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Ausstieg von jahrelanger depression?

12. März 2013 um 19:32 Letzte Antwort: 21. März 2013 um 1:00

Hallo liebe Leute,

ich war sehr lange zeit durch gewisse Lebensumstände sehr depressiv und einige male in meinem Leben in der Nervenklinik, habe auch Antidepressiva-tabletten genommen, hab mir auch hilfe von einem Sozialverein geholt usw.
Leider hab ich mir nach einem Krankenhausaufenthalt in der Nervenklinik einreden lassen, dass ich es auf keinen fall schaffen werde alleine und es wurde mir nahegelegt, vorübergehend in ein betreutes Wohnheim für psychisch Kranke zu ziehen, ich willigte ein, zog dorthin und kam vom regen in die traufe. Mir wurde dort nicht geholfen, sondern eher mein selbstwert noch mehr genommen, ich verlor meinen job und die meldeten mich an für so eine tagesstruktur für psychisch kranke. Als ich danach eine wohnung bekam, wurde mir nahegelegt ich brauche eine mobile betreuung, wo ich einwilligte. Die mobile Betreuung redete mir ein, ich kann nicht arbeiten und ich wurde in i-pension geschickt. Leider merkte ich nach und nach das mir kein mensch (auch die sozialarbeiter nicht) half, mir meinen verlorenen selbstwert wieder aufzubauen. Ich hatte zunehmend das gefühl, das ich von denen immer weiter runtergedrückt wurde. Meine betreuerin wollte mich sogar in die Entmündigung mithilfe eines Sachwalters reintreiben, weil ich ihnen erzählte das sich bei mir im laufe der jahre ein paar tausend euro schulden angehäuft haben. Ich gab die mobile betreuung auf, da ich mir sicher bin, es auch alleine zu schaffen und ich mir sicher von niemanden eintrichtern lasse, krank zu sein und krank zu bleiben, man hat da irgendwie einen stempel oben, den man nicht mehr runterlöschen kann.
Noch dazu wurde mir von anderen klienten nahegelegt, es wäre besser, nie eine eigene familie zu gründen, denn wenn ich das tun würde, würde mir der staat sofort das kind wegnehmen, auch manche sozialarbeiter sagten mir das und jetzt frag ich mich, in welcher gesellschaft mir da eigentlich leben, die einem nicht gesund werden lässt und sich mit aller gewalt dagegenstemmt. Meine betreuerin war auch dagegen, das ich keine medikamente mehr nehme obwohl es mir ohne diese medikamente plötzlich viel besser geht.
Ich wäre über kritik oder ähnliche erlebnisse sehr dankbar

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21. März 2013 um 1:00

Hallo daniela
Das tut mir Leid das die Menschen dir das immer einreden wollen !
Sei stark und glaube an dich und deine Kraft !
Lg

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