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Angst vor dem Leben

20. Februar 2007 um 17:55

Ich habe Angst zu leben, weil ich mich ständig überfordert fühle. Ich fühle mich minderwertig, weil ich keine Talente habe und trotz Realschulabschluss nicht wirklich intelligent bin. Ich fühle mich mit diesem Leben so überfordert. Es ist so hart. Ich würde am Liebsten jemanden haben, der mich immer an die Hand nimmt und durchs Leben führt /begleitet! Alleine schaffe ich es nicht. Ich weiss nicht weiter. Denke manchmal an Selbstmord.

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20. Februar 2007 um 19:22

Angst
Hallo Melancholik,

Die Angst vorm Leben kenne ich sehr gut. Gerade dann wenn man gar nicht weiß welche Ziele man im Leben hat. Darf ich fragen wie alt Du bist?
Erlebst Du denn Konkrete Ängste, vor immer wiederkehrenden Dinge, oder eher unspezifisch?
Gruß Jenny

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21. Februar 2007 um 13:04
In Antwort auf jasna_12471624

Angst
Hallo Melancholik,

Die Angst vorm Leben kenne ich sehr gut. Gerade dann wenn man gar nicht weiß welche Ziele man im Leben hat. Darf ich fragen wie alt Du bist?
Erlebst Du denn Konkrete Ängste, vor immer wiederkehrenden Dinge, oder eher unspezifisch?
Gruß Jenny

Hallo..
ich bin 24 und habe eben diese generalisierte Angst.. fürchte mich aber am meisten, nie einen Menschen zu finden, der mit mir sein Leben teilt und alleine alt zu werden. Ich mach mir jetzt schon einen Kopf deswegen..ich weiss einfach zu wenig für dieses Leben.. zum beispiel mit relevanten Behördenkram etc, kenne ich mich gar nicht aus...überhaupt kein bisschen. Ich verstehe von den ernsten Dingen des Lebens nichts und mag mich aber auch nicht damit befassen.

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21. Februar 2007 um 17:47
In Antwort auf winter_12969141

Hallo..
ich bin 24 und habe eben diese generalisierte Angst.. fürchte mich aber am meisten, nie einen Menschen zu finden, der mit mir sein Leben teilt und alleine alt zu werden. Ich mach mir jetzt schon einen Kopf deswegen..ich weiss einfach zu wenig für dieses Leben.. zum beispiel mit relevanten Behördenkram etc, kenne ich mich gar nicht aus...überhaupt kein bisschen. Ich verstehe von den ernsten Dingen des Lebens nichts und mag mich aber auch nicht damit befassen.

Dann sind wir schon zwei...
melancholik, ich mach genau das Gleiche durch.
Bin 25 und fühl mich vom Leben auch absolut überfordert.
Diese ganzen Behörden und Ämter, wo man so in seinem Leben hin muss, sind für mich die reinste Qual. Niemand von denen macht einen darauf aufmerksam, wo man was zu erledigen hat und was getan und angemeldet werden muss, um keinen Ärger zu bekommen oder wenigstens WO man sich diese ganzen Informationen holen kann. Das erfährt man immer erst alles hinterher, wenn es schon zu spät ist. Selbst wenn man die Leute direkt fragt, bekommt man nur halbherzige Antworten wo die Hälfte verschwiegen wird. Und, was man vorher nicht weiss, da kommt man natürlich auch nicht auf die Idee, danach zu fragen.
Ich bin gerade dabei mich selbstständig zu machen.
Wenn ich meinen Opa nicht hätte, der genau weiss, was zu tun ist und wo man hin muss, da er das alles schon durchhat- wüsst ich weder ein noch aus oder wo ich anfangen sollte.
Dazu kommt, dass ich wirklich extrem schüchtern bin und mich kaum wage bei jemandem anzurufen geschweige denn ihn Aug in Aug anzusprechen. Ich bin leider von naturaus schon ein sehr ängstlicher Mensch und diese fiese Gesellschaft da draussen, macht es einem auch nicht gerade leichter.

Alle lauern nur darauf, dich über den Tisch ziehen zu können.
Gegen jeden Mist muss man sich absichern, weil man nie wissen kann, ob sich irgend ein Verein später noch mal bei dir meldet und Geld von dir will oder sonst was.

Mal ein Beispiel: Ich war mal für einige Tage auf der neurologischen Station für Untersuchungen bzgl Narkolepsie.
Als ich ging, bezahlte meine Ma, die mich dort abholte, bar die Kosten für den Aufenthalt.
2 Jahre später schreiben die uns an, es sei kein Geldeingang vermekt, und wir sollen noch mal 90 Euro zahlen. ZWEI JAHRE später!
Wenn man bar einzahlt und sieht, wie die Tante das eintippt und in die Kasse legt, wer kommt da auf die Idee die Quittung 2 Jahre zu behalten, falls die sich noch mal melden und wieder Geld wollen?
Ich finde das ist Betrug. Wieso müssen WIR beweisen, dass wir eine Bareinzahlung vorgenommen haben, wenn DIE ihre Computer und Systeme nicht in Ordnung halten können oder gar kleptomanische Mitarbeiter beschäftigen? Und so geht das ständig und überall.
Als ich während eines MRTs übelste Magenschmerzen bekam, sollte ich in die Notaufnahme- Bedingung war jedoch, dass meine Mutter sofort 10 Euro bezahlt, sonst hätten die mich da liegen lassen mit den Schmerzen. Wieder 2 Jahre später bekomme ich eine Rechnung und die Aufforderung die fälligen 10 Euro plus Mahngebühr zu bezahlen. Das ist doch echt das Letzte.

Ich weiss nicht, ob ich mich etwas sicherer fühlen würde, wenn man in der Schule so etwas lernen würde, wie: Welche Versicherungen sind nötig oder gar Pflicht, wenn man seine erste eigene Wohung hat? Worauf muss man achten bei einem Umzug? Wo muss man sich überall an- und abmelden? Welche Ämter sind wofür zuständig? usw. -aber ich glaube, es wäre wirklich hilfreich gewesen.

Inzwischen ist es einfach so, dass ich nirgends mehr alleine hingehen mag. Lieber versäum ich einen Termin, als allein hin zu müssen. Meist kommt mein Opa mit. Ich hab einfach ständig Angst, dass mir was aufgeschwatzt wird, was ich nicht will, was ich nicht brauch, was ich nicht bezahlen kann und was ich wahrscheinlich auch nur schwer oder gar nicht wieder loswerde.
Weil ich einfach null Ahnung habe und selbst wenn, lass ich mich sofort einschüchtern, wenn mich jemand zuquatscht und so tut als wüsste er alles besser. Ich denk dann sofort ich irre mich vllt und ER ist ja der Fachmann, was weiss ich denn schon groß?
Das ist wirklich frustrierend.
Aber wohl nicht zu ändern =(
Bist also wirklich nicht allein.

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21. Februar 2007 um 18:55
In Antwort auf vonda_12363817

Dann sind wir schon zwei...
melancholik, ich mach genau das Gleiche durch.
Bin 25 und fühl mich vom Leben auch absolut überfordert.
Diese ganzen Behörden und Ämter, wo man so in seinem Leben hin muss, sind für mich die reinste Qual. Niemand von denen macht einen darauf aufmerksam, wo man was zu erledigen hat und was getan und angemeldet werden muss, um keinen Ärger zu bekommen oder wenigstens WO man sich diese ganzen Informationen holen kann. Das erfährt man immer erst alles hinterher, wenn es schon zu spät ist. Selbst wenn man die Leute direkt fragt, bekommt man nur halbherzige Antworten wo die Hälfte verschwiegen wird. Und, was man vorher nicht weiss, da kommt man natürlich auch nicht auf die Idee, danach zu fragen.
Ich bin gerade dabei mich selbstständig zu machen.
Wenn ich meinen Opa nicht hätte, der genau weiss, was zu tun ist und wo man hin muss, da er das alles schon durchhat- wüsst ich weder ein noch aus oder wo ich anfangen sollte.
Dazu kommt, dass ich wirklich extrem schüchtern bin und mich kaum wage bei jemandem anzurufen geschweige denn ihn Aug in Aug anzusprechen. Ich bin leider von naturaus schon ein sehr ängstlicher Mensch und diese fiese Gesellschaft da draussen, macht es einem auch nicht gerade leichter.

Alle lauern nur darauf, dich über den Tisch ziehen zu können.
Gegen jeden Mist muss man sich absichern, weil man nie wissen kann, ob sich irgend ein Verein später noch mal bei dir meldet und Geld von dir will oder sonst was.

Mal ein Beispiel: Ich war mal für einige Tage auf der neurologischen Station für Untersuchungen bzgl Narkolepsie.
Als ich ging, bezahlte meine Ma, die mich dort abholte, bar die Kosten für den Aufenthalt.
2 Jahre später schreiben die uns an, es sei kein Geldeingang vermekt, und wir sollen noch mal 90 Euro zahlen. ZWEI JAHRE später!
Wenn man bar einzahlt und sieht, wie die Tante das eintippt und in die Kasse legt, wer kommt da auf die Idee die Quittung 2 Jahre zu behalten, falls die sich noch mal melden und wieder Geld wollen?
Ich finde das ist Betrug. Wieso müssen WIR beweisen, dass wir eine Bareinzahlung vorgenommen haben, wenn DIE ihre Computer und Systeme nicht in Ordnung halten können oder gar kleptomanische Mitarbeiter beschäftigen? Und so geht das ständig und überall.
Als ich während eines MRTs übelste Magenschmerzen bekam, sollte ich in die Notaufnahme- Bedingung war jedoch, dass meine Mutter sofort 10 Euro bezahlt, sonst hätten die mich da liegen lassen mit den Schmerzen. Wieder 2 Jahre später bekomme ich eine Rechnung und die Aufforderung die fälligen 10 Euro plus Mahngebühr zu bezahlen. Das ist doch echt das Letzte.

Ich weiss nicht, ob ich mich etwas sicherer fühlen würde, wenn man in der Schule so etwas lernen würde, wie: Welche Versicherungen sind nötig oder gar Pflicht, wenn man seine erste eigene Wohung hat? Worauf muss man achten bei einem Umzug? Wo muss man sich überall an- und abmelden? Welche Ämter sind wofür zuständig? usw. -aber ich glaube, es wäre wirklich hilfreich gewesen.

Inzwischen ist es einfach so, dass ich nirgends mehr alleine hingehen mag. Lieber versäum ich einen Termin, als allein hin zu müssen. Meist kommt mein Opa mit. Ich hab einfach ständig Angst, dass mir was aufgeschwatzt wird, was ich nicht will, was ich nicht brauch, was ich nicht bezahlen kann und was ich wahrscheinlich auch nur schwer oder gar nicht wieder loswerde.
Weil ich einfach null Ahnung habe und selbst wenn, lass ich mich sofort einschüchtern, wenn mich jemand zuquatscht und so tut als wüsste er alles besser. Ich denk dann sofort ich irre mich vllt und ER ist ja der Fachmann, was weiss ich denn schon groß?
Das ist wirklich frustrierend.
Aber wohl nicht zu ändern =(
Bist also wirklich nicht allein.

Hallo ihr beiden
was ist z.b wenn dein Opa nicht mehr da ist und somit du allein dinge die unangenehm sind erledigen mußt. besser ist jetzt alles zu versuchen d.h schritt für schritt diese dinge jetzt schon im kleinen, zu versuchen!
ich habe mich auch auf andere verlassn, dann stand ich da von heut auf morgen ohne papa und war schon 39 mit 2Kindern. wenn man noch jünger ist hat man doch mehr erfolg gerade bei soz.Phobie und ihr solltet j e tz t
alles tun um hilfe zu bekommen um so euch selber gutes zu tun.Je länger man in dieser Krankheit steckt umso schwerer ist man therapierbar und es wird dann ein chronischer zustand! Bloß nicht auf andere alle schuld abwälzen weil sie einem schlechtes tun oder unehrlich usw. sind. solange man dies annimmt ist man von dieser neg. energie der anderen kontaminiert, nimmt sie an und hat dann selber schlechte energien.Also tut man sich selber nichts gutes. Wer will das schon und ich arbeite daran...
LG Doris

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21. Februar 2007 um 19:50
In Antwort auf seonag_12087576

Hallo ihr beiden
was ist z.b wenn dein Opa nicht mehr da ist und somit du allein dinge die unangenehm sind erledigen mußt. besser ist jetzt alles zu versuchen d.h schritt für schritt diese dinge jetzt schon im kleinen, zu versuchen!
ich habe mich auch auf andere verlassn, dann stand ich da von heut auf morgen ohne papa und war schon 39 mit 2Kindern. wenn man noch jünger ist hat man doch mehr erfolg gerade bei soz.Phobie und ihr solltet j e tz t
alles tun um hilfe zu bekommen um so euch selber gutes zu tun.Je länger man in dieser Krankheit steckt umso schwerer ist man therapierbar und es wird dann ein chronischer zustand! Bloß nicht auf andere alle schuld abwälzen weil sie einem schlechtes tun oder unehrlich usw. sind. solange man dies annimmt ist man von dieser neg. energie der anderen kontaminiert, nimmt sie an und hat dann selber schlechte energien.Also tut man sich selber nichts gutes. Wer will das schon und ich arbeite daran...
LG Doris

Hallo Doris =)
da stellst du eine gute Frage, die ich mir selbst ungerne stelle, aber es dennoch Tag und Nacht tue. Ich fühle mich ja unwohl, wenn ich meinen Opa bitte, mich irgendwohin zu begleiten. Oft fragt er schon von sich aus, aber selbst da, fühl ich mich unwohl. Jedoch, ich komm einfach nicht über diese innere Sperre drüber. Ich hab wirklich Angst vor dieser Welt da draussen und neige dazu, mir meine eigene Welt zu "denken". Ich empfinde alles als so kompliziert und fühl mich total gestresst und überfordert. Ich hab das Gefühl, alle rennen an mir vorbei und wissen genau wohin- nur ich bleib zurück und hab keine Ahnung wie weiter.
Ich gebe auch nicht anderen die Schuld an meiner Situation, die beschriebenen Beispiele sollten nur aussagen, dass solche Erlebnisse, es nicht unbedingt vereinfachen von seiner inneren Angst loszukommen, wenn sie ständig bestätigt wird. Jedoch gebe ich auch nicht mir die Schuld.
Denn, ich hab mir meinen psychischen Zustand ja nicht ausgesucht.
Ich bin zwar "erst" 25, aber ich habe schon einiges durch im Leben und wenn du wirklich ohne Ende nur enttäuscht und über den Tisch gezogen wirst und das durchaus auch von der eigenen Familie, mit welchen Ansichten über die Welt, wächst du dann auf? Und wer soll sie ändern, wenn nicht du selbst? Aber WIE? Wenn man nahezu ausschließlich negative Erfahrungen macht, sobald man sich dazu überreden lässt, sich auf jemanden zu verlassen, wie kann ich da ernsthaft glauben, dass es auch anders sein könnte? Da mag ich verbohrt klingen, aber was ich nicht selbst erlebt habe, kann ich nur schlecht glauben.
Verstehst du?
Ich lebe einfach mit der naiven Hoffnung, dass irgendwann jemand daher kommt, der das versteht und mich nicht nur im Leben begleitet sondern halt auch zu allen Ämtern, Behörden, Banken- und Supermärkte, wenn ich was suche, ich trau mich nämlich nicht mal die Verkäuferinnen anzuquatschen lol oO
Da geh ich lieber ohne das Gesuchte wieder heim.
Und mein Opa ist unsterblich. Erzähl mir nichts anderes. =$

LG Yuki =)

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21. Februar 2007 um 20:56
In Antwort auf vonda_12363817

Hallo Doris =)
da stellst du eine gute Frage, die ich mir selbst ungerne stelle, aber es dennoch Tag und Nacht tue. Ich fühle mich ja unwohl, wenn ich meinen Opa bitte, mich irgendwohin zu begleiten. Oft fragt er schon von sich aus, aber selbst da, fühl ich mich unwohl. Jedoch, ich komm einfach nicht über diese innere Sperre drüber. Ich hab wirklich Angst vor dieser Welt da draussen und neige dazu, mir meine eigene Welt zu "denken". Ich empfinde alles als so kompliziert und fühl mich total gestresst und überfordert. Ich hab das Gefühl, alle rennen an mir vorbei und wissen genau wohin- nur ich bleib zurück und hab keine Ahnung wie weiter.
Ich gebe auch nicht anderen die Schuld an meiner Situation, die beschriebenen Beispiele sollten nur aussagen, dass solche Erlebnisse, es nicht unbedingt vereinfachen von seiner inneren Angst loszukommen, wenn sie ständig bestätigt wird. Jedoch gebe ich auch nicht mir die Schuld.
Denn, ich hab mir meinen psychischen Zustand ja nicht ausgesucht.
Ich bin zwar "erst" 25, aber ich habe schon einiges durch im Leben und wenn du wirklich ohne Ende nur enttäuscht und über den Tisch gezogen wirst und das durchaus auch von der eigenen Familie, mit welchen Ansichten über die Welt, wächst du dann auf? Und wer soll sie ändern, wenn nicht du selbst? Aber WIE? Wenn man nahezu ausschließlich negative Erfahrungen macht, sobald man sich dazu überreden lässt, sich auf jemanden zu verlassen, wie kann ich da ernsthaft glauben, dass es auch anders sein könnte? Da mag ich verbohrt klingen, aber was ich nicht selbst erlebt habe, kann ich nur schlecht glauben.
Verstehst du?
Ich lebe einfach mit der naiven Hoffnung, dass irgendwann jemand daher kommt, der das versteht und mich nicht nur im Leben begleitet sondern halt auch zu allen Ämtern, Behörden, Banken- und Supermärkte, wenn ich was suche, ich trau mich nämlich nicht mal die Verkäuferinnen anzuquatschen lol oO
Da geh ich lieber ohne das Gesuchte wieder heim.
Und mein Opa ist unsterblich. Erzähl mir nichts anderes. =$

LG Yuki =)

Ach Yuki
will Dir nichts böses erzählen. Ich versuche nur zu erkären das diese Dinge nicht einfach sind und Dir keine Angst machen sollen. Nur Du solltest versuchen Kraft zu bekommen und Dinge auch zu versuchen. Nicht alle Menschen sind schlecht. Vielen Menschen geht es so wie Dir. Bin mal im Laden fast umgefallen. Hinter mir an der Kasse hat ein ält.Ehepaar für mich bezahlt und mir ganz lieb geholfen. Man muß es auch mal zulassen und um Hilfe bitten, oft merkt man daß andere Verständnis haben, sogar selber solche Situationen kennen. Sich nicht schämen dafür wenns dann mal so ist.Ich vermeide auch viel, wenn ich aber einen guten Tag habe versuche ich mal wieder einen kl. Schritt zu tun, das gibt Mut fürs nächste mal.
Versuch doch mal mit Deinem Opa oder Freundin,Freund im Schlepptau einige Situationen die Du sonst vermeidest. Du gehst vor und Dein eingeweihter Begleiter steht im Hintergrund. Blickkontakt ist dann vorh. aber Du versuchts allein in einem best. Abstand.
Habe auch viel schlimmes erlebt. Scheidung meiner Eltern,mit böser Stiefmutter dann aufgewachsen. Dann selber Scheidung. Mein Exmann nach 20 Jahren (bin47)mit Frau meines Bruders zusammen usw.(Um mein Erbe ca.1MillDM betrogen worden) Könnte ein Buch schreiben. Habe einen jüngeren Freund der mir auch hilft in Behördenkrams usw. Ich kämpfe jetzt um jedes Ding daß ich allein schaffen kann, und freu mich dann wenns klappt auch richtig darüber.
Viele rennen scheinbar selbstbewußt rum aber nur scheinbar! Es wird viel versteckt um nach außen hin alles prima wirken zu lassen. Ist aber nicht so. Wenn Du meinst alle wissen wohin nur Du nicht dann wirst Du auch nicht gehen können. Du mußt Dir sagen ich will und nicht stehenbleiben, weil Du nicht stehenbleiben willst. Versuch es!
LG Doris

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21. Februar 2007 um 22:14
In Antwort auf seonag_12087576

Ach Yuki
will Dir nichts böses erzählen. Ich versuche nur zu erkären das diese Dinge nicht einfach sind und Dir keine Angst machen sollen. Nur Du solltest versuchen Kraft zu bekommen und Dinge auch zu versuchen. Nicht alle Menschen sind schlecht. Vielen Menschen geht es so wie Dir. Bin mal im Laden fast umgefallen. Hinter mir an der Kasse hat ein ält.Ehepaar für mich bezahlt und mir ganz lieb geholfen. Man muß es auch mal zulassen und um Hilfe bitten, oft merkt man daß andere Verständnis haben, sogar selber solche Situationen kennen. Sich nicht schämen dafür wenns dann mal so ist.Ich vermeide auch viel, wenn ich aber einen guten Tag habe versuche ich mal wieder einen kl. Schritt zu tun, das gibt Mut fürs nächste mal.
Versuch doch mal mit Deinem Opa oder Freundin,Freund im Schlepptau einige Situationen die Du sonst vermeidest. Du gehst vor und Dein eingeweihter Begleiter steht im Hintergrund. Blickkontakt ist dann vorh. aber Du versuchts allein in einem best. Abstand.
Habe auch viel schlimmes erlebt. Scheidung meiner Eltern,mit böser Stiefmutter dann aufgewachsen. Dann selber Scheidung. Mein Exmann nach 20 Jahren (bin47)mit Frau meines Bruders zusammen usw.(Um mein Erbe ca.1MillDM betrogen worden) Könnte ein Buch schreiben. Habe einen jüngeren Freund der mir auch hilft in Behördenkrams usw. Ich kämpfe jetzt um jedes Ding daß ich allein schaffen kann, und freu mich dann wenns klappt auch richtig darüber.
Viele rennen scheinbar selbstbewußt rum aber nur scheinbar! Es wird viel versteckt um nach außen hin alles prima wirken zu lassen. Ist aber nicht so. Wenn Du meinst alle wissen wohin nur Du nicht dann wirst Du auch nicht gehen können. Du mußt Dir sagen ich will und nicht stehenbleiben, weil Du nicht stehenbleiben willst. Versuch es!
LG Doris

"Ach Yuki"

Gesendet von dorihip am 21 Februar um 20:56

will Dir nichts böses erzählen. Ich versuche nur zu erkären das diese Dinge nicht einfach sind und Dir keine Angst machen sollen. Nur Du solltest versuchen Kraft zu bekommen und Dinge auch zu versuchen. Nicht alle Menschen sind schlecht. Vielen Menschen geht es so wie Dir. Bin mal im Laden fast umgefallen. Hinter mir an der Kasse hat ein ält.Ehepaar für mich bezahlt und mir ganz lieb geholfen. Man muß es auch mal zulassen und um Hilfe bitten, oft merkt man daß andere Verständnis haben, sogar selber solche Situationen kennen. Sich nicht schämen dafür wenns dann mal so ist.Ich vermeide auch viel, wenn ich aber einen guten Tag habe versuche ich mal wieder einen kl. Schritt zu tun, das gibt Mut fürs nächste mal.
Versuch doch mal mit Deinem Opa oder Freundin,Freund im Schlepptau einige Situationen die Du sonst vermeidest. Du gehst vor und Dein eingeweihter Begleiter steht im Hintergrund. Blickkontakt ist dann vorh. aber Du versuchts allein in einem best. Abstand.
Habe auch viel schlimmes erlebt. Scheidung meiner Eltern,mit böser Stiefmutter dann aufgewachsen. Dann selber Scheidung. Mein Exmann nach 20 Jahren (bin47)mit Frau meines Bruders zusammen usw.(Um mein Erbe ca.1MillDM betrogen worden) Könnte ein Buch schreiben. Habe einen jüngeren Freund der mir auch hilft in Behördenkrams usw. Ich kämpfe jetzt um jedes Ding daß ich allein schaffen kann, und freu mich dann wenns klappt auch richtig darüber.
Viele rennen scheinbar selbstbewußt rum aber nur scheinbar! Es wird viel versteckt um nach außen hin alles prima wirken zu lassen. Ist aber nicht so. Wenn Du meinst alle wissen wohin nur Du nicht dann wirst Du auch nicht gehen können. Du mußt Dir sagen ich will und nicht stehenbleiben, weil Du nicht stehenbleiben willst. Versuch es!
LG Doris

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22. Februar 2007 um 23:05
In Antwort auf seonag_12087576

"Ach Yuki"

Gesendet von dorihip am 21 Februar um 20:56

will Dir nichts böses erzählen. Ich versuche nur zu erkären das diese Dinge nicht einfach sind und Dir keine Angst machen sollen. Nur Du solltest versuchen Kraft zu bekommen und Dinge auch zu versuchen. Nicht alle Menschen sind schlecht. Vielen Menschen geht es so wie Dir. Bin mal im Laden fast umgefallen. Hinter mir an der Kasse hat ein ält.Ehepaar für mich bezahlt und mir ganz lieb geholfen. Man muß es auch mal zulassen und um Hilfe bitten, oft merkt man daß andere Verständnis haben, sogar selber solche Situationen kennen. Sich nicht schämen dafür wenns dann mal so ist.Ich vermeide auch viel, wenn ich aber einen guten Tag habe versuche ich mal wieder einen kl. Schritt zu tun, das gibt Mut fürs nächste mal.
Versuch doch mal mit Deinem Opa oder Freundin,Freund im Schlepptau einige Situationen die Du sonst vermeidest. Du gehst vor und Dein eingeweihter Begleiter steht im Hintergrund. Blickkontakt ist dann vorh. aber Du versuchts allein in einem best. Abstand.
Habe auch viel schlimmes erlebt. Scheidung meiner Eltern,mit böser Stiefmutter dann aufgewachsen. Dann selber Scheidung. Mein Exmann nach 20 Jahren (bin47)mit Frau meines Bruders zusammen usw.(Um mein Erbe ca.1MillDM betrogen worden) Könnte ein Buch schreiben. Habe einen jüngeren Freund der mir auch hilft in Behördenkrams usw. Ich kämpfe jetzt um jedes Ding daß ich allein schaffen kann, und freu mich dann wenns klappt auch richtig darüber.
Viele rennen scheinbar selbstbewußt rum aber nur scheinbar! Es wird viel versteckt um nach außen hin alles prima wirken zu lassen. Ist aber nicht so. Wenn Du meinst alle wissen wohin nur Du nicht dann wirst Du auch nicht gehen können. Du mußt Dir sagen ich will und nicht stehenbleiben, weil Du nicht stehenbleiben willst. Versuch es!
LG Doris

Huch, warum denn zweimal der gleiche Text?
Hallo Doris =)
Du bist schon lieb, und ich weiss deine Ratschläge auch zu schätzen und nehme dir auch sicher nichts böse oder so.
Es tut mir leid, was du schon alles durch hast und finde es toll, wie du den Mut aufbringst selbstständig voranzukommen.
Und, ich weiss auch, dass nicht alle Menschen wirklich schlecht sind- es ist schwer zu beschreiben, was ich meine.
Bei älteren Menschen (60-80) sieht es oft noch ganz anders aus mit ihrem Moralempfinden und ihrer Art, wie sie zu dem Leben und ihren Mitmenschen stehen. Aber berufstätige Menschen sind oft gestresst und tagsüber grimmig und unfreundlich- viele aus dem einfachen Grund, weil sie denken, dass anderes es auch zu ihnen sind und sie nicht einsehen, wieso SIE dann höflicher sein sollten. Abends entspannt sich das häufig, aber nicht bei jüngeren Menschen, die drehen dann erst richtig auf.
Ich hab auch schon viel von fremden geschenkt und auch Hilfe angeboten bekommen- aber um diese Menschen geht es mir nicht. Mal nett sein, ist ja nicht weiter schwer.
Es geht um Menschen, von denen man häufig gezwungenermaßen abhängig ist (bestimmte Beamte/Sachbearbeiter, Bänker, Verkäufer, Versicherungsmitarbeiter... etc) und jene, zu denen man freiwillig Vertrauen aufbaut, weil man das Gefühl hat, dieser Mensch ist ehrlich, dieser Mensch wird dich nie verletzen- und in beiden Fällen wurde mein Vertrauen immer und immer wieder zerstört trotz sehr guter Menschenkenntnis inkl. halt Familienmitgliedern, von denen man ja annimmt, dass sie zu einem halten und nur das Beste für einen wollen.
Aber das führt nu auch alles zu weit.
Ich bin einfach an einem Punkt, wo ich niemandem mehr vertraue. (So schräg das klingt, selbst meinem Opa kann ich nicht alles erzählen, weil ich weiss, dass er seine Klappe nicht halten kann. Jedoch ist es bei ihm nicht aus Bosheit)
und ich versuche so wenig wie möglich von irgendwem abhängig zu sein. Aber es ist wirklich schwer.
Bei Menschen funktioniert das- (abgesehen von meinem Opa *g) aber bei staatlichen Einrichtungen oder irgendwelchen riesen Konzernen fühl ich mich sooooo klein und bekomm richtig Panik da jetzt hin zu müssen. Die Leute dort verhalten sich oft arrogant einem gegenüber und erzählen teilweise nur Mist. So oder so, wollen sie alle nur an dein Geld. Ist doch so. Da werd ich langsam echt paranoid.
Ewige Schuldzuweisungen, wenn Fehler passieren, weil die rechte Hand nicht weiss, was die linke tut, und am Ende badet es immer der kleine Kunde aus.
In der heutigen Gesellschaft sieht doch jeder zu wie er selbst mit dem A*sch (tschuldige) an die Wand kommt. Die Politiker und Konzernbosse leben es vor.
Unsere Gesellschaft nennt sich ja nicht umsonst Ellenbogengesellschaft. Da wird geschubst und gedrängelt und gelogen bis sich die Balken biegen. Wer zuerst kommt, malt zu erst.
Und du bist schuldig solange bis deine Unschuld bewiesen ist. Das mag in den Gesetzbüchern anders stehen, aber gelebt wird es umgekehrt.
Ich hab schon so viel Ärger mit den "Großen" gehabt und hab mich teilweise immer wieder breittreten lassen. Da hol ich mir einfach meinen Opa zur Verstärkung mit. Ich bin einfach zu schwach alleine. Ich trau mich nicht die Klappe aufzureissen- abgesehen davon, dass ich riesen Angst vor Konsequenzen habe. Bevor ich mich ins soziale Abseits spiele, weil mich eine Firma wegen ungerechtfertigter Rechnungen mit Gerichtskosten zuschüttet, zahl ich lieber. Und genau darauf sind die ja aus. Aber ich habs nicht so dicke, um mich wehren zu können, schon gar nicht nervlich.
Und ach, ich könnt noch endlos so weiter schreiben. Eine sehr verfahrene Situation eben =(
Ich seh da kein Licht, weil ich wirklich schlecht über dieses Land und sein System denke (wohl gemerkt: über das Land. Nicht über die Menschen als solche)
Nun ja, eigentlich auch egal.
Danke dir für deinen lieben Beitrag =)
Ich werd schon zusehen, dass ich mich mal öfter überwinden kann.
Habe in wenigen Wochen einen Termin für ein Existenzgründerseminar- da muss ich ja wohl oder übel alleine hin... mir grauts schon, aber das werd ich durchziehen.
Die paar Stunden bring ich schon irgendwie rum =)

Sei lieb gegrüßt ^^

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23. Februar 2007 um 14:18
In Antwort auf vonda_12363817

Huch, warum denn zweimal der gleiche Text?
Hallo Doris =)
Du bist schon lieb, und ich weiss deine Ratschläge auch zu schätzen und nehme dir auch sicher nichts böse oder so.
Es tut mir leid, was du schon alles durch hast und finde es toll, wie du den Mut aufbringst selbstständig voranzukommen.
Und, ich weiss auch, dass nicht alle Menschen wirklich schlecht sind- es ist schwer zu beschreiben, was ich meine.
Bei älteren Menschen (60-80) sieht es oft noch ganz anders aus mit ihrem Moralempfinden und ihrer Art, wie sie zu dem Leben und ihren Mitmenschen stehen. Aber berufstätige Menschen sind oft gestresst und tagsüber grimmig und unfreundlich- viele aus dem einfachen Grund, weil sie denken, dass anderes es auch zu ihnen sind und sie nicht einsehen, wieso SIE dann höflicher sein sollten. Abends entspannt sich das häufig, aber nicht bei jüngeren Menschen, die drehen dann erst richtig auf.
Ich hab auch schon viel von fremden geschenkt und auch Hilfe angeboten bekommen- aber um diese Menschen geht es mir nicht. Mal nett sein, ist ja nicht weiter schwer.
Es geht um Menschen, von denen man häufig gezwungenermaßen abhängig ist (bestimmte Beamte/Sachbearbeiter, Bänker, Verkäufer, Versicherungsmitarbeiter... etc) und jene, zu denen man freiwillig Vertrauen aufbaut, weil man das Gefühl hat, dieser Mensch ist ehrlich, dieser Mensch wird dich nie verletzen- und in beiden Fällen wurde mein Vertrauen immer und immer wieder zerstört trotz sehr guter Menschenkenntnis inkl. halt Familienmitgliedern, von denen man ja annimmt, dass sie zu einem halten und nur das Beste für einen wollen.
Aber das führt nu auch alles zu weit.
Ich bin einfach an einem Punkt, wo ich niemandem mehr vertraue. (So schräg das klingt, selbst meinem Opa kann ich nicht alles erzählen, weil ich weiss, dass er seine Klappe nicht halten kann. Jedoch ist es bei ihm nicht aus Bosheit)
und ich versuche so wenig wie möglich von irgendwem abhängig zu sein. Aber es ist wirklich schwer.
Bei Menschen funktioniert das- (abgesehen von meinem Opa *g) aber bei staatlichen Einrichtungen oder irgendwelchen riesen Konzernen fühl ich mich sooooo klein und bekomm richtig Panik da jetzt hin zu müssen. Die Leute dort verhalten sich oft arrogant einem gegenüber und erzählen teilweise nur Mist. So oder so, wollen sie alle nur an dein Geld. Ist doch so. Da werd ich langsam echt paranoid.
Ewige Schuldzuweisungen, wenn Fehler passieren, weil die rechte Hand nicht weiss, was die linke tut, und am Ende badet es immer der kleine Kunde aus.
In der heutigen Gesellschaft sieht doch jeder zu wie er selbst mit dem A*sch (tschuldige) an die Wand kommt. Die Politiker und Konzernbosse leben es vor.
Unsere Gesellschaft nennt sich ja nicht umsonst Ellenbogengesellschaft. Da wird geschubst und gedrängelt und gelogen bis sich die Balken biegen. Wer zuerst kommt, malt zu erst.
Und du bist schuldig solange bis deine Unschuld bewiesen ist. Das mag in den Gesetzbüchern anders stehen, aber gelebt wird es umgekehrt.
Ich hab schon so viel Ärger mit den "Großen" gehabt und hab mich teilweise immer wieder breittreten lassen. Da hol ich mir einfach meinen Opa zur Verstärkung mit. Ich bin einfach zu schwach alleine. Ich trau mich nicht die Klappe aufzureissen- abgesehen davon, dass ich riesen Angst vor Konsequenzen habe. Bevor ich mich ins soziale Abseits spiele, weil mich eine Firma wegen ungerechtfertigter Rechnungen mit Gerichtskosten zuschüttet, zahl ich lieber. Und genau darauf sind die ja aus. Aber ich habs nicht so dicke, um mich wehren zu können, schon gar nicht nervlich.
Und ach, ich könnt noch endlos so weiter schreiben. Eine sehr verfahrene Situation eben =(
Ich seh da kein Licht, weil ich wirklich schlecht über dieses Land und sein System denke (wohl gemerkt: über das Land. Nicht über die Menschen als solche)
Nun ja, eigentlich auch egal.
Danke dir für deinen lieben Beitrag =)
Ich werd schon zusehen, dass ich mich mal öfter überwinden kann.
Habe in wenigen Wochen einen Termin für ein Existenzgründerseminar- da muss ich ja wohl oder übel alleine hin... mir grauts schon, aber das werd ich durchziehen.
Die paar Stunden bring ich schon irgendwie rum =)

Sei lieb gegrüßt ^^

Du kannst alles lassen, wie es ist oder ändern.
Du musst lernen, dich auf dich selber zu verlassen, denn du bist der einzige, der ein Leben lang an deiner Seite steht. Und wenn du nicht weißt, wie das gehen kann, dann solltest du profesionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Du bist derjenige, der dir am nächsten steht, kümmere dich um dich - das ist deine wichtigste Aufgabe.

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23. Februar 2007 um 14:49
In Antwort auf vonda_12363817

Huch, warum denn zweimal der gleiche Text?
Hallo Doris =)
Du bist schon lieb, und ich weiss deine Ratschläge auch zu schätzen und nehme dir auch sicher nichts böse oder so.
Es tut mir leid, was du schon alles durch hast und finde es toll, wie du den Mut aufbringst selbstständig voranzukommen.
Und, ich weiss auch, dass nicht alle Menschen wirklich schlecht sind- es ist schwer zu beschreiben, was ich meine.
Bei älteren Menschen (60-80) sieht es oft noch ganz anders aus mit ihrem Moralempfinden und ihrer Art, wie sie zu dem Leben und ihren Mitmenschen stehen. Aber berufstätige Menschen sind oft gestresst und tagsüber grimmig und unfreundlich- viele aus dem einfachen Grund, weil sie denken, dass anderes es auch zu ihnen sind und sie nicht einsehen, wieso SIE dann höflicher sein sollten. Abends entspannt sich das häufig, aber nicht bei jüngeren Menschen, die drehen dann erst richtig auf.
Ich hab auch schon viel von fremden geschenkt und auch Hilfe angeboten bekommen- aber um diese Menschen geht es mir nicht. Mal nett sein, ist ja nicht weiter schwer.
Es geht um Menschen, von denen man häufig gezwungenermaßen abhängig ist (bestimmte Beamte/Sachbearbeiter, Bänker, Verkäufer, Versicherungsmitarbeiter... etc) und jene, zu denen man freiwillig Vertrauen aufbaut, weil man das Gefühl hat, dieser Mensch ist ehrlich, dieser Mensch wird dich nie verletzen- und in beiden Fällen wurde mein Vertrauen immer und immer wieder zerstört trotz sehr guter Menschenkenntnis inkl. halt Familienmitgliedern, von denen man ja annimmt, dass sie zu einem halten und nur das Beste für einen wollen.
Aber das führt nu auch alles zu weit.
Ich bin einfach an einem Punkt, wo ich niemandem mehr vertraue. (So schräg das klingt, selbst meinem Opa kann ich nicht alles erzählen, weil ich weiss, dass er seine Klappe nicht halten kann. Jedoch ist es bei ihm nicht aus Bosheit)
und ich versuche so wenig wie möglich von irgendwem abhängig zu sein. Aber es ist wirklich schwer.
Bei Menschen funktioniert das- (abgesehen von meinem Opa *g) aber bei staatlichen Einrichtungen oder irgendwelchen riesen Konzernen fühl ich mich sooooo klein und bekomm richtig Panik da jetzt hin zu müssen. Die Leute dort verhalten sich oft arrogant einem gegenüber und erzählen teilweise nur Mist. So oder so, wollen sie alle nur an dein Geld. Ist doch so. Da werd ich langsam echt paranoid.
Ewige Schuldzuweisungen, wenn Fehler passieren, weil die rechte Hand nicht weiss, was die linke tut, und am Ende badet es immer der kleine Kunde aus.
In der heutigen Gesellschaft sieht doch jeder zu wie er selbst mit dem A*sch (tschuldige) an die Wand kommt. Die Politiker und Konzernbosse leben es vor.
Unsere Gesellschaft nennt sich ja nicht umsonst Ellenbogengesellschaft. Da wird geschubst und gedrängelt und gelogen bis sich die Balken biegen. Wer zuerst kommt, malt zu erst.
Und du bist schuldig solange bis deine Unschuld bewiesen ist. Das mag in den Gesetzbüchern anders stehen, aber gelebt wird es umgekehrt.
Ich hab schon so viel Ärger mit den "Großen" gehabt und hab mich teilweise immer wieder breittreten lassen. Da hol ich mir einfach meinen Opa zur Verstärkung mit. Ich bin einfach zu schwach alleine. Ich trau mich nicht die Klappe aufzureissen- abgesehen davon, dass ich riesen Angst vor Konsequenzen habe. Bevor ich mich ins soziale Abseits spiele, weil mich eine Firma wegen ungerechtfertigter Rechnungen mit Gerichtskosten zuschüttet, zahl ich lieber. Und genau darauf sind die ja aus. Aber ich habs nicht so dicke, um mich wehren zu können, schon gar nicht nervlich.
Und ach, ich könnt noch endlos so weiter schreiben. Eine sehr verfahrene Situation eben =(
Ich seh da kein Licht, weil ich wirklich schlecht über dieses Land und sein System denke (wohl gemerkt: über das Land. Nicht über die Menschen als solche)
Nun ja, eigentlich auch egal.
Danke dir für deinen lieben Beitrag =)
Ich werd schon zusehen, dass ich mich mal öfter überwinden kann.
Habe in wenigen Wochen einen Termin für ein Existenzgründerseminar- da muss ich ja wohl oder übel alleine hin... mir grauts schon, aber das werd ich durchziehen.
Die paar Stunden bring ich schon irgendwie rum =)

Sei lieb gegrüßt ^^

Versehentlich 2xText verschickt
stimmt, man muß sich wirklich um sich selbst kümmern, allerdings andere Menschen gehören doch zu unserm Leben, wir sind ja alle irgendwie im Rudel besser aufgehoben. Ich meine Familie, Freunde oder Partner geben Kraft und Unterstützung. Glaube jeder Mensch ist, in welcher Art auch immer nur lebensfähig wenn dieser Umstand gegeben ist.
Leider ist es so selbstverständlich geworden in unserer, wie sagt man "Ellbogengesellschaft" bestehen zu müssen. Darum finde ich ist es wichtig geworden mit so vielMenschen wie möglich (z.b.wie hier im Forum) sich mitzuteilen und den ganzen Frust über Kälte, Gier, Machtbessenheit, Respektlosigkeit... vieler, rauszulassen. Bewirkt hoffentlich auch mal sich selbst zu korrigieren in Bezug auf andere.
Gestern war ein Bekannter (hilft mir ab und zu im Garten) mit FAmilie zu besuch. Erzählte mir, daß vor einer Woche (er lebt im Haus seiner Schwester)Banker und Rechtsanwalt das Haus wegen zw.versteigerung besichtigt haben. Er erzählte die traten auf wie Mafiosies. Schwarze Anzüge, schw. lange Trechcoats usw. Total erschreckend und arrogant. Das erste was mir dazu einfiel war dem entgegenzutreten kann man nur mit gleichen Mitteln, also aufbrezeln und genauso auftreten. Gerade wenn man mit Bankern ob groß oder klein zu tun hat oder auch in ein Seminar geht. Mach Dich dezent flott.
So gehe jetzt einkaufen (u.mach mich flott)
wünsche Euch allen Kraft und schrei`s ins Universum
LG Doris

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11. Mai 2007 um 12:23

Mir gehts nicht anders
hallo melancholik,

du sprichst mir eigenltich aus der seele ...

ich habe oft minderwertigkeitskomplexe, habe angst, was andere über mich denken und wie ich auf diese wirke - das sie mich nicht aktzeptiere so wie ich bin etc. ... auch habe ich angst das mein freund irgendwann die schnauze voll hat von mir

wenn ich z.B. irgendwo hin fahren muss, wo ich noch nie war - hab ich panische angst davor. entweder ich fahre da nicht hin oder jemand aus meiner familie oder mein freund geht mit. wenn ich dir ortschaft kenne und schon öfters da war, ist es weniger ein probelm. da kann ich termine etc. auch alleine wahr nehmen. in einer großstadt würde ich auch nicht mit dem auto (alleine) fahren. ich trau mich das einfach nicht. bin sehr unsicher und manchmal unselbständig

ich frage mich oft wieso ich auf dieser welt eigentlich bin ... und das mich ja eigentlich sowieso keiner vermissen würde wenn ich nicht mehr da bin ... habe also auch schon öfters selbstmordgedanken gehabt ...

bin 21, wohne mit meinem freund zusammen und habe realschulabschluss und abgeschlossene ausbildung zur industriekauffrau. arbeite seit 1 1/2 jahren als sachbearbeiterin im büro, fühle mich aber eher unterfordert in meinem job. kraft, dies zu ändern habe ich noch keine gefunden ...

hinzu kommt das ich manchmal anfange zu stottern. ich krieg dann manche wörter nicht mehr über die lippen ... kann z.B. wenn ich nen lieferanten anrufe nicht mal mehr den firmennamen aussprechen ... ich krieg da richtig panik davor ... habe aber bis jetzt nur mal kurz mit meinem freund darüber gesprochen. wenn ich wieder merke das nen "schub" kommt, versuche ich die wörter zu umschreiben bzw. die sätze umzuformulieren oder hoffe das der gesprächspartner mir "hilft" .... mir ist das so peinlich und unangenehm ...

politik und die "welt da draußen" interessiert mich nicht so - bzw. ich kann kein wirkliches interesse zeigen. weiß auch nicht was da alles so vor sich geht ... dafür schäm ich mich auch oft ...

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