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Angstzustände und die Pille

9. April 2007 um 15:04 Letzte Antwort: 8. Mai 2007 um 9:12

nach gar nicht so einfacher Suche im Internet, nach Informationen zum Themengebiet "psychische Nebenwirkungen der langjährigen Pilleneinnahme" bin ich auf die Website gestoßen. Vielleicht kann meine Mail auch andere Frauen erreichen, die Ihre psychischen Nebenwirkungen durch Ihre Pilleneinnahme noch nicht veröffentlich haben.

Zu meiner Person und Problematik:
Ich habe mit 14 Jahren das erste Mal die Pille verschrieben bekommen (Conceplan M - hauptsächlich wegen meiner starken Bauchkrämpfe und Blutungen, wenn ich meine Periode hatte) und bin bis heute (25 J.) bis auf einige wenige Monate immer konstante Pillenanwenderin gewesen. Allerdings habe ich schon 7-8 verschiedene Präparate durch, da mir der Frauenarzt versprach, dass dadurch meine nun aufgetretenen Kopfschmerzattacken während der einwöchigen Pillenentzugsblutung ausbleiben würden. Vor ca. 3 Jahren nun bemerkte ich, dass sich mein psychischer Allgemeinzustand verschlechterte, ich bekam Panikattacken, Angstzustände, bin nervös, habe öfters das dafür typische "Kloßgefühl" im Hals, Herzrasen etc. (zu diesem Zeitpunkt hatte ich das Implanon für eineinhalb Jahre und habe dann auf Cerazette gewechelst bis gestern abend!)
Deshalb bin ich seit ca. einem Jahr auch in Psychotherapie, was mir zwar weitergeholfen hat, jedoch glaube ich mittlerweile, dass meine langjährige Pilleneinnahme auch etwas mit dieser Problematik gemein hat. Speziell habe ich dieses gemerkt, als mir klar wurde das ich die Psychotherapie verstanden hatte, und vorher Ängste kommen und was dort passiert usw. Aber im Kopf ist alles klar, bloß die Symptome sind noch da!!!!! Und ich glaube jeder weiß, wie es ist damit zu leben. Nachdem ich dann die Pause vorgezogen hatte, wurden meine psychischen Symptome während dieser Pause kontinuierlich besser, und verschlechterten sich mit Einnahme der 1. Pille wieder. Da ich allerdings zu diesem Zeitpunkt auch durch einen Todesfall in der Familie psychisch nicht gerade in meiner besten Konstitution war, muss ich dazusagen, dass ich glaube, dass dann mehrere Faktoren zusammenkamen. All das zusammen hat sich anscheinend in mir so vermischt, dass es sich in einer in dieser Weise von mir nicht gekannten 2tägig anhaltenden Panikattacke entlud, die mich therapeutisch und persönlich gesehen arg zurückgeworfen hat, und die ich auch immer noch nicht ganz verdaut habe. Ich bitte jeden der das liest und sich genau so fühlt und nur einen kleinen Zusammenhang sieht, hört auf damit!!!! Ich habe es auch nicht glauben wollen, mir ging es Jahre gut mit der Pille und als der Wechsel zur Cerazette kam, ging es los! Alle Ärzte halten mich für kern gesund, aber durch den Todesfall für ein kompletten Psychofall!!! Als ich nachfragte, ob diese Symptome von der Pille kommen, sagen alle nein!!! Und ich habe sie weiter fleißig genommen! Der Entzug wird nicht ganz einfach, aber das ist es mir wert, als weiter der Pille ausgesetzt zu sein!!!!! Das hätte mir ein Jahr erspart.
Ich habe mich dazu entschlossen (teilw. trotz Skepsis), die Pille endgültig abzusetzen, da ich mittlerweile sie auch nur noch wiederwillig genommen habe. Ich möchte danach auf einen Verhütungscomputer und ein Diaphragma, evtl. auch auf NFP umsteigen. Über Anregungen und Tipps würde ich mich freuen.
Wie gesagt es muss nicht so sein, aber ein Versuch ist es wert!
Liebe Grüße maqubabe, Zusammen schaffen wir das!

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8. Mai 2007 um 9:12

Das vermute ich auch
habe seit 2jahren panik und angstzustände.vor 8 wochen hat man festgestellt das ich massig männliche hormone zu viel habe.der arzt hat mir bella hexal gegeben bin jetzt am ende der packung und meine panik ist in den letzten 5 tagen viel schlimmer und massiver geworden.hoffe das sich das jetzt in der einahmepause normalisiert.da ich vorher die pille schon jahrelang nicht genommen habe vermute ich das es wohl doch mit der pille zusammenhängt das es so schlimm ist momentan.wer hat erfahrungen mit angst und ho??rmonen

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