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Angst vor dem schlafen

5. Februar 2017 um 23:30 Letzte Antwort: 6. Februar 2017 um 9:00

Hallo, 
seit ein paar Monaten fällt es mir immer wieder schwer einzuschlafen. Früher hatte ich schon einmal stark mit angst beim schlafen und einschlafen zukämpfen (bei der Trennung meiner Eltern, war auch beim Psychologen).
Jetzt fängt es langsam wieder an, aber anders. Es bagann damit,dass ich beim Einschlafen lichtblitze sah, gruselige laute Geräusche für Millisekunden in meinem Kopf hörte oder kurz vorm einschlafen Zusammenzuckte. Seit 3 Wochen habe ich jetzt regelmäßig mal mehr mal weniger schlimme "Albträume". Und meine Angst das jemand oder etwas in meinem Zimmer ist hat sich wieder verschliemert.

Die "Albtäune" sind da immer ganz unterschiedlich mal träume ich auch nur von Gruseligen Szenen die nix mit mir zu tun haben. Ein typischer Albtraum aber ist wenn: Es fängt an mit einem Normalen Traum,dann muss ich zb irgendwo hin gehen,bin nicht mal unbedingt alleine. Und ich werde immer schwächer,mir wird schwarz vor Augen und kriege angst aber möchte mein Ziel erreichen. EIN BEISPIEL: Die Person bei mir hört nicht auf mich und hält sich zb bei jemandem auf der mir Angst macht. Plötzlich befinde ich mich in einer gefähnlichen Situation aber kann nicht weglaufen oder mich währen,weil ich mitlerweile schon so schwach ist und ich sehe kaum noch was. Dann wach ich meistens auf. So oder so ähnlich.

kennt ihr solche Träume? Lichtblitze? Geräusche?
Was könnte das bedeuten? Woher kommt das?
Habt ihr Tipps wie es mir wieder besser beim Schlafen gehen könnte?
 
LG mimololi
 

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6. Februar 2017 um 9:00

Träume, auch Albträume, kommen vom Unterbewusstsein. Da das Unterbewusstsein aber nicht logisch denken kann, würfelt es einfach alles zusammen, auch wenn das "Gedachte" oder Deine/unsere Erlebnisse schon Jahrzehnte zurückliegen. Scheinbar "unvernünftige" und "unangemessene" Ängste  treten dann an die Stelle jener eigentlichen Angst, die wir uns nicht eingestehen wollen. Dennoch beschwören wir, auf mancherlei Weise, eine "künstliche" Angst, indem wir uns angstvolle Situationen absichtlich vorstellen oder sie uns von Künstlern, Dichtern oder Filmregisseuren vormachen lassen, beweisen wir uns, dass wir Angst ertragen und Gefahren meistern können. Ich z. B. kann mir die brutalsten Horrorfilme ansehen, ohne dass mein Puls steigt. Das liegt daran, dass ich mich mit diesen Filmen auseinandersetze und mit Bekannten darüber rede. Ich sage dann - das ist jetzt natürlich nur ein Beispiel: "Das hätte man besser machen können" usw.

Viele Ängste könnte man auf ein durchaus erträgliches Maß mindern, wenn man sich ihnen nicht einfach ausliefert, sondern sie auf ihren wahren Anlass und ihre reale Berechtigung zurückführt. Wenn Du Dich Deinen Ängsten nicht stellst, werden diese Ängste zur größten Macht auf Erden. Lies vor dem Einschlafen ein humorvolles Buch und denke über den Humor nach. Rede mit Deinen Freunden über Deine Ängste, denn je mehr Du über diese Ängste sprichst, desto kleiner werden sie. Die Angst mag es nämlich nicht, wenn über sie geredet wird.

Wünsche Dir alles Gute!

Liebe Grüße,

lib 

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