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Angst vorm Leben!

20. Januar 2006 um 14:29

So ungefähr muss ich leider mein Lebensgefühl beschreiben.

Ich bin leider ein furchtbar negativ denkender Mensch - und fühle mich oft vom Leben heillos überfordert. Manchmal möchte ich einfach einschlafen und nicht mehr aufwachen.

Bin wegen Depressionen in psychologischer Behandlung - aber ich habe nicht das Gefühl, dass mich das rausreißt.

Vor ca. einem Jahr habe ich auch zeitweise Anti-Depressiva genommen - aber danach fühlte ich mich irgendwie noch "gleichgültiger" - lief durchs Leben wie durch Watte. Das kanns doch alles nicht sein.

Was für Erfahrungen habt ihr mit Depressionen etc. gemacht?

LG, Furchthabende

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20. Januar 2006 um 19:31

Ich habe
es auch erlebt und erlebe es weiterhin. Leider wird diese Krankheit nicht sehr ernst genommen, zumeist in der Familie nicht. Ich habe auch eine anstrengende Zeit hinter mir. Wollte es allen Recht machen mit zwei kleinen Kindern. Habe mich auch um meine Mutter gekümmert, die schwer krank ist. Freunde durften nicht vernachlässigt werden.
Dann auf einmal, wollte ich mit NIEMANDEM mehr was zu tun haben, alles war mir so egal. Das ganze Leben. Ob ich nun sterben würde, ist mir manchmal immernoch egal. Habe auch noch eine schlimme Ehekrise hinter mir.

Jeder versuchte sich in mein Leben einzumischen. Wundern sich jetzt, wieso ich keinen Kontakt mehr mit ihnen habe. War einfach zu höflich und geduldig. Gibts nicht mehr.Ich denke über vieles nach, was ich falsch gemacht habe. Ich kann es nicht mehr rückgängig machen, aber schade für die vergeudete Zeit. Ärgere mich natürlich sehr darüber.
Diese Kraftlosigkeit macht mich am meisten zu schaffen. Einen guten Phsychologen habe ich leider nicht gefunden. Die meisten sind selbst nicht ganz normal, hatte ich immer das Gefühl. Habe es aufgegeben.
Jetzt bin ich schwanger geworden. Kann es immer noch nicht glauben aber vielleicht ändert sich mein Leben. Keine Ahnung!
Wünsch dir alles Gute

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20. Januar 2006 um 22:32

Hallo
na das hört sich nicht so gut an, wie es dir im moment geht.ich kenne depressionen aus meiner familie. mein vater ist selber seit mehr als 10 jahren daran erkrankt und leitet von zeit zu zeit mal mehr mal weniger darunter, aber das kennst du sicher selber.wichtig ist es, das du dich tag für tag animierst und motivierst auch wenn du denkst das es keinen sinn hat. dien leben wird in dieser situation von deinem ego übernommen und unterdrückt deine wünsche und triebe. lass dich nicht von ihm überrennen, sondern versuche dich auf das zu besinnen, was du bist und eigentlich willst. ein gutes buch wie von osho oder entspannungsverfahren bei einem ambulanten psychologen werden dir helfen. komm zur ruhe und lass dich nicht weiter jagen,
liebe grüße
franzi

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24. Januar 2006 um 12:33

Ich kann dich sehr gut verstehen!
Mir geht es ganz genau so. Ich fühle mich wie ein Hamster im Laufrad. Ich muss rennen, obwohl ich gar nicht will. Ich funktioniere einfach nur; mache meine Arbeit. Lebensfreude habe ich schon lange nicht mehr. Oft frage ich mich nach dem Sinn des Lebens; ohne bisher eine Antwort gefunden zu haben.

Viele Menschen haben Angst vor Krankheit, Tod. Ich nicht. Ich habe Angst vor dem Leben.

LG
mag

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24. Januar 2006 um 14:12
In Antwort auf merve_11948533

Ich kann dich sehr gut verstehen!
Mir geht es ganz genau so. Ich fühle mich wie ein Hamster im Laufrad. Ich muss rennen, obwohl ich gar nicht will. Ich funktioniere einfach nur; mache meine Arbeit. Lebensfreude habe ich schon lange nicht mehr. Oft frage ich mich nach dem Sinn des Lebens; ohne bisher eine Antwort gefunden zu haben.

Viele Menschen haben Angst vor Krankheit, Tod. Ich nicht. Ich habe Angst vor dem Leben.

LG
mag

Genauso ists bei mir auch...
Ein Hamster im Laufrad ist die absolut treffende Formulierung!

Ich frage mich Tag für Tag - wofür eigentlich das alles?!

Finanziell werde ich nie große Sprünge machen können - ich arbeite, um zu (über)leben und Spaß am Leben habe ich nicht.

Andere werden sagen: Soll sich doch nicht so haben! Anderen gehts schlechter!

Das ist mir ja auch klar - aber an meiner Einstellung kann ich deswegen trotzdem nichts ändern...

Ich habe bereits beide Eltern verloren - bei meiner Mutter (mit 50 an Krebs gestorben...) war ich sogar dabei und habe beobachten können, wie sich die Gesichtszüge nach dem Ableben immer mehr und mehr entspannten! Diese Erinnerung werde ich (obwohls schon über 10 Jahre zurückliegt) einfach nicht mehr los und sehne mich immer häufiger nach dem Sterben...

Sorry, musste ich jetzt nochmal loswerden.

LG + Danke für deinen Beitrag

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25. Januar 2006 um 16:57

Hey
meine Drepressionen fingen an als ich mit meiner Klasse auf abschlussfahrt in Bayern war. die ersten tage waren total cool,und in der einer Nacht fing alles an, ein paar der klasse lehrten mir wasser ins Bett und machten mich psychisch echt fertig. seit dem es ist zwei monate her bekomme ich solche angst zustände. und das schlimmste sie hören noch lange nicht auf. schau doch einfach auf meine diskussion unter Liebe-beziehungen das erste anklicken unter,,sie nannten mich es"
bis dann.

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8. Juni 2008 um 0:58
In Antwort auf gayla_12132746

Ich habe
es auch erlebt und erlebe es weiterhin. Leider wird diese Krankheit nicht sehr ernst genommen, zumeist in der Familie nicht. Ich habe auch eine anstrengende Zeit hinter mir. Wollte es allen Recht machen mit zwei kleinen Kindern. Habe mich auch um meine Mutter gekümmert, die schwer krank ist. Freunde durften nicht vernachlässigt werden.
Dann auf einmal, wollte ich mit NIEMANDEM mehr was zu tun haben, alles war mir so egal. Das ganze Leben. Ob ich nun sterben würde, ist mir manchmal immernoch egal. Habe auch noch eine schlimme Ehekrise hinter mir.

Jeder versuchte sich in mein Leben einzumischen. Wundern sich jetzt, wieso ich keinen Kontakt mehr mit ihnen habe. War einfach zu höflich und geduldig. Gibts nicht mehr.Ich denke über vieles nach, was ich falsch gemacht habe. Ich kann es nicht mehr rückgängig machen, aber schade für die vergeudete Zeit. Ärgere mich natürlich sehr darüber.
Diese Kraftlosigkeit macht mich am meisten zu schaffen. Einen guten Phsychologen habe ich leider nicht gefunden. Die meisten sind selbst nicht ganz normal, hatte ich immer das Gefühl. Habe es aufgegeben.
Jetzt bin ich schwanger geworden. Kann es immer noch nicht glauben aber vielleicht ändert sich mein Leben. Keine Ahnung!
Wünsch dir alles Gute

Tja
hi ich weis jetzt nicht ob alle das lesen können aber dieses forum passt perfet zu mir ich habe vor einem jahr eine hand verloren ich weis nicht ob das überhaubt noch jemanden berührt bei den sachen die man heute so hört das ist aber egal solange nur einer diese nachricht liest ich bin ziemlich verwirrt ich nehme seid 1 jahr koks und son zeug zur erinerung ich bin 18 ich weis das gabs alles schonmal aber jeder mensch ist ein prototype und kann nicht darunter gewertet werden ich behaupte genau das gegenteil andere sagen das leben hört irgendwann auf ich sage das leben geht nicht zu ende wenn mann stirbt wird der körper zersetzt aber er ist nicht weg er wechselt die form und ich denke das es genau das selbe mit dem bewusstsein ist (bewusstes sein) nach dem leben erfährt man ganz anderes das gabs auch schon gabs alles schon mal aber es ist doch so das nichts verschwindet oder?
selbst wenn mein bbewusstsein für immerweg wäre wärs mir egal denn ich weis mein körper ist irgend wo mit dieser gewissheit könnte ich für immer ruhen masse kann nicht komplett verlorengehen und wenn ich nur irgendwelcher humus wäre ich stolz aber es ist jeden selbst überlassen ich kann für keinen denken ich bin hier am sitzen und schreibe hier diesen langen text es macht unheimlich spass das für euch zu schreiben egal was ihr für leute seid ich weis ihr kennt das gefühl ich bin nichts besonderes aber ich weis das wir alle nur einmal da sind
vieleicht ist der tod auch ein fehler in der realität ich weis es nicht
ich weis aber das ich mir nicht ausuchen könnte wo ich bin ich könte jetzt auch gar nicht leben aber ich glaube dann wärs mir egal es hat sich gelohnt
selbst wenn d nur einmal etwas leckeres zu zu essn probiert hast hat es sich gelohnt zu leben immerhin kann mann alles machen und nichts ist wirklich falsch es ist halt leben mann kann sich auch selbst töten was in der heutigen gesellschaft überigens auch zu krass ist es geht nur um dich und niemand anderen aber trotzdem ist es verboten wie kann den etwas schlecht sein das die andern nix angeht ich bin fertig ich wolle niemanden beindrucken ich bin nur gerade so drauf das ich diesen text geschreiben hab lg oder so

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23. September 2009 um 5:52
In Antwort auf gayla_12132746

Ich habe
es auch erlebt und erlebe es weiterhin. Leider wird diese Krankheit nicht sehr ernst genommen, zumeist in der Familie nicht. Ich habe auch eine anstrengende Zeit hinter mir. Wollte es allen Recht machen mit zwei kleinen Kindern. Habe mich auch um meine Mutter gekümmert, die schwer krank ist. Freunde durften nicht vernachlässigt werden.
Dann auf einmal, wollte ich mit NIEMANDEM mehr was zu tun haben, alles war mir so egal. Das ganze Leben. Ob ich nun sterben würde, ist mir manchmal immernoch egal. Habe auch noch eine schlimme Ehekrise hinter mir.

Jeder versuchte sich in mein Leben einzumischen. Wundern sich jetzt, wieso ich keinen Kontakt mehr mit ihnen habe. War einfach zu höflich und geduldig. Gibts nicht mehr.Ich denke über vieles nach, was ich falsch gemacht habe. Ich kann es nicht mehr rückgängig machen, aber schade für die vergeudete Zeit. Ärgere mich natürlich sehr darüber.
Diese Kraftlosigkeit macht mich am meisten zu schaffen. Einen guten Phsychologen habe ich leider nicht gefunden. Die meisten sind selbst nicht ganz normal, hatte ich immer das Gefühl. Habe es aufgegeben.
Jetzt bin ich schwanger geworden. Kann es immer noch nicht glauben aber vielleicht ändert sich mein Leben. Keine Ahnung!
Wünsch dir alles Gute

HI Leidensgenossin
ich hoffe dir geht es einiger Maßen gut. ALs ich deine NAchricht gelesen habe dachte ich, zum glück bin ich nicht allein. Es gibt MEnschen denen das Leben genauso mitgespielt hat wie mir
EIgentlich will ich dich nicht mit meinen PRoblemen belasten daher wünsche ich dir alles gute liebe schwester.

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23. September 2009 um 12:50

Antidepressiva
Hallo Furchthabende,

Du darfst Antidepressiva natürlich nicht nur zeitweise sondern regelmässig nehmen. Das sage ich auch immer meiner Mutter. Sie had AD verschrieben bekommen, aber nimmt sie nicht, weil sie sich in der Einstellungsphase komisch fühlt. Vielleicht hast Du auch das falsche Präparat bekommen. Du solltest das echt mal von Deinem Neurologen abklären lassen. AD sind wirklich das einzige, das in so einer Situation hilft. Die Psychotherapie solltest Du höchstens zusätzlich machen.

LG

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29. September 2009 um 21:16

hey
ich habe gerade mal ein paar beitrage gelesen---und ich kann euch nur sagen: es ist schlimm , wenn man unter depressionen, anstzuständen leidet. aber es gibt hoffnung.

vorab: ich bin seit ca.12 jahren christ, habe viele höhen und tiefen in meinem leben erlebt, und ich kann immer wieder sagen: das leben bekommt durch jesus christus einen sinn,und es lohnt sich die bibel zu lesen.wenn man eh die hoffnung schon aufgegeben hat, dann sollte man sich doch an denjenigen wenden, der das leben gegeben hat- GOTT !

ich bin auch eher ein negativ denkender mensch, aber man darf sich einfach nicht von den umständen oder anderen menschen, die es nicht so gut mit einem meinen, verunsichern lassen.


jeder mensch ist wertvoll und von gott geliebt. das darf man nie vergessen!

jeder mesch ist etwas ganz besonderes!

ganz lieben gruss, sarah

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20. Oktober 2013 um 20:42
In Antwort auf er81

Tja
hi ich weis jetzt nicht ob alle das lesen können aber dieses forum passt perfet zu mir ich habe vor einem jahr eine hand verloren ich weis nicht ob das überhaubt noch jemanden berührt bei den sachen die man heute so hört das ist aber egal solange nur einer diese nachricht liest ich bin ziemlich verwirrt ich nehme seid 1 jahr koks und son zeug zur erinerung ich bin 18 ich weis das gabs alles schonmal aber jeder mensch ist ein prototype und kann nicht darunter gewertet werden ich behaupte genau das gegenteil andere sagen das leben hört irgendwann auf ich sage das leben geht nicht zu ende wenn mann stirbt wird der körper zersetzt aber er ist nicht weg er wechselt die form und ich denke das es genau das selbe mit dem bewusstsein ist (bewusstes sein) nach dem leben erfährt man ganz anderes das gabs auch schon gabs alles schon mal aber es ist doch so das nichts verschwindet oder?
selbst wenn mein bbewusstsein für immerweg wäre wärs mir egal denn ich weis mein körper ist irgend wo mit dieser gewissheit könnte ich für immer ruhen masse kann nicht komplett verlorengehen und wenn ich nur irgendwelcher humus wäre ich stolz aber es ist jeden selbst überlassen ich kann für keinen denken ich bin hier am sitzen und schreibe hier diesen langen text es macht unheimlich spass das für euch zu schreiben egal was ihr für leute seid ich weis ihr kennt das gefühl ich bin nichts besonderes aber ich weis das wir alle nur einmal da sind
vieleicht ist der tod auch ein fehler in der realität ich weis es nicht
ich weis aber das ich mir nicht ausuchen könnte wo ich bin ich könte jetzt auch gar nicht leben aber ich glaube dann wärs mir egal es hat sich gelohnt
selbst wenn d nur einmal etwas leckeres zu zu essn probiert hast hat es sich gelohnt zu leben immerhin kann mann alles machen und nichts ist wirklich falsch es ist halt leben mann kann sich auch selbst töten was in der heutigen gesellschaft überigens auch zu krass ist es geht nur um dich und niemand anderen aber trotzdem ist es verboten wie kann den etwas schlecht sein das die andern nix angeht ich bin fertig ich wolle niemanden beindrucken ich bin nur gerade so drauf das ich diesen text geschreiben hab lg oder so

Interessant
..

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23. Oktober 2013 um 17:59

Angst vor dem Leben
Hallo
Ich kann dich verstehen, es ist wie eine Glocke über Dir
Ich habe Angst teilweise in dieser WAtte im Vakuum zu ersticken.
Keine Zeit, alles nur Stress, der Kopf scheint zu zerplatzen.
Ich habe zeitweise schon zum Alkohol gegriffen.
Tabletten helfen auch nix, teils verschlimmern Sie alles noch .
Ich bin momentan auch voll am Ende Schlafstörungen etc
Alpträume
DAs ganze ist wie ein Alptraum
Wie komme ich da raus

Lg

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