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Angst um einen geliebten Menschen

20. August 2006 um 11:51

Mein Problem liegt mir wirklich am Herzen weil es um denn Menschen geht der mir am wichtigsten ist und soviel für mich getan hatte.Entschuldigung aber es wird bisschen länger trotzdem bitte ich euch es zu lesen und mir so schnell wie möglich zu antworten denn langsam weiss ich echt nicht weiter.

Also:
Alles fing damit an als ich 13 war wir (meine eltern und ich)zogen von Düsseldorf nach Berlin weil mein Vater dort Arbeit fand .Meine Eltern hatten ständig Streit und nicht selten kam auch Gewalt ins Spiel und nach und nach wurde meine Mutter Alkoholkrank mein Vater verschwand von heute auf Morgen .Später kam dann die Nachricht er hatte einen Autounfall und ist verstorben ich war am Ende ich brauchte doch meinen Vater denn meine Mutter und ich hatten immer ein schlechtes Verhältnis.Meine Mutter wurde immer agressiver und schlug mich auch oft,Lehrer in der Schule bemerkten meine blauen Flecken und schickten mich zu einer Familienberaterin(Der Frau die später für mich so wichtig wurde) sofort als ich sie sah spürte ich dieser Frau kann ich alles sagen.Sie versprach mir meiner Mutter und mir zu helfen sie machte auch einen Termin mit meiner Mutter aus doch die kam besoffen und beschimpfte nur Andrea(Familienberaterin)also brachte das gespräch gar nichts.Langsam hatte ich großese Vertrauen zu ihr gewonnen und sie wurde für mich eine wichtige Bezugsperson ,sie suchte für mich eine neue Schule und sorgte dafür das meine Mutter mich nicht schlägt.Andrea wohnte nicht weit weg von uns also war ich oft bei ihr sie hatte eine große Wohnung und lebte alleine.In ihrer Nähe füllte ich mich sicher und ich konnte mir gar nicht vorstellen wie es ohne sie wäre.Meine Mutter kümmerte sich gar nicht um mich hauptsache sie bekamm Kinderbeihilfe und alles drum und dran.Als ich 15 war zog ich ganz zu Andrea sie kümmerte sich liebevoll um mich und war immer für mich da .Meine Mutter wollte Andrea anzeigen weil sie angeblich nur das Geld wollte aber das stimmt nicht .Das Gericht hat entschieden das meine Mutter in eine Klinik kommt und ich bei Andrea wohnen kann.
Zu dem Zeitpunkt war ich 15 und Andrea 49.Also ein Jahr hatten wir noch indem machte ich in der Schule große Erfolge und hatte ein tolles Leben ich fand einen Freund der mich liebt und ich ihn. Und dann ich kann mich noch genau errinern es war der 9 mai.2006 2 tage nach meinem 17 Geburtstag kam der Anruf das Andrea im Krankenhaus ist.Sie hatte einen Autounfall und liegt im Koma diesen tag werde ich nie vergessen.Seitdem sind 3 Monate vergangen und nichts ändert sich ihr zustand bleibt gleich.Warum musste ich schon meinen Vater auf diese Art und Weise verlieren aber nicht auch noch Sie.Ich bin jeden Tag bei ihr ,ich kann nicht schlafen,nicht essen,ich weine nur noch und habe große Angst das sie stirbt.Die Ärzte sagen sie kann noch aufwachen aber die Chancen sind sehr gering ich kann das nicht glauben.An diesem Tag wo das passiert ist waren wir fast den ganzen Tag zusammen und am Abend wollte sie zu einer Freundin fahren es hat stark geregnet und sie ist von der Straße abgekommen und ist gegen einen LKW gefahren.Ihre Kinder (Tochter 27 und Sohn 25) und ich sind jeden Tag bei ihr und hoffen das sie aufwacht und endlich wieder uns mit ihrer liebevollen Art Freude macht.Ich habe solche Angst das sie stirbt ich kann nicht ohne sie leben sie ist für mich das wichtigste im Leben.Mein Freund und ich haben dadurch keine Probleme er steht zu mir und respektiert das Andrea mir soooo wichtig ist.Ich weiss nicht was ich machen soll ich brauche sie ganz stark.
Ihren Tod könnte ich niemals verdauen und ich würde auch sterben.
Was soll ich tun auch jetzt während ich das schreibe weine ich aber ihr seit meine letze Hilfe was kann ich tun damit dieser Schmerz aufhört und wie kann ich ihr helfen sie hat soviel für mich getan und ist der wichtigste Mensch für mich.
Bitte Helft mir so schnell es geht ich brauche ganz dringend Hilfe

LG
Sandra

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22. August 2006 um 15:56

Re
Hallo Sandra!

ich finde es erstens sehr gut, dass du diesen Brief verfasst hast. Zweitens möchte ich dir gerne helfen, nur es ist sehr schwer.
Ich weiss nicht, womit ich anfangen soll.. weiss auch nicht, was ich genau schreiben soll, ich sage dir nur, dass ich sehr gut nachempfinden kann, was du jetzt durchlebst. Ich selbst habe vor 2 Monaten meinen Bruder verloren. Der Schmerz ist noch soo frisch...
Ich kenne diese Angst, die du gerade empfindest.. Sie ist schrecklich.. Es ist soo ein schwarzes Loch, in das man fällt und oft selber nicht rauskommen kann.
Ich musste auch grad heulen, als ich deinen Brief las.
Ich weiss nicht, vielleicht wirst du es für blöd halten, ich habe gerade gedacht, dass bei Andrea wenigstens noch minimale Chancen bestehen, dass sie aufwacht, und alles wieder gut wird. Ich weiss, dass tröstet dich wahrscheinlich auch nicht.. Mein Bruder ist über die Nacht von einem Tag auf den anderen plötzlich gerstorben..
Sieh also positiv und versuche deiner Andrea in diesem schweren Kapft Hilfe zu sein, denn bei ihr ist es wie gesagt noch so wie mit meinem Bruder. Du solltest ganz fest daran glauben, dass sie wieder aufwacht und ihr ganz ganz ganz viel Kraft geben und für sie beten wenn du kannst. Ich glaube, sie spürt dann auch. Du kansst ihr zum Beispiel erzählen, was du mit ihr gerne noch alles unternehmen würdest, dass du sie gerne auf deiner Hochzeit sehen würdest und dass sie dir ganz ganz stark fehlen würde, wenn sie nicht mehr da wäre. Bei Dir ist es so, du kannst das alles, was du ihr schon immer sagen wolltest/solltest Anderea noch erzählen, sie wird dich hören, bin ich ganz sicher, bei meinem Bruder ist es zu spät... Und selbst dann versuche ich, mit ihm zu reden, ihm alles das zu sagen, was ich ihm schon immer sagen wollte..
Also ich wünsche Dir ganz ganz viel Kraft, Du und vor allem Du darfst jetzt nicht Verfassung verlieren und deiner Andrea ganz große Stütze sein.
Ich wünsche Dir vor allem aber eins vom ganzen Herzen: dass sie aufwacht und du ihr noch mal sagen kannst, wie sehr du sie liebst.
Sei umarmt
Nadja

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22. August 2006 um 18:14
In Antwort auf eirene_12573193

Re
Hallo Sandra!

ich finde es erstens sehr gut, dass du diesen Brief verfasst hast. Zweitens möchte ich dir gerne helfen, nur es ist sehr schwer.
Ich weiss nicht, womit ich anfangen soll.. weiss auch nicht, was ich genau schreiben soll, ich sage dir nur, dass ich sehr gut nachempfinden kann, was du jetzt durchlebst. Ich selbst habe vor 2 Monaten meinen Bruder verloren. Der Schmerz ist noch soo frisch...
Ich kenne diese Angst, die du gerade empfindest.. Sie ist schrecklich.. Es ist soo ein schwarzes Loch, in das man fällt und oft selber nicht rauskommen kann.
Ich musste auch grad heulen, als ich deinen Brief las.
Ich weiss nicht, vielleicht wirst du es für blöd halten, ich habe gerade gedacht, dass bei Andrea wenigstens noch minimale Chancen bestehen, dass sie aufwacht, und alles wieder gut wird. Ich weiss, dass tröstet dich wahrscheinlich auch nicht.. Mein Bruder ist über die Nacht von einem Tag auf den anderen plötzlich gerstorben..
Sieh also positiv und versuche deiner Andrea in diesem schweren Kapft Hilfe zu sein, denn bei ihr ist es wie gesagt noch so wie mit meinem Bruder. Du solltest ganz fest daran glauben, dass sie wieder aufwacht und ihr ganz ganz ganz viel Kraft geben und für sie beten wenn du kannst. Ich glaube, sie spürt dann auch. Du kansst ihr zum Beispiel erzählen, was du mit ihr gerne noch alles unternehmen würdest, dass du sie gerne auf deiner Hochzeit sehen würdest und dass sie dir ganz ganz stark fehlen würde, wenn sie nicht mehr da wäre. Bei Dir ist es so, du kannst das alles, was du ihr schon immer sagen wolltest/solltest Anderea noch erzählen, sie wird dich hören, bin ich ganz sicher, bei meinem Bruder ist es zu spät... Und selbst dann versuche ich, mit ihm zu reden, ihm alles das zu sagen, was ich ihm schon immer sagen wollte..
Also ich wünsche Dir ganz ganz viel Kraft, Du und vor allem Du darfst jetzt nicht Verfassung verlieren und deiner Andrea ganz große Stütze sein.
Ich wünsche Dir vor allem aber eins vom ganzen Herzen: dass sie aufwacht und du ihr noch mal sagen kannst, wie sehr du sie liebst.
Sei umarmt
Nadja

Danke
Erstens mein Beileid für den Tod deines Bruders nun möchte ich dir für deine Antwort danken.
Du hast schon recht bei ihr besteht minimale Chance das sie aufwacht trotzdem mit jedem Tag indem sie im Koma liegt verliere ich die Hoffnung .Ich versuche so oft wie nur möglich bei ihr zu sein denn ich habe den Eindruck das sie spürt das ich bei ihr bin.Jedes Mal wenn das telefon klingelt habe ich panische Angst das es das Krankenhaus sein könnte und mir sagen möchte das sie gestorben ist ständig ist dieser eine Tag in meinem Kopf an dem es passiert ist .Ich versuche so gut es geht die Verfassung zu bewahren aber immer wenn ich sie im Krankenbett sehe kommen mir die Tränen und denke daran wie es wäre wenn sie wach wäre.Ich erzähle ihr immer etwas, sage ihr wie sehr ich sie brauche,wie sehr ich sie liebe und trozdem fühle ich mich so einsam ohne Sie.Meine größte Angst ist das ich mit ihrem Tod nicht klarkomme aber ich möchte auch gar nicht dran denken wie es ohne sie wäre wenn ich bei ihr im Krankenhaus bin versuche ich ihr immer so nahe wie möglich zu sein ich halte ihre Hand und denke immer daran wie viel sie mir bedeutet.Wenn sie aufwachen würde wäre es für mich das schönste Geschenk auf der Welt.Ich weiss es klingt unglaublich das man einen Menschen mit dem man nicht verwandt ist so abgöttisch kann aber in meinem Leben dreht sich seit diesen 3 Monaten alles um Sie ich vernach lässige sogar meinen so tollen Freund gott sei dank ist er sehr liebevoll und bietet mir auch seine volle Hilfe an und ich weiss nicht was ich ohne ihn machen sollte.Danke nochmals für deine Antwort ich hoffe sehr das Andrea aufwacht und wenn es so ist werde ich das hier schreiben.
einen sehr lieben gruß an dich
Sandra

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25. August 2006 um 10:00
In Antwort auf tecla_12171866

Danke
Erstens mein Beileid für den Tod deines Bruders nun möchte ich dir für deine Antwort danken.
Du hast schon recht bei ihr besteht minimale Chance das sie aufwacht trotzdem mit jedem Tag indem sie im Koma liegt verliere ich die Hoffnung .Ich versuche so oft wie nur möglich bei ihr zu sein denn ich habe den Eindruck das sie spürt das ich bei ihr bin.Jedes Mal wenn das telefon klingelt habe ich panische Angst das es das Krankenhaus sein könnte und mir sagen möchte das sie gestorben ist ständig ist dieser eine Tag in meinem Kopf an dem es passiert ist .Ich versuche so gut es geht die Verfassung zu bewahren aber immer wenn ich sie im Krankenbett sehe kommen mir die Tränen und denke daran wie es wäre wenn sie wach wäre.Ich erzähle ihr immer etwas, sage ihr wie sehr ich sie brauche,wie sehr ich sie liebe und trozdem fühle ich mich so einsam ohne Sie.Meine größte Angst ist das ich mit ihrem Tod nicht klarkomme aber ich möchte auch gar nicht dran denken wie es ohne sie wäre wenn ich bei ihr im Krankenhaus bin versuche ich ihr immer so nahe wie möglich zu sein ich halte ihre Hand und denke immer daran wie viel sie mir bedeutet.Wenn sie aufwachen würde wäre es für mich das schönste Geschenk auf der Welt.Ich weiss es klingt unglaublich das man einen Menschen mit dem man nicht verwandt ist so abgöttisch kann aber in meinem Leben dreht sich seit diesen 3 Monaten alles um Sie ich vernach lässige sogar meinen so tollen Freund gott sei dank ist er sehr liebevoll und bietet mir auch seine volle Hilfe an und ich weiss nicht was ich ohne ihn machen sollte.Danke nochmals für deine Antwort ich hoffe sehr das Andrea aufwacht und wenn es so ist werde ich das hier schreiben.
einen sehr lieben gruß an dich
Sandra

Das ...
tut mir ganz doll leid,aber mir gehts auch nicht anders.habe beide elternteile schon verloren,und mein hund ist zur zeit auch ganz doll krank.kopf hoch lg.

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25. August 2006 um 18:04
In Antwort auf ildiko_12511738

Das ...
tut mir ganz doll leid,aber mir gehts auch nicht anders.habe beide elternteile schon verloren,und mein hund ist zur zeit auch ganz doll krank.kopf hoch lg.

RE
Auch dir danke für deine Antwort.
Und hoffentlich wird mit deinem Hund alles okay
lg
Sandra

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