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Antidepressiver? Erfahrungen?

11. Oktober 2011 um 21:55

Hallo,
wer von euch hat Erfahrungen mit Antidepressiver?
Ich habe heute eins verschrieben bekommen, citalopram-bioma 10mg.
Die nebenwirkunegn erschrecken mich allerdings so sehr, dass ich mich nicht traue es zu nehmen!
Wie war das bei euch so?

lg

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12. Oktober 2011 um 8:44

Versuch es!
Hallo! Also das Mittel Citalopram kenn ich nicht. Aber ich scheu mich auch immer furchtbar vor allen Nebenwirkungen. Meine Ärztin hat mir kürzlich wegen Stress Opipramol verschrieben. Ich wollte zunächst auch nicht, da ich dachte, ich schaff das schon allein. Jetzt nehm ich sie seit 4 Wochen und fühle mich zu mind. 90 % besser. Keinerlei Nebenwirkungen. Mein Mann nimmt seit 6 Wochen Trevilor (Hammer-Nebenwirkungen), da stand sogar was von Selbstmordgefahr drin. Ich hatte echt Angst, als er die nehmen solte, aber bis auf vermehrtes Schwitzen hat er auch nichts und ihm gehts auch sehr viel besser. Also versuch es einfach!

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12. Oktober 2011 um 13:22
In Antwort auf circe_12638074

Versuch es!
Hallo! Also das Mittel Citalopram kenn ich nicht. Aber ich scheu mich auch immer furchtbar vor allen Nebenwirkungen. Meine Ärztin hat mir kürzlich wegen Stress Opipramol verschrieben. Ich wollte zunächst auch nicht, da ich dachte, ich schaff das schon allein. Jetzt nehm ich sie seit 4 Wochen und fühle mich zu mind. 90 % besser. Keinerlei Nebenwirkungen. Mein Mann nimmt seit 6 Wochen Trevilor (Hammer-Nebenwirkungen), da stand sogar was von Selbstmordgefahr drin. Ich hatte echt Angst, als er die nehmen solte, aber bis auf vermehrtes Schwitzen hat er auch nichts und ihm gehts auch sehr viel besser. Also versuch es einfach!


Hmm, ich weiß nicht.
Also hier steht die ganze Zeit was von Selbstmordgedanken und man soll unter ständiger Aufsicht stehen und keine Teilnahme am Straßenverkehr und einem anderen Mittel evtl. sogar Herzversagen... Und bei sehr Häufig steht Kopfschmerzen, Übelkeit, Schlaflosigkeit, unwohl fühlen...

So wie das klingt geht es mir damit schlechter als vorher... Ich fühle mich noch nicht so als könnte ich es nicht aushalten, da es nur Phasen der Depression sind...

Nächste Woche habe ich einene rsten termin bei einer Psychologin... Vill sollte ich bis dahin abwarten?
Das klingt, als würde mein Leben mit den Dingern mehr eingeschrenkt sein als ohne...

Und dann steht dort ja, dass es innerhalb der ersten 2 Wochen schlimmer wird und davor habe ich so sehr Angst...

Was es bei euch so?

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12. Oktober 2011 um 14:51


Hallo
Hmh-ja ich kann deine Sorge sehr gut verstehen. Und ich verstehe auch irgendwie nicht, dass Hausärzte als erstes Mittel direkt so ein Hammer Medikament verschreiben. Ich stand vor kurzem auch vor einem "Burn-out". Und meine Hausärztin verschrieb mir Opipramol. Das ist ein sehr lange erprobtes und mildes Mittel. Hat zwar auch Nebenwirkungen aber nicht solche, wie auf deinem. Und ich persönlich hab gar keine Nebenwirkungen. Allerdings hat mein Mann ja auch Trevilor bekommen, und das ist wohl auch so ein "Serotonin-Wiederaufnahmehemmer" wie Citalopram, also quasi das gleiche (habs eben mal nachgeschaut). Und ich persönlich, wollte auch nicht, dass mein Mann das nimmt, weil ich echt Angst um Ihn hatte (da steht ja sogar Selbstmordgefahr drin). Ich glaub, ich persönlich, hätte es wohl auch nicht genommen, weil zuviel Angst . Mein Mann ist da aber anders. Er sagte sich, egal, mein Psychiater hats mir verschrieben und der wird wohl wissen was er tut. Und er hatte wohl auch echt NICHTS an Nebenwirkungen (bis auf schwitzen) und nun gehts ihm wirklich echt besser. Er war auch nicht wirklich depressiv, sondern hat starke Probleme mit zu geringem Selbstwertgefühl und Antriebslosigkeit. Echt: Er hat jetzt ständig gute Laune, ist nicht mehr genervt. Also, ich weiß auch nicht, ich bin mit meinem Mittel zufrieden aber ob ich persönlich das Citalopram (bei den Nebenwirkungen) genommen hätte, weiß ich auch nicht. Bei meinem Mann hats gewirkt, ohne Nebenwirkungen

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12. Oktober 2011 um 16:43
In Antwort auf circe_12638074


Hallo
Hmh-ja ich kann deine Sorge sehr gut verstehen. Und ich verstehe auch irgendwie nicht, dass Hausärzte als erstes Mittel direkt so ein Hammer Medikament verschreiben. Ich stand vor kurzem auch vor einem "Burn-out". Und meine Hausärztin verschrieb mir Opipramol. Das ist ein sehr lange erprobtes und mildes Mittel. Hat zwar auch Nebenwirkungen aber nicht solche, wie auf deinem. Und ich persönlich hab gar keine Nebenwirkungen. Allerdings hat mein Mann ja auch Trevilor bekommen, und das ist wohl auch so ein "Serotonin-Wiederaufnahmehemmer" wie Citalopram, also quasi das gleiche (habs eben mal nachgeschaut). Und ich persönlich, wollte auch nicht, dass mein Mann das nimmt, weil ich echt Angst um Ihn hatte (da steht ja sogar Selbstmordgefahr drin). Ich glaub, ich persönlich, hätte es wohl auch nicht genommen, weil zuviel Angst . Mein Mann ist da aber anders. Er sagte sich, egal, mein Psychiater hats mir verschrieben und der wird wohl wissen was er tut. Und er hatte wohl auch echt NICHTS an Nebenwirkungen (bis auf schwitzen) und nun gehts ihm wirklich echt besser. Er war auch nicht wirklich depressiv, sondern hat starke Probleme mit zu geringem Selbstwertgefühl und Antriebslosigkeit. Echt: Er hat jetzt ständig gute Laune, ist nicht mehr genervt. Also, ich weiß auch nicht, ich bin mit meinem Mittel zufrieden aber ob ich persönlich das Citalopram (bei den Nebenwirkungen) genommen hätte, weiß ich auch nicht. Bei meinem Mann hats gewirkt, ohne Nebenwirkungen


Ja ich bin halt erst 19 und das Medekament ist für Menschen unter 18 jahren gar nicht geeignet... und ich meine der Unterschied zwischen 18 und 19 ist ja jetzt nicht sher groß...

Außerdem geht es mir ja nicht soo mega schlecht: klar habe ich Phasen die auch Depressionen sind, dass weiß ich ja und ich will auch dagegen angehen, aber gleich mit sowas. Ich habe die Depressionen ja auch noch nicht so lange...
Selbst meien Mutter, die wollte das ich das nehme, damit es mir besser geht, sagt seid dem sie den beipackzettel gelesen hat vill sollte ich erst mal warten... Da ja dort steht ich soll immer unter Beobachtung sein, was ja gar nicht möglich ist...
Ich hab halt so Angst, dass es schlimmer wird, weil es da ja auch so steht.
Meine Mutter würde gerne, dass ich für 2 Wochen in eine tagesklinik gehe, da man dort innerhalb von 2 Wochen schon geheilt werden kann. (Eine Bekannte arbeitet dort und die erzählte es) Weil halt alle vor Ort sind.
Das Problem ist auch ich werde von Psycharter zu Psycharter geschickt, weil alle sagen ich bin für sowas nicht zuständig. Habe jetzt Dienstag termin bei jemanden und gleichzeitig soll ich wen anders besuchen, da habe ich in 4 Wochen Termin, weil es irgendwie 2 verschiedene Bereiche bei mir betrifft. Deswegen meinte meine Mutter haklt auch Klinig wäre alles einfacher, aber da habe ich Angst vor.

Außerdem kann es sein, dass mir bei der Psychologin in 4 Wochen dann wieder ein anderes Medikament aufgeschrieben wird, das wäre ja dann noch mal kacke.

Vill sollte ich lieber erst mal abwarten, bevor ich gleich das einnehme und den rat der Psychologin hören... Mein zustand ist ja imemrhin aushaltbar...

Und ist dein Mittel auch ein Antidepressiva?

LG

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12. Oktober 2011 um 17:08

Liebe Grüße
Hmh-hast du das Medi denn von deinem Hausarzt???? Ich glaub, wenn ich alleine wär (ohne Überwachung von jemandem ) würd ich es auch nicht nehmen, grad weuil das mit der Selöbtmordgefahr ja grad bei jungen Leuten ist . Hmh-ich bin 37 und mein Mann 41... ... Das Opipramol hab ich auch vom Hausarzt. Ist aber viel leichter und ein sog. trizyklisches Antidpressiva. Hat viel weniger Nebenwirkungen und ichschwör da mitterweile voll drauf... ... Ist gegen Angst und Spannungszustände, Schlafstörungen und Unruhe... ... Obwohl das andere hat meinem Mann ja auch geholfen, allerdings war seine Symptomatik ganz anders wie meine... ... Was hast du denn genau für Beschwerden??? Liebe Grüße

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12. Oktober 2011 um 19:47
In Antwort auf circe_12638074

Liebe Grüße
Hmh-hast du das Medi denn von deinem Hausarzt???? Ich glaub, wenn ich alleine wär (ohne Überwachung von jemandem ) würd ich es auch nicht nehmen, grad weuil das mit der Selöbtmordgefahr ja grad bei jungen Leuten ist . Hmh-ich bin 37 und mein Mann 41... ... Das Opipramol hab ich auch vom Hausarzt. Ist aber viel leichter und ein sog. trizyklisches Antidpressiva. Hat viel weniger Nebenwirkungen und ichschwör da mitterweile voll drauf... ... Ist gegen Angst und Spannungszustände, Schlafstörungen und Unruhe... ... Obwohl das andere hat meinem Mann ja auch geholfen, allerdings war seine Symptomatik ganz anders wie meine... ... Was hast du denn genau für Beschwerden??? Liebe Grüße

...
Naja ab und zu bin ich dann schon unter Beaufsichtigung. In der Schule, auf der Arbeit (da sollen sie das jedoch eigentlich nicht erfahren solange es nicht mega schlimm ist) und zu Hause auch manchmal. Aber meine Eltern sind natürlich Berufstätig und können nicht mal eben einige Wochen dafür Urlaub nehmen...
Momentan würde ich an sowas wie Selbstmord niemals denken, aber wenn das als Nebenwirkund dadrin steht, macht mir das echt Angst...
Und weiß nicht ob es für mich so gut geeignet ist, da ich halt erst 19 bin...
Ich habe seid c.a 1 jahr Depressionen. Angefangen mit leichten Attacken. mir ging es öfter mal schlecht: Habe mich einfach traurig und schlecht egfühlt, mir war auch oft schlecht und wusste nicht warum. War dann bei einer Psychologin, die meinte sie sieht bei mri wäre alles in Ordnung. Wenn könnte ich es bei wem anders nur mal mit einer Psychoanalyse probieren um herauszufinden wovon es kommen könnte.
Habe immer keinen termin bekommen, dann mit Hilfe einer Homeopathin eine Ernährungsumstellung gemacht und mir ging es lange Zeit gut, also amchte ich auch keine Termine mehr.
Seid einigen Monaten geht es mir wieder schlecht. bin ich in der Schule, auf der Arbeit oder unter Menschen, bzw. abgelenkt gehts mir super. Am schlimmsten ist es, wenn ich ganz alleine bin. Je länger desto schlimmer. So haben wir festgestellt, dass es Depressionen sind...
Meine Mum war bei meinem Hausarzt, ich traue mich nicht mit jemanden zu reden, ich muss dann immer weinen und es ist mir total peinlich und meine Mum ist mit unserem hausarzt seid früher gut befreundet. Ich soll zwar trotzdem noch vorbei kommen, aber er hat mir das halte rst mal verschrieben. Zu einer Psychologin gehe ich nächste Woche erst mal zum Aufnahmegespräch und zu einer Fachärztin für Psychotherapie in 4 Wochen (Die Psychologin meinte irgendwie es sind 2 verschiedene Gebiete, da ich noch reiseangst zusätzlich habe, soll ich zu zwei gleichzeitig gehen...)

Also depressionen sind es schon, wenn auch noch nicht so schlimm, aber es wird ja immer schlimmer...

Liebe Grüße

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13. Oktober 2011 um 12:41
In Antwort auf abla_12146957

...
Naja ab und zu bin ich dann schon unter Beaufsichtigung. In der Schule, auf der Arbeit (da sollen sie das jedoch eigentlich nicht erfahren solange es nicht mega schlimm ist) und zu Hause auch manchmal. Aber meine Eltern sind natürlich Berufstätig und können nicht mal eben einige Wochen dafür Urlaub nehmen...
Momentan würde ich an sowas wie Selbstmord niemals denken, aber wenn das als Nebenwirkund dadrin steht, macht mir das echt Angst...
Und weiß nicht ob es für mich so gut geeignet ist, da ich halt erst 19 bin...
Ich habe seid c.a 1 jahr Depressionen. Angefangen mit leichten Attacken. mir ging es öfter mal schlecht: Habe mich einfach traurig und schlecht egfühlt, mir war auch oft schlecht und wusste nicht warum. War dann bei einer Psychologin, die meinte sie sieht bei mri wäre alles in Ordnung. Wenn könnte ich es bei wem anders nur mal mit einer Psychoanalyse probieren um herauszufinden wovon es kommen könnte.
Habe immer keinen termin bekommen, dann mit Hilfe einer Homeopathin eine Ernährungsumstellung gemacht und mir ging es lange Zeit gut, also amchte ich auch keine Termine mehr.
Seid einigen Monaten geht es mir wieder schlecht. bin ich in der Schule, auf der Arbeit oder unter Menschen, bzw. abgelenkt gehts mir super. Am schlimmsten ist es, wenn ich ganz alleine bin. Je länger desto schlimmer. So haben wir festgestellt, dass es Depressionen sind...
Meine Mum war bei meinem Hausarzt, ich traue mich nicht mit jemanden zu reden, ich muss dann immer weinen und es ist mir total peinlich und meine Mum ist mit unserem hausarzt seid früher gut befreundet. Ich soll zwar trotzdem noch vorbei kommen, aber er hat mir das halte rst mal verschrieben. Zu einer Psychologin gehe ich nächste Woche erst mal zum Aufnahmegespräch und zu einer Fachärztin für Psychotherapie in 4 Wochen (Die Psychologin meinte irgendwie es sind 2 verschiedene Gebiete, da ich noch reiseangst zusätzlich habe, soll ich zu zwei gleichzeitig gehen...)

Also depressionen sind es schon, wenn auch noch nicht so schlimm, aber es wird ja immer schlimmer...

Liebe Grüße

Gute Besserung!
Hmh-also du warst nicht selber beim Arzt, sondern deine Mum war für dich da, und dann hat er es dir gegeben????? Ich mein, das ist schon ein echtes Hammermittel und das einfach so ohne Untersuchung zu verschreiben find ich echt hart
Mein Mann hat es von seinem Psychologen bekommen und mich gebeten, in den ersten Tagen auf jede Veränderung zu achten... ... So ganz ohne ärztliche Überwachung... ich weiß nicht. Es gibt da echt leichtere und besser verträgliche Mittel. Ich kenn das Opipramol schon seit 8 Jahren, weil ich immer mal wieder mit Panikattacken zu tun hab und auch unter diversen Ängsten leide (Heimweh, kann nicht in Urlaub fahren, kann nicht gut allein sein vor allem nachts etc). Als wir dann hierhin gezogen sind, wollte mir die neue Hausärztin auch erst ein anderes Mittel verschreiben, weil es halt "Neuere" und "Viel Bessere" gibt. Halt sowas, wie du verschrieben bekommen hast. Aber ich wollte halt das Mittel was ich kannte und wo ich weiß, dass es wirkt und ich es vertrage. Vieleicht rufst du deinen Hausarzt mal an und sagst Ihm, dass du das nicht nehmen magst wegen den Nebenwirkungen, er soll dir was anderes aufschreiben (Opipramol?? Erkundige dich mal im Netz).

Übrigens der Psychiater hat meinem Mann das mit dem Selbstmord (was in der Packungsbeilage steht) so erklärt: Schwer depressive Menschen haben ja so eine starke Antriebslosigkeit, können sich zu nix aufraffen. Sie haben wohl Selbstmordgedanken, führen diese aber wegen dieser Antriebslosigkeit nicht aus. Und dieses Medi, ist antriebssteigernd, fast aufputschend. D.h. wenn ein selbstmordgefährdeter Patient sich "nicht zum Selbstmord" aufraffen konnte, tut er es vieleicht jetzt (wegen dem vermehrten Antrieb). Ich finds trotzdem beängstigend.

Und wenn ich mit dem jetzigen (deinen) Zustand gut leben könnte, würde ich wohl solche Medis auch nicht nehmen. Erst wenn ohne nix mehr geht... ...

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13. Oktober 2011 um 13:58
In Antwort auf circe_12638074

Gute Besserung!
Hmh-also du warst nicht selber beim Arzt, sondern deine Mum war für dich da, und dann hat er es dir gegeben????? Ich mein, das ist schon ein echtes Hammermittel und das einfach so ohne Untersuchung zu verschreiben find ich echt hart
Mein Mann hat es von seinem Psychologen bekommen und mich gebeten, in den ersten Tagen auf jede Veränderung zu achten... ... So ganz ohne ärztliche Überwachung... ich weiß nicht. Es gibt da echt leichtere und besser verträgliche Mittel. Ich kenn das Opipramol schon seit 8 Jahren, weil ich immer mal wieder mit Panikattacken zu tun hab und auch unter diversen Ängsten leide (Heimweh, kann nicht in Urlaub fahren, kann nicht gut allein sein vor allem nachts etc). Als wir dann hierhin gezogen sind, wollte mir die neue Hausärztin auch erst ein anderes Mittel verschreiben, weil es halt "Neuere" und "Viel Bessere" gibt. Halt sowas, wie du verschrieben bekommen hast. Aber ich wollte halt das Mittel was ich kannte und wo ich weiß, dass es wirkt und ich es vertrage. Vieleicht rufst du deinen Hausarzt mal an und sagst Ihm, dass du das nicht nehmen magst wegen den Nebenwirkungen, er soll dir was anderes aufschreiben (Opipramol?? Erkundige dich mal im Netz).

Übrigens der Psychiater hat meinem Mann das mit dem Selbstmord (was in der Packungsbeilage steht) so erklärt: Schwer depressive Menschen haben ja so eine starke Antriebslosigkeit, können sich zu nix aufraffen. Sie haben wohl Selbstmordgedanken, führen diese aber wegen dieser Antriebslosigkeit nicht aus. Und dieses Medi, ist antriebssteigernd, fast aufputschend. D.h. wenn ein selbstmordgefährdeter Patient sich "nicht zum Selbstmord" aufraffen konnte, tut er es vieleicht jetzt (wegen dem vermehrten Antrieb). Ich finds trotzdem beängstigend.

Und wenn ich mit dem jetzigen (deinen) Zustand gut leben könnte, würde ich wohl solche Medis auch nicht nehmen. Erst wenn ohne nix mehr geht... ...


Ja, mein Hausarzt kennt mich schon sehr gut seid dem ich 2 Jahre alt bin. Meine Mutter ist mit ihm von früher noch befreundet. Meine Mum ist krankenschwester uns kennt sich deshalb auch ein ganz klein wenig damit aus.
Hatte halt letzte Woche eine sehr schlimme Attacke und sie kann es halt nicht sehen, dass es mir schlecht geht und die attacke war echt schon schlimm.
Sie wollte das ich das nehme, hat dann aber den Beipackzettel gelesen und ist jetzt auch ehr dagegen...

Wir wissen nicht so recht was wir tun sollen. Zu meinem Hausarzt soll ich eh nächste Woche noch mal, da er mich sehen will. Dann werde ich ihm das wohl sagen vill gibt er mir was anderes. Und auch die Psychologin werde ich um rat fragen wenn ich dort nächste Woche einen termin habe.
Erstmal lasse ich es wohl lieber weg...

Habe es heute mal mit Back Notfalltropfen probiert... aber habe nicht das Gefühl, dass die irgendwas bringen

Selbstmordgedanken habe ich gar nicht, da es halta uch nur Attackenweise kommt. In den Attacken denke ich dann es ist das schlimmste überhaubt, will aber nicht sterben sondern will einfach nur das es aufhört.
Ich habe nur Angst, wenn ich das jetzt nehme dass es mir zwei Wochen schlecht geht und ich das dann auch noch selber ausgelöst habe...

Liebe Grüße

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13. Oktober 2011 um 14:25
In Antwort auf abla_12146957


Ja, mein Hausarzt kennt mich schon sehr gut seid dem ich 2 Jahre alt bin. Meine Mutter ist mit ihm von früher noch befreundet. Meine Mum ist krankenschwester uns kennt sich deshalb auch ein ganz klein wenig damit aus.
Hatte halt letzte Woche eine sehr schlimme Attacke und sie kann es halt nicht sehen, dass es mir schlecht geht und die attacke war echt schon schlimm.
Sie wollte das ich das nehme, hat dann aber den Beipackzettel gelesen und ist jetzt auch ehr dagegen...

Wir wissen nicht so recht was wir tun sollen. Zu meinem Hausarzt soll ich eh nächste Woche noch mal, da er mich sehen will. Dann werde ich ihm das wohl sagen vill gibt er mir was anderes. Und auch die Psychologin werde ich um rat fragen wenn ich dort nächste Woche einen termin habe.
Erstmal lasse ich es wohl lieber weg...

Habe es heute mal mit Back Notfalltropfen probiert... aber habe nicht das Gefühl, dass die irgendwas bringen

Selbstmordgedanken habe ich gar nicht, da es halta uch nur Attackenweise kommt. In den Attacken denke ich dann es ist das schlimmste überhaubt, will aber nicht sterben sondern will einfach nur das es aufhört.
Ich habe nur Angst, wenn ich das jetzt nehme dass es mir zwei Wochen schlecht geht und ich das dann auch noch selber ausgelöst habe...

Liebe Grüße

Besser doch Finger weg!
Hab grad mit meiner Schwester telefoniert. Sie hatte gestern ein ähnliches Medi vom Hausarzt bekommen (Sertralin). Ist aber auch so ein Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, also quasi das gleiche wie deins. Auch die gleichen Nebenwirkungen. Sie hatte auch Schiss, allerdings gehts Ihr grad so schlecht, dass sie es einfach ausprobiert hat, gestern abend. 7 Stunden nach der Einnahme hatte Sie furchtbaren Schüttelfrost und Hitzewallungen, kurz danach wurde ihr so schlecht, dass sie sich übergeben hat und entsetzliche Bauchkrämpfe bekommen. Sie sagte, dass sei noch schlimmer wie bei einer Magen Darm Grippe gewesen und sie würde diese Zeugs NIE WIEDER nehmen. Sie hat Ihren Arzt jetzt auch um was anderes gebeten. Tja, so ist jeder anders, mein Mann hat nichts, es wirkt super und bei meiner Schwester ist es der Horror... ...

Dir gute Besserung

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13. Oktober 2011 um 14:57
In Antwort auf circe_12638074

Besser doch Finger weg!
Hab grad mit meiner Schwester telefoniert. Sie hatte gestern ein ähnliches Medi vom Hausarzt bekommen (Sertralin). Ist aber auch so ein Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, also quasi das gleiche wie deins. Auch die gleichen Nebenwirkungen. Sie hatte auch Schiss, allerdings gehts Ihr grad so schlecht, dass sie es einfach ausprobiert hat, gestern abend. 7 Stunden nach der Einnahme hatte Sie furchtbaren Schüttelfrost und Hitzewallungen, kurz danach wurde ihr so schlecht, dass sie sich übergeben hat und entsetzliche Bauchkrämpfe bekommen. Sie sagte, dass sei noch schlimmer wie bei einer Magen Darm Grippe gewesen und sie würde diese Zeugs NIE WIEDER nehmen. Sie hat Ihren Arzt jetzt auch um was anderes gebeten. Tja, so ist jeder anders, mein Mann hat nichts, es wirkt super und bei meiner Schwester ist es der Horror... ...

Dir gute Besserung

Oh...
deiner Schwester erst mal gute besserung.
Das klingt echt nicht gut und das ist halt genau das wo ich Angst vor habe, dass es mir schlechter geht als jetzt

Das ist echt kacke, man will Hilfe und Besserung und dann kommts aber erst noch shlimmer
Und dann soll man noch entscheiden was besser ist, was alles nur noch schlimmer macht.

Also ich glaube ich warte echt erst mal ab, auf 4 Tage kommt es ja jetzt auch nicht mehr drauf an...

Liebe grüße

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18. Oktober 2011 um 20:57

Schmusehase007
Hallo,
gestern war ich noch einmal bei meinem hausarzt. Er hat mir von sich aus Opipramol verschrieben, ist damit aber nicht so glücklich, weil es eher gegen Angst ist, die ich ja nicht so viel habe...
Heute war ich bei einer Psychotherapeutin zum Kennlerngespräch. Es war sehr gut, doch einen Therapieplatz hat sie voraussichtlich erst in einem 3/4 Jahr
Sie spricht eher dem Citalopram zu, da es gegen Depressionen und Angst hilft...
Sie selber verschreibt keine Dinge, möchte mit mir arbeiten aber meint es ist sehr schwer, weil ich den Ursprung nicht weiß..
Deswegen rät sie ehr zu einer Medikamentösen Behandlung, da man dort ja nicht wissen muss warum es so ist.
In 3 Wochen habe ich einen Termin bei einer Psychologin. Ich warte mit dem medikament wahrscheinlich die 3 WOchen ab, um zu erfahren was sie am Besten empfindet...
Das ist schon alles echt schwer und total beschissen

Liebe Grüße

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3. Januar 2012 um 11:33

Sertralin
hallo ihr lieben, ich weiß zwar nicht, ob das hier angebracht ist, aber ich werde hier mal meine erfahrungen mit sertralin beschreiben. ich habe eine panikstörung, aber bevor ich das wusste hat mir die mutter einer freundin mal welche von ihren sertralin gegeben (100mg). damit ging es mir prima. bin dann zu meinem hausarzt und hab ihn gebeten mir die sertralin auch zu verschreiben, da ich mit stangyl nicht zurecht komme, dass macht mich immer so furchbar müde und das ist in der uni total unpraktisch. ich nehme jetzt seit etwa einem monat die tabletten, ich hatte nur einmal nebenwirkungen, nämlich die, die als serotonin-syndrom bezeichnet werden, also herzrasen, panik, wenn ich panik bekomme, habe ich immer das gefühl, meine haut ist aus metall und da fliest dann strom durch, schwitzen, zittern. dieser zustand hat exakt 15 minuten angehalten. seit dem hatte ich das nie wieder. alles in allem bin ich lebensfroher, hab mehr elan auch die dinge zu tun, die anstrengend sind und ich hab halt keine panik mehr. wenn ich an dinge denke die mir noch bevorstehen und die schwierig sind, dann bekomme ich keine angst mehr. ich sehe die dinge als tatsächlich lösbare probleme. es ist einfach super.

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3. Januar 2012 um 20:07
In Antwort auf raakel_12970866

Sertralin
hallo ihr lieben, ich weiß zwar nicht, ob das hier angebracht ist, aber ich werde hier mal meine erfahrungen mit sertralin beschreiben. ich habe eine panikstörung, aber bevor ich das wusste hat mir die mutter einer freundin mal welche von ihren sertralin gegeben (100mg). damit ging es mir prima. bin dann zu meinem hausarzt und hab ihn gebeten mir die sertralin auch zu verschreiben, da ich mit stangyl nicht zurecht komme, dass macht mich immer so furchbar müde und das ist in der uni total unpraktisch. ich nehme jetzt seit etwa einem monat die tabletten, ich hatte nur einmal nebenwirkungen, nämlich die, die als serotonin-syndrom bezeichnet werden, also herzrasen, panik, wenn ich panik bekomme, habe ich immer das gefühl, meine haut ist aus metall und da fliest dann strom durch, schwitzen, zittern. dieser zustand hat exakt 15 minuten angehalten. seit dem hatte ich das nie wieder. alles in allem bin ich lebensfroher, hab mehr elan auch die dinge zu tun, die anstrengend sind und ich hab halt keine panik mehr. wenn ich an dinge denke die mir noch bevorstehen und die schwierig sind, dann bekomme ich keine angst mehr. ich sehe die dinge als tatsächlich lösbare probleme. es ist einfach super.


Hallo, vielen Dank für deine Antwort.

Was genau hattest du denn? Nur Ängste?
Bei mir ist es so, dass ich unter einer Angststörung leide, die im laufe der Zeit immer schlimmer wird und Depressionen auslöst. Angst habe ich vor bestimmten Situationen wie Reisen, Urlaub, Tagungen; tagesausflügen, bestimmten Unternehmungen usw...
Die Depressionen hingegen haben sich langsam und schleichend entwickelt, sind aber inzwischen so schlimm, dass ich häufig stundenlang weine. Mir laufen einfach die tränen, ganz ohne Grund und ich fühle mich schlecht.
Alles Grundlod, ich habe bis jetzt noch keinen grund gefunden...
Ich nehme seid 8 Wochen Johanniskraut verschrieben von meienr Psychologin, aber es hilft irgendwie nicht...

Ich möchte wieder glücklich sein... Momentan geht das nur wenn ich pausenlos beschäftigt werde, aber so, dass die Ängste nicht auftauchen...

Lg

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3. Januar 2012 um 21:08

Panikstörung
mein hausarzt sagt ich hätte eine angst- bzw. panikstörung. das wurde aber auch schon vor einigen jahren von einer neurologin festgestellt, naja, sie sagte ich hätte panikattaken. das hat sich lange zeit auf einem erträglichen level gehalten, aber seit ich studiere wird es immer schlimmer. ich bin nicht in behandlung, darum weiß ich auch die genaue ursache nicht. ob ich depressiv bin, weiß ich auch nicht. aber bevor ich die tabletten hatte, habe ich oft an mir gezweifelt, ich dachte ich sei nicht in der lage das studium zu meistern, habe auch deswegen zweifel, weil ich mein abi nur nachgemacht habe. selbstmordgedanken sind seit langem keine seltenheit. nun aber mit den tabletten geht es mir gut. die panik hat sich bei mir dann eingestellt, wenn ich z.b. ein referat halten sollte. das war noch vor zwei jahren nicht so. letzt endlich wurde es so schlimm, dass ich keine referate mehr halten konnte. aber auch wenn ich mal einen unregelmäßigen herzschlag habe, oder irgendwo einen schmerz den ich mir nicht erklären kann, habe ich plötzlich todesangst, kalter schweiß und oft denke ich in solchen momenten, dass ich wahnsinnig werde, also im wahrsten sinne. ich war schon so oft davor den notarzt zu rufen, weil ich so angst hatte. das beste ist dann ablenkung - aber das soll man erstmal hinbekommen, ohne angst vor der angst zu haben, ohne immer daran zu denken. nun, die sertralin helfen mir. aber der mutter meiner freundin, die ist stark depressiv, antierbslos und hat eine soziale phobie, bei der helfen die nicht so gut, und die bekommt nicht nur sertralin sondern noch tausend andere ads. johanniskraut habe ich auch mal probiert - aber vergiss es. hat bei mir nicht funktioniert. bei meinen eltern damals auch nicht so recht.
lg

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3. Januar 2012 um 22:17
In Antwort auf raakel_12970866

Panikstörung
mein hausarzt sagt ich hätte eine angst- bzw. panikstörung. das wurde aber auch schon vor einigen jahren von einer neurologin festgestellt, naja, sie sagte ich hätte panikattaken. das hat sich lange zeit auf einem erträglichen level gehalten, aber seit ich studiere wird es immer schlimmer. ich bin nicht in behandlung, darum weiß ich auch die genaue ursache nicht. ob ich depressiv bin, weiß ich auch nicht. aber bevor ich die tabletten hatte, habe ich oft an mir gezweifelt, ich dachte ich sei nicht in der lage das studium zu meistern, habe auch deswegen zweifel, weil ich mein abi nur nachgemacht habe. selbstmordgedanken sind seit langem keine seltenheit. nun aber mit den tabletten geht es mir gut. die panik hat sich bei mir dann eingestellt, wenn ich z.b. ein referat halten sollte. das war noch vor zwei jahren nicht so. letzt endlich wurde es so schlimm, dass ich keine referate mehr halten konnte. aber auch wenn ich mal einen unregelmäßigen herzschlag habe, oder irgendwo einen schmerz den ich mir nicht erklären kann, habe ich plötzlich todesangst, kalter schweiß und oft denke ich in solchen momenten, dass ich wahnsinnig werde, also im wahrsten sinne. ich war schon so oft davor den notarzt zu rufen, weil ich so angst hatte. das beste ist dann ablenkung - aber das soll man erstmal hinbekommen, ohne angst vor der angst zu haben, ohne immer daran zu denken. nun, die sertralin helfen mir. aber der mutter meiner freundin, die ist stark depressiv, antierbslos und hat eine soziale phobie, bei der helfen die nicht so gut, und die bekommt nicht nur sertralin sondern noch tausend andere ads. johanniskraut habe ich auch mal probiert - aber vergiss es. hat bei mir nicht funktioniert. bei meinen eltern damals auch nicht so recht.
lg

...
Also bei mir ist es halt so, dass die Ängste zwar mein leben stark beeinflussen, aber die Depressionen noch viel mehr momentan zumindest. Es ist nicht so, dass ich an Selbstmord denke, denn ich war immer sehr selbstbewusst und habe auch jetzt die Hoffnung, dass es irgendwann aufhört.
Ich bin im Sommer mit meiner Ausbildung fertig und weiß nicht so recht was ich dann mache... Arbeiten, studieren, weiterbildung...
Bei einer Psychologin bin ich erst seid kurzem in behandlung. Sie möchte es erst mal pflanzlich ausprobieren... Aber langsam habe ich auch diese Geduld nicht mehr und es fällt mir schwer das alles durchzuhalten...

Bei einer Psychotherapeutin versuche ich schon seid längerem einen platz zu bekommen, aber es ist einfach so schwer...
Ich möchte einfach nur dass es aufhört und ich will halt die Hoffnung auch nicht ganz verlieren, was ab und zu schon eintritt.
Ich möchte aber auch nicht von den medikamenten so gesteuert sein, dass ich kein Auto fahren kann, nicht mehr ich sein kann halt.
Ich war immer ein sehr sehr fröhlicher und selbstbewusster Mensch.
Die Therapeutin, bei der ich zum Vorstellen war, meint es liegt an meinem Alter... Angst vor veränderungen, trennungsängste von Eltern zu Hause, Schule usw...
Ich weiß es nicht, ich weiß nur das es einfach aufhören muss.

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3. Januar 2012 um 23:04

Psychopharmaka
also mit den sertralin-tabletten kann ich auto fahren. ich hab das erstmal getestet auf unserem parkplatz und ich hatte keinerlei probleme. bei mir ist einfach nur die fröhlichkeit zurück gekehrt. ich bin nicht anders geworden, meine persönlichkeit hat sich nicht verändert, ich bin nur die, die ich mal war - eine selbstbewusste frau die gerne spaß im leben hat. das war ich und das bin ich jetzt wieder.
ich will nicht sagen, dass sertralin ein allheilmittel ist, wie schon gesagt, bei einigen bringen die nichts und die ganze chemie ist natürlich lägerfristig vielleicht auch schädlich für den körper, aber um sich wieder in den griff zu bekommen, um wieder man selbst zu werden und um den alltag einigermaßen bestreiten zu können ist sertralin, zumindest für mich, eine wirkungsvolle unterstützung. die kann im übrigen auch der hausarzt verschreiben. allerdings sollte man vielleicht nicht wie ich mit 100 mg anfangen, sondern mit einer geringeren dosis. bei mir hat das keine probleme gemacht, weil ich sie ja vorher ausprobiert hatte.
weiterer vorteil der sertralin ist, dass ich kaum noch menstruationsbeschwerden habe. ich hab sonst immer starke schmerzen, nur eben jetzt nicht mehr.
lg

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4. Januar 2012 um 0:24
In Antwort auf raakel_12970866

Psychopharmaka
also mit den sertralin-tabletten kann ich auto fahren. ich hab das erstmal getestet auf unserem parkplatz und ich hatte keinerlei probleme. bei mir ist einfach nur die fröhlichkeit zurück gekehrt. ich bin nicht anders geworden, meine persönlichkeit hat sich nicht verändert, ich bin nur die, die ich mal war - eine selbstbewusste frau die gerne spaß im leben hat. das war ich und das bin ich jetzt wieder.
ich will nicht sagen, dass sertralin ein allheilmittel ist, wie schon gesagt, bei einigen bringen die nichts und die ganze chemie ist natürlich lägerfristig vielleicht auch schädlich für den körper, aber um sich wieder in den griff zu bekommen, um wieder man selbst zu werden und um den alltag einigermaßen bestreiten zu können ist sertralin, zumindest für mich, eine wirkungsvolle unterstützung. die kann im übrigen auch der hausarzt verschreiben. allerdings sollte man vielleicht nicht wie ich mit 100 mg anfangen, sondern mit einer geringeren dosis. bei mir hat das keine probleme gemacht, weil ich sie ja vorher ausprobiert hatte.
weiterer vorteil der sertralin ist, dass ich kaum noch menstruationsbeschwerden habe. ich hab sonst immer starke schmerzen, nur eben jetzt nicht mehr.
lg

...
Das klingt alles sehr positiv...
Wenn sollte ich es aber von meiner Psychologin aufgeschrieben bekommen denke ich, da mein Hausarzt es an sie abgegeben hat und sie mich ja schon behandelt...
Sie wollte eigentlich, wenn das Johanniskraut nicht hilft, dass ich Opipramol nehme. Habe ich vom Hausarzt bekommen aber noch nicht ausprobiert.
Das Citalopram hab ich auch vom hausarzt bekommen aber wie gesag auch noch nicht ausprobiert.

Wie war es denn mit deiner EIngewöhnung? Wie lange dauert sie laut Beipackzettel? Wie lange dauerte sie bei dir deiner Meinung nach und ist es schlimmer geworden in der Eingewöhnung? Hattest du Nebenwirkungen?

Lg

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6. Januar 2012 um 0:25

Hallo rike
ich habe jetzt nicht die antworten unten durchgelesen. weiß daher nicht was schon alles besprochen wurde, aber ich habe selbst 3jahre citalopram genommen. anfangs auch 10mg und später dann 40mg. ich hatte keinerlei beschwerden bzw. nebenwirkungen. weiß von mitpatienten aus dem krankenhaus damals aber, dass einige mehr geschwitzt haben oder einen ständigen hustenreiz hatten (trockener hals). wirklich schlimmes ist allerdings nicht passiert. 10mg ist eine sehr geringe einstiegsdosis und das medikament ist schon seit jaaaaahren auf dem markt. es wird sehr gern bei angstpatienten verschrieben. ich würde mir da nicht so große gedanken machen. damals war ich auch sehr skeptisch, aber die sind echt nicht schlimm gewesen (bei mir! heißt natürlich nicht, dass es ausgeschlossen ist nebenwirkungen zu bekommen). mir war vorallem wichtig, dass ich nicht zunehme und nicht abhängig werden davon. beides sehr, sehr unwahrscheinlich bei citalopram. von daher...einfach mal versuchen, dacht ich mir.

ps. ich hab zwar keine nebenwirkungen gehabt, aber auch nicht wirklich eine verbesserung gespürt dadurch, aber das musst du selbst testen. und.... hast du mittlerweile einen therapieplatz gefunden? nur medis schlucken bringt nämlich auch nichts.

lg

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6. Januar 2012 um 14:24
In Antwort auf henda_11954970

Hallo rike
ich habe jetzt nicht die antworten unten durchgelesen. weiß daher nicht was schon alles besprochen wurde, aber ich habe selbst 3jahre citalopram genommen. anfangs auch 10mg und später dann 40mg. ich hatte keinerlei beschwerden bzw. nebenwirkungen. weiß von mitpatienten aus dem krankenhaus damals aber, dass einige mehr geschwitzt haben oder einen ständigen hustenreiz hatten (trockener hals). wirklich schlimmes ist allerdings nicht passiert. 10mg ist eine sehr geringe einstiegsdosis und das medikament ist schon seit jaaaaahren auf dem markt. es wird sehr gern bei angstpatienten verschrieben. ich würde mir da nicht so große gedanken machen. damals war ich auch sehr skeptisch, aber die sind echt nicht schlimm gewesen (bei mir! heißt natürlich nicht, dass es ausgeschlossen ist nebenwirkungen zu bekommen). mir war vorallem wichtig, dass ich nicht zunehme und nicht abhängig werden davon. beides sehr, sehr unwahrscheinlich bei citalopram. von daher...einfach mal versuchen, dacht ich mir.

ps. ich hab zwar keine nebenwirkungen gehabt, aber auch nicht wirklich eine verbesserung gespürt dadurch, aber das musst du selbst testen. und.... hast du mittlerweile einen therapieplatz gefunden? nur medis schlucken bringt nämlich auch nichts.

lg

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Danke für die Antwort. ich bin wegen einer Medikamentösen Behandlung bei einer Psychologin in Behandlung. Sie probioert es momentan miot stark dosiertem Johanniskraut, da sie meint die Wirkung sei die Selbe wie beim Citalopram... Leider spüre ich noch keine Besserung... Mal sehen, was sie beim nächsten termin sagt...
Wegen einem therapieplatz habe ich gestern einen Anruf bekommen.
Ich war auf einer Warteliste und habe immer viel angerufen und mich versuchts ehr darum zu kümmern. jetzt meinte Sie es ist ein Platz frei gewurden. Sehr schön drängeln hilft also doch
Naja ein bisschen blöd ist, es ist vormittags. und ich bin in der AUsbildung und benötige dringend meine Stunden, da das ja pflicht ist... Mal sehen ich hoffe, dass ist alles irgendwie regelbar... Vielleicht kann ja auch ein Patient tauschen oder so... Ich spreche dir tage mit ihr und bekomme den ersten Termin ( bis auf das Vorsetellungsgespräch, das hatt ich schon vor 2 Monaten)

Danke für deine Antwort. Lg

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7. Januar 2012 um 12:28
In Antwort auf abla_12146957


Hmm, ich weiß nicht.
Also hier steht die ganze Zeit was von Selbstmordgedanken und man soll unter ständiger Aufsicht stehen und keine Teilnahme am Straßenverkehr und einem anderen Mittel evtl. sogar Herzversagen... Und bei sehr Häufig steht Kopfschmerzen, Übelkeit, Schlaflosigkeit, unwohl fühlen...

So wie das klingt geht es mir damit schlechter als vorher... Ich fühle mich noch nicht so als könnte ich es nicht aushalten, da es nur Phasen der Depression sind...

Nächste Woche habe ich einene rsten termin bei einer Psychologin... Vill sollte ich bis dahin abwarten?
Das klingt, als würde mein Leben mit den Dingern mehr eingeschrenkt sein als ohne...

Und dann steht dort ja, dass es innerhalb der ersten 2 Wochen schlimmer wird und davor habe ich so sehr Angst...

Was es bei euch so?

Auch ohne!
Also ganz ehlich ich bin mittlerweile nicht für und gegen Antidepressiva! Ich nehme keine! und will es auch nicht. Es gab ab und zu mal Pjasen wo ich gesagt habe irgendwas muss ich wohl nehmen. Ich hab ja 2 KInder und muss normal mein Leben führen ohne Einschränkungen! Aber ich nehme bis heute nichts ein. Das einzige was ich nehme ist, Baldrian udn Lasea Kapseln, die mich etwas ruhiger machen, oder Neurexan ist pflanzlich alles. Mich schreckt schon allein das ab was als Nebenwirkungen im Beipackzetztel steht! Ihr sieht es gibt auch mit AD schlechte Tage.....oder auch ohne! Wenn aber der Mensch nicht mehr in der Lage sit rauszugehen und normal zu leben dann sollte er evtl. schon was nehmen aber zum Psychiater gehen weil der nähmlich auf dem Gebiet ERfahrungen hat, nicht der Hausarzt!

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