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Borderline Syndrom - Partner eines untherapierten Borderliners - Erfahrungen?

13. August 2007 um 23:45 Letzte Antwort: 16. August 2014 um 1:26

Ich stelle gerade nach 2 Jahren fest, dass ich in einer Fernbeziehung mit einem Borderliner stecke. Allerdings ist es nicht diagnostiziert und er wird es auch nicht für sich annehmen.

Die Wahrscheinlichkeit ist allerdings äußerst hoch, da er fast alle Anzeichen des Borderliner-Syndroms aufzeigt.

Gibt es Frauen, denen es ähnlich geht? Habt ihr Wege die mir helfen könnten?

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14. August 2007 um 8:20

Bitte
lies meinen Blog. Ich versuche selbst gerade aufzuarbeiten, was passiert ist. Es wäre müsig die Details nun wieder aufzuschreiben.

Es geht darum, dass selbst eine Beendigung der Beziehung nicht möglich scheint. Die letzte Konsequenz sind körperliche Schäden, die ich nicht ausschließe. Aus seiner Liebe heraus. Die "Grenzen" werden immer tiefer gesteckt. Angeblich bin ich daran schuld, dass er so extrem ausrastet.

Die Bitte nach einem Facharzt hat er abgeschlagen. Ich bin weitgehend verzweifelt.

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14. August 2007 um 17:49

Puh
Also, einen schizophrenen Menschen zu erkennen, der eventuell Borderliner sein könnte, ist fatal, einen depressiven Menschen, der um Hilfe bittet ungeachtet weiterer Hintergründe in den Boden u rammen ist wohl weitaus weniger schlimm?

ICh bat um Hilfe. Meinen Tritt in den Hintern - danke - geb ich mir selbst! Verständnis, Hilfe - die Frage, ob es eine Möglichkeit gibt, solche Menschen dazu zu bringen, eine Partnerschaft zu leben.

Alles was ich hier lese ist: Du bist depressiv! Du bist selbst schuld! Du solltest ihn gehen lassen! Und mit 40 erwachsen handeln.

So geht also eine Frauencomunity mit Frauen um?
Mädels, er attackiert seit 4 Wochen! Auf "NEIN" reagiert er nicht. Er fängt permanent von vorne an. Bis zum jetzigen Zeitpunkt über eine Distanz von 300 km. Und blöderweise liebe ich ihn und wollte tatsächlich mit ihm ein Leben beginnen, deswegen verzieh ich auch. Wieder und wieder und wieder.

Aus etlichen Abhandlungen habe ich herausbekommen, dass man das die Co-Abhängigkeit an einen seelisch kranken Menschen nennt.

Übrigens: Ich bin selbstständig, versorge meine Mutter und Tochter, habe mit 34 ein Abitur abgelegt während ich drei Jobs gleichzeitig inne hatte, um für meinen Lebensunterhalt zu sorgen. Ich befürchte, ich bin durchaus in der Lage ein "erwachsenes" Leben zu führen. Aber danke für eure Hilfe.

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14. August 2007 um 17:52
In Antwort auf shadya_11938928

Puh
Also, einen schizophrenen Menschen zu erkennen, der eventuell Borderliner sein könnte, ist fatal, einen depressiven Menschen, der um Hilfe bittet ungeachtet weiterer Hintergründe in den Boden u rammen ist wohl weitaus weniger schlimm?

ICh bat um Hilfe. Meinen Tritt in den Hintern - danke - geb ich mir selbst! Verständnis, Hilfe - die Frage, ob es eine Möglichkeit gibt, solche Menschen dazu zu bringen, eine Partnerschaft zu leben.

Alles was ich hier lese ist: Du bist depressiv! Du bist selbst schuld! Du solltest ihn gehen lassen! Und mit 40 erwachsen handeln.

So geht also eine Frauencomunity mit Frauen um?
Mädels, er attackiert seit 4 Wochen! Auf "NEIN" reagiert er nicht. Er fängt permanent von vorne an. Bis zum jetzigen Zeitpunkt über eine Distanz von 300 km. Und blöderweise liebe ich ihn und wollte tatsächlich mit ihm ein Leben beginnen, deswegen verzieh ich auch. Wieder und wieder und wieder.

Aus etlichen Abhandlungen habe ich herausbekommen, dass man das die Co-Abhängigkeit an einen seelisch kranken Menschen nennt.

Übrigens: Ich bin selbstständig, versorge meine Mutter und Tochter, habe mit 34 ein Abitur abgelegt während ich drei Jobs gleichzeitig inne hatte, um für meinen Lebensunterhalt zu sorgen. Ich befürchte, ich bin durchaus in der Lage ein "erwachsenes" Leben zu führen. Aber danke für eure Hilfe.

Noch was....
es mag sein, dass Mitleid nicht hilft. Von Mitleid hatte ich auch nicht gesprochen. Ich bat um Hilfe. Suchte nach einer Möglichkeit den Menschen weiterlieben zu dürfen, wenn die Krankheit heilbar ist.

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15. August 2007 um 23:23

Hilfe
Seid einen halben Jahr habe ich eine Fernbeziehung mit einer Frau, sie hat das Borderline Syndrome. Leider zweifelt Sie sehr an mir, was auch über die Distanz etwas verständlich ist, aber alles anzweifeln und sich immer wieder neu zurechtfertigen ist für keinen von uns beiden gut. Ich liebe sie und Sie mich, aber wie kann ich ihr am besten helfen, zumal ich so weit weg von ihr bin. Sie hat auch ein Therapieplatz aber leider erst mitte September.Sie möchte auf bestimmte Zeit mit mir jetzt auch erstmal keinen Kontakt mehr, da wir beide uns zu weh tun, bis es ihr wieder besser geht... Aber ich will sie doch nicht alleine lassen in der schweren Zeit. Wie kann ich ihr/uns helfen?

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20. August 2007 um 13:05

Klingt
vielleicht herzlos aber gehe bevor er dich kaputt macht. Ich hatte anderthalb Jahre eine Beziehung zu einem Borderliner.Es war die schlimmste Beziehung meines Lebens.

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23. August 2007 um 14:26

Hallo
Es ist schon festgestellt wurden, das sie eine Borderliner ist. Schluß machen, die einzige Lösung... Ich bin auch ehrlich schon zeimlich am Boden mit der Beziehung. egal was man macht, es ist immer falsch, aber immer.Alles muß aus diskutiert und zerstritten werden und die ständigen Unterstellungen, dabei meint man es gar net so.Ich habe es probiert mit lieb zureden, habe mir über Monate alles gefallen gelassen, dachte ich mache zuviel falsch und die Streitigkeiten sind berechtigt, aber nun ist es auch mir zuviel, Ist man lieb, nett, zuvorkommend,oder auch mal wütend und schreit, es macht alles kein sinn man erreicht keine Veränderung, vielleicht mal für paar stunden aber die muß man suchen. Ich bin mit meinem Deutsch am ende. Gibt es nur die eine Lösung die trennung??

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24. August 2007 um 8:06

Hallo allinore
magst vielleicht in unser kleines persönliches Forum kommen? Wir sind zur Zeit 30 Mitglieder, jeder hat jeden im Blick und kümmert sich. Es gibt auch einen Angehörigen-Treff.

Schau doch mal vorbei.

www.depressions-forum.de.vu

Shariva1

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25. August 2007 um 15:21
In Antwort auf mo_12721651

Hallo allinore
magst vielleicht in unser kleines persönliches Forum kommen? Wir sind zur Zeit 30 Mitglieder, jeder hat jeden im Blick und kümmert sich. Es gibt auch einen Angehörigen-Treff.

Schau doch mal vorbei.

www.depressions-forum.de.vu

Shariva1

Forum
Hallo, ja werde ich gern machen, danke für den Tip

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3. September 2007 um 15:46

Was ist denn Borderline?
Ich bin zwar keine Frau, aber ich habe einen Angehörigen, der (diagnostiziert) diese Symptome hat, die man früher "Borderline" nannte.

Ich möchte deshalb darauf hinweisen, dass "Borderline" eine veraltete und verniedlichende Bezeichnung ist. Borderline ist keine eigenständige Erkrankung mit definiertem Krankheitsbild mehr. Heute werden diese Symptome ganz allgemein unter "Schizophrenie" eingeordnet - als nicht so gravierende Form halt.

Vielleicht möchtest Du Dir ja unter diesem Aspekt noch mal überlegen, ob Du stark genug bist, diese Beziehung zu leben.

Ich wünsche Dir eine gute Entscheidung.

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14. September 2007 um 11:09

Auch wenn es schwer fällt: bloß raus aus der Beziehung!
Hallo,

mit großem Erstaunen habe ich viele der Antworten hier gelesen. Man merkt sofort, die meisten haben keine Ahnung um was es hier wirklich geht!

Ich habe vor einigen Jahren eine fast 2 Jahre anhaltende Beziehung mit einem Boderliner geführt. Es hätte mich beinahe umgebracht. Nach einem (zum Glück gescheiterten!) Selbstmordversuch habe ich endlich den Kontakt zu ihm abgebrochen. Ich war vorher eine völlig normale junge Frau mit leider sehr wenig Beziehungserfahrung. Ich habe erst sehr spät gemerkt, dass tatsächlich nicht ich das Problem war sondern er.

Wie gesagt; es hätte mich am Ende fast mein Leben gekostet.

MACH DAS DU DA RAUSKOMMST!

Alles Gute und viel Kraft für dich!

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14. September 2007 um 16:58
In Antwort auf hedwig_11939664

Auch wenn es schwer fällt: bloß raus aus der Beziehung!
Hallo,

mit großem Erstaunen habe ich viele der Antworten hier gelesen. Man merkt sofort, die meisten haben keine Ahnung um was es hier wirklich geht!

Ich habe vor einigen Jahren eine fast 2 Jahre anhaltende Beziehung mit einem Boderliner geführt. Es hätte mich beinahe umgebracht. Nach einem (zum Glück gescheiterten!) Selbstmordversuch habe ich endlich den Kontakt zu ihm abgebrochen. Ich war vorher eine völlig normale junge Frau mit leider sehr wenig Beziehungserfahrung. Ich habe erst sehr spät gemerkt, dass tatsächlich nicht ich das Problem war sondern er.

Wie gesagt; es hätte mich am Ende fast mein Leben gekostet.

MACH DAS DU DA RAUSKOMMST!

Alles Gute und viel Kraft für dich!

Der "Betroffene" meldet sich auch zu Wort....
Hallo zusammen,

es hat mich nicht wirklich gefreut zu lesen, was sich mir unbekannte Menschen zusammen schreiben, über ein Syndrom, dass bei mir nichtmal ansatzweise belegt ist und ich nicht wie Eingangs erwähnt nahezu alle Symptome aufweise.
Mich wundert jedoch sehr, wie Menschen immer wieder von eigenen Erfahrungen auf andere schließen und schnell mit Ratschlägen "zur Seite" stehen ohne deren Tragweite ermessen zu können oder wollen.

All jenen, die wie "dieunentschlossene", allinore geraten haben diese beziehung zu beenden oder zu machen das sie da raus kommt: Ihr hattet Erfolg!
Ob es euch zu "danken" ist, ist oder sie lediglich diese Statements in ihre Überlegungen einbezog ist mir allerdings nicht bekannt.

Zwischen allinore und mir ging es, wie ihm meine, niemals darum, dem anderen weh zu tun oder Schaden zuzufügen. Es war eine Fernbeziehung, gegen den Willen und Wunsch von beiden, man wollte zusammen sein...soviel wie möglich, was aber nicht so spontan machbar war.
Dazu belastet von Zwischenmenschlichen Problemen zwischen meinem Sohn und ihr, und dies alles über einen längeren Zeitraum der auch sehr belastend war.
Das so etwas Probleme in der Beziehung bereitet....eigentlich vorprogrammiert. Fatal war aber wie damit umgegangen wurde, von beiden Seiten.
Den es war eine Liebe, die, und ich denke da spreche ich auch in ihrem Namen alles bisher dagewesene in den schatten stellte.

Streit entbrannte, sie wollte Ruhe und in sich gehen, ich wollte das Klären und darüber reden....streit eskalierte,man pflaumte sich an, ich packte und fuhr heim. Immer und immer wieder.

Dieses mal war es anders, der Streit ebbte ab, aber kochte innerlich hoch. Andere Leute, die von den Streits zuvor wussten, machten Stimmungen, äusserten schon Wochen zuvor Verdachtsmomente auf eine Persönlichkeitsstörung meinerseits, ohne zu wissen warum man sich überhaupt stritt, die Situation wurde präkär. Ich wusste davon, überlegte, schüttelte den Kopf über soviel Hochmut dritter, aber es war immer präsent.

Was in ihr passierte, das weiß ich nicht, aber etwas musste da sein....eine "Erklärung" meines Verhaltens wurde konstruiert.

Tja, schon hat man ein Borderline Syndrom....hat die Liebe seines Lebens verloren und steht ziemlich perplex da ohne es überhaupt verstanden zu haben.

Und verstehen oder danach fragen darf man nicht....nicht mehr....aber das ist eine andere Geschichte.

Die Moral von dieser Sache ist aber folgende:

Ich finde es gut, wenn Menschen versuchen anderen mit Ihren Erfahrungen zu helfen, dagegen spricht wirklich nichts.
Aber tut es mit Bedacht, ihr wisst nicht was an der anderen Seite ankommt und was es auslöst, auch wenn ihr dafür keine verantwortung übernehmen müsst....es bestärkt und zerstört vielleicht etwas, was so nicht hätte passieren müssen.

...und nehmt es bitte nicht als kritik, sondern als Anregung. Danke!

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4. Oktober 2007 um 14:49

Resümee
Die Öffentlichkeit hat Anteil genommen an Wellen die ich selbst losschlug, aus Verletzung, aus Hilflosigkeit, aus Ängsten.

Was ich allerdings nun an all die richten möchte, die hier aus persönlichen Gründen alles verfolgten und die, die sich völlig uneigennützig ein "Online"-Urteil bildeten: Manchmal ist es besser kopfschüttelnd seine Meinung für sich zu behalten. Diesen Rat richte ich übrigens auch an mich.

Borderlinerstörungen sind ein mittlerweile hochstilisiertes Thema und spontan zu diagnostizieren wo immer man Menschen erlebt, die mit ihren eigenen Grenzen Probleme haben. Interessanterweise ist es ein Fakt, dass man zu einem Psychologiestudium neigt, wenn man selbst mit sich Probleme hat. Genau so antwortet man in Borderlinerthreads gerne, wenn man selbst davon betroffen ist.

Das vorangesetzt lesen sich verschiedene Beiträge noch einmal anders.

Die Wahrheit gehört dem Jetzt. Ob Borderlinerstörung, oder ob unverarbeitete Trennungen, oder ob etwas völlig anderes vorlag. Das "Happy End" ist, was wir selbst daraus machen. Aber einen guten Rat an alle, die hier Hilfe suchen: Die wahre Hilfe beinhalten wir selbst. Sie findet sich in keinem Forum dieser Welt. Maximal bei einem Spezialisten. Und selbst die sind leider nicht fehlerfrei.

Aber eines funktioniert immer absolut fehlerfrei und das ist unser Bauchgefühl. Wir haben nur manchmal große Probleme damit es auch wahrzunehmen.

Und an alle scharfen Kritiker: Ich habe euch zu danken. Es wurde mir erst durch euch bewusst, dass eine wahre Hilfe immer nur von mir selbst zu erwarten ist. Das bereichert nun mein Leben. Danke.

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24. Januar 2008 um 13:39

Borderline Syndrom
So wie Du, stelle ich nach 2 Jahen fest womit ich eigentlich konfrontiert bin.Leider nicht in einer Fernbeziehung.Ich habe diesen Man sogar noch geheiratet und sitze nun hier und muss ganz schnell raus aus dieser Beziehung,eigentlich sofortige raemliche Trennung,wasleider nicht moeglich ist. Er hat bereits eine dessulution (Scheidung auf gegenseitigem Einvernehmen) eingereicht. Es dauert aber noch bis April bis ich hier weg kann.
Mir ist es wie Schuppen von den Augen gefallen, als ich im Internet vor 2 Tagen unter Borderline Syndrome nach gesehen habe .
Diesen menschen kann kaum geholfen werden auch nicht von prfessioneller Seite !!! Finger weg ! Und Trennen, sofort.

Meine geschicht ist echt bizarr, denn ich habe mit Behinderten und psychisch gestoerten gearbeitet und wusste auch so einiges ueber meinen Man, und bin trotzdem erst nach 2 Jahren drauf gekommen, im Gespraech mit meiner Freundin, als ich die Vermutung aussprach,: das er eine mutible Persoenlichkeit sein Koennte.

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5. Februar 2008 um 13:30
In Antwort auf vijaya_12152643

Borderline Syndrom
So wie Du, stelle ich nach 2 Jahen fest womit ich eigentlich konfrontiert bin.Leider nicht in einer Fernbeziehung.Ich habe diesen Man sogar noch geheiratet und sitze nun hier und muss ganz schnell raus aus dieser Beziehung,eigentlich sofortige raemliche Trennung,wasleider nicht moeglich ist. Er hat bereits eine dessulution (Scheidung auf gegenseitigem Einvernehmen) eingereicht. Es dauert aber noch bis April bis ich hier weg kann.
Mir ist es wie Schuppen von den Augen gefallen, als ich im Internet vor 2 Tagen unter Borderline Syndrome nach gesehen habe .
Diesen menschen kann kaum geholfen werden auch nicht von prfessioneller Seite !!! Finger weg ! Und Trennen, sofort.

Meine geschicht ist echt bizarr, denn ich habe mit Behinderten und psychisch gestoerten gearbeitet und wusste auch so einiges ueber meinen Man, und bin trotzdem erst nach 2 Jahren drauf gekommen, im Gespraech mit meiner Freundin, als ich die Vermutung aussprach,: das er eine mutible Persoenlichkeit sein Koennte.

...wieder jemand der etwas feststellt...
.....es geht mich ja eigentlich rein gar nichts an, aber da dieser Thread wegen eben mir eröffnet wurde, nehme ich mir einfach das Recht darauf auch zu antworten.

Vorab: Wenn Du dich von jemandem trennen möchtest, ist es nur für Dich wichtig WARUM du es willst.
Ähnlich wie "allinore" es später tat, solltest auch du diesen Wunsch nach Trennung nicht versuchen damit zu begründen, indem du sagst:"Er ist Krank".....ohne auch nur annähernd einen Schimmer davon zu haben was ein Borderline-Sydrom ist oder sein kann!
Am schlimmsten ist die Unterstellung, er hätte eines, weil Du im Internet darüber gelesen hast. Das klingt wie, alle fahren besoffen Auto weil es einer Tat, aber alle einen Führerschein haben.
Eine Diagnose steht hier nur einem Spezialisten zu, der Wunsch nach Trennung alleine Dir!

Lächerlich hingegen klingt der Satz: Finger weg! Und Trennen, sofort!
...denn schließlich bist es gerade DU, die sich nach eigener Einschätzung genau darauf erst einmal einließ!

Aber ich will hier keine Schelte verteilen, sondern nur einen Rat geben:

Wenn Du dich trennen willst, dann tue das....weil du es willst!
Wenn du deinem Mann helfen willst, dann tue auch das....aber dann lass das einen Spezialisten entscheiden, an welcher Krankheit er (wenn überhaupt) leidet.

Mein Rat lautet also: Tu was du meinst tun zu müssen, aber verstecke dich nicht hinter Vermutungen, die weder Du dir, noch jemand hier tatsächlich bestätigen kann.

Und anderen Menschen anzuraten, was sie tun sollten......wer hat dazu ein Recht? Derjenige werfe den ersten Stein.


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8. Mai 2008 um 16:16

Trennung aus Angst
meine Freundin hat auch diese Krankheit. Sie hat Ängste und starte Depressionen und alles was dazu gehört. Wir waren 2,5 Jahre zusammen, zum Schluß wurde es immer deutlicher. Ich habe ihr das auch gesagt. Das hat sie wohl auch eingesehen und hat Schluß gemacht um mich zu schützen.

Ich liebe Sie aber von Herzen, und möchte wieder mit ihr zusammen sein. Glaubt ihr, dass sie sich blad wieder melden wird? Wie kann ich ihr helfen?

Danke

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24. Juni 2008 um 11:01
In Antwort auf michal_12650649

Der "Betroffene" meldet sich auch zu Wort....
Hallo zusammen,

es hat mich nicht wirklich gefreut zu lesen, was sich mir unbekannte Menschen zusammen schreiben, über ein Syndrom, dass bei mir nichtmal ansatzweise belegt ist und ich nicht wie Eingangs erwähnt nahezu alle Symptome aufweise.
Mich wundert jedoch sehr, wie Menschen immer wieder von eigenen Erfahrungen auf andere schließen und schnell mit Ratschlägen "zur Seite" stehen ohne deren Tragweite ermessen zu können oder wollen.

All jenen, die wie "dieunentschlossene", allinore geraten haben diese beziehung zu beenden oder zu machen das sie da raus kommt: Ihr hattet Erfolg!
Ob es euch zu "danken" ist, ist oder sie lediglich diese Statements in ihre Überlegungen einbezog ist mir allerdings nicht bekannt.

Zwischen allinore und mir ging es, wie ihm meine, niemals darum, dem anderen weh zu tun oder Schaden zuzufügen. Es war eine Fernbeziehung, gegen den Willen und Wunsch von beiden, man wollte zusammen sein...soviel wie möglich, was aber nicht so spontan machbar war.
Dazu belastet von Zwischenmenschlichen Problemen zwischen meinem Sohn und ihr, und dies alles über einen längeren Zeitraum der auch sehr belastend war.
Das so etwas Probleme in der Beziehung bereitet....eigentlich vorprogrammiert. Fatal war aber wie damit umgegangen wurde, von beiden Seiten.
Den es war eine Liebe, die, und ich denke da spreche ich auch in ihrem Namen alles bisher dagewesene in den schatten stellte.

Streit entbrannte, sie wollte Ruhe und in sich gehen, ich wollte das Klären und darüber reden....streit eskalierte,man pflaumte sich an, ich packte und fuhr heim. Immer und immer wieder.

Dieses mal war es anders, der Streit ebbte ab, aber kochte innerlich hoch. Andere Leute, die von den Streits zuvor wussten, machten Stimmungen, äusserten schon Wochen zuvor Verdachtsmomente auf eine Persönlichkeitsstörung meinerseits, ohne zu wissen warum man sich überhaupt stritt, die Situation wurde präkär. Ich wusste davon, überlegte, schüttelte den Kopf über soviel Hochmut dritter, aber es war immer präsent.

Was in ihr passierte, das weiß ich nicht, aber etwas musste da sein....eine "Erklärung" meines Verhaltens wurde konstruiert.

Tja, schon hat man ein Borderline Syndrom....hat die Liebe seines Lebens verloren und steht ziemlich perplex da ohne es überhaupt verstanden zu haben.

Und verstehen oder danach fragen darf man nicht....nicht mehr....aber das ist eine andere Geschichte.

Die Moral von dieser Sache ist aber folgende:

Ich finde es gut, wenn Menschen versuchen anderen mit Ihren Erfahrungen zu helfen, dagegen spricht wirklich nichts.
Aber tut es mit Bedacht, ihr wisst nicht was an der anderen Seite ankommt und was es auslöst, auch wenn ihr dafür keine verantwortung übernehmen müsst....es bestärkt und zerstört vielleicht etwas, was so nicht hätte passieren müssen.

...und nehmt es bitte nicht als kritik, sondern als Anregung. Danke!

Das kenne ich nur zu gut!!!
mir ging es genau so wie dir!!!!! deine Geschichte habe ich vor Zwei Wochen auch erlebt.....und ich bin entsätzt über dise Menschen!!!!! ich kann das noch garnicht realisieren und glauben, das dise noch nie so dagewesenen Gefühle die wir für einander empfunden haben, weck sein sollen....., das man keine zweite chance bekommt unter beweis zu stellen(der liebe und des gelibten menschens), das mann das nicht hat und das mann das besser kann.ich habe sogar den Borderlin test gemacht...Negativ (natürlich)... Ich verstehe gerade die welt nicht mehr und will das nicht so passieren lassen!!!ich will es ändern beeinflussen dem Gelibten menschen wider gegenüber stehn!!!

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26. Juni 2008 um 13:13

Borderline
bei so etwas sollte man keine eigene diagnose stellen das ist was für den fachman kann auch nur ne verhaltensstörung sein ausserdem hat jeder mensch ein bis zwei seiten borderline in sich ber ein menschen deswegen aufgeben is doch blöd jeder macht mit solchen menschen unterschiedliche erfahrungen vielleicht kannst du du deinen freund zu einer terapie bewegen rede mit ihm warum er sich manchmal seltsam benimmt gehe auf ihn ein hör ihm genau zu und beobachte ihn genau damit nicht den zeitpunkt verpasst wenn er sich wieder einmal eine maske aufsetzt

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20. November 2009 um 0:42
In Antwort auf nalani_12650060

Hilfe
Seid einen halben Jahr habe ich eine Fernbeziehung mit einer Frau, sie hat das Borderline Syndrome. Leider zweifelt Sie sehr an mir, was auch über die Distanz etwas verständlich ist, aber alles anzweifeln und sich immer wieder neu zurechtfertigen ist für keinen von uns beiden gut. Ich liebe sie und Sie mich, aber wie kann ich ihr am besten helfen, zumal ich so weit weg von ihr bin. Sie hat auch ein Therapieplatz aber leider erst mitte September.Sie möchte auf bestimmte Zeit mit mir jetzt auch erstmal keinen Kontakt mehr, da wir beide uns zu weh tun, bis es ihr wieder besser geht... Aber ich will sie doch nicht alleine lassen in der schweren Zeit. Wie kann ich ihr/uns helfen?

bds
bei uns ist es genau dasselbe... fernbeziehung, inzwischen zwar getrennt, aber emotional lieben wir uns beide noch, und ich will sie ebenfalls nicht alleine in so einer situation lassen. wuerde mich freuen von dir zu hoeren und darueber zu schreiben was wir tun koennen!

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11. August 2012 um 23:17

Bestätigung
kann ich nur bestätigen, mach dir über deine eigenen Anteile mal gedanken, selbstmitleid und bemuttert und bemitleidet zu werden, löst deine Probleme in beziehungen sicherlich nicht. Ein wenig verantwortung für sich selbst zu übernehmen hat noch niemanden geschadet, sondern hat meist dazu geführt, dass man über sich selbst ewas dazu lernt und solchen Problemen auch vorbeugen kann.

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13. August 2012 um 11:30
In Antwort auf vijaya_12152643

Borderline Syndrom
So wie Du, stelle ich nach 2 Jahen fest womit ich eigentlich konfrontiert bin.Leider nicht in einer Fernbeziehung.Ich habe diesen Man sogar noch geheiratet und sitze nun hier und muss ganz schnell raus aus dieser Beziehung,eigentlich sofortige raemliche Trennung,wasleider nicht moeglich ist. Er hat bereits eine dessulution (Scheidung auf gegenseitigem Einvernehmen) eingereicht. Es dauert aber noch bis April bis ich hier weg kann.
Mir ist es wie Schuppen von den Augen gefallen, als ich im Internet vor 2 Tagen unter Borderline Syndrome nach gesehen habe .
Diesen menschen kann kaum geholfen werden auch nicht von prfessioneller Seite !!! Finger weg ! Und Trennen, sofort.

Meine geschicht ist echt bizarr, denn ich habe mit Behinderten und psychisch gestoerten gearbeitet und wusste auch so einiges ueber meinen Man, und bin trotzdem erst nach 2 Jahren drauf gekommen, im Gespraech mit meiner Freundin, als ich die Vermutung aussprach,: das er eine mutible Persoenlichkeit sein Koennte.

Versteh ich das richtig...
... du hast dich getrennt, oder es beschlossen, als du herausgefunden hast, dass er BL hat?
Sprich AUF GRUND der Krankheit?!

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23. August 2012 um 12:57
In Antwort auf michal_12650649

...wieder jemand der etwas feststellt...
.....es geht mich ja eigentlich rein gar nichts an, aber da dieser Thread wegen eben mir eröffnet wurde, nehme ich mir einfach das Recht darauf auch zu antworten.

Vorab: Wenn Du dich von jemandem trennen möchtest, ist es nur für Dich wichtig WARUM du es willst.
Ähnlich wie "allinore" es später tat, solltest auch du diesen Wunsch nach Trennung nicht versuchen damit zu begründen, indem du sagst:"Er ist Krank".....ohne auch nur annähernd einen Schimmer davon zu haben was ein Borderline-Sydrom ist oder sein kann!
Am schlimmsten ist die Unterstellung, er hätte eines, weil Du im Internet darüber gelesen hast. Das klingt wie, alle fahren besoffen Auto weil es einer Tat, aber alle einen Führerschein haben.
Eine Diagnose steht hier nur einem Spezialisten zu, der Wunsch nach Trennung alleine Dir!

Lächerlich hingegen klingt der Satz: Finger weg! Und Trennen, sofort!
...denn schließlich bist es gerade DU, die sich nach eigener Einschätzung genau darauf erst einmal einließ!

Aber ich will hier keine Schelte verteilen, sondern nur einen Rat geben:

Wenn Du dich trennen willst, dann tue das....weil du es willst!
Wenn du deinem Mann helfen willst, dann tue auch das....aber dann lass das einen Spezialisten entscheiden, an welcher Krankheit er (wenn überhaupt) leidet.

Mein Rat lautet also: Tu was du meinst tun zu müssen, aber verstecke dich nicht hinter Vermutungen, die weder Du dir, noch jemand hier tatsächlich bestätigen kann.

Und anderen Menschen anzuraten, was sie tun sollten......wer hat dazu ein Recht? Derjenige werfe den ersten Stein.


Wie Wahr!
Selten das ich mal so eine Meinung lesen darf,mein Kompliment!
Ich finde es schlimm,wenn über Borderliner so regelrecht Abgeurteilt wird!
Jede Krankheit....ist anders....verläuft anders!
Ich bin auch Borderliner....Verheiratet.... und meine Ehe ist auch nicht immer einfach.( wie bei allen anderen auch),aber wir Reden sehr viel darüber und das hilft uns gegenseitig Klar mache ich auch eine Therapie...meine Frau geht auch oft mit...und versteht dadurch sehr viel besser wie es mir geht,und mir hilft das gleichzeitig auch!

Urteilt nicht immer Generell....jeder Mensch mit Borderlin...ist nicht gleich Böse oder deswegen schlecht.

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16. August 2014 um 1:26
In Antwort auf yahoich

Borderline
bei so etwas sollte man keine eigene diagnose stellen das ist was für den fachman kann auch nur ne verhaltensstörung sein ausserdem hat jeder mensch ein bis zwei seiten borderline in sich ber ein menschen deswegen aufgeben is doch blöd jeder macht mit solchen menschen unterschiedliche erfahrungen vielleicht kannst du du deinen freund zu einer terapie bewegen rede mit ihm warum er sich manchmal seltsam benimmt gehe auf ihn ein hör ihm genau zu und beobachte ihn genau damit nicht den zeitpunkt verpasst wenn er sich wieder einmal eine maske aufsetzt

Borderline
Wenn der Arzt die Diagnose gestellt hat,dann ist es eine Erkrankung,sonst kann es eine Verhaltensstörung sein.

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