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Angst Notfall - Klinik?

11. Dezember 2010 um 2:44 Letzte Antwort: 8. Januar 2011 um 11:04

Ich habe seit einigen Tagen den absoluten Angst Notfall... Ich hatte schon 2008 schlimme Ängst, weil ich mich da so reingesteigert habe, dann habich nach langem hin und her paroxetin genommen was mir nach einer woche ganz super geholfen hat, ich habe angstfrei gelebt. jetzt hatte ich es auf ne halbe tablette runtergesetzt und weil ich nun momentan keine jobaussicht habe habe ich wohl nen schlimmen rückfall. mein problem ist die schlimme, schlimme angst vor der angst bei meiner generalisierten angststörung. sind wohl auch zwänge meine meine psychiaterin weil ich wirklcih den ganzen tag in diesem paniksumpf stecke, ich halte es kaum aus, minütliche hochs und tiefs, dabei ist das problem dass mir soooo kotzübel ist dass ich mich auch garnicht ablenken kann. meine größte angst ist, dass mir nichts hilft, ich es nicht mehr lange ausshalte, in die klinik muss, da noch mehr angst kriege und mir niemand helfen kann. ich steiger mich echt in die schlimmsten panik-szenarios rein.paroxetin habe ich seit 4 tagen wieder erhöht, bis jetzt wirkt es nicht, ich bete sosehr dass es wirkt, doch was soll ich nur für den übergang machen, bis es wirkt? nehme teilweise ein wenig tavor aber die schlimme übelkeit geht davon auch nicht weg, die ist halt durch die angst bedingt und ging bisher immer nur von paroxetin weg. ich habe so angst, dass es mir niiiie wieder besser geht und halte es kaum aus. sogar um diese uhrzeit sitze ich vorm rechner vor lauter verzweifelung weil ich nicht schlafen kann. ich habe solche angst vor der klinik. angst, dass mir dort niemand helfen kann und ich mich immer mehr reinsteiger und völlig abdrehe. meint ihr dort könnte mir jemand helfen? ich möchte doch nur stabilisiert werden, wieder essen können und nicht fast brechen dabei, körperlich symptomfrei sein um mich mit klarem kopf therapieren zu lassen ist echt heftig. ich hoffe mir kann jemand mut machen, ich denke auch paroxetin wirkt bald wieder, aber ichhabe so angst dass es nicht wirkt und ich weiß nicht wie ich die tage bis dahin überstehen soll. ich könnte mit dem kopf gegen die wand rennen. dabei hatte ich mit den ängsten doch komplett abgeschlossen, und jetzt habe ich mich wieder so reingesteigert. nur reingesteigert, das ist der einzige grund. total krank, ich weiß...

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12. Dezember 2010 um 20:01

Anna
Das kenne ich auch diese Angst das ist schlim wen sie kommt man mocht das sie nie wieder kommt aber sie kommt wieder werde schön wen du dich wieder melden würdes .

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16. Dezember 2010 um 19:40
In Antwort auf daina_11897614

Anna
Das kenne ich auch diese Angst das ist schlim wen sie kommt man mocht das sie nie wieder kommt aber sie kommt wieder werde schön wen du dich wieder melden würdes .

Forum
ja, kennst du das auch, diesen absoluten angstsumpf, dass du nicht weißt wie du den tag überstehen sollst, total neben dir stehst und nur darüber nachdenkst?
bei mir ging es garnciht mehr, bin zu nem anderen psychiater und es sind zwangsgedanken die ich habe, erhöhren paroxetin noch weiter und für den übergang tavor. wie kommst du aus deinen ängsten raus?

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25. Dezember 2010 um 11:54

Danke für eure antworten
ich habe den schritt gewagt und bin derzeit in der psychiatrie. also bessergesagt es ging nicht anders. bei mir war es so extrem, die gedanken haben sich verselbstständigt, ich hatte angst vor dem was ich denke. erst in der psychiatrie konnte mich ein einfacher pfleger verstehen, er hat mir ganz einfach erklärt was in mir vorgeht. bei mir ist es so, dass ich völlig diffuse ängste habe, angst vor dem reinsteigern und angst vor dem denken. das ist auf der gleichen ebene wie eine psychose, bei derart schlimmen reinsteiger-gedanken geht nun leider nichts mehr und therapie bringt mir im augenblick nichts. der gedanken-stecker muss gezogen werden. gegen die schlimmen körperlichen symptome wie übelkeit, erbrechen etc. bekomme ich nun cipralex und ich kann wieder essen und schlafen. ein großer fortschritt. der strom für meine psychotischen gedanken wird mir mit einem anderen medikament genommen, so dass ich auf einem level bin, überhaupt an mir arbeiten zu können.
auch wenn jetzt sicher wieder beiträge kommen von medikamentengegnern. aber diese wissen nicht wovon sie reden. mir haben sie das leben gerettet. sogar das verteufelte tavor habe ich knapp 4 wochen genommen, weil es einfach nicht anders ging. ich habe es nun langsam ausgeschlichen und fertig.
leute, lasst euch helfen.

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26. Dezember 2010 um 14:15

Ich kenn das auch
Du brauchst eine Therapie!
Ich habe das gleiche und bin dann in eine benzosucht hineingeschlittert (tavor) bitte pass bei diesem medikament auf! Ich bin zur zeit auf einer tagesklinik und mache schon meine fortschritte! Ich habe auch nicht daran geglaubt, dass es noch was wird, aber es kann nur besser werden. Wünsche dir ganz viel kraft lg

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1. Januar 2011 um 14:06

Weitere Fortschritte...
mir ging es schon fast so gut, dass ich nach hause hätte gehen können, doch dann kam es auf einen schlag wieder. schade finde ich, dass bei mir dann in diesen angstzuständen nichts anderes geht als beruhigungsmitel. gerne würde ich es auch so in den griff bekommen, aber es ist leider nicht wie bei einer panikattacke, die vorbei geht. meine angstzustände gehen nicht vorbei. Leider. Lag wohl daran, dass ein Medikament abgesetzt wurde. Ich denke ich muss das so akzeptieren, einfach hinnehmen, dass ich halt nicht allein diese schlimmen Phasen bewältige, sondern alles dagegen ankämpfen machte es nur noch schlimmer. Naja, aber das werde ich noch lernen. Gottseidank war ich in der Psychiatrie als es wieder so schlimm wurde und mir wurde direkt fachmännisch geholfen....

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8. Januar 2011 um 11:04

Eine Woche später....
Nun geht es mir schon wieder reichlich besser....Ab Dienstag bin ich nur noch in der Tagesklinik und abends zuhause. Die 3 Wochen Psychiatrie waren das Beste, was mir passieren konnte. Auchmenschlich habe ich dort viele interessante Kontakte geknüpft. Wirklich jedem kann geholfen werden, man muss es nur wollen und Hilfe annehmen. Das ist mein Wort zum Sonntag

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