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Bin total fertig

13. Januar um 22:35 Letzte Antwort: 22. Januar um 20:44

Hallo

es fühlt sich so als mein leben am ende ist das ich keine zukunftsperspektive mehr habe.

Obwohl ich in Therapie bin bekomme ich meine vergangenheit nicht verarbeitet.

Ich weiß nicht mehr was ich machen soll.

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14. Januar um 8:16

Oh man, hört sich nicht gut an! Bitte melde dich schnell bei deinem Psychologen, keiner hier kann dir besser helfen!

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14. Januar um 9:54
In Antwort auf sunny19876

Hallo

es fühlt sich so als mein leben am ende ist das ich keine zukunftsperspektive mehr habe.

Obwohl ich in Therapie bin bekomme ich meine vergangenheit nicht verarbeitet.

Ich weiß nicht mehr was ich machen soll.

Hallo,

die Entscheidung zur Therapie ist ein guter Schritt. Frage vertrauensvoll nach engmaschigeren Terminen. Manchmal kann es sein, dass innerhalb der Therapie innerpsychische Konflikte die Situation verschärft. Deshalb ist es gut, wenn du über die aktuelle Gefühlslage bald mit deinem Therapeuten sprichst. Magst du etwas über die Vergangenheit erzählen? 

VG Sis
 

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14. Januar um 10:31

wie lange bist Du schon in Therapie? In den ersten Wochen ist eine Verschlechterung nicht ungewöhnlich, eine Therapie MUSS ja so einiges aufwühlen.

Wenn es zu arg wird, bitte Deinen Therapeuten um engmaschigere Termine, ggf. begib Dich in stationäre Behandlung.

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14. Januar um 11:34

Ich habe mehre sexuelle Übergriffe ich bin seit fast 4 Jahre in Therapie 

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15. Januar um 8:07
In Antwort auf sunny19876

Ich habe mehre sexuelle Übergriffe ich bin seit fast 4 Jahre in Therapie 

Hallo, 

mehrjährige Therapie ist nicht ungewöhnlich in dem Fall. Für dich vielleicht unbefriedigend, weil du eingangs erwähntest dir fehle die Zukunftsperspektive. Lässt mich vermuten, dass die Wahl oder Vorangehensweise nicht das für dich optimale Verfahren "sein könnte". Wie siehst du dich innerhalb deiner Therapie? Hast du den Eindruck voranzukommen, wenn auch in kleinen Schritten? 

Ich könnte mir vorstellen, das du in der Traumatherapie gut aufgehoben bist. Falls derzeit Symptomatiken vorrangig behandelt werden, diese lassen sich ein wenig zurückstellen. Im weiteren Verlauf der Therapie könnte an deinen Ressourcen und der Stabilisierung gearbeitet werden. Zusätzlich wäre die Gruppentherapie ein positiver Ansatz. Selbstbehauptung und Austausch mit Gleichgesinnten wird oft als hilfreich empfunden. 

Vor allem steht jedoch die Aufarbeitung des Traumas. Scheue dich nicht eine stationäre Übergangslösung in Angriff zu nehmen, falls du bedenken hast.

VG Sis

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17. Januar um 20:26
In Antwort auf sisteronthefly

Hallo, 

mehrjährige Therapie ist nicht ungewöhnlich in dem Fall. Für dich vielleicht unbefriedigend, weil du eingangs erwähntest dir fehle die Zukunftsperspektive. Lässt mich vermuten, dass die Wahl oder Vorangehensweise nicht das für dich optimale Verfahren "sein könnte". Wie siehst du dich innerhalb deiner Therapie? Hast du den Eindruck voranzukommen, wenn auch in kleinen Schritten? 

Ich könnte mir vorstellen, das du in der Traumatherapie gut aufgehoben bist. Falls derzeit Symptomatiken vorrangig behandelt werden, diese lassen sich ein wenig zurückstellen. Im weiteren Verlauf der Therapie könnte an deinen Ressourcen und der Stabilisierung gearbeitet werden. Zusätzlich wäre die Gruppentherapie ein positiver Ansatz. Selbstbehauptung und Austausch mit Gleichgesinnten wird oft als hilfreich empfunden. 

Vor allem steht jedoch die Aufarbeitung des Traumas. Scheue dich nicht eine stationäre Übergangslösung in Angriff zu nehmen, falls du bedenken hast.

VG Sis

Bei mir ist das problem ich habe nie gelernt über probleme zu reden ich mache alles mit mir selbst aus

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18. Januar um 19:16
In Antwort auf sunny19876

Bei mir ist das problem ich habe nie gelernt über probleme zu reden ich mache alles mit mir selbst aus

...so kann man weniger verletzt werden. Und es ist erniedrigend und kräfteraubend, immer wieder festzustellen, dass man letztendlich doch nicht verstanden wird und andere einem nur ihre eigenen Interpretationen überstülpen...

In gewisser Weise kann ich deinen Ansatz hier gut nachvollziehen. Blindes Vertrauen kann bei solchen Themen leider auch sehr nach hinten losgehen.

Was vielen auch nicht bewusst ist: Eine Therapie kann nicht die Probleme, die man in sich trägt, lösen. Das kann man nur selbst. Sie kann einem im Idealfall aber gewisse Werkzeuge mit auf den Weg geben, die man vorher nicht kannte und mit denen man es besser schafft, sich seiner Vergangenheit zu stellen und sie aufzuarbeiten.
 

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18. Januar um 22:42

Ich habe es als kind nicht gelernt wie soll man das umsetzen wen in der eingene Familie Probleme tot geschwiegen werden?

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18. Januar um 23:50
In Antwort auf sunny19876

Ich habe es als kind nicht gelernt wie soll man das umsetzen wen in der eingene Familie Probleme tot geschwiegen werden?

Dann ist auf jeden Fall Distanz deiner Familie ein wichtiger Schritt...

Und wenn du nicht mit anderen reden kannst oder magst, dann versuche, selbst "Expertin" für deine Themen zu werden... lerne, was dabei in einem Menschen vorgeht und welche Hintergründe es hat (z.B. tief in unseren Genen verankerte Überlebensinstinkte). Lerne, dich selbst besser zu verstehen... manchen kann das dabei helfen, einen Weg zu finden...

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19. Januar um 10:24
In Antwort auf sunny19876

Ich habe es als kind nicht gelernt wie soll man das umsetzen wen in der eingene Familie Probleme tot geschwiegen werden?

Das könnte doch ein erster Ansatz sein mit der Therapie zu starten. 

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22. Januar um 20:24

Ich habe auch immer angst wenn ich bei meiner Psychologin bin darüber zu reden das macht mir angst

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22. Januar um 20:36
In Antwort auf sunny19876

Ich habe auch immer angst wenn ich bei meiner Psychologin bin darüber zu reden das macht mir angst

Wenn du nicht drüber redest kann dir die Therapie auch nicht helfen. 

Vielleicht sahst du deiner Therapeutin eirst einmal, dass es etwas gibt über das du (noch nicht) reden kannst. 

Du kannst sie auch fragen, ob du evtl. alles aufschreiben kannst. Das könntest du ihr geben, wenn du dazu bereit bist. 

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22. Januar um 20:44

Das ist eine gute idee

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