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Bitte um Euren Rat! Habe Angstattacken!!!

27. April 2006 um 20:20

Hallo!

Bitte um Euer Rat! Ich bin sehr verwirrt und verzweifelt. Alles fing vor ca. einem Monat an. Ich hatte zunächst einen Schwindel...ging zum Arzt, der meinte es geht wieder von alleine weg und gab mir ein pflanzliches Mittel dagegen. Ich hatte den gleichen Schwindel letztes Jahr schon mal gehabt, der gleiche Arzt hatte mich gründlich untersucht und nichts gefunden. Diesmal bin ich noch zusätzlich zur HNO gegangen, die haben mir dann eine Infusion gegeben. Die Ärztin vermutete eine Durchblutungsstörung vom Innenohr. Ich solle noch weitere Infusionen bekommen, doch ich ging nicht mehr hin, da es mir dann danach besser ging. Ach ja zuvor war ich dann natürlich auch beim Neurologen, der mich auch untersuchte, auch wurde MRT Kopf gemacht doch auch nichts gefunden. Bis auf einen leichten Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule. Doch darauf ging er nicht ein, er verschrieb mir Krankengymnastik. Doch die hab ich bereits hinter mir...Nun, worauf ich eigentlich kommen möchte...es ging mir nun gut, doch paar Tage später bekam ich plötzlich eine Panikattacke, es war ganz schlimm. Ich fing an zu zittern...es war Freitag Abend. Gleich ging ich zum Notarzt, der verschrieb mir für diesen Abend Tavor. Doch ich solle es nur im Notfall nehmen. Paar Tage später ging es mir besser und ich fuhr zur Abwechslung zu meiner Schwester, um mich zu erholen. Wieso erholen? Nun, jetzt kommt`s: ich hatte in letzter Zeit sehr viel Stress!!! Ich bin sozusagen die rechte Hand der Familie und musste auch so einiges für meine Familie erledigen!!! Hatte jeden Tag eine Liste voller Aufgaben!!! Für mich hatte ich kaum mehr Zeit, obwohl ich selbst noch so einiges vor hatte, wie Job suchen etc...bin 29 und träumte auch endlich von einer eigenen Familie etc...
Auch kam es noch, dass mein Onkel wegen Hirntumor nach Deutschland zur Behandlung kam. Er hatte einen bösartigen Tumor und die Ärzte gaben ihm wenig Chance zum Überleben. Er war mein liebster Onkel! Deshalb unterstützte ich ihn mit meiner Mutter bis fast zum letzten Tag. Ich erlebte sozusagen alles live mit, wie mein Onkel von Zeit zu Zeit schlechter wurde, zum Schluss den Verstand verlor, Anfälle bekam und dann das tragische Ende!!! Alles habe ich mitbekommen, Gespräche mit Ärzten geführt etc....Vor ca. drei Wochen starb mein Onkel! Erst war der Trauer nicht zu groß, ich wusste ja, dass es so enden wird. Doch dann als ich alleine da stand, alle waren zur Beerdigung in seinem Heimatland, kamen mir wieder die Bilder von meinem Onkel zum Vorschein. Alles wurde wieder wach. Alles erinnerte mich an ihn. Er hatte noch Sachen zurück gelassen etc. Alles erinnerte mich an ihn. So langsam wurde dann der Trauer größer, konnte nicht fassen, dass er nicht mehr lebt...tja, dann Tage später kam die Panikattacke. Doch den Schwindel hatte ich noch vor dem Tod von meinem Onkel...
Seit dem habe ich ab und zu Panikattacken!!! Jeden Tag lebe ich unter Angst, dass ich wieder eine Attacke erlebe...Jeden Tag spüre ich die Enge, die Lustlosigkeit, die Angst!!!
So etwas habe ich noch nie erlebt. Es ist ein komisches Gefühl. Es kam vom heiteren Himmel und seitdem habe ich diese Angst. Manchmal Angst vorm Sterben, krank zu werden, Leben nach dem Tod, manchal einfach so Angst.
Nun nehme ich Johanniskraut tagsüber und abends Baldrian. Ein Arzt hat mir noch Doxepin verschrieben. Soll erst einmal mit einer kleinen Dosis nachts beginnen. Es ist 50mg, ich nehme 1/4 davon...er meinte, ich sollte noch zusätzlich zum einem Psychologen gehen...aber das möchte ich nicht, denn ich weiss ja schon ungefähr woher dies kommt, ich meine, wenn ich schon die Ursache weiss, wieso sollte ich noch ein Gespräch mit dem Psychater führen?
Desweitern glaube ich, dass durch diesen ganzen Stress irgendwelche Botenstoffe im Hirn, hoffe richtig erklärt, gestört sind und durch diesen Doxepin, also antidepression Mittel und Johanniskraut wieder geheilt werden. Also, als hätte ich sozusagen eine Grippe o.ä. und nehme eben hierzu Medikamente ein. Ist das so korrekt? Dadurch wird doch auch die Ursache bekämpft, oder nicht?
Es ist doch genauso, ich gehe wegen Grippe zum Psychater und er sagt mir genau, wie ich mich zu Verhalten habe, damit ich in Zukunft keine Grippe bekomme...ich meine, dass kann ich mir doch auch vorstellen.
Ich denke nun so, ich nehme eine zeitlang die Medikamente regelmäßig ein, versuche Stress so weit wie es geht zu verhindern und positiv zu denken.
Was meint Ihr dazu?
Wie habt Ihr es erlebt?
Ich wäre für jeden Rat sehr sehr dankbar, denn dieses Erlebnis ist für mich sehr neu!

Gruss
Sara

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27. April 2006 um 20:54

Liebe Sara
Geh zum Psychologen bitte! Die Ursache deiner Panik kennst du noch lange nicht.Am einfachsten ist der Weg zum Neurologen mit psychotherapeutischer Zusatzqualifikation. Und vermeide die sogenannten "Psychoanalytiker". Bei denen besteht die Gefahr, dass du wirklich krank wirst

Ist in deiner Familie jemand der dich unterstützen kann? Jeder braucht Anlehnung ab und zu. Auch du!

LG
Piglet

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27. April 2006 um 21:19
In Antwort auf laxman_12473711

Liebe Sara
Geh zum Psychologen bitte! Die Ursache deiner Panik kennst du noch lange nicht.Am einfachsten ist der Weg zum Neurologen mit psychotherapeutischer Zusatzqualifikation. Und vermeide die sogenannten "Psychoanalytiker". Bei denen besteht die Gefahr, dass du wirklich krank wirst

Ist in deiner Familie jemand der dich unterstützen kann? Jeder braucht Anlehnung ab und zu. Auch du!

LG
Piglet

--
finger weg von tavor.ist echt ein teufelszeug.

das ich selbst habe zu spät etwas gegen meine angst gemacht,habe sie ignoriert.zum schluss kam eine heftige todesangst dazu sodass ich freiwillig in eine klinik ging.dort habe ich stationär mit einer therapie angefangen.dort war ich 4 wochen.danach machte ich eine ambulante therapie.
tabletten habe ich nie genommen.der angst kamen wir nach und nach auf den grund.
ich arbeitete daran ,krempelte mein ganzes leben um.es war ein hartes,wenn nicht sogar ein sehr hartes jahr,aber nun ist die panik weg.
ich möchte damit sagen mach eine therapie und warte nicht zu lang wie ich.
auch wenn du es jetzt nicht glauben magst,wenn du daran arbeitest geht die angst wieder weg.

alles liebe

emma

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27. April 2006 um 21:24

--
habe was vergessen.
wenn du nur medis nimmst riskierst du das die angst chronisch wird.also immer bleibt.es gibt keine medis die die angst wegzaubern.
und ohne therapie ist es kaum zu schaffen.und es könnten mehr gründe für deine angst infrage kommen,als du jetzt denkst.

alles liebe
emma

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27. April 2006 um 23:12
In Antwort auf agaue_12107893

--
finger weg von tavor.ist echt ein teufelszeug.

das ich selbst habe zu spät etwas gegen meine angst gemacht,habe sie ignoriert.zum schluss kam eine heftige todesangst dazu sodass ich freiwillig in eine klinik ging.dort habe ich stationär mit einer therapie angefangen.dort war ich 4 wochen.danach machte ich eine ambulante therapie.
tabletten habe ich nie genommen.der angst kamen wir nach und nach auf den grund.
ich arbeitete daran ,krempelte mein ganzes leben um.es war ein hartes,wenn nicht sogar ein sehr hartes jahr,aber nun ist die panik weg.
ich möchte damit sagen mach eine therapie und warte nicht zu lang wie ich.
auch wenn du es jetzt nicht glauben magst,wenn du daran arbeitest geht die angst wieder weg.

alles liebe

emma

...
Hallo emma,

danke für Deinen Beitrag. Du meinst also, nur Medikament bringt nix. Ja, aber ist es denn nicht wirklich so, dass diese antidepressiva Mittel helfen, das ganze im Hirn wieder in Ordnung zu bringen? Ich meine, ich weiss ja, wo meine Ursache liegt.

Ich weiss nicht, ob so eine Verhaltenstherapie beim Psychologen etwas bringt. Nicht dass ich noch mehr krank werde...
Es ist auch so, dass man spät Termine bekommt...

Gruss
Sara

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27. April 2006 um 23:15
In Antwort auf laxman_12473711

Liebe Sara
Geh zum Psychologen bitte! Die Ursache deiner Panik kennst du noch lange nicht.Am einfachsten ist der Weg zum Neurologen mit psychotherapeutischer Zusatzqualifikation. Und vermeide die sogenannten "Psychoanalytiker". Bei denen besteht die Gefahr, dass du wirklich krank wirst

Ist in deiner Familie jemand der dich unterstützen kann? Jeder braucht Anlehnung ab und zu. Auch du!

LG
Piglet

Was meinst Du mit Psychoanalytiker?
Hallo Piglet,

danke Dir, doch bin verunsichert. Ich war ja beim Neurologen, er meinte, ich solle zur Psychotherapie gehen und eine Verhaltenstherapie durchziehen.
Auch der Internist hat mich zur Psychotherapie überwiesen. Meinst Du, dass ich dadurch noch mehr krank werde???

Gruss
Sara

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28. April 2006 um 0:38
In Antwort auf xanthe_12287407

...
Hallo emma,

danke für Deinen Beitrag. Du meinst also, nur Medikament bringt nix. Ja, aber ist es denn nicht wirklich so, dass diese antidepressiva Mittel helfen, das ganze im Hirn wieder in Ordnung zu bringen? Ich meine, ich weiss ja, wo meine Ursache liegt.

Ich weiss nicht, ob so eine Verhaltenstherapie beim Psychologen etwas bringt. Nicht dass ich noch mehr krank werde...
Es ist auch so, dass man spät Termine bekommt...

Gruss
Sara

Huhu
hallo.ich war mit vor ein paar jahren beim psychiater.der meinte ich solle eine therapie machen,lehnte diese aber ab da ich dachte ich bekomme es alleine in den griff.7 jahre lebte ich so,dann der totalzusammenbruch.
deine seele will dir mit dieser angst etwas sagen,du sollst was ändern.man sollte die signale nicht ignorieren.
die medikamente können dich nicht wieder ins gleichgewicht bringen.weisst du was eine verhaltenstherapie ist?es wird als erstes über die ursachen der panik gesprochen,dann werden die probleme konkret angegangen,also du musst dich stellen.panik bedeutet auch das du dich selbst vergessen hast nur an andere denkst.jetzt ist es an der zeit durchzusetzen was du willst,nein sagen,etc.es gibt so vieles was man in einer therapie macht,aber im moment bin ich einfach nur müde.
sorry,ist alles kreuz und quer.
ich möchte nur nicht das du den selben fehler machst wie ich damals.

lg
emma

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28. April 2006 um 8:00

Hatte auch Panikattacken
Hallo Sara,
ich hatte vor ca. 2 Jahren auch schlimme Panikattacken. Und bei mir hat es auch mit Schwindel angefangen - und zwar ganz plötzlich. Ich konnte nirgends mehr alleine hingehen, denn es hätte ja sein können, dass mir schwindlig wird. Ich lebte wie in einem Käfig, unfähig irgendetwas dagegen zu tun. Ich hatte furchtbare Angst, dass ich eine schlimme Krankheit habe, aber nachdem ich bei sehr vielen Ärzten war, konnte das ausgeschlossen werden. Zum Schluss überwies mich mein Hausarzt zu einem Psychologen - zu dem ich nie hingegangen bin! Das war für mich die schlimmste Vorstellung überhaupt! Ich hatte Angst, dass ich dann erst recht durchdrehe und auch davor was meine Freunde und Familie dazu sagen würden! Doch von dem Tag an, wo mir der Hausarzt diese Überweisung in die Hand gedrückt hatte, ging es mit mir bergauf! Ich hatte begriffen, dass ich jetzt die Wahl hatte: Entweder krank sein - oder eben nicht! Ich bin niemals zu diesem Psychologen gegangen! Weil ich für mich entschieden hatte, mit diesem ganzen Quatsch jetzt einfach "aufzuhören"! (klingt komisch - ich weiß). Ich hatte begriffen, dass ich diesen Schwindel und diese Panik bekämpfen kann! Und zwar alleine! Immer wenn ich merkte, dass mir schwindlig wird, habe ich mir selbst zugesprochen: ICH BIN NICHT KRANK! Und es hat geholfen. Ich habe seit diesem Tag niemals mehr eine Panikattacke bekommen und heute geht es mir wieder sehr gut. Medikamente habe ich übrigens niemals genommen, damit tust du dir nichts Gutes! Wenn du noch Fragen hast, kannst du mir gerne mailen: Beckermelanie@aol.com

Viele Grüße

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28. April 2006 um 9:47

Ich durchlebe gerade das selbe...
...was mir sehr hilft sind Heilpraktiker/Homöopathen. Wenn Du Dir den Thread vom 26.4 ansiehst bin ich genaso verwirrt und ängstlich. Ich denke das dies tiefere, seelische Ursachen hat...Versuche Dir einen Termin geben zu lassen und sprich Dich mal richtig aus. Viel Glück!!!

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28. April 2006 um 10:07
In Antwort auf xanthe_12287407

Was meinst Du mit Psychoanalytiker?
Hallo Piglet,

danke Dir, doch bin verunsichert. Ich war ja beim Neurologen, er meinte, ich solle zur Psychotherapie gehen und eine Verhaltenstherapie durchziehen.
Auch der Internist hat mich zur Psychotherapie überwiesen. Meinst Du, dass ich dadurch noch mehr krank werde???

Gruss
Sara

Psychoanalyse
nach Sigmund Freud ist eine Therapie-Richtung. Diese Therapie ist sehr langfristig angelegt und betrachtet seelische Probleme vor allem als Krankheit, jedenfalls meiner Meinung nach. Ich glaube, bei einem Verhaltenstherapeuten, bist du besser aufgehoben. Verhaltenstherapie macht dich bestimmt nicht krank.

Unter http://www.psychotherapiesuche.de kannst du Adressen von Therapeuten in deiner Nähe finden.

Und schiebe es bitte nicht vor dir her. Such dir HEUTE Adressen raus, mach HEUTE einen Termin! (Bitte verzeih mir den Befehlston )

Liebe Grüsse
Piglet

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28. April 2006 um 12:28

Burn-out-Syndrom
Hallo zusammen!

Könnte es vielleicht auch ein Burn-out-Syndrom sein?
Oder vielleicht kommt ja die Panik auch von meinem Rückenproblem. Hab eine leichte Skoliose, somit ist mein Rücken oft verspannt. Auch habe ich einen leichten Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule.

Gruss
Sara

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28. April 2006 um 15:50
In Antwort auf xanthe_12287407

Burn-out-Syndrom
Hallo zusammen!

Könnte es vielleicht auch ein Burn-out-Syndrom sein?
Oder vielleicht kommt ja die Panik auch von meinem Rückenproblem. Hab eine leichte Skoliose, somit ist mein Rücken oft verspannt. Auch habe ich einen leichten Bandscheibenvorfall an der Halswirbelsäule.

Gruss
Sara

Hallo Sara!
Ich habe Deinen Beitrag hier aufmerksam gelesen. Vieles was Du von Dir beschreibst, kommt mir sehr bekannt vor. Ich denke, dass Dir eine Therapie wirklich helfen würde. Und zwar rechtzeitig bevor sich Deine Ängste "festsetzen". Wenn Du Interesse hast mehr über Therapiemöglichkeiten sowie Panikattacken.bzw. Ängste usw. zu erfahren kannst, lade ich Dich ein, Dich auf meiner Hompepage umsehen. Dort findest Du u.a. hilfreiche Links zu speziellen Angstseiten und Foren die Dir weiterhelfen könnten.
Ausserdem einen ausführlichen Bericht über meine Erfahrungen mit einer Analysetherapie.
http://lenchen.repage.de
Ich hoffe Du findest den richtigen Weg...es gibt immer einen, Du darfst nur nicht aufgeben.

Gruss Hope

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29. April 2006 um 18:33

10 Jahre Angst
Hallo Sara,

schon vor März 1996 (erste Panikattacke) hatte ich immer wieder unter Schwindel zu leiden. Heute weiß ich, daß dies schon Vorboten waren. Im September 96 nahm ich dann eine Bachblütenmischung aus Mimulus, aspen, Scleranthus, Star of Bethlehem und Rock Rose ein. Nach etwa drei Wochen merkte ich, das etwas anders war.... es fehlte der Schwindel (bei mir war es ein sogenannter Schwankschwindel, ich dachte immer der Boden schwankt hin und her). Seitdem ist er nicht wieder aufgetaucht.
Nun das Problem der Panik konnte ich damit nicht lösen. Hatte auch über verschiedene Zeiten Doxepin, immer ohne Nebenwirkungen. Jetzt aber sind meine Leberwerte erhöht und ich bin dabei die Tabletten abzusetzen. Außerdem helfen sie mir nicht auf Dauer gesehen. Sie unterdrücken nur.
Bei mir hängen die Attacken vorallem mit Streß zusammen.
Drum muß ich jetzt leider aufhören mit schreiben, da auch PC für mich Streß ist.
Werde morgen aber noch einiges schreiben.

Viele Grüße Anke

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29. April 2006 um 21:39

Mach dich nicht selbst verrückt!!!
Hallo!
Also ich leide seit 7 Jahren an Angst und Panikattacken und nehme seit 1 Jahr das Medikament Paroxetin! Natürlich wäre ich froh ich könnte ohne Medikament leben, aber ich war an einem Punkt angelangt, an dem es eben ohne nicht mehr ging!!!
Auch Bachblüten usw. halfen bei mit nicht.
Was ich Dir gerne mit auf deinen Weg geben will ist folgendes:
Bei jedem sieht das Krankheitsbild anders aus. Der eine schafft es allein, der andere braucht eine Therapie. Ich brauchte ein Medikament, andere schaffen es mit Bachblüten!!
Mach dich nicht selbst verrückt, denn das schlimmste ist die ANGST VOR DER ANGST!!!!!
Suche dir einen Arzt, dem Du vertrauen kannst und sprich mit ihm ab, ob eine Therapie für dich nötig ist, oder nicht.
Ein Psychologe hilft dir mit deinen Panikattacken zu leben, einen normalen Tag zu meistern.
Er gibt dir Ratschläge, wie du dir selbst helfen kannst, denn:
Helfen kann Dir kein Psychologe der Welt, er zeigt Dir aber wie du Dir selbst helfen kannst.
Schreib mir gerne eine e-mail an Superlissi@lycos.de!
Ich helfe Dir gerne weiter!!
Gruss, lissje

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1. Mai 2006 um 15:17

Nimm dein Leben in die Hand ...
... und nehme noch im Mai an einem Seminar am Gardasee zu dem Thema "Die Kunst, befreit zu leiben!" teil. Dies hilft dir, dein Leben selbst in die Hand zu nehmen und eine Zukunft aktiv zu gestalten. Nähe Infos gerne unter avatar-coach@freenet.de

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1. Mai 2006 um 16:38
In Antwort auf xanthe_12287407

...
Hallo emma,

danke für Deinen Beitrag. Du meinst also, nur Medikament bringt nix. Ja, aber ist es denn nicht wirklich so, dass diese antidepressiva Mittel helfen, das ganze im Hirn wieder in Ordnung zu bringen? Ich meine, ich weiss ja, wo meine Ursache liegt.

Ich weiss nicht, ob so eine Verhaltenstherapie beim Psychologen etwas bringt. Nicht dass ich noch mehr krank werde...
Es ist auch so, dass man spät Termine bekommt...

Gruss
Sara

Du wirst nicht noch mehr krank
wenn du zu einem Psychologen gehst. Wenn du nicht gehst, kann es schlimmer werden.

Bei mir war es so, habe gedacht ich schaff das schon, bis ich kaum noch aus dem Haus kam und Angst vor allem und jedem hatte.

Mir half ein Tagesklinikaufenthalt.

Lass es nicht so weit kommen, denn es wird sonst immer schwerer mit der Panik umzugehen und auch die Heilung.

Die Tabletten konnen nur die Symptome zeitweise lindern, in einer Therapie lernst du damit umzugehen und dir selbst zu helfen.


Ein Psychologe erklärt, dir was du für dich gegen die Panik machen kannst. Helfen mußt du dir selbst, der Therapeut kann dich nur begleiten.

Mach einen Termin, geh hin und schau ob dieser Mensch dir sympathisch ist.
Sollte er es nicht sein, dann such dir den nächsten.

Ich hatte 7 Therapeuten, bis ich die richtige gefunden hatte.

Hoffe ich konnte dir ein bißchen helfen und habe dir nicht noch
mehr Angst gemacht.

Du bist mein erster Beitrag, erzähl doch bitte wie du dich entschieden hast.

gruss anja

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9. Mai 2006 um 15:28

Hallo! ich suche Menschen mit PA
hey ich hab auch PA. bei mri kommen sie immer wieder und gehen dann teils wieder weg um dann tage später wieder zu kommen!!!!

wie kann ich hier zu diesem Thema PA einen eigenen Beitrag senden????

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7. August 2006 um 18:37

Hallo,mir geht es gleich wie dir,kannst dich trösten,
hi,ich verstehe dich gut,es geht vielen so wie uns.

ich hatte nie panik attacken bin schon um die ganze welt gereist alleine und mit meiner exfrau.

ich hatte immer stress in der arbeit und stress zuhause mit meiner ex-frau.vielmals eine kündigung gekommen und danach noch ein tinnitus nach einem unfall und scheidung.alles zusammen.
seit dort an lebe ich mit panik pur.angst vor der angst .

es ist nichts mehr wie es war einmal im leben,ich verstehe es selber nicht mehr was los ist,und was es bedeuten soll.

ich kann nicht mal mehr in einen flieger einsteigen.panik.

ist das noch ein leben??mit angst??wird es schlimmer??

gegen medikamente sträube ich mich will nicht abhängig werden.
es ist einfach schad dass es so gekommen ist.
als das johaniskraut und baldrian nehme ich auch,ich bin sehr reiz bar in letzter zeit.

ich weiss nicht was die lösung ist,ich denk einfach mal das wichtigste ist was du immer machen musst.raus gehen unter die leute,dinge machen die dir angst machen.ich muss auch bald wieder in den flieger.

aber draussen sein unter leuten ist das beste,sonst kriegst du noch eine soziale phobie und nacher bist du nur noch zuhause und dann hast du einmal angst die wohnung zu verlassen.
lass die angst zu ,schau dir die angst wie ein freund an.wie mein tinnitus er ist mein täglich begleiter,freund.

ich verstehe schon was du meinst,lustig ist es nicht.

gruss luke

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8. August 2006 um 12:31

Keine Angst
Also ich denke, dass man die Panikattacken selbst größtenteils mildern kann. Ich z.B. hatte bis her eine Attacke und jetzt gehts mir eigentlich wieder gut. Ich sage mir einfach die ganze Zeit, hey bist du bescheuert dein Leben von so einem Scheiss bestimmten zu lassen? ich war sogar ein paar Tage nach der Attacke in der Discothek und hatte auch Angst wieder eine zu bekommen aba ich habe mir echt ständig gesagt, hör doch auff Angst zu haben oder zu denken du kannst nicht atmen. Das alles spielt sich nur in deinem Kopf ab und deswegen kannst du es selbst entfernen... Also bei mir funktioniert das und bei euch sicher auch! Man darf sich nur in die ganze Situation so reinsteigern.
Grüße sassi

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16. August 2006 um 17:14
In Antwort auf dortha_11982787

Mach dich nicht selbst verrückt!!!
Hallo!
Also ich leide seit 7 Jahren an Angst und Panikattacken und nehme seit 1 Jahr das Medikament Paroxetin! Natürlich wäre ich froh ich könnte ohne Medikament leben, aber ich war an einem Punkt angelangt, an dem es eben ohne nicht mehr ging!!!
Auch Bachblüten usw. halfen bei mit nicht.
Was ich Dir gerne mit auf deinen Weg geben will ist folgendes:
Bei jedem sieht das Krankheitsbild anders aus. Der eine schafft es allein, der andere braucht eine Therapie. Ich brauchte ein Medikament, andere schaffen es mit Bachblüten!!
Mach dich nicht selbst verrückt, denn das schlimmste ist die ANGST VOR DER ANGST!!!!!
Suche dir einen Arzt, dem Du vertrauen kannst und sprich mit ihm ab, ob eine Therapie für dich nötig ist, oder nicht.
Ein Psychologe hilft dir mit deinen Panikattacken zu leben, einen normalen Tag zu meistern.
Er gibt dir Ratschläge, wie du dir selbst helfen kannst, denn:
Helfen kann Dir kein Psychologe der Welt, er zeigt Dir aber wie du Dir selbst helfen kannst.
Schreib mir gerne eine e-mail an Superlissi@lycos.de!
Ich helfe Dir gerne weiter!!
Gruss, lissje

Angst und Panik attacken
Hallo Lissi, ich bin ganz zufällig auf diese Seite gekommen Du bist die erste mit der ich spreche die mir zu mindest sehr fremd ist! Was ich auch ganz gut finde weil ich weiß ich kann darüber sprechen! Also: Ich habe die Attacken seit ungefähr über ein halben Jahr ich habe es aber geschafft das es mir besser geht! Das einzigste was ich nicht aus mein Kopf bekomme ist die Angst das mir etwas passieren kann ich mache mich echt selbst verrückt!Und weiß nicht wie ich am Besten vor gehe das es verschwindet ich mache in moment mehr Sport das hilft mir sehr, und arbeiten tue ich auch wieder aber so bald mir schwindelig wird habe ich Angst kein blassen schimmer wieso? Vielleicht kannst Du mir ein Rat geben. Nochmals vielen Dank Sommer57

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18. August 2006 um 14:57

Doc127
man kann Panikattacken wegtrainieren. www.gmu-mental.de

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20. August 2006 um 2:11

Hallo
ich kenne, was du beschreibst. Ich bin 24 und bei mir fing ales mit 13 oder früher an. Meine Mutte sagt immer mir ging es als Kind psychisch schon nicht so gut (immer Übelkeit, Allergien, Mundsor, immer am schwitzen und weinen). Tja dann hatte ich sehr viel familiären Stress (Eltern trennen sich, zu jung Mutter, sie psychischkrank usw), dann mit 13 hatte ich Depressionen (aber keiner außer mir hat das erkannt), ich hatte ständig Migräne mit Erbrechen und Schwindel. Irgendwann stellte ich Knoten im Magenbereich fest. Die Ärzte sagten immer ich bilde mir nur alles ein und es wäre alles okay.
Aber ich habe nicht aufgegeben und bin weiter zu Ärzten, ich habe keinem geglaubt, da ich spürte, dass da was ist.
Mit 20 kam ich dann endlich an eine gescheite Ärztin, die mich ernst nahm und mich von allen Ärzten durchchecken ließ, auch besonders weil ich so extrem zugenommen habe ( mittlerweile von 60 auf 124 Kg ). Ich war also bei Neurologen, Urologen, HNO-Ärzte, Psychiatern. Es wurde eine Magen-,Darm- und Blasenspiegelung gemacht, Alle Organe geröncht und geultraschallt, allergietests von A-Z gemacht, (belastungs)Ekg, EEG, Gehirntomografie usw.
Das Ende vom Lied ist, dass sehr wohl Krankheiten festgestellt wurden und zwar sehr viele und im fortgeschrittenen Stadium.
Meine Hausärztin sammelt alle Befunde und sagte: man hätte die Krankheiten schon damals mit 13 erkennen müssen, da ich eindeutige Symptome hatte und die damaligen Ärzte sind daran schuld, dass es soweit gekommen ist.
Eine zusammenfassung meiner Krankheit habe ich erst vor 6 Wochen bekommen bei der Endokrinologin (Ärzte für Hormon- und Stoffwechselkrankheiten).
Ich konnte nämlich vorher mit den einzelnen Diagnosen nichts anfangen, aber sie hat einen gemeinsamen Nenner gefunden.
Ich habe eine Autoimunkrankheit (das heißt mein Körper sieht sich selbst als Feind/Fremdkörper und bekämpft sich selbst- also das Imunsystem tut dies- deshalb habe ich keines mehr und bin ständig krank). Die Folge ist, dass alle meine Organe sehr stark entzündet sind und ich sehr viele Tabletten nehmen muss.
Das komische ist obwohl das alles nicht heilbar ist, mit den aktuellen Medikamenten auf dem Markt, sondern nur in Schach zu halten - geht es mir eigentlich ganz gut. Ich hab zwar ab und zu Schmerzen, die Lympfknoten sind ständig geschwollen und ich bin oft kraftlos, aber ich glaube so geht es den meisten Menschen heutzutage auf der Welt.
Übrigens steht eine Autoimunkrankheit für Selbsthass, also ist die die Ursache für die Krankheit. Sie wird auch als psychosomatische Stresskrankheit bezeichnet, oder in ihren Einzelheiten als: colitis ulcerosa, morbus crohn, Refluxösophagitis, hashimoto, Vorstufe von Diabetis (Insolinresistenz), Unterfunktion der Schilddrüse, verkleinerte Schilddrüse, Entzündungen von Mund bis After, zu viele männliche Hormone, chronische Gastritis, 50 Allergien usw, usw

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20. August 2006 um 2:25
In Antwort auf xanthe_12287407

Was meinst Du mit Psychoanalytiker?
Hallo Piglet,

danke Dir, doch bin verunsichert. Ich war ja beim Neurologen, er meinte, ich solle zur Psychotherapie gehen und eine Verhaltenstherapie durchziehen.
Auch der Internist hat mich zur Psychotherapie überwiesen. Meinst Du, dass ich dadurch noch mehr krank werde???

Gruss
Sara

Gehe auch zum Endokrinologen !!!
das ist ein Arzt für Hormon- und Stoffwechselerkrankungen, denn Angstzustände, Herzklopfen und Schwindel können auch durch bengenannte Störungen kommen, zb. durch eine Überfunktion der Schilddrüse (man muss nicht unbedingt dünn sein durch eine Überfunktion).
DRINGENDER TIP !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Gruß, Anshani

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6. Juli 2007 um 8:52

Ich habe genau das gleich wie du
es ist echt erstaunlich dass ich hier jemanden gefunden habe der genau das gleiche hat wie ich...
bei mir ist es mit dem schwindel genauso und auch erst nachdem ein geliebter mensch von mir gestorben ist fing das mit den panikattacken an
will auch net zum psychater und nehmen zurzeit Opipramol...ich würde mich sehr freuen wenn du mir mal schreiben würdest wie es dir jetzt geht ob sich was geändert hat und was du dagegen unternommen hast...vielen dank im voraus...

lieben gruss bbOMbb

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20. Januar 2008 um 16:59

Nächtliche angstattacken in der schwangerschaft


hallo,

ich habe letztes jahr in der schwangerschaft schreckliche angstattacken im schlaf, danach im wachzustand bekommen.
mußte ins krankenahus, die ärzte konnten nichts tun, da ich keine medikamente nehmen durte.
aber mal ganz von anfang an.
im 4. monat bekam ich nachts im schlaf aus heiterem himmel so einen heftigen anfall,so daß ich dachte ich drehe durch, hatte herzrasen schreckliche angst, und ein strom lief durch meinen körper, die ganze nacht durch bis zum morgen.
zuerst war das 1* in der woche,später jeden abend.
irgendwann konnte ich nur sitzen, da im liegen die anfälle kamen, und später tagsüber auch im sitzen.
konnte mal fast 3 nächte nicht schlafen, und danach wurde mir vom arztempfohlen nervenkapseln von ratiopharm zu besorgen.
das ist baldrian mit hopfen.hat gut geholfen.
ich hatte zur der zeit bereits seit 1 jahr einen therapeuten der mich behandelte. er erkannte meine situation,wo die frauenärztin mich für bekloppt hielt, meinte er, dies sind erlebnisse von früher die durch die schwangerschaft hervorgerufen wurden die er behandeln kann.

glücklicherweise hat er eine spezialausbildung genannt `emdr`um alte erlebnisse hervorzuholen und ziemlich schnell das schlimme erlenis ins positive `umzubauen`.
so mußte ich alles was mir einfiel einzeln mit ihm besprechen.
es ist so etwas wie eine kleine hypnose.
faszinierend.
er fragt dich nach einer belastenden situation. du erklärst ihm was dich belastet , ein erlebnis o.ä.du stellst dir die situation bildlich vor.
sobald man sich an etwas unangenehmes erinnert ,bekommt man herzrasen, kribbeln in armen und beinen, ein zeichen von angst.
man kann mit dieser methode `emdr`genannt ,ängste beseitigen.
ich hatte durch meine attacken sehr schlimme zustände.er konnte alles beseitigen.
das geht auch sehr schnell.
sucht euch einen therapeuten der auf ängste spezialisiert ist.ich sehe bei freundinnen die attacken haben(inzwischen eine volkskrankheit)seit jahren bei ``normalentherapeuten sind, und keinen erfolg haben.
liebe grüße

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30. April 2009 um 21:04

Hallo Sara!
ich kann verstehen was du durch machst! nur das es bei mir irgendwann so weit war das ich garnichts mehr machen kommte ich hatte totale angst davor zu streben und eigentlich vor allem! meine körperlichensymptome waren neben der angst das schlimmste herzrasen, angst vor herzinfakt, zittern, ich bekam schlecht luft, muskelverspannungen etc... ich hatte nur das ziel das alles weg geht und ich einfach wieder normnal werde.... doch jetzt seh ich das anders und seitdem wird es besser... ich lese ein sehr gutes buch zu dem thema von lucinda bassett " das erfolgreiche selbsthilfeprogramm gegen stressund panik"
daraus konnte ich wirklich schon sehr viele einsichten gewinnen... z.b dass ich die welt um mich herum nicht kontrollieren kann nur meine reaktion auf meine umwelt und auch dass es kein Zaubermittel und keinen Zauberheiler gibt ich selbst muss an mir arbeiten und meine situation verändern... ich habe auch eine zeit ein medikament genommen und es hat mir über die schlimmste phase hinweg geholfen opipramol 50... habe es aber nur 2 wochen genommen... jetzt nehme ich wenn es mal ganz schlimm ist bachblütentropfen oder auch akonitim 200 ist beides pflanzlich und ganz harmlos....
ich denke du weißt ja schon woran es liegen könnte vielleicht solltest du einfach mal damit anfangen zu machen wozu du lust hast und versuchen deine eigenen träume zu verwirklichen.....
ich wünsch dir viel glück und glaub mir irgendwann wird es besser!
liebe grüße maja

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