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Angst zu sterben

13. Februar 2015 um 14:15 Letzte Antwort: 3. März 2015 um 17:05

Hallo liebe gofeminin user..

ich bin weiblich und 21 jahre alt ... ich bin vor knapp 2 1/2 monaten zu meinem Freund gezogen und kurz nach Silvester ging es mir nicht allzu gut... seitdem habe ich angst !!! zuerst war es nur ein komisches Gefühl dann hatte ich einen Kloß im Hals... bin zum Arzt gegangen und wurde auf Schilddrüse getestet... meine Blutwerte waren gut. zudem muss ich sagen ich bin in einer Großfamilie groß geworden und bin jetzt zurzeit arbeitslos und den ganzen Tag alleine...habe jetzt ein praktikum angefangen aber die Arbeit lenkt mich auch nicht wirklich ab. da hat man sehr viel zeit nach zu denken. der kloß ging weg aber seitdem habe ich angst zu sterben.. habe angst das mein herz stehen bleibt oder ich keine luft mehr bekomme ich habe nichts anderes mehr im kopf als das.. ich weiß mir nicht mehr weiter zu helfen war auch bei einem psychiater er sagte mir ich muss dsmit alleine klar kommen er kann mir da nicht helfen das ist alles stress bedingt durch die große veränderung in meinem leben. ich muss mich daran gewöhnen an den riesen schritt. er hat mir nur Beruhigungstabletten verschrieben.
hat jemand das selbe problem... ich will und kann nicht mehr länger so weiter machen.. habe angst das meine beziehung dadurch kaputt geht.

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14. Februar 2015 um 6:31

.
Ich könnte dir meine Erfahrungen von meiner letzten Beziehung aufschreiben, wir waren mehrere jahre zusammen, sie war ebenfalls 1 jahr arbeitslos, und hatte eine Art krebsphobie entwickelt, ihre innerliche psychische Belastung war extrem hoch gewesen, die kleinsten.Anzeichen wurden auf etwas schlimmes gedeutet, die Beruhigungsversuche von mir und dereb Familie wurde immer weniger angenommen, irgendwann hat der Körper eine Glutensensibilität durch den seelischen stress entwickelt, es gab aber einen Grund dafür, den ich herausgefunden habe, sie war unglücklich in der Beziehung und hatte sich neuverliebt, wir haben darüber geredet und haben denn schluss.gemacht, sie ist mit ihren neuen zusammen gekommen und ihre körperlichen Symptome sind fast alle weg. Ich will dir damit sagen, es gibt ein Grund dafür, irgendwas belastet sich seelisch, vllt brauchst du noch ein bisschen, bis du den Grund findest.

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14. Februar 2015 um 12:56
In Antwort auf miles1990

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Ich könnte dir meine Erfahrungen von meiner letzten Beziehung aufschreiben, wir waren mehrere jahre zusammen, sie war ebenfalls 1 jahr arbeitslos, und hatte eine Art krebsphobie entwickelt, ihre innerliche psychische Belastung war extrem hoch gewesen, die kleinsten.Anzeichen wurden auf etwas schlimmes gedeutet, die Beruhigungsversuche von mir und dereb Familie wurde immer weniger angenommen, irgendwann hat der Körper eine Glutensensibilität durch den seelischen stress entwickelt, es gab aber einen Grund dafür, den ich herausgefunden habe, sie war unglücklich in der Beziehung und hatte sich neuverliebt, wir haben darüber geredet und haben denn schluss.gemacht, sie ist mit ihren neuen zusammen gekommen und ihre körperlichen Symptome sind fast alle weg. Ich will dir damit sagen, es gibt ein Grund dafür, irgendwas belastet sich seelisch, vllt brauchst du noch ein bisschen, bis du den Grund findest.

Danke
Danke für deinen rat ... Ich habe diese Symptome vor allem wenn ich alleine bin und mein Freund nicht da ist sobald er da ist wird es sofort besser !

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15. Februar 2015 um 1:24

Kenn ich gut
Hallo,
Ich kenne dasnur zu gut. Ich kann nir vorstellen was du durchmachen musst. Bei mir fing das auch mit 20 an. Ganz plötzlich fing diese Angst an, aufeinmal hatte ich Angst ich müsste sterben, konnte nicht atmen und mein Herz bleibtstehen. Danach damals lernte ich meinen Mann kennen, er war immer für mich da. Mitten in der Nacht konnte ich ihn anrufen. Wie bei dir, ging es mir leichter wenn er da war. Mein Glaube hat mir sehr geholfen! Heute bin ich 34, wir haben geheiratet und haben 5 kinder.
Die Angst war zwischendurch fast weg, aber nie ganz. Ich denke das geht auch nie weg, wird immer ein teil von mir bleiben. War auch bei der Psychotherapie, habe gute tipps bekommen. Ich wünsche dir von herzen viel Glück,

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15. Februar 2015 um 20:07

Komm schon
leb dein leben... sterben müssen wir alle

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22. Februar 2015 um 11:38

Huhu
Guten Morgen,

ich möchte Panikattacken-betroffene meine Erfahrungen mitteilen.

Ich leide seit meinem 19 Lebensjahr unter Panikattacken!
Heute bin ich fast 28 Jahre.

Es begann alles auf der Heimfahrt von meiner Arbeitsstelle,
da bekam ich so ein unruhiges komisches Gefühl - Innerliche Unruhe , Zitternde Knie , Kalte Hände , naja die typischen Symptome .
Ich lebte damals mit meinem Partner zusammen, als ich nach Hause kam war ich völlig aufgelöst , den ich wusste ja nicht was mit mir los war.

Einige Zeit davor verstarb mein Opa an Lungenkrebs , bei dem ich 7 Jahre meines Lebens aufgewachsen war(11-18).
Ich bekam alles mit !!
Dies ist kein schöner an blick wenn jemand qualvoll stirbt.

Weiter zu meinen Panikattacken.
Ab den 1. Tag meiner Panikattacken verfolgten sie mich 5-6 mal täglich ,
mein damaliger Freund ist bald abgedreht und wollte mich in die Psychatrie einweisen.
Ich ging damals zum Arzt und schilderde ihm meine Ängste .
Er sagte mir das die Angstzustände sind .
Nur woher?!
Das wusste niemand.
Ich bekam sie in der Bahn , auf der Arbeit , im Auto , in Stresssituationen usw.
Mein Vater sagte es gibt ein Hypnotiseur Naturheilverfahren , dort ging ich hin.
War mein größter Fehler!!!
Ich hatte teilweise Angst einen Hirntumor zu bekommen oder zu haben.
Diese Angst erzählte ich ihm und dieser Ar... dem ich pro Sitzung bzw mein Vater 150,- in den Hals geworfen hatte , hat nichts besseres zu tun gehabt, mir zu erzählen ,er hätte eine Patientin gehabt die dachte auch sie hätte einen Hirntumor , der Arzt sagte sie sei gesund und wäre trotzdem dran gestorben!!!!
Mein Freund ist damals schier abgedreht , so etwas sollte man nicht jemand eintrichtern der unter Angstzustände leidet.
Naja diese Worte prägten sich erstmal in mein Hirn!
Mit den Jahren verstand ich auch das meine Attacken teilweise aus Angst vorm sterben kommen.
Mein Couseng ist mit 30 an einem Hirntumor gestorben( da war ich ca 21) und mein Onkel mit 50 an krebs.
Ich war unzählige male im Krankenhaus weil ich dachte ich sterbe, Herzinfarkt , Krebs , Ohnmacht usw.
Ich wurde mit 23 Mama, da warn die Panikattacken ein wenig auf Eis gelegt .... mir ging es die ersten 2 Jahre gut .
Dann fing es wieder an.
Dachte ich falle um und sterbe als ich mit Sohn im Zimmer war und spielte.
Dann kam mein Freund rein.
Ich brach völlig in Panik aus , Zitterte an allen Körperteile , musste ständig pinkeln usw.
Dann verschwand es auch wieder.
Ich muss dazu schreiben im Jahre von 19-21 war es extrem aber es flaute immer mehr ab , heute kommen sie nur noch ab u zu.
Gestern zum Beispiel fuhr ich von der Arbeit heim ca 20:30
auf einmal merkte ich wie ein blitzen im kopf und dachte ich kippe während der fahrt um. konnte mich nicht mehr auf gerade strecken konzentrieren, so was wie phobischer schwankschwindel, müsste euch bekannt sein.
Ich musste fast die fahrt abbrechen, sagte mir aber , ich mus mich zusammen reisen und mein Kind abholen egal wie.
Hatte Angst einen Schlaganfall zu bekommen, tage vorher hatte ich auch ein taupheit gefühl in der rechten Schädeldecke.
Beim Kind angekommen sagte ich zu der Oma das es mir nicht gut ginge, nahm sohn mit und rief seinen Vater an und fragte ob er kommen könne mir geht's psychisch nicht gut und das ich angst habe in sohn seiner Gegenwart um zu fallen und Kind wäre allein.
Er kam und es passierte natürlich nichts!!!
In dieser Nacht hatte ich ziemlich üble alpträume das ich aufgewacht war. Ob es davon kommt???

Sonntag letzte Woche trennte ich mich von meinen Freund was ich keine 5 Minuten später bereute und entschuldigte mich sofort , er sagte er will mich jetzt nicht mehr.
Vor 3 Wochen kam er angekrochen und sagte er will mich und will eigene Familie mit mir und zusammen ziehen usw .
7 Wochen vorher hatte er sich schon mal getrennt bzw an Weihnachten und hörte dann einige Wochen nichts mehr von ihm , bis halt vor 3 Wochen.
Vermutlich nimmt es mich auch ein wenig psychisch mit.

Was ich unternommen habe um ein wenig meine Panikattacken in den Griff zu bekommen,
-Buch Doris Wolf Ängste verstehen und überwinden.(Sehr gut)
-Mich in Foren eingelesen und mit anderen betroffene zu schreiben, so dass ich weis , nicht nur mir geht es so.
- Ich war bei einem Mann der Theo Bullinger heißt.
alle schwören auf ihn , googelt mal.
- Ich trinke keinen Cafe mehr, das wühlte mich auf und machte mich unruhig und löste Panik aus.
- Ich habe ein CTG gemacht um einen Hirntumor aus zu schließen!
So dass ich selbst sagen kann ich hab nichts , leider hält das nicht lange an

Ich habe mir überlegt eine Whatsapp Gruppe zu eröffnen, für Leute die unter akute Panikattacken leiden, für den Moment.
Den es hat nicht immer jemand einen Laptop oder tablet zur Hand und es dauerd trotzdem in den Foren ein wenig bis man eine Antwort hat, so dass die Attacke wieder weg ist ehe man eine Antwort hat.

Natürlich kann man auch schreiben wenn man grad keine Attacke hat, ich sehe das quasi als Hilfe und vielleicht auch ein wenig als Therapie, wenn man untereinander Erfahrungen, Tipps , austauschen kann oder vor allem sich gegenseitig beruhigen kann.

Wer gerne möchte und dies als Hilfe anseht kann mir gerne eine PN schreiben und die Handy Nummer schicken.
Ich werde diese Person dann einladen.

Ganz liebe Grüße Summer

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26. Februar 2015 um 11:51

...
Liebe Hallucinator, ich könnte mir - wie der Psychiater - vorstellen, dass diese Ängste wegen der großen Veränderungen in deinem Leben aufgekommen sind. Viele Menschen haben solche Phasen im Zuge des Erwachsenwerdens. Es gilt vielleicht einfach, die Ängste anzunehmen und zu durch leben. Mach weiter mit deinem Leben wie bisher, such dir eine Beschäftigung. Nach und nach wird es sich verändern und falls eine Entscheidung von dir nötig ist, wird sich das dann zeigen. Beruhigungstabletten sind eher nicht zu empfehlen, machen meist abhängig. Dann schon eher ein Antidepressivum. Vielleicht wäre es gut, jemand zu haben, der dich in diesem Prozess begleitet, z. B. einen Therapeuten. Und / oder geh in Selbsthilfegruppen, schau mal hier: http://www.coda-deutschland.de/. Vielleicht könnte auch eine Familienaufstellung helfen, das fand ich für mich persönlich sehr hilfreich (habe auch viel mit Ängsten zu tun). Schon mal von der Methode gehört? Falls nein, googel das mal, z. B. http://www.sorge-dich-nicht-liebe.de/familienaufstellung oder http://de.wikipedia.org/wiki/Familienaufstellung.
Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft, diese Phase durchzustehen. Tatjana

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3. März 2015 um 17:05

Deine geschichte
hey halliculator,
oh man, das klingt nicht gut.und wenn ich deine Geschichte so lese, macht man sich echt Gedanken, dass es so jungen menschen immer schlechter geht und du sollst doch noch ein so schönes leben haben. ich hoffe du bist jetzt nicht böse oder sauer, aber ich arbeite für das deutsche TV und wir berichten über solche Geschichten wir wollen hier aufklären, versuchen zu helfen und anderen Mut machen. und wir haben auch schon dem ein oder anderen ein wenig geholfen. wenn ich darf, würde ich dir gerne anbieten, dich einmal bei mir zu melden und wir quatschen mal brauchst auch keinen Namen und so nennen.. vielleicht kann ich hier mal für dich recherchieren und wir finden eine Lösung manchmal ist das deutsche TV gar nicht sooo doof und unterstützt ja auch wo es kann.. wenn du nicht magst, kann ich das natürlich verstehen, dann wünsche ich dir auf jeden fall alles alle gute für die Zukunft
lg alex

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