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Angst vor Krankheiten ...! *Verzweifelt*

4. März 2012 um 13:47

Hallo ihr Lieben!

Ich dachte dass ich mein Problem hier mal aufschreibe da ich gerade ziemlich verzweifelt bin....! Also ich bin 21 Jahre jung, glücklich verheiratet und Mama von einem 11 Monate alten, bezauberndem Mädchen. Es könnte alles so toll sein.....

... wenn nicht meine Ängste da wären! Ich habe panische Angstzustände ernsthaft krank zu sein! Meine Angst fing mit 17 an und geht bist heute....! Als meine Tochter letztes Jahr zur Welt gekommen ist, wurde es etwas besser, aber jetzt merke ich dass es wieder schlimmer wird! Ich habe schon etliche Untersuchungen hinter mich gebracht... ich bildete mir Gehirntumor ein und landete im MRT.... NICHTS! Gut, dann vor 2 Jahren bildete ich mir ein Morbus Chron oder Darmkrebs ein, weil ich ständig Bauchschmerzen hatte, und mit Durchfällen Probleme hatte... prompt bin ich zu meiner Hausärztin die mich dann (Ihrer meinung nach völlig unbegründet) zur Darmspiegelung (mit Vollnarkose - vor der ich natürlich auch höllische Panik hatte-) geschickt hat.... und was kam raus?? NICHTS!!! Außer dass ich ein Reizdarmsyndrom hätte... was übrigens fast direkt nach der Spiegelung wie weggeblasen war...! Es ist zum verrückt werden! Momentan bilde ich mir ein MS zu haben, und bin fest davon überzeugt dass ich es habe...mein Opa hat die Krankheit und jetzt habe ich es natürlich auch -.- Im Grunde genommen weiss ich ja dass es es gar nicht haben kann, zumahl ich ja erst eine problemlose Schwangerschaft hinter mich gebracht habe, und vor ca. 2 Jahren erst im MRT gewesen bin!
Meine Oma hat 7 Jahre lang mit Krebs gekämpft und musste viel zu früh sterben.... ich habe alles miterlebt, mitgesehen und mitbegleitet..! Das war ein Trauma für mich.......

Außerdem waren die letzten 5 Jahre die Hölle für mich, meine Eltern haben sich scheiden lassen, 5 Jahre Krieg folgten, und ich zwischendrin....Ich hatte schlimme Depressionen, war Suizidgefährdet und hatte einen Exfreund der mich vergewaltigt hat! ... Es war die Hölle! Mit meinem Mann bin ich jetzt 5 Jahre zusammen und er hat mir durch die schwere Zeit geholfen! Ohne ihn wäre ich vermutlich nicht mehr da....!
Momentan bin ich in Teraphie und es hilft mir, nur meine Ängste Krank zu sein, und krank zu werden, hören einfach nicht auf..!

Kann mich jemand verstehen????

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6. März 2012 um 15:11

Ja, ich verstehe Dich gut
... Du bist ein Hypochonder. Ich bin das übrigends auch. Bei mir war es ebenfalls der Verlust meines Opas, der das alles ausgelöst hat. Ich glaube dahinter steckt die Angst vor dem Tod, die wir nicht wie die meisten anderen Menschen, verdrängen können. Ich wundere mich manchmal, dass alle so um Ihre kleinen Problemchen herumleben und scheinbar das größte Problem, nämlich dass wir alle sterben müssen und unsere Kinder und Eltern auch, immer und immer verdrängen.

Ich weiß auch keine Therapie dagegen, weil diese Ängste ja durchaus berechtigt sind. Wenn Dir was einfällt, laß es mich wissen.

Lg

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7. März 2012 um 2:47
In Antwort auf steren_12824571

Ja, ich verstehe Dich gut
... Du bist ein Hypochonder. Ich bin das übrigends auch. Bei mir war es ebenfalls der Verlust meines Opas, der das alles ausgelöst hat. Ich glaube dahinter steckt die Angst vor dem Tod, die wir nicht wie die meisten anderen Menschen, verdrängen können. Ich wundere mich manchmal, dass alle so um Ihre kleinen Problemchen herumleben und scheinbar das größte Problem, nämlich dass wir alle sterben müssen und unsere Kinder und Eltern auch, immer und immer verdrängen.

Ich weiß auch keine Therapie dagegen, weil diese Ängste ja durchaus berechtigt sind. Wenn Dir was einfällt, laß es mich wissen.

Lg


"Ich wundere mich manchmal, dass alle so um Ihre kleinen Problemchen herumleben und scheinbar das größte Problem, nämlich dass wir alle sterben müssen und unsere Kinder und Eltern auch, immer und immer verdrängen"

Du kannst nur etwas verdrängen, was du bereits erlebt HAST, dich aber nicht damit auseinandersetzt.
So wie du das schreibst, hätte es ja zur Folge, dass wir alle permanent schwarz tragen, depressiv sind und am besten keinen Spass mehr mit unseren Liebsten haben, sondern einander ständig weinend in den Armen liegen.Das kanns natürlich nicht sein.

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/krankheitenstoerungen/hypochondrie/hypochondrie_aid_25417.html

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