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Bindungsstörung(?)/Trennung

2. Juli um 10:27 Letzte Antwort: 6. Juli um 8:41

Ich bin ziemlich mit den Nerven am Ende.

Es geht um meinen Freund/Exfreund udn unsere Beziehung.

Es wird ein längerer Text, aber ich hoffe einige lesen es und können mir Tipps geben oder mir auch auf nette, ehrliche art und weise sagen "Hey, dass ist aussichtslos, weil..."

Zu Beginn muss ich sagen, wir haben uns in einer Tagesklinik kennengelernt, waren beide psychisch am Ende, er mehr als ich (geplanter Suizid etc.) Und ich war noch mit meinem Ex zusammen als wir uns verliebten. Das ist jetzt gut 1 1/2 Jahre her und ich bin bis jetzt auch seine längste Beziehung.

Aber es ist folgendes:Vor zwei Wochen hat sich mein Freund nicht mehr bei mir gemeldet, ich fragte was ist und er meinte nach einiger Zeit er sei einfach total am Ende, er sei sogar zu seiner Mutter gegangen (dazu muss man sagen, die beiden hatten nie ein gutes Verhältnis, aber nun haben so wohl einmal richtig miteinander geredet und momentan sei sie sehr offen und solch ein Verhältnis hätte er noch nie zu ihr gehabt).Nun gut, ich ließ ihm Zeit, dann am Freitag telefonierten wir und er machte Schluss. Es war von beiden Seiten aus sehr tränenreich, ich hinterfragte alle meine Handlungen, merkte auch, dass wir in letzter Zeit viel gestritten hatten, aber für mich war das nicht wirklich ein Grund.

Wir hatten am Wochenende zuvor gestritten, weil ich gedacht hatte, er hätte es wieder versäumt richtig offen mit seiner Mutter zu reden, was ihn wütend machte. Es sei seine Sache meinte er, ob und wann er mit ihr redete.Man muss aber auch sagen, dass sie sich Sachen geleistet hat, die ihn emotional immer wieder auf eine Achterbahn der Gefühle werfen und er sich dann bei mir ausweint, aber sobald ich was sage, ist es ja seine Sache. Ziemlich schwierige Situation.
Ich fragte ihn bei dem Schluss-mach- Telefonat, ob er noch Gefühle hat, was er bejahte, wenn auch nicht so stark wie zu Beginn.Dann machten wir aus, wann wir einander die Sachen zurückgeben, am Samstag, also dem nächsten Tag sollte es sein. Seine Mutter würde ihn fahren.Drei Stunden später, als ich mich einigermaßen beruhigt hatte kam eine Nachricht von ihm, sowohl per whatsapp als auch per SMS (er dachte wohl ich hätte ihn geblockt)Er glaube er hätte gerade den größten Fehler seines Lebens gemacht und er steht momentan am Abgrund, aber ohne mich fällt er hinein.Ja, ich war entsetzt dass er mir indirekt sagte "wenn du nicht zurück kommst, passiert mir was" also so interpretierte ich die Nachricht und schickte ihm dazu eine passende Sprachnachricht, aber auch nicht zu gepfeffert.Danach war er ganz einfühlsam und kam immer mehr auf mich zu, fragte nach einem Treffen am Sonntag.Gut, gesagt getan. Zu Beginn dachte ich mir, ich will eigentlich fragen, ob ich ihn umarmen darf, er kam mir zuvor und fragte, ich sagte ja, wir umarmten uns gefühlt 5 Minuten, bevor wir weitergingen.

Wir redeten geschlagene 4 Stunden in einem neutralen Umfeld, gingen spazieren, wussten aber nicht, wie wir miteinander umgehen sollten, das äußerte ich auch. Ich sagte "ich weiß nicht, ob wir Händchenhalten können oder uns sogar einen Kuss geben können, es ist alles so komisch" daraufhin nahm er meine Hand und wir hielten, obwohl es verdammt heiß war und wir beide verschwitzte Hände hatten, unsere Hände.Wir sprachen relativ offen, ohne Tränen, aber sehr emotional. Man muss dazu sagen, dass ich bei Streits meistens anfing zu weinen, weil ich hochsensibel bin.Er erzählte mir auch noch, dass er jetzt den einen Hund seiner Mutter nehmen würde, und das löste bei mir die Frage aus, wir wollten ja zusammen ziehen, warum bezieht er mich bei solch einer wichtigen Frage nicht mit ein?! Sagte ich ihm aber nicht.
Im Endeffekt stellte sich heraus, dass ihm mein ganzer Balast, den ich bei ihm ablud, selbst zu viel war.Er hatte bereits beim Telefonat gesagt, wir hätten einander die Energie geraubt. Immer alles beim anderen abgeladen.Er könne das nicht mehr. Ich war verletzt, weil wer bekommt schon gern gesagt, dass er dem Partner Zuviel ist?Ich bin sehr Lösungsorientiert und diskutiere auch gern mal, was bei ihm wohl als "Toddiskutieren" ankam.Er sagte aber auch, dass er erkannt hat, das er ein Alkoholproblem hat und er sich entschieden hat bei den AA's vorbei zu gucken. Er hatte auch eingesehen, dass er sich auf seiner Ausbildungsstelle zu sehr ausnutzen lässt, ich hatte ihm das auch gesagt, aber meinte er hatte es wohl selbst merken müssen, egal wie oft ich ihm das gesagt hätte und sagt jetzt auch mal nein.Wir überlegten, wie wir den anderen entlasten konnten, weil wir beide ehrlich gesagt wenige bis keine sozialen Kontakte haben, weil wir uns sehr aneinander gehängt hatten im letzten Jahr.So einigten wir uns mehr schlecht als recht darauf, dass wir momentan nicht über Probleme und über unsere Famile reden sollten.
Eine Pause quasi, aber gelockert, weil wir beide nicht damit klar komen würden, gar nichts mehr vom anderen zu hören.Am Ende meinte er dann aber es geht jetzt aber nicht normal weiter, falls ich das denken sollte, wegen dem Händchenhalten.Ich war etwas perplex, weil ich das ja wusste aber das so vor den latz geknallt zu bekommen war etwas hart.
Am Bahnsteig, er wohnt ne Stunde von meiner Stadt entfernt und hat keinen Führerschein, genau wie ich, fragte ich ihn, ob ich einen Kuss bekommen kann (eigentlich total erniedrigend, aber naja) und er küsste mich. Dann verabschiedeten wir uns.Wir schrieben uns guten Morgen und gute Nacht, so wie ausgemacht.
Aber so plötzlich nichts mehr vom anderen zu erfahren, vom Alltag und all das machte mir sehr zu schaffen.Ich machte eine Pro-Contra Liste. Kam heraus, dass ich ein Problem damit hatte, dass er sich extrem schlecht entschuldigen konnte, eigentlich nie, wenn er etwas falsch gemacht hatte und dass er sich sehr schnell angegriffen fühlt.Hinzu kamen noch unserer beider Psychische Probleme und als ich dann eine nicht so schöne Nachricht über meinen Vater bekam, weil der langsam aber sich dement wird, war es aus.Ich hab ihm geschrieben, ob wir nicht doch mal über solche Themen reden können und er meinte man könne ja eine Ausnahme machen, aber wenn es mich so belastet, dann können wir reden.Am Abend zuvor hatte er mir noch eine Sprachnachricht geschickt, dass es ihm leid tut dass er sich jetzt erst meldet, aber er hätte zwei Überstunden schieben müssen und kam dann erst um 23 Uhr nach Hause.
Wir schrieben uns auch weiterhin, dass bekannte "Ich liebe dich", auch wenn es oft von mir kam.Ich weiß nicht mehr genau, was dazu führte, aber letztendlich steigerte sich das ganze dann so, dass ich ihm eine Sprachnachricht schickte, dass er sich sehr schlecht entschuldigen kann uns alles.Er fühlte sich, wie zu erwarten gleich angegriffen und meinte das sei nicht in Ordnung.Und auch, dass wir es so abgemacht hätten (emotionale Themen vermeiden) und er es nicht ok findet, dass ich da jetzt revidiere und das dann halt zur Trennung führt.Ich schrieb dann, wir sollten es wohl besser dabei belassen, uns weiterhin nur guten Morgen und gute Nacht zu schreiben, aber man könne dem anderen ja auch einen schönen Tag wünschen.Abgemacht. Er schickte mir auch weiterhin Nachrichten, ich wartete ob er zuerst schrieb, kam nur einmal vor, aber schickte auch zwei Tage vorher noch eine Sprachnachricht wo er sagte "Ich liebe dich auch"Ich sagte dann in einer Nachricht, dass ich mir eine Selbsthilfegruppe suchen würde, zum Thema Selbstliebe, weil ich da wohl etwas in anderen suchte, und dass ich mich freuen würde wenn er mich zu einem Termin begleitet (da war der Termin noch 4 Wochen entfernt) der ihm bestimmt auch helfen würde, mein Krankheitsbild zu verstehen (ich habe ads und bzgl. Dessen gab es des öfteren Streit, weil ich unkonzentriert zuhörte und vieles vergaß, aber nicht absichtlich).Er meinte er gucke was sich machen lässt, es sei grade viel los und er weiß aber nicht ob er frei bekommt.Schickte mir sogar noch ein Herz.Ich hatte ihm einen Abend zuvor eine Sprachnachricht geschickt, weil ich bei ihm in der Nähe der Arbeit war und informierte ihn über meinen Hund, den er auch sehr mochte, dass er blind war. Schrieb mich schnell hinterher, dass es sich lediglich um Infos zum Hund handle. Er hörte es sich trotzdem nicht an.Am nächsten Abend schrieb ich dann nach seiner Nachricht, dass er es versuchen würde mit dem Termin noch hinterher, dass der Hund eben blind werden würde und dann gute Nacht.Am nächsten Morgen schrieb er guten Morgen mit einem Nett lächelnden Smiley, ich versuchte die Spiegeltechnik anzuwenden, ein einfaches guten Morgen ohne jegliche Emojis oder sonst was.Ich hatte mir inzwischen ein Beziehungsbuch gekauft, ging darin voll auf, bemerkte auch meine Fehler.

Ich schrieb ihm, dass ich hoffte sein Tag wäre nicht zu stressig gewesen und dass ich jetzt diese gesunde Distanz auch für gut erachten würde, weil das auch für unsere Beziehung neue Perspektiven eröffnet.Ich fragte ihn, bis wann wir die Pause haben sollen, vielleicht bis zum 17.07 da käme ich sich zurück von meiner Familie ...er solle mir bitte Bescheid geben. Mein Fehler war wohl, dass dies genau der gleiche Termin war, an dem er mich begleitet hätte zum Arzt. Er assoziierte das wohl damit und meinte er hätte voll verpeilt, zu fragen, er würde am Dienstag, also Morgen fragen.Ich meinte, sei nicht schlimm, er hat es versucht und wenn die Chance am Dienstag bestünde, dann solle er es versuchen.
Daraufhin kam ein gute Nacht mit einer Rose.Am nächsten Tag sagte ich ihm, falls er keine Gefühle mehr für mich haben sollte, dass er es bitte vor Ablauf dieser Pause sagen solle.Er schrieb daraufhin, dass er denke, wir sollten uns eh früher treffen.Ich schrieb ihm, dass er es mir sagen soll, wenn er die Beziehung beenden will.Ich schrieb ihm viel später, dass ich mir langsam Sorgen machen würde, weil er eben auch diabetes hat.
Spät abends schrieb er dann, er sei mit seiner Mutter den ganzen Tag unterwegs gewesen.Er fragte, wann ich mich denn treffen wollen würde, ich war etwas distanziert und meinte es sei ihm überlassen bin halt ab dem 05.07 weg.Es ging hin und her, ich fragte ob er telefonieren kann, er verneinte.Ich sagte ihm abermals, wenn er sie Beziehung beenden will, dann soll er es jetzt tun.Er sagte er will gar nicht fragen, wie es mir gerade geht, bestimmt scheiße und ob ich gerade klar kommen würde.Ich sagte ihm dass ich heute nen beschissenen Tag hatte und mir krasse Sorgen um ihn gemacht habe und ich immer noch denke, dass wenn wir uns am Montag treffen, weil er einfach nur Schluss machen will.Er meinte er wolle das gerne persönlich bereden.
Ich meinte er solle es einfach jetzt kurz und schmerzlos machen, weil alles andere ist nicht fair mir gegenüber.Seine antwort war :" Wir haben geredet und geredet uns Vorgänge und alles überlegt und es wird nicht besser oder anders es tut mir leid aber ich kann das nicht mehr..."Ich meinte daraufhin dann, ist gut und noch was anderes , woraufhin er meinte er wollte es mir nicht noch mehr erschweren und was ich schreibe ergäbe keinen Sinn und ich solle ins Bett gehen.Ich war sauer.

Die Sprachnachricht die ich ihm geschickt habe, habe ich Gott sei dank wieder gelöscht. Hätte es nur bereut.Er meinte dann noch :" Es tut mir leid aber ich Weiss einfach nicht was ich noch sagen oder schreiben soll, ich fühle mich dabei wie das letzte Stück scheisse aber ich kann einfach nicht mehr, ich Weiss im Moment einfach gar nichts mehr..."Ich hab ihm dann ne Sprachnachricht geschickt, die relativ neutral war. Wo ich ihm aber auch gesagt habe, es sei nicht ein Ordnung gewesen so wie er es gemacht hatte und das es in Ordnung gewesen wäre, hätte er sich nach dem ersten Schlussmachen ein paar Wochen später gemeldet und gefragt ob wir nochmal reden.Für mich wäre eine Voraussetzung, dass er sich AKTIV einen Therapeuten sucht und nicht nur darauf verweist, dass er ja auf sämtlichen Listen steht.Aber es ist nunmal jetzt so wie es ist.Danach habe ich ihm noch geschrieben, dass er kein Stück scheiße ist und ein wunderbarer Mensch.

Am nächsten Morgen meinte er "Danke ich weiß das zu schätzen"Ich sagte noch, dass es auch genauso gemeint ist und nicht nur daher geredet.Seine Antwort war ein Danke mit einer Rose.Dann habe ich gefragt, wie wir damit unseren Sachen machen wollen und er meinte er könne mir die am Montag mitbringen.Ich fragte noch, ob er sich am Montag noch treffen mag. Er meinte bloß, wenn ich mag können wir uns dann treffen und wir hatten es schon ausgemacht, weil er dann Berufschule hat bis 15 Uhr und wir können uns danach treffen. Auf meine Frage ob wir noch reden oder uns nur die Sachen geben, erhielt ich keine Antwort.Er meinte noch, wenn es nicht geht, dann soll ich ihm das sagen.Ich schrieb dann, ich weiß es nicht.Er meinte dann :"Wenn du möchtest können wir uns auch erst nächste Woche treffen bzw in ein paar wochen wenn du wieder da bist, als hier in..."Ich meinte das wäre mir am liebsten, vielleicht auch weil es sich dann gesetzt hat und wir beide nicht so emotional sind.Ein schlichtes okay kam von ihm. Ich wollte mich wissen ob das In Ordnung wäre, er meinte na klar.Ich sagte dann noch ok, dann gute Nacht.


Das war ziemlich viel, aber in weniger Zeilen hätte ich diese Komplexe Geschichte nicht schreiben können.Meine Frage: Seine Gefühle können ja nicht innerhalb einer Woche weg sein? Er hat meiner Meinung nach immer noch Gefühle für mich, aber ist z.z einfach mit allem überfordert.Ich wollte fragen, wie ich mich ihm annähern kann, wenn wir uns treffen, weil ich liebe ihn immer noch sehr.Will ihn aber nicht überfordern.Wir haben so viel miteinander durchgemacht und ich habe eine objektive Psychologin, er nicht. Ich meinte in meiner Letzten Sprachnachricht auch, dass Freunde und Verwandte NIE objektiv sein können.Ich will aber einfach nicht von ihm verlangen, wenn er sich nen Therapeuten sucht, dann kann das noch was mit uns werden.Ich mache mir immer noch Hoffnungen, mein Kopf weiß, dass es eigentlich dumm ist, aber das liebe Herz...Ich hatte ihm auch vorgeschlagen, eine Paartherapie zu machen, er meinte er will alles versuchen die Beziehung zu retten, und auf einmal nicht mehr? Leider habe ich das Gefühl, er lässt sich von seiner Mutter manipulieren, auch wenn er es nicht wirklich merkt.Ich arbeite gerade hart an mir, werde aber nicht sämtliche Charaktereigenschaften über Bord werfen, kann ich ja gar nicht.Für mich wäre es ok, wenn er eine Therapie macht, zu den AA's geht und an sich arbeitet und wir uns in ein paar Monaten irgendwann mal treffen.Ich weiß aber auch, dass ich ihm das so nicht sagen kann, weil ich ihn damit unter Druck setze.

Mittlerweile weiß ich auch, dass wir wohl beide eine Bindungsstörung haben, habe mich viel in meiner Ausbildung mit den ganzen Bindungsgedöns auseinandersetzen müssen und stieß jetzt  wieder darauf. 
Ich bin Ängstlich/Unsicher-Ambivalent, klammere wohl, wenn ich merke mein Partner entfernt sich von mir, bin dann auch unfair, mache Vorwürfe etc.. Er ist (denke ich) ängstlich/unsicher-vermeidend. Bedeutet, sobald ihm es zu eng wird, nimmt er reißaus, weil er Angst vor Kontrolle und seine Unabhängigkeit hat und auch vor Enttäuschung (wurde in der Vergangeheit auch oft betrogen).

Ich weiß halt auch echt nicht, wie ich ihm sowas vermitteln soll ohne bevormundend zu wirken, ich weiß auch, dass es eigentlich nicht meine Aufgabe ist, nie war. DAS ist mein Problem an dem ich arbeiten muss.

Momentan sitze ich an einem Brief für ihn, den ich ihm entweder vorlesen werde und dann persönlich gebe, weil schicken ist mir zu unpersönlich. Dafür würde ich gern den Termin nutzen, an dem wir uns unsere Sachen zurück geben, weiß aber nicht, ob ein anderer Tag vielleicht besser wäre? 

Ich bräuchte echt Hilfe, was das Briefthema angeht und ob ich es an dem gleichen Tag machen soll oder einem anderen.

Sorry für den Extrem langen Text nochmal.

danke schonmal für eure Tipps oder auch eigenen Erfahrungen mit Bindungsgestörten Beziehungen.

 

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2. Juli um 11:24

hmmm... viel Stoff...

erster Punkt: wenn Du selbst psychische Probleme hast, weißt Du doch auch, dass sich gerade in den Fällen Gefühle, auch die "wichtigen" sehr wohl binnen weniger Wochen grundlegend ändern können - insbesondere in einem Schub, bei starkem Stress usw. "verschwinden" da verdammt viele Gefühle binnen kurzer Zeit "einfach so". Freude, Spaß, Interesse, Motivation, Glück, ... und ja auch Liebe sind in solchen Phasen Ruck Zuck "verschwunden". 

zweiter Punkt: wenn Deine Einschätzung Eurer Bindungstypen stimmt, dann seid ihr im Grunde beide genau das, was der andere nun einmal NICHT braucht. Warum willst Du Euch das antun?

Im Übrigen ist KEIN Mensch objektiv. Einige Autisten kommen immerhin ein bißchen in die Nähe (schon allein, weil sie Gefühle und Bewertung völlig trennen - was andere Probleme verursacht), aber abgesehen davon ist Objektivität nichts, was Menschen gegeben ist. Jeder von uns ist subjektiv, meistens bis in jede Pore. Wir beurteilen immer, auch wenn man vermeiden kann, dabei zu viel zu werten. Aber immer bleiben wir beeinflusst von unserem Wissen, unseren Erfahrungen und Erlebnissen, unseren Ansichten, ... 

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2. Juli um 11:47
In Antwort auf avarrassterne3

hmmm... viel Stoff...

erster Punkt: wenn Du selbst psychische Probleme hast, weißt Du doch auch, dass sich gerade in den Fällen Gefühle, auch die "wichtigen" sehr wohl binnen weniger Wochen grundlegend ändern können - insbesondere in einem Schub, bei starkem Stress usw. "verschwinden" da verdammt viele Gefühle binnen kurzer Zeit "einfach so". Freude, Spaß, Interesse, Motivation, Glück, ... und ja auch Liebe sind in solchen Phasen Ruck Zuck "verschwunden". 

zweiter Punkt: wenn Deine Einschätzung Eurer Bindungstypen stimmt, dann seid ihr im Grunde beide genau das, was der andere nun einmal NICHT braucht. Warum willst Du Euch das antun?

Im Übrigen ist KEIN Mensch objektiv. Einige Autisten kommen immerhin ein bißchen in die Nähe (schon allein, weil sie Gefühle und Bewertung völlig trennen - was andere Probleme verursacht), aber abgesehen davon ist Objektivität nichts, was Menschen gegeben ist. Jeder von uns ist subjektiv, meistens bis in jede Pore. Wir beurteilen immer, auch wenn man vermeiden kann, dabei zu viel zu werten. Aber immer bleiben wir beeinflusst von unserem Wissen, unseren Erfahrungen und Erlebnissen, unseren Ansichten, ... 

Erstmal danke für die ehrliche Meinung

Ich habe rezidivierende Depression und er auch eine Depression. 
So ein starkes Gefühlskarussell hatten wir beide noch nie. 
Also so, dass die Liebe von jetzt auf gleich verschwindet ist einfach sehr unwahrscheinlich, innerhalb von zwei Tagen kann man sich nicht komplett 'entlieben' es sind immer noch Gefühle da, meinte er ja auch.

Ja, das frage ich mich auch, ich bin da wohl extrem dumm oder naiv...keine ahnung. Bin halt der Meinung man kann dran arbeiten. Er hat halt gedacht es ändert sich gleich etwas, was einfach total Blauäugig war. das hätten wir iwie ausmachen können, dass es nicht gleich von heute auf Morgen geht. 

dazu muss er halt erstmal wissen, was genau das Problem ist und ich kann ihm eigentluch dabei nicht helfen, dass ist so mein problem. Ich will ihn aber auf den richtigen Weg wenigstens bringen ohne dass er denkt ich würde ihn hier bevormunden wollen. Er ist mir nach wie vor wichtig.

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2. Juli um 12:15
In Antwort auf cathlyn

Erstmal danke für die ehrliche Meinung

Ich habe rezidivierende Depression und er auch eine Depression. 
So ein starkes Gefühlskarussell hatten wir beide noch nie. 
Also so, dass die Liebe von jetzt auf gleich verschwindet ist einfach sehr unwahrscheinlich, innerhalb von zwei Tagen kann man sich nicht komplett 'entlieben' es sind immer noch Gefühle da, meinte er ja auch.

Ja, das frage ich mich auch, ich bin da wohl extrem dumm oder naiv...keine ahnung. Bin halt der Meinung man kann dran arbeiten. Er hat halt gedacht es ändert sich gleich etwas, was einfach total Blauäugig war. das hätten wir iwie ausmachen können, dass es nicht gleich von heute auf Morgen geht. 

dazu muss er halt erstmal wissen, was genau das Problem ist und ich kann ihm eigentluch dabei nicht helfen, dass ist so mein problem. Ich will ihn aber auf den richtigen Weg wenigstens bringen ohne dass er denkt ich würde ihn hier bevormunden wollen. Er ist mir nach wie vor wichtig.

natürlich kann man daran arbeiten. SOLLTE man auch, wenn man eine Bindungsstörung hat.

Aber das ist selbst im optimalen Falle "starker Tobak". Optmaler Fall: man ist Single, wenn man das angeht (damit man eben nicht dabei auch noch ständig in seine Trigger rennt! ), sehr reflektiert und hat die bestmögliche Unterstützung.
Aber IN einer Halb-Beziehung PLUS mit jemandem, der auch Bindungsstörungen hat, PLUS mit jemandem, der eine Bindungsstörung hat, die der eigenen völlig entgehen läuft... das ist als wollte man Schwimmen lernen... auf dem offenen Meer, bei Windstärke 7 und mit Haiflossen im Wasser! Was ist das wahrscheinlichste Ergebnis? Ein satter und glücklicher Hai, aber ein guter Schwimmer ... nicht sehr wahrscheinlich!

Auf welchen richtigen Weg willst Du ihn bringen? 

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2. Juli um 17:01
In Antwort auf avarrassterne3

natürlich kann man daran arbeiten. SOLLTE man auch, wenn man eine Bindungsstörung hat.

Aber das ist selbst im optimalen Falle "starker Tobak". Optmaler Fall: man ist Single, wenn man das angeht (damit man eben nicht dabei auch noch ständig in seine Trigger rennt! ), sehr reflektiert und hat die bestmögliche Unterstützung.
Aber IN einer Halb-Beziehung PLUS mit jemandem, der auch Bindungsstörungen hat, PLUS mit jemandem, der eine Bindungsstörung hat, die der eigenen völlig entgehen läuft... das ist als wollte man Schwimmen lernen... auf dem offenen Meer, bei Windstärke 7 und mit Haiflossen im Wasser! Was ist das wahrscheinlichste Ergebnis? Ein satter und glücklicher Hai, aber ein guter Schwimmer ... nicht sehr wahrscheinlich!

Auf welchen richtigen Weg willst Du ihn bringen? 

Das stimmt alles, was du sagst. Gebe dir 100% recht. Ich bin des weiteren der Meinung, dass er sich leider leider sehr von Muttern beeinflussen lässt, weiterhin. Nach der ersten Trennung hat er das wohl gemerkt, dass es nicht wirklich von ihm kommt bzw. er da zu emotional und voreilig war.

Nun spielt natürlich mit rein, dass er sonst niemanden hat und natürlich auf sie hört und ja, das sind wir nun. Ich bin mittlerweile von dem Plan abgekommen, ihn darauf hinzuweisen, dass er da eine Bindungsstörung hat...eher will ich einfach diesen verdammten Brief an ihn fertig stellen, ob ich ihn abschicke oder nicht, weiß ich noch nicht. Aber ich habe weitestgehend die Hoffnung aufgegeben, dass er sieht, was er da für Probleme hat...und es ist nicht meine Aufgabe, das zu akzeptieren ist einfach extrem hart. 

Ich bin ehrlich gesagt auch verletzt, dass er sich mit Problemen eher an die Frau wendet, über die er sich all die Monate vorher bei mir immer wieder ausgelassen hat.

Mal gucken wie das Treffen läuft, da werde ich ihm auf keinen Fall den Brief geben, aber ich habe mir fest vorgenommen zu fragen, ob er noch gefühle hat, weil dieses 'im unklaren gelassen zu werden' ist einfach sehr zermürbend. So könnte ich wenigstens weiter machen, auch wenn es weh tut.


hab mir leider zwischenzeitlch eingebildet, es wäre einfacher wenn ich wüsste, dass er genauso leidet wie ich und noch gefühle hat, aber das ist natürlich Quatsch. Ich will einfach wissen woran ich bin un dann damit abschließen.

Falls er noch Gefühle haben sollte, dann bräuchte ich natürlich auch einen Weg, aber ich denke, da weiß ich schon in etwa was ich mache. Ich kann momentan nicht mehr mit diesem Menschen zusammen sein, ohne dass er einsieht wieviel da einfach im Argen ist und das werde ich ihm so sagen und ihm einfach Jede Menge Zeit lassen, mal gucken was er macht wenn ihm wirklich etwas na mir liegt.

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2. Juli um 18:07

Ach komm, jetzt lass seine Mutter raus. Ja mag sein, dass sie gegen Dich redet. Aber am Ende des Tages ist es doch so: man verliebt sich manchmal in Menschen, mit denen eine Beziehung auf Dauer nicht gut geht. Ja, auch dann, wenn die Liebe erwidert wird. 
Kommt vor und leider nicht so selten. 
Ist nicht schön, klar, aber gilt es zu akzeptieren. 

Jetzt eifrig Schuldige zu suchen, auf die man mit dem Finger zeigen kann ist unwürdig und hilft Dir tatsächlich nicht weiter, oder? Mama oder nicht Mama ... Mädel im Ernst, was bringt Dir das? Fühlst Du Dich besser, wenn Ex-Schwiegermami schuld ist? Wenn du ehrlich bist: ja. Aber nur für paar Minuten, stimmts nicht?
Er und seine Probleme.... jaja, aber erstens ist er nicht der einzige mit Problemen und 2.: dafür gilt genau das gleiche, stimmts nicht?

Dafür hälst Du Dich mit den ganzen Schuldzuweisungen und hätte, wäre, könnte super selbst davon ab, mit dem Thema klar zu kommen. 

Hätte, wäre, könnte sind Worte, die die Seele vergiften. Und zwar gewaltig. Denk mal darüber nach. 

Und nein, keknen Brief. Das funktioniert nicht. Weder für Dich noch für ihn

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2. Juli um 18:09

P.S.: eine Frage, über die Du statt dessen nachdenken kannst:

Wie kannst Du vermeiden, dass sich noch mal jemand als Dein Seelenmülleimer fühlt?

Hint: nicht mehr über Probleme reden ist es NICHT!

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2. Juli um 18:26
In Antwort auf avarrassterne3

Ach komm, jetzt lass seine Mutter raus. Ja mag sein, dass sie gegen Dich redet. Aber am Ende des Tages ist es doch so: man verliebt sich manchmal in Menschen, mit denen eine Beziehung auf Dauer nicht gut geht. Ja, auch dann, wenn die Liebe erwidert wird. 
Kommt vor und leider nicht so selten. 
Ist nicht schön, klar, aber gilt es zu akzeptieren. 

Jetzt eifrig Schuldige zu suchen, auf die man mit dem Finger zeigen kann ist unwürdig und hilft Dir tatsächlich nicht weiter, oder? Mama oder nicht Mama ... Mädel im Ernst, was bringt Dir das? Fühlst Du Dich besser, wenn Ex-Schwiegermami schuld ist? Wenn du ehrlich bist: ja. Aber nur für paar Minuten, stimmts nicht?
Er und seine Probleme.... jaja, aber erstens ist er nicht der einzige mit Problemen und 2.: dafür gilt genau das gleiche, stimmts nicht?

Dafür hälst Du Dich mit den ganzen Schuldzuweisungen und hätte, wäre, könnte super selbst davon ab, mit dem Thema klar zu kommen. 

Hätte, wäre, könnte sind Worte, die die Seele vergiften. Und zwar gewaltig. Denk mal darüber nach. 

Und nein, keknen Brief. Das funktioniert nicht. Weder für Dich noch für ihn

Okay, bis jetzt war die Kommunikation noch sehr interessant udn auf Augenhöhe. Das Ding ist, das ich mir verbiete, mich Mädel zu nennen! Das is anmaßend. Ich bin mittlerweile selsbt zu diesem Schluss gekommen, aber dass da einfach was gewaltig schief gelaufen ist, hat er mir ja selbst erzählt, da bin NICHT ich diejenige die das mit ins Spiel gebracht hat mitd er Mutter.

Danke für de vorherigen Erkenntnisse, aber der letzte Kommentar geht gar nicht.

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2. Juli um 18:28
In Antwort auf avarrassterne3

P.S.: eine Frage, über die Du statt dessen nachdenken kannst:

Wie kannst Du vermeiden, dass sich noch mal jemand als Dein Seelenmülleimer fühlt?

Hint: nicht mehr über Probleme reden ist es NICHT!

Es war gernau andersherum, ICH war sein Seelenmülleimer. ICH wollte reden, er nicht. End of Story. 

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2. Juli um 20:00
In Antwort auf cathlyn

Es war gernau andersherum, ICH war sein Seelenmülleimer. ICH wollte reden, er nicht. End of Story. 

... Im Endeffekt stellte sich heraus, dass ihm mein ganzer Balast, den ich bei ihm ablud, selbst zu viel war....

das meinte ich.

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2. Juli um 20:03
In Antwort auf cathlyn

Okay, bis jetzt war die Kommunikation noch sehr interessant udn auf Augenhöhe. Das Ding ist, das ich mir verbiete, mich Mädel zu nennen! Das is anmaßend. Ich bin mittlerweile selsbt zu diesem Schluss gekommen, aber dass da einfach was gewaltig schief gelaufen ist, hat er mir ja selbst erzählt, da bin NICHT ich diejenige die das mit ins Spiel gebracht hat mitd er Mutter.

Danke für de vorherigen Erkenntnisse, aber der letzte Kommentar geht gar nicht.

Meine Güte, war überhaupt nicht so gemeint und hat für mich in keinster Weise diese Bedeutung, wenn es bei Dir so ankam, tut es mir leid.

Du suchst aber nach Schuldigen. Bei seiner Mutter, die ihn beeinfluust, bei ihm mit seinen Problemen... Die Suche nach Schuldigen hält von Lösungen ab. Immer. Das ist eine Grundregel, die immer gilt, vom Job bis Liebe.

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5. Juli um 7:06
Beste Antwort
In Antwort auf cathlyn

Erstmal danke für die ehrliche Meinung

Ich habe rezidivierende Depression und er auch eine Depression. 
So ein starkes Gefühlskarussell hatten wir beide noch nie. 
Also so, dass die Liebe von jetzt auf gleich verschwindet ist einfach sehr unwahrscheinlich, innerhalb von zwei Tagen kann man sich nicht komplett 'entlieben' es sind immer noch Gefühle da, meinte er ja auch.

Ja, das frage ich mich auch, ich bin da wohl extrem dumm oder naiv...keine ahnung. Bin halt der Meinung man kann dran arbeiten. Er hat halt gedacht es ändert sich gleich etwas, was einfach total Blauäugig war. das hätten wir iwie ausmachen können, dass es nicht gleich von heute auf Morgen geht. 

dazu muss er halt erstmal wissen, was genau das Problem ist und ich kann ihm eigentluch dabei nicht helfen, dass ist so mein problem. Ich will ihn aber auf den richtigen Weg wenigstens bringen ohne dass er denkt ich würde ihn hier bevormunden wollen. Er ist mir nach wie vor wichtig.

Kannst du dir vorstellen deine Angst auszuhalten? Ich meine die Gewissheit aushalten, du kannst ihm nicht helfen und die Gewissheit, dass er sich von dir entfernen wird. 

Ich bin nicht der Meinung, dass er glaubt es müsste sich etwas ändern. Ich bin der Meinung, er flüchtet, weil er Angst hat, dass sich etwas ändert. 

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5. Juli um 7:57
In Antwort auf sisteronthefly

Kannst du dir vorstellen deine Angst auszuhalten? Ich meine die Gewissheit aushalten, du kannst ihm nicht helfen und die Gewissheit, dass er sich von dir entfernen wird. 

Ich bin nicht der Meinung, dass er glaubt es müsste sich etwas ändern. Ich bin der Meinung, er flüchtet, weil er Angst hat, dass sich etwas ändert. 

Also momentan ist es sehr schwer, Tagsüber geht es. 
morgens uns Abends ist es am schlimmsten, ich wache auf, der erste Gedanke ist er und warum er sich nicht meldet (hatten nie von einer Kontaktsperre nach der Trennung geredet) mir ist schlecht, kann schlecht bis kaum essen und in meiner Brust schnürt sich alles zusammen.

Meine Träume drehen sich seit ner Woche fasst nur um ihn, ist wihk mein Unterbewusstsein.

Ich habe ne gewisse Emotionale Abhängigkeit entwickelt, das merke ich.

Aber es tut einfach so berdammt weh, auch das nichts machen können.
er meinte er weiß einfach gar nichts mehr...das spiegelt m.M.n seine Machtlosigkeit wider mit dem ganzen Stress und alles umgehen zu können.

Ich hoffe nur er greift nicht wieder zur Flasche und sucht sich eine gesunde Bewältigungsstrategie. Mehr kann ich halt nicht machen, leider.

Und auch die schlimmen gedanken, dass ihm was passiert ist, muss ich aushalten und versuchen auszublenden. Auch wenn es verdammt schwer fällt. (Er wollte sich ja schon mal umbringen und hat halt Diabetes um das er sich in letzter Zeit nicht so tut kümmerte) 

Alles nicht mehr mein Problem, war es eigentlich  nie. Trotzdem verdammt schwer das auszuhalten.

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5. Juli um 8:07
In Antwort auf sisteronthefly

Kannst du dir vorstellen deine Angst auszuhalten? Ich meine die Gewissheit aushalten, du kannst ihm nicht helfen und die Gewissheit, dass er sich von dir entfernen wird. 

Ich bin nicht der Meinung, dass er glaubt es müsste sich etwas ändern. Ich bin der Meinung, er flüchtet, weil er Angst hat, dass sich etwas ändert. 

P.S Ja , leider scheint der Leidensdruck noch nicht hoch genug zu sein, für den Willen zur Veränderung  bzw. er hat einfach Angst davor.

Ich hab es ja auch daran festmachen können, als wir Möbel angeguckt haben. Er hat einfach gemerkt, jetzt wird es ernst. Und obwohl er wollte, dass ich bei ihn einziehe, war das wohl auch ein Grund weswegen es dann zur Trennung führte. Weil er einfach merkte, dass ihm das zu viel ist oder was weiß ich.

So lange er sich nicht von selbst aus den alten Abhängigkeitsmustern löst und Selbstständig wird (WG/Wohnung suchen, statt zu jammern von der Mutter Abhängig zu sein, weil sie die Wohnung bezahlt und es sich mit ihr ja nicht verscherzen zu können deshalb) er würde ja Auszubildenden Bafög bekommen wenn er ne eigene Wohnung hat, aber so ist ja alles nich auf seine Mutter geschrieben und er bekommt nichts.

Genau das ggleiche mit dem Vertrag für TV und Internet, er wollte es übernehmen um seine Mutter zu entlasten, merkte abe nicht, dass sie wieder alles für ihn übernahm (Wechsel und so und es weiterhin unter ihrem Namen läuft, er aber halt bezahlt) sonst hätte er ja was unterschreiben müssen, das musste ichvohm sogar sagen, damit er das kapiert.


All solche Sachen, hab das jetzt nicht geschrieben um ihn schlecht zu machen, sondern einfach zu sehen, womit er zu kämpfen hat eo ich ihm leider nicht helfen kann, weil er es nicht erkennt.

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6. Juli um 8:41
In Antwort auf cathlyn

Also momentan ist es sehr schwer, Tagsüber geht es. 
morgens uns Abends ist es am schlimmsten, ich wache auf, der erste Gedanke ist er und warum er sich nicht meldet (hatten nie von einer Kontaktsperre nach der Trennung geredet) mir ist schlecht, kann schlecht bis kaum essen und in meiner Brust schnürt sich alles zusammen.

Meine Träume drehen sich seit ner Woche fasst nur um ihn, ist wihk mein Unterbewusstsein.

Ich habe ne gewisse Emotionale Abhängigkeit entwickelt, das merke ich.

Aber es tut einfach so berdammt weh, auch das nichts machen können.
er meinte er weiß einfach gar nichts mehr...das spiegelt m.M.n seine Machtlosigkeit wider mit dem ganzen Stress und alles umgehen zu können.

Ich hoffe nur er greift nicht wieder zur Flasche und sucht sich eine gesunde Bewältigungsstrategie. Mehr kann ich halt nicht machen, leider.

Und auch die schlimmen gedanken, dass ihm was passiert ist, muss ich aushalten und versuchen auszublenden. Auch wenn es verdammt schwer fällt. (Er wollte sich ja schon mal umbringen und hat halt Diabetes um das er sich in letzter Zeit nicht so tut kümmerte) 

Alles nicht mehr mein Problem, war es eigentlich  nie. Trotzdem verdammt schwer das auszuhalten.

Du hast im Startbeitrag geschrieben, dass Du auch schon in Therapie warst - dort müsstest Du eigentlich gelernt haben, wie Du die Spirale durchbrechen kannst, die entsteht, wenn Deine Gedanken immer um Themen kreisen, die Du nicht beeinflussen kannst, die Dich aber verletzen?

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