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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Angst vorm Autofahren, Suche Leidensgenosse

Letzte Nachricht: 2. September 2007 um 23:19
E
elidi_11864016
03.05.07 um 18:30

Hallo, ich bin 22Jahre alt und habe seit 4Jahren meinen Führerschein. Aber leider aber noch nie so wirklich nutzen können.
Ich bekomme teilweise panische Angst als Beifahrer und Selbst fahren tue ich nur ganz selten und zwar Nachts auf leerer Autobahn und mit komischen Gefühl im Bauch. Es kann so nicht weiter gehen!
Wer erlebt ähnliches und kann mir helfen...??
LG Alex

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T
tiana_12953423
05.05.07 um 22:57

Huhu
Hallo Alex!
Kannst du denn sagen, vor was genau du Ängste hast beim Autofahren?
Also davor dass du einen Unfall baust zb, oder dass das Auto liegen bleibt, dass dir schlecht wird beim Fahren etc.??
Bei mir ist das halt so, ich hab meinen Führerschein jetzt seit drei Wochen erst und habe mir nun schon das zweite Mal übers We nen Auto geliehen, damit ich auch Fahrpraxis bekomme.

Das ist für mich auch teilweise wirklich beängstigend, weil man ja echt viel falsch machen kann, aber ich denke mir auch dass es wichtig ist die Fahrpraxis zu bekommen, da ich mich sonst sicherlich gar nicht mehr traue...

Bin aber auch so mit gemischten Gefühlen dabei, ich fahre zb supergerne auf der Autobahn, aber nicht so gerne in der Stadt, da man da wirklich sehr konzentriert sein muss... meine größte Angst ist immer dass ich jemanden übersehe zb beim Abbiegen. Fußgänger, grade Kinder... Radfahrer, aber auch Autos...

Hm ,aber trotzdem machts mir halt echt Spaß zu fahren, bei dir scehint das ja etwas ausgeprägter zu sein... hast du die Angst denn gleich nach der Prüfung gehabt? Und während der Fahrstunden?

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A
apphia_12379781
12.05.07 um 11:49

Angst vorm Autofahren
Hallo, ich habe die selbe Erfahrung gemacht und bin
tatsächlich fast 10 Jahre nicht gefahren,
Als meine Mutter schwer krank wurde und ich ins
Krankenhaus zu Ihr mußte, habe ich wieder
angefangen Auto zu fahren. Die ersten Kilometer
waren schrecklich, flaues Gefühl im Magen, Hände zittern, geparkt habe ich dort wo alles frei war.
Nach und nach gibt es sich aber, heute fahre ich
immer noch nicht gerne aber ich fahre.
Man darf sich zu nichts Zwingen lassen, immer selbst
entscheiden wann man es versuchen möchte. Es dauert,
aber es geht.
Inzwischen gibt es aber auch Fahrschulen, die genau
diese Problematik ansprechen.

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F
flor_12853839
01.06.07 um 12:31

Hallo Alex ...
... ich kenne das Problem sehr, sehr gut. Auf der einen Seite bin ich seit fünf Jahren nicht mehr gefahren - jetzt fehlt mir die Praxis und ich habe vor dem Fahren an sich einen wahnsinnigen Respekt.

Auf der anderen Seite saß ich letztes Jahr bei einem Unfall als Beifahrerin im Auto - und jetzt wird meine Angst, wenn ich neben dem Fahrer sitzen muss, immer schlimmer und schlimmer. Ich möchte deswegen jetzt auch eine Therapie machen.

Da ich aber gerade erst dabei bin, einen passenden Therapeuten zu finden, habe ich mir fürs erste das Buch "Ängste verstehen und überwinden" von Doris Wolf gekauft. Meine Therapie-Pläne wird das nicht ersetzen, aber ich habe den Eindruck, dass die Autorin genau vieles von dem wiedergibt, wie es mir geht - und das ist schon mal sehr hilfreich. Eventuell wäre das Buch ja auch was für dich? Ansonsten können wir uns auch gerne mal per Mail austauschen, wir scheinen echt ein ähnliches Problem zu haben ...
viele Grüße,
Stefanie

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F
flor_12853839
01.06.07 um 12:33

Ups
... ich sehe gerade, dass du mir ja selbst schon auf mein Posting zu diesem Thema geantwortet hast ... du hast mich ja selbst auf den Gedanken mit der Therapie gebracht.
Also ist mein Posting eigentlich hinfällig ...

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R
reba_12116576
17.06.07 um 19:56
In Antwort auf tiana_12953423

Huhu
Hallo Alex!
Kannst du denn sagen, vor was genau du Ängste hast beim Autofahren?
Also davor dass du einen Unfall baust zb, oder dass das Auto liegen bleibt, dass dir schlecht wird beim Fahren etc.??
Bei mir ist das halt so, ich hab meinen Führerschein jetzt seit drei Wochen erst und habe mir nun schon das zweite Mal übers We nen Auto geliehen, damit ich auch Fahrpraxis bekomme.

Das ist für mich auch teilweise wirklich beängstigend, weil man ja echt viel falsch machen kann, aber ich denke mir auch dass es wichtig ist die Fahrpraxis zu bekommen, da ich mich sonst sicherlich gar nicht mehr traue...

Bin aber auch so mit gemischten Gefühlen dabei, ich fahre zb supergerne auf der Autobahn, aber nicht so gerne in der Stadt, da man da wirklich sehr konzentriert sein muss... meine größte Angst ist immer dass ich jemanden übersehe zb beim Abbiegen. Fußgänger, grade Kinder... Radfahrer, aber auch Autos...

Hm ,aber trotzdem machts mir halt echt Spaß zu fahren, bei dir scehint das ja etwas ausgeprägter zu sein... hast du die Angst denn gleich nach der Prüfung gehabt? Und während der Fahrstunden?

Hallo
und ich dachte ich wäre die einzige...
Also ich hab seit etwa November letzten jahres meinen Führerschein, bin also noch ein Frischling. Ich darf mit dem Auto meiner Mutter fahren, das ist ein B-Corsa. In der Fahrschule hab ich das Autofahren geliebt, ich hab mich auf jede Stunde gefreut und wurde oft gelobt, ich bin was für Anfänger untypisch ist auch auf der Autobahn recht schnell gefahren (meinte mein Fahrlehrer ) ich hatte nie Angst, habe mich sicher gefühlt. Mein Fahrlehrer war wirklich super nett, er hat mich nie angeschrien, war immer freundlich. Seit ich allerdings selber fahren soll hab ich richtige Probleme. Ich nehme alles als Ausrede nicht fahren zu müssen.

natürlich muss man sich an ein anderes Auto "gewöhnen", aber während all meine Freunde gerne fahren habe ich andauernd Angst dass mir etwas passiert. Hinzu kommt das ich einfach nicht mit dem Opel umgehen kann, natürlich ist er etwas anderes als ein neuer Audi (Fahrschulauto), aber trotzdem sollte es nicht so schwer sein oder? Ich kann z.B nicht gut anfahren mit dem Auto, geschweige denn im berg. Deshalb trau ich mich nur Strecken zu fahren wo ich nicht anfahren muss, ich hab auch Angst abzuwürgen und jemanden draufzurollen, weil die immer so dicht stehen.
Dadurch das ich immer sage "nein ich möchte nicht fahren" verliere ich langsam aber sicher die Fahrpraxis. Ich weiß das ist falsch. Aber ich habe auch Angst. Weiß jemand von euch was ich tun kann? Früher bin ich so gern gefahren..

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C
clelia_12852704
02.09.07 um 23:19

Habe panische Angst vor größeren Strecken
Hi,
habe grad dein Beitrag gelesen, bin neu hier und hoffe du schaust noch mal rein weil es ja eine Weile her ist.Ich leide jetzt seit genau 1 Jahr an Panikattacken. Angefangen bei der Fahrt in den Urlaub letztes Jahr. Mein Freund und ich wollten uns abwechseln. Als er fuhr ist uns BEINAH mit fast 200 km/h einer reingerast. Wir haben dann gewechselt, fahr schon lang, auch nachts auf Autobahn, aber nach 10 min. Fahrt ging es los. Meine 1. Panikattacke(wußte ich natürlich noch nicht). Ich dachte mein Kreislauf ist im Eimer. Gleich auf den Standstreifen rüber und ich bin erstmal nimmer gefahren, aus ANGST ES KÖNNTE NOCHMAL PASSIEREN!Völlig falsch!!!Denn genau da fing es an das sich meine Atacken verstärkt und ausgebreitet haben. Ich fahr mit der Bahn zur Arbeit weil es billiger ist, plötzlich hatte ich auch davor Angst.Das ging immer so weiter bis ich völlig zusammenbrach und mit dem Notarzt ins Krankenhaus kam. Ich hatte Glück an einen super Arzt zu geraten, der sich mit Angstattacken auskannte und mir gleich sagen konnte was los ist.Er hat mich zwar komplett untersucht und alle möglichen Tests gemacht Ergebnis: ich bin kerngesund!Ich bekam einen Notfall-Termin bei einem Neurologen und einem Verhaltenstherapeuten. Ich bin noch immer nicht ganz Angstfrei, aber ich kann wieder fast so leben wie ohne die Angst.Das Autofahren ist aber noch mein größter Feind. Ich setze mich aber trotzdem hinters Steuer, Rat vom Therapeuten, und freue mich über jeden Kilometer den ich mehr geschafft habe.Letzte Woche bin ich zum ersten mal wieder zu meiner Mutter gefahren, sie wohnt gerade mal 30(!!!!!!) km entfernt. Für viele hört sich das lächerlich an, hab ich am eigenen Leib gespürt.Bin aber froh das meine Mama seit 20 Jahren an dem selben Mist leidet und mich ebenfalls sehr unterstützt. Also, setz dich bitte mal ins Auto und fahr nur mal da hin bis wohin du dich noch wohlfühlst.Am nächsten Tag ein paar METER!!! weiter.Nicht übertreiben, das hab ich gemacht und wollt dann nimmer zurückfahren.Dann steig aus und jubel dir innerlich zu.Das ist eine der Attacken die am schlimmsten einschränkt, denn man kommt plötzlich nicht mal mehr von A nach B.
Vor 2 Wochen wollte ich meine Oma besuchen, die wohnt 250 km weit weg.Das konnt ich nicht. Mein Freund geht zum Glück super damit um, er hat mich von Anfang an unterstützt und sich auch mit den Attacken auseinander gesetzt um zu wissen was da mit mir passier.Er ist auch mit mir zum Therapeut u.s.w.
Er hat gleich gesagt, du mußt nicht fahren, nur wenn du wirklich willst. Ich wollte nicht, war zwar enttäuscht von mir selbst weil ich dachte ich würde wenigstens die halbe Strecke schaffen, mir hat aber von vornerein schon die die weite Entfernung zu schaffen gemacht. Aber das wird auch irgentwann wieder. Freu dich üer jeden kleinen Meter mehr den du fährst. Auch als Beifahrer, denn : ES IST NICHT SCHLIMM AUTO ZU FAHREN!!!!!!!!Der Auslöser dafür war dieser Beinah-Unfall, vielleicht gibt es etwas bei dir was dazu geführt hat.

Ich hoffe und wünsche dir ganz doll das du das hinbekommst.ES GEHT!!!!!

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Keine Panik am Steuer! So verliert ihr die Angst vorm Autofahren
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