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Angst keine Luft mehr zu bekommen

15. Mai 2017 um 17:55 Letzte Antwort: 17. Mai 2017 um 9:00

Hallo!

Vor einiger Zeit hat es angefangen, dass ich beim Einschlafen Angst bekam, dass ich einfach nicht mehr atme und mein Herz aufhört zu schlagen. Ich bin damals richtig oft im Einschlafen hoch geschreckt weil ich Angst hatte einfach nicht mehr zu atmen. Ich weiß - total dumm. Ich weiß auch das es vom Kopf ausgeht, und Atmen ein Reflex ist. Damals hat es mir geholfen, indem ich meine Hand vor meine Nase liegen hatte und somit meinen Atem spürte.

Grundsätzlich hatte ich das Problem nicht mehr, außer ich dachte irgendwann wieder mal daran.

Jetzt habe ich aber ein neues Problem. Es ist nicht mehr vor dem Einschlafen, sondern im Wachzustand. Wenn ich zb. vor dem PC sitze,  oder am Abend vor dem Fernseher. Mir wird sogar fast schwindelig dabei und ich habe plötzlich Panik das ich nicht mehr atme bzw. keine Luft mehr bekomme. Oft schreckt es mich dabei richtig hoch 

Ich atme dann immer ein paar Mal ganz tief ein und beruhige mich, weil ich ja eigentlich weiß, dass das nicht sein kann. Geht es jemanden gleich? Wie geht ihr damit um? Was hilft euch?

Danke!

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15. Mai 2017 um 20:30
In Antwort auf coremary

Hallo!

Vor einiger Zeit hat es angefangen, dass ich beim Einschlafen Angst bekam, dass ich einfach nicht mehr atme und mein Herz aufhört zu schlagen. Ich bin damals richtig oft im Einschlafen hoch geschreckt weil ich Angst hatte einfach nicht mehr zu atmen. Ich weiß - total dumm. Ich weiß auch das es vom Kopf ausgeht, und Atmen ein Reflex ist. Damals hat es mir geholfen, indem ich meine Hand vor meine Nase liegen hatte und somit meinen Atem spürte.

Grundsätzlich hatte ich das Problem nicht mehr, außer ich dachte irgendwann wieder mal daran.

Jetzt habe ich aber ein neues Problem. Es ist nicht mehr vor dem Einschlafen, sondern im Wachzustand. Wenn ich zb. vor dem PC sitze,  oder am Abend vor dem Fernseher. Mir wird sogar fast schwindelig dabei und ich habe plötzlich Panik das ich nicht mehr atme bzw. keine Luft mehr bekomme. Oft schreckt es mich dabei richtig hoch 

Ich atme dann immer ein paar Mal ganz tief ein und beruhige mich, weil ich ja eigentlich weiß, dass das nicht sein kann. Geht es jemanden gleich? Wie geht ihr damit um? Was hilft euch?

Danke!

Hallo,
Ich hatte dieses Problem leider auch extrem. Es war schrecklich, ich hatte den tot dann schon immer vor Augen. Und als die Attacke vorbei war, war ich jedes mal total erschöpft und Tot müde. Ich habe dann immer was gemacht um mich abzulenken, damit man sich nicht auf die Atmung konzentriert. Und dir immer ganz stark einreden , dass man genug Luft bekommt und der Körper dir einen Streich spielt. Oft hatte ich solche Attacken nach auseinandersetzungen oder streit oder sehr emotionalen Sachen. Irgendwann habe ich meinen Körper gezeigt , dass ich es nicht mehr zulasse. Es hat lange gedauert , aber von Attacke zu Attacke wurde es weniger . Versuch nicht in Panik zu verfallen, das mehr sein Körper sich und bei jeder Kleinigkeit die mit der Atmung zu tun hat erinnert sich dein Gehirn an Panik . Versuche was schönes zu machen, zu lachen einfach nur die Mundwinkel heben. Dein Gehirn wird es dann irgendwann mit was normalen oder positiven verknüpfen.

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16. Mai 2017 um 16:42
In Antwort auf neeno3

Hallo,
Ich hatte dieses Problem leider auch extrem. Es war schrecklich, ich hatte den tot dann schon immer vor Augen. Und als die Attacke vorbei war, war ich jedes mal total erschöpft und Tot müde. Ich habe dann immer was gemacht um mich abzulenken, damit man sich nicht auf die Atmung konzentriert. Und dir immer ganz stark einreden , dass man genug Luft bekommt und der Körper dir einen Streich spielt. Oft hatte ich solche Attacken nach auseinandersetzungen oder streit oder sehr emotionalen Sachen. Irgendwann habe ich meinen Körper gezeigt , dass ich es nicht mehr zulasse. Es hat lange gedauert , aber von Attacke zu Attacke wurde es weniger . Versuch nicht in Panik zu verfallen, das mehr sein Körper sich und bei jeder Kleinigkeit die mit der Atmung zu tun hat erinnert sich dein Gehirn an Panik . Versuche was schönes zu machen, zu lachen einfach nur die Mundwinkel heben. Dein Gehirn wird es dann irgendwann mit was normalen oder positiven verknüpfen.

Danke für den Tipp - schön zu wissen das ich nicht alleine damit bin.
Ich werde deinen Rat befolgen und hoffe es klappt!

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16. Mai 2017 um 21:14

Wenn es ganz schlimm ist, solltest du sonst aufgrund deiner Angststörung eine Verhaltenstherapie machen. Dort kannst du alles mit einer Psychologin besprechen, die mit dir alle möglichen Szenarien und deine Todesängste durchgeht, sodass du Strategien entwickelst, um damit besser zurecht zu kommen. Bzw. lernst du auch das Leben entspannter anzugehen. Habe selber jahrelange Therapie hinter mir und es ist viel, viel besser

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17. Mai 2017 um 9:00

Das kenne ich auch nur zu gut. Oft wache ich schon mit einer inneren Unruhe auf. Meistens wenn ich zu wenig geschlafen habe. Und dieses Gefühl steigert sich dann ins Unermessliche. Dann denke ich keine Luft zu kriegen und habe das Gefühl die Beine sacken weg. Bei der kleinsten Anstrengung schlägt mein Herz richtig doll. Dann muss ich mich hinsetzen und versuche mich zu beruhigen. Ich hatte dieses Attacken schon sehr oft und ich halte mir immer vor Augen, dass ich noch NIE umgekippt bin. Dieses Gefühl geht vorbei, aber es ist sehr anstrengend es unter Kontrolle zu kriegen. Leider verstehen andere einen nicht wirklich. Auch mein Mann nicht. Das macht die Sache schwerer. Ich beginne demnächst auch wieder eine Gesprächstherapie. Hat mir vor einigen Jahren geholfen. Habe auch keine Lust mehr von Arzt zu Arzt zu laufen. Es wurde nie etwas gefunden, außer eine heftige Gastritis. Du kriegst das in den Griff. Und du bist definitiv nicht allein! Genieße das Leben, versuche dich an kleinen Dingen zu erfreuen. 

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