrieben - aber das einzige was ich machen kann, ist es im Wesentlichen, so einiges "merkwürdige" und "unverständliche" aus der anderen Perspektive zu erklären. Vielleicht etwas Verständnis erreichen, etwas Hintergrund, warum es ist, wie es ist. Etwas Information.

Das was Menschen in unserer Umgebung für uns Grenzgänger tun können, ist m.E. doch arg begrenzt. Etwas besser, wenn wir selbst Kontrolle haben - zumindest überwiegend - aber in dem Falle muss man auch nicht ein Forum um Hilfe fragen, da können wir unsere "Pflegeanleitung" auch selbst liefern

Das Problem ist m.E., dass zu viele Borderliner "Laien in eigener Sache" sind - woran leider auch zig "Therapien" oft nichts ändern.
Ein Grenzgänger, der nicht weiß, wann und warum er übel "um sich schlägt", der nicht weiß, dass die eigene Wahrnehmung nicht zwingend viel mit dem zu tun hat, was andere in der gleichen Situation wahrnehmen... dazu Menschen in der Umgebung, für die das gute alte "gut gemeint ist manchmal das genaue Gegenteil von gut gemacht" gilt und / oder die nicht zwischen Ursache, Wirkung und Auslöser unterscheiden können... einmal gut umrühren und wir haben so einen "Brief an eine Freundin" und mehr emotionale, weniger pseudowissenschaftliche, aber im Grunde gleiche Hasstiraden auf der einen Seite und immer verzweifeltere Grenzgänger auf der anderen Seite.

Haben wir Wissen und Kontrolle und stehen Menschen gegenüber, die auch mal was verstehen wollen und das nicht nur glauben zu wollen (oder auch nicht) - geht es nicht immer gut, nicht jeder kommt mit uns klar. Aber es gibt auch kein Problem.

Verständnis?
Für die Gestörten, die nur an sich denken und andere benutzen? Die baden so sehr in ihrem Selbstmitleid, das sie dann mit Drogen und Suff kompensieren und anderen die Schuld dafür geben, dass sie sich selbst nicht unter Kontrolle haben.

Die sollen in Therapie gehen, gibt Kliniken, die darauf spezialisiert sind, aber ohne Einsicht werden die immer die Leben anderer zerstören.

Ganz klasse ist es auch für Kinder von Borderline-Eltern, immer ruhig sein müssen, sich nie ein eigenes Ich aufbauen dürfen, immer die Meinung der Alten annehmen müssen.... so hält man Menschen klein und so entstehen die ganzen gestörten Person, die immer mehr werden.

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7. Februar 2013 um 17:29
In Antwort auf jimmie_12936125

Verständnis?
Für die Gestörten, die nur an sich denken und andere benutzen? Die baden so sehr in ihrem Selbstmitleid, das sie dann mit Drogen und Suff kompensieren und anderen die Schuld dafür geben, dass sie sich selbst nicht unter Kontrolle haben.

Die sollen in Therapie gehen, gibt Kliniken, die darauf spezialisiert sind, aber ohne Einsicht werden die immer die Leben anderer zerstören.

Ganz klasse ist es auch für Kinder von Borderline-Eltern, immer ruhig sein müssen, sich nie ein eigenes Ich aufbauen dürfen, immer die Meinung der Alten annehmen müssen.... so hält man Menschen klein und so entstehen die ganzen gestörten Person, die immer mehr werden.


Du solltest unbedingt mal meinem Mann, meinen Kollegen und meinen Freunden erzählen, dass ich nur an mich denke und immer anderen die Schuld gebe, für das was ich tue.

Oh und unserem Sohn natürlich auch. Der hat mit seinen 7 Jahren vermutlich mehr eigenes Ich als Du und dass der immer ruhig ist, ist mir auch noch gar nicht aufgefallen.

Du kennst mich besser als ich mich kenne, was?

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7. Februar 2013 um 17:36
In Antwort auf elif_11859433

Informationen sammeln...
ist dahingehend schon sehr wichtig. Am Anfang war es bei mir auch nur eine Vermutung. Jedoch kenne ich jemanden, der ebenfalls Borderliner ist und somit habe ich ihr mal meine Symptome geschildert, wie es zu welchem Verhalten meinerseits kommt ect und ich habe mich dementsprechend noch weiter informiert. Denn die Symptome passten ziemlich genau und als es bei mir schlimmer wurde, habe ich beschlossen, mich freiwillig in eine Therapie zu begeben. Ich muss sagen, mir hat sie sehr gut getan und geholfen hats auch. Zumal ich dank meines Therapieordners immer wieder sozusagen "selbst therapieren kann". Aaaalso sollte man sich, wenn man evtl ne Vermutung hat, vorab schonmal informieren

Naja...dass nicht jeder mit uns klar kommt, ist denke ich mal normal. Aber in dem Fall sollte man das ausblenden und sich erstmal darum kümmern, dass es einem selber besser geht .
Alles andere ist erstmal egal und wie gesagt...man kann niemanden dazu zwingen es zu verstehen.

Ausblenden?
Nun, ich bin nicht massen-kompatibel, das ist aber auch nicht mein Ziel. Schon allein, weil ich sehr direkt bin - indirekte Kommunikation kann ich, aber ich mag sie nicht. Direkt mag nicht jeder.
Aber ich will keinen Beliebtheitswettbewerb gewinnen, sondern meinem Kind die Mutter, meinem Mann seine Frau, meinen Freunden ein Freund, meinen Kollegen ein Kollege sein und mich mit Menschen unterhalten, die ich interessant finde und / oder die mich interessant finden.

Mit Therapien habe ich ausschließlich miese Erfahrungen gemacht, ich komme klar, seit ich aufgehört habe, mir helfen zu lassen und angefangen habe, mir zu helfen.

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7. Februar 2013 um 17:59
In Antwort auf an0N_1189750099z


Du solltest unbedingt mal meinem Mann, meinen Kollegen und meinen Freunden erzählen, dass ich nur an mich denke und immer anderen die Schuld gebe, für das was ich tue.

Oh und unserem Sohn natürlich auch. Der hat mit seinen 7 Jahren vermutlich mehr eigenes Ich als Du und dass der immer ruhig ist, ist mir auch noch gar nicht aufgefallen.

Du kennst mich besser als ich mich kenne, was?

Lächerliches Weib
fühlt sich das Borderline angesprochen, armes Opfer. und sich dann noch auf der Diagnose ausruhen... sowas bekommt dann noch Kinder, widerlich.

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7. Februar 2013 um 20:38
In Antwort auf jimmie_12936125

Borderline ist nicht heilbar
Man sollte solchen Leuten nach Möglichkeit aus dem Weg gehen, deren Stimmungsschwankungen sind unerträglich und machen einen kaputt.
Viele sagen auch, dass Borderline unter Psychopathie fällt und mittlerweile denke ich das auch.

Borderliner haben immer Recht, haben nie Einsicht und schieben ihre Gestörtheit auf andere.

http://erkennepsychopathie.wordpress. com/

Stimmt
Eine Heilung ist aber auch nicht notwendig, um inneren Frieden zu finden und ein würdiges und schönes Leben zu führen. Schön für uns und für die Menschen in unserer Umgebung.

Ein Psychopath hat keine zwischenmenschlichen Gefühle, ein Grenzgänger hat zu viel davon. Das fällt also garantiert nicht darunter.

Das mit dem Recht haben und der Einsicht sind oft Folgen einer Wahrnehmungsstörung und reduziert sich auf ein für alle Menschen übliches Maß, wenn man selbiger begegnet.
Die Stimmungsschwanken kann man abfangen, bevor sie überhaupt erkennbar stark sind.

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7. Februar 2013 um 20:55
In Antwort auf jimmie_12936125

Lächerliches Weib
fühlt sich das Borderline angesprochen, armes Opfer. und sich dann noch auf der Diagnose ausruhen... sowas bekommt dann noch Kinder, widerlich.

Ich wäre wahrscheinlich genau das, was Du in uns allen siehst
... wenn ich mich tatsächlich auf der Diagnose ausruhen würde. Das tun aber nur die Borderliner, die es nicht besser wissen.
Wir anderen müssen für jeden Tag, der Dir in den Schoß fällt etwas tun, aber wir kommen damit aus genau dem heraus, was Dich so aufregt.
Außerdem sind das, was Du da so anzählst Folgen, nicht Ursachen.

Ja, ich weiß auch, wie es für einen Grenzgänger ist, der keine Kontrolle hat. Ich weiß auch, wie es für die Menschen in seiner Umgbung ist.
Und ich weiß, dass es nicht so sein muss. Dass jeder Grenzgänger das ändern kann - mit oder ohne Therapie.
Die meisten haben zu wenig Wissen, dass es geht und wie es geht. Und zu viele Typen wie Dich, die ihnen erklären wollen, dass sie nichts tun können und einfach nur hoffnungslose A*** sind.

Das ist falsch. Wir sind niemals hilflos, wir sind niemals machtlos, wir sind niemals ausgeliefert. Wir dürfen uns nur nicht von Menschen wie Dir den Mut nehmen lassen, aufzustehen und zu kämpfen. Wir dürfen uns nicht auf der Diagnose ausruhen. Dann wird nichts von dem, was Du so schön plakativ vor Dir herträgst zu einem ernsthaften Problem werden.

Aber sag mal... Du hast scheinbar ganz schlechte Erfahrungen mit einem Borderliner gemacht - und begegnest dafür *allen* mit abgrundtiefen Hass, ohne sie zu kennen.
Du schreibst irgendwelchen Mist, denn Du Dir vorstellst, der aber schon anhand dessen, was ich hier schon vor langer Zeit geschrieben habe, völlig haltlos ist.
Du kannst Deine Gefühle, Deine Stimmungen offensichtlich nicht mal im Ansatz beherrschen.
Du badest in Deinem selbstgerechten Vorurteil über Menschen, die Du nicht kennst.
Mit Deiner Kontrolle ist es auch grad nicht weit her.

Du schreibst gerade so, wie Du von uns denkst.

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8. Februar 2013 um 16:42
In Antwort auf jimmie_12936125

Borderline ist nicht heilbar
Man sollte solchen Leuten nach Möglichkeit aus dem Weg gehen, deren Stimmungsschwankungen sind unerträglich und machen einen kaputt.
Viele sagen auch, dass Borderline unter Psychopathie fällt und mittlerweile denke ich das auch.

Borderliner haben immer Recht, haben nie Einsicht und schieben ihre Gestörtheit auf andere.

http://erkennepsychopathie.wordpress. com/

Najaaa
Gut..Borderline ist nicht heilbar, aber dennoch können wir trotz allem ein schönes Leben führen. Und dass man sich von Borderlinern fernhalten soll, ist mehr oder minder gesagt nicht grad zutreffend. wir sind auch Menschen und keinesfalls schieben wir irgendwas auf andere ab. Als gestört würde ich einen Borderliner nie bezeichnen (dann müsste ich mich selber beleidigen und das tu ich nicht )Jeder hat so seine Probleme..der eine mehr..der andere weniger aber so ist das Leben nunmal und wir können uns nur damit abfinden oder aber das bestmögliche daraus machen immer recht hat niemand und einsicht..nunja..jeder ist anders^^ ich für meinen teil bin da recht offen. fehler macht jeder..passiert aber man lernt draus und gut ist Und ich kann avarrsterne nur recht geben. psychopathie ist etwas vollkommen anderes und hat nichts mit Borderline gemeinsam

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8. Februar 2013 um 22:27
In Antwort auf elif_11859433

Najaaa
Gut..Borderline ist nicht heilbar, aber dennoch können wir trotz allem ein schönes Leben führen. Und dass man sich von Borderlinern fernhalten soll, ist mehr oder minder gesagt nicht grad zutreffend. wir sind auch Menschen und keinesfalls schieben wir irgendwas auf andere ab. Als gestört würde ich einen Borderliner nie bezeichnen (dann müsste ich mich selber beleidigen und das tu ich nicht )Jeder hat so seine Probleme..der eine mehr..der andere weniger aber so ist das Leben nunmal und wir können uns nur damit abfinden oder aber das bestmögliche daraus machen immer recht hat niemand und einsicht..nunja..jeder ist anders^^ ich für meinen teil bin da recht offen. fehler macht jeder..passiert aber man lernt draus und gut ist Und ich kann avarrsterne nur recht geben. psychopathie ist etwas vollkommen anderes und hat nichts mit Borderline gemeinsam

Naja
wenn solche Leutz uns aus dem Weg gehen, gewinnen wir durchaus etwas, würde ich jetzt mal sagen.

Jemanden, der so über mich denken möchte, weil er ein Wort hört, was mit "B" anfängt, würde ich aus meinem persönlichen Umfeld entfernen. *So* irre, dass ich mich freiwillig mit geballtem Hass und / oder derartig eingleisigem Denken umgebe, bin ich nun auch wieder nicht

Wir schieben nichts auf andere ab - jein. Bei einem Grenzgänger, der keine Kontrolle hat, ist es sehr wahrscheinlich nicht der Fall, aber ziemlich sicher das, was die Menschen in seiner Umgebung wahrnehmen, wenn sie unsere Reaktionen mit ihrer Sicht der Welt interpretieren.
Bei einem Grenzgänger mit großem Hang zu "weißen Rittern" mag es durchaus auch zumindest streckenweise so sein. Weiße Ritter sind bei Grenzgängern Gift für beide Seiten meiner Meinung nach, aber mit der Meinung mache ich mir auf beiden Seiten wenig Freunde

Wsa die Gestörtheit angeht, nennt da wohl die Krähe den Raben einen Vogel und nicht nur in dem Punkte führt wandsbek selbst mit Schwung vor, was er / sie / es uns vorwirft.

Psychopathie... ja, es würde helfen, wenn man die Worte, mit denen man um sich wirft, vorher mal bei Wikipedia eintippt

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9. Februar 2013 um 1:03
In Antwort auf an0N_1189750099z

Naja
wenn solche Leutz uns aus dem Weg gehen, gewinnen wir durchaus etwas, würde ich jetzt mal sagen.

Jemanden, der so über mich denken möchte, weil er ein Wort hört, was mit "B" anfängt, würde ich aus meinem persönlichen Umfeld entfernen. *So* irre, dass ich mich freiwillig mit geballtem Hass und / oder derartig eingleisigem Denken umgebe, bin ich nun auch wieder nicht

Wir schieben nichts auf andere ab - jein. Bei einem Grenzgänger, der keine Kontrolle hat, ist es sehr wahrscheinlich nicht der Fall, aber ziemlich sicher das, was die Menschen in seiner Umgebung wahrnehmen, wenn sie unsere Reaktionen mit ihrer Sicht der Welt interpretieren.
Bei einem Grenzgänger mit großem Hang zu "weißen Rittern" mag es durchaus auch zumindest streckenweise so sein. Weiße Ritter sind bei Grenzgängern Gift für beide Seiten meiner Meinung nach, aber mit der Meinung mache ich mir auf beiden Seiten wenig Freunde

Wsa die Gestörtheit angeht, nennt da wohl die Krähe den Raben einen Vogel und nicht nur in dem Punkte führt wandsbek selbst mit Schwung vor, was er / sie / es uns vorwirft.

Psychopathie... ja, es würde helfen, wenn man die Worte, mit denen man um sich wirft, vorher mal bei Wikipedia eintippt

Gut geschrieben
ja das mit wikipedia wäre bei einigen eine sehr gute idee meiner meinung nach XD ich meine okay..ich höre mir das ganze an, was man mir an den kopf klatscht, aber ich muss ehrlich sagen, dass ich mich schon so manches mal sowas von kringelig gelacht habe innerlich...

meine güte..jeder hat halt seine meinung und das is okay so, solange man seine meinung auch vernünftig argumentieren kann :P

was die weißen ritter betrifft, so war es für mich die letzte lösung (erklärung mach ich lieber nicht öffentlich weil a. zu lang und b. muss nicht jeder wissen^^)
aber auch hier:jeder sieht und empfindet es anders.

klar, die kontrolle fehlt mir in gewissen dingen auch (z.b. wut) aber es klappt schon etwas besser, je mehr ich mich damit beschäftige und auseinandersetze.(mal ernstzhaft...mich will man nicht wütend erleben XD)

okay mit dem "uns aud dem weg gehen" hast du schon recht. was will man mit leuten, die nur gedünsteten geistigen dünnpfiff von sich geben und von nix na ahnung haben . da geb ich dir recht..aaaber andererseits (wie schon öfters erwähnt) find ichs echt meistens nurnoch amüsant und ich könnt mich königlich amüsieren über solch geistigen schwachsinn mancher leute XD nimms mir net bös

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9. Februar 2013 um 8:34
In Antwort auf elif_11859433

Gut geschrieben
ja das mit wikipedia wäre bei einigen eine sehr gute idee meiner meinung nach XD ich meine okay..ich höre mir das ganze an, was man mir an den kopf klatscht, aber ich muss ehrlich sagen, dass ich mich schon so manches mal sowas von kringelig gelacht habe innerlich...

meine güte..jeder hat halt seine meinung und das is okay so, solange man seine meinung auch vernünftig argumentieren kann :P

was die weißen ritter betrifft, so war es für mich die letzte lösung (erklärung mach ich lieber nicht öffentlich weil a. zu lang und b. muss nicht jeder wissen^^)
aber auch hier:jeder sieht und empfindet es anders.

klar, die kontrolle fehlt mir in gewissen dingen auch (z.b. wut) aber es klappt schon etwas besser, je mehr ich mich damit beschäftige und auseinandersetze.(mal ernstzhaft...mich will man nicht wütend erleben XD)

okay mit dem "uns aud dem weg gehen" hast du schon recht. was will man mit leuten, die nur gedünsteten geistigen dünnpfiff von sich geben und von nix na ahnung haben . da geb ich dir recht..aaaber andererseits (wie schon öfters erwähnt) find ichs echt meistens nurnoch amüsant und ich könnt mich königlich amüsieren über solch geistigen schwachsinn mancher leute XD nimms mir net bös

Hmmm
dann bist Du der erste Grenzgänger, von dem ich höre, wo die Nummer mit dem weißen Ritter funktioniert. Stell ich mir sehr, sehr schwer vor. Nunja, wahrscheinlich ist das einzige allgemeingültige, was man über diese Welt sagen kann: Nichts ist allgemeingültig.

Von nix ne Ahnung... augenscheinlich als Kind eine Mutter gehabt, die jemand als Borderliner bezeichnet hat und ganz schlechte Erfahrungen gemacht. Das hinterläßt tiefe Spuren, ohne Frage. Aber als Erwachsener kann man sich entscheiden, was man mit dem macht, was nun mal geschehen ist. Man kann sich "in der Opferrolle ausruhen" und die einfache Erklärung wählen - dann sind eben Borderliner abgrundtief böse und etwas ganz fürchterliches oder man kann mal aufhören sich in Haß und Selbstmitleid zu suhlen. Dann würde das Leben ungemein an Qualität gewinnen - aber für uns Menschlein ist es meist der einfachere Weg, in "schuldig" und "unschuldig" zu denken - dann hat man immer jemanden, der für alles Leid verantwortlich ist. Praktischer Weise natürlich nicht man selbst. wandsbek will es wohl bis zur Rente durchziehen, dass das Wort Borderline für alles Leid seines Lebens verantwortlich ist - geschenkt. Es wird ihn auffressen, aber dafür hat er / sie / es sich selbst entscheiden.

Kontrolle - der zentralste Punkte bei einem Grenzgänger.
Mein Ideal ist immer noch Leidenschaft. Ich finde es so gar nicht erstrebenswert, ein Mensch zu sein, den man als "ruhig und ausgeglichen" beschreibt. "Die hat Feuer" ist mir da schon sehr viel lieber
Aber natürlich muss ich gewaltig auf meine Wahrnehmung achten - darauf, ob das, worauf ich gerade "abgehe" auch das *ist*, was ich darin sehe und darauf, dass das Feuer nicht außer Kontrolle gerät.
Da sind wir wieder bei der Wirkung auf andere - wir fühlen extrem, wir reagieren extrem. Auch auf etwas, worin andere, selbst ein anderer Grenzgänger, beim besten Willen nichts erkennen kann, was *irgendeine* Reaktion auslöst. Das macht uns für andere unberechenbar, willkürlich, launisch, aggressiv, egoistisch, zu einem Menschen, der "alles an anderen ausläßt". Dagegen gibt es 2 Wege - Kontrolle und Verständnis. Wenn wir es ausgleichen und abfangen können sind die meisten Probleme weg, sie wären aber auch mit Verständnis sehr viel geringer.

Ich habe keine Ahnung warum in dem Kontext "verstehen" und "Verständnis" immer als "sich alles bieten lassen", "sich immer zurückstellen" und "nur auf die armen Kranken Rücksicht nehmen" interpretiert wird - darum geht es kein bißchen. Wie jeder chronisch kranke Mensch müssen wir ein paar Dinge im Leben anders machen, einige fallen uns schwerer als "normal" und weniges wird gar nicht gehen. Nun haben wir keinen Rollstuhl beim dem auch dem ärgsten Deppen noch ohne Erklärung klar ist, dass man vermutlich nicht zum Tanzabend gehen wird, wir müssen alles erklären. Be it - das ist nicht zu ändern.
Aber "Verständnis" meint vor allem, dass wir nicht mehr unberechenbar, launisch, willkürlich sind, wenn jemand den Hintergrund, Ursachen und Wirkungen VERSTEHT. Man muss sich nicht jeden Angriff bieten lassen - nein, unter gar keinen Umständen, das ist für beide Mist. Aber es verbessert vieles, wenn man herausfindet, dass die meisten "Angriffe" eines Borderliners gar keine sind sondern Überreaktionen auf etwas, was andere gar nicht wahrnehmen.

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9. Februar 2013 um 8:35
In Antwort auf an0N_1189750099z

Ich wäre wahrscheinlich genau das, was Du in uns allen siehst
... wenn ich mich tatsächlich auf der Diagnose ausruhen würde. Das tun aber nur die Borderliner, die es nicht besser wissen.
Wir anderen müssen für jeden Tag, der Dir in den Schoß fällt etwas tun, aber wir kommen damit aus genau dem heraus, was Dich so aufregt.
Außerdem sind das, was Du da so anzählst Folgen, nicht Ursachen.

Ja, ich weiß auch, wie es für einen Grenzgänger ist, der keine Kontrolle hat. Ich weiß auch, wie es für die Menschen in seiner Umgbung ist.
Und ich weiß, dass es nicht so sein muss. Dass jeder Grenzgänger das ändern kann - mit oder ohne Therapie.
Die meisten haben zu wenig Wissen, dass es geht und wie es geht. Und zu viele Typen wie Dich, die ihnen erklären wollen, dass sie nichts tun können und einfach nur hoffnungslose A*** sind.

Das ist falsch. Wir sind niemals hilflos, wir sind niemals machtlos, wir sind niemals ausgeliefert. Wir dürfen uns nur nicht von Menschen wie Dir den Mut nehmen lassen, aufzustehen und zu kämpfen. Wir dürfen uns nicht auf der Diagnose ausruhen. Dann wird nichts von dem, was Du so schön plakativ vor Dir herträgst zu einem ernsthaften Problem werden.

Aber sag mal... Du hast scheinbar ganz schlechte Erfahrungen mit einem Borderliner gemacht - und begegnest dafür *allen* mit abgrundtiefen Hass, ohne sie zu kennen.
Du schreibst irgendwelchen Mist, denn Du Dir vorstellst, der aber schon anhand dessen, was ich hier schon vor langer Zeit geschrieben habe, völlig haltlos ist.
Du kannst Deine Gefühle, Deine Stimmungen offensichtlich nicht mal im Ansatz beherrschen.
Du badest in Deinem selbstgerechten Vorurteil über Menschen, die Du nicht kennst.
Mit Deiner Kontrolle ist es auch grad nicht weit her.

Du schreibst gerade so, wie Du von uns denkst.

Naja, nicht *genau* das
dass was Du in uns siehst, können selbst wir nicht sein - sagen wir: das was auf Dich so eine starke Auswirkung hatte.

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