Anzeige

Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Bin eigtl komplett allein

Letzte Nachricht: 23. Februar 2015 um 15:43
U
urs_987025
21.02.15 um 20:36

Hei Leute,
Vllt erkennen sich ja manche da wieder, vllt ja auch nicht.
Ich bin seit 2 Jahren in einer Beziehung, die klappt aiuch eigtl ganz gut. Hin und wieder Stress/Streiterein sind ja auch normal.
Aber das ist nicht der Grund, weshalb ich diese Diskussion starte. Es ist eher so, dass ich keine Freunde habe. Ja es klingt komisch, aber das ist so.
Ich hatte schon Freundschaften, aber oftmals haben die sich als die falschen herausgestellt. Als ich dann auf einer andere Schule gewechselt bin, um mein Abi zu machen, kannte ich niemanden dort und der Kontakt zu meiner damalien besten Freundin brach ab, obwohl wir echt versucht haben, dass das nicht geschehen sollte.
Auf der Schule gab es dann zwar so kleine Freundschaften, aber das waren Mädchen, mit denen ich so gut wie nichts gemeinsam hatte und die haben dann eh hinter meinem Rücken geredet. Moment studiere ich und bin mit meinem Freund zusammen und verbringe am Wochenende auch viel Zeit mit ihm, aber die restliche Woche sieht dann bei mir mehr so aus, dass ich dann bei mir im Zimmer allein bin und Musik höre, lerne, was im TV schaue und so was halt.
Meine Mutter hält mich schon für unnormal, weil ich nie rausgehe, außer ich will zu meinem Freund oder zur Uni. Wenn ich dann jemanden aus meiner ehemaligen Schule sehe, dann rede ich auch mit denen, aber Freunde sind das j auch nicht.

Meine Frage ist jetzt eher, ob ich das alles hier nur überdramatisiere und mir unnötig sorgen mache oder ob ich wirklich total unnormal bin.

Mehr lesen

J
juhana_12471265
21.02.15 um 22:35

Frage
Hi,
darf ich fragen wie du selbst, abseits deiner Sorge unnormal zu sein, zu diesem Thema stehst?
Also bist du eigentlich eh jemand, der gern seine Ruhe hat oder willst du eigentlich ganz viel unternehmen und kannst nicht?
MfG
noegnuD

Gefällt mir

U
urs_987025
21.02.15 um 22:50
In Antwort auf juhana_12471265

Frage
Hi,
darf ich fragen wie du selbst, abseits deiner Sorge unnormal zu sein, zu diesem Thema stehst?
Also bist du eigentlich eh jemand, der gern seine Ruhe hat oder willst du eigentlich ganz viel unternehmen und kannst nicht?
MfG
noegnuD

Klar, darfst du
Also, ich mag beides gern. Ich habe gerne meine Ruhe, aber auch gerne Gesellschaft um mich herum.
Ich geh auch raus, aber halt mit den Freunden meines Freundes. Ich habe nicht so viel mit ihnen zu tun, aber reden kann ich mit ihnen.

Hätte, ich wahrscheinlich noch erwähnen sollen

Gefällt mir

J
juhana_12471265
21.02.15 um 23:37
In Antwort auf urs_987025

Klar, darfst du
Also, ich mag beides gern. Ich habe gerne meine Ruhe, aber auch gerne Gesellschaft um mich herum.
Ich geh auch raus, aber halt mit den Freunden meines Freundes. Ich habe nicht so viel mit ihnen zu tun, aber reden kann ich mit ihnen.

Hätte, ich wahrscheinlich noch erwähnen sollen

Kenne ich
Danke für die Antwort
Ich frage deshalb, weil mich deine Schilderungen extrem an mich selbst erinnern.
In der Schule hatte ich zwar noch extrem viele Freunde aber ab diesem Moment ging es ziemlich rapide bergab.

Inzwischen habe ich meine Freundin und meinen besten Freund, das war es.
Noch zwei, drei Leute, mit denen ich online zu tun habe aber das sind eher Kumpels als wirkliche Freunde.
Meine Familie meinte auch oft, dass das zu wenig sei aber ich war mit dieser Situation immer recht zufrieden.
Lediglich, wenn meine Freundin mal nicht für mich da ist, frage ich mich manchmal ob ich nicht mehr Menschen um mich herum brauche. Und auch mir geht es so, dass ich gerne Gesellschaft habe, allerdings suche ich sie nicht aktiv.

In deinem ersten Post hast du über "falsche Freunde" geschrieben. Sind eben die vielleicht der Grund, das du inzwischen einfach zu wählerisch bist? Genau DAS ist es nämlich bei mir. Lieber ein guter Freund, als zehn schlechte.
Würdest du selbst sagen, dass du aufgrund deiner Erfahrungen inzwischen einfach zu vorsichtig bist?
Dann ist deine Situation nämlich überhaupt nicht "unnormal"

Gefällt mir

Anzeige
U
urs_987025
22.02.15 um 11:29
In Antwort auf juhana_12471265

Kenne ich
Danke für die Antwort
Ich frage deshalb, weil mich deine Schilderungen extrem an mich selbst erinnern.
In der Schule hatte ich zwar noch extrem viele Freunde aber ab diesem Moment ging es ziemlich rapide bergab.

Inzwischen habe ich meine Freundin und meinen besten Freund, das war es.
Noch zwei, drei Leute, mit denen ich online zu tun habe aber das sind eher Kumpels als wirkliche Freunde.
Meine Familie meinte auch oft, dass das zu wenig sei aber ich war mit dieser Situation immer recht zufrieden.
Lediglich, wenn meine Freundin mal nicht für mich da ist, frage ich mich manchmal ob ich nicht mehr Menschen um mich herum brauche. Und auch mir geht es so, dass ich gerne Gesellschaft habe, allerdings suche ich sie nicht aktiv.

In deinem ersten Post hast du über "falsche Freunde" geschrieben. Sind eben die vielleicht der Grund, das du inzwischen einfach zu wählerisch bist? Genau DAS ist es nämlich bei mir. Lieber ein guter Freund, als zehn schlechte.
Würdest du selbst sagen, dass du aufgrund deiner Erfahrungen inzwischen einfach zu vorsichtig bist?
Dann ist deine Situation nämlich überhaupt nicht "unnormal"

....
Hei, danke erst einmal, dass dich dieser "Fall", iwie interessiert, weil du dich da wiedererkennst

Ja, kann sein, dass aufgrund dieser "falschen Freunde" nicht mehr vertrauen fassen kann. Aber ich bin nicht deswegen wählerisch, weil ich selbst weiß, dass ich selbst auch nicht die beste Freundin, der Welt bin. Aber ja das mit dem Vertrauen spielt eine große Rolle für mich, denn entweder vertraue ich zu wenig oder zu viel.
Es gab auch schon eine potentielle Freundin, sehe die auch ab und zu noch, aber ich weiß wie die tickt und das verunsichert mich, ob ich mit der wirklich mehr zu tun haben will.
Vielleicht denke ich auch ein zu viel nach und versuche deswegen einfach mal nicht locker zu lassen und MEnschen an mich ranzulassen.

Wie war das denn bei dir, als du deine jetzigen beste Freunde kennengelernt hast, hattest du auch anfangs bedenken, ob du denen vertrauen kannst oder war das Freunschaft auf den ersten Blick?

Gefällt mir

J
juhana_12471265
22.02.15 um 16:11
In Antwort auf urs_987025

....
Hei, danke erst einmal, dass dich dieser "Fall", iwie interessiert, weil du dich da wiedererkennst

Ja, kann sein, dass aufgrund dieser "falschen Freunde" nicht mehr vertrauen fassen kann. Aber ich bin nicht deswegen wählerisch, weil ich selbst weiß, dass ich selbst auch nicht die beste Freundin, der Welt bin. Aber ja das mit dem Vertrauen spielt eine große Rolle für mich, denn entweder vertraue ich zu wenig oder zu viel.
Es gab auch schon eine potentielle Freundin, sehe die auch ab und zu noch, aber ich weiß wie die tickt und das verunsichert mich, ob ich mit der wirklich mehr zu tun haben will.
Vielleicht denke ich auch ein zu viel nach und versuche deswegen einfach mal nicht locker zu lassen und MEnschen an mich ranzulassen.

Wie war das denn bei dir, als du deine jetzigen beste Freunde kennengelernt hast, hattest du auch anfangs bedenken, ob du denen vertrauen kannst oder war das Freunschaft auf den ersten Blick?

Vorsicht
Dass du zu viel nachdenkst ist verständlich.
Schlechte Erfahrungen und vielleicht auch Unsicherheit können zu großer Vorsicht führen.
Pass nur auf, dass du nicht ZU vorsichtig wirst.
Habe das auch durchgemacht und habe jedes Gespräch geplant und "gespielt" wie ein Schachspiel, weil ich niemanden zu sehr an mich heranlassen wollte.
Das macht einen auf dauer echt ein wenig fertig.
Bleib vorsichtig, das ist gut so, aber gib den Menschen zumindest eine Chance zu zeigen, ob sie deine Freunde sein könnten

Meinen jetzigen besten Freund habe ich in der Schule kennen gelernt.
Wir waren damals beide ein wenig "anders" und darüber haben wir uns direkt verstanden. Obwohl wie beide viele Freunde hatten waren wir eher ruhige Eigenbrötler und haben uns niemandem wirklich ganz geöffnet.
Bis heute sind wir beste Freunde und selbst wenn wir mal länger nichts miteinander zu tun haben, nimmt keiner es dem anderen krumm. Das ist sehr entspannt und angenehm.

MfG

Gefällt mir

Kannst du deine Antwort nicht finden?

U
urs_987025
22.02.15 um 16:46
In Antwort auf juhana_12471265

Vorsicht
Dass du zu viel nachdenkst ist verständlich.
Schlechte Erfahrungen und vielleicht auch Unsicherheit können zu großer Vorsicht führen.
Pass nur auf, dass du nicht ZU vorsichtig wirst.
Habe das auch durchgemacht und habe jedes Gespräch geplant und "gespielt" wie ein Schachspiel, weil ich niemanden zu sehr an mich heranlassen wollte.
Das macht einen auf dauer echt ein wenig fertig.
Bleib vorsichtig, das ist gut so, aber gib den Menschen zumindest eine Chance zu zeigen, ob sie deine Freunde sein könnten

Meinen jetzigen besten Freund habe ich in der Schule kennen gelernt.
Wir waren damals beide ein wenig "anders" und darüber haben wir uns direkt verstanden. Obwohl wie beide viele Freunde hatten waren wir eher ruhige Eigenbrötler und haben uns niemandem wirklich ganz geöffnet.
Bis heute sind wir beste Freunde und selbst wenn wir mal länger nichts miteinander zu tun haben, nimmt keiner es dem anderen krumm. Das ist sehr entspannt und angenehm.

MfG

Danke
Ich muss dir echt danken, denn das was du bisher geschrieben hast, war richtig hilfreich gewesen für mich.
Ich werde auf jeden Fall anfangen etwas offener zu werden, denn ich will nicht iwann alleine dastehen, wenn ich niemanden mehr hab(außer meine Familie).

Gefällt mir

Anzeige
U
urs_987025
22.02.15 um 16:50

Ich war bisher zufrieden...
... aber in letzten Zeit sprechen mich meine Eltern deswegen oft an und sagen, was denn los ist und warum ich denn immer so allein bin. Und iwann fiel dann der Satz "Du bist nicht normal", da dachte ich dann mir, dass sie vielleicht recht hat, auch wenn ich mich bisher recht wohl gefühlt habe.
Aber ich finde ich selbst eigtl "normal" auch wenn ich niemanden habe.

Gefällt mir

J
juhana_12471265
22.02.15 um 18:22
In Antwort auf urs_987025

Danke
Ich muss dir echt danken, denn das was du bisher geschrieben hast, war richtig hilfreich gewesen für mich.
Ich werde auf jeden Fall anfangen etwas offener zu werden, denn ich will nicht iwann alleine dastehen, wenn ich niemanden mehr hab(außer meine Familie).

Gerne
Bin froh, dass ich ein wenig helfen konnte.
Ich finde es auf jeden Fall richtig, dass du versuchst, dich zu öffnen.
Wie gesagt: Bleib vorsichtig, das ist etwas gutes aber gib den Menschen zumindest eine Chance. Man kann nach einer Chance immer noch sagen "Nee, das ist ein Idiot".

Und noch etwas: Falls das mit den Freunden trotzdem erstmal nicht klappt möchte ich nur betonen, dass das auch nichts schlimmes ist.
Klar, heute sind Ausgeh-Abende mit Freunden "normal" aber nur weil etwas normal ist, ist es nicht automatisch richtig. Deine Eltern wünschen sich Freunde für dich, das ist verständlich.
Aber auch sie würden nicht wollen, dass du mit falschen Freunden abhängst, die dir schaden.
Wie ich schon sagte:
Lieber ein guter Freund als zehn schlechte.

MfG

Gefällt mir

Anzeige
I
iven_12465559
23.02.15 um 15:43


Keine Sorge, das ist nicht abnormal.

Menschen sind sehr unterschiedlich & genauso wie es Menschen gibt, die nicht gern lesen, gibt es auch Leute, denen es relativ schwer fällt, Freundschaften zu schließen & zu führen.
Das heißt nicht, dass das gesund ist, aber es legt dir nahe, dass du dich ganz gezielt darum bemühen musst & dich auch fragen muss, was für eine Form von Freundschaft dir gut tun würde.
Wenn du unter der Woche nichts unternimmst (keine Hobbies etc.) & am Wochenende nur mit deinem Freund rumhängst, dann ist es auch kein Wunder, dass du niemanden kennen lernst, mit dem du dich gut verstehst.
Bei 200 Leuten, mit denen ich quatsche, verstehe ich mit 20 davon relativ gut. Für eine richtige Freundschaft reicht es trotzdem nur bei höchstens einem, weil man ja auch auf einer Wellenlänge sein muss & ähnlichen Umgang mit Freundschaften führen sollte usw.

Nicht aufgeben!

Gefällt mir

Anzeige
Anzeige