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Bitte/Frage an Psychloge/Psychologin oder Student/in der Psychologie oder jemanden der sich damit auskennt

6. Januar um 2:14 Letzte Antwort: 8. Januar um 20:36

Liebe Community,

ich habe auf meiner Arbeit nicht so nette Kolleginnen und Zuhause wenig Freundinnen. Deshalb wende ich mich an euch. Seit längerer Zeit gemerkt, dass ich unter Panikattakten leide. Die vermutlich verschiedene Ursachen haben. Mein Selbstwertgefühl ist auch nicht enorm hoch. Kann mir bitte jemand helfen, wie ich dem entgegensteuere? Welche Art von psychologischer Therapie wird hierfür eingesetzt. Sehr gerne auch per PN.

Ich möchte dies nicht näher erläutern. Doch manchmal ist es nicht mehr auszuhalten.

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6. Januar um 8:04

Mein Rat ist, dass du dich an einen Arzt wendest. Sprich es erst einmal bei deinem Hausarzt an und frage nach einer Überweisung zu einem Facharzt. Dort wird man Dir alle Fragen beantworten können. 

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6. Januar um 15:58

Bei Panikattacken ist eine konfrontative Therapieart sozusagen der "Goldstandard", also das, was am Besten hilft.
Ein Besuch beim Arzt wird dir vermutlich lediglich ein Medikament bescheren, was nicht die Panikattacken an sich verhindert, sondern nur hilft, ansonsten dein Empfinden abzudämpfen. Nicht zu empfehlen.

Konfrontative Verfahren führen Verhaltenstherapeuten durch. Lass dich breitgefächert auf Wartelisten setzen, da meist lange Wartezeiten bestehen und man so etwas bessere Chancen auf einen Therapieplatz hat. 

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8. Januar um 20:36
In Antwort auf emelie95

Liebe Community,

ich habe auf meiner Arbeit nicht so nette Kolleginnen und Zuhause wenig Freundinnen. Deshalb wende ich mich an euch. Seit längerer Zeit gemerkt, dass ich unter Panikattakten leide. Die vermutlich verschiedene Ursachen haben. Mein Selbstwertgefühl ist auch nicht enorm hoch. Kann mir bitte jemand helfen, wie ich dem entgegensteuere? Welche Art von psychologischer Therapie wird hierfür eingesetzt. Sehr gerne auch per PN.

Ich möchte dies nicht näher erläutern. Doch manchmal ist es nicht mehr auszuhalten.

Hallo emelie,

die Therapie richtet sich nach dem Ausmaß deiner Panikstörung, sofern es sich tatsächlich um eine Panikstörung handelt. Sie ist nicht immer einwandfrei zu diagnostizieren, häufig bestehen Begleiterkrankungen. Im gemeinsamen Gespräch mit dem Therapeuten erarbeitet ihr zusammen eine Strategie und ein Ziel.  Abläufe innerhalb der Therapie werden somit transparent und vermitteln dir Sicherheit. In der Regel ist das Mittel der Wahl die Verhaltenstherapie. Keine Sorge das du sofort mit angstauslösenden Inhalten konfroniert wirst. Das ist ein Aspekt, der auch sehr erfolgreich praktiziert wird aber es ist nur ein Aspekt. Du wirst dich mit einer Angsthierarchie auseinandersetzen und wenn du soweit bist Stück für Stück auf deiner Treppe nach unten steigen. Dein Therapeut wird dich begleiten, dich stützen und auf deine individuelle emotionale Stabilität achten. 


 

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