Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Angststörung...aber warum?

Letzte Nachricht: 26. März 2008 um 12:40
G
gilda_12548388
23.03.08 um 21:36

Ich habe in den letzten Tagen viel in diesem Forum gelesen, da ich auch seit geraumer zeit unter Panikattacken und Angststörungen leide.

Ich war erstaunt und gleichzeitig erleichtert, wie viele so, oder so ähnlich wie ich fühlen.
Das ist wirklich komisch, anfangs konnte ich nichts mit meinen Symptomen anfangen, sie waren vollkommen neu für mich, da ich noch nie von so etwas gehört habe. Höchstens mal von Platzangst oder so was. wozu man sagen muss das ich auch noch recht jung bin und vllt deswegen noch nicht so viel darüber gehört habe.
Es mag aber wahrscheinlich auch daran liegen das man da ja nicht mit jedem drüber redet.

was mich jetzt so stutzig macht, und ich möchte wissen ob es euch auch so geht, ist, dass ich es so komisch finde, wie mich diese Angst so einschränkt. man weiß, dass es nur eine Angststörung oder Panikattacke ist, dass man nicht wirklich einen Tumor oder ähnliches hat, aber trotzdem kommt man von diesen Gedanken nicht weg. das finde ich so komisch, weil ich früher immer gedacht habe, ich kann mich kontrollieren, aber jetzt kontrolliert mich meine Angst. Habt ihr manchmal auch Angst davor, dass ihr in diesem Sinne die Kontrolle über euch verliert?

Mehr lesen

M
meriel_12633371
24.03.08 um 14:33

Hallo Dienatascha
Ich habe deinen Text eben gelesen.Was mich interessiert ist, welche Symtome hast du denn um zu denken du hättest eien Tumor??? Ich selber leide auch unter verschiedenen Symtomen Wie z.B. Herzrasen und Herzstechen oder starke Kopfschmerzen,Übelkeit,Durchfall oder extreme Hitzewallungen. Aber am schlimmsten finde ich meinen Schwindel den ich mitlerweile täglich habe. Das Rätselhafte bei mir ist: Kein Arzt hat mir die Diagnose dafür gegeben das ich Angst und Panikstörungen oder ähnliches habe.Die sagten nur es ist bei mir die Psyche weil organisch nichts gefunden wurde.Das macht mich völlig fertig. Ich habe alles schon seit 2003 und schränkt mich im Leben total ein.Ich habe jeden Arzt aufgesucht den du nur denken kannst,ohne Befund. Ich bin auch am Ende meiner Kräfte. Aber es muß weiter gehen. An einem Tag mal besser mal schlechter.

Kopf hoch
LG Romy
Kannst mir gerne eine pers. Nachricht schicken wenn du magst.

Gefällt mir

T
tasha_12878340
24.03.08 um 16:24

Es hat immer einen Grund...
Hallo,
auch ich habe immer gedacht das ich mein Leben voll unter Kontrolle habe, bis ich vor gut einem Jahr die erste Attacke in meinem Leben hatte. Aber durch viele Gespräche mit Therapeuten und durch gewisse Angstsituationen bin ich nun darauf gekommen, was mir Angst macht. Als Kind habe ich immer mit einem Wohnungsschlüssel unter meinem Kopfkissen geschlafen, weil ich davor Angst hatte das meine Eltern mich allein lassen. Es gab aber dafür überhaupt keinen Grund, trotzdem hatte ich diese Angst und diese Angst ist nach der Geburt von meinem Sohn wieder ausgebrochen. Weil ich dann gemerkt habe dfas ich Verantwortung trage für den kleinen Spatz und was wäre wenn irgendwas mal passieren würde und Du könntest nicht mehr dasein. Dann hatte ich auch während der Schwangerschaft viele Probleme mit meinem Freund, so das ich mich allein gefühlt hane. Es dreht sich bei mir immer um dieses scheiss allein sein. Aber das ist der Punkt, der mir Angst macht. Deswegen möchte ich Dir sagen, denke darüber nach was könnte der Auslöser gewesen sein, was macht Dir Angst. Aber lasse Dir von der Angst nicht das Leben kapútt machen, denn Angst ist nur ein Gefühl und in der Realität wird Dir nichts passieren. Man muss durch die Angst durchgehen, dann lernst Du das es nicht schlimm ist. Es ist schwierig, das weiß ich, aber man kann diese Angst auch wieder verlernen. Also packen wir es an ...
Kannst Dich gern melden.
LG
Sylvana

Gefällt mir

G
gilda_12548388
25.03.08 um 13:24
In Antwort auf meriel_12633371

Hallo Dienatascha
Ich habe deinen Text eben gelesen.Was mich interessiert ist, welche Symtome hast du denn um zu denken du hättest eien Tumor??? Ich selber leide auch unter verschiedenen Symtomen Wie z.B. Herzrasen und Herzstechen oder starke Kopfschmerzen,Übelkeit,Durchfall oder extreme Hitzewallungen. Aber am schlimmsten finde ich meinen Schwindel den ich mitlerweile täglich habe. Das Rätselhafte bei mir ist: Kein Arzt hat mir die Diagnose dafür gegeben das ich Angst und Panikstörungen oder ähnliches habe.Die sagten nur es ist bei mir die Psyche weil organisch nichts gefunden wurde.Das macht mich völlig fertig. Ich habe alles schon seit 2003 und schränkt mich im Leben total ein.Ich habe jeden Arzt aufgesucht den du nur denken kannst,ohne Befund. Ich bin auch am Ende meiner Kräfte. Aber es muß weiter gehen. An einem Tag mal besser mal schlechter.

Kopf hoch
LG Romy
Kannst mir gerne eine pers. Nachricht schicken wenn du magst.

Mmh
ich kann mir irgendwie nichts vorstellen wo es herkommt, ganz im gegenteil, weils mir eiegntlich seit es anfing, besser ging als vorher. angst allein zu sein habe ich auch nicht.meine größte angst ist es einfach zu sterben. ich denke mir immer es gibt noch so viele dinge, die ich erleben möchte und ich habe angst, dass das ich vorher sterbe, warum auch immer.
ich war aber shcon immer ängstlich. ich mache mir oft sorgen, dass jemand aus meiner familie etwas passieren könnte. mir ist das nämlich mnoch nie passiert und deswgen weiß ich nicht wie ich damit umgehen sollte.
ansonsten möchte ich das noch mal mit der kontrolle ansprechen. das ist so blöd, einerseits sagt man sich immer, es ist nur die angst, du hast nichts, aber andererseits, denke ich dann immer, dass ich das ja nicht immer sagen kann, vllt ist ja wirklich mal was mit gehirn oder herz oder so, wenn ich mir dann einrede, es ist nur die angst...oh je da will ich nicht dran denken.

Gefällt mir

Kannst du deine Antwort nicht finden?

T
tasha_12878340
25.03.08 um 14:19
In Antwort auf gilda_12548388

Mmh
ich kann mir irgendwie nichts vorstellen wo es herkommt, ganz im gegenteil, weils mir eiegntlich seit es anfing, besser ging als vorher. angst allein zu sein habe ich auch nicht.meine größte angst ist es einfach zu sterben. ich denke mir immer es gibt noch so viele dinge, die ich erleben möchte und ich habe angst, dass das ich vorher sterbe, warum auch immer.
ich war aber shcon immer ängstlich. ich mache mir oft sorgen, dass jemand aus meiner familie etwas passieren könnte. mir ist das nämlich mnoch nie passiert und deswgen weiß ich nicht wie ich damit umgehen sollte.
ansonsten möchte ich das noch mal mit der kontrolle ansprechen. das ist so blöd, einerseits sagt man sich immer, es ist nur die angst, du hast nichts, aber andererseits, denke ich dann immer, dass ich das ja nicht immer sagen kann, vllt ist ja wirklich mal was mit gehirn oder herz oder so, wenn ich mir dann einrede, es ist nur die angst...oh je da will ich nicht dran denken.

Ich verstehe
Hi,
ich weiß was Du meinst. Mir geht es auch oft so, das ich denke, oh je was ist wenn doch wirklich mal was ist. Letztes Jahr habe ich am Hals so kleine Lymphknoten gehabt, oh gott hab ich gedacht das ist krebs. Mein Ärztin schickte mich dann nach ewiger zeit zum ultraschall und soll ich dir was sagen, es war nichts. Ich habe daraus gelernt, mir nicht mein Leben so schwer zu machen, mit Dingen die noch garnicht da sind. Ich weiß das das alles total schwer ist, auch mir geht es noch machmal schlecht. Gehst Du zum Therapeuten? Ich habe in meiner Familie auch noch keinen Todesfall erlebt und möchte es auch nicht, aber irgendwann wird es kommen, das gehört zum Leben dazu. Das Leben kann hart sein, aber man muss einfach die schönen Seiten sehen.
LG

Gefällt mir

V
vasile_11842593
26.03.08 um 5:03
In Antwort auf tasha_12878340

Ich verstehe
Hi,
ich weiß was Du meinst. Mir geht es auch oft so, das ich denke, oh je was ist wenn doch wirklich mal was ist. Letztes Jahr habe ich am Hals so kleine Lymphknoten gehabt, oh gott hab ich gedacht das ist krebs. Mein Ärztin schickte mich dann nach ewiger zeit zum ultraschall und soll ich dir was sagen, es war nichts. Ich habe daraus gelernt, mir nicht mein Leben so schwer zu machen, mit Dingen die noch garnicht da sind. Ich weiß das das alles total schwer ist, auch mir geht es noch machmal schlecht. Gehst Du zum Therapeuten? Ich habe in meiner Familie auch noch keinen Todesfall erlebt und möchte es auch nicht, aber irgendwann wird es kommen, das gehört zum Leben dazu. Das Leben kann hart sein, aber man muss einfach die schönen Seiten sehen.
LG

Tja
solche schwächen sind wohl leider allzu häufig genetisch bedingt und teilweise durch erlebnisse in kindheit oder jugend.
was hilft, ist sich klar darüber zu werden, was einem angst macht. ich selber hatte auch furchtbare probleme, hatte eine angststörung, ohne mir selber aktiv angst zu machen. Heute weiß ich, dass ich die Dinge gelassener angehen muss und dass der eine oder andere Gedanke nicht weitergedacht werden darf.

Es dauert leider ziemlich lange, bis man dahinter kommt und sich zurechtfindet. Aber es ist eine wahnsinnige Erfahrung, wie verletzlich man doch ist und das man selbst seine Psyche nicht völlig beherrschen kann. Mir hat meine Angststörung einiges gebracht. Ich gehe viel selbstständiger und selbstsicherer durchs Leben und habe meine Schwäche ziemlich genau lokalisiert. Dadurch kann ich gut feststellen, welchen Situationen ich lieber aus dem Weg gehen soll und welche mir vermutlich Schwierigkeiten bereiten werden.

Naja, lass den Kopf nicht hängen. Depressionen und Ängste werden wohl zur Volkskrankheit. Du solltest das beste daraus machen. Wer weiß, vllt hast du dann irgendwann deinen Mitmenschen etwas voraus, z.b. im Falle eines Todes von einem Angehörigen, weil du dich schon vielmals damit auseinander gesetzt hast.
lg

Gefällt mir

G
gilda_12548388
26.03.08 um 12:40
In Antwort auf vasile_11842593

Tja
solche schwächen sind wohl leider allzu häufig genetisch bedingt und teilweise durch erlebnisse in kindheit oder jugend.
was hilft, ist sich klar darüber zu werden, was einem angst macht. ich selber hatte auch furchtbare probleme, hatte eine angststörung, ohne mir selber aktiv angst zu machen. Heute weiß ich, dass ich die Dinge gelassener angehen muss und dass der eine oder andere Gedanke nicht weitergedacht werden darf.

Es dauert leider ziemlich lange, bis man dahinter kommt und sich zurechtfindet. Aber es ist eine wahnsinnige Erfahrung, wie verletzlich man doch ist und das man selbst seine Psyche nicht völlig beherrschen kann. Mir hat meine Angststörung einiges gebracht. Ich gehe viel selbstständiger und selbstsicherer durchs Leben und habe meine Schwäche ziemlich genau lokalisiert. Dadurch kann ich gut feststellen, welchen Situationen ich lieber aus dem Weg gehen soll und welche mir vermutlich Schwierigkeiten bereiten werden.

Naja, lass den Kopf nicht hängen. Depressionen und Ängste werden wohl zur Volkskrankheit. Du solltest das beste daraus machen. Wer weiß, vllt hast du dann irgendwann deinen Mitmenschen etwas voraus, z.b. im Falle eines Todes von einem Angehörigen, weil du dich schon vielmals damit auseinander gesetzt hast.
lg

.
ja, ich bin bei einem therapeuten, aber da reden wir meist nur darüber was mehr gewicht in meinem leben hat, das starke ich oder das wa smanchmal eben kommt. aber mir fällt es schwer das einfach abzuschalten. ich kann nicht, wenn ich pieksen im kopf oder im herz habe einach sagen es ist nichts, es ist nur die angst. wobei ich sagen muss das es auch shcon besser geworden ist. "früher" bekam ich diese angstanfälle einfach so, ohne jeglichen grund, ohne an irgendetwas bestimmtes zu denken. heute meistens nur noch wenn ich irgendwas im körper spüre oder manchmal auch, wenn etwas tolles bevorsteht, wo ich hingehe. dann bekomm ich solche ängste und hab ichrgendwie ansgt es nicht mehr erleben zu können.
ich finde das schlimmste ist, das man so in seinen körper reinhorcht. geht euch das auch so? man sucht immer nahc dingen die nicht normal sind. aber dagegen hilft wol nur ablenken, obwohl das auch nicht immer klappt.

Gefällt mir