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Bin so introvertiert

1. Mai 2006 um 21:32 Letzte Antwort: 7. April 2015 um 21:21

Hallo!

Ich bin neu hier und mir brennt eine Frage auf dem Herzen!

Ich bin jetzt fast 19 Jahre alt und einfach verdammt schüchtern. Wenn ich irgendwo in einer fremden Gruppe bin, sage ich fast nichts. Ich folge den Gesprächen interessiert und lache gern mit, aber selbst beitragen tue ich selten etwas. Oft werde ich gefragt, ob ich immer so still bin. Dann komme ich mir immer richtig blöd vor.
Ich weiß nicht, warum ich so introvertiert bin. Ich habe Freunde, ich habe auch einen Freund. Und bei Personen, die ich gut kenne, bin ich auch locker und gelöst. Ich würde fast dazu tendieren, zu sagen, dass ich durchaus witzig und unterhaltsam sein kann. Aber bei Fremden...
In der Schule bin ich in den meisten Fächern auch recht still, obwohl sich das schon gebessert hat.
Habt ihr vielleicht einen Tipp für mich, wie ich etwas offener werden kann? Wie empfindet ihr selbst introvertierte Menschen? Stört euch das oder ist euch das lieber als die Schreihälse?
Vielen Dank für eure Antworten.

Gruß,

Edelrahm

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1. Mai 2006 um 21:37

Ich bin...
auch so wie Du.... obwohl sich auch bei mir in der Hinsicht viel gebessert hat. Grundsätzlich sind mir im Umgang aber auch Leute lieber, die sich nicht dauernd in den Mittelpunkt stellen müssen und auch mal zuhören können. Ich finde Du und ich (und alle anderen, die eher schüchtern sind) haben gerade durch unsere zurückhaltende Art und Weise auch unsere Qualitäten und Vorzüge. Ich mag mich jedenfalls wie ich bin und Du solltest das auch tun.

Viele Grüße
Christian

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1. Mai 2006 um 22:49

Ja,...
...ich glaub manchmal auch, dass es auch Vorzüge hat, so schüchtern zu sein. Aber ein bisschen mehr herausgehen würde ich schon gerne aus mir.
Das mit den kleinen Schritten im Alltag mach ich schon, aber danke für den Tipp. Mein Problem dabei ist aber, dass die Leute mir oft sagen, dass sie mich nicht verstanden haben, weil ich so leise geredet habe. Zum Beispiel, wenn ich an der Käsetheke oder beim Bäcker stehe oder bei Poertgen nach einem Buch frage. Dabei spreche ich für meine Begriffe schon recht laut. Das klingt für viele bestimmt lächerlich...
Ich danke euch jedenfalls schonmal für eure lieben Antworten.

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1. Mai 2006 um 23:46
In Antwort auf hasim_11982354

Ich bin...
auch so wie Du.... obwohl sich auch bei mir in der Hinsicht viel gebessert hat. Grundsätzlich sind mir im Umgang aber auch Leute lieber, die sich nicht dauernd in den Mittelpunkt stellen müssen und auch mal zuhören können. Ich finde Du und ich (und alle anderen, die eher schüchtern sind) haben gerade durch unsere zurückhaltende Art und Weise auch unsere Qualitäten und Vorzüge. Ich mag mich jedenfalls wie ich bin und Du solltest das auch tun.

Viele Grüße
Christian

.
Ich finde schüchterne Menschen süß,sofern sich Zurückhaltung und mangelndes Selbstbewusstsein nicht ausschließen.

Bleibt so!

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1. Mai 2006 um 23:58

Hallo
Edelrahm !

Ich versteh Dich, mir geht es genauso ! Auch, dass die Leute immer sagen, dass ich zu leide rede, aber für mich das gar nicht leise ist.

Woher kommst du? Hast du mal Lust zu emailen? Also meine: alli_caro@yahoo.de

Liebe Grüße

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2. Mai 2006 um 10:07

Schüchtern
hi,
bei ist das genauso vielleicht net ganz schlimm.
aber mal ehrlich ruhige und zurückhaltende menschen sind mir viellllll symphatischer als menschen die sich ständig in den mittelpunkt stellen müssen.

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2. Mai 2006 um 10:30

Hallo Du
Ich kann Dich sehr gut verstehen! Ich selbst bin 30 Jahre alt und auch ehr ruhig und zurückhaltend.

Aber mal ganz im Ernst: Findest Du diese "Entertainer", die immer im Mittelpunkt stehen, besonders laut reden und lachen, ständig den Ton angeben, mit jedem Idioten ein Gespräch oder sogar einen Flirt anfangen, immer das letzte Wort haben wollen usw. etwa toll???

Da bleibe ich ehrlich gesagt lieber stumm und denke mir meinen Teil...

Freu Dich darüber, daß Du viele Freunde hast - die werden Dich so mögen, wie Du bist. Und Dein Freund sowieso!!

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2. Mai 2006 um 16:54

Warum sollen alle so sein?
ich finde zurückhaldende Menschen angenehm, meist sind die netter und nicht so oberflächlich. meinst sind die auch sehr beliebt, da sich keiner angegriffen fühlt

keine Sorgen, viele sind wie du, vielleicht bemängelst du einfach, dass du meinst die anderen seien selbstbewußter... das kann natürlich sein. ist auch einfach Unerfahrenheit vielleicht,

Tipp: bleib so wie du bist

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5. Juli 2008 um 16:26
In Antwort auf aline_12627063

.
Ich finde schüchterne Menschen süß,sofern sich Zurückhaltung und mangelndes Selbstbewusstsein nicht ausschließen.

Bleibt so!

Wer Extrovertiert ist...
ist nicht automatisch ein Selbstdarsteller, der immer im Mittelpunkt stehen möchte.
Extrovertiert heißt einfach, dass man für äußere Einflüsse leichter empfänglich ist, Kontatkfreudig ist bzw. auf andere Menschen zu gehen kann (was nicht automatisch heißt das man auf jeden Menschen tatsächlich zugeht). Wie es hier beschrieben wurde (mit jedem idioten ins gespräch kommen oder gar flirten) hat schon fast etwas von Distanzlosigkeit.

Und wenn man in neuen Situationen nicht aus sich herauskommen kann bzw. mehr (mit-)redet oder lacht wenn man die Menschen besser kennt oder die Situation, dann ist man nicht introvertiert, sondern unsicher was die Situation betrifft. Unsicherheit hat auch etwas mit Selbstbewusstsein. Introvertiert dagegen bedeutet kontaktarm zu sein, schwer durch äußere Einflüsse (z.B. Menschen, auch die die man kennt) erreichbar zu sein, also auf sich bezogen ist...man sagt auch "in sich gekehrt". Und so beschriebst du dich nicht.

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5. Juli 2008 um 16:39
In Antwort auf sonja_12854312

Wer Extrovertiert ist...
ist nicht automatisch ein Selbstdarsteller, der immer im Mittelpunkt stehen möchte.
Extrovertiert heißt einfach, dass man für äußere Einflüsse leichter empfänglich ist, Kontatkfreudig ist bzw. auf andere Menschen zu gehen kann (was nicht automatisch heißt das man auf jeden Menschen tatsächlich zugeht). Wie es hier beschrieben wurde (mit jedem idioten ins gespräch kommen oder gar flirten) hat schon fast etwas von Distanzlosigkeit.

Und wenn man in neuen Situationen nicht aus sich herauskommen kann bzw. mehr (mit-)redet oder lacht wenn man die Menschen besser kennt oder die Situation, dann ist man nicht introvertiert, sondern unsicher was die Situation betrifft. Unsicherheit hat auch etwas mit Selbstbewusstsein. Introvertiert dagegen bedeutet kontaktarm zu sein, schwer durch äußere Einflüsse (z.B. Menschen, auch die die man kennt) erreichbar zu sein, also auf sich bezogen ist...man sagt auch "in sich gekehrt". Und so beschriebst du dich nicht.

Im Übrigen:
ich bin 21 Jahre alt. ich bin ein Mensch der extrovertiert geworden ist. Ich hatte das selbe Problem wie du: Ich war privat unter Freunden, Familie und bekannten Situationen witzig, aufgeschlossen und eine plaudertasche. und in neuen situationen oder fächern in denen ich nciht gut war sehr still. besonders bei neuen personen. Aber das hat sich sehr schnell gelegt. Ich habe versucht mich zu überwinden und bin über meinen Schatten gesprungen. Das kann man sehr gut Trainieren. Ich habe in meiner ausbildung ständig wechselnde einsätze. immer wenn ich mich vorgestellt habe hab ich ein lächeln aufgesetzt und mich vorgestellt. Ich hatte danach einen hochroten kopf und habe total geschwitzt, aber diesen ersten Einfdruck (lächeln und offene Vorstellung meiner Person) hat viel bewirkt. Je öfter ich das gemacht habe desto schneller wurde ich auch wirklich so. Und das beste ist, dadurch habe ich irgendwann aufgehört mir sorgen zu machen was andere von mir denken. Wenn ich etwas gesagt habe im unterricht, was falsch war, habe ich dazu gestanden und habe gemerkt, dass ich ja gar nicht ausgelacht werde dafür. Das hat auch viel mit negativen erfahrungen zu tun. Du musst dich überwinden. Das heißt nicht das du hemmungslos sein sollst. Oft hilft es schon, wenn man sich zum Beipiel etwas anzieht, worin man sich gut fühlt, weil man sich damit hübsch findet. Das hört sich vielleicht doof an, aber man hat mehr selbstbewusstsein, wenn man sich schön fühlt. man muss sich ja nciht aufstylen. Aber wenn man sich wohlfühlt in seiner Haut, dann traut man sich mehr zu!

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5. Dezember 2008 um 18:05

Hallo du
meine Antwort kommt ja reichlich Spät. Aber ich hab hier was für jeden Extrovertieren und Introvertieren:

Ist Schüchtern sein falsch? Die Wahrheit über Introvertierte

Es gibt zwei Arten von Menschen: extrovertierte und introvertierte. Während extrovertierte Menschen aus sich herausgehen und gern im Mittelpunkt stehen, sind introvertierte Menschen eher in sich gekehrt und lieben das Alleinsein.

Es handelt sich um zwei unterschiedliche Arten von Charakteristiken, die beide ihre Daseinsberechtigung haben. Keine von beiden ist besser oder schlechter als die andere. Dennoch werden die Qualitäten und Eigenschaften introvertierter Menschen in unserer Gesellschaft oft in einem negativen Licht gesehen, daher denken die meisten Leute, introvertiert sein sei 'falsch'.

In Wirklichkeit handelt es sich jedoch einfach um Missverständnisse. Die beiden Arten sind etwa so verschieden wie Hund und Katze. Beide haben ihre eigene Sprache, aber sie können nicht miteinander kommunizieren, bzw missdeuten die Sprache des anderen.

Hier sind fünf Punkte, die zum Verständnis zwischen Extrovertierten und Introvertierten beitragen sollen.
Wenn jemand introvertiert ist, heisst das nicht, dass er scheu oder ungesellig ist.

Extrovertierte neigen dazu, die ruhigeren introvertierten ständig zu Partys zu schleppen und sie zu überreden, an irgendwelchen geselligen Unternehmungen teilzuhaben. Die introvertierten verbringen aber gern Zeit mit sich selbst, wenn sie also höflich ablehnen, wird automatisch angenommen, etwas sei nicht in Ordnung, also fragt man ständig nach. Das wiederum lässt die Introvertierten sich unbehaglich fühlen. Das Ganze ist einfach ein normales Missverständnis. Für die Extrovertierten ist die einzige Erklärung des Zurückziehens der Introvertierten, dass diese schüchtern und ungesellig sind.

Tatsache ist aber, dass beide einfach unterschiedlich ticken. Es gibt kein Falsch oder Richtig. Ein introvertierter Mensch wird einfach durch andere Teile des Gehirns motiviert und stimuliert.

Ein typisches Missverständnis während einer Party ist zum Beispiel, wenn eine introvertierte Person sich vorübergehend mental in sich zurückzieht, weil sie eine Pause braucht, eine extrovertierte Person den ernsten (in Wahrheit nur entspannten) Gesichtsausdruck falsch deutet und eine als Aufmunterung gemeint lockere Bemerkung macht, wie etwa lach doch mal...Der Introvertierte wird sich daraufhin bewusst, dass er nach außenhin einen 'schlechten' Eindruck macht und fühlt sich ausgegrenzt.

Eine gut gemeinte Aufmunterung verdirbt dem Andern die Party und das Selbstwertgefühl.

Introvertierte mögen oft keinen 'Small Talk'.

Wenn du mit einem introvertierten Menschen ein längeres Gespräch führen möchtest, gib dich am Besten gar nicht erst mit oberflächlichem Small Talk ab. Introvertierte Menschen neigen eher dazu, tiefgründige Unterhaltungen zu führen, wenn es sich um ein Thema handelt, dass sie interessiert. Sie debattieren und philosophieren gerne und versuchen, ihr Gegenüber genau zu verstehen und zu interpretieren. Sie sehen Small Talk als Zeitverschwendung an, es sei denn, ihr Gesprächspartner ist ihnen noch fremd.

Introvertierte Menschen brabbeln nicht einfach drauflos, nur um das Gespräch in Gang zu halten. Sie reden, wenn sie etwas zu sagen haben. Leider wird diese Eigenschaft sehr oft missverstanden und mit Arroganz verwechselt.

In der Schule wird Introvertiertsein bestraft und Extrovertiertsein belohnt. Wer ständig den Finger oben hat und dummes Zeug redet, bekommt bessere Noten als der, der sich nur dann meldet, wenn er einen sinnvollen Beitrag zu leisten hat. Lehrer und Eltern versuchen, den Schüler zu verändern, da er sich falsch verhält. Die wenigsten Lehrer sind in der Lage, zwischen Blendern und wahrhaft guten Schülern zu unterscheiden. Sie machen sich nur ein oberflächliches Bild. Was die Eltern anbelangt, sollte hier Verständnis gezeigt werden. Und zwar Verständnis, dass ihr Kind eine andere Perspektive vom Leben und von der Gesellschaft hat, dass es den gleichen 'Wert' hat, wie seine extrovertierten Mitschüler. Man darf introvertierte Menschen nicht ändern wollen, denn dadurch würden sie sich selbst verleugnen.

Introvertierte sind gern in Gesellschaft, allerdings in anderer Form und weniger häufig.

Introvertierte können Vieles genauso gut, worin Extrovertierte Naturtalente sind und genießen es auch ebenso. Sie können gute Reden halten, der Mittelpunkt einer Party sein, charmant und unterhaltsam aber nur für eine gewisse Zeit. Danach möchten sie Zeit für sich haben. Für sie ist es eine Frage der Intensität, sie leben den Augenblick, in dem sie besonders gut drauf sind und kurz 'aus sich heraus gehen' mit besonderer Intensität, an diesem Augenblick zehren sie noch lange, aber er verbraucht viel Energie. Wenn sie mit sich allein sind, können sie diesen Augenblick noch eine Weile genießen, während sie sich unbeobachtet und sicher fühlen. Das führt uns zum nächsten Punkt:

Introvertierte brauchen Zeit, um neue Energie zu laden.

Sie ziehen sich oft zurück, weil sie Zeit allein brauchen. Sie brauchen diese Zeit wie die Nahrung zum leben. Sie sind weder depressiv noch traurig, sie brauchen nur Zeit, wieder 'aufzuladen'. Gib ihnen ihre Zeit und ihren Freiraum, für sie ist es ganz natürlich.

Introvertierte haben gute (womöglich bessere) Menschenkenntnis.

In unserer heutigen Gesellschaft wird es als lebensnotwendig angesehen, aus sich heraus zugehen und sich mit 'Ellenbogentechnik' Vorteile zu verschaffen. Das ist ein uralter Überlebensinstinkt.

Wir glauben, uns so weit von den Primaten weiterentwickelt zu haben, verlassen uns aber immer noch auf unsere ältesten Instinkte. Man sollte meinen, dass wir inzwischen mit unserer Intelligenz in der Lage seien, introvertierte und extrovertierte Menschen nebeneinander parallel und in Verständnis füreinander leben zu lassen und jeden Menschen sein zu lassen, was er ist, nicht was die Gesellschaft ihn zu sein verlangt.

Da aber soviel Wert auf Extroversion gelegt wird, fühlen sich introvertierte Menschen oft in einer Zwickmühle.

Sollen sie sich selbst treu bleiben und dadurch soziale Ächtung riskieren, oder sollten sie sich anpassen und vorgeben, extrovertiert zu sein, nur um in die Gesellschaft zu passen?

Es gibt eine Menge Pioniere in der Geschichte der Menschheit, die introvertiert waren. Albert Einstein, Charles Darwin und Isaac Newton sind nur ein paar von ihnen.

Introvertierte haben Talente, von denen der Extrovertierte nur träumen kann, denn während dieser beschäftigt ist, irgendwo im Mittelpunkt zu stehen, hat der Introvertierte als stiller Beobachter Zeit, sich mit seiner Umgebung zu befassen, sie zu analysieren. Er erfasst den Charakter seines Gegenüber schnell, denn er kann hervorragend Körpersprache lesen. Er ist ein außergewöhnlich guter Zuhörer und kann sich sehr gut in die Lage eines anderen versetzen. Weil er sich nicht leicht durch Oberflächlichkeiten ablenken lässt, kann er sich sehr gut konzentrieren und beobachtet Dinge, die den meisten Menschen entgehen.

Ich denke der Text erklärt so einiges. Liebe Grüße =)

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6. Dezember 2008 um 10:42

Für extrovertiertheit
hätte ich gar keine Zeit, keinen Sinn, noch irgend ein Interesse...
mich würde diese stören, denn ich brauche meine Zeit für mich und kann nicht mit Jedem herumlabern und mich in Pose schmeißen...
und Small Talk ist mir ein Greul, dieses affenartige herumgehüpfe auf einer Bühne und Grimassen schneiden wie in Kindergarten Zeiten

Ich liebe ruhige und tiefgründige Menschen, zu Oberflächliches
ist mir zu wertlos und mal ganz ehrlich, was sind tausend Worte gegen eine stille Tat.
Und wieviel Intelligenz und Feeling braucht es, um sich ohne Worte zu verstehen.

Wie schön ist, den Morgen in Stille mit einem Vivaldi zu beginnen und dabei aus dem Fenster in die Morgendämmerung zu blicken und den jungen Tag in sich auf zu nehen.

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7. Dezember 2008 um 11:13
In Antwort auf an0N_1186012499z

Für extrovertiertheit
hätte ich gar keine Zeit, keinen Sinn, noch irgend ein Interesse...
mich würde diese stören, denn ich brauche meine Zeit für mich und kann nicht mit Jedem herumlabern und mich in Pose schmeißen...
und Small Talk ist mir ein Greul, dieses affenartige herumgehüpfe auf einer Bühne und Grimassen schneiden wie in Kindergarten Zeiten

Ich liebe ruhige und tiefgründige Menschen, zu Oberflächliches
ist mir zu wertlos und mal ganz ehrlich, was sind tausend Worte gegen eine stille Tat.
Und wieviel Intelligenz und Feeling braucht es, um sich ohne Worte zu verstehen.

Wie schön ist, den Morgen in Stille mit einem Vivaldi zu beginnen und dabei aus dem Fenster in die Morgendämmerung zu blicken und den jungen Tag in sich auf zu nehen.

WOW
Du hast mir sehr aus dem Herzen gesprochen ! Ehrlich !!!
Den zweifelsohne interressanten Vivaldi ersetze ich für mich durch sehr viel moderneres, oder auch schon mal durch gregorianische Gesänge im Kopfhörer ! Gerade wenn ich schreibe !
Introvertierte Menschen sind für mich - oftmals - Balsam für meine Seele, weil sie nicht sofort auf mich losstürmen, den ich schwanke selbst als mal zwischen in IN und Ex !!!!
Da ist mir ein introvertierter Mensch näher, der mich mit seiner Art, auffangen kann, um einiges näher !

@ bleib so wie Du bist - es gibt ganz sicher Menschen, die das Werschätzen !!!
moonwishes

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7. Dezember 2008 um 14:02
In Antwort auf an0N_1186012499z

Für extrovertiertheit
hätte ich gar keine Zeit, keinen Sinn, noch irgend ein Interesse...
mich würde diese stören, denn ich brauche meine Zeit für mich und kann nicht mit Jedem herumlabern und mich in Pose schmeißen...
und Small Talk ist mir ein Greul, dieses affenartige herumgehüpfe auf einer Bühne und Grimassen schneiden wie in Kindergarten Zeiten

Ich liebe ruhige und tiefgründige Menschen, zu Oberflächliches
ist mir zu wertlos und mal ganz ehrlich, was sind tausend Worte gegen eine stille Tat.
Und wieviel Intelligenz und Feeling braucht es, um sich ohne Worte zu verstehen.

Wie schön ist, den Morgen in Stille mit einem Vivaldi zu beginnen und dabei aus dem Fenster in die Morgendämmerung zu blicken und den jungen Tag in sich auf zu nehen.

Oh gott
wie grauenvoll klingt menschenscheu und nach Spaßbremse

Also allein sein find ich total schrecklich. Muss immer viele Leute um mich haben dann fühl ich mich wohl.

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25. Juni 2010 um 20:07

Introvertiert
hi edelrahm,

stehst nicht alleine da mit der introvertiertheit.
ich bins auch - voll und ganz...

hab auch sehr sehr oft das gefühl am falschen platz zu sein. bin lieber für mich alleine.
manchmal fällt es mir auch schwer aus dem haus zu gehen, da ich absolut keine lust habe, irgendeinem menschen zu begegnen...
und in gesellschaften und veranstaltungen habe ich meistens das gefühl, dass mich sowieso keiner versteht. auch meinen humor nicht...
und wie's dann so ist bei introvertierten.... ich ziehe mich wieder ganz zurück...
ein teufelskreis...

ich weiss, dass ich als introvertierter halt "so" "funktioniere" und trotzdem hab ich immer das gefühl ich bin anders als die anderen, und mich versteht sowieso keiner.... blöde sache, echt !

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26. Juni 2010 um 7:05

Introvertiertheit
ist nicht unbedingt nachteilig und es ist allemal besser, sich mit einem ruhigen und sachlich denkenden Menschen zu unterhalten.
Und in diesen herum blökenden Gruppen der Erste seien zu wolle, ist nicht unbedingt erstrebenswert.
Die bringen eh nur Schall und Rauch hervor, verschwenden sinnlos ihre Energien, welche anderweitig nutzvoller angebracht wären.
Ich meide solche blökenden und sinnlosen Gruppen ganz bewusst.

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8. Februar 2011 um 21:41
In Antwort auf kelli_12681635

Introvertiert
hi edelrahm,

stehst nicht alleine da mit der introvertiertheit.
ich bins auch - voll und ganz...

hab auch sehr sehr oft das gefühl am falschen platz zu sein. bin lieber für mich alleine.
manchmal fällt es mir auch schwer aus dem haus zu gehen, da ich absolut keine lust habe, irgendeinem menschen zu begegnen...
und in gesellschaften und veranstaltungen habe ich meistens das gefühl, dass mich sowieso keiner versteht. auch meinen humor nicht...
und wie's dann so ist bei introvertierten.... ich ziehe mich wieder ganz zurück...
ein teufelskreis...

ich weiss, dass ich als introvertierter halt "so" "funktioniere" und trotzdem hab ich immer das gefühl ich bin anders als die anderen, und mich versteht sowieso keiner.... blöde sache, echt !

Hii...
mir gehts genau so wie dir, ich bin genau so, du sprichst mir echt aus der seele.

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30. Oktober 2014 um 11:16

So sind wir und das ist auch gut so
Hallo,
bin selber introvertiert, mir fiel schon sehr früh auf, dass ich anders bin als die anderen. Ich versuchte mich in der Gesellschaft immer zurecht zu finden, allerdings ohne viel Erfolg, mir war klar dass ich anders bin und mich so akzeptieren musste. Angeblich verhielt ich mich als Kind auch distanzierter zu den anderen Spielkameraden und fand sehr schwer Freunde. Also wir ihr herauslesen könnt war ich schon immer etwas anders, das ist auch OK so. Ich finde mich so wie ich bin am #1.

Wer aber dennoch Tipps sucht, den kann ich diese Artikel nur wärmsten empfehlen:
http://www.derneuemann.net/berufe-introvertierte-maenner/2541
http://www.derneuemann.net/introvertierte-maenner-eigenschaften/768
Gilt auch für Frauen genauso!
Gruß

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30. Oktober 2014 um 11:25

Automatisch
ich hatte lange Zeit genau das gleiche Problem aber das Leben hat mich Dazu gezwungen, meine Schuechterheit zu ueberwinden z.b. wenn man eine arbeit finden, muss man sich uebewinden aber das kommt automatisch

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7. April 2015 um 21:21

Die etwas andere Art
Hallo,
wunderbarer Artikel, bin sehr oft auf der Suche nach Artikeln, die mir aus der Seele sprechen. Die Introvertierheit beschäftigt mich seit einer geraumen Zeit, hab selbst viele Bücher dazu gesucht, allerdings findet man immer Bücher über die Schuchternheit/Sociale Phobie etc. Nur leider keine qualitativen Bücher die introvertierte Menschen ansprechen. Deshalb surfe ich gerne im Netz, um mich mit diesen Thema zu beschäftigen. Bei mir fing es am Arbeitsplatz an, wo mich meine Arbeitskollegen als sehr zurückhaltend beschrieben. Manche meinen sogar, dass ich sehr leise rede und oftmals an Gesprächen nicht teilnehme, eine Person die anderen eher zuhören kann und Sachen analysiere. Doch bin ich mit einer Person alleine kann ich oftmals wie ein Wasserfall reden und komme nicht zum Ende. Meine Freundin ist das Gegnteil von mir, sie ist sehr offen, redet die Leute oftmals direkt an und versteht sich mit Wildfremden Menschen auf Anhieb. Nichtsdestotrotz bin ich froh, dass immer mehr Artikel den introvertierten Leser ansprechen und uns Kraft geben, dass wir doch zur Gesellschaft gehören. Auch ein sehr guter Beitrag neben dem, der mir Kraft gegeben hat: http://www.derneuemann.net/introvertierte-maenner-eigenschaften/768 Ansonsten würde ich mir liebend gerne mehr zu diesem Thema wünschen.

Ich bin froh, dass ich introvertiert bin, auch wenn es einige Nachteile mit sich bringt, trotzdem sollte jeder zu seinem ICH stehen.

Viele Grüße - die Welt braucht auch Leute unserer Art!

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Haar Vitamine
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