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Borderline-Syndrom

18. Februar 2008 um 21:00

Mein Therapeut hat bei mir das Borderline-Syndrom diagnostiziert. Wie gehe ich damit um?

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20. Februar 2008 um 12:53

Borderline
Mein Tipp: Frage Deinen Arzt ob er Dich für ein paar Wochen in eine Psychosomatische Klinik überweist. Ich war in einer wegen Angststörung und es waren viele Borderline-Patienten dort. Nach 20 Jahren weniger erfolgreichen Versuchen war diese Art der Klinik-Therapie die beste Erfahrung. Zwar weg von zuhause, aber Du triffst dort viele Gleichgesinnte und bist mal weg aus deinem Alltag. Zudem lernst Du nette Menschen kennen. Ich habe noch knapp ein jahr danach manchmal "Heimweh".
Falls Du noch Fragen hast, gerne.
Sapagedo

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10. März 2008 um 1:15

Hilf mir..
..was genau!!!! sind Borderliner???????

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12. März 2008 um 16:36
In Antwort auf monat_12242403

Hilf mir..
..was genau!!!! sind Borderliner???????

Borderliner
Unter Borderline-Syndrom (Borderline Syndrome) versteht man eine Verhaltens- bzw. Persönlich-keitsstörung, die man zunächst für einen Grenzfall zwischen Neurose und Psychose hielt (daher die Bezeichnung borderline). Die Symptome sind variantenreich und von Patient zu Patient verschieden: Typisch sind ein zerrüttetes Selbstbild und ein anhaltendes Gefühl von Leere, abrupt wechselnde Stimmungen und unkontrollierte, unangemessene Gefühlsausbrüche, latente Hysterie, die Instabilität zwischenmenschlicher Beziehungen und Angst davor, verlassen zu werden, Autoaggression und selbst zugefügte Verletzungen bis zum Suizid.

Ursachen für das Auftreten des Borderline-Syndroms werden in Kindheits- bzw. Jugend-Traumen der Patienten vermutet, etwa in gestörten Beziehungen zu den Eltern, Vernachlässigung, Misshandlung (physisch und psychisch) oder sexuellem Missbrauch.


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20. März 2008 um 14:58

Naja
Borderline ist für Psychologen und Psychiater einer der schwierigsten Störungen.
Gerade daher, da man sie nicht heilen kann.
Es geht nicht. Man kann den Betroffenen nur beibringen, damit umzugehen, sich im Griff zu haben, wenn es Bergab geht und eventuell das Svv etwas zu verhindern. Man muss die Krankheit verstehen und akzeptieren, und eine Therapie ist in jedem Alter möglich, solange der Patient sich nicht total dagegen versperrt.
Einige Monate in der Therapie sind sicherlich gut, allerdings ist es für die Betroffenen arg schwierig, danach wieder auf eigenen Beinen zu stehen und wieder ihr Umfeld wechseln zu müssen.

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20. März 2008 um 19:37

Boderliner
Vielen Dank für die Antworten. Ich bin sehr verzweifelt, denn mein Leben läuft total aus dem Ruder. Inzwischen bin ich auch schon arbeitslos geworden, weil ich meinen Job nicht mehr richtig wahrnehmen konnte und rutsche jetzt in das soziale Abseits. Meine Familie hat sich von mir losgesagt und die Freunde machen sich rar. Ich bin ganz allein und habe keinen Ansprechpartner mehr. Ich isoliere mich mehr und mehr.

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20. März 2008 um 19:38
In Antwort auf sarya_12875670

Naja
Borderline ist für Psychologen und Psychiater einer der schwierigsten Störungen.
Gerade daher, da man sie nicht heilen kann.
Es geht nicht. Man kann den Betroffenen nur beibringen, damit umzugehen, sich im Griff zu haben, wenn es Bergab geht und eventuell das Svv etwas zu verhindern. Man muss die Krankheit verstehen und akzeptieren, und eine Therapie ist in jedem Alter möglich, solange der Patient sich nicht total dagegen versperrt.
Einige Monate in der Therapie sind sicherlich gut, allerdings ist es für die Betroffenen arg schwierig, danach wieder auf eigenen Beinen zu stehen und wieder ihr Umfeld wechseln zu müssen.

Verlorene Liebe an einen Borderliner...
..es ist nun eine ganze Zeit her, ich habe mein Herz verloren, an einen Borderliner. Eigentlich habe ich mich somit auch selbst verloren, es scheint kein Zurück zu geben, obwohl ich nie aufgehört habe, diese Person zu lieben. Es ist schwierig für mich zu verstehen was passiert ist, da ich selbst an einer multiplen Persönlichkeitsstörung leide .. ich weiss nicht was ich tun soll..und brauche nun wirklich EURE Hilfe...was kann ich nur tun???

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20. März 2008 um 20:04
In Antwort auf owena_11905063

Boderliner
Vielen Dank für die Antworten. Ich bin sehr verzweifelt, denn mein Leben läuft total aus dem Ruder. Inzwischen bin ich auch schon arbeitslos geworden, weil ich meinen Job nicht mehr richtig wahrnehmen konnte und rutsche jetzt in das soziale Abseits. Meine Familie hat sich von mir losgesagt und die Freunde machen sich rar. Ich bin ganz allein und habe keinen Ansprechpartner mehr. Ich isoliere mich mehr und mehr.

Ich lebe auch so oder sehr isoliert-
-doch ich empfinde es nicht als negativ oder Strafe, denn ich musste Therapiebedingt das Tavor (zu Spitzenzeiten 10mg pro Tag) absetzen. Bin dreimal die Woche 50 min in der ambulanten Therapie und muss jede Woche einmal durch den Drogenscreen. Denn so bald wieder Benzo's nach gewiesen werden, muss ich wieder stationär..und das ist wirklich Isolation...

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20. März 2008 um 23:00
In Antwort auf monat_12242403

Ich lebe auch so oder sehr isoliert-
-doch ich empfinde es nicht als negativ oder Strafe, denn ich musste Therapiebedingt das Tavor (zu Spitzenzeiten 10mg pro Tag) absetzen. Bin dreimal die Woche 50 min in der ambulanten Therapie und muss jede Woche einmal durch den Drogenscreen. Denn so bald wieder Benzo's nach gewiesen werden, muss ich wieder stationär..und das ist wirklich Isolation...

Borderliner
Hallo oxepam,

wie kommst Du damit klar, ganz allein zu sein. Ich habe große Probleme damit. Meine Eltern leben nicht mehr; sie sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Ich hatte immer noch meine Schwester und ihre Kinder als Familie. Auch Onkel und Tanten wenden sich ab von mir, weil ich keinen Partner habe und somit uninteressant bin. Meine Schwester hat eine Vorzeigefamilie und wird akzeptiert.

Ich habe durch die Medikamente, wie Antidepressdiva, ungefähr 10 Kilo zugenommen, was an meinem Selbstbewussstein zehrt. Ich habe sogar angefangen, exesseiv Alkohol zu trinken, was mich noch weiter nach unten zieht. Ich bin drauf und dran, meinem Leben ein Ende zu setzen. Ich sehe keinen Sinn mehr.

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21. März 2008 um 19:58
In Antwort auf owena_11905063

Borderliner
Hallo oxepam,

wie kommst Du damit klar, ganz allein zu sein. Ich habe große Probleme damit. Meine Eltern leben nicht mehr; sie sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Ich hatte immer noch meine Schwester und ihre Kinder als Familie. Auch Onkel und Tanten wenden sich ab von mir, weil ich keinen Partner habe und somit uninteressant bin. Meine Schwester hat eine Vorzeigefamilie und wird akzeptiert.

Ich habe durch die Medikamente, wie Antidepressdiva, ungefähr 10 Kilo zugenommen, was an meinem Selbstbewussstein zehrt. Ich habe sogar angefangen, exesseiv Alkohol zu trinken, was mich noch weiter nach unten zieht. Ich bin drauf und dran, meinem Leben ein Ende zu setzen. Ich sehe keinen Sinn mehr.

Diese Gedanken kenne ich...
..ich habe mich daran gewöhnt alleine zu sein, ich wurde als kleines Mädchen mehrfach vergewaltigt und misshandelt..ich hatte diese schreckliche Vergangenheit nicht im Bewusstsein, erst mit siebzehn-durch die Gerichtsverhandlungen-hat sich meine Psyche erinnert, ich habe flash-backs und nehme seit zwei Jahren täglich 60mg Paroxat. Aber für mich ist das alleine sein ein kleines Geschenk-die meisten Menschen verstehen mich nicht oder ich sie nicht. Und das "Draussen"macht mir ja auch angst. Warum wendet sich deine Familie ab und deine Freunde? Hast du etwas getan das diese Menschen Abstand nehmen lässt?

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