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Benommenheit, Depersonalisation - Ratlos, bitte Hilfe!!!!!

5. Oktober 2009 um 18:23 Letzte Antwort: 21. Februar 2018 um 18:20

Hallo!

Ich brauche dringend Rat, vielleicht hat jemand auch solche Erfahrungen gemacht.

Mein Freund, 18 leidet seit Januar an einer starken Benommenheit, Sehstörung und Symptomen, die einer Depersonalisation gleich kommen, sprich er sieht alles wie in einem Traum und kann manchmal Realität von Träumen nicht unterscheiden. Er leidet auch unter starken Panikattacken, ihm geht es wirklich schlecht. Er denkt auch daran sich in eine Psychiatrie einweisen zu lassen und seine Ausbildung abzubrechen.

Das alles begann, als er bei einem Umzug einen Sessel hochgehoben und umgestellt hat. Die Benommenheit begann sofort schlagartig.

Er war beim Hausarzt, Neurologe, Orthopäde, Nuklearmediziner. Blutwerte sind ok, EEG ok, Schilddrüse ok.
Keiner weiß weiter!!!
Im Internet fanden wir, dass seine Symptome zu einer Atlaswirbelverschiebung passen.

Er ist wirklich ratlos und weiß nicht mehr, an wen er sich wenden soll.

Wenn ihr irgendwelche Infos zum Atlaswirbel, Depersonalisation oder sonst irgendwelche infos habt, BITTE teilt sie mir mit!!!!

Vielen Dank im Voraus!

Liebe Grüße

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17. November 2009 um 21:14

Hallo,
Ich bin 20 Jahre und leide im Moment auch unter Depersonalisation und Derealisation! Leide deshalb auch unter Panikattacken und Angststörungen .... Ich spekuliere das bei mir der Auslöser eine Posttraumatische Belastungsstörung der Auslöser und die Ursache ist. Ich habe im Moment einen ziemlich starken inneren Kampf in mir und kann mir vorstellen wie es deinem Freund geht! Meine Gedanken drehn sich eigentlich den ganzen Tag nur um dieses Thema und das macht mir alles sehr sehr schwer .... kann mir aber vorstelln das es mit Sicherheit hilft wenn man (in dem Fall ich und dein Freund ) sich da austauschen kann, weil es auch gleich anders ist als wenn man mit einem Psychotherapeuten spricht, was ich aber auch trotzdem nur empfehlen kann!

warte auf baldige Antwort!
lg

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14. Juni 2010 um 15:18
In Antwort auf doreen_12536323

Hallo,
Ich bin 20 Jahre und leide im Moment auch unter Depersonalisation und Derealisation! Leide deshalb auch unter Panikattacken und Angststörungen .... Ich spekuliere das bei mir der Auslöser eine Posttraumatische Belastungsstörung der Auslöser und die Ursache ist. Ich habe im Moment einen ziemlich starken inneren Kampf in mir und kann mir vorstellen wie es deinem Freund geht! Meine Gedanken drehn sich eigentlich den ganzen Tag nur um dieses Thema und das macht mir alles sehr sehr schwer .... kann mir aber vorstelln das es mit Sicherheit hilft wenn man (in dem Fall ich und dein Freund ) sich da austauschen kann, weil es auch gleich anders ist als wenn man mit einem Psychotherapeuten spricht, was ich aber auch trotzdem nur empfehlen kann!

warte auf baldige Antwort!
lg

Wie geht es wem und womit?
Hi, bin 28 und leide seit 14 Jahren an Derealisationsgefühlen mit
Reizüberflutung
Panikattacken
Sehstörungen
Schwindel und
Migräne

Ich suche Menschen, denen es ähnlich geht zwecks Erfahrungsaustausch.
Je größer der Zirkel, desto wahrscheinlicher, dass gemeinsam Lösungen gefunden werden können.

Unter "Suche" kann man bei dem Stichwort "Depersonalisation" auch die neueren Beiträge hier finden.
Wäre durchaus bereit, meine Daten wie Telefonnummer, Adresse, Emailadresse an Interessierte weiterzugeben.So ein Forum begrenzt die Austauschmöglichkeiten doch erheblich.

Für Englischversierte gibt es übrigens ein Forum, das sich ausschließlich mit dieser Störung auseinandersetzt:
dpselfhelp.com

Ansonsten bitte reichlich Zuschriften, jeder ist hier gefragt.DP geht nicht "einfach so" weg, egal, ob depressions- oder ptbs- bedingt.
Mich würde brennend interessieren, was bei der Geschichte mit dem Atlaswirbel herausgekommen ist, da das ein durchaus plausibler Ansatz ist, der bei mir noch nicht vollständig abgeklärt wurde.
Als DP in mein Leben trat, hatte ich schon die erste Physiotherapie mit meiner Halswirbelsäule hinter mir und ein Zusammenhang ist demnach denkbar.

LG und viel Kraft!
JU

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20. Mai 2012 um 2:35

Erfahrungen
Hi bienli, das, was dein Freund gerade durchmacht, ist mir nur allzu gut bekannt. Als ich 15 war, habe ich an einer schweren Depersonalisation und Derealisation gelitten. Ich habe mich wie im Film gefühlt, wie unter einer Glasglocke abgeschnitten von allem und jedem um mich herum. Die Menschen um mich herum und ich selbst kamen mir völlig unreal vor, als wäre alles nur ein Traum. Das Schlimmste daran war, dass ich die Verbindung zu mir selbst immer mehr verlor. Ich konnte nicht mehr in den Spiegel sehen, weil ich Angst vor der Frau hatte, die mir da entgegenblickte. Das war nicht ich, das war ein fremdes Wesen, das mich beherrschte. Ich hatte Angst vor "ihr", wo immer ich auch war und was ich tat. Ich fühlte mich von ihr beobachtet. Und manchmal, wenn ich nachts in den Spiegel blickte, kam es mir vor, als veränderte sich mein Gesicht darin.
Der einzige positive Aspekt für mich war damals diese unglaubliche Sinnesschärfe. Mein Sehsinn verbesserte sich so stark, dass ich auf einem weiten Land mit vielen Bäumen aus meterweiter Entfernung jedes einzelne Blatt eines Baumes scharf erkennen konnte, ohne dass irgendetwas sonst verschwommen war. Das war ein überwältigendes Erlebnis, das mal stärker mal schwächer war. Allerdings war auch mein Gehör verstärkt, was alle Geräusche um mich herum unerträglich laut machte, sodass es mich geradewegs in den Wahnsinn trieb.
Noch dazu hörte ich nachts einmal das Klavier spielen und litt unter starker Paranoia. Ich wollte mich von niemandem mehr anfassen lassen. Auch nur die winzigste Berührung in der Öffentlichkeit, die Umarmung meiner Mutter bedeutete die Hölle für mich.
Meine Mutter schickte mich dann zu einem Psychologen, als ich mich ihr offenbahrte. Dieser aber meinte, ich könne unter keiner Depersonalisierung leiden, da ich noch nicht volljährig wäre. Das nahm mir den letzten Rest. Sie nahmen an, ich litt unter einer Angststörung, was aber eher unwahrscheinlich war, da ich zwar paranoid, aber eher aggressiv als ängstlich war.
Letztendlich rettete mich vor der Psychiatrie, in die meine Mutter bereits bereit war, mich zu schicken, die Liebe zu einem Jungen, der mich verstand und mir zusprach. Er nahm mir den Glauben, dass ich allein auf der Welt war und war der einzige, der mich zu diesem Zeitpunkt berühren durfte. Er verurteilte mich nicht wie meine Mutter es damals tat. Ich konnte ihm alles erzählen und er hörte zu, nahm mich in den Arm und sagte mir, alles würde gut werden, ich sei nicht verrückt und dass er mich liebt.
Heute kehrt dieses Entfremdungsgefühl zwar dann und wann wieder, mal stärker, mal schwächer, aber ich kann es bereits besser beiseite schieben und finde nach ein, zwei Tagen oder ein paar Stunden auch wieder zu mir selbst zurück.
Wenn du deinem Freund helfen willst, sei einfach für ihn da. Ich denke, das, was man in so einem Zustand am meisten braucht, ist Nähe und Menschlichkeit von der Person, die einem am meisten bedeutet. Ich hoffe, ihr findet einen Weg.
Liebe Grüße und viel Glück,
Babsi

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9. Juni 2012 um 20:38

Selbsthilfegruppe für Depersonalisation
Es gibt eine Selbsthilfegruppe für Depersonalisation und Derealisation. www.dp-selbsthilfe.webnode.at

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30. August 2012 um 20:33

HILFE
Hallo!
kann derealisation schon bei einmaligem cannabiskonsum "ausbrechen"? habe einmal einen joint geraucht und da meine erste derealisation gehabt, das ist jetzt 4 jahre her und erst war es eine angststörung sodass ich nicht mehr aus dem haus gegangen bin. nach einer therapie wars besser aber jetzt leide ich extrem unter derealisation!

Liebe Grüße

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31. August 2012 um 10:33
In Antwort auf taryn_11945926

HILFE
Hallo!
kann derealisation schon bei einmaligem cannabiskonsum "ausbrechen"? habe einmal einen joint geraucht und da meine erste derealisation gehabt, das ist jetzt 4 jahre her und erst war es eine angststörung sodass ich nicht mehr aus dem haus gegangen bin. nach einer therapie wars besser aber jetzt leide ich extrem unter derealisation!

Liebe Grüße

Ja ist möglich
Es wird immer wieder darüber berichtet. Warum es bei dem einem in Derealisation endet und beim anderen nicht, ist aber nach wievor noch nicht geklärt.

Liebe Grüße

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31. August 2012 um 21:51
In Antwort auf ryusei_11874104

Ja ist möglich
Es wird immer wieder darüber berichtet. Warum es bei dem einem in Derealisation endet und beim anderen nicht, ist aber nach wievor noch nicht geklärt.

Liebe Grüße

Okay
also kann es sein das das der Grund dafür ist, auch wenn es 4 Jahre her ist und nur einmal war? sonst habe ich noch keinen Grund gefunden außer also folge von einer angstörung, was ja auch möglich sein könnte. bei meiner stationäreren Therapie hat man den Auslöser leider auch nicht gefunden

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31. August 2012 um 21:51
In Antwort auf ryusei_11874104

Ja ist möglich
Es wird immer wieder darüber berichtet. Warum es bei dem einem in Derealisation endet und beim anderen nicht, ist aber nach wievor noch nicht geklärt.

Liebe Grüße

Okay,
also kann es sein das das der Grund dafür ist, auch wenn es 4 Jahre her ist und nur einmal war? sonst habe ich noch keinen Grund gefunden außer also folge von einer angstörung, was ja auch möglich sein könnte. bei meiner stationäreren Therapie hat man den Auslöser leider auch nicht gefunden

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1. September 2012 um 23:02
In Antwort auf taryn_11945926

Okay,
also kann es sein das das der Grund dafür ist, auch wenn es 4 Jahre her ist und nur einmal war? sonst habe ich noch keinen Grund gefunden außer also folge von einer angstörung, was ja auch möglich sein könnte. bei meiner stationäreren Therapie hat man den Auslöser leider auch nicht gefunden

Leider ja
Es ist beides möglich. Ich kenne eine Person die keine Angststörung hat und ein einziges Mal was geraucht hat und seitdem an Depersonalisation leidet. Das ist über 10 Jahre her.
Ich selbst leide seit knapp 3 Jahren an Depersonalisation.
Ich bin bei einer Selbsthilfegruppe, dass hilft mir zur Zeit am meisten.

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3. September 2012 um 14:58
In Antwort auf ryusei_11874104

Leider ja
Es ist beides möglich. Ich kenne eine Person die keine Angststörung hat und ein einziges Mal was geraucht hat und seitdem an Depersonalisation leidet. Das ist über 10 Jahre her.
Ich selbst leide seit knapp 3 Jahren an Depersonalisation.
Ich bin bei einer Selbsthilfegruppe, dass hilft mir zur Zeit am meisten.

Hm
ja das ist echt blöd! vor allem geht die derealisation mit Medikamenten nicht weg, also habe es 24 stunden am Tag und das ist ja kein richtiges leben wenn man nichts machen kann.
was denn für eine selbsthilfegruppe?
werde wohl auch bald wieder eine Therapie anfangen, was anderes bleibt einem ja nicht übrig! hast du sonst irgendwelche Tipps die dir helfen?
liebe Grüße und danke für de Antwort!

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3. September 2012 um 16:21
In Antwort auf ryusei_11874104

Leider ja
Es ist beides möglich. Ich kenne eine Person die keine Angststörung hat und ein einziges Mal was geraucht hat und seitdem an Depersonalisation leidet. Das ist über 10 Jahre her.
Ich selbst leide seit knapp 3 Jahren an Depersonalisation.
Ich bin bei einer Selbsthilfegruppe, dass hilft mir zur Zeit am meisten.

Also
ich leide auch an depersonalisation und derealisation, nicht nur an der derealisation

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21. Februar 2018 um 18:10
In Antwort auf bailee_11937161

Hallo!

Ich brauche dringend Rat, vielleicht hat jemand auch solche Erfahrungen gemacht.

Mein Freund, 18 leidet seit Januar an einer starken Benommenheit, Sehstörung und Symptomen, die einer Depersonalisation gleich kommen, sprich er sieht alles wie in einem Traum und kann manchmal Realität von Träumen nicht unterscheiden. Er leidet auch unter starken Panikattacken, ihm geht es wirklich schlecht. Er denkt auch daran sich in eine Psychiatrie einweisen zu lassen und seine Ausbildung abzubrechen.

Das alles begann, als er bei einem Umzug einen Sessel hochgehoben und umgestellt hat. Die Benommenheit begann sofort schlagartig.

Er war beim Hausarzt, Neurologe, Orthopäde, Nuklearmediziner. Blutwerte sind ok, EEG ok, Schilddrüse ok.
Keiner weiß weiter!!!
Im Internet fanden wir, dass seine Symptome zu einer Atlaswirbelverschiebung passen.

Er ist wirklich ratlos und weiß nicht mehr, an wen er sich wenden soll.

Wenn ihr irgendwelche Infos zum Atlaswirbel, Depersonalisation oder sonst irgendwelche infos habt, BITTE teilt sie mir mit!!!!

Vielen Dank im Voraus!

Liebe Grüße

Hallo bek mir ist es auch so gewesen hatte mein Tisch ruckartig gezogen nach 2 Tagen später hatte ich solche syntome wie sehstörung , schwankschwindel , Beneommenheit , gangunsicherheit , müdigkeit habe es seit 6 monaten ich habe alles durch und wurde nix gefunden  
war danach auch bei Atlantotec zur Atlascorectur . Erste Behandlung war ganz schlimm 2 te ging so aber so große unterschied habe ich nicht gemerkt . 

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21. Februar 2018 um 18:20
In Antwort auf lizzy_12475347

Wie geht es wem und womit?
Hi, bin 28 und leide seit 14 Jahren an Derealisationsgefühlen mit
Reizüberflutung
Panikattacken
Sehstörungen
Schwindel und
Migräne

Ich suche Menschen, denen es ähnlich geht zwecks Erfahrungsaustausch.
Je größer der Zirkel, desto wahrscheinlicher, dass gemeinsam Lösungen gefunden werden können.

Unter "Suche" kann man bei dem Stichwort "Depersonalisation" auch die neueren Beiträge hier finden.
Wäre durchaus bereit, meine Daten wie Telefonnummer, Adresse, Emailadresse an Interessierte weiterzugeben.So ein Forum begrenzt die Austauschmöglichkeiten doch erheblich.

Für Englischversierte gibt es übrigens ein Forum, das sich ausschließlich mit dieser Störung auseinandersetzt:
dpselfhelp.com

Ansonsten bitte reichlich Zuschriften, jeder ist hier gefragt.DP geht nicht "einfach so" weg, egal, ob depressions- oder ptbs- bedingt.
Mich würde brennend interessieren, was bei der Geschichte mit dem Atlaswirbel herausgekommen ist, da das ein durchaus plausibler Ansatz ist, der bei mir noch nicht vollständig abgeklärt wurde.
Als DP in mein Leben trat, hatte ich schon die erste Physiotherapie mit meiner Halswirbelsäule hinter mir und ein Zusammenhang ist demnach denkbar.

LG und viel Kraft!
JU

wurde es nie besser seit 14 Jahren ?? 

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