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Angst vor Kündigung bei Therapie gegen Depression

21. Juni 2016 um 19:53

Hallo,
ich habe seit Mai dieses Jahres einen Arbeitsvertrag als Sozialpädagoge. Es ist die Stelle, die ich immer wollte.

Nun leide ich aber seit sieben Jahren unter Depressionen und psychosomatischen Beschwerden, die inzwischen so schwer sind, dass ich täglich Suizidgedanken habe.

Nach langem Warten, zwei erfolglosen Psychotherapien und dringenden Empfehlungen von Mitmenschen habe ich die Möglichkeit, eine teilstationäre Behandlung in einer Tagesklinik zu machen. Dies ist für mich der letzte Hoffnungsschimmer, mein Leben wieder in den Griff zu bekommen. ich spüre mit jedem neuen Tag, dass ich ohne diese Therapie nicht mehr lange durchhalte.

Das einzige und zugleich größte Problem ist, dass ich noch in der Probezeit stecke und im Falle einer Therapie für ca. 10 Wochen ausfallen würde. Arbeitsrechtlich befürchte ich eine Kündigung. Auch weiß ich nicht, wie es ankommt, wenn ich meine Probleme oder die Therapie gegenüber meiner Vorgesetzten erwähne.

Bis Donnerstag diese Woche soll ich der Klinik meine Entscheidung mitteilen. Ich war noch nie so verzweifelt wegen einer Entscheidung.

Die Probezeit endet Ende Oktober. Dann hätte ich den Job sicher. Aber ich habe Angst, bis dahin nicht durchhalten zu können.

Was soll ich nun machen?

Soll ich mit meiner Cheffin sprechen und ihr die Situation erklären und mich dann krankmelden mit der Gefahr, den Job zu verlieren?

Was würdet ihr an meiner Stelle machen? Ich bin dankbar für jeden Tipp und Ratschlag.

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