Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Bin ich essgestört?

Letzte Nachricht: 19. August 2005 um 12:44
14.08.05 um 18:19

Hallo ihr Lieben.......
ich würde gern mal von anderen erfahren was ihr von meinem Essverhalten denkt.
Also zu erst einmal möchte ich Euch sagen das ich als Kind und auch als Jugendliche immer schlank war.
Heute mit 26 Jahren bin ich eher dick (1,64cm/ schwanke zwischen 75-83kg).
Also ich finde kein normales Mittelmass.Entweder esse ich garnichts oder wirklich nur sehr sehr wenig oder ich fresse richtig.
Ich schaffe es einfach nicht kontrolliert zu essen.
Beide Situationen halten immer nicht lange an, vielleicht ein paar Wochen.
In der letzten Zeit hab ich mit Sport angefangen und versucht kontrolliert zu essen, es hat geklappt und ich hab auch abgenommen.Von heute auf morgen ändert sich das dann wieder.Man hat Hunger ist Pommes und denkt sich, ach jetzt haste Pommes gegessen dann kannste auh noch nen schokoriegel usw.Am nächsten Tag bin ich dann aber nicht so schlau und sage mir ok dafür heut nur Obst sondern Du hast gestern gefressen dann kannste auch heute.Und so vergehen immer ei paar Tage, manchmal sogar Wochen.Bis die andere Situation wieder eintritt.

Ich hoffe ich konnte rüberbringen was ich meine?
Hoffe da mir einige von Euch Ihre Meinungen schreiben!
Lieben Gruß Zauberfee

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14.08.05 um 18:54

Hallo liebe Zauberfee
ich denke, eine Essstörung beginnt im Kopf. Sobald die Gedanken sich ständig ums essen/nicht essen drehen, man Schuldgefühle entwickelt, es das Leben beeinflusst, etc... dann würde ich persönlich von einer Essstörung sprechen- unabhängig vom Gewicht.

Hast du schon mal überlegt, was du mit dem Essen kompensieren möchtest wenn du über das natürliche Sättigungsgfühl hinaus isst? Was für Gefühle du zu dem Zeitpunkt hast? Einsamkeit, Frust, Trauer? Essen und nicht essen ist ja häufig eine Methode, um auf Probleme, Gefühle und Gedanken zu reagieren.

Dieses Gefühl des Egal-seins (jetzt hab ich eh schon was "falsches" gegessen, warum dann nicht weitermachen?!) ist sehr typisch für Essstörungen.

Ich leide selber seit 5 Jahren an einer Mischform von Anorexie und Bulimie. Ich habe zwar keine Essanfälle, erbreche aber oft auch kleine Mahlzeiten, weil mir selbst das schon zu viel war oder ich Stress habe, gerade traurig bin, etc.
Habe jetzt aber den Entschluss geafsst, dass ich unbedingt etwas ändern möchte.

Ich würde dir unbedingt empfehlen, dein Essverhalten ernst zu nehmen. Es hört sich (sogar für mich) für mich nicht wirklich normal an.
Möchtest du denn etwas ändern?

Liebe Grüsse, loewyn.


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15.08.05 um 10:25
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Hallo liebe Zauberfee
ich denke, eine Essstörung beginnt im Kopf. Sobald die Gedanken sich ständig ums essen/nicht essen drehen, man Schuldgefühle entwickelt, es das Leben beeinflusst, etc... dann würde ich persönlich von einer Essstörung sprechen- unabhängig vom Gewicht.

Hast du schon mal überlegt, was du mit dem Essen kompensieren möchtest wenn du über das natürliche Sättigungsgfühl hinaus isst? Was für Gefühle du zu dem Zeitpunkt hast? Einsamkeit, Frust, Trauer? Essen und nicht essen ist ja häufig eine Methode, um auf Probleme, Gefühle und Gedanken zu reagieren.

Dieses Gefühl des Egal-seins (jetzt hab ich eh schon was "falsches" gegessen, warum dann nicht weitermachen?!) ist sehr typisch für Essstörungen.

Ich leide selber seit 5 Jahren an einer Mischform von Anorexie und Bulimie. Ich habe zwar keine Essanfälle, erbreche aber oft auch kleine Mahlzeiten, weil mir selbst das schon zu viel war oder ich Stress habe, gerade traurig bin, etc.
Habe jetzt aber den Entschluss geafsst, dass ich unbedingt etwas ändern möchte.

Ich würde dir unbedingt empfehlen, dein Essverhalten ernst zu nehmen. Es hört sich (sogar für mich) für mich nicht wirklich normal an.
Möchtest du denn etwas ändern?

Liebe Grüsse, loewyn.


Wie kann man denn was ändern?
Also ich möchte abnehmen und ich möchte kontrolliert essen, aber wie mach ich das?Ich weiss das ich abnehme wenn ich Sport mache, das richtige esse usw.das schaff ich ja auch immer ne gewisse Zeit aber dann ists vorbei.
Ich weiss auch das ich viele verschiedene psychische Probleme seit meiner Jugend mitschlepp, die ich allerdings immer nicht für sehr schlimm empfunden hab, aber man kann sich das naklar auch einreden.
Würde mich freuen wieder von Dir zu hören loewyn!
Lieben Gruß Zauberfee

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16.08.05 um 0:14
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Wie kann man denn was ändern?
Also ich möchte abnehmen und ich möchte kontrolliert essen, aber wie mach ich das?Ich weiss das ich abnehme wenn ich Sport mache, das richtige esse usw.das schaff ich ja auch immer ne gewisse Zeit aber dann ists vorbei.
Ich weiss auch das ich viele verschiedene psychische Probleme seit meiner Jugend mitschlepp, die ich allerdings immer nicht für sehr schlimm empfunden hab, aber man kann sich das naklar auch einreden.
Würde mich freuen wieder von Dir zu hören loewyn!
Lieben Gruß Zauberfee

Liebe zauberfee!
kann loewyn nur zustimmen.
du machst dir viel zu viel gedanken ums essen.
ob du wirklich essgestört bist, dass solltest du bei einem psychologen klären lassen.
allerdings glaube ich, dass du noch nicht wirklich in diese krankheit abgestürzt bist. ichist glaube, mit psychologischer hilfe, oder vielleicht auch nur mit einem ernährungsberater, könntest du das noch in den griff bekommen.
das wichtigste ist meiner ansicht nach, dass du ein gleichgewicht findest. dass du dir alles was du magst gönnst, aber in massen, und ohne schlechtem gewissen.
dass du du lernst zu dir zu stehen und dich so wie du bist akzeptierst.
essen ist was schönes, und man sollte es ständig geniessen, aber eben in massen.
wenn du dir nichts verbietest, dann wirst du auch keine heisshungerattacken bekommen.
und wenn du dann doch mal eine hast, dann denke dran, dass das jeder mal hat und wirf es dir nicht vor. das ist das wichtigste.
versuch nicht, am nächsten tag weniger als normal zu essen. esse normal.

der sport wird dir bei deinem körpergefühl helfen. aber das wichtigste ist, dass du lernst, dich so gern zu haben, wie du bist.

alles liebe
ganas de vivir

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16.08.05 um 1:24
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Liebe zauberfee!
kann loewyn nur zustimmen.
du machst dir viel zu viel gedanken ums essen.
ob du wirklich essgestört bist, dass solltest du bei einem psychologen klären lassen.
allerdings glaube ich, dass du noch nicht wirklich in diese krankheit abgestürzt bist. ichist glaube, mit psychologischer hilfe, oder vielleicht auch nur mit einem ernährungsberater, könntest du das noch in den griff bekommen.
das wichtigste ist meiner ansicht nach, dass du ein gleichgewicht findest. dass du dir alles was du magst gönnst, aber in massen, und ohne schlechtem gewissen.
dass du du lernst zu dir zu stehen und dich so wie du bist akzeptierst.
essen ist was schönes, und man sollte es ständig geniessen, aber eben in massen.
wenn du dir nichts verbietest, dann wirst du auch keine heisshungerattacken bekommen.
und wenn du dann doch mal eine hast, dann denke dran, dass das jeder mal hat und wirf es dir nicht vor. das ist das wichtigste.
versuch nicht, am nächsten tag weniger als normal zu essen. esse normal.

der sport wird dir bei deinem körpergefühl helfen. aber das wichtigste ist, dass du lernst, dich so gern zu haben, wie du bist.

alles liebe
ganas de vivir

Hallo Zauberfee,
Ich denke auch, dass du dir auf alle Fälle Hilfe holen solltest. Es ist kein Zeichen von Schwäche; leider habe ich das zu spät erkannt.
Probiere es auf keinen Fall allein mit dir selber auszumachen, die Gedankennetze werden dadurch nur immer dichter und irgendwann kann es passieren, dass du dich in einem Gedankenstrudel befindest der dich komplett einnimmt.

Hast du jemandem, mit dem du darüber reden kannst und der dich versteht?
Bitte pass auf, dass du da nicht weiter hineingerätst. Das Leben ist zu schön um es sich mit so einem Zwang kaputt zu machen.
Man kann die Zeit nicht zurückgewinnen, aber man kann dafür sorgen, dass nicht noch mehr Zeit verloren geht! Zieh die Reißleine!

Ich wünsch dir viel Kraft,
liebe Grüsse, loewyn

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16.08.05 um 14:04
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Liebe zauberfee!
kann loewyn nur zustimmen.
du machst dir viel zu viel gedanken ums essen.
ob du wirklich essgestört bist, dass solltest du bei einem psychologen klären lassen.
allerdings glaube ich, dass du noch nicht wirklich in diese krankheit abgestürzt bist. ichist glaube, mit psychologischer hilfe, oder vielleicht auch nur mit einem ernährungsberater, könntest du das noch in den griff bekommen.
das wichtigste ist meiner ansicht nach, dass du ein gleichgewicht findest. dass du dir alles was du magst gönnst, aber in massen, und ohne schlechtem gewissen.
dass du du lernst zu dir zu stehen und dich so wie du bist akzeptierst.
essen ist was schönes, und man sollte es ständig geniessen, aber eben in massen.
wenn du dir nichts verbietest, dann wirst du auch keine heisshungerattacken bekommen.
und wenn du dann doch mal eine hast, dann denke dran, dass das jeder mal hat und wirf es dir nicht vor. das ist das wichtigste.
versuch nicht, am nächsten tag weniger als normal zu essen. esse normal.

der sport wird dir bei deinem körpergefühl helfen. aber das wichtigste ist, dass du lernst, dich so gern zu haben, wie du bist.

alles liebe
ganas de vivir

Ich danke Dir für deinen Kommentar.....
ich finde es schön das es Leute gibt die einen versuchen zu helfen oder aufmuntern wollen!
Lieben Gruß

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16.08.05 um 14:05
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Hallo Zauberfee,
Ich denke auch, dass du dir auf alle Fälle Hilfe holen solltest. Es ist kein Zeichen von Schwäche; leider habe ich das zu spät erkannt.
Probiere es auf keinen Fall allein mit dir selber auszumachen, die Gedankennetze werden dadurch nur immer dichter und irgendwann kann es passieren, dass du dich in einem Gedankenstrudel befindest der dich komplett einnimmt.

Hast du jemandem, mit dem du darüber reden kannst und der dich versteht?
Bitte pass auf, dass du da nicht weiter hineingerätst. Das Leben ist zu schön um es sich mit so einem Zwang kaputt zu machen.
Man kann die Zeit nicht zurückgewinnen, aber man kann dafür sorgen, dass nicht noch mehr Zeit verloren geht! Zieh die Reißleine!

Ich wünsch dir viel Kraft,
liebe Grüsse, loewyn

Danke das DU mir geantwortet hast......
ich werde versuchen das alles mal in den Griff zu bekommen.Ich hab ja schon mit Sport angefangen, ist schon ein Anfang denke ich.
Mal schaun was die Zeit mit sich bringt.
danke und lieben Gruß

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19.08.05 um 12:44

Gruppe suchen!
Hi Zauberfee!

Einer Freundin von mir gehts zur Zeit ähnlich: Sie würde schon gerne abnehmen und mehr Sport machen, aber sie hält es immer nur ein paar Tage durch, dann kommt wieder eine Durststrecke.
Sie hat sich jetzt eine "Abnehmgruppe" gesucht (gibts bei uns an einer Klinik), wo sie 1*/Woche zusammen kochen und sich zum Sport machen treffen. Das könnte doch für dich auch was sein? Vielleicht hilft dir ja der "Gruppendruck".

zefix1

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