Forum / Psychologie & Persönlichkeit / Ängste, Phobien und Stress

Angst vor der arbeit und nun?

15. März 2011 um 11:33 Letzte Antwort: 17. März 2011 um 10:20

Hallo ihr lieben!

Ihr müsst mir helfen!
Ich mache zZ mein (freiwilliges) Anerkennungsjahr soziale arbeit. In der stationären jugendhilfe! Nach dem jah habe ich die staatliche anerkennung, die ich brauche um meinen traum: jugendamt zu erfüllen...
Ich habe im monat einige nachtdienste und arbeite genau so viel wie die festen pädagogen dort (stundenmäßig).
Nun gab es in meinen diensten schon einige eskalationen mit den jugendlichen dort wo es auch zu körperlichen auseinandersetzungen kam. Bin seit november 2010 dort...
Wenn ich daran denke dass ich wieder alleine im dienst sein muss, muss ich weinen und bekomme bauchschmerzen. Seit tagen habe ich durchfall vor angst und würde am liebsten nie wieder dort hingehen müssen.
Was soll ich tun? Ich bin mir sicher dass mich die arbeit körperlich und psychisch kaputt macht!!! Hilfe bitte...
Hab dem arzt sogar eine krankheit vorgespielt damit ich die arbeit umgehem kann...
Und bei der arbeit behandel ich die jugendlichen mit niedriger aggressionsschwelle anders als die anderen nur damit nichts eskaliert! Das ist falsch! Was soll ich nur tun? Will meinen chef auch nicht hängen lassen...!

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15. März 2011 um 13:22

Bitte antwortet
Bin gerad in absoluter verzweiflung bitte hilf mir doch jemand! Ich weine den ganzen tag weil ich so unglücklich bin.

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16. März 2011 um 9:25

Hallo Aliena263,
du hast wirklich keinen leichten Job und das verdient auf jeden Fall mehr Anerkennung!
Allerdings sollte jeder aus dem Bereich wissen, dass es zu solchen (aggressiven) Ausnahmesituationen kommen kann. Das bedeutet, im Moment verheimlichst du diese Vorfälle, oder habe ich es falsch verstanden? Aber auf jeden Fall wissen deine Kollegen und dein Chef nicht, dass du nicht weißt, wie du damit umgehen kannst, oder?
Das ist aber wichtig, um deinen Chef nicht hängen zu lassen! Rede mit ihm oder mit vertrauensvollen Kollegen, wie sie mit solchen Situationen umgehen. Du bist am Anfang deines Berufslebens und hast ganz natürlich noch nicht so viele Erfahrungen wie Personen, die sich seit 20 Jahren mit den Jugendlichen beschäftigen.
Mit Angst solltest du aber auf keinen Fall weiter arbeiten. Die Angst kannst du aber nur durch Wissen und Erfahrung besiegen!

Viel Kraft und einen erfolgreichen Austausch!
Phenyce

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16. März 2011 um 9:49
In Antwort auf jagoda_12327952

Hallo Aliena263,
du hast wirklich keinen leichten Job und das verdient auf jeden Fall mehr Anerkennung!
Allerdings sollte jeder aus dem Bereich wissen, dass es zu solchen (aggressiven) Ausnahmesituationen kommen kann. Das bedeutet, im Moment verheimlichst du diese Vorfälle, oder habe ich es falsch verstanden? Aber auf jeden Fall wissen deine Kollegen und dein Chef nicht, dass du nicht weißt, wie du damit umgehen kannst, oder?
Das ist aber wichtig, um deinen Chef nicht hängen zu lassen! Rede mit ihm oder mit vertrauensvollen Kollegen, wie sie mit solchen Situationen umgehen. Du bist am Anfang deines Berufslebens und hast ganz natürlich noch nicht so viele Erfahrungen wie Personen, die sich seit 20 Jahren mit den Jugendlichen beschäftigen.
Mit Angst solltest du aber auf keinen Fall weiter arbeiten. Die Angst kannst du aber nur durch Wissen und Erfahrung besiegen!

Viel Kraft und einen erfolgreichen Austausch!
Phenyce

Mmh
Ne also verheimlichen tue uch die vorfälle nicht. Ich sage nur immer bei der frage nach meinem befinden "jaja mir gehts gut, ich komm schon klar" obwohl das ÜBERHAUPT nicht zutrifft. Es ist auch irgendwie die angst vor jemandem anzufangen zu weinen, schwäche zu zeigen.
Ich würd gern woanders arbeiten

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16. März 2011 um 10:03
In Antwort auf an0N_1267678499z

Mmh
Ne also verheimlichen tue uch die vorfälle nicht. Ich sage nur immer bei der frage nach meinem befinden "jaja mir gehts gut, ich komm schon klar" obwohl das ÜBERHAUPT nicht zutrifft. Es ist auch irgendwie die angst vor jemandem anzufangen zu weinen, schwäche zu zeigen.
Ich würd gern woanders arbeiten

Und dann?
Was passiert, wenn du beim nächsten job wieder in eine Situation kommst, die du deiner Meinung nach nicht meistern kannst?
> Dann geht das ganze Spiel von vorn los.

Ich weiß, dass es nicht leicht ist, Schwächen zuzugeben, aber nur dadurch lernen wir dazu! Sei ehrlich zu dir und zu deinen Kollegen, denn sonst ist es einfach nicht möglich, gute Arbeit zu leisten. Und schließlich bist du doch dort, um den Jugendlichen zu helfen, oder?

Du hast die Wahl: Wenn du aufgibst, dann kannst du leicht in einen negativen Kreislauf geraten. Aber wenn du Hilfe annimmst, hast du viel für deine persönliche Entwicklung getan!

liebe Grüße, Phenyce

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16. März 2011 um 13:12
In Antwort auf jagoda_12327952

Und dann?
Was passiert, wenn du beim nächsten job wieder in eine Situation kommst, die du deiner Meinung nach nicht meistern kannst?
> Dann geht das ganze Spiel von vorn los.

Ich weiß, dass es nicht leicht ist, Schwächen zuzugeben, aber nur dadurch lernen wir dazu! Sei ehrlich zu dir und zu deinen Kollegen, denn sonst ist es einfach nicht möglich, gute Arbeit zu leisten. Und schließlich bist du doch dort, um den Jugendlichen zu helfen, oder?

Du hast die Wahl: Wenn du aufgibst, dann kannst du leicht in einen negativen Kreislauf geraten. Aber wenn du Hilfe annimmst, hast du viel für deine persönliche Entwicklung getan!

liebe Grüße, Phenyce

Da ist was dran!
Nur könnte man mir nur helfen, wenn man mich erstmal nicht allein lassen würde, weil ich mich dazu nicht in der lage fühle im moment!
Dann wäre ich denen keine hilfe mehr sondern ne belastung weil sie 2 kräfte bezahlen müssen...
Ich hab ne superinteressante traumstelle gefunden, die auch noch jemanden im anerkennungsjahr suchen... Sollte ich es also nicht mal probieren?!

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17. März 2011 um 10:20
In Antwort auf an0N_1267678499z

Da ist was dran!
Nur könnte man mir nur helfen, wenn man mich erstmal nicht allein lassen würde, weil ich mich dazu nicht in der lage fühle im moment!
Dann wäre ich denen keine hilfe mehr sondern ne belastung weil sie 2 kräfte bezahlen müssen...
Ich hab ne superinteressante traumstelle gefunden, die auch noch jemanden im anerkennungsjahr suchen... Sollte ich es also nicht mal probieren?!

Alternativen?
Gibt es nicht auch andere Lösungsmöglichkeiten für deine aktuelle Situation? Bzw. was wäre so schlimm daran, wenn man dir für eine kurze Zeit jemanden zur Seite stellt?
Ich lese heraus, dass du dich als Belastung empfindest, solange du aus deiner Sicht nicht perfekt funktionierst, oder?
Könnte es nicht sein, dass dein Chef und deine Kollegen vielleicht gar nicht so denken, sondern, dass sie einfach froh sind, eine nette Kollegin zu haben, der man schnell und unkompliziert helfen möchte?
Das findest du aber nur heraus, wenn du dich ein wenig öffnest.
Und belastender ist es für deinen Chef sicher, wenn er für dich schnell einen Ersatz finden muss, weil du Hals über Kopf "flüchtest".

Außerdem solltest du dir die Fragen stellen, was an der neuen Stelle anders ist und vor allem: Was machst du, wenn du wieder in eine ähnliche Situation kommst?

liebe Grüße, Phenyce

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