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Borderline-Syndrom

6. Oktober 2005 um 21:46

Hallo zusammen!

Ich leide schon seit einigen Jahren am Borderline-Syndrom. Diese Diagnose habe ich jedoch erst relativ spät bekommen, da zunächst alles nach einer klassischen Depression aussah. Irgendwann kamen zu den Depressionen allerdings heftige Wutausbrüche und Selbstverletzungen dazu und ich erfuhr erst in der Psychiatrie von der wahren Erkrankung. Ich würde gerne von euren Erfahrungen mit dieser Erkrankung erfahren und freue mich, wenn andere Betroffene mal schreiben würden. Also bis bald!

Marco

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7. Oktober 2005 um 12:52


Hallo Marco,

bitte verlass dich nicht sofort auf die Diagnose. das Krankheitsbild ist sehr umfassend und viele Psychiater und Psychotherapeutin wagen auch schon mal diese Diagnose als "Restgruppe", wenn mehreres bei dir auftritt und sie nicht sicher sind.

Versuche dir nicht, bestimmt Dinge einzureden nach dem Muster "Das habe ich ja auch, jetzt wo Sie es sagen....".

Es ist ratsam, dass du dir vielleicht ein Buch darüber besorgst. ich würde dir dieses hier empfehlen:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3466303265/q-id=1128681879/sr=8-10/ref=pd_ka_10/302-3760696-9017-651

Borderline ist ne ziemlich schlimme Sache...aber vermutlich hast du im Internet auch schon viel dazu gefunden.

Leider haben die meisten Patienten ein leben lang damit zu kämpfen, es ist nur in seltenen Fällen so gut behandlet worden, dass man nach ein paar Jahren wieder ein normales Leben hat. Die meisten müssen den Rest des Lebens Therapien in Anspruch nehmen, verletzten sich imemr wieder selbst, sind total gespaltende Persönlichkeiten und können keine Beziehungen führen. Der teil liegt wohl bei 90 %.

Tut mir leid, dass ich dir nicht wirklich Mut machen kann...

Du kannst mir ja mal ne PN schreiben. Mich würde interessieren, wie du dein leben z.Z. so meisterst...

Liebe Grüße,
Daniela

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7. Oktober 2005 um 14:37

Google mal!
unter selbsthilfe + borderline findest Du ein tolles borderlineforum für betroffene!

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7. Oktober 2005 um 17:30
In Antwort auf felipa_12059270


Hallo Marco,

bitte verlass dich nicht sofort auf die Diagnose. das Krankheitsbild ist sehr umfassend und viele Psychiater und Psychotherapeutin wagen auch schon mal diese Diagnose als "Restgruppe", wenn mehreres bei dir auftritt und sie nicht sicher sind.

Versuche dir nicht, bestimmt Dinge einzureden nach dem Muster "Das habe ich ja auch, jetzt wo Sie es sagen....".

Es ist ratsam, dass du dir vielleicht ein Buch darüber besorgst. ich würde dir dieses hier empfehlen:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3466303265/q-id=1128681879/sr=8-10/ref=pd_ka_10/302-3760696-9017-651

Borderline ist ne ziemlich schlimme Sache...aber vermutlich hast du im Internet auch schon viel dazu gefunden.

Leider haben die meisten Patienten ein leben lang damit zu kämpfen, es ist nur in seltenen Fällen so gut behandlet worden, dass man nach ein paar Jahren wieder ein normales Leben hat. Die meisten müssen den Rest des Lebens Therapien in Anspruch nehmen, verletzten sich imemr wieder selbst, sind total gespaltende Persönlichkeiten und können keine Beziehungen führen. Der teil liegt wohl bei 90 %.

Tut mir leid, dass ich dir nicht wirklich Mut machen kann...

Du kannst mir ja mal ne PN schreiben. Mich würde interessieren, wie du dein leben z.Z. so meisterst...

Liebe Grüße,
Daniela

Hy
ich habe auch schon oft gehöhrt das es ärzte gibt die mit diagnosen um sich schmeisen wie wilde wollte nur mein senf loswerden sorry

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16. Oktober 2005 um 1:05

Borderline
ich habe vor ein paar jahren nach depressionen und selbstverletzungen auch die diagnose borderline gestellt bekommen. daraufhin habe ich meine erste therapie angefangen, die aber im endeffekt überhaupt nicht geholfen hatte. in der zeit hat mich die psychologin eigentlich nur über wasser gehalten und schlimmstes verhindert, aber nicht die ursachen für mein verhalten aufgearbeitet. nachdem ich aus der therapie dann als "geheilt" entlassen worden bin, fiel ich durch eine recht katastrophale beziehung wieder in die alten verhaltensmuster zurück. nachdem mich dann eine meiner selbstverletzungsaktionen fast ds leben gekostet hätte, habe ich mir erneut eine psychologin gesucht, die mir wirklich geholfen hat. vor allem hat sich erstaunlicherweise rausgestellt, dass die borderlinediagnose von damals völlig falsch war und mein borderlineähnliches verhalten ganz andere ursachen hatte. die habe ich in meiner therapie mit meiner psychologin rausgefunden und aufgearbeitet. war zwar nicht immer einfach, aber ich bin so glücklich, dass ich die zeit und kraft investiert habe und mittlerweile wieder wahnsinnig viel freude am leben habe und mit allem sehr gut zurechtkomme. ich bin jetzt seit über einem jahr völlig schnittfrei, auch in absoluten extremsituationen und leide auch nicht mehr an depressionen.
eine meiner besten freundinnen ist eine waschechte borderlinerin. ich habe durch meinen leidensweg einen ganz eigene strategie entwickelt, wie man aus so einem sumpf wieder rauskommen kann und wieder anfängt ein normales leben zu führen. schreib darüber auch gerade an meinem eigenen buch. angela, meine freundin, hat schon sehr grosse fortschritte gemacht, kann beispielsweise nach jahren endlich wieder einer arbeit nachgehen und steckt sich wieder ziele für ihr leben statt wie vorher nur noch zu resignieren und sich selbst zu schaden. sie sagt mir immer wieder, dass ihr viele dinge, die ich ihr rate mehr bringen als die sitzungen beim psychologen und mein weg sehr gut funktioniert, weil er realistisch umzusetzen ist.
wenn du dich mal ausführlich über alles unterhalten magst, kannst du mir mal deine email-addy oder telefonnummer schicken.

und kopf hoch, aus so einer geschichte kann man wieder rauskommen.

lg, babsi

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22. Dezember 2005 um 11:38

...oft siegt der Nebel !
Ein ewiger Kampf...

Es ist schon schwer in seinem eigenen Körper gefangen zu sein.
Lange hatte ich ruhe vor meiner Krankheit, bis sie durch einige Schicksalsschläge wieder ausbrach. Plötzlich zog der Nebel wieder auf und alles wurde so taub. Es fällt mir manchmal schwer meine umgebung klar wahr zu nehmen und mein Körper wehrt sich mit schmerzen und unwohl sein gegen diese tiefen Schmerzen,die mich immer wieder dazu auffordern meinen Körper zu verletzen.
Seit der Kindheit leide ich am Borderline Syndrom aber mein Lebenswille und viele Therapien halfen mir die hoffnung nie auf zu geben.
Mein Mann und meine Tochter gaben mir dann die Kraft die ich brauche um immer wieder aufs neue gegen die Krankeit an zu kämpfen.
SternenFee

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22. Dezember 2005 um 12:40
In Antwort auf jimmie_12244212

...oft siegt der Nebel !
Ein ewiger Kampf...

Es ist schon schwer in seinem eigenen Körper gefangen zu sein.
Lange hatte ich ruhe vor meiner Krankheit, bis sie durch einige Schicksalsschläge wieder ausbrach. Plötzlich zog der Nebel wieder auf und alles wurde so taub. Es fällt mir manchmal schwer meine umgebung klar wahr zu nehmen und mein Körper wehrt sich mit schmerzen und unwohl sein gegen diese tiefen Schmerzen,die mich immer wieder dazu auffordern meinen Körper zu verletzen.
Seit der Kindheit leide ich am Borderline Syndrom aber mein Lebenswille und viele Therapien halfen mir die hoffnung nie auf zu geben.
Mein Mann und meine Tochter gaben mir dann die Kraft die ich brauche um immer wieder aufs neue gegen die Krankeit an zu kämpfen.
SternenFee

Kein Ausweg...
Also, mir ist es mittlerweile egal was ich mit meinem Körper mache, hauptsche die Menschen sehen keine "frischen" Wunden. Ich hasse böse Blicke. Lieber soll ich unsichtbar sein. Bei mir fing alles an, weil ich mich selber nicht mag. Dann wurde ich schwanger und habe alles sein lassen, ich habe mir schicke pentagramme und runen in die haut geritzt. ich find das sehr schön und dann, wenn ich mal eine sehr tiefe wunde hatte, nahm ich tinte und tropfte sie hinein udn auch mit edding malte ich alles über. Mir war damsls egal was passiert, aber jetzt habe ich vor kurzem wieder angefangen, doch ich schneide mir momentan nur das wort not als runenschrift in die fusssohle, aber vergiften tue ich mich nicht mehr. ich will nur das dies irgendwann mal richtig gelesen werden kann. Ich ahbe nichts gegen Menschen die sowas machen, denn ich verstehe sie, doch viele kommen damit nicht klar, aber mir hilft es gegen viele probleme anzukommen. Ist es bei euch auch so, dass ihr euch damit beruhigt?

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18. August 2007 um 12:01

Borderline syndrom
ich habe ne freundin die am borderline syndrom leidet ich weiss leider nicht wie man ihr helfen kann damit umzugehen oder sie davon befreien kann. ich hoffe das mir einer ein parr tipps geben kann damit es ihr wieder besser geht.

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3. September 2009 um 20:57

Borderline
hallo zusammen...

ich habe ebenfalls seit einigen jahren das borderline syndrom.
das schlimmste für mich daran ist, dass eine feste beziehung für mcih wirklich wichtig ist und ich auch gerne eine haben möchte,
aber ich binde mich sehr shcnell an solche menschen udn haben schon nach wenigen treffen große schwierigkeiten wieder davon loszulassen.
manchmal heule ich wochenlang und weiß nciht mehr weiter...
wenn ich keinen freund habe fühle ich mich aber schrecklich einsam und leer.
ich möchte unbedingt dagegen etwas tun...aber was?

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3. September 2009 um 21:29
In Antwort auf rhetta_12737786

Borderline
hallo zusammen...

ich habe ebenfalls seit einigen jahren das borderline syndrom.
das schlimmste für mich daran ist, dass eine feste beziehung für mcih wirklich wichtig ist und ich auch gerne eine haben möchte,
aber ich binde mich sehr shcnell an solche menschen udn haben schon nach wenigen treffen große schwierigkeiten wieder davon loszulassen.
manchmal heule ich wochenlang und weiß nciht mehr weiter...
wenn ich keinen freund habe fühle ich mich aber schrecklich einsam und leer.
ich möchte unbedingt dagegen etwas tun...aber was?

Sandraa
das hat aber nichts mit dem borderline syndrom zu tun sondern das sind halt deine vorlieben wegen beziehung jeder hat ja da Macken, der eine betrügt seine Freundinnen, der andere heult einer ewig hinterher, der andere kann gar nicht allein, der andere braucht Freiheiten. wieder ein anderer ist beziehungsunfähig.

was soll das denn mit einem Borderline syndrom zu tun haben?

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7. April 2010 um 14:36
In Antwort auf felipa_12059270


Hallo Marco,

bitte verlass dich nicht sofort auf die Diagnose. das Krankheitsbild ist sehr umfassend und viele Psychiater und Psychotherapeutin wagen auch schon mal diese Diagnose als "Restgruppe", wenn mehreres bei dir auftritt und sie nicht sicher sind.

Versuche dir nicht, bestimmt Dinge einzureden nach dem Muster "Das habe ich ja auch, jetzt wo Sie es sagen....".

Es ist ratsam, dass du dir vielleicht ein Buch darüber besorgst. ich würde dir dieses hier empfehlen:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3466303265/q-id=1128681879/sr=8-10/ref=pd_ka_10/302-3760696-9017-651

Borderline ist ne ziemlich schlimme Sache...aber vermutlich hast du im Internet auch schon viel dazu gefunden.

Leider haben die meisten Patienten ein leben lang damit zu kämpfen, es ist nur in seltenen Fällen so gut behandlet worden, dass man nach ein paar Jahren wieder ein normales Leben hat. Die meisten müssen den Rest des Lebens Therapien in Anspruch nehmen, verletzten sich imemr wieder selbst, sind total gespaltende Persönlichkeiten und können keine Beziehungen führen. Der teil liegt wohl bei 90 %.

Tut mir leid, dass ich dir nicht wirklich Mut machen kann...

Du kannst mir ja mal ne PN schreiben. Mich würde interessieren, wie du dein leben z.Z. so meisterst...

Liebe Grüße,
Daniela

Interessiert
Hallo Daniela,
ich bin eine Schülerin aus der 12ten Klasse eines Gesundheitsgymnasium und führe zur Zeit ein Fachprojekt durch. Unser Thema ist das Borderline-Syndrom und ich würde mich freuen, wenn du für ein paar Fragen bereit bist und mir eine E-Mail sendest.
Meine Mail-Adresse ist: TanjasKleineWelt@gmx.de
Das wäre nett, danke

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6. Dezember 2010 um 14:10

Hi
Auch ich hab mit Depressionen zu kämpfen und dem ewigen drang, sich selbst irgendwie zu verletzen - sei es körperlich oder psychisch. Angefangen hat das mit dem Ritzen bei mir ca mit 16 Jahren. War dann ca 3 Jahre so zu sagen "trocken" und habe seit dem Studienbeginn wieder mit "mir" zu kämpfen. Ich schäme mich dafür und habe Angst zu einem Arzt zu gehen aufgrund dieses "Emo-Hypes" , die sich die Unterarme ritzen als Accessoire oder um Cool zu sein "Guck mal, ich bin ein Psycho". Um meine Sucht zu verstecken, ritze ich mir nur die Oberschenkel. Ich habe wegen der Depressionen nie einen Arzt aufgesucht, aber ich weiss, dass etwas mit mir nicht stimmt. Ich leide an einer "inneren Taubheit". Das fühlt sich ungefähr so an, als hätte man 4 Tassen starken Kaffee getrunken - alles scheint etwas unwirklich. Mal ist es besser, mal ganz schlecht. Ich bin Musikerin, schreibe Gedichte, das hilft mir meist aus dem Tal. Meine Sachen sind echt gut, aber den Preis den ich dafür bezahle ist sehr hoch. Ich kann mich nicht daran erfreuen und jage mich selbst - bin besessen und möchte immer noch besser werden, sodass ich alles um mich herum vergesse -Ich lebe in meiner eignen kleinen Welt, denke immer, dass mir alle was schlechtes wollen - ich gegen den Rest der Welt. Ich vermisse es, einfach mal mit mir selbst zufrieden zu sein, mich selbst zu mögen und einfach nur normal zu sein.

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6. Dezember 2010 um 16:50

Verhalten in Beziehung bei Borderline-Syndrom
Hallo liebe Community !

hoffe echt sehr,dass mir hier tipps und ratschläge gegeben werden können....das würde mir riesig helfen....
und zwar geht es um folgendes:


ich bin frisch in einer beziehung mit einem echt tollen mädchen...für die ich mega viel empfinde...sie eine tolle frau ist,echt lieb süße,haben viele gemeinsamkeiten und passen charakterlich zu einander....
jedoch hat sie manchmal ihre launen....diese sind höchstwahrscheinlich ursache vom boder-line-syndrom....
sie hat mir selber gesagt das sie das border-line-syndrom hat......
in diesen launen hat sie was unsere beziehung betrifft des öfteren extreme gefühlsschwankungen in eine andere richtung...manchmal echt krass.....
bisher hat sie dies immer,wenn jeder von uns wieder daheim ist.....wenn wir uns treffen und zeit miteinander verbringen ist das nicht....


das problem ist,ich weiß nicht wie ich mich ihr gegenüber zu verhalten hab,wenn sie diese launen hat..... ich will sie keinesfalls verlieren....sie ist mir so sehr wichtig und ich würd alles für sie tun....
jedoch will ich mich eben nicht falsch verhalten,so das ich sie verliere....
könntet ihr mir ratschläge geben,wie ich mich zu verhalte hab,wenn sie die launen hat? soll ich sie da besser ignorieren bis es ihr wieder besser geht und sie sich bei mir von selber wieder meldet? oder warten bis sie sich meldet?
oder soll ich die ganze zeit auf sie gut einreden oder was soll ich tun?


würde mich extrem freuen wenn ihr mir helft und mir umfangreiche ratschläge gebt! eine therapie kommt für sie zumindest derzeit nicht in frage...ich möchte ihr selber persönlich irgendwie bestmöglich helfen und für sie da sein derzeit...


lg,peter

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6. Dezember 2010 um 18:47
In Antwort auf lago_11981911

Verhalten in Beziehung bei Borderline-Syndrom
Hallo liebe Community !

hoffe echt sehr,dass mir hier tipps und ratschläge gegeben werden können....das würde mir riesig helfen....
und zwar geht es um folgendes:


ich bin frisch in einer beziehung mit einem echt tollen mädchen...für die ich mega viel empfinde...sie eine tolle frau ist,echt lieb süße,haben viele gemeinsamkeiten und passen charakterlich zu einander....
jedoch hat sie manchmal ihre launen....diese sind höchstwahrscheinlich ursache vom boder-line-syndrom....
sie hat mir selber gesagt das sie das border-line-syndrom hat......
in diesen launen hat sie was unsere beziehung betrifft des öfteren extreme gefühlsschwankungen in eine andere richtung...manchmal echt krass.....
bisher hat sie dies immer,wenn jeder von uns wieder daheim ist.....wenn wir uns treffen und zeit miteinander verbringen ist das nicht....


das problem ist,ich weiß nicht wie ich mich ihr gegenüber zu verhalten hab,wenn sie diese launen hat..... ich will sie keinesfalls verlieren....sie ist mir so sehr wichtig und ich würd alles für sie tun....
jedoch will ich mich eben nicht falsch verhalten,so das ich sie verliere....
könntet ihr mir ratschläge geben,wie ich mich zu verhalte hab,wenn sie die launen hat? soll ich sie da besser ignorieren bis es ihr wieder besser geht und sie sich bei mir von selber wieder meldet? oder warten bis sie sich meldet?
oder soll ich die ganze zeit auf sie gut einreden oder was soll ich tun?


würde mich extrem freuen wenn ihr mir helft und mir umfangreiche ratschläge gebt! eine therapie kommt für sie zumindest derzeit nicht in frage...ich möchte ihr selber persönlich irgendwie bestmöglich helfen und für sie da sein derzeit...


lg,peter

Das kann sehr schwer werden
http://www.borderline-borderliner.de/beziehung/ratgeber-partner.htm

Da du sie offenbar sehr liebst, sind das die besten Voraussetzungen dafür, dass sie dich erpressen kann und du zum Spielball ihrer Krankheit wirst.

Das schwierigste in einer Beziehung mit einem Borderliner ist, ihm nicht zu viel Macht über einem zu geben. Diese Krankheit ist in meinen Augen wirklich böse und kann viel zerstören. Ich persönlich komme damit nicht gut klar, da ich nicht weiß, wie ich das bösartige Verhalten auf die Krankheit schieben kann, ohne dem Borderliner böse zu sein.

Falls du nicht genau weißt, was für dich richtig oder falsch, gut oder böse ist, solltest du dich nicht zu sehr in eine Beziehung mit ihr stürzen, in der du keine ausreichende Meinung von außen hast. Sie wird immer wieder Sachen bringen, die überhaupt nicht gehen und unter aller Sau sind. Davon darfst du dich nicht weichspülen lassen sondern musst klar bleiben.

Am allermeisten kannst du ihr helfen, indem du klare Strukturen vorlebst, Grenzen setzst und Sicherheit vermittelst.

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6. Dezember 2010 um 19:38
In Antwort auf lean_12240789

Das kann sehr schwer werden
http://www.borderline-borderliner.de/beziehung/ratgeber-partner.htm

Da du sie offenbar sehr liebst, sind das die besten Voraussetzungen dafür, dass sie dich erpressen kann und du zum Spielball ihrer Krankheit wirst.

Das schwierigste in einer Beziehung mit einem Borderliner ist, ihm nicht zu viel Macht über einem zu geben. Diese Krankheit ist in meinen Augen wirklich böse und kann viel zerstören. Ich persönlich komme damit nicht gut klar, da ich nicht weiß, wie ich das bösartige Verhalten auf die Krankheit schieben kann, ohne dem Borderliner böse zu sein.

Falls du nicht genau weißt, was für dich richtig oder falsch, gut oder böse ist, solltest du dich nicht zu sehr in eine Beziehung mit ihr stürzen, in der du keine ausreichende Meinung von außen hast. Sie wird immer wieder Sachen bringen, die überhaupt nicht gehen und unter aller Sau sind. Davon darfst du dich nicht weichspülen lassen sondern musst klar bleiben.

Am allermeisten kannst du ihr helfen, indem du klare Strukturen vorlebst, Grenzen setzst und Sicherheit vermittelst.

Aber nicht unmöglich......und ich möchte alles mit ihr gemeinsam durchstehen !!!!
ich weiß schon,wie sie ihre gedanken und so immer meint,egal ob sie sich jetzt in schlechter laune befindet oder nicht....

aber ich weiß nicht wie ich mich genau ihr gegenüber verhalten soll? wenn sie mal schlechte laune hat....und mich "nicht mehr will und mich nicht sehen will"
soll ich ihr dann die ruhe und den abstand geben? soll ich dann so lange warten,bis sie sich von selber wieder meldet????


ich fühl mich trotz deiner erläuterung hilflos,weil ich mir nix darunter vorstellen kann,was du geschrieben hast....
wie sieht das dann im klartext aus?


was meinst du genu mit: "indem du klare Strukturen vorlebst, Grenzen setzst und Sicherheit vermittelst."
wie sieht das in der praxis aus? kann mir darunter nix vorstellen....
sie ist mir ansonsten mit ihrem charakter und ihrer menschlichen art so sehr wichtig ! ich hab mich in sie verliebt an jenem tag ! ich akzeptier es und nehm es auch so hin,dass sie an borderline leidet,aber ich möcht mich richtig verhalten,dass wir beide dennoch ein paar bleiben....

dazu muss ich wissen,dass ich im wahrsten sinne des wortes "es mit ihr angehe im klartext"........

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6. Dezember 2010 um 20:53
In Antwort auf meryem_11920509

Borderline
ich habe vor ein paar jahren nach depressionen und selbstverletzungen auch die diagnose borderline gestellt bekommen. daraufhin habe ich meine erste therapie angefangen, die aber im endeffekt überhaupt nicht geholfen hatte. in der zeit hat mich die psychologin eigentlich nur über wasser gehalten und schlimmstes verhindert, aber nicht die ursachen für mein verhalten aufgearbeitet. nachdem ich aus der therapie dann als "geheilt" entlassen worden bin, fiel ich durch eine recht katastrophale beziehung wieder in die alten verhaltensmuster zurück. nachdem mich dann eine meiner selbstverletzungsaktionen fast ds leben gekostet hätte, habe ich mir erneut eine psychologin gesucht, die mir wirklich geholfen hat. vor allem hat sich erstaunlicherweise rausgestellt, dass die borderlinediagnose von damals völlig falsch war und mein borderlineähnliches verhalten ganz andere ursachen hatte. die habe ich in meiner therapie mit meiner psychologin rausgefunden und aufgearbeitet. war zwar nicht immer einfach, aber ich bin so glücklich, dass ich die zeit und kraft investiert habe und mittlerweile wieder wahnsinnig viel freude am leben habe und mit allem sehr gut zurechtkomme. ich bin jetzt seit über einem jahr völlig schnittfrei, auch in absoluten extremsituationen und leide auch nicht mehr an depressionen.
eine meiner besten freundinnen ist eine waschechte borderlinerin. ich habe durch meinen leidensweg einen ganz eigene strategie entwickelt, wie man aus so einem sumpf wieder rauskommen kann und wieder anfängt ein normales leben zu führen. schreib darüber auch gerade an meinem eigenen buch. angela, meine freundin, hat schon sehr grosse fortschritte gemacht, kann beispielsweise nach jahren endlich wieder einer arbeit nachgehen und steckt sich wieder ziele für ihr leben statt wie vorher nur noch zu resignieren und sich selbst zu schaden. sie sagt mir immer wieder, dass ihr viele dinge, die ich ihr rate mehr bringen als die sitzungen beim psychologen und mein weg sehr gut funktioniert, weil er realistisch umzusetzen ist.
wenn du dich mal ausführlich über alles unterhalten magst, kannst du mir mal deine email-addy oder telefonnummer schicken.

und kopf hoch, aus so einer geschichte kann man wieder rauskommen.

lg, babsi

Klasse,das du es geschaftt hast
Hallo, Ich ziehe den hut vor dier.Ich habe seit 12Jahren Borderline. Und habe Gute 10 Jahre Terapie hinter mir und darf jetzt seit 2Jahren sagen das ich es geschaft habe ,den Teufelskreis zu durchbrechen. Ich hing zwischen Leben und Tot. Heute weis ich das ich ein recht darauf habe zu leben.Viele gaben mich auf,. bis ich einen Menschen Kenenlernte habe der mich Stärkte und an Mich glaubte. Das hat mir geholfen zu Kämpfen und an mich zu glauen. Jeder von uns hat ein recht darauf zu leben.Ich habe Zwei kenengelernt die diesen glauben nicht haten und es nicht geschaft haben. Ich habe auch angefangen ein Buch zu schreiben. Ich möchte anderen Mutt machen. Barbara

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7. Dezember 2010 um 10:07
In Antwort auf lago_11981911

Aber nicht unmöglich......und ich möchte alles mit ihr gemeinsam durchstehen !!!!
ich weiß schon,wie sie ihre gedanken und so immer meint,egal ob sie sich jetzt in schlechter laune befindet oder nicht....

aber ich weiß nicht wie ich mich genau ihr gegenüber verhalten soll? wenn sie mal schlechte laune hat....und mich "nicht mehr will und mich nicht sehen will"
soll ich ihr dann die ruhe und den abstand geben? soll ich dann so lange warten,bis sie sich von selber wieder meldet????


ich fühl mich trotz deiner erläuterung hilflos,weil ich mir nix darunter vorstellen kann,was du geschrieben hast....
wie sieht das dann im klartext aus?


was meinst du genu mit: "indem du klare Strukturen vorlebst, Grenzen setzst und Sicherheit vermittelst."
wie sieht das in der praxis aus? kann mir darunter nix vorstellen....
sie ist mir ansonsten mit ihrem charakter und ihrer menschlichen art so sehr wichtig ! ich hab mich in sie verliebt an jenem tag ! ich akzeptier es und nehm es auch so hin,dass sie an borderline leidet,aber ich möcht mich richtig verhalten,dass wir beide dennoch ein paar bleiben....

dazu muss ich wissen,dass ich im wahrsten sinne des wortes "es mit ihr angehe im klartext"........

Im Internet gibt es viele Tipps
Als Laie kann ich dir keine so guten Tipps geben, da es bei psychischen Erkrankungen nicht immer richtig ist, sich intuitiv zu verhalten.

Hier
http://www.borderline-borderliner.de/beziehung/ratgeber-partner.htm
gibt es folgende Tipps:

- Wenn Ihr Partner ausrastet, lassen Sie ihn. Bleiben Sie ruhig, gehen Sie nicht darauf ein.
- Üben Sie keine Kritik an Ihrem Partner, er würde dies als Verlust der Liebe deuten.
- Sie sollten Ihrem Partner nicht hinterherlaufen, denn dies könnte ihm ein Gefühl der Macht geben und er würde Sie manipulieren.
- Leben Sie ihm Strukturen vor und setzen Sie ihm Grenzen. Kann Ihr Partner machen, was er will, dann tut er es auch!
- Droht Ihr Partner mit Selbstmord, lassen Sie ihn drohen. Verfallen Sie gleich in Panik, wird er Sie damit immer wieder erpressen. Das hört sich jetzt vielleicht sehr hart an, ist aber das einzig Richtige. Im Allgemeinen sind solche Suizid-Ankündigungen nur ein Hilfeschrei nach Liebe, die Sie ihm zeigen sollten. Lassen Sie sich aber nicht erpressen!
- Wenn Ihr Partner Sie beleidigt, bleiben Sie ruhig, gehen Sie nicht darauf ein. Denn er will, daß Sie auch in Rage geraten. Das kennt Ihr Partner aus seiner Kindheit, damit kann er umgehen, das ist sein Revier. Notfalls gehen Sie besser weg und warten, bis er sich wieder beruhigt hat. Teilen Sie ihm danach mit, daß Sie es nicht gut finden, wie er sich verhält, und sagen Sie ihm, daß Sie immer wieder weggehen werden, wenn sich das wiederholt, daß Sie aber auch wieder zurückkommen, weil Sie ihn lieben.
- Weisen Sie Ihren Partner nie darauf hin, daß sein Verhalten typisch ist für Borderliner, er würde sich gebrandmarkt und erniedrigt fühlen.
- Verfallen Sie nie in ähnliche Verhaltensweisen wie er
- Zeigen Sie Ihrem Partner Ihre Liebe regelmäßig, aber nicht dann, wenn er es fordert. Er würde sonst Macht über Sie gewinnen.
- Reden Sie mit Ihrem Partner wie mit einem "normalen" Menschen, nicht wie mit einem Kind oder wie ein Lehrer.
- Verurteilen Sie ihn nicht wegen seiner möglicherweise sehr umtriebigen Vergangenheit.
Sind Sie für ihn da, wenn er Sie braucht.
- Vergessen Sie es, mehrere Tage im voraus zu planen. Wer weiß, wie es Ihrem Partner in ein paar Tagen geht?
- Versuchen Sie nicht, das selbstverletzende Verhalten zu unterbinden oder zu ändern. Sie schaffen es sowieso nicht.
- Lassen Sie sich nicht auf Diskussionen über vorhergehende Partner ein. Sie würden Ihren Partner möglicherweise in seinem falschen Verhalten bestärken.


Viel Glück

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24. September 2011 um 18:51
In Antwort auf bret_12441963

Hy
ich habe auch schon oft gehöhrt das es ärzte gibt die mit diagnosen um sich schmeisen wie wilde wollte nur mein senf loswerden sorry

Erzählt mal .....
Hallo liebe Forummitglieder, bin hier neu und erkundige mich, da eine gute Freundin von mir das Boarderline- Syndrom hat.
Sie lebt jetzt polygam und für mich, ist es nur typisch dass sie das macht, so kann sie ständig neue Partnerschaften mit Menschen eingehen und auf altbekannte zurückgreifen, wann immer sie Lust und Laune hat... . Das Problem dabei ist, dass sie einen so exzessiven Lebensstandert hat (Alkohol, Drogen), dass sie selbst nicht mehr weiß wie ihr Wochenende verlaufen ist. Oft sagt sie auch "Ich will es gar nicht wissen".

Meine Frage, ist das typisch für eine Borderlinepersönlichkeit?

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