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Anstehende Klinik Aufenthalt und 6 M. Tochter

18. Juli 2018 um 0:17 Letzte Antwort: 18. Juli 2018 um 20:38

Hallo zusammen!

Zu meiner Problematik:
Da ich eine starke Angst - Depression habe, muss ich min. 6 Wochen stationär in eine Klinik.
Ich hab angst davor, was mich erwartet. 


Seit meine kleine Tochter im Januar geboren wurde, war sie mehr bei meiner Mutter als bei mir und da mache ich mir starke Vorwürfe. 
Ich werde von ihr mein ganzes Leben schon runtergemacht. Ich muss mir sowas anhören wie: dein Armes Kind, oder wenn sie mal kurz weint, warum auch immer, dann bekomme ich zuhören : was tust du ihr an? Oder bevor ich schwanger war : du solltest niemals Kinder bekommen. 
Ich verstehe nicht, warum sie mich so hasst. Ich liebe meine Tochter und kümmere mich super um sie. Aber durch diese Gedanken, dass ich nicht gut genug bin, dieser Druck.. Dieses Denken, es jetzt zu beenden.. 
Als Kind hat sie mich auch schon immer niedergemacht und mir gedroht, dass mir sowieso niemand glaubt.. 

Sie ist zum Glück gut zu meiner Tochter. 

Aber ich habe Angst, dass ich mich mit meiner Tochter immer mehr entfremde.. 
Ich möchte nur mit ihr leben, sie aufwachsen sehen..

Aber da die Vergangenheit Depressionen überwiegt. 
Fühle ich mich immer so kraftlos und das ich es beenden möchte. Und ich möchte immerhin für immer für sie da sein. 

Ich bin so zwiespalten.. 

Ich hoffe ihr könnt mir etwas Mut geben. 
Wenn ich etwas näher erörtern soll, einfach schreiben. 

Freundliche Grüße 

 

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18. Juli 2018 um 1:44
In Antwort auf mangoo98

Hallo zusammen!

Zu meiner Problematik:
Da ich eine starke Angst - Depression habe, muss ich min. 6 Wochen stationär in eine Klinik.
Ich hab angst davor, was mich erwartet. 


Seit meine kleine Tochter im Januar geboren wurde, war sie mehr bei meiner Mutter als bei mir und da mache ich mir starke Vorwürfe. 
Ich werde von ihr mein ganzes Leben schon runtergemacht. Ich muss mir sowas anhören wie: dein Armes Kind, oder wenn sie mal kurz weint, warum auch immer, dann bekomme ich zuhören : was tust du ihr an? Oder bevor ich schwanger war : du solltest niemals Kinder bekommen. 
Ich verstehe nicht, warum sie mich so hasst. Ich liebe meine Tochter und kümmere mich super um sie. Aber durch diese Gedanken, dass ich nicht gut genug bin, dieser Druck.. Dieses Denken, es jetzt zu beenden.. 
Als Kind hat sie mich auch schon immer niedergemacht und mir gedroht, dass mir sowieso niemand glaubt.. 

Sie ist zum Glück gut zu meiner Tochter. 

Aber ich habe Angst, dass ich mich mit meiner Tochter immer mehr entfremde.. 
Ich möchte nur mit ihr leben, sie aufwachsen sehen..

Aber da die Vergangenheit Depressionen überwiegt. 
Fühle ich mich immer so kraftlos und das ich es beenden möchte. Und ich möchte immerhin für immer für sie da sein. 

Ich bin so zwiespalten.. 

Ich hoffe ihr könnt mir etwas Mut geben. 
Wenn ich etwas näher erörtern soll, einfach schreiben. 

Freundliche Grüße 

 

Es ist offensichtlich, dass du den Klinikaufenthalt brauchst. Es sollte also außer Frage stehen, dass du dir helfen laesst. Das nicht zu tun wuerde deiner Tochter und dir schaden und eine gemeinsame Zukunft unmoeglich machen. 

Es ist auch klar, dass deine Tochter waehrend der Zeit gute Betreuung braucht. Deine Mutter ist die beste Wahl, weil deine Tochter sie kennt und eine gute Bindung zu ihr hat. Es waere traumatisch fuer deine Tochter sie einfach von ihrer vertrauten Person und Umgebung wegzunehmen und von Fremden betreuen zu lassen.

Waehrend du in der Klinik bist kannst du dann an dir selbst arbeiten, an den schlechten Erinnerungen deiner Kindheit....und am wichtigsten.....du kannst dich psychisch darauf vorbereiten ein Leben mit deiner Tochter zu fuehren. 

Es gibt in solchen Einrichtungen in der Regel auch Sozialarbeiter die dir dabei helfen koennen zu planen wie du ein unabhängiges Leben mit deiner Tochter schaffst. 

Ich wuerde die Kinik als Chance sehen mich auf ein besseres, gluecklicherweise Leben mit deinem Kind vorzubereiten. 

P.S. Bitte lies deine PMs. 

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18. Juli 2018 um 20:38

Aber es gibt doch mittlerweile auch Tageskliniken wo Mutter und Kind aufgenommen werden, gerade bei psychischen Erkrankungen.  Frage doch mal nach ob es diese Möglichkeit gibt. Ich meine davon mal einen Bericht gelesen zu haben.  Da ging es gerade um postnatale Depressionen und das man dort auch an der Mutter- Kindbeziehung arbeitet bzw sie gleichzeitig versucht zu stärken. 

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