Home / Forum / Psychologie & Persönlichkeit / Angst vor familie

Angst vor familie

14. Juli 2010 um 18:54

Hallo

wusste grad nicht, wo mein beitrag passender gewesen wäre. ich hoffe, dass ich hier richtig bin.
zumindest geht es um meine familie. ich fühle mich total unwohl. meine familie und ich wohnen (leider) immer noch in derselben stadt. und zwar geht es darum, dass meine eltern absolut anderer weltansicht sind als ich. deswegen gabs viel zoff.
gehe momentan deswegen zur therapie. weil ich mit dem ganzen schmerz überhaupt nicht klar komme. und sie hat heute das thema -mal wieder- angesprochen. mir ist jetzt total übel. sie meinte, ich solle nicht so leichtsinnig sein, und meine familie unterschätzen. im grunde hat sie total recht. nur will ich es nicht wirklich wahrhaben. ich kann einfach nicht verstehen, wieso man sein kind sozusagen von sich selbst abstößt, nur weil es eine andere weltansicht hat. mir ist total übel und ich komme damit überhaupt nicht klar. habe manchmal total bange, jemandem altbekannten über den weg zu laufen, und dass die unter sich mit meiner familie schlecht über mich reden. und aufgrund der wut, die sie sich gegenseitig selbst eingeredet haben, versuchen, mir das leben zur hölle zu machen.
so ein vergleichbarer fall ist leider schonmal vorgekommen. da wurden über mich dinge gelästert, die noch nicht mal ansatzweise gestimmt haben. meine familie war total sauer auf mich, hatte einen weiteren grund, mich beschuldigen. und ich stand alleine da. musste mit der situation klar kommen. war überhaupt nicht einfach.
dieses ganze hin und her zerrt mir total an den nerven. einerseits ist mir das alles wirklich viel zu viel. andererseits möchte ich meiner familie gegenüber nicht undankbar sein. nicht undankbar dafür, dass mich meine eltern groß gezogen haben.
aber leider scheint bei meinen eltern das gerede anderer vor mir priorität zu haben. das ärgert mich erst recht umso mehr, weil man ihnen ja so ziemlich alles erzählen kann. die hören mir ja gar nciht zu. die hören ja nur den anderen zu und fangen ständig an, mich zu beschuldigen.

wohne inzwischen alleine. bin von meiner familie relativ abgeschottet. wir haben sehr wenig kontakt. nur irgendwie geht mir die angst, man könnt mich wieder beschuldigen, oder irgendetwas anderes könnt geschehen, nur weil jemand schlecht daherredet. diese angst geht mir nicht aus dem kopf. zumal ich mich seit dem umzug tatsächlich sehr verändert habe. ich habe sozusagen angefangen, meine eigene meinung nach außen auszustrahlen und nicht sie ständig für mich zu behalten und mich von allen abzukapseln. habe angst, dass mir meine offenheit zum verhängnis wird.

Mehr lesen

14. Juli 2010 um 22:41


ohje ... ich stand zwar noch nie so wie du da, dass meine familie 'gegen' mich war, aber ich weiß wie du dich wahrscheinlich fühlen musst: hilflos, verzweifelt einfach nur ratlos. ich verstehe aber nicht, was du mit 'weltansicht' meinst? kannst du das nochmal genauer erklären? sorry
aber ich verstehe auch nicht, wieso du allein zur therapie musst? das macht dich doch nur noch weiterhin 'verrückt'. wenn dann mit der familie zusammen, weil ihr alle betroffen seid.
es gut dass du weggezogen bist, aber du solltest selbstsicher sein, keine angst haben und mehr unter leuten gehen, dich ablenken und jemanden finden dem du dich anvertraust (nicht bei der therapie) und versuche auf deine familie zu verzichten. klingt hart, aber mir kommt es so rüber, als kümmer sie sich nicht um dich, haben eben kein interesse. das geht so nicht weiter. entweder schluss mit ihnen oder neuanfang. habe keine angst. du bist niemals allein

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Noch mehr Inspiration?
pinterest