Home / Forum / Psychologie & Persönlichkeit / Angst zu sterben\panikattacken

Angst zu sterben\panikattacken

9. Dezember 2009 um 20:47

hallo zusammen, ich hoffe nein ich weiss ich treffe hier auf gleichgesinnte und hoffe ihr koennt mir ein paar tips geben. ich leider seit knapp 4 jahren unter schlimmen panickattacken. ich bin vor 4 jahren von einer minute auf die andere zusammengeklappt und bin zum notarzt gebracht worden. ich dachte wirklich ich krieg nen herzinfarkt. nachdem ich nun schon dauergast bei meinem doktor bin und saemtliche untersuchungen habe ueber mich ergehen lassen weiss ich nicht mehr weiter. die aerzte koennen nichts feststellen und trotzdem zweifle ich oft an den ergebnissen. ich leben von tag zu tag und es kann fuer ein jahr gut gehen ohne probleme (wie es auch diesmal war) und jetzt kam es wieder. vor 2 wochen ging es los. mir wurde schwindelig noch dazu kamen starke kopfschmerzen, uebelkeit bzw. hunger aber ich konnte nichts essen, hitzewallungen und gleichzeig ein zittern als wenn ich schuettelfrost haette. trockener hals, dass gefuehl neben mir zu stehen, einen klos im hals zu haben , kribbeln der kopfhaut als wenn sie eingeschlafen waere und ich koennte wegen jeder kleinigkeit heulen....ich habe so angst einen schlaganfall oder herzinfarkts zu haben. nachdem meine freundin vor 2 jahren 3 schwere schlaganfaelle hatte, kenne ich die symptome und habe immer angst dass dies auch mir passiert. ich kann nicht mal mehr in ein ueberfuelltes shopping center gehen ohne zustaende zu bekommen. zuviele lichter, zu laute geraeusche, ich hab immer dass gefuehl ich hoer und seh alles 100 mal so laut wie jeder andere. ....geht es jemandem genauso? ich wuerde mich so gerne mit jemanden ueber solche dinge austauschen koennen. ich habe dass gefuehl dass es mir besser geht wenn ich gleichgesinnte finde....liebe gruesse

Mehr lesen

10. Dezember 2009 um 20:22


Dann bist Du hier genau richtig! Hier wirst Du viele finden, die ähnliche Symptome haben, oder sogar die gleichen. Ich habe dieses Kribbeln auf dem Kopf auch häufiger, als würde man eine Gänsehaut bekommen, nur auf dem Kopf halt. Mach Dir keine sorgen, ich leide seit mehr als 11 Jahren darunter, und ich bin immer noch kerngesund. Und das, obwohl ich ständig unter Strom stehe, wegen den Panikattacken....also Herzklopfen, Puls steigt, zittern und und und. Würde ich Dir alle Syptome aufzählen, würde zu lange dauern. Große Menschenansammlungen mag ich auch nicht so gerne, oder wenn Menschen laut reden. Vielleicht liegt das aber auch nur daran, dass Du in dem Moment der Angst auf Reize heftig reagierst. Mag dann z.B. nicht angefasst werden. Gibt viele Symptome, aber lass Dich nicht davon fertig machen.....es ist ganz normal!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. Dezember 2009 um 23:25
In Antwort auf birga_12245874


Dann bist Du hier genau richtig! Hier wirst Du viele finden, die ähnliche Symptome haben, oder sogar die gleichen. Ich habe dieses Kribbeln auf dem Kopf auch häufiger, als würde man eine Gänsehaut bekommen, nur auf dem Kopf halt. Mach Dir keine sorgen, ich leide seit mehr als 11 Jahren darunter, und ich bin immer noch kerngesund. Und das, obwohl ich ständig unter Strom stehe, wegen den Panikattacken....also Herzklopfen, Puls steigt, zittern und und und. Würde ich Dir alle Syptome aufzählen, würde zu lange dauern. Große Menschenansammlungen mag ich auch nicht so gerne, oder wenn Menschen laut reden. Vielleicht liegt das aber auch nur daran, dass Du in dem Moment der Angst auf Reize heftig reagierst. Mag dann z.B. nicht angefasst werden. Gibt viele Symptome, aber lass Dich nicht davon fertig machen.....es ist ganz normal!

Mir geht es auch so
Hallo!

Mir geht es seid ca. einem Monat genauso. Alles fing mit einer reise nach Marokko an...
Ich hatte es aber früher auch schon ein paar mal. Aber nach 2-3 Tagen war alles vorbei.
Jetzt hab ich auch ständig dieses Kribbeln im Kof als wäre er eingeschlafen, übelkeit, schwitzige Hände, schwindelanfälle, kopfschmerzen, bauchschmerzen, durchfall, herzrasen, zittern, und und und. Und immer dieses gefühl, dass ich gleich sterbe, es macht mich wahnsinnig. Hast du das auch das alles wie ein Film vor dir abläuft? So ganz komisch ist da! Da komm ich gar nicht mit klar, wenn ich das hab, dann könnt ich kotzen, danach hab ich immer durchfall und Herzrasen.
Heute hatte meine Schwester geburtstag und wir saßen alle am Tisch, erst hab ich mich super unterhalten und aufeinmal wird mir so schwummerig hatte keine konzentration mehr.... Bin dann aufgestanden zur Toilette und da ging es mir wieder gut. ich hatte nie ein problem damit, wenn ich mit mehreren Leuten an einm tisch sitze. Aber letzte Woche hatte ich das auch schon, da bin ich auch in einem anderen raum gegangen und da ging es mir auch wieder gut.
Das hört doch nie auf....

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

21. Dezember 2009 um 18:07
In Antwort auf jaron_11986478

Mir geht es auch so
Hallo!

Mir geht es seid ca. einem Monat genauso. Alles fing mit einer reise nach Marokko an...
Ich hatte es aber früher auch schon ein paar mal. Aber nach 2-3 Tagen war alles vorbei.
Jetzt hab ich auch ständig dieses Kribbeln im Kof als wäre er eingeschlafen, übelkeit, schwitzige Hände, schwindelanfälle, kopfschmerzen, bauchschmerzen, durchfall, herzrasen, zittern, und und und. Und immer dieses gefühl, dass ich gleich sterbe, es macht mich wahnsinnig. Hast du das auch das alles wie ein Film vor dir abläuft? So ganz komisch ist da! Da komm ich gar nicht mit klar, wenn ich das hab, dann könnt ich kotzen, danach hab ich immer durchfall und Herzrasen.
Heute hatte meine Schwester geburtstag und wir saßen alle am Tisch, erst hab ich mich super unterhalten und aufeinmal wird mir so schwummerig hatte keine konzentration mehr.... Bin dann aufgestanden zur Toilette und da ging es mir wieder gut. ich hatte nie ein problem damit, wenn ich mit mehreren Leuten an einm tisch sitze. Aber letzte Woche hatte ich das auch schon, da bin ich auch in einem anderen raum gegangen und da ging es mir auch wieder gut.
Das hört doch nie auf....

Verstehe
dich sehr gut....prinzipiell bekomme ich diese panikattacken mittlerweile auch wenn ich unter leuten bin. da ich die bereits seit jahren habe konnt ich sie wenigstens waehrend der arbeit ausblenden. mittlerweile krieg ich schon zustaende wenn es bei uns im buero mal etwas lauter wird (ich muss dazu sagen ich arbeite in einem grossraumbuero). auch mein alltagsleben wird davon beschraenkt. laute geraeusche und zuviele lichteindruecke machen mich sehr unsicher und da gehts mir dann gleich gar nicht mehr gut. so lange es leise is oder aber ich dass volumen selbst bestimme kann ist es besser. hast du viel stress auf arbeit? wuerd mich freuen mal wieder von dir zu hoeren.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

21. Dezember 2009 um 22:14
In Antwort auf uma_12056602

Verstehe
dich sehr gut....prinzipiell bekomme ich diese panikattacken mittlerweile auch wenn ich unter leuten bin. da ich die bereits seit jahren habe konnt ich sie wenigstens waehrend der arbeit ausblenden. mittlerweile krieg ich schon zustaende wenn es bei uns im buero mal etwas lauter wird (ich muss dazu sagen ich arbeite in einem grossraumbuero). auch mein alltagsleben wird davon beschraenkt. laute geraeusche und zuviele lichteindruecke machen mich sehr unsicher und da gehts mir dann gleich gar nicht mehr gut. so lange es leise is oder aber ich dass volumen selbst bestimme kann ist es besser. hast du viel stress auf arbeit? wuerd mich freuen mal wieder von dir zu hoeren.

Hallo
Hey!

Auf der arbeit hatte ich das die Tage auch. Ich arbeite als Köchin. Da wurd ich sowas von müde dann lief alles wie ein Film ab und ich stand völlig neben mir....... Bin dann zur Toilette und dann ging es wieder. Im moment ist es sehr stressig auf der arbeit. Aber normalerweise arbeite ich nur3 Tage in der WOche, da ich auch noch eine Schwerbehinderte Tochter habe.
Beim Einkaufen hatte ich bisher noch nichts. Aber die ganzen Leute und so kann ich auch nicht haben. Das ist alles nicht ganz einfach, vor ein paar Wochen ging es mir noch scheinbar gut und aufeinmal ändert sich alles.
Was machst du denn wenn du eine Attacke hast!? Nimmst du Tabletten, oder machst du irgendwelche Therapien?
Freu mich wieder von dir zu hören.

LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

24. Dezember 2009 um 21:05
In Antwort auf jaron_11986478

Hallo
Hey!

Auf der arbeit hatte ich das die Tage auch. Ich arbeite als Köchin. Da wurd ich sowas von müde dann lief alles wie ein Film ab und ich stand völlig neben mir....... Bin dann zur Toilette und dann ging es wieder. Im moment ist es sehr stressig auf der arbeit. Aber normalerweise arbeite ich nur3 Tage in der WOche, da ich auch noch eine Schwerbehinderte Tochter habe.
Beim Einkaufen hatte ich bisher noch nichts. Aber die ganzen Leute und so kann ich auch nicht haben. Das ist alles nicht ganz einfach, vor ein paar Wochen ging es mir noch scheinbar gut und aufeinmal ändert sich alles.
Was machst du denn wenn du eine Attacke hast!? Nimmst du Tabletten, oder machst du irgendwelche Therapien?
Freu mich wieder von dir zu hören.

LG

Hey
hallo....nein ich nehme keine tabletten dagegen. ich weigere mich strikt irgendwas zu nehme aus angst davon abhaengig zu werden. ich neige leider dazu wegen jeder kleinigkeit eine aspirin zu nehmen also ich kenn mich und verzichte freiwillig darauf. wenn ich merke dass es mir nicht gleich nicht mehr gut geht dann zwinge ich mich dazu aufzustehen und mit meinem hund fuer 15 minuten draussen spazieren zu gehen. sie ist ein guter ausgleich denn sie merkt wenn es mir nicht gut geht. desweiteren bringt mich meine mitbewohnerin mit noch so schlechten geschichten einigermassen wieder auf andere gedanken. am schlimmsten jedoch ist es wenn ich alleine bin und ich mich richtig schoen selbst runterziehen kann dadurch. es ist leichter gesagt als getan dagegen anzugehen und sich mit sich selbst auseinander zu setzen. seit 2 jahren rede ich mir schon ein dass ich mir mal 1-2 tage zeit nehme und ueber alles moegliche nachdenken werde, jedoch hab ich angst davor wieder eine attacke zu bekommen. aus diesem grund vermeide ich es nach wie vor. hattest du dass denn schon oefter oder nur einmal? hm. der stress auf der arbeit und sei es nur 3 tage die woche kann nur dass i tuepfelchen sein. ich denke dass es immer mehrere faktoren sind die zusammen spielen. dir selbst wird es nicht bewusst sein unter was fuer dauerstrom du stehst auch wenn du denkt jetzt mal entspannen zu koennen. ich persoenlich hatte seit fast einem jahr keinen urlaub mehr und merke immer mehr dass mir "nur" dass wochenende nicht mehr hilft. ich bin am rande des abgrunds wie man so schoen sagt und hab mir jetzt erstmal eine woche urlaub genommen, du musst dir zeit fuer dich selbst goennen ohne schlechtes gewissen anderen oder deiner tochter gegenueber. ich hoffe bald mal wieder von dir zu hoeren

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

30. Dezember 2009 um 22:57

Mir geht es grade jetzt
wieder bescheiden...habe heute aber den ganzen tag angstgefühle....angst zu essen..angst vor völlig irrationalen dingen...habe mich auch schon mehrmals untersuchen lassen...bin körperlich gesund. aber psyschich voll instabil...seit ich in der klinik war ist es sogar noch schlimmer...habe grad eine alprazolam genommen weil der druck sonst so stark ist ich meine dieses angstgefühl...kennt ihr das auch ...das plötzlich nichts mehr geht ? mann hat das gefühl durchzudrehen? dabei gehe ich schon seit 3 monaten regelmässig laufen (joggen) meine therapeutin meint es würde mich stabiler für panikattacken machen...jetzt hab ich auch noch so einen anstrendenden freund der das zuckerbrot/ peitsche spiel spielt. also totale hingabe und dann totaler rückzug...er ist major bei der nato...und war gerade in afganistan...er ist jetzt gerade mit seinem sohnin belgien...den er ist belgier....und ich weiss nicht was ich noch unternehehmen soll damit er mir endlich seine liebe gesteht.
denn er lässt mich ja auch nicht los....weiss jemand was ich tun sollte???

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

2. Januar 2010 um 16:36

Hallo
Panikattacken kenne ich nur zu gut. Kein Psychologe konnte mir helfen.

Bin dann zu meinem Hausarzt gegangen und habe mir Blut abnehmen und mir meine Schilddrüse testen lassen. Was dabei raus kam war, dass meine Panikattacken durch meine Schilddrüse kam. Ich habe laut Arzt eine Schilddrüsenüberfunktion (Morbus Basesow), die sich in eine Schilddrüsenunterfunktion gewandelt hat.

Habe dann Tabletten zur Einstellung für meine Schilddrüse bekommen und ca. 1 Monat lang waren dann meine Panikattacken verschwunden.

Ich habe viel im Hashimoto-Forum darüber gelesen.

Liebe Grüße
kleinsari

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

4. Januar 2010 um 17:42

Die lösung der probleme ist relativ einfach
hallo alle zusammen,
panikattacken....anscheinend ein problem welches immer mehr leute betrifft, ich dachte eine zeitlang ich stünde irgendwie alleine da mit allen symptomen wie schwindel, kribbeln etc. all die schönen dinge halt die uns das dasein in diesen augenblicken so himmelblau zaubern...meine attacken begannen vor etwa 4 jahren aus heiterem himmel...hatte einen lustigen abend mit meiner freundin im garten mit wein und gesang, danach ins bett gegangen und plötzlich war da diese angst...einfach so...ohne sich anzumelden und das erste mal in meinem leben hatte ich angst zu sterben...mein mann hat den notarzt angerufen und die ärzte haben mich erstmal ruhiggestellt...danach eine odyssee von einem doktor zum nächsten, immer dieselbe antwort: " sie sind gesund..das ist nur psychisch...da habe ich was für sie...nehmen sie doch einfach diese pillen und nach ein paar minuten gehts dann wieder" schächtelchen tavor mit hilflosem grinsen übers tischchen geschoben und der fall war für die götter in weiß damit erledigt...für mich allerdings nicht! ich wollte keine psychopharmaka schlucken...ich wollte die ursache finden....ein freund hat mir geraten etwas an meiner ernährung zu ändern, erzählte mir etwas von yin und yang und das die niere das organ für angst wäre...hääää??? tja daraufhin bin ich bei einem makrobiotischem berater bzw. für die 5-elemente-küche, isabell ockert heißt die gute....gelandet und bin zum guten ende nach einiger ausprobiererei und monaten des rumprobierens bzw. umstellens meiner ernährung ( alte muster in der esserei, schoki und co., lassen sich nicht so einfach von heute auf morgen ändern, aber glaubt mir wenn der leidensdruck groß genug ist dann geht das!! ) bin ich heute absolut symptomfrei...ich habe der makrobiotischen ernährung quasi die rückkehr in ein normales leben zu verdanken...leute, es ist wirklich lachhaft so easy kann es ein...mein tipp: sucht euch einen guten ernährungsberater in sachen makrobiotik und stellt eure essgewohnheiten entsprechend um...es dauert keine 3 monate und eure panikattacken sind weg. falls ihr fragen habt mailt mir einfach, ich helfe gerne weiter

alles gute an alle und nicht verzweifeln

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

8. Januar 2010 um 17:01

Hi ,
Ich kenne diese Geschichte nur zu gut. Ich habe das seit der Geburt meines ersten Kindes, also vor vier Jahren. Mittlerweile weiß ich aber damit umzugehen. Gott sei Dank weißt du selber das du unter Panikattacken leidest. Der beste Weg eigentlich sich damit auseinander zu setzten. Du wirst durch so eine Attacke nicht sterben, auch wenn man sich da so sehr reinsteigern kann. Dein Körper reagiert so, weil du ihn selbst dazu bringst. Wenn du z.B ein Kloßgefühl im Hals verspürst, wirst du nicht ersticken. Bei dem trockenen Hals rate ich dir, hab immer ne Flasche Wasser parat. Mach ich auch so! Taubheitsgefühle oder Kribbeln ist normal, weil du durch deinen Angst schneller atmest und mehr Sauerstoff in dein Blut gelangt.
Das alles sind wie gesagt ganz normale Körperreaktionen.
Sie fühlen sich schlimmer an, als sie eigentlich sind.
Dauergast beim Arzt zu sein, macht dich nur selbst verrückt.
Du musst lernen mit der Situation umzugehen.
Es wird irgendeinen Auslöser für die ganze Geschichte geben.
Hast du dich mal hingesetzt und die letzten Jahre dein Leben betrachtet. Manchmal sind es kleine Dinge die sowas auslösen können.

Du kannst dich dafür jetzt nicht aufgeben. Das Leben geht weiter, auch mit den Attacken.
LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. Januar 2010 um 12:02
In Antwort auf gerda_12697503

Die lösung der probleme ist relativ einfach
hallo alle zusammen,
panikattacken....anscheinend ein problem welches immer mehr leute betrifft, ich dachte eine zeitlang ich stünde irgendwie alleine da mit allen symptomen wie schwindel, kribbeln etc. all die schönen dinge halt die uns das dasein in diesen augenblicken so himmelblau zaubern...meine attacken begannen vor etwa 4 jahren aus heiterem himmel...hatte einen lustigen abend mit meiner freundin im garten mit wein und gesang, danach ins bett gegangen und plötzlich war da diese angst...einfach so...ohne sich anzumelden und das erste mal in meinem leben hatte ich angst zu sterben...mein mann hat den notarzt angerufen und die ärzte haben mich erstmal ruhiggestellt...danach eine odyssee von einem doktor zum nächsten, immer dieselbe antwort: " sie sind gesund..das ist nur psychisch...da habe ich was für sie...nehmen sie doch einfach diese pillen und nach ein paar minuten gehts dann wieder" schächtelchen tavor mit hilflosem grinsen übers tischchen geschoben und der fall war für die götter in weiß damit erledigt...für mich allerdings nicht! ich wollte keine psychopharmaka schlucken...ich wollte die ursache finden....ein freund hat mir geraten etwas an meiner ernährung zu ändern, erzählte mir etwas von yin und yang und das die niere das organ für angst wäre...hääää??? tja daraufhin bin ich bei einem makrobiotischem berater bzw. für die 5-elemente-küche, isabell ockert heißt die gute....gelandet und bin zum guten ende nach einiger ausprobiererei und monaten des rumprobierens bzw. umstellens meiner ernährung ( alte muster in der esserei, schoki und co., lassen sich nicht so einfach von heute auf morgen ändern, aber glaubt mir wenn der leidensdruck groß genug ist dann geht das!! ) bin ich heute absolut symptomfrei...ich habe der makrobiotischen ernährung quasi die rückkehr in ein normales leben zu verdanken...leute, es ist wirklich lachhaft so easy kann es ein...mein tipp: sucht euch einen guten ernährungsberater in sachen makrobiotik und stellt eure essgewohnheiten entsprechend um...es dauert keine 3 monate und eure panikattacken sind weg. falls ihr fragen habt mailt mir einfach, ich helfe gerne weiter

alles gute an alle und nicht verzweifeln

Halloo
ich kann mitreden un bin erst 19!!! Bei mir ging es los im Mai 09. War allein zuhause und hab Fern gesehn..meim Mann war bei seiner Bandprobe. AUfeinmal wurde mir heiß, panische Angst,schwindel,kribbeln um brust-halsbereich. ich dachte ich sterbe gleich. Seitdem hab ich das regelmäßig..vorallem aber nur dann wenn ich alleine bin und abends..tagsüber gehts einigermaßen aber sobald es dunkel wird- nicht mehr auszuhalten. Hab schon sämtliche tabletten bekommen-von johanniskraut bis chemisches antidepressiva zeug..alles nichts geholfen. meine therapeutin meint ich solle mich kalt abduschen wen nich so was hab..sozusagen einen gegenschock hervorufen. klappt zwar hin und wieder aber bekämpft es nicht dauerhaft. Manchmal hab ich das gefühl einfach nur neben mir zu stehen und das gefühl gleich umzufallen und tot zu sein. kennt das jemand? Keine ahnung wie's weiter gehen soll...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

11. Januar 2010 um 14:26


hallo dana,

ich kann nachempfinden, was du durchmachst. ich selbst leide seit ca 15 jahren an panikstörungen mit somatisierungsstörungen. ich habe ähnliche symptome, wie atemnot, kribbeln in den fingerspitzen, schwindel, klos im hals, massives zittern am ganzen körper,ohnmachtsgefühl ect ppa.

am anfang dachte ich auch immer, wenn ich das ein leben lang haben muss, dann nehme ich mir ein strick. dann habe ich eine tolle therapieform gefunden, nämlich die verhaltenstherapie bei angst-und panikstörungen. ich war 6 wochen stationär in behandlung, was mir wirklich viel gebracht hat. du musst halt lernen, das (also die symptome) auszuhalten und nicht noch angst davor zu haben - dann wird alles schlimmer und die angst hat dich im griff. du kippst nicht um, und so schnell stirbt sich es nicht.

ich habe heute immer noch leichte anflüge, aber ich versuche die symptome nicht mehr zu analysieren und jedes weh wehchen gleich zum gehirn-tumor zu machen.

du schaffst das schon.

bei fragen stehe ich dir gern zur seite.


lg nina

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

17. Juli 2013 um 19:16

Auch ich leider seit Jahren unter Panickattacken!
Hallo,
erstmal einen rießigen Dank an Euch alle, das es diesen bestimmten Forum gibt und man sich hier unter Gleichgesinnten austauschen kann/darf!

Ich bin erst 18 Jahre jung aber diese "Panikattacken" bekomme ich schon seit ich 12 Jahre alt war. Ich wusste Jahre lange nicht, wie ich es Jemanden erklären soll was ich meistens Abends durchmache. Ich konnte auch keine Erklärung, geschweigedenn eine Beschreibung wiedergeben was genau ich in solchen Situationen habe und durchleide. Anfangs habe ich es einfach als " komisches Gefühl" bezeichnet. Bis ich mir im Klaren war, das es Panickattacken sind. Kurz umschrieben habe ich meist gegen Abend aus heiterem Himmel das Gefühl zu ersticken. Es fängt mit einem heissen und kribbeligen Gefühl im oberen Kopfbereich an. Dann steigert es in Kaltschweiß und Schüttelfrostartige Sinntome um. Oft wird mir schwindelig und schlecht dabei. Weinen und auch eiskalte Hände aber glühend heisser Körper sind dabei nicht selten. Früher stellte ich mir oft die Frage ob ich einfach nur verrückt bin und es mir nur einbilde, da niemand außer mir von solchen Attacken berichten konnte. Auserdem verstand mich keiner, was sich bis heute auch nicht viel veränderte. Meine Eltern und Schwester wissen das ich darunter sehr leide und versuchen mir in solchen Momentan beizustehen und mich zu beruhigen. Seit ca. 2 Jahren weiss ich auch relativ gut damit umzugehen. "umzugehen" beschreibt es ziemlich gut, denn damit leben ist ziemlich schwer.
Vorallem wenn es sich soweit auf das Sozialleben auswirkt, wie bei mir. Oft traue ich mich nicht in den Urlaub zufiegen, vor Angst das sie dort auftauchen oder in einer Anderen Umgebung zu übernachten. Komischerweise verschwinden diese Attacken manchmal Monate oder Wochenlang, bis sie dann leider wieder aus heiterem Himmel auftauchen.


Eine zeitlang war ich sehr depresiv. Da ich selbst mit diesen Situationen kaum umgehen konnte und manchmal immer noch nicht kann. SelbstHass/-"wieso ich es habe und warum mir keiner helfen kann, geschweige denn ich mir selbst",waren nach solchen Attacken an der Norm.
So fing auch das "selbstverletzen" aus hilflosigkeit an.
Kein Arzt oder Pychologe konnte mir helfen oder sagen wieso ich darunter leide. Ich wurde nur mit dem Satz " Das ist alles nur Kopfsache" abgespeißt.

Nun sind es knapp 6 Jahre in dennen ich versuche mit den Panikattacken umzugehen. Zum Glück sind sie weniger geworden. Ich stehe oft immer noch neben mir wenn ich weiss das ich kurz vor einer dieser Attacken bin.
Jedoch habe ich seit kurzen einen Freund der sehr viel Verständins zeigt und Fürsorge in diesen Situation.
Auch das schreiben in solchen /dank euch angelegten Foren/ hilft sehr. Tausend Dank an Alle, die den Mut haben und anderen Betroffenen Hilfe leisten.! !

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Du willst nichts mehr verpassen?
facebook