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Beschützerinstinkt des Mannes

28. Januar 2017 um 12:28 Letzte Antwort: 14. Februar 2017 um 15:31

Ich habe ein paar fragen an die Männer: habt ihr in manchen situationen das Bedürfnis eine Frau zu beschützen?Macht ihr euch Sorgen wenn eure Frau/Freundin alleine nachts nachhause läuft und begleitet ihr sie dann gerne? Steigert es die Attraktivität einer Frau, wenn sie euren beschützerinstinkt weckt oder hat es eher einen negativen Aspekt? 

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30. Januar 2017 um 12:15

Mein Mann hat einen intensiven Beschützerinstinkt, ohne mich dabei zu bevormunden. Er würde mich nachts oder in bedrohlichen Situationen immer begleiten. Ich bin eine emanzipierte Frau und doch genieße ich es sehr, dass sich mein Mann um mich sorgt........andersrum achte ich ja auch auf sein Wohlbefinden. Wir haben nunmal unterschiedliche Stärken und jeder darf mal vom anderen profitieren. 

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30. Januar 2017 um 13:20
In Antwort auf an0N_1292321399z

Ich habe ein paar fragen an die Männer: habt ihr in manchen situationen das Bedürfnis eine Frau zu beschützen?Macht ihr euch Sorgen wenn eure Frau/Freundin alleine nachts nachhause läuft und begleitet ihr sie dann gerne? Steigert es die Attraktivität einer Frau, wenn sie euren beschützerinstinkt weckt oder hat es eher einen negativen Aspekt? 

nun, ich bin kein Mann, aber einer, der mir das Gefühl gibt, auf mich aufpassen / mich beschützen zu müssen, wäre bei mir glatt durchgefallen.

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8. Februar 2017 um 13:28
In Antwort auf an0N_1292321399z

Ich habe ein paar fragen an die Männer: habt ihr in manchen situationen das Bedürfnis eine Frau zu beschützen?Macht ihr euch Sorgen wenn eure Frau/Freundin alleine nachts nachhause läuft und begleitet ihr sie dann gerne? Steigert es die Attraktivität einer Frau, wenn sie euren beschützerinstinkt weckt oder hat es eher einen negativen Aspekt? 

Es steigert nicht die Attraktivität, fühlt sich aber gut an, wenn die Frau so eine Begleitung begrüßt und insofern Vertrauen hat.

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12. Februar 2017 um 14:59

In einer intakten Beziehung  stellt sich die Frage ja gar nicht erst, ob man besitzt wird. Ich freue mich immer, wenn mich mein Mann abholt,  weil ich ihm wichtig bin.
Man ruft sich ja auch gegenseitig an, wenn man nach längere Fahrt gut ankommt. Das passiert dann auch nicht, weil man einer Kontrolle unterliegt, sondern aus Intresse

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13. Februar 2017 um 8:04
In Antwort auf ani19671

In einer intakten Beziehung  stellt sich die Frage ja gar nicht erst, ob man besitzt wird. Ich freue mich immer, wenn mich mein Mann abholt,  weil ich ihm wichtig bin.
Man ruft sich ja auch gegenseitig an, wenn man nach längere Fahrt gut ankommt. Das passiert dann auch nicht, weil man einer Kontrolle unterliegt, sondern aus Intresse

klar, das mit dem Anrufen machen wir auch - gegenseitig. Ja, das ist Interesse - und damit doch nicht Thema des Threads.

Ich freue mich auch, wenn mein Mann mich ab und an abholt. Das ist nämlich meistens viel bequemer. Aber wenn er da so tun würde, als müßte er mich abholen, weil ich ohne einen strahlenden Helden an meiner Seite nie und nimmer sicher nach Hause kommen könnte, dann wäre er niemals mein Mann geworden.

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14. Februar 2017 um 12:01

"Der Mann verteigt sein Besitzrecht an der Frau."  Das hört sich aber nach einer ausgesprochen negativen Grundeinstellung an... damit kannst du quasi jedes Verhalten von Männern verteufeln. 
 

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14. Februar 2017 um 15:31

hihi, also mit bissigen Hunden komme ich mindestens so gut klar wie mein Mann - und genau wie er nehme ich im Zweifelsfalle bewußt in Kauf, dass ich gebissen werde. Ist eben doch alles relativ
Ob das dornige Gestrüpp nun mich locht oder meinen Mann, ist doch im wesentlichen auch egal, oder? Naja, es sei den, er hat seine alte Lederhose für die Hundespaziergänge an und ich einen Traum von einem Kleid aus Samt und Spitze. Davon abgesehen tut es dem einen genauso weh, wie dem anderen. Wenn sich also mein "Beschützer" vor lauter Ritterlichkeit nicht anschauen möchte, wie das garstige Gestrüpp mich locht - aber ich mir in Ruhe ansehen soll, wie es ihn locht... So etwas kapiere ich nicht völlig, um ehrlich zu sein.
Bei Giftschlangen - ok, da hat er mehr Erfahrung und die bessere Reaktionszeit - wäre bei ihm wohl besser aufgehoben, die Nummer. Aber wenn er das nicht hätte, fände ich es keinen Zoll besser, mir ansehen zu müssen, wie er üble Schmerzen leidet (oder schlimmer) und dann Bißwunde auszusaugen, hoffen, dass ich Hilfe holen kann und sonst zugucken zu müssen, als selbst gebissen zu werden.
Deswegen würde ich auch bei solchen Beispielen dem "Beschützerinstinkt" skeptisch gegenüber stehen. (btw: Danke für den Lacher mit der "gefährlich zirpenden Grille"!!!)

"Beschützerinstinkt" ist für mich schon immer etwas, was unterstellt, dass man (also: frau) es nicht auch selbst hinbekommen würde. Was somit Eigenständigkeit in Frage stellt - und deswegen bzw. damit für mich von Interesse, umeinander sorgen, Nettigkeit etc. abgegrenzt ist.
Mein Mann darf auch gern die Wasserkästen tragen, weil er nun einmal deutlich mehr körperliche Kraft hat als ich. Oder er hat sich gerade den Knöchel verstaucht, dann trage ich die. Dafür koche ich normaler Weise das Essen - habe ich mehr Übung darin und mache ich auch gerne. Das fällt für mich unter sinnvolle Arbeitsteilung und nicht unter "Beschützerinstinkt".

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