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Beziehung und Therapie

5. Januar 2016 um 23:00

Hallo, ich fühle mich gerade überfordert und suche nach Menschen die ähnliches durchlebt haben oder glauben es nachvollziehen zu können... Ich habe das Gefühl kch bräuchte gerade einen Austausch.

Ich bun seit etwa 6 Jahren in einer Beziehung mit mehreren up and downs... Ich wurde immer verlassen und bin iimmer wieder zurück. Grund dafür war eigentlich immer der selbe...
Ich bin Überlebende... es passierte damals sehr schnell ich war 13 und mit ihm, meiner ersten richtigen Beziehung fing meine Mauer schleppend an zu brechen. Im normalen Leben konnte ich mich immer gut anpassen und hatte meist alles unter Kontrolle. In der Beziehung nicht und so begab ich mich in einen Teufelskreis... Ich zwang mich oft dazu es zu ertragen um normal zu wirken und sagte niemals nein, was mich zerstörte... Irgendwann kam aber immer der Punkt an dem ich nicht mehr konnte und ich verweigerte. Das griff allerdings meine Beziehung an, mein Freund merkte dass ich leide und wurde selbst hilflos. Ich lasse seit etwa 1 1/2 Jahren nun nur noch sehr wenig Nähe zu ich bringe es einfach nicht über mich, was allerdings auch mit der Therapie zusammenhängt die ich vor etwa 10 Monaten angefangen habe. Meine Therapeutin hat mir mein "selbstzerstörendes" verhalten verboten, da ich meinen Freund damit jedesmal ja zu etwas bösem gemacht habe und mich immer wieder gequält bestraft oder wie man es sonst nennen will. Momentan steht die Beziehung aber (wieder) vorm aus, diesmal bin ich es aber die ihn verlassen will... Ich habe gemerkt wie sehr er unter mir, meinem Schicksal und der Therapie leidet... Ich behandele alles nicht mehr wie mein großes Geheimnis, das niemand nur erahnen darf sondern versuche ehrlich ihm gegenüber zu sein was natürlich sehr belastend sein kann wenn man glaubt jemanden zu kennen... Aber das ist nicht das eigentliche Probleme... Er hat mich betrogen im Laufe der Therapie, mit einer anderen geschriebe und geküsst und er hat es mir verheimlicht... Ich fühle mich verraten und verstehe es gleichermaßen... Wir hatten diese Situation schon und ich war und bin immer der meinung, dass es ok ist, weil ich ja nicht normal bin und ich ihm nicht das geben kann was andere ihm geben können und er es als Mensch einfach braucht.... doch ich spüre auch dass mein vertrauen ihm gegenüber stark abgenommen hat... ich weiß momentan nicht ob es sinnvoll ist bei ihm zu bleiben obwohl ich ihn sehr liebe! Aber wie kann ich die Therapie weitermachen ohne ihm vertrauen zu können? Wie kann ich sicher sein dass er das hier alles aushällt wenn er nicht mit mir darüber spricht sondern sich zu anderen flüchtet. außerdem habe ich Angst dass er nur bei mir ist um mich zu schützen... er meine schwäche momentan sieht und mich nicht weiter belasten will... ich fühle mich ratlos... .

es tut mir leid dass es soviel text ist aber vllt. erkennt ja jemand aspekte die er/sie kommentieren will.

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