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Angst vor dem STERBEN!!!!

2. Oktober 2009 um 20:19

Hallo...
Ich bin 17 Jahre alt und habe Angst vor dem sterben seit dem ich klein bin. Seit neustem bekomme ich morgens immer sehr schlecht luft und stehe kurz davor mein Asthma-Spray zubenutzen. Ebenfalls ist immer jeden Tag total schwindelig und da bekomme ich immer total die Panik. Meine Oma ist dieses Jahr gestorben und das hat meine ängste noch verschlimmert. Ich will diese Panik-Attacken nicht mehr haben. Die sind so schlimm
Ich habe davor Angst nicht zu wissen was nach dem Tod kommt, ob für mich nichts mehr zuerwarten ist. Wenn ich darüber nachdenke bekomme ich immer total die Panik Attacken und manchmal sogar noch heulkrämpfe dazu. Ich fühle mich total alleine mit dieser Angst. Ich habe schon einmal versucht mit meiner Mutter darüber zu reden aber sie mag dieses Thema überrhaupt nicht und daher darf ich diese Sache erst gar nicht aussprechen. Sogar manchmal wenn ich mir vorstelle das, dass Universum unendlich ist, sprich kein ende gibt macht es mir komischer weise Angst. Diese Vorstellung von unendlichkeit macht mir Angst. Auch unszwar dieser Gedanke sehr das unser Planet einmal sterben soll. Ich habe so große Angst davor das es die Mensche einmal nicht mehr gibt, dass einfach kein so intelligentes Leben mehr existiert. :'(
Wenn ich nun einmal dies Attack bekomme fällt es immer jedesmal total schwer mich mit anderen Sachen abzulenken damit ich mich selber nicht verrückt mache.
Ich wäre sehr froh darüber wenn ihr mir vielleicht ein paar Ratschläge geben könntet oder mir vielleicht auch erzählen ob ihr so ähnliche Angst hab wie ich.
Liebe Grüße =)

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6. Oktober 2009 um 8:43

Ich kenn dass..
du bist sicherlich nicht alleine damit!
ich weiß wie du dich fühlst!

ich hab auch schon seit meiner Kindheit angst vor dem Tod
und wenn ich drüber nachdenke das es kein Ende gibt
dass es immer wieter geht einfach immer!
Aber siet März diesen Jahres haben sich meine Ängste echt
verschlimmert ich hab richtige Angstzustände
und Panikattacken bei jedem kleinen schmerz den ich habe
denke ich dass ich eine schlimme Krankheit habe
mir ist oft schwindelig und schlecht deswegen!
ich kann nicht mehr so spaß haben wie früher!
weil ich Angst habe!
ich will einfach mein altes Leben zurück!
Dann hab ich auch manchmal dieses Unwirklichkeitsgefühl
dazubekommen dass tritt wohl bei angstzuständen
und panikattacken auf richtig eklig das Gefühl!
Aber im gegensatz zu März habe ich es schon ganz gut im Griff!

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6. Oktober 2009 um 12:19
In Antwort auf moyna_12290893

Ich kenn dass..
du bist sicherlich nicht alleine damit!
ich weiß wie du dich fühlst!

ich hab auch schon seit meiner Kindheit angst vor dem Tod
und wenn ich drüber nachdenke das es kein Ende gibt
dass es immer wieter geht einfach immer!
Aber siet März diesen Jahres haben sich meine Ängste echt
verschlimmert ich hab richtige Angstzustände
und Panikattacken bei jedem kleinen schmerz den ich habe
denke ich dass ich eine schlimme Krankheit habe
mir ist oft schwindelig und schlecht deswegen!
ich kann nicht mehr so spaß haben wie früher!
weil ich Angst habe!
ich will einfach mein altes Leben zurück!
Dann hab ich auch manchmal dieses Unwirklichkeitsgefühl
dazubekommen dass tritt wohl bei angstzuständen
und panikattacken auf richtig eklig das Gefühl!
Aber im gegensatz zu März habe ich es schon ganz gut im Griff!

HUHU

Warum ist es denn im März schlimmer geworden? Ist da irgendetwas vorgefallen?
Ich kenne Panikattacken auch nur zu gut, war 3 mal im Kh. weil ich dachte ich bekäme einen Herzinfarkt.
Wichtig ist es, mit Menschen darüber zu reden, Ihr glaubt gar nicht, wieviele Menschen darunter leiden!!!!!!!!!
Ich bin ja nun ein ganz anderer Jahrgang, und wurde damals christlich erzogen. Meine Mutter hat den Bogen aber bis heute überspannt, das auch meine Kinder ne ganz andere Einstellung erhielten. Trotzdem glaube ich, das es einen Gott gibt.
Die letzte Attacke hatte ich vor ca. 2 Jahren, und wenn ich merke, es geht los, dann sage ich mir: ok, wenn Du mich jetzt haben willst, dann ok, so sehe ich Vater, Oma und liebe Freunde wieder!
DANN verschwindet die Attacke, und Ruhe ist!
Ihr seid beide noch jung, wichtig ist aber echt, das ihr darüber redet, zur not auch mit einem Psychologen, denn die finden die Ursachen dieser Ängste.
Und nur weil man einen Psychologen aufsucht, ist man lange nicht bekloppt,.......nur einen Schritt weiter, wie viele Andere!
Auf das es Euch besser gehe....
LG
dojano

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6. Oktober 2009 um 12:47
In Antwort auf mde_12516733

HUHU

Warum ist es denn im März schlimmer geworden? Ist da irgendetwas vorgefallen?
Ich kenne Panikattacken auch nur zu gut, war 3 mal im Kh. weil ich dachte ich bekäme einen Herzinfarkt.
Wichtig ist es, mit Menschen darüber zu reden, Ihr glaubt gar nicht, wieviele Menschen darunter leiden!!!!!!!!!
Ich bin ja nun ein ganz anderer Jahrgang, und wurde damals christlich erzogen. Meine Mutter hat den Bogen aber bis heute überspannt, das auch meine Kinder ne ganz andere Einstellung erhielten. Trotzdem glaube ich, das es einen Gott gibt.
Die letzte Attacke hatte ich vor ca. 2 Jahren, und wenn ich merke, es geht los, dann sage ich mir: ok, wenn Du mich jetzt haben willst, dann ok, so sehe ich Vater, Oma und liebe Freunde wieder!
DANN verschwindet die Attacke, und Ruhe ist!
Ihr seid beide noch jung, wichtig ist aber echt, das ihr darüber redet, zur not auch mit einem Psychologen, denn die finden die Ursachen dieser Ängste.
Und nur weil man einen Psychologen aufsucht, ist man lange nicht bekloppt,.......nur einen Schritt weiter, wie viele Andere!
Auf das es Euch besser gehe....
LG
dojano

Hm
ich hatte immer die Ängste aber die waren
nur nebensache verstehst du?
ich habe trotzdem ganz normal gelebt!

Und im März haben sich meine ängste verselbständigt
einfach so ich lag abends im bett
und war kurz vorm einschlafen hab so im unterbewusstsein
über den Tod nachgedacht aufeinmal habe ich wahnsinnig
herzrasen bekommen und konnte mich kaum beruhigen
so hat es angefangen seit den habe ich richtige
angstzustände ich bilde mir immer krankheiten ein
bei jedem kleinen Symtom!
Es ist richtih schlimm
dann denke ich immer ich kipp gleich um!
Ich will aber wieder so leben können wie früher!
Das nervt so!
und dann kommt manachmal noch das unwirklichkeitsgefühl dazu kennst du das?
Heißt glaub Depersonalisation tritt mit Angstzuständen auf!
wie hast du es in Griff bekommen?
ich kann mit niemand drüber reden!
Mal ehrlich wer dass nicht hat kann es sich nicht vorstellen
und denkt man wäre verrückt!

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6. Oktober 2009 um 17:40
In Antwort auf moyna_12290893

Hm
ich hatte immer die Ängste aber die waren
nur nebensache verstehst du?
ich habe trotzdem ganz normal gelebt!

Und im März haben sich meine ängste verselbständigt
einfach so ich lag abends im bett
und war kurz vorm einschlafen hab so im unterbewusstsein
über den Tod nachgedacht aufeinmal habe ich wahnsinnig
herzrasen bekommen und konnte mich kaum beruhigen
so hat es angefangen seit den habe ich richtige
angstzustände ich bilde mir immer krankheiten ein
bei jedem kleinen Symtom!
Es ist richtih schlimm
dann denke ich immer ich kipp gleich um!
Ich will aber wieder so leben können wie früher!
Das nervt so!
und dann kommt manachmal noch das unwirklichkeitsgefühl dazu kennst du das?
Heißt glaub Depersonalisation tritt mit Angstzuständen auf!
wie hast du es in Griff bekommen?
ich kann mit niemand drüber reden!
Mal ehrlich wer dass nicht hat kann es sich nicht vorstellen
und denkt man wäre verrückt!

Hallo Jeanny

mit Ängsten, das ist echt so ein Problem, wie gesagt, ich habe diesen Zustand nun überstanden, habe mich viel mit Esoterik beschäftigt usw.
Wichtig ist für Dich erstmal einzugrenzen, wann diese Ängste angefangen haben. Da muss was gewesen sein. Vielleicht der Tod eines geliebten Menschen? oder ähnliches?
Erst wenn Du die Ursache kennst, dann kannst Du etwas dagegen machen.
Bei den Krankheitssymptomen erster Schritt: vom Arzt durchschecken lassen, und zwar gründlich. Dann bist Du da schon mal auf der sicheren Seite.
Das Unwirklichkeitsgefühl kenne ich nicht.....Gott sei Dank!
Und ich denke mir, es ist nicht der Tod der Dich ängstigt, sondern das Sterben selber.
Diese Angst habe ich noch, aber die nimmt einem auch glaube ich keiner. Wer will sich schon lange quälen
Also, denk mal über den Auslöser nach, dann kommst Du der Sache näher!!
Ich denk an Dich, LG
dojano

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6. Oktober 2009 um 20:18
In Antwort auf moyna_12290893

Ich kenn dass..
du bist sicherlich nicht alleine damit!
ich weiß wie du dich fühlst!

ich hab auch schon seit meiner Kindheit angst vor dem Tod
und wenn ich drüber nachdenke das es kein Ende gibt
dass es immer wieter geht einfach immer!
Aber siet März diesen Jahres haben sich meine Ängste echt
verschlimmert ich hab richtige Angstzustände
und Panikattacken bei jedem kleinen schmerz den ich habe
denke ich dass ich eine schlimme Krankheit habe
mir ist oft schwindelig und schlecht deswegen!
ich kann nicht mehr so spaß haben wie früher!
weil ich Angst habe!
ich will einfach mein altes Leben zurück!
Dann hab ich auch manchmal dieses Unwirklichkeitsgefühl
dazubekommen dass tritt wohl bei angstzuständen
und panikattacken auf richtig eklig das Gefühl!
Aber im gegensatz zu März habe ich es schon ganz gut im Griff!

Ich verstehe...
Jeanny ich verstehe was du meinst.
Ich kann auch mit niemanden darüber reden und ich glaube zu einen Psychologen zugehen kann ich mir nicht leisten.

ich habe mal veruscht mit ein paar freunden darüber zu reden aber die haben das alle ins lächerliche gezogen und dann ahb ich das aufgegeben. und sonst gibt es auch niemanden den ich davon erzählen kann.
Letztens hatte ich ein ganz merkwürdigen Traum:
Jeder kennt doch von Filmen oder aus der realität diese geräte aus dem krankenhaus, wo manche leute dran angeschlossen sind und dann alle sekunden piepen.
in meinem traum lag ich ihm krankenhaus in einem bett. ich hatte die augen zu und lauschte dem noch gleichmäßigen piepen. doch plötzlich kommt ein lang durchzogener piepton, der halt bedeutet das kein puls mehr da ist. bei mir würde plötzlich alles weiß und ich hab panick bekommen weil ich wusste ich bin jetzt tod. bei mir 5 sec, alles weiß und dann bin cih schweißgebadet in meinem bett aufgewacht. das war so schrecklich.
Als mein vater mal im krankenhaus war und operiert würde hatte er erzählt das die ärzte ihn einmal als versuchskaninchhen benutzt haben und ihn ein neuer arzneistoff verabreicht haben.
Den hat er nicht vertragen und war auch für ein paar minuten sozusagen TOD. er meinte das er ein langen weißen tunnel gesehen hat und am ende stand ein mann der mit einer laterne gewackelt hat. ich weiß nciht ob ich das glauben soll. wenn ich wüsste das es eine leben nach dem tod gibt dann denke ich würde das bei mir nciht mehr so schlimm sein aber diese ungewissheit bedrückt mich sehr. versteht ihr was ich meine?

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14. Oktober 2009 um 23:23

Ich leide genauso wie du
hallo shabi 9,

ich bin 22 jahre alt (weiblich) und musste mein studium 1 jahr lang unterbrechen, weil ich zuerst ständig nervenzusammenbrüche hatte und seid einiger zeit neuerdings auch panikattacken und angstzustände. bin dann deshalb zur psychotherapie und hab mit antidepressiva begonnen . ..naja, so gut bekamen die mir nicht, ist auch egal, jedenfalls habe ich seid ca 1-2 monaten auch diese schreckliche angst vorm sterben. total schlimmes gefühl, und man fühlt sich dann dem tod auch so, wenn man sich so reinsteigert und denkt, man fällt gleich um und das wars, und was ist danach? und was merke ich? "ich will jetzt noch nicht sterben"...oh man, da kann man echt verrückt werden. meist bekomme ich dann auch ne attacke oder weine. meine therapeutin rät mir dies: zuerst mal ein gummi ums handgelenk und immer kurz schnipsen, wenn du dran denkst. dann lenkt dich der kurze schmerz erst mal ab. dann ein großes stoppschild vor augen halten und immer sagen, dass du da unsinn denkst. und sowas wie:"denke an das leben und die schönen dinge, du musst nicht sterben, du bist gesund....", außerdem soll man sich ablenken mit i-welchen sachen: zb: haushalt bewältigen, sport treiben ist auch gut, und was ich gemerkt habe ist: vorlesen. man konzentriert sich auf den text u denkt nicht dran. wenn dir jemand zuhört, ist das umso besser ...jedenfalls versuch ich es grad so..ich denke sowieso, je mher man abgelenkt ist, umso weniger denkt man an sowas. also stress hilft eig auch...allerdings hören die gedanken bei mir trotzdem nicht auf...habe angst, dass ich das nie mehr ablegen kann. denn diese gedanken machen mir so angst. ...habe schon überlegt ob ich mich mal mit religion auseinander setzen soll (bin nicht religiös)..da kann man sich mal mit dem tod auseinandersetzen und vielleicht lernen, an ewtas schönes nach dem tod zu glauben. dazu rate ich dir (auch zur aufheiterung) das buch: Mieses Karma von David Safir. Danach fühlt man sich i-wie besser

hoffe ich konnte dir ein paar tips geben...

achso: was mir einfällt: denkst du an den plötzlichen tod JETZT oder wenn du mal alt bist?...was machst du eig..schule, ausbildung...?

lg

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14. Oktober 2009 um 23:32
In Antwort auf tuyjn_12739223

Ich leide genauso wie du
hallo shabi 9,

ich bin 22 jahre alt (weiblich) und musste mein studium 1 jahr lang unterbrechen, weil ich zuerst ständig nervenzusammenbrüche hatte und seid einiger zeit neuerdings auch panikattacken und angstzustände. bin dann deshalb zur psychotherapie und hab mit antidepressiva begonnen . ..naja, so gut bekamen die mir nicht, ist auch egal, jedenfalls habe ich seid ca 1-2 monaten auch diese schreckliche angst vorm sterben. total schlimmes gefühl, und man fühlt sich dann dem tod auch so, wenn man sich so reinsteigert und denkt, man fällt gleich um und das wars, und was ist danach? und was merke ich? "ich will jetzt noch nicht sterben"...oh man, da kann man echt verrückt werden. meist bekomme ich dann auch ne attacke oder weine. meine therapeutin rät mir dies: zuerst mal ein gummi ums handgelenk und immer kurz schnipsen, wenn du dran denkst. dann lenkt dich der kurze schmerz erst mal ab. dann ein großes stoppschild vor augen halten und immer sagen, dass du da unsinn denkst. und sowas wie:"denke an das leben und die schönen dinge, du musst nicht sterben, du bist gesund....", außerdem soll man sich ablenken mit i-welchen sachen: zb: haushalt bewältigen, sport treiben ist auch gut, und was ich gemerkt habe ist: vorlesen. man konzentriert sich auf den text u denkt nicht dran. wenn dir jemand zuhört, ist das umso besser ...jedenfalls versuch ich es grad so..ich denke sowieso, je mher man abgelenkt ist, umso weniger denkt man an sowas. also stress hilft eig auch...allerdings hören die gedanken bei mir trotzdem nicht auf...habe angst, dass ich das nie mehr ablegen kann. denn diese gedanken machen mir so angst. ...habe schon überlegt ob ich mich mal mit religion auseinander setzen soll (bin nicht religiös)..da kann man sich mal mit dem tod auseinandersetzen und vielleicht lernen, an ewtas schönes nach dem tod zu glauben. dazu rate ich dir (auch zur aufheiterung) das buch: Mieses Karma von David Safir. Danach fühlt man sich i-wie besser

hoffe ich konnte dir ein paar tips geben...

achso: was mir einfällt: denkst du an den plötzlichen tod JETZT oder wenn du mal alt bist?...was machst du eig..schule, ausbildung...?

lg

?????
hallo,

ich wollte eure unterhaltung nicht unterbrechen, war doch eben noch in nem raum wo nur das eine statment von shabi 9 stand...?????????????????????? ???

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18. November 2009 um 21:06

Hm....
ich hab zwar selber auch immer angst vor dem tod gehabt, und auch jetzt natürlich noch ein bischen, weil es eben eine ungewisse situation ist. aber mir hat es sehr geholfen, mich mit philosophie zu beschäftigen. es gibt einfach keine logischen denkansätze für das, was nach dem tod mit uns passiert. keine medizinischen erklärungen oder so... und zu erkennen, wie andere menschen sich mit dem thema auseinander gesetzt haben, gibt viel, vor allem weil man eigene denkansätze entwickelt. man versucht eben, aktiv zu verstehen, worauf alles aufbaut, das ist sehr hilfreich.
allerdings war das bei mir nie so extrem wie bei euch, ich denke das professionelle hilfe schon nötig wäre bei den meisten von euch... ich wünsche euch alles gute und viel kraft!
und hier noch ein zitat, das ich sehr mag und das mich sehr beeindruckt hat:

Denn den Tod fürchten, ihr Männer, das ist nichts anderes, als sich dünken, man wäre weise, und es doch nicht sein. Denn es ist ein Dünkel, etwas zu wissen, was man nicht weiß. Denn niemand weiß, was der Tod ist, nicht einmal ob er nicht für den Menschen das größte ist unter allen Gütern. Sie fürchten ihn aber, als wüßten sie gewiß, daß er das größte Übel ist. Und wie wäre dies nicht eben derselbe verrufene Unverstand, die Einbildung, etwas zu wissen, was man nicht weiß. Ich nun, ihr Athener, übertreffe vielleicht um dasselbe auch hierin die meisten Menschen. Und wollte ich behaupten, daß ich um irgend etwas weiser wäre: so wäre es um dieses, daß da ich nichts ordentlich weiß von den Dingen in der Unterwelt, ich es auch nicht
glaube zu wissen; gesetzwidrig handeln aber und dem Besseren, Gott oder Mensch, ungehorsam sein, davon weiß ich, daß es übel und schändlich ist. Im Vergleich also mit den Übeln, die ich als Übel kenne, werde ich niemals das, wovon ich nicht weiß, ob es nicht ein Gut ist, fürchten oder fliehen. (Sokrates)

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18. November 2009 um 23:11

Hallo
bei mir war das genau der gleiche fall ..meine oma ist auch gestorben du hast nicht nur panik attacken sondern auch depresionen!
bzw eine depressive verstimmung dadruch bekommen so wie sich das alles hier anhört.
ich würde dir raten einen neurologen aufzusuchen der wird das verschreiben..was du brauchst!

eine depression verschwindet nur dann wenn du sie durchlebst und gut mit ihr umgehst...

mfg

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18. November 2009 um 23:15

Ängste!!!
Hallo Shabi,

Ich bin 33 Jahr alt und habe diese Ängst auch. Bei mir war es schon so weit das ichh die Attacken sogar beim einkaufen bekam. Es lässt einen nicht mehr los, man steigert sich so in dieses Sache herein das es richtig übel wird. Z.B.: Ich war mit meinem Freund im Juni 2009 Motorrad fahren, wir machten Rast an einem Imbiss weil wir Hunger hatten. Es war ein total schöner Tag und wir setzten uns draussen hin. Um uns herum saßen auch Leute, und auf einmal kam ES...
Ich bekam Herzrasen ohne ende und dachte nur oh Gott, wenn du jetzt hier umfällst und Tod bist, wie reagieren die Leute usw. Ich steigerte mich so darein das ich diesen Ort fluchtartig verlassen habe und mich in ein Wäldchen zurückzog.
Mein Freund sucht mich wie verrückt. Als er mich dann gefunden hatte habe ich Ihm von meinen Ängsten erzähl.
Ich habe mir an folgenden Montag sofort einen Termin bei meinem Hausarzt besorgt, der meinte das ich unbedingt eine Psychotherapie machen solle und empfahl mir eine Psychologin.

Schon nach der ersten Sitzung ging es mir besser. Sie meinte das ich Verlusst Ängste hätte, das das meistens kommt wenn man sehr enge Familienmitglieder verliert, in mienem Fall war es meine Mutter.
Naja, ich bekam jedenfalls ein sehr gutes medikament ( Citalopram )es ist ein Antidepressiva und wird in der Kinderpsychologie angewant.
Mir hat es unendlich geholfen. Ich habe seit dem Tag meiner letzten Attacke im Juni nicht einen Anfall mehr gehabt.
Das einzige was ich noch hin und wieder bekomme sind leicht anflüge, aber dann denke ich an etwas Positives (mein Sohn) und dann geht es wieder.

Ich hoffe das ich Dir etwas helfen konnte und wünsche dir für deine Zukunft viel gesundheit, Kraft und Mut...
Du schaffst das, glaub mir

Liebe Grüße

DieMuddi

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19. November 2009 um 19:37
In Antwort auf wanda_12729753

Ich verstehe...
Jeanny ich verstehe was du meinst.
Ich kann auch mit niemanden darüber reden und ich glaube zu einen Psychologen zugehen kann ich mir nicht leisten.

ich habe mal veruscht mit ein paar freunden darüber zu reden aber die haben das alle ins lächerliche gezogen und dann ahb ich das aufgegeben. und sonst gibt es auch niemanden den ich davon erzählen kann.
Letztens hatte ich ein ganz merkwürdigen Traum:
Jeder kennt doch von Filmen oder aus der realität diese geräte aus dem krankenhaus, wo manche leute dran angeschlossen sind und dann alle sekunden piepen.
in meinem traum lag ich ihm krankenhaus in einem bett. ich hatte die augen zu und lauschte dem noch gleichmäßigen piepen. doch plötzlich kommt ein lang durchzogener piepton, der halt bedeutet das kein puls mehr da ist. bei mir würde plötzlich alles weiß und ich hab panick bekommen weil ich wusste ich bin jetzt tod. bei mir 5 sec, alles weiß und dann bin cih schweißgebadet in meinem bett aufgewacht. das war so schrecklich.
Als mein vater mal im krankenhaus war und operiert würde hatte er erzählt das die ärzte ihn einmal als versuchskaninchhen benutzt haben und ihn ein neuer arzneistoff verabreicht haben.
Den hat er nicht vertragen und war auch für ein paar minuten sozusagen TOD. er meinte das er ein langen weißen tunnel gesehen hat und am ende stand ein mann der mit einer laterne gewackelt hat. ich weiß nciht ob ich das glauben soll. wenn ich wüsste das es eine leben nach dem tod gibt dann denke ich würde das bei mir nciht mehr so schlimm sein aber diese ungewissheit bedrückt mich sehr. versteht ihr was ich meine?

Also....
der Psychologe wird von der Krankenkasse bezahlt, den zahlst Du nicht selbst. Geh zu Deinem Hausarzt, der wird Dir eine Überweisung schreiben. Dann meldest Du Dich schnell bei einem Psychologen, weil die manchmal ne Warteliste haben und Du vielleicht einige Wochen warten mußt, bis Du einen Termin bekommst. Habe 4 Jahre therapie gemacht weil ich ständig angst vorm sterben hatte, und habe ich auch heute noch....aber es ist nicht mehr so schlimm wie früher. Du darfst nie vergessen, dass Deine Seele unsterblich ist und Dein Körper ist einfach nur die Hülle Deiner Seele.... Und wenn Du angst hast, stell Dir vor, dass diese angst Dein eigenes Kind in Dir ist, dass Du in diesem Moment der Angst auf den arm nimmst, und Du Dir vorstellst, wie Du dieses kleine Mädchen beruhigst und ihr zusprichst, dass es vor nichts angst haben muß...es ist sozusagen der Wiederstand in Dir, der immer daran zweifelt, das der Tod etwas schlimmes ist. Ich war dabei als mein Opa gestorben ist, er bekam keine Luft mehr, weil seine Bronchen nicht mehr richtig arbeiteten, als er starb, hat er gelächelt...als wäre er seine Schmerzen fort und irgendetwas schönes wartete auf ihn. Du wirst es auch schaffen, aber gib Dir Zeit, Du mußt es erst noch lernen damit umzugehen. Und Du bist bestimmt körperlich gesund...ängste können einfach die komischsten körperlichen Symptome auslösen. Mach Dir keine Sorge, dass haben sehr viele schon so erlebt. Ich hab es seit 12 Jahren...und habe etlich EKGs, Magen- und Darmspiegelung und einigen Bluttest hinter mir, und ich bin körperlich überhaupt nicht krank. Es wird alles gut!!!! Und Du bist nicht allein damit, es wird Menschen geben die Dir beistehen.

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24. November 2009 um 19:26
In Antwort auf jayma_12844085

Hallo
bei mir war das genau der gleiche fall ..meine oma ist auch gestorben du hast nicht nur panik attacken sondern auch depresionen!
bzw eine depressive verstimmung dadruch bekommen so wie sich das alles hier anhört.
ich würde dir raten einen neurologen aufzusuchen der wird das verschreiben..was du brauchst!

eine depression verschwindet nur dann wenn du sie durchlebst und gut mit ihr umgehst...

mfg

...
Das ist gut da sich nicht alleine bin...
Ich hab mal so ein bisschen herum gegoogled und mich informiert über Therapien usw. Ich habe heraus gefunden das ich doch lieber nicht eine machen...
Ich habe ein ähnliches Forum gefunden und jmd der auch natürliche solche ängste hat wie wir.
Naja aufjedenfall war diese Person beim Therapeuten und die haben ihr dann verboten ihren Beruf weiter auszuführen weil sie evtl. Suicidgefährdet sei.
Jetzt befürchte ich das sie es bei mir auch sagen könnte und mir den beruf verbieten obwohl ich selbst angst hab davor zu sterben deshalb bring ich mich und andere ja nicht um.
Ich führe im moment nämlich die gleiche ausbildung aus wie die person :S

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24. November 2009 um 19:57
In Antwort auf wanda_12729753

...
Das ist gut da sich nicht alleine bin...
Ich hab mal so ein bisschen herum gegoogled und mich informiert über Therapien usw. Ich habe heraus gefunden das ich doch lieber nicht eine machen...
Ich habe ein ähnliches Forum gefunden und jmd der auch natürliche solche ängste hat wie wir.
Naja aufjedenfall war diese Person beim Therapeuten und die haben ihr dann verboten ihren Beruf weiter auszuführen weil sie evtl. Suicidgefährdet sei.
Jetzt befürchte ich das sie es bei mir auch sagen könnte und mir den beruf verbieten obwohl ich selbst angst hab davor zu sterben deshalb bring ich mich und andere ja nicht um.
Ich führe im moment nämlich die gleiche ausbildung aus wie die person :S

Aber Du....
hast ja eher angst vorm sterben....oder? Also ganz ehrlich...der Gedanke, so nicht mehr leben zu wollen, der überkommt fast jeden mal, der psychisch erkrankt. Aber der Unterschied liegt darin, dass Du auch angst vorm Tod hast.
Also einfach so sagt kein Psychologe: So Du darfst da nicht mehr arbeiten! Sie empfehlen es Dir vielleicht, wenn sie merken, dass Deine Arbeit belastend für Dich ist. Ich hatte auch so eine Empfehlung, weil mein Job einfach viel zu stressig war, und ich teilweise bis zu 14 Stunden am Tag gearbeitet hab. Aber sie können nicht über Dich bestimmen, was Du tust, bleibt immer Dir selber überlassen. Sie sind nicht Deine Betreuer oder gesetzlicher Vormund! Du hast in der Regel erstmal ein Erstgespräch, und da kannst Du schauen, ob der/die Psychologe/ Psychologin Dir überhaupt gefällt, und um sich kennenzulernen. Mein erster Psychologe war auch komisch, aber den ich jetzt habe, der ist einfach super, und ist immer für mich da. Ich bin froh, dass ich ihn hab. Und Du verlierst nichts, wenn Du es ausprobierst. Wenn man Dinge nicht verarbeitet, und sie unterdrückst...dann verschwinden sie nie... Versuch es wenigstens, ich meine es wirklich gut....spreche aus 11 Jahren Angststörung Erfahrung.

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