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Betrug! Soll ich ihn anzeigen?

12. Februar 2010 um 14:25 Letzte Antwort: 13. Februar 2010 um 17:02


Hallo zusammen!

Ein Arbeitskollege, mit dem ich letztes Jahr noch neutral gut befreundet war, fragte mich, ob er sich unter meiner Adresse melden darf, damit seine Exfrau die Post nicht nach Hause bekommt und da ich ihm in seiner privaten Situation helfen wollte sagte ich "JA".
Dann erklärte er, dass er sich in mich verliebt habe, aber bei mir war da nichts, weil er schon 3 Frauen hatte (in relativ kurzer Zeit) und bei jeder mindestens 1 Kind hinterlassen hat für das er Unterhalt zahlen muss. Da ich selbst noch Familie wollte und nicht nur existieren (was er momentan tut),kam das für mich ohnehin nicht infrage.
Und Gefühle waren da auch keine.
Dann gab er einigermaßen Ruhe, wollte sich immer mit mir treffen und ich verneinte.
Außer seiner üblichen Post kamen auch Pakete, die ich alle samt Post zu seiner Dienststelle schickte.
UND ein paar Wochen später bekam ICH die Rechnung für die Sachen, die auch noch Damenbekleidung gewesen sein sollen.
Jetzt erkundigt er sich bei meiner Freundin im mein.vz, ob die evtl. Pakete auf seinen Namen angenommen hat und an mich weiter gegeben hat.
Ich bin stinksauer, da die Rechtsabteilungen der jeweiligen Versandhäuser mich mittlerweile angeschrieben haben und ich schriftlich Stellung dazu genommen habe.

Ich erklärte, dass ich denke, dass dies eine Art Racheakt von ihm gewesen ist, weil er bei mir nicht landen konnte und die Pakete nicht in meinem Besitz sind.

Was denkt ihr? Soll ich ihn wegen Betruges anzeigen?

Danke Euch im Vorraus & sry für den langen Text....!

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12. Februar 2010 um 17:53


Ist das Thema nicht brisant genug für dieses Forum?.....

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12. Februar 2010 um 20:45

Also
du kannst ihn ja anzeigen, grund dazu hast du genug.

Am besten würdest du es einfach ignorieren. Den Versandshäusern die Sache erklären und wenn die dir die Hölle heiss machen, kannst dus immernoch auf m rechtlichen Weg lösen...

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13. Februar 2010 um 16:08


Genau....

Er hat bei den Versandhäusern bestellt und war Vertragskunde und somit auch Rechnungsempfänger.

Dann schrieben mir die Versandhäuser, dass Herr.... sich dementsprechend geäußert hätte, die Ware nie bestellt zu haben und somit bitten sie um Stellungnahme wo die Ware sich befindet, um die Sachlage kären zu können. ich hatte teilweise sogar nur Überweisungsträger in meinem dienstlichen Postfach...von meinem Kollegen!
Was mir dann komisch vorkam, war die Tatsache, dass es sich dabei ausschliesslich um Damenbekleidung handelte. Ein fast 2 Meter großer Mann trägt keine Größe 38...

Und was mich noch viel, viel wütender macht, ist die Tatsache, dass meine ehemalige Nachbarin die zu dem Zeitpunkt unter mir wohnte und auch mal Pakete für ihn annahm, mir gestern am Telefon weiss machen wollte, dass sie ihn ja ganz nett findet und er sie um Aufklärung gebeten hätte. Sie warf mir dann am Telefon vor, dass ich ja mal was bestellt hätte mit der Begründung, dass es so eine Art Wiedergutmachung für die "Anmeldung in meinem Haus" gewesen wäre....
Und DAS ist niemals so gewesen. DAS wäre Betrug und dafür kann man von Geldstrafen bis Gefängnis, alles kassieren!
Ich bin alleinerziehende Mutter und wollte nur helfen indem ich ihm die Erlaubnis gab sich hier zu melden.
Ich denke, die beiden (meine Nachbarin und ER) machen gemeinsame Sache....

Meine beste Freundin hat mir geraten zu beiden keinen Kontakt zu haben und alles über einen Anwalt laufen zu lassen und (wie Du schon sagtest), dass ER die "A-Karte" gezogen hat, weil er überall drauf steht und ich es nur entgegen genommen habe.

Trotzdem, ich gehe Dienstag zu meinem Anwalt, ich will das klären!

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13. Februar 2010 um 17:02

Mal mit den Versandhäusern telefonieren!!
Ich würde an Deiner Stelle mal bei den Versandhäusern anrufen und mich dort mit der Kundenbuchhaltung verbinden lassen und dort die Geschichte erzählen, dass jemand auf Deinen Namen Ware bestellt hat, Du aber nichts davon wusstest. Mal sehen, was die dazu sagen. Außerdem würde ich zur Polizei gehen und mal nachfragen, ob es Sinn macht, wenn Du diesen Scheisskerl bei Ihnen anzeigst. Frage die Polizei, was sie da für Dich tun kann.

Grundsätzlich ist die Rechtslage so, dass die Versandhäuser nachweisen müssen, dass DU bei Ihnen etwas bestellt hast.
Können sie den Nachweis NICHT erbringen, würde die Anklage gegen Dich vom Gericht fallen gelassen (das weiss ich 100 %ig!!!) Die Nachweispflicht liegt also nicht bei Dir sondern bei den Versandhäusern.

Ich wünsche Dir viel Glück und das die Sache schnell vom Tisch ist.

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