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Angst vor dem Alleinsein...Tipps?

9. April 2007 um 21:55

Ich leide bereits seit einigen Jahren an starken Panikattacken,die mal mehr,mal weniger schlimm sind.Mein größtes Problem in diesem Zusammenhang ist meine Angst vor dem Allein sein.Wenn mein Freund morgens unsere Wohnung verlässt,stehe ich den ganzen Tag wie unter Strom (Durchfall,Herzklopfen,Bauchkrämpfe usw.).Vergangenes Jahr wurde bei mir festgestellt,dass meine Blutwerte nicht ganz normal sind.Eine Knochenmarkpunktion hat aber nichts weiter ergeben.Dann habe ich eine Magenspiegelung machen lassen,da ich ständig Magenschmerzen,Durchfall,Blähungen usw. verspüre,zusätzlich die Angst vor einem Magen-Darm-Virus oder Übergeben.Normal essen kann ich schon gar nicht mehr,da ich immer denke,das Essen würde mir nicht bekommen oder ich nur Dinge esse,die ich angefasst habe aus Angst vor Viren bzw. Bakterien.Die Magenspielgelung hat nichts ergeben,außer der Diagnose Reizdarm.Ist ja auch kein Wunder,wenn man seinen Körper permanent so anspannt.Zusätzlich habe ich jeden Tag mal mehr mal weniger stark Kopfschmerzen seit einigen Wochen,was auch Panikattacken auslöst.Am liebsten würde ich deswegen auch wieder zum Arzt gehen.Mein Blutdruck ist auch teilweise leicht erhöht.Ich habe endlich einen Therapieplatz gefunden und mache autogenes Training und habe mir Literatur besorgt.Auch führe ich zur Zeit ein Angstprotokoll.Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht mit der Angst vor dem Allein sein?Habt ihr vielleicht noch einige Tipps?Bin langsam echt am Verzweifeln,da ich immer flüchte und mich ins Auto setze,um zu meinen Eltern oder so zu fahren.
Ich freue mich auf Antworten!
LG Franziska

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11. April 2007 um 15:30

Rundumpaket
Hallo holagirl,vielen Dank für deinen Beitrag. Ja, u. a. habe ich auch massive Angst vor dem Übergeben bzw. vor dem Übel werden. Das kam in den letzten Monaten so richtig zustande. Warum kann ich nicht sagen, wahrscheinlich weil mich manche Dinge in meinem Leben so richtig ankotzen?! Gern kannst du mir nochmal schreiben, vielleicht wie du damit umgehst oder so. Die Angst vor dem Allein sein ist nur ein weiteres meiner Probleme, die Panik hervorrufen.

LG

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11. April 2007 um 22:30

Angst
Hallo destiny,

hinter jeder Angst steckt eine Grundangst. Man hat nicht einfach so mal Angst. Man muss herausfinden, was diese Grundangst ist und das geht leider nur duch eine Therapie.
Deine Magen-Darm Symptome kommen definitiv durch Deine Angst.

LG
Roisin

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16. April 2007 um 13:52

Hallo franziska
habe dein text gelesen mir geht es seit dezember auch so.panikataken kamen aus heiteren himmel in langen abständen jetz bekleiden sie mich täglich.herzrasen hoher blutdruck schneller puls dann die angst umzufallen am schlimmsten wenn ich allein bin.geh kaum noch weg weil schon der gedanke daran mit den kidis spatzieren zu gehen löst ataken aus weis langsam nicht mehr weiter gruss bea

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4. Juni 2010 um 9:02

Alleinsein...
Hallo,
ich habe auch Erfahrungen mit dem Alleinsein.
Andere aber ähnlich stark.
Ich habe schon eine Therapie gemacht. Allerdings jetzt nicht mehr und das, weil es bei mir nciht gereicht hat. Meine Therapeutin konnte mit mir nicht mehr.
So das zu mir.
Ichhabe siether intensiv recherchiert, u.a. wegen der körperlichen Symptome und der Zusammenhänge mit psychischen Problemen.
Aber zu allererst: was eine Personsagte mit der Therapie ist nicht abzustreiten. Generelle Angst hat viele Gründe und vielleicht hilf dort die Psychotherapie.
Es gibt Psychiater und auch andere Stellen, wo Sie einem weiterhelfen was ratsam ist.
Autogenes Training ist gut, vielleicht nicht immer wenn man depressiv ist. so steht es auf meiner CD.
Ich habe gelesen (Im Netz) Soziale phobie, Panik und Depression können aufeinander folgen. Depression, dann

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4. Juni 2010 um 9:15

Alleinsein...2
Hallo nochmal, die Nachricht wurde nicht vollständig übersandt.
Kurzum:
Es gibt sicher vieles was helfen kann, gegen die Symtome, Körperlicher und psychischer NAtur, gegen dieUrsachen mit Therapie.
Es gibt Ärzte die einem da raten können, welche Therapieform angezeigt ist.
Ausserdem, sich abzulenken, mit sportlichen aktivitäten in der Gruppe, neue sziale Kontakte, rausgehen...
Wenn es allerdings im akuten Fall ist, ich hab da eine Liste gefunden von einem Notfallkoffer (Dialektisch-Behaviorale- Therapie verwndet den für menschen die in einer Therapie sind und wenn sie dann alleine sind):
Pfefferminzöl
Zitronenbonbon lutschen (Genuss, Sinne: zum runterkommen)
und vieles mehr.
Da war auch eine Liste mit Sätzen, die einem helfen, helfen sollen. (Ich kann sie gerade nicht finden)
es geht darum wieder auf den Boden zu kommen erst mal "nur an die nächsten 15 Minuten zu denken" und so oder anders von den "Schlimm"- Gefühlen abstand zu bekommen bzw. zu erkennen das es noch andere Möglichkeiten gibt als nur die eine das Gefühl verstäkende wahrnehmen.
Also Wahrnehmungsschulung.
so, ich hoffe es war was dabei.
LG,
Ammi

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