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Angst vorm Autofahren

18. Juli 2002 um 17:10 Letzte Antwort: 15. April 2016 um 13:47

Hallo,

die meisten können mein Problem nicht verstehen, weil ich Angst vor einer für die meisten selbstverständliche Sache habe.
Ich habe vor 5Jahren meinen Führerschein gemacht, was schon eine Tortour war, hat sehr viel Zeit und Geld und 3 Prüfungen gekostet. Der Fahrlehrer war allerdings auch ein A***.
Ich bin danach ein paarmal mit dem Auto meines damaligen Freundes gefahren und habe dabei einmal einen kleinen Unfall gebaut. Seitdem bin ich nie wieder Auto gefahren.
Neulich meinte mein freund mit mir eine Übungsstunde machen zu müssen. So Runden bei 20km/h über ein leeres Gelände zu drehen ging ja noch. Aber sobald es raus auf die Strasse musste und mir andere Autos begegneten hatte icht regelrecht Panik.
Das Problem ist, ich fange im Herbst an zu arbeiten und muss dann wafescheinlich auch ab und zu Autofahren. Ich weiss nicht, ob zusätzliche Fahrstunden allein helfen würden, oder ob es noch Selbsthilfegruppen oder sowas gibt.
Es wäre schon einfach, wenn ich mir mit meinem Problem nicht so lächerlich vorkommen würde.

LG

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18. Juli 2002 um 17:20

Fahrradunfall
Hatte vor ungefähr 2 Monaten einen Fahrradunfall, bei dem mir gottseidank nichts passiert ist, war nicht schuld und nix. Aber ich hab seitdem total Angst davor, wenns mal keinen Fahrradweg gibt. Dann schlinger und eier ich rum - was ja eigentlich total kontraproduktiv ist, aber ich kann irgendwie nichts dagegen tun. Und ich kann ja auch nicht auf einmal nicht mehr radeln... Bin ratlos (auch wenns im Vergleich zu Deinem Problem schon ne ganz schöne Banalität ist...)
Kannst Dus nicht erstmal mit Papa oder Freund an Deiner Seite auf abgelegenen Landstraßen probieren, wo fast keine Autos kommen?
Liebe Grüße
Ernest

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18. Juli 2002 um 17:23
In Antwort auf enja_12143604

Fahrradunfall
Hatte vor ungefähr 2 Monaten einen Fahrradunfall, bei dem mir gottseidank nichts passiert ist, war nicht schuld und nix. Aber ich hab seitdem total Angst davor, wenns mal keinen Fahrradweg gibt. Dann schlinger und eier ich rum - was ja eigentlich total kontraproduktiv ist, aber ich kann irgendwie nichts dagegen tun. Und ich kann ja auch nicht auf einmal nicht mehr radeln... Bin ratlos (auch wenns im Vergleich zu Deinem Problem schon ne ganz schöne Banalität ist...)
Kannst Dus nicht erstmal mit Papa oder Freund an Deiner Seite auf abgelegenen Landstraßen probieren, wo fast keine Autos kommen?
Liebe Grüße
Ernest

Mit Papa geht nicht
Komme aus einer autolosen Familie.
Mit Freund oder vielleicht auch meiner besten Freundin schon, aber ich weiss nicht genau, ob ich es schaffe.

LG

Lily

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18. Juli 2002 um 17:28
In Antwort auf ajax_11845997

Mit Papa geht nicht
Komme aus einer autolosen Familie.
Mit Freund oder vielleicht auch meiner besten Freundin schon, aber ich weiss nicht genau, ob ich es schaffe.

LG

Lily

Hauptsache...
...mit jemandem, von dem Du sicher sein kannst, daß er geduldig ist und mit deiner Angst umgehen kann... Sonst probiers doch vielleicht mal in der 30er Zone, wo der Verkehr nicht so schnell ist...
Alles Gute
Ernest

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18. Juli 2002 um 18:36

Ich sehe dabei auch eine Gefahr...
Hallo!

Kann sein, daß ich Dich nicht gerade motiviere, aber ich fahre selbst auch kein Auto mehr. Anfangs bin ich sehr gern gefahren, auch wenn ich etwas unsicher war. Habe mich regelrecht drum gestritten wer fahren darf. Aber auch als Beifaherer habe ich mich nicht wohl gefühlt. Nach ca. drei Jahren bin ich ein paar Jahre nur ganz sporalisch mal gefahren und hatte auch kein eigenes Auto mehr. Doch nachdem ich dann vor (ich glaube fast 4 Jahren) einen Unfall hatte bei dem ich selbst gefahren bin und Aquaplaning kennenlernen mußte, und ich das Auto meines Exfreundes (hatte mich kurz zuvor von ihm getrennt) zu Schrott fuhr, hatte ich echte Panik wieder mitzufahren und geschweige denn selbst zu fahren. 1 Jahr hat es gedauert, bis ich mich selbst wieder getraut habe zu fahren. Bin dann ganz selten Auto gefahren, meist längere Strecken. Dann sogar plötzlich mit einem VW Bus, aber wohl fühlte ich mich nicht. Kriege immernoch schweißnasse Hände, und manchmal vor längeren Touren je nachdem mit wem ich fahren soll auch schon ein paar Tage vorher ein unbehagliches Gefühl. Gewisse Situationen lösen sofort Erinnerungen aus, habe dann stets den Unfallhergang vor Augen, mit all dem was folgte. (wir überschlugen uns etc.)
Bin nun zu dem Schluss gekommen, daß ich es für zu veranwortungslos halte, sich als Verunsicherte ans Steuer zu setzen. Denn ich schätze, daß solche Personen viel zu ungewiss und panisch, nicht besonnen genug auf Extrem-Situationen reagieren, und möglichereise genau falsch reagieren, sich zu schnell berirren lassen etc. Ist vermutlich genauso schlimm, wie die die sich stets maßlos überschätzen!!!
Ich glaube aber schon, daß wenn Du wirklich bestrebt bist, Deine Hemmungen zu überwinden,ist es in ordnung, aber dann mit fachlichen Trainings, z.B. vom ADAC oder auch bei einer Fahrschule.
Wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg, wofür Du Dich auch immer entscheiden wirst.

Gruß Leaena

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19. Juli 2002 um 10:01

Aufgeben will ich nicht
Hallo,

also erstmal als Beifahrerin habe ich auch keine Angst. An ein Automatikfahrzeug habe ich übrigends auch schon gedacht.
Ich finde es toll, wenn Du sagen kannst, es ist mir schnurz, was die anderen denken, ich will einfach nicht autofahren. Ich will einfach die Einschränkungen, die das mit sich bringt nicht akzeptieren und ich habe ja einen Führerschein. als Studentin konnte ich mir sowieso kein Auto leisten, da war es egal, aber ich fange im Herbst an zu arbeiten und ich möchte nicht bestimmte Aufgaben in meinem Job nicht wahrnehmen , weil ich nicht Autofahren kann.
Vielleicht Du Recht und ich fühle mich ein bisschen überfordert.
Ich komme aus einer autolosen Familie, habe meinen Führerschein auch nicht mit 18 gemacht, sondern erts mit 20 hier an meinem Sudienort.
Ander fahren wahrscheinlich Fahrabläufe schon von zu Hause gewohnt, aber ich hatte von nichts eine Ahnung.
Ausserdem war mein Fahrlehrer ein A***. Der hat einen dauernd angepöbelt. Einmal bin ich während einer Fahrstunde ausgestiegen und nach Hause gegangen.
Nach dem ich den Führerschein hatte, bin ich ein paarmal mit dem Auto meines damaligen Freundes gefahren . Der hat auch immer was zu meckern gehabt. Nachdem ich dann den kleinen Unfall gebaut habe (war nur ein kleiner Blechschaden), habe ich mich 5Jahre erfolgreich gedrückt.
Als ich neulich mit meinem Freund geübt habe, fühlte ich mich wirklich überforder. Die Handgriffe, die jeder Autofahrer ohne Nachzudenken macht, forderten von mir so eine Konzentration, dass ich gar keine Chance gehabt hätte, noch auf Verkehr zu achten.
Das mit dem Automatikfahrzeug ist deahalb keine schlechte Idee.
Vielleicht auch noch ein paar Fahrstunden , diesmal bei einen netten Fahrlehrer.

LG

Lily

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19. Juli 2002 um 10:02

Nur Mut ....
Ich weiß nicht ob es Selbsthilfegruppen gibt und die auch da helfen können. Ich hab im Leben bereifen müssen, viel selber zu lernen. Sich zu überwinden und Selbstbewusst werden. Und das wirst Du Stück für Stück.
Fakt ist aber, Du musst an DICH glauben. Sag Dir, was die anderen können, kann ich schon lange. So hat es bei mir geklappt. Und dann Zähne zusammen beißen und durch. Mit jeder erfolgreichen Fahrt wirst Du selbstsicherer werden.
Ich denke, nur wenn Du DIR am Ende vertrauen kannst, weißt Du das es kein Problem für Dich ist. Werde Dein eigener Lehrmeister.
Stelle Dir Aufgaben und versuche sie so gut es geht zu bewältigen.
Versuche wie ein Lehrer zu denken.
Was könntest Du von einem unsichern Schüler am Anfang erwarten? Wann würdest Du loben?

Beginne klein. Kurze Strecken um den Block. Am Sonntag wo wenig los ist zum Beispiel. Erweitere es Stück für Stück. Lobe Dich und gönne Dir dann was, wenn es gelungen ist. Je größer die Angst um so kleiner Schritte mache.
Tadel Dich selber für Fehler und versuche sie wieder gut zu machen. Glaube an Dich. Was die anderen können schaffst Du doch noch locker.
Setzte Dir Ziele und strebe sie an. Immer nur in kleinen Schritten, aber immer vorwärts.
Bleib locker im Auto und nicht so verkrampft. Vielleicht beruhigt Dich Deine Lieblings CD etwas.

Wie gesagt, beginne bei Dir. Glaube an Dich und werde Dein Lehrer. Hab Mut und stelle Dir Aufgaben.
Du wirst sehen, wie Du Stück für Stück die Angst verlierst und selbstsicher wirst. Steigere die Aufgaben auch ruhig am Ende etwas weiter. Fahre Nachts und bei schlechtem Wetter. Immer erst ein kleines Stück und dann immer weiter.

Hab keine Angst vor Fehlern, lass andere Hupen. Fahr 20kmh wenn Du willst, egal. Mach es wie es günstig ist für Dich.
Die haben alle mal angefangen, lass Dich deshalb nicht aus der Ruhe bringen.

Sage Dir jetzt schon: "Ich werde Fehler machen und daraus erst lernen"
Das nimmt Dir den Druck und Du gehst automatisch lockerer an die Sache.

Weißt Du was?
Ich glaub fest an Dich! Und ganz bald schreibst Du hier im Forum über Deine Erfolge, ja?
Nichts ist lächerlich, rede Dir das gar nicht erst ein und mach Dir nicht den Kopf über andere Gestalten. Die können dafür nicht kochen.
Uups ... *schäm* ich auch nicht. Aber ich wollte Dir damit nur sagen: Niemand ist vollkommen!

Wer über Schwächen anderer lacht, versucht damit nur eigene zu überdecken.

Und Du ...
Nun leg los. Schon am Sonntag beginne mit dem ersten Stück.
Schreib wie es war.

Ich übrigens fahre alles was Motor und Räder hat und das seit 13 Jahren. Ich hab keinerlei Angst und schätze mich recht sicher ein, aber .....
Tja, aber auch ich habe schon einen Totalschaden gezaubert, weil ich getrieft hab.

Niemand ist perfekt und Du musst es auch nicht sein. Und das bissel Autofahren bekommst Du doch locker in die Reihe, stimmts?

Ich jedenfalls glaube an Dich, auch ohne Selbsthilfegruppe. Selbsthilfe, ja. Aber Deine eigene!

Ganz liebe Grüße und viel Mut
Bye Stromer

1 LikesGefällt mir
19. Juli 2002 um 10:30
In Antwort auf Stromer

Nur Mut ....
Ich weiß nicht ob es Selbsthilfegruppen gibt und die auch da helfen können. Ich hab im Leben bereifen müssen, viel selber zu lernen. Sich zu überwinden und Selbstbewusst werden. Und das wirst Du Stück für Stück.
Fakt ist aber, Du musst an DICH glauben. Sag Dir, was die anderen können, kann ich schon lange. So hat es bei mir geklappt. Und dann Zähne zusammen beißen und durch. Mit jeder erfolgreichen Fahrt wirst Du selbstsicherer werden.
Ich denke, nur wenn Du DIR am Ende vertrauen kannst, weißt Du das es kein Problem für Dich ist. Werde Dein eigener Lehrmeister.
Stelle Dir Aufgaben und versuche sie so gut es geht zu bewältigen.
Versuche wie ein Lehrer zu denken.
Was könntest Du von einem unsichern Schüler am Anfang erwarten? Wann würdest Du loben?

Beginne klein. Kurze Strecken um den Block. Am Sonntag wo wenig los ist zum Beispiel. Erweitere es Stück für Stück. Lobe Dich und gönne Dir dann was, wenn es gelungen ist. Je größer die Angst um so kleiner Schritte mache.
Tadel Dich selber für Fehler und versuche sie wieder gut zu machen. Glaube an Dich. Was die anderen können schaffst Du doch noch locker.
Setzte Dir Ziele und strebe sie an. Immer nur in kleinen Schritten, aber immer vorwärts.
Bleib locker im Auto und nicht so verkrampft. Vielleicht beruhigt Dich Deine Lieblings CD etwas.

Wie gesagt, beginne bei Dir. Glaube an Dich und werde Dein Lehrer. Hab Mut und stelle Dir Aufgaben.
Du wirst sehen, wie Du Stück für Stück die Angst verlierst und selbstsicher wirst. Steigere die Aufgaben auch ruhig am Ende etwas weiter. Fahre Nachts und bei schlechtem Wetter. Immer erst ein kleines Stück und dann immer weiter.

Hab keine Angst vor Fehlern, lass andere Hupen. Fahr 20kmh wenn Du willst, egal. Mach es wie es günstig ist für Dich.
Die haben alle mal angefangen, lass Dich deshalb nicht aus der Ruhe bringen.

Sage Dir jetzt schon: "Ich werde Fehler machen und daraus erst lernen"
Das nimmt Dir den Druck und Du gehst automatisch lockerer an die Sache.

Weißt Du was?
Ich glaub fest an Dich! Und ganz bald schreibst Du hier im Forum über Deine Erfolge, ja?
Nichts ist lächerlich, rede Dir das gar nicht erst ein und mach Dir nicht den Kopf über andere Gestalten. Die können dafür nicht kochen.
Uups ... *schäm* ich auch nicht. Aber ich wollte Dir damit nur sagen: Niemand ist vollkommen!

Wer über Schwächen anderer lacht, versucht damit nur eigene zu überdecken.

Und Du ...
Nun leg los. Schon am Sonntag beginne mit dem ersten Stück.
Schreib wie es war.

Ich übrigens fahre alles was Motor und Räder hat und das seit 13 Jahren. Ich hab keinerlei Angst und schätze mich recht sicher ein, aber .....
Tja, aber auch ich habe schon einen Totalschaden gezaubert, weil ich getrieft hab.

Niemand ist perfekt und Du musst es auch nicht sein. Und das bissel Autofahren bekommst Du doch locker in die Reihe, stimmts?

Ich jedenfalls glaube an Dich, auch ohne Selbsthilfegruppe. Selbsthilfe, ja. Aber Deine eigene!

Ganz liebe Grüße und viel Mut
Bye Stromer

Danke, dass war sehr aufmunternd
Hallo Stromer,

Danke für das leibe Posting.
Wahrscheinlich sollte ich wirklich noch ein paarmal um den Block fahren, bevor es raus in die freie Autowildbahn geht.
Ich bin zugegebenermassen auch immer sehr ungeduldig mit mir. Solange mich die einfachsten Dinge, wie kuppeln, bremsen, blinken schon meine ganze Konzentration kosten, kann ich misch wahrscheinlich auch noch nicht auf den Verkehr konzentrieren.
Im Moment mangelts bei mir auch am Übungsauto, da ich meinen Freund nur am Wochenende sehe und wenn er zu mir kommt, dann mit dem Zug.
Im Notfall werde ich es wirklich noch mit ein paar Fahrstunden versuchen. Und wenn der Fahrlehrer es wagen sollte mich anzupöblen, kann ich ja gehen. Ich habe einen Führeschein und es gibt Fahrlehrer wie Sand am Meer.

LG Lily

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19. Juli 2002 um 11:09
In Antwort auf ajax_11845997

Danke, dass war sehr aufmunternd
Hallo Stromer,

Danke für das leibe Posting.
Wahrscheinlich sollte ich wirklich noch ein paarmal um den Block fahren, bevor es raus in die freie Autowildbahn geht.
Ich bin zugegebenermassen auch immer sehr ungeduldig mit mir. Solange mich die einfachsten Dinge, wie kuppeln, bremsen, blinken schon meine ganze Konzentration kosten, kann ich misch wahrscheinlich auch noch nicht auf den Verkehr konzentrieren.
Im Moment mangelts bei mir auch am Übungsauto, da ich meinen Freund nur am Wochenende sehe und wenn er zu mir kommt, dann mit dem Zug.
Im Notfall werde ich es wirklich noch mit ein paar Fahrstunden versuchen. Und wenn der Fahrlehrer es wagen sollte mich anzupöblen, kann ich ja gehen. Ich habe einen Führeschein und es gibt Fahrlehrer wie Sand am Meer.

LG Lily

Naja ....
Ich denke mal, vielleicht solltest Du Dir - wenn es finanziell möglich ist - erst mal eine alte kleine "Möhre" äh Auto zulegen. Nicht groß, nicht teuer. Wenn dann mal eine Beule drin ist, egal.
Schön klein und übersichtlich, sollte er sein.
Wenn Du nicht GANZ oft Fahrpraxis bekommst, wird Du auch nicht richtig sicher werden.
So weit ich gelesen habe, brauchst Du ja sowieso ab Herbst ein Auto und der Sommer ist ja schon vorbei - zumindest wenn ich eben aus dem Fenster schaue. *g*

Na wie gesagt. Fahrstunden sind recht teuer und vielleicht steckst Du das Geld in einen kleinen alten Wagen, wo Du immer fahren kannst wie es Dir günstig ist.

Noch ein kleiner Tipp, aber lache jetzt nicht.
Nimm etwas Vertrautes mit ins Auto.
Zum Beispiel eine Puppe oder ein Teddy, irgendwas in der Art was Du lange kennst. Kutschiere ihn eine wenig herum. So hast Du hast einen Mitfahrer der still ist, nicht schimpft wenn mal ein Fehler passiert ist und der sich auch nicht wehtut wenn es doch mal 'ne Beule gibt.
Aber so Du hast etwas vertrautes bei Dir.

Vielleicht wird es auch Dein Glücksbringer und dann ständiger Begleiter im Auto.
Das klingt jetzt albern und absurd, kann aber wirklich helfen. Ein bisschen Kind steckt doch in uns allen und wie oft hat uns so ein kleiner Begleiter schon früher geholfen, wenn man in Not war.

Nochmal viel Glück, Du packst das schon.
Ich hab keine Zweifel.

Stromer

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19. Juli 2002 um 12:13
In Antwort auf Stromer

Naja ....
Ich denke mal, vielleicht solltest Du Dir - wenn es finanziell möglich ist - erst mal eine alte kleine "Möhre" äh Auto zulegen. Nicht groß, nicht teuer. Wenn dann mal eine Beule drin ist, egal.
Schön klein und übersichtlich, sollte er sein.
Wenn Du nicht GANZ oft Fahrpraxis bekommst, wird Du auch nicht richtig sicher werden.
So weit ich gelesen habe, brauchst Du ja sowieso ab Herbst ein Auto und der Sommer ist ja schon vorbei - zumindest wenn ich eben aus dem Fenster schaue. *g*

Na wie gesagt. Fahrstunden sind recht teuer und vielleicht steckst Du das Geld in einen kleinen alten Wagen, wo Du immer fahren kannst wie es Dir günstig ist.

Noch ein kleiner Tipp, aber lache jetzt nicht.
Nimm etwas Vertrautes mit ins Auto.
Zum Beispiel eine Puppe oder ein Teddy, irgendwas in der Art was Du lange kennst. Kutschiere ihn eine wenig herum. So hast Du hast einen Mitfahrer der still ist, nicht schimpft wenn mal ein Fehler passiert ist und der sich auch nicht wehtut wenn es doch mal 'ne Beule gibt.
Aber so Du hast etwas vertrautes bei Dir.

Vielleicht wird es auch Dein Glücksbringer und dann ständiger Begleiter im Auto.
Das klingt jetzt albern und absurd, kann aber wirklich helfen. Ein bisschen Kind steckt doch in uns allen und wie oft hat uns so ein kleiner Begleiter schon früher geholfen, wenn man in Not war.

Nochmal viel Glück, Du packst das schon.
Ich hab keine Zweifel.

Stromer

Noch was vergessen ...
Bei mir fährt übrigens "Winni Puh" mit und noch eine Maus und ein Elch. *gg*
Und die haben sich noch nie über meine Fahrweise beschwert, obwohl die Maus immer mit dem Kopf gegen die Scheibe knallt und manchmal sind sie auch auf netten Fotos drauf, die vom Straßenrand geschossen werden.


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21. Juli 2002 um 0:22

Ich auch...
Hallo!
Ich kann Dich echt gut verstehen. Ich hab meinen Führerschein vor einem halben Jahr gemacht und die Fahrstunden waren für mich die reinste Qual. Ich selber hatte eigentlich nie wirklich Lust, fahren zu lernen, aber jeder in meinem Umfeld meinte, dass man doch sowas heutzutage braucht...etc., also hab ich ihn gemacht. Es gab kaum einen Zeitpunkt, wo mir das Fahren Spaß gemacht hat, außer vielleicht auf dem Nachhauseweg Meine Hände waren nach jeder Stunde klitschnass und ich hatte auch immer Angst und Panik vorm Schnell-Fahren. Als ich dann meinen Führerschein hatte, bin ich ein paar Mal gefahren, aber dann hab ich`s gelassen, weil ich jedesmal immer auf`s Neue meine Angst überwinden musste und das wollte ich einfach nicht mehr. Meine größte Angst ist nicht, dass mir etwas zustößen könnte, sondern dass ich einen Unfall bauen könnte und daran Schuld sein könnte, dass jemand anderem etwas passiert. Das könnte ich mir niemals verzeihen.
Es gibt viele Leute die das nicht nachvollziehen können und irgendwann fängt man auch an, an sich selber zu zweifeln, weil ja jeder "Idiot" Auto fahren kann, aber man steht seiner Angst halt relativ machtlos gegenüber. Man kann nicht wie jeder andere einfach ins Auro steigen und losfahren.
Ich fange aber langsam an, mich meiner Angst zu stellen. Bin vor 2 Wochen eine kleine Runde in der 30-er Zone gefahren und letzte Woche 2(ich steigere mich langsam ). Ich weiß, ist sehr wenig, aber größere Schritte kann und will ich mir nicht zumuten. Ich muss lernen, meine Angst Schritt für Schritt(auch wenn sie noch so klein sind) abzubauen. Und Dir würde ich das gleiche empfehlen, setz Dich auf keinen Fall unter Druck und lass Dich vor allem von anderen Leuten nicht zu irgendwas zwingen. Gib Dir die Zeit, die Du brauchst, egal wie lange es dauert.
Ich wünsch Dir viel Glück! Wir schaffen das schon!
LG, Elle

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25. Juli 2002 um 11:21

Angst vorm Autofahren/Fahrschule
Hallo,

ich habe auch gr. Angst vorm Autofahren.
Ich habe mit 18 den FS angefangen, mein Fahrleher war ein richtiger fieser typ... Sogar die Jungs mußten fast heulen.
Hat einen richtig dumm hingestellt.
HAbe alle FAhrten gemacht, Überland, Nacht etc.
Am prüfungstag hat es geschüttet wie aus eimern..
Der Prüfer war auch seeehr freundlich: hätten sie kein besseres wetter machen können
ich bin eh prüfungsängstler! und das gab mir den totalen rest.
hab nicht einparken können, nix ging mehr
klar hab ichs verhauen
wollte dann in ne andere Fahrschule
aber ich hab nur noch Panik bekommen, so richtig mit Übelkeit und Schweißausbrüchen.
Bin immer noch ohne FS. Und das ist jetz über 6 Jahre her... wer hat änliche Erfahrungen gemacht?
Traue mich gar niemand zu sagen das ich gar keinen FS habe... was denken die auch von einem???
Grüsse Dani

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26. Juli 2002 um 21:27

Angst vorm Autofahren/Fahrschule
HI Temptress,
da hattest Du ja auch so ein riesen A-loch von Fahrlehrer.

Glaubst Du Du packst es nochmal irgendwann?

Liebe Grüße
Dani

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30. Juli 2002 um 20:35

Was für ein Wunder
Hallo Little Lilly,

mir geht es ganz genau so! Ich habe vor sechs Jahren meinen Führerschein gemacht und brauchte auch einen zweiten Anlauf. Hatte danach mein eigenes Auto und alles war bestens. Bin ungefähr drei Jahre lang gefahren. Allerdings nur mein Auto. Jetzt bin ich vom Dorf in die Großstadt gezogen vor drei Jahren und seitdem nicht mehr gefahren. Mein Mann hat zwar ein Auto aber das ist irgendwie zu groß für mich. Danke dass ich endlich weiß, dass ich nicht allein bin mit diesem Problem. Gelöst habe ich es aber leider auch noch nicht. Ich versuche einfach die Angst zu überwinden.

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7. Juni 2006 um 12:39
In Antwort auf jarka_12105974

Ich auch...
Hallo!
Ich kann Dich echt gut verstehen. Ich hab meinen Führerschein vor einem halben Jahr gemacht und die Fahrstunden waren für mich die reinste Qual. Ich selber hatte eigentlich nie wirklich Lust, fahren zu lernen, aber jeder in meinem Umfeld meinte, dass man doch sowas heutzutage braucht...etc., also hab ich ihn gemacht. Es gab kaum einen Zeitpunkt, wo mir das Fahren Spaß gemacht hat, außer vielleicht auf dem Nachhauseweg Meine Hände waren nach jeder Stunde klitschnass und ich hatte auch immer Angst und Panik vorm Schnell-Fahren. Als ich dann meinen Führerschein hatte, bin ich ein paar Mal gefahren, aber dann hab ich`s gelassen, weil ich jedesmal immer auf`s Neue meine Angst überwinden musste und das wollte ich einfach nicht mehr. Meine größte Angst ist nicht, dass mir etwas zustößen könnte, sondern dass ich einen Unfall bauen könnte und daran Schuld sein könnte, dass jemand anderem etwas passiert. Das könnte ich mir niemals verzeihen.
Es gibt viele Leute die das nicht nachvollziehen können und irgendwann fängt man auch an, an sich selber zu zweifeln, weil ja jeder "Idiot" Auto fahren kann, aber man steht seiner Angst halt relativ machtlos gegenüber. Man kann nicht wie jeder andere einfach ins Auro steigen und losfahren.
Ich fange aber langsam an, mich meiner Angst zu stellen. Bin vor 2 Wochen eine kleine Runde in der 30-er Zone gefahren und letzte Woche 2(ich steigere mich langsam ). Ich weiß, ist sehr wenig, aber größere Schritte kann und will ich mir nicht zumuten. Ich muss lernen, meine Angst Schritt für Schritt(auch wenn sie noch so klein sind) abzubauen. Und Dir würde ich das gleiche empfehlen, setz Dich auf keinen Fall unter Druck und lass Dich vor allem von anderen Leuten nicht zu irgendwas zwingen. Gib Dir die Zeit, die Du brauchst, egal wie lange es dauert.
Ich wünsch Dir viel Glück! Wir schaffen das schon!
LG, Elle

Dito
Ich habe vor ungefähr drei Monaten meine prüfung bestanden, beim ersten mal was mich sehr wundert da ich schon von der ersten Fahrstunde an panische Angst vorm fahren habe.Jetzt ist es so das alle auf mich einreden, das ich fahren soll, ansonsten würde ich meine Angst nie los. Nen schönen 3.16 BMW haben sie mir zum Geb. geschenkt. ICh würde ja auch so gerne. So ganz ohne Angst fahren, wie alle anderen, aber es geht nicht. jedesmal wenn ich gefahren bin und wieder nach hause komme habe ich noch mehr angst davor. Und dieses ewige : " Nun fahr doch endlich, is doch nicht so schlímm, ich versteh dich echt nicht!" von meiner Familie und einigen "freunden" ist auch nicht besonders hilfreich. Ich weiß einfach nicht was ich machen soll, wenn die angst beim fahren wenigstens weniger würde. aber das gegenteil trifft ein.Ich zwinge mich schon immer selbst. und ständig wird mir schlecht unds schnprt mir die kehle zu wenn ich nur daran denke das ich mal wieder fahren "MUSS" , wenn man wenigstens warten würde bis ich von mir aus sage ich "WILL" fahren. HAbt ihr nen Rat wie ich es schaffe das die angst weniger wird und die menschen mich verstehen und nicht mehr unter druck setzen? Es ist ätzend jeden Tag mind. 6 mal aufs fahren angesprochen zu werden. oder teilweise sogar angemault weil ich nicht fahre. Hatte deswegen sogar schon einen ziemlich heftigen streit mit meinem Vater. und danach bin ich dann erstmal zwei wochen gar nicht mehr gefahren.


liebste grüße Nessy

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27. November 2006 um 21:01

Kein Einzelfall
Hallo, ich bin etwas spät mit meinem Beitrag. (Kurz zu mir, ich bin Fahrlehrer BE/CE heißt: Auto Anhänger und Lkw und Anhänger.) Der Schlüssel zu Deinem Problem lautet fahren und zwar mit jemandem der auch weiß was er tut!!! Es reicht nicht, dass sich der Freund daneben setzt und so tut als wäre alles NUR halb so wild!!! Ich bin dabei ein Aktion auf die Beine zu stellen die genau an dem Punkt ansetzt und mit Leuten fährt die eben ANGST vor dem Fahren haben. Was nicht im geringsten schlimm ist!!! Also hier der Aufruf an ALLE ich fahre mit Euch Auto (zum Selbstkostenpreis) je nach dem wo ich hin kommen muß. Bin unter der E-Mail "Gorselitz@abacho.de" zu erreichen. Bitte schreibt mir. ES GIBT NICHTS WAS WIR NICHT WIDER DURCH SOLIDE ARBEIT IM AUTO WIEDER HIN BEKOMMEN VERSPROCHEN!!!!!!!

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28. September 2010 um 9:24

Hilfe von der Highwayrodlerin
Heeey Schwester!

Das Problem kennen viele, aber auch die Kerle. Wenn da einer etwas zarter besaitet ist, lässt er auch die Dinger vom Lenkrad, also die Finger. Wer lange nicht gefahren ist, kann sich gut damit stellen, ein, zwei Fahrstunden zu nehmen. Da muss man zum Glück auch nicht nach dem billigsten Lehrer gehen (der vlt ein Affe ist), weil man ja eben keine ganze 1000-Euro-Ausbildung macht.
Dein Freund macht die Sache schon ganz gut, nett von ihm und guter Einfall. Also ich hab noch Sachen dazu gefunden, die echt gut sind, also Autofahren lernen ohne Fahrschule. http://anleiter.de/anleitung/wie-lerne-ich-am-besten-autofahren
Ich hab auch so angefangen, und heute bin ich bei UPS Alles Gute, Cora.

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15. April 2016 um 13:47

Angst vorm Auto fahren?
Hallo Black Layla,
ich habe gerade den Traid gefunden. Obwohl er ja schon alt ist, dachte ich mir ich erzähle dir mal in Kurzversion meine Geschichte.
Also, ich habe vor 22 Jahren meinen Führerschein gemacht und hatte damals nach ungefähr einen halben Jahr einen Unfall, wobei ich aber nicht Schuld hatte.
Ich bin dann echt nicht mehr Auto gefahren. Immer wenn ich einen Auto selbst als Beifahrer in den Außenspiegel sah, bekam ich Panik.
Letzte Woche habe ich mich zusammen gerissen, bin zur Fahrschule hin und erzähle dort mein Problem. Ich bin auch Vorgestern zum ersten mal wieder gefahren. Zwar mit einen Hightech Waagen und nicht mit einen Astra H Kombi wie ich ihn habe. Hmm, was soll ich sagen?
Die Fahrstunde ging so...ich war total verkrampft und machte natürlich auch Fehler.
Meinst du, ich schaffe es wieder so zu fahren wie früher und ohne Angst?
Ich weiß nicht was ich machen soll? Ich werde es wohl nie schaffen...Ich will es zwar aber bin wohl zu doof zum fahren.
Wäre schön, wenn du mir antworten würdest.
Lg. Tanny

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