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Bin ich denn SO anders?

25. Mai 2012 um 0:12

hallo erts mal an alle, die sich in diesen thread verirrt haben

so nun erst mal zu meiner person und warum ich mich so anders als die anderen leute in meiner umgebung fühle.
ich bin 18 jahre und bin gerade dabei abi zu machen.
ich frage mich oft wie meine mitschüler einen so ignoranten lebensstil haben können... ich glaube, dass die meisten leute irgendwie nie richtig nachdenken über wichtige dinge und nicht wer wohl germany's next topmodel wird...
also die sache ist die ... ich habe einfach eine abneigung gegen die meisten leute in meiner umgebung. ich halte diese leute einfach für oberflächlich, dumm, ignorant und völlig brainwashed von den medien. ich mein.. für die meisten anderen mädels ist es sooo wichtig wie sie aussehen und was die anderen (v.a. jungs) von ihnen halten. ich verstehe nicht wieso sich niemand mit seiner eigenen persönlichen entwicklung beschäftigt. ich verstehe nicht wieso niemand von ihnen nach einem höherem sinn im leben sucht. ich verstehe nicht wieso diese leute nicht so einen wissensdrang haben wie ich...ich fühle mich wirklich manchmal von idioten umgeben. ich kann es nicht ausstehen wie sie sich ständig in der öffentlichkeit darstellen müssen. ich will eigentlich nicht arrogant klingen...aber ich weiß in einer gewissen weise stelle ich mich schon über andere menschen.. obwohl ich immer versuche sie respektvoll und neutral zu behandeln. aber ich denke mit dabei immer nur, ihr seid alle so blöd im kopf. dann habe ich aber doch iwie ein schlechtes gewissen solche gedanken zu hegen.
aber ich frag mich halt gibt es denn niemanden der so ist wie ich? jemand der sich nicht vom tv berieseln lässt? jemand der sich gedanken um ernährung und gesundheit macht ( darauf achtet keine glutamate, aspartam usw. zu sich zu nehmen, sich nicht impfen zu lassen, auf fleisch verzichtet, durch sport körper und geist in einklang bringen)? gibt es niemand der sich für naturwissenschaften interessiert ( quantenphysik, relativitätstheorie, stringtheorie usw)? oder jemand, der sich mit spirituellen dingen beschäftigt (luzides träumen, astral reisen und solche dinge)? oder jemand, der sich wirklich interessiert für das, was auf der welt abgeht? wieso es nur eine so kleine elite gibt und der große rest der welt die arschkarte hat? kümmert es denn niemand, dass es bereits unbegrenzte elektrische energie gibt (torusenergie) oder dass es möglich wäre die gesamt menschheit zu ernähren ( vegetarismus ist der ausweg!)...
mit niemand kann ich über das leben philosophieren, weil es einfach kein schwein interessiert bzw. die leute zu faul sind mal ihre grauen zellen anzuwerfen.
das alles macht mich irgendwie zum aussenseiter. ich möchte mich einfach von diesen stupiden leuten abgrenzen.. mein problem dabei ist nur ich kenne keine leute, die so sind wie ich... leute, die bewusst durchs leben gehen. ich fühl mich irgendwie so scheiß allein auf dieser welt... achja ich könnt hier noch so viel mehr schreiben mit was ich mich beschäftige und so weiter, aber ich hab jetzt kein bock mehr...
also ihr da draussen meldet euch

liebe grüße

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26. Mai 2012 um 0:44

Geht mir haargenau so!
Ich mache auch gerade Abi und passe in meinen Jahrgang einfach nicht rein. Das heißt, ich gehe davon aus und hoffe inständig, dass mein Jahrgang wirklich besonders blöd ist und das nicht die Regel ist. Ich freue mich daher wahnsinnig auf meine eigene Wohnung in einer völlig neuen Umgebung und mein Studium und kann nur hoffen, das jetzt alles anders kommt, weil es wirklich furchtbar schwierig für mich geworden ist in den letzten Monaten (eigentlich sogar Jahren, wenn ich ehrlich bin - bzw. es war noch nie wirklich anders).
Ich hab mich immer mit ein paar wenigen abfinden können, die ich dann als meine "Freunde" gesehen habe, aber das waren reine Zweckfreundschaften, die mich im Endeffekt eher belastet als erfüllt haben und von denen ich mich dann auch zurückgezogen habe. Hab halt immer dazugehören wollen, und wenn ich dann dazugehörte, hab ich es irgendwann einfach nicht mehr ausgehalten, die ganze Blödheit und Oberflächlichkeit um mich herum. Und dann habe ich es mir wieder verkackt, weil ich nicht anders konnte.
Wenn ich dann trotz des ganzen Optimismus gegenüber meinem neuen Lebensabschnitt wieder nicht gesellschaftstauglich bin, weiß ich echt nicht mehr weiter, denn ich ertrage das momentan nur deshalb einigermaßen gut, weil ich mich auf die Hoffnung stütze, dass es hauptsächlich an meiner kleinstädtischen Umgebung liegt, denn ich hab wirklich viel reflektiert und analysiert, wie man sich verhalten muss, um in der Kommunikation mit "normalen" Leuten zu funktionieren (mir sind da wirklich unheimlich witzige, faszinierende und absurde Dinge aufgefallen). Zwischenzeitlich hab ich mir wohl mal zu viel Mühe gegeben, sodass es sehr unauthentisch war, aber eigentlich kann ich inzwischen recht selbstsicher auftreten, ohne mich zu sehr zu verstellen.

Ich könnte noch viel mehr erzählen, musste meinen Beitrag schon kürzen aber was wolltest du eigentlich wissen? Hab grad noch mal nach deiner Kernfrage gesucht aber keine gefunden naja vielleicht hilft es dir ja schon zu wissen dass es noch ähnliche Exemplare gibt (oder das war sogar die Intention).

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26. Mai 2012 um 13:49

Du musst deinen eigenen Weg finden
@jsbrie @bourreesuivi

...hey, da ihr zwei ungefähr an dem selben "leidet", beziehe ich mich mal auf euch beide, ich hoffe, dass es den Threaderöffner nicht stört... ;o)
Nun, ich wollte eigentlich nur "hier" schreien, mir gehts seit Jahren (!!) genauso, nur dass ich keine 18 mehr bin, sondern i-wo zw. 30 u. 40...und das ich kein Abi habe. Das glaube ich, spielt aber auch keine wesentliche Rolle.
Ich bin oft recht einsam, obwohl ich genügend Kontakte nach aussen haben könnte und manchmal auch habe, aber im Großen und Ganzen komme ich damit nicht so gut klar. Gespräche langweilen mich oft, weil viele sich nur halbherzig mit bestimmten Dingen befassen und ich i-wie schon mehr darüber weiss..meistens tu ich aber so, als wüsste ich es eben nicht, um nicht rechthaberisch oder arrogant rüberzukommen. Wirklich tiefgründige Gespräche hatte ich in meinem Leben zwar schon, aber die Menschen dazu sind nun schon recht lange aus meinem Leben verschwunden, sie waren halt aus meiner Jugendzeit.
Je "erwachsener" alle werden, desto sinnfreier werden oft sowieso auch die Gesprächsthemen, vllt fehlt dann der jugendliche Idealismus noch mehr oder jeder ist irgendwie in der Routine des Alltags gefangen, ich weiss es nicht.
Es scheint aber auch einfach Menschen zu geben, die eben andere Prioritäten haben, denen es wichtig ist, innerhalb der gegebenen "Grenzen" das beste aus ihrem Leben zu machen, während andere sich Gedanken machen, wie dieses oder jenes zu verändern sei.
Es ist mitunter nichtmal (nur) ne Frage der Intelligenz, sondern vllt eher eine Charakterfrage, vllt gibts ja die geborenen "Revoluzzer" ;o)
Nun, Spaß beiseite, es wird denke ich, für euch beide nicht einfacher. Je älter man wird, desto mehr fällt eventuell auf, dass alle nur im Trott mitlaufen und sich keine großartigen Geanken machen, warum was wie läuft oder auch nicht läuft. Im übrigen, ohne politisch weren zu wollen, wird uns Deutschen eh im Besonderen nachgesagt. Wir jammern ja auch eher, als wirklich was zu verändern. Vllt gar eine Mentalitätsfrage?
Möchte aber deshalb nun nicht jedem in unserem Land absprechen, dass die Tiefgründigkeit im Denken fehle, ich tippe da eher auf Bewuemlichkeit. Vielleicht manchmal auch Feigheit, sich mit manchen Dingen auseinanderzusetzen und zu verändern.
Jeder muß seinen Weg für sich im Leben finden - und es gibt immer Menschen, die diesen Weg kreuzen und dann wichtig für einen werden, Freunde, der/die Partner/in, Arbeitskollegen, Chefs usw. ... bei manchen stimmt dann vllt die Chemie und man kann mit ihnen auch gut reden u. philosophieren bzw. eben eine "Wellenlänge" spüren.
Ich hoffe, dass ihr diesen Weg finden werdet, ich suche ihn leider immer noch, aber ich habe wenn auch nur episodisch gute Freunde und Bekanntschaften in meinem Leben haben dürfen...leider bringen zu tiefgründige Begegnungen mitunter auch eine gewisse Schwere und Melancholie mit sich, nämlich dann, wenn der Spass des Lebens dabei abhanden kommt und alles nur noch intellektualisiert wird. Von daher ist ein "oberflächlicher" Mensch, der aber lebenslustig und fröhlich, ja unbefangen ist, mitunter auch nicht schlecht an meiner Seite gewesen...

Das waren mal so meine Gedanken dazu...obs wohl was bringt, die hier aufgeschrieben zu haben? ;o)

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26. Mai 2012 um 15:53
In Antwort auf stacey_12629638

Du musst deinen eigenen Weg finden
@jsbrie @bourreesuivi

...hey, da ihr zwei ungefähr an dem selben "leidet", beziehe ich mich mal auf euch beide, ich hoffe, dass es den Threaderöffner nicht stört... ;o)
Nun, ich wollte eigentlich nur "hier" schreien, mir gehts seit Jahren (!!) genauso, nur dass ich keine 18 mehr bin, sondern i-wo zw. 30 u. 40...und das ich kein Abi habe. Das glaube ich, spielt aber auch keine wesentliche Rolle.
Ich bin oft recht einsam, obwohl ich genügend Kontakte nach aussen haben könnte und manchmal auch habe, aber im Großen und Ganzen komme ich damit nicht so gut klar. Gespräche langweilen mich oft, weil viele sich nur halbherzig mit bestimmten Dingen befassen und ich i-wie schon mehr darüber weiss..meistens tu ich aber so, als wüsste ich es eben nicht, um nicht rechthaberisch oder arrogant rüberzukommen. Wirklich tiefgründige Gespräche hatte ich in meinem Leben zwar schon, aber die Menschen dazu sind nun schon recht lange aus meinem Leben verschwunden, sie waren halt aus meiner Jugendzeit.
Je "erwachsener" alle werden, desto sinnfreier werden oft sowieso auch die Gesprächsthemen, vllt fehlt dann der jugendliche Idealismus noch mehr oder jeder ist irgendwie in der Routine des Alltags gefangen, ich weiss es nicht.
Es scheint aber auch einfach Menschen zu geben, die eben andere Prioritäten haben, denen es wichtig ist, innerhalb der gegebenen "Grenzen" das beste aus ihrem Leben zu machen, während andere sich Gedanken machen, wie dieses oder jenes zu verändern sei.
Es ist mitunter nichtmal (nur) ne Frage der Intelligenz, sondern vllt eher eine Charakterfrage, vllt gibts ja die geborenen "Revoluzzer" ;o)
Nun, Spaß beiseite, es wird denke ich, für euch beide nicht einfacher. Je älter man wird, desto mehr fällt eventuell auf, dass alle nur im Trott mitlaufen und sich keine großartigen Geanken machen, warum was wie läuft oder auch nicht läuft. Im übrigen, ohne politisch weren zu wollen, wird uns Deutschen eh im Besonderen nachgesagt. Wir jammern ja auch eher, als wirklich was zu verändern. Vllt gar eine Mentalitätsfrage?
Möchte aber deshalb nun nicht jedem in unserem Land absprechen, dass die Tiefgründigkeit im Denken fehle, ich tippe da eher auf Bewuemlichkeit. Vielleicht manchmal auch Feigheit, sich mit manchen Dingen auseinanderzusetzen und zu verändern.
Jeder muß seinen Weg für sich im Leben finden - und es gibt immer Menschen, die diesen Weg kreuzen und dann wichtig für einen werden, Freunde, der/die Partner/in, Arbeitskollegen, Chefs usw. ... bei manchen stimmt dann vllt die Chemie und man kann mit ihnen auch gut reden u. philosophieren bzw. eben eine "Wellenlänge" spüren.
Ich hoffe, dass ihr diesen Weg finden werdet, ich suche ihn leider immer noch, aber ich habe wenn auch nur episodisch gute Freunde und Bekanntschaften in meinem Leben haben dürfen...leider bringen zu tiefgründige Begegnungen mitunter auch eine gewisse Schwere und Melancholie mit sich, nämlich dann, wenn der Spass des Lebens dabei abhanden kommt und alles nur noch intellektualisiert wird. Von daher ist ein "oberflächlicher" Mensch, der aber lebenslustig und fröhlich, ja unbefangen ist, mitunter auch nicht schlecht an meiner Seite gewesen...

Das waren mal so meine Gedanken dazu...obs wohl was bringt, die hier aufgeschrieben zu haben? ;o)

Ich nehme mir mal raus,
mich für deine Stellungnahme zu bedanken. Alle Gedanken, die du ausgedrückt hast, sind für mich gut nachvollziehbar und eigentlich auch schon vertraut. Mir ist dadurch aber noch etwas klarer geworden, dass es gar nicht mal so sehr die Oberflächlichkeit ist, die mich so frustriert, denn ich kann mich eigentlich allgemein ganz gut unterhalten über Vieles. Es ist vielmehr die Unvollkommenheit der Freundschaften selbst. Da ist so viel Falschheit drin, so viel Unaufrichtigkeit und auch richtige Gemeinheiten. Bei den meisten Leuten in meinem Umfeld habe ich den Eindruck, sie können sich eigentlich gar nicht leiden und haben nur zu große Angst vorm Alleinsein. Die habe ich im Prinzip auch, nur kann ich mich trotzdem nicht zu diesen unechten Freundschaften durchringen.
Deshalb hoffe und glaube ich auch, dass es woanders nicht so schlimm ist. Oberflächlichkeit und Einfachheit findet man überall in Massen, das ist mir klar. Aber ein bisschen weniger Hinterlist und mehr Ehrlichkeit sind doch drin, oder nicht?

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9. Juni 2012 um 2:34

Huhu
im Prinzip bin ich nicht überdurchschnittlich intelligent. ich bin auf einer Realschule und hätte es aber sich aufs Gymnasium geschafft. Ich bin ein Durchschnittsschüler. dazu bin ich auch noch auf einer Mädchenschule... meiner Meinung nach ziehen sich die anderen 32 Schülerinnen in meiner Klasse gleich an und sind auch vom Charakter und vom Denken kein bisschen anders. ich glaube manchmal ich bin die einzige die denkt. ich meine, wirklich über alles nachdenkt, wie zum Beispiel über die Evolution, Relativitätstheorie, Ursprungstheorien... Verschweigt uns der Staat etwas? Waren es am 9/11 wirklich Terroristen oder steckt doch der Staat dahinter? Mich interessiert so etwas. Kony 2012? - klar. alles Lügen. Wenn ich mich mit jemanden in meiner Klasse unterhalte meine ich manchmal mich mit einem Kindergartenkind zu sprechen, besonderst wenn er mir nicht glauben will das der Mensch von "Affen" stammt. Und wenn sie anfangen sich über DSDS oder Germany's next Topmodel zu unterhalten entspricht das einfach nicht meinem Niveau. Wenn ich dann frage, was sie nach dem Realschulabschluss machen wollen, haben sie keine Ahnung. Einige beitzen ehrlich gesagt wirklich das IQ eines Steines. Mal ein Beispiels-Dialog:

"Warum isst du eigentlich kein Fleisch?"
"Warum isst du Fleisch?" -ich
"Weils gut schmeckt."
"Und wenn ich dir sage das wegen deinem Frühstück Tiere sterben?"-ich
"Ach komm, nerv nicht"

Selbstgespräch meiner Schwester während ich anwesend bin:
"Oh mein Gooooott, wie kann man nur Vegetarier sein... total unnötig. Fleisch schmeckt soooooo gut. Jeden Tag ohne Fleisch ist ein verschwendeter Tag" *isst ein Döner*

Mein Vater hat kürzlich einen Film über Umweltschutz angeschaut und mein jetzt er wär DER Mann der die Erde schützen kann. Trotzdem lässt er sein Laptop Tag und Nacht an.
Trotzdem laesst er in der Arbeit das Licht nach Feierabend an.
Trotzdem hat er Energieverbrauchende Elektromonster zu Hause.
Und dann lacht er mich aus wenn ich ihm erzaehle ich sei auch deshalb Vegetarier, weil ich etwas fuer die Umwelt tun will (und der 3. Welt). Ich habe mir richtig viele Doku-Filme angeschaut in denen es um Umwelt, Tieren und sem Staat geht: Eine unbequeme Wahrheit; Erthlings; Zeitgeist. <- musst du mal anschauen (:
Ich bin jetzt ein bisschen vom Thema abgekommen, Du verstehst aber was ich meine, oder?

Sorry, wegen den Rechtschreibfehlern :$
Romi (13)

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4. Oktober 2012 um 12:58

Nicht anders nur stur
Alleine wenn ich deinen Text lese geht mir das "Gimpfte auf". Bitte entschuldige, du scheinst wirklich nicht dumm zu sein und ich bin deiner Meinung dass man sich nicht der Menge anschließen muss um glücklich zu sein und das man etwas gegen die Probleme der welt tun muss und auch kann aber alles mit Maß und Ziel.

Du beschwerst dich dass sich keiner Gedanken über die dritte Welt macht und du eigentlich helfen willst und alle um dich so ignorant sind. Aber ich bin mir 100% sicher dass du ein Handy, einen Laptop etc besitzt. Weißt du das dafür in Amerika arme kleine Kinder in Stollen geschickt werden um eine bestimmte Qualität an edelmetallen die sich in diesen geräten befinden zu bergen? So gescheit wie du bist weißt du es sicher und besitzt trotzdem diese Dinger. Dementsprechen ist die Aussage von dir scheinheilig und eine Doppelmoral. Entweder ganz oder gar nicht.

Intelligenz bedeutet auch dass man so lebt wie man selbst leben möchte und aber die Entscheidungen anderer Menschen ihr eigenes Leben so zu gestalten wie sie wollen auch zu akzeptieren.

Vegetarier(dein Thema): Ich esse Fleisch. Wieso? 1) weil es mir schmeckt. 2) weil mein Körper es braucht. Ich bin der Meinung das die Evolution uns nicht ohne Sinn zu allesfressern gemacht hat. Mag ich Tiere? ja. Weiß ich das Tiere sterben wenn ich Fleisch esse? Ja. Aber verurteilt man einen Löwen wenn er ein Zebra reißt? Nein, weil es natürlich ist. Habe ich schon ein Tier geschlachtet. Ja, also weiß ich auch wo das Fleisch herkommt und was man dafür tun muss. Ich finde man muss nicht jeden Tag Fleisch konsumieren und man sollte auf die Qualität achten. Es ist mir wichtig kein Billigzeug zu essen und zu wissen dass das Tier vorher nicht gelitten hat. Nur weil ich Tiere mag werde ich nicht auf meinen natürlichen Instinkt Fleisch zu essen verzichten. Genügend Argumente für dich?


Sicher gibt es genügend Vollpfosten auf unserer Welt aber hast du eigentlich auch schon mal überlegt deine Ansprüche hinten an zu stellen und auf andere zu zugehen und wirklich mit ihnen darüber zu sprechen wieso sie so reagieren wie sie es eben tun? Ich denke Sokrates war es (schlag mich tot wenn es doch sein Lehrmeister oder einer seiner Schüler war ich bin mir nicht mehr ganz sicher) der anderen Leute immer ermöglicht hat ihre eigene Intelligenz durch seine stumme Anleitung zu entdecken. Er sagte immer wenn du selbst nur redest wie kannst du dann zuhören? Ich rate dir einmal zu lernen wie man zuhört bevor du zu urteilen anfängst!!! Nimm dich und deine wirkliche Arroganz anderen lebewesen gegenüber zurück und du wirst sehen nicht alle auf der Welt sind Idioten.

Noch was: Nur weil man etwas könnte, heißt dass nicht das man es auch mögen muss. Ich habe auch Jus studiert mit Bestnoten und habe aber abgebrochen. Nicht weil ich zu dumm war, sondern weil mein Interesse nicht da war, mein Herz nicht daran hing. Jetzt arbeite ich mit meinem Hund bei der Rettungshundebrigarde in meiner Freizeit und fix angestellt bin ich bei der Straßenverwaltung. Viel Hirn brauchst du für beides nicht, aber ich stehe jeden Tag auf und bin glücklich darüber arbeiten zu dürfen. Das ist es was zählt. Nicht was man könnte sondern was man will.

Auch wenn man dazu fähig ist Quantenphysiker zu werden, so muss man es noch lange nicht interessant finden und in sein Leben integrieren. Wenn das Herz nicht will hat das Hirn nicht viel zu sagen.

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