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Angst vor dem Tod

6. August 2016 um 21:13

Hallo zusammen, ich habe seit einiger Zeit ganz häufig Angst vor dem Tod. Also in jeglicher Hinsicht. Wann wird es mich treffen? Wie wird es mich treffen? Wie wird sich das anfühlen? Werde ich das merken? Was passiert danach? Etc. Leider weiß ich überhaupt nicht wie ich damit zu recht kommen soll. Manchmal habe ich so starke Gedanken das ich abends Angst habe einzuschlafen.

Kennt das jemand? Hat bereits jemand dies schon überwunden und kann mir ein Tipp geben?

Ich bin für jede Hilfe dankbar.

Lg

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7. August 2016 um 14:25

Danke für den Tipp..
Ich erkundige mich auf jedenfall mal. Bei mir ist es auch so das ich das Leben momentan viel zu schön finde und das es mir daher Angst macht das es einfach vorbei sein kann ohne das ich alt genug geworden bin
In ärztlicher Behandlung bin ich bereits (auf homoöpatischer Basis). Ich frage mich nur ob das halt irgendwann wieder aufhört das sich meine Gedanken fast nur noch um die Ängste drehen. Und wenn es Menschen gibt die das überwunden haben baut mich das auf das es irgendwann auch bei mir vergeht.

Falls jemand noch weitere Ideen hat ich bin gerne bereit was auszuprobieren.

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12. September 2016 um 20:25

Ich hatte das auch.
Hallo.

Ich weiß nicht, ob das zählt, aber ich hatte das in meiner Jungen über mehrere Wochen oder sogar Monate. Ich konnte mich an nichts mehr erfreuen, da ich durchgehend dachte "ich renne auf meinen Tod zu, ich renne auf meinen Tod zu ... was passiert dann?!". Mir hat es damals geholfen, mich damit zu befassen. Ich hab mich mit meiner Mutter unterhalten, mit meinem Religionslehrer, in der Bibel gesucht (weiß nicht, ob du gläubig bist, das tut ja auch nichts zur Sache - es geht nur ums "damit auseinandersetzen"). Hab ich die "eine" Wahrheit bzw. die eine 100%ige Garantie gefunden? Nein. Ich weiß nicht wie, aber letztlich habe ich meine Lösung im Vertrauen (in meinem Fall Vertrauen auf Gott, was du aber so nicht übernehmen musst, man kann auch ins Gute oder die Welt oder den Sinn oder sonstwas vertrauen!) gefunden. Ich habe anerkannt, dass ich nichts ändern kann, ich habe akzeptiert und vertraut (in meinem Fall darauf, dass Gott mich führt und seine Hand über mich hält). Seitdem lebe ich damit recht gut.

Vielleicht hilft es dir ja auch, dich über den Tod auszutauschen, mit verschiedenen Menschen zu reden oder auch Recherche zu betreiben. Ich denke, die eine Antwort auf "Wie ist es und was passiert danach?" kann dir keiner geben, aber vielleicht findest du ja deine ganz persönliche, mit der du Frieden findest. Und Akzeptanz. Ich hoffe, du findest die Freude am Hier und Jetzt wieder und überwindest deine Angst. Hab Geduld mit dir selbst.

Das Leben ist schön, auch wenn du jetzt Angst hast.

Liebe Grüße,
maselmaus

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15. September 2016 um 13:46
In Antwort auf medgic87

Danke für den Tipp..
Ich erkundige mich auf jedenfall mal. Bei mir ist es auch so das ich das Leben momentan viel zu schön finde und das es mir daher Angst macht das es einfach vorbei sein kann ohne das ich alt genug geworden bin
In ärztlicher Behandlung bin ich bereits (auf homoöpatischer Basis). Ich frage mich nur ob das halt irgendwann wieder aufhört das sich meine Gedanken fast nur noch um die Ängste drehen. Und wenn es Menschen gibt die das überwunden haben baut mich das auf das es irgendwann auch bei mir vergeht.

Falls jemand noch weitere Ideen hat ich bin gerne bereit was auszuprobieren.

Nahtoderfahrungen
kannst Du bei Youtube anschaun- sehr gut.
Habe mir gerade das Buch "Der große Abflug" von Sabine Mehne bestellt, die eine Nahtoderfahrung gemacht hat und in diesem Buch versucht, die Todesangst zu nehmen- würde ich Dir empfehlen- hab es gebraucht gekauft für 15.99 Euro.

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17. September 2016 um 20:48

Hallo
Die Angst vor dem Tod ist menschlilch, da wir Menschen leben möchten, generell. Die Frage die man sich noch zusätzlich stellen sollte, was kommt denn danach? Ist dann alles aus? Gibt es etwas danach oder nicht?
Ich persönlich bin Christ und glaube an Gott.Ich glaube an ein ewiges Leben, das Gott denen verspricht die an Jesus Christus glauben und ihr Vertrauen auf ihn gesetzt haben.
Die Menschen die glauben das Jesus Christus ihr Erretter ist, das er für ihre Sünden gestorben ist, die haben ewiges Leben.
In Johannes 3,16 (Bibel ) steht : " denn also hat Gott die Welt geliebt das er seinen eingeborenen Sohn uns gab, auf das jeder der an ihn glaubt nicht verloren geht sondern ewiges Lebven hat.
Obwohl ich Christ bin, habe ich auch manchmal mit Änsgten zu kämpfen, auch wenn es um die Frage vom Tod geht. Doch hat Gott mir eine Hoffnung ins Herz gelegt, das ich glauben darf das er bei mir ist und mir hilft selbts am Tage des Todes.
David, ein König im Alten Testament schrieb in den Psalmen
Psalm 23. Es ist der bekannte Psalm ... der Herr ist mein Hirte. In Vers 4 schreibt David dann " und ob isch schon wanderte im finsteren Todesthal fürchte ich kein Unglück, denn du du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich!
WEnn du an Jesus glaubst wird sich Gott dir offebaren. Er wird dir Hoffnung ins Herz geben, er wird dann dein persönlicher Hirte sein dem du alles anvertrauen kannst.

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19. Oktober 2016 um 8:06

Danke für eure Antworten. Ich bin auch gläubig aber irgendwie nimmt mir das nicht meine Angst. Das mit den Videos mit der nahtoderfahrung finde ich interessant.. ich muss mal schauen in welche Richtung mich das lenkt. Ich bin sehr beeinflussbar ich kann nicht mal Nachrichten schauen ohne das mich das negativ beeinflusst 

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19. Oktober 2016 um 14:31

Nimm das Leben nicht so ernst, du kommst eh nicht lebend davon

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20. Oktober 2016 um 1:43
In Antwort auf medgic87

Hallo zusammen, ich habe seit einiger Zeit ganz häufig Angst vor dem Tod. Also in jeglicher Hinsicht. Wann wird es mich treffen? Wie wird es mich treffen? Wie wird sich das anfühlen? Werde ich das merken? Was passiert danach? Etc. Leider weiß ich überhaupt nicht wie ich damit zu recht kommen soll. Manchmal habe ich so starke Gedanken das ich abends Angst habe einzuschlafen.

Kennt das jemand? Hat bereits jemand dies schon überwunden und kann mir ein Tipp geben?

Ich bin für jede Hilfe dankbar.

Lg

Liebe medgic!

Du weißt, dass alles einen Anfang und ein Ende hat. Der Tod ist unausweichlich, er wird Dich besuchen kommen. Wann, weiß ich nicht, und was danach kommt, weiß ich auch nicht. Ich denke jeden Tag daran, jede Stunde. Würde ich nicht arbeiten, mich nicht ablenken, WÄRE ich bereits tot. Nur: Bei mir ist das ein bisschen anders. Bei mir hat er eine größere Angriffsfläche. Mittlerweile bin ich ihm 4 Mal von der Schippe gesprungen. Er wollte mir zu jener Zeit schon seine knochige Hand reichen, doch ich war schneller. Es war eine Sekunde vor 0.00 Uhr. Man könnte auch sagen: Da hätte keine Zeitung mehr dazwischen gepasst.  

Im Net findest Du die "fünf Sterbephasen" von der Kübler-Ross. Lies` sie und Du wirst wissen, was auf Dich zukommt. Ich glaube weder an Gott noch an den Teufel, aber ich glaube, dass die Sterbephasen absolut korrekt sind, auch wenn ich die Kübler-Ross nicht besonders schätze.

Der Tod an sich, wäre gar nicht so schlimm, weitaus schlimmer sind die Qualen des Sterbens. Das sagte mir dazumal eine Krankenschwester, die gerade einen Kurs über Sterbebegleitung abgelegt hatte.

Versuche, dass Du Dich über den Tod lustig machst, dass er Dir nichts anhaben kann, weil Du stärker bist als er. Ich habe zahllose Geschichten über Freund Hain geschrieben, humorvolle, aber auch sehr dramatische, die einem unter die Haut gehen.  

Du sollst LEBEN, LEBEN und nochmals LEBEN! Alles andere ist Pipifax!

Liebe Grüße,

lib

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27. Februar 2017 um 22:02
In Antwort auf lightinblack

Liebe medgic!

Du weißt, dass alles einen Anfang und ein Ende hat. Der Tod ist unausweichlich, er wird Dich besuchen kommen. Wann, weiß ich nicht, und was danach kommt, weiß ich auch nicht. Ich denke jeden Tag daran, jede Stunde. Würde ich nicht arbeiten, mich nicht ablenken, WÄRE ich bereits tot. Nur: Bei mir ist das ein bisschen anders. Bei mir hat er eine größere Angriffsfläche. Mittlerweile bin ich ihm 4 Mal von der Schippe gesprungen. Er wollte mir zu jener Zeit schon seine knochige Hand reichen, doch ich war schneller. Es war eine Sekunde vor 0.00 Uhr. Man könnte auch sagen: Da hätte keine Zeitung mehr dazwischen gepasst.  

Im Net findest Du die "fünf Sterbephasen" von der Kübler-Ross. Lies` sie und Du wirst wissen, was auf Dich zukommt. Ich glaube weder an Gott noch an den Teufel, aber ich glaube, dass die Sterbephasen absolut korrekt sind, auch wenn ich die Kübler-Ross nicht besonders schätze.

Der Tod an sich, wäre gar nicht so schlimm, weitaus schlimmer sind die Qualen des Sterbens. Das sagte mir dazumal eine Krankenschwester, die gerade einen Kurs über Sterbebegleitung abgelegt hatte.

Versuche, dass Du Dich über den Tod lustig machst, dass er Dir nichts anhaben kann, weil Du stärker bist als er. Ich habe zahllose Geschichten über Freund Hain geschrieben, humorvolle, aber auch sehr dramatische, die einem unter die Haut gehen.  

Du sollst LEBEN, LEBEN und nochmals LEBEN! Alles andere ist Pipifax!

Liebe Grüße,

lib

@lib

​Das hast Du schön geschrieben! Irgendjemand mag dich, sonst wärst Du  nicht mehr hier! Und bei mir hat Freund Hain auch schon angeklopft, aber ein freundliches Englein hat mich bis jetzt beschützt! Und das war richtig so!

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21. Juli 2017 um 17:19
In Antwort auf medgic87

Hallo zusammen, ich habe seit einiger Zeit ganz häufig Angst vor dem Tod. Also in jeglicher Hinsicht. Wann wird es mich treffen? Wie wird es mich treffen? Wie wird sich das anfühlen? Werde ich das merken? Was passiert danach? Etc. Leider weiß ich überhaupt nicht wie ich damit zu recht kommen soll. Manchmal habe ich so starke Gedanken das ich abends Angst habe einzuschlafen.

Kennt das jemand? Hat bereits jemand dies schon überwunden und kann mir ein Tipp geben?

Ich bin für jede Hilfe dankbar.

Lg

Ich kann dir versichern das der Tod Erlösung ist.

ich träumte das ich sterbe, fühlte sich gut an, so erleichternd, ich denke das ist in Wirklichkeit auch so 

hab keine Angst und finde Schutz bei deinem herren 

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21. Juli 2017 um 18:14
In Antwort auf medgic87

Hallo zusammen, ich habe seit einiger Zeit ganz häufig Angst vor dem Tod. Also in jeglicher Hinsicht. Wann wird es mich treffen? Wie wird es mich treffen? Wie wird sich das anfühlen? Werde ich das merken? Was passiert danach? Etc. Leider weiß ich überhaupt nicht wie ich damit zu recht kommen soll. Manchmal habe ich so starke Gedanken das ich abends Angst habe einzuschlafen.

Kennt das jemand? Hat bereits jemand dies schon überwunden und kann mir ein Tipp geben?

Ich bin für jede Hilfe dankbar.

Lg

Ich war 2x klinisch tod.habe seither freude auf den tod.
Keine angst bitte.
 

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