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Angst vor dem Tod- Eure Meinung

25. April 2008 um 3:49

Hallo ihr Lieben,
wie der Titel schon sagt, hab ich ein schreckliche Angst vor dem Tod. Ich bin 24 Jahre und habe mir vorher da nie Gedanken drüber gemacht, d.h.ich habe es eigentlich bis jetzt komplett verdrängt, die Endlichkeit war irgendwie für mich nicht vorhanden, zumal noch nie einen direkten Todesfall miterleben musste.
Nun hatte ich vor 4 Wochen aus heiterem Himmel einen Panikanfall und seitdem wird meine Angst immer größer. Keine Ahnung, was diesen ausgelöst haben könnte.
Jetzt ist nichts mehr wie früher und ich kann mir nicht mehr vorstellen, je wieder glücklich zu sein. Ich frag mich dauernd, was alles bringt, wenn es sowieso mal vorbei ist. Ich bin nicht gläubig, d.h. ich glaub nicht an irgendein Leben nach dem Tod.
Ich bin seit 4 Wochen in therapeutischer Behandlung, aber aus einem anderen Grund, weil ich ein Zwangsproblem habe. Meint ihr die Auseinandersetzung damit könnte diese Todesangst in mir verursacht haben? Zudem steh ich kurz vor meinem Staatsexamen in Jura, bin im Moment, seit ich diese Angst habe, aber unfähig irgendwas zu lernen.
Mit meiner Therapeutin oder irgendwem anders möcht ich nicht darüber reden, weil ich immer denke, dass das meine Angst nur verstärken könnte, weil diese Menschen ja auch Angst haben vor dem Tod und dadurch meine Angst vielleicht noch verstärkt wird.
Was soll ich nur machen, um von dieser Angst runter zu kommen und wieder glücklich zu werden??

Ich freue mich auf Eure Antworten!!
Ganz liebe Grüße

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25. April 2008 um 13:45

Hallo,
ich kenn das zu gut! Bin erst 21 und mir gehts genauso, die Vorstellung, dass einfach irgendwann alles vorbei sein soll... Ich leide seit 2 Jahren an diesen Panikattacken und Todesängsten. Bei mir gibts auch solche Momente, in denen ich denke, dass sich das alles doch gar nich lohnt und ich total unglücklich bin... Aber ich kann dich beruhigen, du wirst sicherlich wieder glücklich! Du musst dich nur ablenken und da ist es vielleicht echt ganz gut, wenn du versucht für dein Staatsexamen zu lernen... Ich weiss, das ist sicherlich sehr schwer, aber damit gehts wirklich! Dass das mit dem Zwangsproblem zusammenhängt glaub ich net wirklich... Wie äußern sich denn die Panikattacken abei dir?

Ganz liebe Grüße

Bianca

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25. April 2008 um 15:27
In Antwort auf bibi3822

Hallo,
ich kenn das zu gut! Bin erst 21 und mir gehts genauso, die Vorstellung, dass einfach irgendwann alles vorbei sein soll... Ich leide seit 2 Jahren an diesen Panikattacken und Todesängsten. Bei mir gibts auch solche Momente, in denen ich denke, dass sich das alles doch gar nich lohnt und ich total unglücklich bin... Aber ich kann dich beruhigen, du wirst sicherlich wieder glücklich! Du musst dich nur ablenken und da ist es vielleicht echt ganz gut, wenn du versucht für dein Staatsexamen zu lernen... Ich weiss, das ist sicherlich sehr schwer, aber damit gehts wirklich! Dass das mit dem Zwangsproblem zusammenhängt glaub ich net wirklich... Wie äußern sich denn die Panikattacken abei dir?

Ganz liebe Grüße

Bianca

Hey Bianca,
also irgendwie hatte ich schon geantwortet, aber der Text is weg. naja, egal, noch mal von vorn.
hab mich ja sehr über Deine Nachricht gefreut. Was hat denn bei Dir die Angst ausgelöst? Wie kommst Du damit klar, immerhin sind zwei Jahre ja schon eine lange Zeit?! Ich hab diese intensive Angst ja erst seit 3 Wochen und mir reicht es jetzt schon!! Kann kaum etwas essen und mir geht es auch sonst total schlecht. Die Panikattacken kommen nur nachts- dann krieg ich Herzrasen und totale Panikgefühle, würd am liebsten wild durch die Wohnung laufen. Ich hab mich ja mit dem Tod abgefunden nur diese ständige Angst muss doch nicht sein. Ich bezieh sie auch auf andere-. z.B. habe ich schreckliche Angst, dass meine Mama mal sterben wird. Manchmal les ich Todesanzeigen, um mich zu vergewissern, dass die meisten Leute älter als sie sind, wenn sie sterben. Ich weiß hört sich wahr. echt etwas negativ an. Ich will einfach wieder glücklich werden, weiß aber nicht wie. Das mit dem Lernen klappt irgendwie nicht, weil ich immer denke, in 70-80 Jahren ist sowieso egal, was Du mal gemacht hast... Du merkst, ich bin total verzweifelt. Will einfach, dass ich meine frühere Naivität zurückbekomme... Erwägst Du eine Therapie oder ähnliches? Glaubst Du denn an irgendwas? Ich nehm jetz schon Johanniskraut hochdosiert, soll ja beruhigend wirken...
GLG

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26. April 2008 um 11:35
In Antwort auf lovise_12320194

Hey Bianca,
also irgendwie hatte ich schon geantwortet, aber der Text is weg. naja, egal, noch mal von vorn.
hab mich ja sehr über Deine Nachricht gefreut. Was hat denn bei Dir die Angst ausgelöst? Wie kommst Du damit klar, immerhin sind zwei Jahre ja schon eine lange Zeit?! Ich hab diese intensive Angst ja erst seit 3 Wochen und mir reicht es jetzt schon!! Kann kaum etwas essen und mir geht es auch sonst total schlecht. Die Panikattacken kommen nur nachts- dann krieg ich Herzrasen und totale Panikgefühle, würd am liebsten wild durch die Wohnung laufen. Ich hab mich ja mit dem Tod abgefunden nur diese ständige Angst muss doch nicht sein. Ich bezieh sie auch auf andere-. z.B. habe ich schreckliche Angst, dass meine Mama mal sterben wird. Manchmal les ich Todesanzeigen, um mich zu vergewissern, dass die meisten Leute älter als sie sind, wenn sie sterben. Ich weiß hört sich wahr. echt etwas negativ an. Ich will einfach wieder glücklich werden, weiß aber nicht wie. Das mit dem Lernen klappt irgendwie nicht, weil ich immer denke, in 70-80 Jahren ist sowieso egal, was Du mal gemacht hast... Du merkst, ich bin total verzweifelt. Will einfach, dass ich meine frühere Naivität zurückbekomme... Erwägst Du eine Therapie oder ähnliches? Glaubst Du denn an irgendwas? Ich nehm jetz schon Johanniskraut hochdosiert, soll ja beruhigend wirken...
GLG

Hallo,
das ist wirklich der Hammer was du schreibst, könnten genau meine Worte sein!

Der Lebensgefährte meiner Mutter hatte Beichspeicheldrüsenkrebs.. Ich denk, dass irgendwie sich da die Todesangst in mein Unterbewusstsein geschlichen hat, weil es mir doch schon sehr weh tat, mit anzugucken wie jemand leiden muss (schließlich auch sterben musste) und ihm eigentlich keiner helfen konnte. Zu dem Zeitpunkt hat es dann eigentlich angfangen, ich saß mit meinem Exfreund vorm Fernseher im Sommer 06 und wir haben die WM angeschaut... Ich weiss nicht, ob ich mich vielleicht zu arg in das Spiel hineingesteigert habe, aber auf jeden Fall hatte ich auf einmal total Herzrasen. Das hörte gar nicht mehr auf. Dachte wirklich, dass es jetzt vorbei ist und ich sterben müsste. Haben dann einen Arzt angerufen der dann vorbei gekommen ist. Er hat mein Puls gemessen und der war über 160... Also ab ins Krankenhaus. Dort wurden alle möglichen Untersuchungen gemacht, viele EKGs. Man konnte aber nur feststellen, dass mein Herzrhytmus etwas durcheinander ist. Ging dann nach 3 oder 4 Tagen wieder Heim, weil ich keine Nacht mehr schlafen konnte und auch nichts mehr gegessen habe. Die Ärztin gab auch ihr ok dazu, weil ich eigentlich nichts hatte, sollte aber nochmal zum Kardiologen. Dieser hatte gesagt, dass mein vegetatives Nervensystem durcheinander ist und ich deswegen immer so starkes Herzklopfen bekommen würde und dass das nichts schlimmes ist, also ich nicht krank war und mein Herz gesund ist. Es ging dann noch ne ganze Weile bis ich wieder einigermaßen hergestellt war, ich hatte Angst vor allem. Ich nahm dann ne Weile leichte Betablocker und Citalopram (Andtidepressiva) hab die aber auch nach ca. 6 Monaten wieder abgesetzt, weil es mir wieder gut ging.

Leider kommt das immer wieder bei mir. Ich hab auch schon gemerkt, dass es meistens kommt, wenn ich viel Stress habe. Vor Kurzem hatte ichs auch wieder total arg. Da dacht ich auch, dass ich echt nicht mehr glücklich werden kann. Aber jetzt gehts mir wieder gut und ich bin auch glücklich. Weshalb ich auch wirklich davon überzeugt bin, dass du auch wieder glücklich wirst! Du bist halt gerade in einem Tief, aber du darfst dich nicht hängen lassen! Ich weiss wie schwer das ist...

Und auch das "wild durch die Wohnung laufen", die innerliche Unruhe, hatte ich ganz genauso. Du schreibst, dass du die Todesanst auch auf andere beziehst, das mach ich genauso. Ich hab auch totale Angst, dass meine Mam mal sterben wird, weil sie mir einfach total am Herzen liegt und ich echt nicht wüsste, was ich ohne sie machen sollte. Sie sagt dann immer zu mir, dass das Leben auch dann weitergehen würde, was mir sehr schwer fällt zu glauben.

Ich habe im Moment nicht vor, ne Therapie zu machen. Mir hilfts eigentlich ganz gut, wenn ich z. B. hier lese, dass es auch viele andere gibt, denen es genauso geht. Mir ist es auch ganz wichtig, dass ich mit jemanden drüber reden kann, wie z. B. mit meinem Freund oder eben mit meiner Mutter, oder hier schreibe. Das würde ich dir auch raten, das hilft. Hast du deinen Therapeuten schon mal auf deine Panickattacken angesprochen?

hey, und in 70 oder 80 Jahren können wir dann auf unser Leben zurückbicken und sind stolz auf uns, was wir alles geschafft haben! Was machst eingentlich nach dem Studium? Rechtsanwältin? Bin Rechtsanwaltsfachangestellte, will mich nächstes Jahr zur Rechtsfachwirtin weiterbilden...

Oje, ich hoff, dass ich jetzt nicht zu viel geschrieben hab....

Liebe Grüße und Kopf hoch!

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26. April 2008 um 14:13
In Antwort auf bibi3822

Hallo,
das ist wirklich der Hammer was du schreibst, könnten genau meine Worte sein!

Der Lebensgefährte meiner Mutter hatte Beichspeicheldrüsenkrebs.. Ich denk, dass irgendwie sich da die Todesangst in mein Unterbewusstsein geschlichen hat, weil es mir doch schon sehr weh tat, mit anzugucken wie jemand leiden muss (schließlich auch sterben musste) und ihm eigentlich keiner helfen konnte. Zu dem Zeitpunkt hat es dann eigentlich angfangen, ich saß mit meinem Exfreund vorm Fernseher im Sommer 06 und wir haben die WM angeschaut... Ich weiss nicht, ob ich mich vielleicht zu arg in das Spiel hineingesteigert habe, aber auf jeden Fall hatte ich auf einmal total Herzrasen. Das hörte gar nicht mehr auf. Dachte wirklich, dass es jetzt vorbei ist und ich sterben müsste. Haben dann einen Arzt angerufen der dann vorbei gekommen ist. Er hat mein Puls gemessen und der war über 160... Also ab ins Krankenhaus. Dort wurden alle möglichen Untersuchungen gemacht, viele EKGs. Man konnte aber nur feststellen, dass mein Herzrhytmus etwas durcheinander ist. Ging dann nach 3 oder 4 Tagen wieder Heim, weil ich keine Nacht mehr schlafen konnte und auch nichts mehr gegessen habe. Die Ärztin gab auch ihr ok dazu, weil ich eigentlich nichts hatte, sollte aber nochmal zum Kardiologen. Dieser hatte gesagt, dass mein vegetatives Nervensystem durcheinander ist und ich deswegen immer so starkes Herzklopfen bekommen würde und dass das nichts schlimmes ist, also ich nicht krank war und mein Herz gesund ist. Es ging dann noch ne ganze Weile bis ich wieder einigermaßen hergestellt war, ich hatte Angst vor allem. Ich nahm dann ne Weile leichte Betablocker und Citalopram (Andtidepressiva) hab die aber auch nach ca. 6 Monaten wieder abgesetzt, weil es mir wieder gut ging.

Leider kommt das immer wieder bei mir. Ich hab auch schon gemerkt, dass es meistens kommt, wenn ich viel Stress habe. Vor Kurzem hatte ichs auch wieder total arg. Da dacht ich auch, dass ich echt nicht mehr glücklich werden kann. Aber jetzt gehts mir wieder gut und ich bin auch glücklich. Weshalb ich auch wirklich davon überzeugt bin, dass du auch wieder glücklich wirst! Du bist halt gerade in einem Tief, aber du darfst dich nicht hängen lassen! Ich weiss wie schwer das ist...

Und auch das "wild durch die Wohnung laufen", die innerliche Unruhe, hatte ich ganz genauso. Du schreibst, dass du die Todesanst auch auf andere beziehst, das mach ich genauso. Ich hab auch totale Angst, dass meine Mam mal sterben wird, weil sie mir einfach total am Herzen liegt und ich echt nicht wüsste, was ich ohne sie machen sollte. Sie sagt dann immer zu mir, dass das Leben auch dann weitergehen würde, was mir sehr schwer fällt zu glauben.

Ich habe im Moment nicht vor, ne Therapie zu machen. Mir hilfts eigentlich ganz gut, wenn ich z. B. hier lese, dass es auch viele andere gibt, denen es genauso geht. Mir ist es auch ganz wichtig, dass ich mit jemanden drüber reden kann, wie z. B. mit meinem Freund oder eben mit meiner Mutter, oder hier schreibe. Das würde ich dir auch raten, das hilft. Hast du deinen Therapeuten schon mal auf deine Panickattacken angesprochen?

hey, und in 70 oder 80 Jahren können wir dann auf unser Leben zurückbicken und sind stolz auf uns, was wir alles geschafft haben! Was machst eingentlich nach dem Studium? Rechtsanwältin? Bin Rechtsanwaltsfachangestellte, will mich nächstes Jahr zur Rechtsfachwirtin weiterbilden...

Oje, ich hoff, dass ich jetzt nicht zu viel geschrieben hab....

Liebe Grüße und Kopf hoch!

Hey,
deine Worte beruhigen mich schon etwas . Bei dir gab es ja dann einen konkreten Auslöser- bei mir irgendwie gar nicht... Kam einfach so, aus heiterem Himmel.vielleicht kam es daher, dass mir aufgefallen ist, dass meine Mutter schon ganz schon gealtert ist. Oder es ist wie bei dir in mein Unterbewusstsein geschlichen. sommer 06 wurde bei mir ne Ausschabung gemacht, weil ich ein paar bösartige Zellen in der Gebärmutter hatte. War damals schon schlimm, aber trotzdem ist die Angst erst seit 3 Wochen da.
Mit meiner Mutter/meinem Freund kann ich da nicht drüber sprechen. Sie merken schon, dass es mir schlecht geht, denken aber es ist wegen meinem Examen. Ich will nicht mit ihnen sprechen, weil ich Angst vor ihren Reaktionen haben. Wenn meine Mutter dann z.B. traurig werden würde, weil sie schon älter ist, das würde mich wahnsinnig machen. Manchmal, wenn sie sich was teueres gekauft, dann sagt sie, dass sie schon alt ist und nicht mehr lange lebt und das ist soo schrecklich für mich. Bald fahren wir in Urlaub und ich denk immer, vielleicht ist es unser letzter gemeinsamer Urlaub. Ich glaub pessimistischer als ich kann man gar nicht denken.
Oder wenn mein Freund zugeben würde, dass er auch Angst hat, das wäre schrecklich, weil ich nicht will, dass wir uns da dann gegenseitig rein steigern.
Wie kommts denn bei dir, dass du wieder glücklich bist? Von jetzt auf gleich oder hast du deine Denkweise ändern können?
Meine Theraupetin weiß nichts konkretes, sie hat nur neben dem Zwangsproblem eine Depression festgestellt, denkt aber auch dass es vom Studium kommt. Kann irgendwie mit ihr auch nicht darüber rede, weil ich Angst vor ihrer Reaktion habe und irgendwie muss ich mir da selber helfen. Kannst du die AD empfehlen? Ich hab von meiner Therapeutin erst Johanniskraut verschrieben bekommen, nehm die seit einer Woche. seitdem ich sie nehm hat sie meine Angst noch verstärkert, hoffe, dass sie bald mal wirken.

Also nach dem Studium (sollte ich das Examen schaffen) wollte ich eher so in die Verwaltung oder so gehen.Mal schauen.. Hab ja gemerkt, dass ich mit Stress mal so gar nicht umgehen kann und Anwälte machen ja nichts außer arbeiten... Was macht man denn als Rechtsfachwirtin? Wusste gar nicht, dass es den Berufzweig gibt...

Ach noch was : Wie lange dauern denn die Phasen bei dir? Was machst du dann genau, nimmst du noch irgendwelche Medikamente??
Viele Grüße!

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26. April 2008 um 15:25
In Antwort auf lovise_12320194

Hey,
deine Worte beruhigen mich schon etwas . Bei dir gab es ja dann einen konkreten Auslöser- bei mir irgendwie gar nicht... Kam einfach so, aus heiterem Himmel.vielleicht kam es daher, dass mir aufgefallen ist, dass meine Mutter schon ganz schon gealtert ist. Oder es ist wie bei dir in mein Unterbewusstsein geschlichen. sommer 06 wurde bei mir ne Ausschabung gemacht, weil ich ein paar bösartige Zellen in der Gebärmutter hatte. War damals schon schlimm, aber trotzdem ist die Angst erst seit 3 Wochen da.
Mit meiner Mutter/meinem Freund kann ich da nicht drüber sprechen. Sie merken schon, dass es mir schlecht geht, denken aber es ist wegen meinem Examen. Ich will nicht mit ihnen sprechen, weil ich Angst vor ihren Reaktionen haben. Wenn meine Mutter dann z.B. traurig werden würde, weil sie schon älter ist, das würde mich wahnsinnig machen. Manchmal, wenn sie sich was teueres gekauft, dann sagt sie, dass sie schon alt ist und nicht mehr lange lebt und das ist soo schrecklich für mich. Bald fahren wir in Urlaub und ich denk immer, vielleicht ist es unser letzter gemeinsamer Urlaub. Ich glaub pessimistischer als ich kann man gar nicht denken.
Oder wenn mein Freund zugeben würde, dass er auch Angst hat, das wäre schrecklich, weil ich nicht will, dass wir uns da dann gegenseitig rein steigern.
Wie kommts denn bei dir, dass du wieder glücklich bist? Von jetzt auf gleich oder hast du deine Denkweise ändern können?
Meine Theraupetin weiß nichts konkretes, sie hat nur neben dem Zwangsproblem eine Depression festgestellt, denkt aber auch dass es vom Studium kommt. Kann irgendwie mit ihr auch nicht darüber rede, weil ich Angst vor ihrer Reaktion habe und irgendwie muss ich mir da selber helfen. Kannst du die AD empfehlen? Ich hab von meiner Therapeutin erst Johanniskraut verschrieben bekommen, nehm die seit einer Woche. seitdem ich sie nehm hat sie meine Angst noch verstärkert, hoffe, dass sie bald mal wirken.

Also nach dem Studium (sollte ich das Examen schaffen) wollte ich eher so in die Verwaltung oder so gehen.Mal schauen.. Hab ja gemerkt, dass ich mit Stress mal so gar nicht umgehen kann und Anwälte machen ja nichts außer arbeiten... Was macht man denn als Rechtsfachwirtin? Wusste gar nicht, dass es den Berufzweig gibt...

Ach noch was : Wie lange dauern denn die Phasen bei dir? Was machst du dann genau, nimmst du noch irgendwelche Medikamente??
Viele Grüße!

Hey,
vielleicht ist es bei dir wirklich nur der Stress?

Ich denk irgendwie trotzdem dass du dann wenigstens mit deinem Freund drüber reden solltest, wenn du nicht mit deiner Mutter reden willst (was ich auch irgendwo verstehen kann, weil du sie wahrscheinlich nicht belasten willst). Ich kenn deinen Freund zwar net, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er blöd reagiern würde. Er liebt dich ja schließlich und ich denke auch nicht, dass er dann sagen wird, dass er genau solche Angst vor dem Tod hat. Das hat mein Freund auch nicht gemacht, im Gegenteil! Er hilft mir auch immer, wenn er merkt, dass es mir schlecht geht. Er nimmt mich dann einfach mit nach draußen, ob ich will oder nicht und das tut echt gut. Und mit deiner Therapeutin solltest du auf jeden Fall reden, ich meine, die werden ja dafür bezahlt. Vielleicht geht es dir wirklich danach besser, wenn du mit jemandem geredet hast. Oder sag doch wenigstens, dass dir das wehtut, wenn deine Mutter sowas sagt. Das wird sie sicherlich verstehen.

Von jetzt auf gleich kommt das auch nicht mit dem glücklich sein. Man muss schon versuchen die Denkweise zu ändern. Was sicherlich nicht leicht ist und jedes Mal ne menge Mühe kostet.

Bei mir geht die Angst mal zwei Wochen dann auch mal zwei Monate ist ganz unterschiedlich. Ich will dir damit aber jetzt keine Angst machen. Leztes Mal hab ich saroten genommen, aber wirklich was gebracht haben die auch net, außer dass man den ganzen Tag Todmüde ist. Mir hat eigentlich keine AD was gebracht, eben nur Ablenkung!

LG

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28. April 2008 um 8:39

Hallo,
oha und ich dachte ich bin die einzigste die solche Probleme hat bei mir fing das mit 11 an als ich mit meiner mama über das universum disskutiert habe ich bekomme dann auch immer diese attaken das herz rast schweißausbrüche ich halt mir den kopf fest und renne durch die wohnung und schreine *nein ich will das nicht* ich kann nicht mit freunden darüber reden und noch schlimmer wenn meine mama mit dem thema erbe anfängt und genau wie bei dir ..ich kann mit meiner therapeuten nicht darüber reden weil ich angst hab das ich diesen anfall bei ihr bekomme. was tun?

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29. April 2008 um 17:06
In Antwort auf buffy_12829994

Hallo,
oha und ich dachte ich bin die einzigste die solche Probleme hat bei mir fing das mit 11 an als ich mit meiner mama über das universum disskutiert habe ich bekomme dann auch immer diese attaken das herz rast schweißausbrüche ich halt mir den kopf fest und renne durch die wohnung und schreine *nein ich will das nicht* ich kann nicht mit freunden darüber reden und noch schlimmer wenn meine mama mit dem thema erbe anfängt und genau wie bei dir ..ich kann mit meiner therapeuten nicht darüber reden weil ich angst hab das ich diesen anfall bei ihr bekomme. was tun?

Hey,
ich glaube, ein Wundermittel gegen diese Angst gibt es nicht. Ich nehm jetzt Johnaniskraut und bin schon etwas ruhiger geworden. werd aber doch mal mit meiner Therapeutin reden... Warum versuchst Du es nicht mal? Wenn Du dort einen Anfall bekommst, kann sie oder er Dir ja am besten helfen...
Wünsche Dir jedenfalls gute Besserung und dass Du es wieder in den Griff bekommst!
LG!

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25. Mai 2010 um 21:07

Angst vor dem Tod- Eure Meinung
Keine Sorge
Lebe einfach glücklich, versuche nicht immer krank zu werden oder verletzt.
Mach alles gesundes was deine Organe nicht schadet und pass auf deine Knochen aus, dass sie nicht brechen.
Trainiere viel Sport und vielleicht wirst du sehr viel leben.
Stell dir mal vor du wärst nicht geboren also würdest du nicht hier leben und wissen.
Und stell dir vor dass du stirbst, ist fast das gleiche bloß du hast gelebt welt gesehen und bist gestorben ^^
Hoffentlich gibt es Gott oder irgendwas was dich wiederbeleben kann

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3. Juni 2010 um 21:47

Glaube.
Glaube tut gut. Unter anderem befreit er von der Angst vor dem Tod. Es ist daher ein Geschenk, wenn man glauben kann. Nur geht das weder auf Bestellung noch "mal so probeweise". Die heilsame Kraft tritt nicht ein, wenn man in Wahrheit - eben doch nicht glaubt.
Das ist so unmodern, daß es provoziert. Ich weiß. Aber wer so ehrlich fragt wie die Thread-Starterin verdient eine ehrliche Antwort.

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4. Juni 2010 um 14:55
In Antwort auf bibi3822

Hey,
vielleicht ist es bei dir wirklich nur der Stress?

Ich denk irgendwie trotzdem dass du dann wenigstens mit deinem Freund drüber reden solltest, wenn du nicht mit deiner Mutter reden willst (was ich auch irgendwo verstehen kann, weil du sie wahrscheinlich nicht belasten willst). Ich kenn deinen Freund zwar net, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er blöd reagiern würde. Er liebt dich ja schließlich und ich denke auch nicht, dass er dann sagen wird, dass er genau solche Angst vor dem Tod hat. Das hat mein Freund auch nicht gemacht, im Gegenteil! Er hilft mir auch immer, wenn er merkt, dass es mir schlecht geht. Er nimmt mich dann einfach mit nach draußen, ob ich will oder nicht und das tut echt gut. Und mit deiner Therapeutin solltest du auf jeden Fall reden, ich meine, die werden ja dafür bezahlt. Vielleicht geht es dir wirklich danach besser, wenn du mit jemandem geredet hast. Oder sag doch wenigstens, dass dir das wehtut, wenn deine Mutter sowas sagt. Das wird sie sicherlich verstehen.

Von jetzt auf gleich kommt das auch nicht mit dem glücklich sein. Man muss schon versuchen die Denkweise zu ändern. Was sicherlich nicht leicht ist und jedes Mal ne menge Mühe kostet.

Bei mir geht die Angst mal zwei Wochen dann auch mal zwei Monate ist ganz unterschiedlich. Ich will dir damit aber jetzt keine Angst machen. Leztes Mal hab ich saroten genommen, aber wirklich was gebracht haben die auch net, außer dass man den ganzen Tag Todmüde ist. Mir hat eigentlich keine AD was gebracht, eben nur Ablenkung!

LG

Kommt mir alles sehr bekannt vor...
Ich leide unter ähnlichen, zum Teil exakt den selben Ängsten und Beschreibungen die hier auftauchen.
Vor allem das in Frage stellen von allem was man tut, weil es sowieso irgendwann völlig irrelevant ist.
Gepaart ist diese Angst bei mir mit der Angst vor dem Urknall der in x Milliarden Jahren kommt.
Der macht alles dagewesene und alles worauf ich jemals in irgend einer Form einfluss hatte zunichte und macht man Leben dadurch absolut Gleichgültig!
Abends im Bett lass ich immer den Fernseher an, weil ich nicht alleine im Dunkeln und bei Stille mit meinen Gedanken sein will.
Teilweise bin ich das wirklich verzweifelt...weiss nicht weiter.
Die Frage ist ja nicht: Wie verhindere ich das sterben, sonder: Wie komm ich damit zu recht bzw. noch besser: Wie schaffe ich das das Thema tod nicht allzeit präsent ist???

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