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Beziehungsangst - wer noch?

5. April 2005 um 8:03

Ich find meinen Beitrag so genial weil ich einfach richtig gut erklären kann, was in mir los ist, deshalb ein Posting in meinen "Lieblingsbereich ".

Vielleicht geht es Euch auch so? Meldet Euch!

Also, ich HASSE diese Monsterpäärchen, egal wann egal wo, Sie tun mir dann einfach nur total leid, weil ich mit so einer engen ekelhaften Beziehung nur verbinde, dass man sich abkapselt von der Welt, sich mit dem zufrieden gibt was man hat und nicht weiter strebt nach unendlich vielen Dingen...
Für mich ist eine so enge Beziehung einerseits ein "aufgeben" von so vielen Möglichkeiten, sich gehen lassen, sich ändern, zuviel in frühen Jahren verpassen, einstecken, nicht ausleben können und und und....

Ich als Single bekomme am Wochenende regelmässig einen Kollaps wenn ich Sprüche höre wie "Dudu und ich können uns heute NUR 2 Std. sehen" usw. - da bekomm ich einen Krampf. Das von einer Freundin zu hören, die ihren Macker JEDEN Tag sieht, mich aber nur 2mal im Monat - horror...da wird mir speiübel.

Auf der anderen Seite wünsche ich mir einen Partner, der witzig ist, locker, mich ab und an auf den Boden bringt, mich in Ruhe lässt wenn ich mal wieder druchdrehe oder der mit mir Sachen unternimmt, mit Freunden gemeinsam usw. -

Deshalb suche ich mir immer nur Vollidioten aus, wo ich weiß dass es von vorneherein nicht mehr als Sex und nette Komplimente gibt - Männer, mit denen ich eigentlich gar nicht mein Leben teilen will, sondern halt bloß Zeitabschnitte. So bin ich frei. Denn: Ich KANN und LEBE alles alleine - auch sehr gern sogar.

Jeder sollte mal alleine im Leben klarkommen denke ich...
Ist eine positive Erfahrung.

Naja, sobald es dann aber mal einen vernünftigen, netten Mann gibt, der Anstand hat, sich bemüht, schreck ich zurück. Ich rede mir ein "ICH KANN DAS NICHT", weil meine Vergangenheitt auch mi Depressionen und anderen Krankheiten gefüllt war. Wenn der Mann das rausfindet, dann ohjemine. Der ARME.
Er tut mir vorher schon leid, denn er weiß nicht, auf wen (also mich) er sich einlässt, ich bin so ein launischer, schwieriger Mensch, im Prinzip gar nicht geschaffen für eine normale Mann/Frau Beziehung, sondern eher für gar keine.

Im Moment hab ich so einen Fall. Sehr netter, gebildeter Mann (scheint so zumindest), hübsch dazu, aber ich will nix davon wissen weil ich Angst habe, den Kopf zu verlieren.

ICH weiß auch nicht mal mehr, WIE EIN DATE GEHT.....schiebe Panik obwohl es gar nicht soweit ist. Ich ihn aber einfach nett finde und hin- und hergerissen bin. Einerseits keine Lust auf das alles, totale Abneigung, anderseits wer weiß schon, warum nicht. Ich bin MÜDE davon, von diesen Treffen, Dates, danach dem Stress, den Streit oder die Affairen.

Immer Hin- und hergerissen, zwischen zwei Stühlen, dann wieder davonrrennen..so bin ich.

LG ANJUNA

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5. April 2005 um 12:23

Hi Anjuna
Hi, hab hier schon so viel reingeschrieben bezüglich dieses Themas, kannst ja mal bei mir im Profil kucken...

ich kenne das, oh ja sehr gut sogar

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5. April 2005 um 14:01

Du hast einfach nur angst, wieder enttäuscht zu werden....
zwar verständlich, wird dich aber keinen schritt weiterbringen.

leben besteht nunmal aus licht und schatten.

versuche mal locker zu bleiben, ohne schon wieder vor lauter kopfkino amok zu laufen.

alles gute für dich----kitty

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5. April 2005 um 15:17

Dein Beitrag...
ist echt genial

Die meisten Punkte, die du aufgeführt hast... ich kenns auch...

...manchmal leider und manchmal auch "Gott-sei-Dank".

Cest la vie...

Grüßle ff

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5. April 2005 um 16:51

Ich noch.....
also, ich weiß, dass es bei mir dran liegt, dass ich schiss habe, aber ich kenn das sehr gut.

stell dir vor: vor ein paar wochen war ich eine woch skifahren mit einer gruppe, in der 3 pärchen dabei waren: nach der woche dachte ich : nie! die mädels zicken, die männer müssen dann bullibulli machen, ständiges hin & her, wozu das?

und dann: dates! tja, geh mit männern n bier trinken, die wollen mehr, aber was ich will interessiert net. wenn ich dann irgendwann die notbremse ziehe, weil ich nichts empfinde, dann bin ich schuld!

ich bin auch gerne immer wieder single, alleine kann man soviel erleben, auch mit anderen zusammen. ich brauch auch keine notnagelbeziehungen.

LG!

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7. April 2005 um 11:16
In Antwort auf hupfdohle432

Ich noch.....
also, ich weiß, dass es bei mir dran liegt, dass ich schiss habe, aber ich kenn das sehr gut.

stell dir vor: vor ein paar wochen war ich eine woch skifahren mit einer gruppe, in der 3 pärchen dabei waren: nach der woche dachte ich : nie! die mädels zicken, die männer müssen dann bullibulli machen, ständiges hin & her, wozu das?

und dann: dates! tja, geh mit männern n bier trinken, die wollen mehr, aber was ich will interessiert net. wenn ich dann irgendwann die notbremse ziehe, weil ich nichts empfinde, dann bin ich schuld!

ich bin auch gerne immer wieder single, alleine kann man soviel erleben, auch mit anderen zusammen. ich brauch auch keine notnagelbeziehungen.

LG!

Notnagelbeziehung...
...ist gut

Monsterpäärchen ist auch klasse finde ich...

Stimmt schon, viele gehen immer schnell eine neue Beziehung ein, weil sie nicht alleine sein können. Find ich extrem schlimm. Damit wertet man sich meiner Meinung nach ab, nichts ist billiger als das, da können meine ONS auch nicht mithalten.

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7. April 2005 um 12:49
In Antwort auf pattie_12323495

Notnagelbeziehung...
...ist gut

Monsterpäärchen ist auch klasse finde ich...

Stimmt schon, viele gehen immer schnell eine neue Beziehung ein, weil sie nicht alleine sein können. Find ich extrem schlimm. Damit wertet man sich meiner Meinung nach ab, nichts ist billiger als das, da können meine ONS auch nicht mithalten.

*notnägel*
ja, echt arm das, oder?! und die mädels sind manchmal schlimmer als die jungs, weil ich bei manchen den verdacht habe, es geht um miete- teilen und handwerker-im-hause-haben. das ist doch ab und zu ein ons ehrlicher & effektiver *grins*!

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7. April 2005 um 13:19
In Antwort auf hupfdohle432

*notnägel*
ja, echt arm das, oder?! und die mädels sind manchmal schlimmer als die jungs, weil ich bei manchen den verdacht habe, es geht um miete- teilen und handwerker-im-hause-haben. das ist doch ab und zu ein ons ehrlicher & effektiver *grins*!

Jawoll...
...

Natürlich gibt es auch viele andere, aber diesen deinen genannten Part Frauen/Männer finde ich ganz extrem dämlich...

Da nehm ich mir lieber was ich brauche, und den Rest kann ich alleine *stolzbin*.

Achja, ich schleppe auch ein paar Kästen Wasser in den 4.Stock oder baue meine Regale selbst zusammen, ebenso Reparaturen usw. - selbst ist die Frau dafür braich ich IHN nicht.

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7. April 2005 um 14:07
In Antwort auf pattie_12323495

Jawoll...
...

Natürlich gibt es auch viele andere, aber diesen deinen genannten Part Frauen/Männer finde ich ganz extrem dämlich...

Da nehm ich mir lieber was ich brauche, und den Rest kann ich alleine *stolzbin*.

Achja, ich schleppe auch ein paar Kästen Wasser in den 4.Stock oder baue meine Regale selbst zusammen, ebenso Reparaturen usw. - selbst ist die Frau dafür braich ich IHN nicht.

Eeeeeben!
gell, das sind gaaanz schlimme exemplare der gattung "monster-notnagel-trefen-wir-uns-zum-spieleabend-p-ärchen".

ne, dafür brauch ich auch koinen. brauch auch keinen, wie der aktuelle "fall", der nach einem mal biertrinken mir sülzige sms schickt (kotz) und mich eigentlich gar nicht kennt!!!! ich weiß nicht was ich auf so nen kram überhaupt zurückschreiben soll? muss denn DAS sein?
hä?

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7. April 2005 um 14:21
In Antwort auf hupfdohle432

Eeeeeben!
gell, das sind gaaanz schlimme exemplare der gattung "monster-notnagel-trefen-wir-uns-zum-spieleabend-p-ärchen".

ne, dafür brauch ich auch koinen. brauch auch keinen, wie der aktuelle "fall", der nach einem mal biertrinken mir sülzige sms schickt (kotz) und mich eigentlich gar nicht kennt!!!! ich weiß nicht was ich auf so nen kram überhaupt zurückschreiben soll? muss denn DAS sein?
hä?


Also Hupfdohle, Raketenfeger und Anjuna haben sich hier gesucht und gefunden, finde ich spannend

Gegen biertrinkende Männer dir mich mit Komplimenten überhäufen hab ich gar nichts...zuhören, einheimsen, ist doch Balsam für die Seele.

Für alles weitere such Dir einen vernünftigen Mann, der Geld verdient, nicht vom Staat lebt, selbstbewusst ist, sportlich hübsch und witzig ist und ebenso wie Du LEBEN statt VOR SICH HINGEDEIHEN will...

Den gibts nämlich irgendwo da draussen. Meinetwegen warte ich auch noch 10 Jahre und bleibe solang allein.



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7. April 2005 um 14:33
In Antwort auf pattie_12323495


Also Hupfdohle, Raketenfeger und Anjuna haben sich hier gesucht und gefunden, finde ich spannend

Gegen biertrinkende Männer dir mich mit Komplimenten überhäufen hab ich gar nichts...zuhören, einheimsen, ist doch Balsam für die Seele.

Für alles weitere such Dir einen vernünftigen Mann, der Geld verdient, nicht vom Staat lebt, selbstbewusst ist, sportlich hübsch und witzig ist und ebenso wie Du LEBEN statt VOR SICH HINGEDEIHEN will...

Den gibts nämlich irgendwo da draussen. Meinetwegen warte ich auch noch 10 Jahre und bleibe solang allein.



Huhu! wir haben uns gefunden!
ja, hab auch nix dagen......solange sie net gemein werden, wenn es mir zuviel wird......

GANZ GENAU, und einer dessen persönliches highlight der woche es nicht ist, sich ne dvd reinzuziehen.
und einer, bei dem es ohne tamtam einfach passt: bis dahin krieg ich meine zeit auch sehr gut rum, anstatt mich irgendwo dranzuhängen oder einen hinter mir herzuziehen


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7. April 2005 um 14:52
In Antwort auf hupfdohle432

Huhu! wir haben uns gefunden!
ja, hab auch nix dagen......solange sie net gemein werden, wenn es mir zuviel wird......

GANZ GENAU, und einer dessen persönliches highlight der woche es nicht ist, sich ne dvd reinzuziehen.
und einer, bei dem es ohne tamtam einfach passt: bis dahin krieg ich meine zeit auch sehr gut rum, anstatt mich irgendwo dranzuhängen oder einen hinter mir herzuziehen


Jaja...
...DVD Abende, "Fernsehabende", "neeee wir wolln mal zu Hause bleiben" und und und...........

**********gähn**********

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26. Juni 2005 um 17:34

Beziehungsangst
hallo anjuna

was du da schreibst kommt mir super bekannt vor. Bei mir ist es so, das ich es immer nett finde wenn ein Mann etwas mit mir unternimmt und sich für mich interessiert, aber sobald es etwas ernster wird, frag ich mich "wie ich aus der Nummer wieder rauskomm".
Dann "spiel" ich immer die Unnahbare und das treib ich dann solange bis derjenige das Interesse an mir von ganz allein verliert ohne das ich etwas konkretes tun oder sagen muss.
Nach so einer Aktion ärgere ich mich immer selbst über mich, bringt dann aber auch nix mehr.
Irgendiwe stell ich mir eine Beziehung schon ganz nett vor, aber auf der anderen seite kann ichs nicht, bin da auch sehr hin- und hergerissen.

lieben gruß henriette60

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28. Juni 2005 um 8:53
In Antwort auf lily_12323716

Beziehungsangst
hallo anjuna

was du da schreibst kommt mir super bekannt vor. Bei mir ist es so, das ich es immer nett finde wenn ein Mann etwas mit mir unternimmt und sich für mich interessiert, aber sobald es etwas ernster wird, frag ich mich "wie ich aus der Nummer wieder rauskomm".
Dann "spiel" ich immer die Unnahbare und das treib ich dann solange bis derjenige das Interesse an mir von ganz allein verliert ohne das ich etwas konkretes tun oder sagen muss.
Nach so einer Aktion ärgere ich mich immer selbst über mich, bringt dann aber auch nix mehr.
Irgendiwe stell ich mir eine Beziehung schon ganz nett vor, aber auf der anderen seite kann ichs nicht, bin da auch sehr hin- und hergerissen.

lieben gruß henriette60

Nähe und Distanz

Deiner und die anderen Beiträge waren sehr interessant zu lesen, da ich gerade zwei Jahre eine Beziehung mit einem Beziehungsphobiker hinter mir ab. Ich bin voller Wut, Bitterkeit, und inzwischen auch Mitleid. Ich wollte verstehen und habe ein sehr gutes Buch gefunden: "Nah und doch so fern", das sich genau mit den Verhaltenweisen und auch Vorschläge beschäftigt. Ich bin sehr froh um diese Buch, da ich jetzt besser verstehe, was vorging. Es ist deprimierend, denn es wird sich immer wiederholen. Bei ihm ist die Beziehungsangst extrem ausgeprägt, was dazu führt, dass er sich nach 3-4 Monaten neu verliebt und untreu wird, jedoch alles im Heimlichen.Anfangs war ich die Affäre, später waren viele anderen die Affäre und sein Spruch: es ist alles bestens. Inzwischen weiss ich, er hat mich nicht betrogen, um mich zu verlieren, sondern um mit mir zusammensein zu können-sonst wäre es zu nah geworden.Deshalb vielleicht auch seine Wut, als ich es nach vielen Lügen und Frauen beendete:und ich liebe ihn über alles (es ist ein Jahr her und ich bin noch nicht drüber). Dazu muss ich sagen, dass ich Monsterpäärchen auch beängstigend finde. In der Verliebtheitsphase sucht man nach Nähe, aber unsere Eigenständigkeit sollten wir unbedingt beibehalten. Ohne das geht es auf Dauer nicht.Kurz zu mir:
Meine erste Beziehung war mir zu eng und dauerte deshalb auch nur zwei Jahre. Meine zweite über 15 Jahre. Beide Partner müssen ihr MAss an Distanz und Nähe finden. Wenn ich aber vor jeglicher Nähe zurückschrecke und mich doch gleichzeitig danach sehne, finde ich das problematisch. Und Erfahrungsggemäss beschränkt sich das nicht nur auf die Partnerschaft, sondern setzt sich oft auch in Freundschaften fort. Aber wie bei jeder Angst- und es ist eine Angst: vor Verletzung, nicht geliebt zu werden,... gibt es professionelle Hilfe. Es hängt auch stark mit dem Vertrauen zusammen.
Im Rückblick finde meine Beziehung mit dem Beziehungsphobiker sehr traurig. Ich habe viel versucht, mich auch stark zurückgenommen in meinem Bedürfnis ihn zu sehen (höchstens 1-2 mal pro Woche, manchmal auch 3 Wochen nicht- er "brauchte seine Freiheiten") und bin immer (trotzdem) gescheitert. Die Autoren schreiben: 'Wenn die Beziehung schlecht läuft, fühlt sich der Beziehungsphobiker nicht wohl, aber so richtig schlecht fühlt er sich erst, wenn die Beziehung richtig gut läuft.' Und so war es auch, wenn alles schön war, musste er sich in jemand anderen verlieben.
Ich glaube, oder will glauben, dass man lernen kann damit umzugehen und es tut gut zu lesen, wie ehrlich ihr zu Euren Gefühlen und Euren Zwiespalt steht. Mein Ex behauptet nämlich, er hat kein Beziehungsproblem, obwohl ich inzwischen weiss, dass er keine Beziehung mehr als ein paar Monate ohne Auszeit (werden von ihm vorgeschlagen) und anderen Frauen durchhält. Er gab mir an der Trennung alle Schuld, obwohl er mich total belog und betrog- und das finde ich unfair. Vielleicht hätte ich durchgehalten und es nochmal versucht, wäre er ehrlich gewesen auch bzgl. seiner zwiespältigen Gefühle und Untreue (ich hatte ihm ja schon genug verziehen). Allerdings vermittelt er jeder Frau anfangs das Gefühl,
er will eine feste Beziehung und kann sie auch führen - bei mir kam mit der Zeit die Enttäuschung über diese Lüge, inzwischen bin ich überzeugt: das ist seine Sehnsucht und ihm Rausch der Verliebens, glaubt er, er schafft es. Aber es ist ein Teufelskreis und da rauszukommen ist nicht leicht.


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6. Juli 2005 um 16:16

Ich denke
es liegt eher da dran, dass man mit "deutschen" Männern keine Beziehung führen kann. Sie sind langweilig und wissen meistens nicht was sie wollen!
Ich möchte nicht sagen, dass ALLE dtsch. Männer so sind, es gibt mit Sicherheit auch welche, die das Gegenteil beweisen.
Naja, andererseits muss ich sagen, dass du extrem verkrampft bist. Eine Beziehung sollte nicht verkrampft und verbissen angegangen werden. Denkst du nicht, dass du vielleicht ein Problem mit dir selbst hast?? Echt nicht böse gemeint, aber was ist so schlimm dran, ein verliebtes Paar auf der Strasse zu sehen? Ist das vielleicht der Neid im Menschen, der selber leider Gottes Probleme damit hat, eine Beziehung zu führen??
Nimm meinen Beitrag bitte nicht böse auf, das meine ich gar nicht so, aber es wundert mich eben Menschen zu sehen, die in aller erster Linie Probleme mit seiner eigenen Persönlichkeit haben und das nicht merken.
Ich muss noch dazu sagen, dass es nichts schöneres gibt, als einen Partner zu haben, den man liebt (bzw.geliebt wird) und mit dem man über Gott und die Welt diskutieren kann und mit dem man auch körperliche Lust und Leidenschaft austauschen kann!

LG Mina

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26. Juli 2005 um 9:46
In Antwort auf agrona_12091260

Nähe und Distanz

Deiner und die anderen Beiträge waren sehr interessant zu lesen, da ich gerade zwei Jahre eine Beziehung mit einem Beziehungsphobiker hinter mir ab. Ich bin voller Wut, Bitterkeit, und inzwischen auch Mitleid. Ich wollte verstehen und habe ein sehr gutes Buch gefunden: "Nah und doch so fern", das sich genau mit den Verhaltenweisen und auch Vorschläge beschäftigt. Ich bin sehr froh um diese Buch, da ich jetzt besser verstehe, was vorging. Es ist deprimierend, denn es wird sich immer wiederholen. Bei ihm ist die Beziehungsangst extrem ausgeprägt, was dazu führt, dass er sich nach 3-4 Monaten neu verliebt und untreu wird, jedoch alles im Heimlichen.Anfangs war ich die Affäre, später waren viele anderen die Affäre und sein Spruch: es ist alles bestens. Inzwischen weiss ich, er hat mich nicht betrogen, um mich zu verlieren, sondern um mit mir zusammensein zu können-sonst wäre es zu nah geworden.Deshalb vielleicht auch seine Wut, als ich es nach vielen Lügen und Frauen beendete:und ich liebe ihn über alles (es ist ein Jahr her und ich bin noch nicht drüber). Dazu muss ich sagen, dass ich Monsterpäärchen auch beängstigend finde. In der Verliebtheitsphase sucht man nach Nähe, aber unsere Eigenständigkeit sollten wir unbedingt beibehalten. Ohne das geht es auf Dauer nicht.Kurz zu mir:
Meine erste Beziehung war mir zu eng und dauerte deshalb auch nur zwei Jahre. Meine zweite über 15 Jahre. Beide Partner müssen ihr MAss an Distanz und Nähe finden. Wenn ich aber vor jeglicher Nähe zurückschrecke und mich doch gleichzeitig danach sehne, finde ich das problematisch. Und Erfahrungsggemäss beschränkt sich das nicht nur auf die Partnerschaft, sondern setzt sich oft auch in Freundschaften fort. Aber wie bei jeder Angst- und es ist eine Angst: vor Verletzung, nicht geliebt zu werden,... gibt es professionelle Hilfe. Es hängt auch stark mit dem Vertrauen zusammen.
Im Rückblick finde meine Beziehung mit dem Beziehungsphobiker sehr traurig. Ich habe viel versucht, mich auch stark zurückgenommen in meinem Bedürfnis ihn zu sehen (höchstens 1-2 mal pro Woche, manchmal auch 3 Wochen nicht- er "brauchte seine Freiheiten") und bin immer (trotzdem) gescheitert. Die Autoren schreiben: 'Wenn die Beziehung schlecht läuft, fühlt sich der Beziehungsphobiker nicht wohl, aber so richtig schlecht fühlt er sich erst, wenn die Beziehung richtig gut läuft.' Und so war es auch, wenn alles schön war, musste er sich in jemand anderen verlieben.
Ich glaube, oder will glauben, dass man lernen kann damit umzugehen und es tut gut zu lesen, wie ehrlich ihr zu Euren Gefühlen und Euren Zwiespalt steht. Mein Ex behauptet nämlich, er hat kein Beziehungsproblem, obwohl ich inzwischen weiss, dass er keine Beziehung mehr als ein paar Monate ohne Auszeit (werden von ihm vorgeschlagen) und anderen Frauen durchhält. Er gab mir an der Trennung alle Schuld, obwohl er mich total belog und betrog- und das finde ich unfair. Vielleicht hätte ich durchgehalten und es nochmal versucht, wäre er ehrlich gewesen auch bzgl. seiner zwiespältigen Gefühle und Untreue (ich hatte ihm ja schon genug verziehen). Allerdings vermittelt er jeder Frau anfangs das Gefühl,
er will eine feste Beziehung und kann sie auch führen - bei mir kam mit der Zeit die Enttäuschung über diese Lüge, inzwischen bin ich überzeugt: das ist seine Sehnsucht und ihm Rausch der Verliebens, glaubt er, er schafft es. Aber es ist ein Teufelskreis und da rauszukommen ist nicht leicht.


Nähe-Distanz Problem
Bin gerade auch in einer ähnlichen Situation. Habe mich in vielen Dingen Deines Berichtes wiedergefunden, einige Dinge haben mir auch Angst gemacht. Bin seit 4 Monaten mit einem Mann "zusammen". Ich kam gerade aus einer langen Beziehung und lernte ihn duch einen Zufall kennen. Wußte von Anfang an, dass er keine Beziehung eingehen kann. Das war am Anfang auch i.O. für mich. Ich kam ja auch gerade aus einer langen Beziehung und nahm es als Ablenkung. Nur dass ich mich mit jedem Treffen mehr und mehr in ihn verliebte. Wir sehen uns seit 4 Monaten nur 1 mal am Wochenende und tel. in der Woche 1x. Er sagt immer, dass er sich total auf mich gefreut hat, will aber am nächsten Mittag immer wieder weg. Ich würde auch mal gern länger bei ihm sein (Video gucken, Fahrrad fahren etc.) Wir sprachen auch darüber, dass wir uns treu sind bei dem was wir haben. Ich kann das mit der Zeit aber nicht mehr mitmachen. Es tut immer so weh, wenn er wieder weg ist. Er macht immer viele Versprechungen und sagt, dass wir uns ja auch in der Woche sehen können usw., aber dazu kommt es dann doch nie. Ich glaube in diesem Moment meint er die Dinge auch so, wie er sie sagt, aber dann wird es ihm zu viel. Er hat eine lange Beziehung hinter sich, in der er sich aufgeg. hat, nur noch für sie gelebt. Nach der Trennung hat er lange Therapie gemacht. Ich überlege immer hin und her, wie lange ich das noch angucken soll. Wenn wir uns sehen, bin ich immer so glücklich (oder wenn er anruft). Will ihn ja auch nicht bedrängen. Hat es Sinn, einfach noch Zeit zu lassen und zu sehen, ob sich was ändert?

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4. September 2007 um 19:52

Die angst vor der bindung
liebe anjuna!
ich weiß nicht wie lang es her ist, als du diesen text geschrieben hast, aber ich kan dir eins versichern, ich fühle GENAU das selbe wie du.
der einzige unterschied ist, das mir das gerehde meiner freundinnen nicht auf die nerven geht, sondern mich traurig macht, das ich nicht in der lage bin, eine`normaleBeziehung zu einem mann auf zu bauen.
es scheint wie verhext das ich nur an gottverdammte vollidioten gelange, die meistens sowieso nur oberflächlich interesse an mir haben.
doch dann muss ich feststellen das ich ihn mir selber rausgesucht habe, und den verschmäht habe, der wirklich interesiert war.
es scheint wie ein schutzorganismus in mir zu wohnen, der mir diese männer raus sucht, denn von denen kann ich ja nicht verletzt werden.
bei denen muss ich keine angst um meinen kopf machen, muss keine angst vor dem wirklichen verletzt weden haben, und brauche keine angst um meine freiheit haben!
manschmal wird es bei mir so extrem, das ich mich überwinden muss, den mann, der mich gerade umarmt und offensichtlich wahres interesse hat, nicht mit körpergewalt von mir zu stoßen.
also zwei arten von männern lasse ich inderekt an mich ran:
1) der, wo ich spühre das er selber zu keinen engen bindung fähig ist,(aus welchen gründen auch immer). und es högstens zu einer kleinen affaire langt.
oder
2) der, der 100% nichts von mir will

ich habe gerade einen text auf der seite von `brigitte.de-beziehung: die bindungsangst der frauen`
gefunden.
wenn du noch genauso fühlst, solltest du es dir auf jeden fall durch lesen.
bei mir hat es 100% gestimmt.
lg arwen

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25. März 2008 um 17:20

Beziehungsangst..
Ich habe mir deinen Eintrag einfach mal durchgelesen und mir fast gedacht, dass der doch eigentlich genau so gut von mir hätte sein können. Also be ich mir mal viele Gedanken dazu gemacht (da ich momentan sowieso in einer ähnlichen Situation bin.)
Nun, ich denke, dass Beziehungsangst ein Phänomen unserer Zeit ist, das es in der Form vorher eigentlich nicht gab. Oder auf jeden Fall nicht so stark. Das liegt unter anderem an dem Individualismus in unserer Gesellschaft: Der Einzelne ist wichtig, der Einzelne ist etwas besonderes, der Einzelne soll sich entwickeln und sein Leben gestalten, blabla (und das während unsere Regierungen uns auf Humankapital reduzieren ..).
Aber was ist der Einzelne tatsächlich auf der Welt? Was kann man den wirklich ganz alleine? Zur Zeit habe ich ein ähnliches Problem wie du auch. Ich habe einen Mann zur Auswahl, der wirklich was im Kopf hat, sehr altruistisch (ich persönlich bin nämlich ein relativ egoistischer mensch ..) und dennoch nicht naiv ist, gut aussieht, sympathisch ist. Und als ich ihn kennen lernte, war ich mir sicher, dass ich dieses Mal jemanden getroffen hatte, mit dem ich lachen und leben kann und in den ich mich vielleicht irgendwann sogar einmal verlieben könnte. Aber ab dem Moment wo er sein Interesse äußerte, antwortete ich aus Reflex: Nein, ich will keine Beziehung, ich würde es wahrscheinlich auf meine besondere Art versauen oder weglaufen - Egal wie, du würdest mich dann mehr hassen als jetzt.
Wieso? Ich mochte diesen Typen doch eigentlich, oder etwa nicht? Ich habe viel darüber nachgedacht und mit 3 Leuten darüber geredet. Und alle haben mir dasselbe gesagt: "Süße, wenn du so weiter machst, kannst du dein Leben genau so gut für die nächsten 60 Jahre im Single-Dasein vorplanen."
Jetzt hätte mich früher so ein Satz genau so zum ausrasten gebracht, wie dich diese "omg, wir sehen uns nur 2 st."-Sätze (die mich übrigens auch immer sehr aufregen, weil das auch sehr unnötig und übertrieben und die die entgegengesetzte Richtung zu weit gegangen ist). Doch als sie dieses Mal hörte, haben sie mich zum Nachdenken gebracht. Jetzt waren die 3 Personen seine Schwester, jemand der seit langem in mich verliebt und ein sehr guter Freund ist und meine Schwester. Und das sind 3 Personen, die auf keinen Fall entgegen mein Interesse arbeiten (sogar der, der in mich verliebt ist, war entsetzt über mich..zugegebenermaßen war es bei ihm damals ähnlich, nur ich hatte ich ihn nicht so gerne wie den jetzt). Und sie haben Recht. Meine Entschuldigungen und Gründe, nicht mit jemandem zusammen zu sein, resultieren alle nur aus der Angst, es überhaupt zu versuchen und aus der Angst, die Person am Ende zu verletzen. Denn ich bin mir immer sicher, dass ich meinen Partner verletzen werde und auch vertreiben werde.
Ich habe mich aber dieses Mal von jemandem abgewendet, bei dem ich mir sicher bin, dass es mir gut gehen würde. Und jetzt habe ich seiner Schwester versprochen, es mir gut durch den Kopf gehen zu lassen und alles was mir durch den Kopf geht ist pure Angst. Angst vor dem, wozu Liebe fähig sein kann, wozu ich fähig sein kann. Ist euch schon einmal aufgefallen, dass niemand so konservativ über die Liebe denkt, wie die Menschen, die Beziehungsangst haben? Und das niemand so sehr eine Beziehung braucht und will, wie Menschen mit Beziehungsangst? Das niemand körperliche Nähe sosehr sucht und auch intelektuelle/geistige Nähe? Dennoch verlieben sie sich nie richtig, oder zumindest stellen sie ihren Wunsch nach Freiheit höher. Nun, dieses Mal will ich das nicht. Ich will nicht noch einmal meine Angst mich daran hindern lassen, einfach einmal mein Glück zu finden. Einfach einmal eine glückliche Beziehung zu haben.
Und das rate ich auch dir. Ich weiß, dass du dir jetzt sicher denkst: WAS!? SPINNST? Und vielleicht tu ich das ja auch, wer weiß. Doch Fakt ist, dass Menschen nicht dazu geschaffen sind, alleine zu sein. Und irgendwann wollen unsere Seelen sich ausruhen, unsere Gemüter sich beruhigen, unsere Weg sich verkürzen. Und Beziehungen sind genau so positive Erfahrungen, wie es alleine schaffen. Es ist genau so schwer, für 2 zu denken, jemand anderen zu lieben und glücklich zu machen und zu respektieren, und gleichzeitig auch dich selbst. Wer das schafft, und darin glücklich sein kann, hat meiner Meinung nach viel von Beziehungen verstanden. Wer das kann hat dann auch eine sehr positive Erfahrung im Leben gehabt.
Und du hast recht: Alleine im Leben klarkommen ist eine positive Erfahrung. Aber das habe ich die letzten Jahre meines Lebens seit meiner Geburt getan. Meine Drogenabhängigkeit, meine Depressionen, die Depressionen meiner Mutter die meine Schuld waren und bis heute anhalten, das gestörte Verhältnis zu meinen Eltern (insbesondere meiner Mutter), eine sehr negativ erfahrene Beziehung (die unter anderem Schuld daran ist, dass ich es nicht einmal mehr versuchen will). Das und natürlich die Gründe und Folgen und alles weitere. Ich gebe dir wirklich recht, es stärkt den Charakter. Es macht einen fähig zu leben. Aber es macht einen nicht notgedrungen glücklich. Man isoliert sich nur von der Welt und kommt alleine klar, doch irgendwann, wenn man lange genug so gelebt hat (und ich habe mehr als lange genug so gelebt), wird einem bewusst, dass einem Nähe fehlen kann. Und auch Geborgenheit, Liebe, Verständnis können einem fehlen. Im Moment muss ich viele Entscheidungen für mein Leben treffen und das interessiert eigentlich nicht die Menschen, die es interessieren sollte. Weißt du warum? Weil sie davon ausgehen, dass ich es alleine kann. Und das stimmt. Dennoch will man nicht unbemerkt auf der Welt bleiben, man will,dass sich jemand für einen interessiert. Und irgendwann merkt man, dass Freundschaften zwar wunderschön, wenn nicht stärker sind. Aber sie sind nicht dasselbe. Und man muss ja nicht direkt jemanden lieben, wenn man mit ihm zusammen ist. Man muss ihn nur sehr mögen und Liebe die Chance geben, sich zu entwickeln. Nicht rumsitzen und warten. Der "richtige" Partner kommt nicht irgendwann vorbei und selbst wenn, auch dann gilt: Du musst dafür arbeiten.
Ich hoffe, dass ich es diesmal schaffe und ich hoffe, dass auch du das irgendwann wirst. Vielleicht brauchst du es noch nicht und das ist gut so. Aber ich bin mir sicher, irgendwann wirst du mir vielleicht sogar recht geben.
Und ich würde gern mit einem kleinen Zitat schließen von Henry V.Dike's Gedicht "Keeping Christmas". Es lohnt sich, das auch mal zu lesen. Tu es mal. Vielleicht verstehst du dann auch ein bisschen was ich meine.
Danke fürs Lesen (an alle, die es lesen).

"Then you can keep Christmas.And if you can keep it for a day, why not always? But you can never keep it alone." -Henry V.Dike

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