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Bauchspeicheldrüsenkrebs

15. Januar 2008 um 21:19 Letzte Antwort: 24. Februar 2008 um 21:56

hallo ihr lieben.

das ist das erste mal das ich mich in einem forum anmelde um über meine trauer zu sprechen.
das jahr 2007 war kein schönes sondern das schlimmste in meinem bisherigen leben.
im juli 2007 haben wir die diagnose erhalten das mein vater an einem fortgeschrittenen tumor an der bauchspeicheldrüse leidet. die ärzte teilten uns mit, das man nicht mehr operieren kann, weil der tumor schon zu groß ist.ich war am boden zerstört und wollte das alles nicht wahrhaben, sondern klammerte mich an die chemo fest die er bekam um den tumor einzudämmen und die schmerzen zu lindern.ich betete jeden tag das die chemo anschlug. im august kam er dann aus dem KH und die chemo begann.es ging ihm den umstämdem entsprechend, begleitete ihn zu den chemos und tat alles was ich konnte.6 wochen vergingen und sein zustand wurde schlimmer.an einem mittwoch ging er noch zur chemo und ab den samstag danach, hat er nicht mehr gegessen, bekam sehr schlecht luft konnte nicht mehr aufstehen und wurde zusehend immer dünner.ich hatte nur noch angst,erhat sich geweigert ins KH zugehen, weil er angst hatte nicht mehr nach hause zukommen.den mittwoch (eine woche nach der letzten chemo,die er noch zu fuß bewältigt hat)haben meine mutter meine schwester ihn ins KH gebracht,mein vater wollte dann auch,weil er immer schlechter luft bekam nicht.im KH wurde dann diagnistiziert, das mein vater eine lungenetnzüdung hatte.ich dachte nur, das kann doich alles nicht wahr sein.von diesem zeitpunkt an konnte er nicht mehr aufstehen nur noch mit hilfe sich hinsetzen und er wurde immer schwächer. Es stellte sich einige tage später heraus das er einen riss in der lunge hatte, die durch ein gerät, da das er angeschlossen wurde behoben werden sollte. dadurch das die lunge schon befallen war von metasthasen war sie schon sehr geschwächt und der riss hat sich nicht geschlossen.sie mussten ihn noch operieren,sonst wäre er noch erstickt, ohne dieses gerät was hinten an den schultern mit einer draenage in der lunge gestoßen wurde,hätte er nicht mehr leben können.ich war so hilflos,wir alle konnten nur zusehen.ich war jeden tag im KH und das von morgens bis abends.sogar meine arbeit war mir egal......alles war so wertlos.nur mein papa zählte.als er operiert wurde, waren wir abends noch auf der intensivstation und es ging ihn den umständen entsprechend.morgens aber dann bekam ich um 8:15 einen anruf das mein papa eingeschlafen ist.der körper war voller metasthasen und er wäre nie wieder fit geworden.so sagten es uns die ärzte.er verstarb am 25.10.07 und es kommt mir vor wie gestern.ich vermisse ihn so sehr und ich mache mir viele gedanken,warum so früh?hätte man es eher bemerkt was dann.............??aber diese krebsart ist eben sehr gefährlich und wenn man den schmerz süprt,ist es meistens zu spät.ich muss mit diesen verlust leben, wobei ich nicht genau weiss, wie ich es meistern soll.er fehlt uns so sehr und macnhaml glaube ich,ich habe einen langen bösen traum, aus dem ich bald aufwache.
es ist mein erster großer verlust und ich habe mir nie gedanken über den tot gemacht und jetzt ist er so nah.
es tat sehr gut, das mal alles aufzuschreiben.und ich hoffe ihr lest es auch und ich hoffe ihr antwortet mal, die auch einen geliebten menschen verloren haben und wie ihr damit umgegangen seit oder umgeht.

papa,ich werde dich nie vergessen und denke jedne tag an dich.

deine kleinste tochter.

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16. Januar 2008 um 22:24

Sei erstmal ...
in den Arm genommen und ganz doll gedrückt!Es ist gut das du darüber redest bzw.schreibst! Ich weiß wie du dich zur Zeit fühlst ,ich habe vor 1992 meine Mutter verloren ,sie war auch schon lange krank und trotzdem sah es aus als ob es besser wurde ,sie hat mich damals sogar noch nach Spanien in den Urlaub geschickt und als ich zwischen durch mal bei meinem Vati anrief hat er mal zumir gesagt wenn dir was gutes passiert dann hat deine <Mutter die Hände im Spiel.Da wußte ich das sie tot war.
Tja das Jahr 2007 war auch ein schlimmes Jahr für mich und ein schönes zugleich! Es fing alles damit an das unser Hamster in der Nacht von 2006 auf2007 verstarb,am 14 April verstarb mein überalles geliebter Kater! Okay es war nur ein Tier aber er war mein ein und alles so ein tollen Freund gibt es nur einmal.Zu dem Zeitpunkt war ich mit meiner Tochter schwanger !Naja ende Mai bekamm ich die Diagnose V.d. auf Lymphdrüsenkrebs der sich im nachhinein als nicht erwiesen herausstellte .
Da habe ich gedacht es reißt mir den Boden unter den Füßen weg und es kann nichtmehr schlimmer werden.Und es kam schlimmer :Am 26.06.2007 bekam ich vormittags den Anruf das mein Vater vom tot vom Stuhl gefallen ist.Einfach so ,er hat nur gesagt ich krieg keine Luft!Und das wars.Er war einfach tot von einer Minute zur anderen.Mein Vater war seit 14 Jahren herzkrank und hatte Bronchialasthma!!! Trotzdem kam es sehr überraschend .Er hatte sich so auf seine Enkeltochter gefreut,er sollte das 2Mal OPa werden. Am 27.09. ist meine Tochter geboren .Er fehlt uns so sehr !!Auch mein Sohn fragt immer nach sein Opa !Und es macht mich wütend das er einfach sterben mußte.Und manchmal bin ich der Meinung das er bei mir ist.So zum Beispiel bei der Geburt meiner Tochter ,ich hatte ein Kaiserschnitt mit einer Spinalnakose.Er hat mich immer gewarnt ich sollte eine Vollnakose nehmen alles andere ist eine Qual.Tja und als ich so im Op war und der Nakosearzt das 6 mal zustarch hörte ich mein Vater :Ich habe dich gewarnt,.....!Es mag sich albern anhören aber ich glaube daran das er trotzdem noch bei mir ist!Was ich dir eigentlich sagen wollte ist :Es wird noch lange weh tun das er nicht mehr da ist .Aber solange du an ihn denkst ist er nicht tot .Er ist nur nicht da wo wir sind .Und tot ist nur der der Vergessen ist.
Ich wünsche dir alles LIebe und weiterhin Kopf hoch!Auch wenns schwer fällt !Wenn du den bedarf hast mehr darüber zureden dann melde dich!
Lg Conny

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19. Januar 2008 um 20:55
In Antwort auf carol_12045308

Sei erstmal ...
in den Arm genommen und ganz doll gedrückt!Es ist gut das du darüber redest bzw.schreibst! Ich weiß wie du dich zur Zeit fühlst ,ich habe vor 1992 meine Mutter verloren ,sie war auch schon lange krank und trotzdem sah es aus als ob es besser wurde ,sie hat mich damals sogar noch nach Spanien in den Urlaub geschickt und als ich zwischen durch mal bei meinem Vati anrief hat er mal zumir gesagt wenn dir was gutes passiert dann hat deine <Mutter die Hände im Spiel.Da wußte ich das sie tot war.
Tja das Jahr 2007 war auch ein schlimmes Jahr für mich und ein schönes zugleich! Es fing alles damit an das unser Hamster in der Nacht von 2006 auf2007 verstarb,am 14 April verstarb mein überalles geliebter Kater! Okay es war nur ein Tier aber er war mein ein und alles so ein tollen Freund gibt es nur einmal.Zu dem Zeitpunkt war ich mit meiner Tochter schwanger !Naja ende Mai bekamm ich die Diagnose V.d. auf Lymphdrüsenkrebs der sich im nachhinein als nicht erwiesen herausstellte .
Da habe ich gedacht es reißt mir den Boden unter den Füßen weg und es kann nichtmehr schlimmer werden.Und es kam schlimmer :Am 26.06.2007 bekam ich vormittags den Anruf das mein Vater vom tot vom Stuhl gefallen ist.Einfach so ,er hat nur gesagt ich krieg keine Luft!Und das wars.Er war einfach tot von einer Minute zur anderen.Mein Vater war seit 14 Jahren herzkrank und hatte Bronchialasthma!!! Trotzdem kam es sehr überraschend .Er hatte sich so auf seine Enkeltochter gefreut,er sollte das 2Mal OPa werden. Am 27.09. ist meine Tochter geboren .Er fehlt uns so sehr !!Auch mein Sohn fragt immer nach sein Opa !Und es macht mich wütend das er einfach sterben mußte.Und manchmal bin ich der Meinung das er bei mir ist.So zum Beispiel bei der Geburt meiner Tochter ,ich hatte ein Kaiserschnitt mit einer Spinalnakose.Er hat mich immer gewarnt ich sollte eine Vollnakose nehmen alles andere ist eine Qual.Tja und als ich so im Op war und der Nakosearzt das 6 mal zustarch hörte ich mein Vater :Ich habe dich gewarnt,.....!Es mag sich albern anhören aber ich glaube daran das er trotzdem noch bei mir ist!Was ich dir eigentlich sagen wollte ist :Es wird noch lange weh tun das er nicht mehr da ist .Aber solange du an ihn denkst ist er nicht tot .Er ist nur nicht da wo wir sind .Und tot ist nur der der Vergessen ist.
Ich wünsche dir alles LIebe und weiterhin Kopf hoch!Auch wenns schwer fällt !Wenn du den bedarf hast mehr darüber zureden dann melde dich!
Lg Conny

Hallo Maya u Conny,
seid erstmal fest umarmt von mir! Der Schmerz läßt niemals nach - aber er wird erträglicher...

Ich musste meinen Vater im Jahr 2000 (ich war 21) schon hergeben. Er wurde jahrelang auf Osteoporose behandelt und hat eine sog. Knochenbiopsie strikt abgelehnt. Es sollte dabei herausgestellt werden, warum seine Knochen immer und immer schlechter werden trotz Medikamenten. Aber er hatte wohl eine zu große Angst, das er eine unheilbare Krankheit hat, denn seine Schwester ist 1996 an Krebs gestorben. Als er am 6.Juli 2000 zum 3. Mal ins Krankenhaus gefahren wurde, weil er vor Schmerzen nicht mehr konnte, hätte ich nie damit gerechnet...
ich bin jeden Tag hingefahren und er wollte mir noch wichtige Dinge zu meinem Erbe sagen *kopfschüttel*. Ich habe ihm gesagt, auch weil es ihm schwerfiel zu sprechen, das wir das Thema ein anderes Mal bereden. Wenn er wieder fit ist - das wir dann mal zusammen schön essen gehen. Am nächsten Tag lag er schon auf der Intensivstation und es wurden sämtliche Untersuchungen gemacht, alles mögliche wurde ertestet. Unter Morphium lag er nur noch in einem Dämmerzustand... ich... ich bin aber so froh, das ich immerzu bei ihm war. Ich glaube, er hat das gespürt und... oh Gott- ich glaub ich hab schon lange nicht mehr so um ihn geweint wie jetzt...
Am 13.07.2000 habe ich um 8.20 einen Anruf vom Krankenhaus bekommen, das er gestorben ist...
Er hatte ein Plasmozytom mit Organversagen. D.h. er hätte mit entsprechender Behandlung vllt. noch 5 Jahre leben können. Aber das hätte er niemals gewollt. Für ihn war es also das beste so... er war 50 Jahre alt...

2003 ist mein Opa mütterlicherseits an den Folgen eines Bronchialcarcinoms gestorben. Er war mir auch sehr wichtig, meine ganze Familie ist mir sehr wichtig, aber ich konnte nie richtig um ihn trauern, so wie ich es bei meinem Vater tat.Mein Opa war 79 Jahre alt.

2004 mußte ich meine Mum gehen lassen. Sie hat 7 lange Jahre tapfer gegen den Krebs gekämpft. Ich war und bin immer noch so stolz auf sie, das sie nie aufgegeben hat. Sie war wie ein Steh-Auf-Männchen. Aber dann hat der Krebs sie doch irgendwann besiegt... auch wenn es "abzusehen" war, denn es war ein "Sterben auf Raten", ist es nicht leichter, damit umzugehen.
Sie wurde über Monate immer konfuser und vergesslicher. Die Metastasen haben sich in ihren Kopf ausgebreitet. Und da konnte keiner mehr was gegen tun. Eine Woche lag sie dann nur noch in ihrem Bett und dämmerte vor sich hin. Sie sah Leute, die gar nicht da waren (z.B. ihre Tante, die einige Tage zuvor gestorben war, wovon sie aber nichts wusste), und da war mir schon klar, das sie sich auf den Weg machte... ich bin sehr froh, das ich bei ihr war, als sie ihren letzten Atemzug tat, was sehr aufwühlend ist, aber ich habe ihre Hand gehalten und vorher beruhigend auf sie eingeredet, das sie sich nicht länger quälen muß, und das sie jetzt beruhigt gehen darf.
Und das sie Papa u Opa grüßen soll, das sie doch von ihnen erwartet wird...
Sie war 53 Jahre alt.

Ich bin mir ziemlich sicher, das meine Eltern im Jenseits wieder zueinander gefunden haben (sie waren seit 1989 geschieden), denn im Leben hat sich immer wieder sichtbar gemacht, das sie diese Entscheidung der Scheidung bereut haben (aber beide wieder verheiratet).

Ach- Mädels, das Leben ist nicht einfach und oft ungerecht!

Im Mai 2007 ist mein Opa väterlicherseits gestorben. mit 89 Jahren. Auch schlimm für mich, aber er hat sein Leben gelebt.

Im Oktober 2007 hatte ich eine Fehlgeburt in der 8. Woche. Mein Sternchen ist jetzt bei meiner Familie. Meine Eltern können meine Kinder, die ich hoffentlich noch haben werde, schon nicht kennenlernen. Vielleicht war es so vorgesehen, das ich ihnen ein Sternchen von mir schenke. (?) Das nächste Baby behalten wir dann für uns und dann wird hoffentlich alles gut!

Ich wünsche Euch viel Kraft und Zuversicht für Eure Zukunft. Lasst den Kopf nicht hängen. Wenn ihr reden wollt, könnt ihr euch jederzeit melden.
Viele liebe Grüße, Melli

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9. Februar 2008 um 2:05

Hallo
Fühl dich gaaaaaaaaaaanz fest gedrückt!!!
2007 war auch für mich ein sehr gemischtes Jahr. Im März ist meine Oma an Buachspeicheldrüsenkrebs gestorben, mein Vater hatte eine schwere OP, die noch lange Folgen hatte und im Endeffekt überflüssig war, da sie keine Besserung seines Zustands brachte. Im Sommer war dann mein schönes Ereignis, mein Mann und ich haben geheiratet. Im Oktober verstarb dann mein Wellensittich als ich im Urlaub war.
Aus dem Urlaub zurück stellte ich fest, dass ich schwanger war. Leider war diese Freude nur kurz, mein Baby starb in der 8. Schwangerschaftswoche...

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24. Februar 2008 um 21:56
In Antwort auf bertha_12529187

Hallo Maya u Conny,
seid erstmal fest umarmt von mir! Der Schmerz läßt niemals nach - aber er wird erträglicher...

Ich musste meinen Vater im Jahr 2000 (ich war 21) schon hergeben. Er wurde jahrelang auf Osteoporose behandelt und hat eine sog. Knochenbiopsie strikt abgelehnt. Es sollte dabei herausgestellt werden, warum seine Knochen immer und immer schlechter werden trotz Medikamenten. Aber er hatte wohl eine zu große Angst, das er eine unheilbare Krankheit hat, denn seine Schwester ist 1996 an Krebs gestorben. Als er am 6.Juli 2000 zum 3. Mal ins Krankenhaus gefahren wurde, weil er vor Schmerzen nicht mehr konnte, hätte ich nie damit gerechnet...
ich bin jeden Tag hingefahren und er wollte mir noch wichtige Dinge zu meinem Erbe sagen *kopfschüttel*. Ich habe ihm gesagt, auch weil es ihm schwerfiel zu sprechen, das wir das Thema ein anderes Mal bereden. Wenn er wieder fit ist - das wir dann mal zusammen schön essen gehen. Am nächsten Tag lag er schon auf der Intensivstation und es wurden sämtliche Untersuchungen gemacht, alles mögliche wurde ertestet. Unter Morphium lag er nur noch in einem Dämmerzustand... ich... ich bin aber so froh, das ich immerzu bei ihm war. Ich glaube, er hat das gespürt und... oh Gott- ich glaub ich hab schon lange nicht mehr so um ihn geweint wie jetzt...
Am 13.07.2000 habe ich um 8.20 einen Anruf vom Krankenhaus bekommen, das er gestorben ist...
Er hatte ein Plasmozytom mit Organversagen. D.h. er hätte mit entsprechender Behandlung vllt. noch 5 Jahre leben können. Aber das hätte er niemals gewollt. Für ihn war es also das beste so... er war 50 Jahre alt...

2003 ist mein Opa mütterlicherseits an den Folgen eines Bronchialcarcinoms gestorben. Er war mir auch sehr wichtig, meine ganze Familie ist mir sehr wichtig, aber ich konnte nie richtig um ihn trauern, so wie ich es bei meinem Vater tat.Mein Opa war 79 Jahre alt.

2004 mußte ich meine Mum gehen lassen. Sie hat 7 lange Jahre tapfer gegen den Krebs gekämpft. Ich war und bin immer noch so stolz auf sie, das sie nie aufgegeben hat. Sie war wie ein Steh-Auf-Männchen. Aber dann hat der Krebs sie doch irgendwann besiegt... auch wenn es "abzusehen" war, denn es war ein "Sterben auf Raten", ist es nicht leichter, damit umzugehen.
Sie wurde über Monate immer konfuser und vergesslicher. Die Metastasen haben sich in ihren Kopf ausgebreitet. Und da konnte keiner mehr was gegen tun. Eine Woche lag sie dann nur noch in ihrem Bett und dämmerte vor sich hin. Sie sah Leute, die gar nicht da waren (z.B. ihre Tante, die einige Tage zuvor gestorben war, wovon sie aber nichts wusste), und da war mir schon klar, das sie sich auf den Weg machte... ich bin sehr froh, das ich bei ihr war, als sie ihren letzten Atemzug tat, was sehr aufwühlend ist, aber ich habe ihre Hand gehalten und vorher beruhigend auf sie eingeredet, das sie sich nicht länger quälen muß, und das sie jetzt beruhigt gehen darf.
Und das sie Papa u Opa grüßen soll, das sie doch von ihnen erwartet wird...
Sie war 53 Jahre alt.

Ich bin mir ziemlich sicher, das meine Eltern im Jenseits wieder zueinander gefunden haben (sie waren seit 1989 geschieden), denn im Leben hat sich immer wieder sichtbar gemacht, das sie diese Entscheidung der Scheidung bereut haben (aber beide wieder verheiratet).

Ach- Mädels, das Leben ist nicht einfach und oft ungerecht!

Im Mai 2007 ist mein Opa väterlicherseits gestorben. mit 89 Jahren. Auch schlimm für mich, aber er hat sein Leben gelebt.

Im Oktober 2007 hatte ich eine Fehlgeburt in der 8. Woche. Mein Sternchen ist jetzt bei meiner Familie. Meine Eltern können meine Kinder, die ich hoffentlich noch haben werde, schon nicht kennenlernen. Vielleicht war es so vorgesehen, das ich ihnen ein Sternchen von mir schenke. (?) Das nächste Baby behalten wir dann für uns und dann wird hoffentlich alles gut!

Ich wünsche Euch viel Kraft und Zuversicht für Eure Zukunft. Lasst den Kopf nicht hängen. Wenn ihr reden wollt, könnt ihr euch jederzeit melden.
Viele liebe Grüße, Melli

Oh Mann...
... nach all diesen Geschichten musste ich erstmal schlucken.
Grade heute morgen bin ich nach einem Traum über meinen Vater ziemlich verstört wach geworden. Aber dann war mein Tag und das wetter so schön, dass ich gemerkt habe, das mein Vater nicht will, dass ich traurig bin.
Ich habe meinen Papa Anfang letzten Jahres verloren. Er hatte Lymphknotenkrebs. Zuerst galt er als geheilt, aber nach einem Monat hat man festgestellt, dass alles noch viel schlimmer als vorher wieder da war. Er brauchte einen Knochenmarkspender und den haben wir dann in seinem Bruder gefunden, dich leide hat er die nötigen Chemos nicht mehr überlebt.
Ich habe ihn am Abend vor seinem Tod noch gesehn und konnte ihm noch sagen wie lieb ich ihn hab. Seine letzte Nacht gehörte ihm und meiner Mama. Morgens ist er dann in Mitten seiner Mutter, seines Bruders und meiner Mutter gestorben.
Es war das Schrecklichste was ich bisher erlebt habe und ich kann auch jetzt nur kurz und mit Tränen in den Augen darüber schreiben.
Aber ich habe die besten Menschen die man sich wünschen kann um mich, habe noch viel in meinem Leben vor mir und ich werde dabei immer an meinen Papa denken!

Ich hoffe für uns alle, dass der Schmerz irgendwann erträglich wird, die Erinnerungen schöner und das die Zukunft auch mal etwas Glück bereit hält!

Ganz liebe Grüße und alles Gute

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