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Angst die Kontrolle abzugeben

8. Mai 2007 um 16:12

Wie nennt man das?
Ich habe Angst.

Ich habe lange überlegt, ob ich euch frage. Meine Familie weiß bescheid, sie meinen es währe nur einbildung. Sie meinen es nicht böse, aber ich glaube nicht, das ich mir das Einbilde.
Jetzt habe ich mich doch entschieden, euch um Rat zu bitten.

Schon seit meiner frühsten Kindheit nagen diese Ängste an mir.
Ich kann nicht Fliegen. Nur die Vorstellung daran, in einem Flugzeug Kilometer über dem Boden zu Fliegen, keine Chance auf Überleben zu haben, und nichts machen zu können bereitet mir schon lange nasse Handflächen, Gänsehaut und Angst.
Aber auch bei Autos, die ich nicht selber Fahre, Starßenbahnen, Züge oder Motorräder besteht diese Angst. Allerdings ist sie da nicht ganz so groß. Ich kann ja immerhin noch eingreifen, und habe ein bisschen Kontrolle. Beim Autofahren kann ich ins Lenkrad greifen, aus dem Wagen springen oder auf den Fahrer einreden, aber im Flugzeug kann ich nichts machen.
Das Gefühl, die Kontrolle abzugeben, macht mir Angst.
Nichts tun zu können, hilflos zu sein. Diese Gefühle begleiten mich auch oft in Träumen.
Schon das Gefühl, eingreifen zu können hilft mir, mich nicht verlohren zu fühlen.
Oft habe ich schon Tränen in den Augen, mein Herz schlägt mir bis in den Hals, meine Hände, Wirbelsäule und Nacken werden nass und meine Hände zittern, wenn mein Vater mit 160 über die Autobahn fährt.
Ich habe Vertrauen in die Menschen. Daran liegt es nicht. Aber mich anderen zu überlassen, oder Verantwortung die mich betrifft, oder Menschen die ich Liebe, Dinge die Wichtig sind abzugeben macht mir Angst.

Wie nennt man diese Art von Angst?
Gibt es da ein "Gegenmittel"?

Ich würde mich auf eure Antworten sehr freuen.
Vielen Dank

Bienemaja.

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8. Mai 2007 um 22:31

Agoraphobie mit einer Panikstörung
Hallo,

es könnte sich bei dir um eine Agoraphobie handeln. Manche sagen auch Platzangst dazu, aber es beinhaltet viel mehr als dies!
Bei dieser Störung besteht Angst vor solchen Situationen, in denen sich der Betroffene außerhalb seiner gewohnten Umgebung aufhält. Bei der Agoraphobie handelt es sich um die Angst vor Situationen, in denen man fürchtet, die Kontrolle zu verlieren oder in denen keine Fluchtmöglichkeit vorhanden ist.
Agoraphobie tritt häufig in Verbindung mit einer Panikstörung auf.
Oft kommt es zunächst zu wiederholten Panikattacken. Zusätzlich zur eigentlichen Störung stellen sich zahlreiche andere Symptome ein. Dazu gehören Spannungsgefühle, Benommenheit, leichte Kontrollzwänge, Grübeln, Depression und die Angst, verrückt zu werden.

Es gibt keine Wundermittel dagegen, egal welche Art von Angst du nun hast und nur der Betroffene selbst kann sich helfen. Mitmenschen können zwar beistehen, sofern sie die Symptome nicht verstärken, aber helfen ist nicht möglich. Man muss hier alleine durch. Und jeder kann es auch schaffen. Es geht hier um das eigene Leben und jeder hat ein Anrecht darauf es lebendig und somit auch aktiv zu gestalten. Die Symptome einer Angststörung sind im Prinzip nichts anderes wie eine 1000fach verstärkte Stressreaktion.Die Angst ist nicht real. Sie existiert nur im Kopf, und wird hervorgerufen durch "negative Gedanken" in Verbindung mit einer guten Phantasie. Hier muss im Kopf ein "Umschalten" stattfinden. Und zwar indem man in überstandenen Situationen nicht mehr das Negative sondern das Positive sich bewusst macht und durch ständiges daran erinnern die Erfolgserlebnisse in das eigene Gedächtnis einbrennt. So wird man selbstbewusster und jede weitere Situation wird zunehmend leichter bewältigt.

Das erlernen einer Entspannungsmethode wie progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training sind in Verbindung mit einer Verhaltenstherapie unheimlich nützlich, um die Ängste zu bewältigen!

Lass dir einen Termin bei einem Psychotherapeuten geben, denn wenn deine Ängste schon so lange da sind, kannst du es ohne fachliche Anleitung nicht schaffen da heraus zu kommen! Und du willst da ja raus!
Telefoniere einige Therapeuten durch und schau wer dir am Besten gefällt und wer möglichst schnell einen Termin für dich frei hat!

Die Symptome (Herrasen, Schwitzen usw.) sind typisch für Menschen die gerade eine Panikattacke haben! Ein überbleibsel aus der Steinzeit, wenn man sich bei Gefahr auf Flucht vorbereitet hat, aber du solltest nicht davor fliehen, sondern handeln und dir helfen lassen.

Alles Gute!

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10. Mai 2007 um 13:24
In Antwort auf chocichock

Agoraphobie mit einer Panikstörung
Hallo,

es könnte sich bei dir um eine Agoraphobie handeln. Manche sagen auch Platzangst dazu, aber es beinhaltet viel mehr als dies!
Bei dieser Störung besteht Angst vor solchen Situationen, in denen sich der Betroffene außerhalb seiner gewohnten Umgebung aufhält. Bei der Agoraphobie handelt es sich um die Angst vor Situationen, in denen man fürchtet, die Kontrolle zu verlieren oder in denen keine Fluchtmöglichkeit vorhanden ist.
Agoraphobie tritt häufig in Verbindung mit einer Panikstörung auf.
Oft kommt es zunächst zu wiederholten Panikattacken. Zusätzlich zur eigentlichen Störung stellen sich zahlreiche andere Symptome ein. Dazu gehören Spannungsgefühle, Benommenheit, leichte Kontrollzwänge, Grübeln, Depression und die Angst, verrückt zu werden.

Es gibt keine Wundermittel dagegen, egal welche Art von Angst du nun hast und nur der Betroffene selbst kann sich helfen. Mitmenschen können zwar beistehen, sofern sie die Symptome nicht verstärken, aber helfen ist nicht möglich. Man muss hier alleine durch. Und jeder kann es auch schaffen. Es geht hier um das eigene Leben und jeder hat ein Anrecht darauf es lebendig und somit auch aktiv zu gestalten. Die Symptome einer Angststörung sind im Prinzip nichts anderes wie eine 1000fach verstärkte Stressreaktion.Die Angst ist nicht real. Sie existiert nur im Kopf, und wird hervorgerufen durch "negative Gedanken" in Verbindung mit einer guten Phantasie. Hier muss im Kopf ein "Umschalten" stattfinden. Und zwar indem man in überstandenen Situationen nicht mehr das Negative sondern das Positive sich bewusst macht und durch ständiges daran erinnern die Erfolgserlebnisse in das eigene Gedächtnis einbrennt. So wird man selbstbewusster und jede weitere Situation wird zunehmend leichter bewältigt.

Das erlernen einer Entspannungsmethode wie progressive Muskelentspannung oder Autogenes Training sind in Verbindung mit einer Verhaltenstherapie unheimlich nützlich, um die Ängste zu bewältigen!

Lass dir einen Termin bei einem Psychotherapeuten geben, denn wenn deine Ängste schon so lange da sind, kannst du es ohne fachliche Anleitung nicht schaffen da heraus zu kommen! Und du willst da ja raus!
Telefoniere einige Therapeuten durch und schau wer dir am Besten gefällt und wer möglichst schnell einen Termin für dich frei hat!

Die Symptome (Herrasen, Schwitzen usw.) sind typisch für Menschen die gerade eine Panikattacke haben! Ein überbleibsel aus der Steinzeit, wenn man sich bei Gefahr auf Flucht vorbereitet hat, aber du solltest nicht davor fliehen, sondern handeln und dir helfen lassen.

Alles Gute!

^^
Danke, du hast mir sehr geholfen.
Aber ist ein Therapeut nicht sehr Teuer?
Aber ich werdes wohl versuchen müssen.
Danke.

Bienemaja

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10. Mai 2007 um 17:51
In Antwort auf bienemaja333

^^
Danke, du hast mir sehr geholfen.
Aber ist ein Therapeut nicht sehr Teuer?
Aber ich werdes wohl versuchen müssen.
Danke.

Bienemaja

Kostet nichts!
Hallo nochmal,

über die Krankenkasse kann nur eine psychoanalytische Therapie, eine tiefenpsychologisch fundierte Therapie oder eine Verhaltenstherapie abgerechnet werden. Andere wissenschaftlich abgesicherte Methoden wie die Gesprächspsychotherapie, die Gestalttherapie und die systemische Familientherapie werden von den Kassen bisher nicht übernommen, wenn die Behandlung ambulant erfolgt.
Du kannst mit deiner Krankenversichertenkarte direkt zu einem kassenzugelassenen Psychotherapeuten deiner Wahl gehen, ohne vorher einen Arzt aufgesucht zu haben.
Du gehst also zum Therapeuten, und dort wird dann ein Erstgespräch über deine genauen Probleme abgehalten. Du kannst die ersten fünf Termine für Vorgespräche mit einem oder mehreren Psychotherapeuten nutzen. Dann muss die Psychotherapie formal beantragt werden. Der Psychotherapeut stellt nun bei deiner Krankenkasse einen Antrag auf Kostenübernahme. Normalerweise lehnt die KK den Antrag nicht ab. Dann erhältst du eine Gewisse Anzahl von Sitzungen und musst nichts dazu bezahlen! Wenn du über die gestattete Anzahl von Sitzungen hinaus, noch Sitzungen benötigst, dann stellt der Therapeut erneut einen Antrag. Es gibt aber eine Grenze an gewährleisteten Sitzungen, danach muss man 2 Jahre pausieren.

Hier ein paar Beispiele wann eine Psychotherapie genehmigt wird:
- Depressionen
- Ängste wie z.B. soziale Angst, Panikattacken, generalisierte Angst,
Phobien
- Essstörungen
- Persönlichkeitsstörungen
- Burnout
- Lebenskrisen wie Trennung oder Trauer

Im psychotherapeutischen Erstgespräch sollte der Psychotherapeut bereits Konzept, Ablauf und Zeitdauer der Behandlung unter Bezugnahme auf dein konkretes Problem darlegen können. Diese Darlegung sollte konkret, plausibel, logisch und nachvollziehbar sein. Aussagen das dein Problem an deiner Kindheit läge und man deshalb viele Stunden in deiner Vergangenheit nach der Ursache suchen müsse, sind veraltete Ansichten und viele Patienten hilft diese Art von Therapie kein Stück weiter!

Es ist wirklich wichtig, das dir der Therapeut auch menschlich Zusagt,
aber es reicht nicht wenn du nur Trost und Zuspruch erhältst! Der Therapeut sollte dir Handwerkszeug mit auf den Weg geben, damit du lernst auch zukünftige Probleme selbständig zu lösen. Ein guter Therapeut erarbeitet mit dir eine Strategie wie du deine Probleme selber löst und sagt dir nicht das du das alles alleine Herausfinden musst oder gar noch nicht so weit bist, um sie zu lösen!
Wenn du nach zehn Sitzungen noch gar keine Verbesserung wahrnimmst, wirst du sehr wahrscheinlich auch in weiteren Sitzungen keinen Erfolg erwarten können.

Dann dir alle Gute!

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10. Mai 2007 um 18:25

Deine Ängste
Hallo,

ich hatte auch eine zeitlang ähnliche Ängste, diese sind aber durch Übungen, welche man z.B. auch in einer Psychotherapie erlernen kann über die Zeit zu überwinden.
Du solltest dich deinen Ängsten stellen und bewusst gelegentlich die Kontrolle abgeben.
Mir war es z.B. früher unmöglich, wenn eine Vertraute Person hinter mir stand und ich mit geschlossenen Augen davor, mich einfach nach hinten fallen zu lassen und darauf zu vertrauen, dass er/sie mich auffangen wird.
Das ist z.b. eine der Übungen. Eine andere Übung z.B. sind Blindenspaziergänge. Geh mit einem Freund, Freundin oder Verwandten spazieren, mitten durch die Stadt, über die Straße, über die Straßenbahnschienen, über Brücken über Treppen, halte dabei die Augen geschlossen und lass dich von deinem Gegenüber führen.
Na gut, mitten in der Stadt könnte dir auch unangenehm sein, aber vielleicht mal abends auf der Straße wenn nichts los ist oder im Wald oder eben im Treppenhaus.
Versuch das mal, mach einfach ein paar Übungen bei denen du die Kontrolle sozuagen abgeben musst.
Würde mich übrigens interessieren, wie es dir bei den Übungen ergangen ist

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11. Mai 2007 um 11:21
In Antwort auf chocichock

Kostet nichts!
Hallo nochmal,

über die Krankenkasse kann nur eine psychoanalytische Therapie, eine tiefenpsychologisch fundierte Therapie oder eine Verhaltenstherapie abgerechnet werden. Andere wissenschaftlich abgesicherte Methoden wie die Gesprächspsychotherapie, die Gestalttherapie und die systemische Familientherapie werden von den Kassen bisher nicht übernommen, wenn die Behandlung ambulant erfolgt.
Du kannst mit deiner Krankenversichertenkarte direkt zu einem kassenzugelassenen Psychotherapeuten deiner Wahl gehen, ohne vorher einen Arzt aufgesucht zu haben.
Du gehst also zum Therapeuten, und dort wird dann ein Erstgespräch über deine genauen Probleme abgehalten. Du kannst die ersten fünf Termine für Vorgespräche mit einem oder mehreren Psychotherapeuten nutzen. Dann muss die Psychotherapie formal beantragt werden. Der Psychotherapeut stellt nun bei deiner Krankenkasse einen Antrag auf Kostenübernahme. Normalerweise lehnt die KK den Antrag nicht ab. Dann erhältst du eine Gewisse Anzahl von Sitzungen und musst nichts dazu bezahlen! Wenn du über die gestattete Anzahl von Sitzungen hinaus, noch Sitzungen benötigst, dann stellt der Therapeut erneut einen Antrag. Es gibt aber eine Grenze an gewährleisteten Sitzungen, danach muss man 2 Jahre pausieren.

Hier ein paar Beispiele wann eine Psychotherapie genehmigt wird:
- Depressionen
- Ängste wie z.B. soziale Angst, Panikattacken, generalisierte Angst,
Phobien
- Essstörungen
- Persönlichkeitsstörungen
- Burnout
- Lebenskrisen wie Trennung oder Trauer

Im psychotherapeutischen Erstgespräch sollte der Psychotherapeut bereits Konzept, Ablauf und Zeitdauer der Behandlung unter Bezugnahme auf dein konkretes Problem darlegen können. Diese Darlegung sollte konkret, plausibel, logisch und nachvollziehbar sein. Aussagen das dein Problem an deiner Kindheit läge und man deshalb viele Stunden in deiner Vergangenheit nach der Ursache suchen müsse, sind veraltete Ansichten und viele Patienten hilft diese Art von Therapie kein Stück weiter!

Es ist wirklich wichtig, das dir der Therapeut auch menschlich Zusagt,
aber es reicht nicht wenn du nur Trost und Zuspruch erhältst! Der Therapeut sollte dir Handwerkszeug mit auf den Weg geben, damit du lernst auch zukünftige Probleme selbständig zu lösen. Ein guter Therapeut erarbeitet mit dir eine Strategie wie du deine Probleme selber löst und sagt dir nicht das du das alles alleine Herausfinden musst oder gar noch nicht so weit bist, um sie zu lösen!
Wenn du nach zehn Sitzungen noch gar keine Verbesserung wahrnimmst, wirst du sehr wahrscheinlich auch in weiteren Sitzungen keinen Erfolg erwarten können.

Dann dir alle Gute!

Danke
Es freut mich, das ihr mir helft.
Nun ja, ich bin bei der BKK verichert. Mal schaun, wie ich das hin bekomme.
Habe ich das richtig verstanden?!?
Als erstes einen Therapeuten suchen, dann nach der 5. sitzung ein Antrag stellen, und dann mich behandeln lassen.
Und wenn ich mehr brauche, beantragt der Therapeut mehr Sitzungen?
Und Sitzungen gegen/für Ängste kosten mir nichts?!

Also ich dachte immer, dass, wenn man Platzangst hat, nicht in kleinen Räumen bleiben kann. Ok, im Fahrstuhl habe ich auch Angst, und laufe immer Treppen, aber ansonsten habe ich keine Angst, in kleinen oder engen Räumen zu sein. Die machen mir nichts aus.

An pixelpeach!

Das mit der Kontrolle in der Stadt oder woanderst abgeben, klappt ein bischen. Vorrausgesetzt ich sehe manchmal hin, wo ich hin laufe. Ganz ohne hinsehen kann ich das nicht. Und Treppen laufen, da muss man eh nicht hinsehen.

Also, da klappt es eigendlich, danke.
Ich habe das bei mir im "Dorf" geübt. Da ist weniger betrieb als in der Stadt. Aber ich habe Angst, das mich irgendetwas überfährt, oder ich über was stolpere, oder hinfalle. Mein Bruder nimmt mich zwar an der Hand und wir laufen nur langsam, aber ich muss trotzdem hinsehen.

Bienemaja

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11. Mai 2007 um 14:47
In Antwort auf bienemaja333

Danke
Es freut mich, das ihr mir helft.
Nun ja, ich bin bei der BKK verichert. Mal schaun, wie ich das hin bekomme.
Habe ich das richtig verstanden?!?
Als erstes einen Therapeuten suchen, dann nach der 5. sitzung ein Antrag stellen, und dann mich behandeln lassen.
Und wenn ich mehr brauche, beantragt der Therapeut mehr Sitzungen?
Und Sitzungen gegen/für Ängste kosten mir nichts?!

Also ich dachte immer, dass, wenn man Platzangst hat, nicht in kleinen Räumen bleiben kann. Ok, im Fahrstuhl habe ich auch Angst, und laufe immer Treppen, aber ansonsten habe ich keine Angst, in kleinen oder engen Räumen zu sein. Die machen mir nichts aus.

An pixelpeach!

Das mit der Kontrolle in der Stadt oder woanderst abgeben, klappt ein bischen. Vorrausgesetzt ich sehe manchmal hin, wo ich hin laufe. Ganz ohne hinsehen kann ich das nicht. Und Treppen laufen, da muss man eh nicht hinsehen.

Also, da klappt es eigendlich, danke.
Ich habe das bei mir im "Dorf" geübt. Da ist weniger betrieb als in der Stadt. Aber ich habe Angst, das mich irgendetwas überfährt, oder ich über was stolpere, oder hinfalle. Mein Bruder nimmt mich zwar an der Hand und wir laufen nur langsam, aber ich muss trotzdem hinsehen.

Bienemaja

Übernahme kosten
hallo bienemaja333,

du kannst mehrere vorgespräche führen bevor du dich entscheidest. ich glaub, der hausarzt gibt einem fünf überweisungen im quartal (bin mir aber nicht sicher), da du ja nicht den erstbesten nehmen musst. mit diesen überweisungen kannst du dann termine ausmachen mit psychologen. gehst du ohne ne überweisung zahlst du wie beim arzt 10,00 . also lieber überweisung holen. wenn du dann jemanden hast, bei dem du dich wohl fühlst (das ist ganz wichtig, meist merkt man das gleich beim händeschütteln und den ersten worten), dann muss der therapeut unterlagen einreichen bei der krankenkasse. aber das wird er dir dann alles erklären.

üblich sind meist 20-25 sitzungen, die der therapeut dann beantragt bei der krankenkasse. im laufe der zeit wird sich dann zeigen, ob du mehr brauchst... das ist immer unterschiedlich.

Falls du noch Fragen hast, gerne.

Viele Grüße

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11. Mai 2007 um 16:18
In Antwort auf destiny93f

Übernahme kosten
hallo bienemaja333,

du kannst mehrere vorgespräche führen bevor du dich entscheidest. ich glaub, der hausarzt gibt einem fünf überweisungen im quartal (bin mir aber nicht sicher), da du ja nicht den erstbesten nehmen musst. mit diesen überweisungen kannst du dann termine ausmachen mit psychologen. gehst du ohne ne überweisung zahlst du wie beim arzt 10,00 . also lieber überweisung holen. wenn du dann jemanden hast, bei dem du dich wohl fühlst (das ist ganz wichtig, meist merkt man das gleich beim händeschütteln und den ersten worten), dann muss der therapeut unterlagen einreichen bei der krankenkasse. aber das wird er dir dann alles erklären.

üblich sind meist 20-25 sitzungen, die der therapeut dann beantragt bei der krankenkasse. im laufe der zeit wird sich dann zeigen, ob du mehr brauchst... das ist immer unterschiedlich.

Falls du noch Fragen hast, gerne.

Viele Grüße

Oh..
Das hört sich doch alles ziemlich kompliziert an.
Aber da frag ich einfach mal bei meinem Arzt genau nach.

Ich hab noch eine Frage.

Da ich Arbeite, erfährt mein Arbeitgeber, oder meine Ausbilderin davon?
Sie haben ja alle Unterlagen und so!!!

Das währe kein besonderer + Punkt, wenn die Auzubine zum Therapeuten gehen würde.. ^^

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11. Mai 2007 um 17:36
In Antwort auf bienemaja333

Oh..
Das hört sich doch alles ziemlich kompliziert an.
Aber da frag ich einfach mal bei meinem Arzt genau nach.

Ich hab noch eine Frage.

Da ich Arbeite, erfährt mein Arbeitgeber, oder meine Ausbilderin davon?
Sie haben ja alle Unterlagen und so!!!

Das währe kein besonderer + Punkt, wenn die Auzubine zum Therapeuten gehen würde.. ^^

Ist nicht kompliziert
Also du brauchst keine 5 Überweisungen vom Arzt, das ist -sorry- Quatsch!
Du gehst zum Therapeuten und musst zwar ohne Überweisung pro Quartal 10 bezahlen, aber wenn du die Praxisgebühr bei einem Psychotherapeuten bezahlt hast, muss man diese beim Arzt nicht noch einmal bezahlen! Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten dürfen einen zwar nicht zu einem Arzt überweisen, aber die nicht-ärztlichen Psychotherapeuten stellen wie Kassenärzte beim Erstbesuch eine Quittung über die entrichtete Praxisgebühr von 10 aus. Diese Quittung über die Bezahlung der 10 tritt an die Stelle der Überweisung. Das kann man auch bei der Kassenärztlichen Vereinigung in Erfahrung bringen! Wer dir etwas anderes erzählt hat sich nicht richtig informiert!

Also Erstgespräch beim Psychotherapeuten = 10 (oder Überweisung)und Chipkarte der KK mitnehmen!
Beim Hausarzt reicht dann die Vorlage des Psychotherapeuten über die gezahlte Praxisgebühr! Du muss nicht erneut zahlen! Dort kannst du dann wie gewohnt die Überweisungen für andere Fachärzte einholen.
Warst du in dem Quartal allerdings schon beim Hausarzt und hast schon gezahlt, dann hol dir lieber eine Überweisung, sonst musst du beim Therapeuten wieder zahlen! Aber bei meinem Hausarzt rufe ich an und sag welche Überweisung ich will und bekomme diese ohne Wenn und Aber!

Liebe Grüße

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11. Mai 2007 um 17:48
In Antwort auf chocichock

Ist nicht kompliziert
Also du brauchst keine 5 Überweisungen vom Arzt, das ist -sorry- Quatsch!
Du gehst zum Therapeuten und musst zwar ohne Überweisung pro Quartal 10 bezahlen, aber wenn du die Praxisgebühr bei einem Psychotherapeuten bezahlt hast, muss man diese beim Arzt nicht noch einmal bezahlen! Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten dürfen einen zwar nicht zu einem Arzt überweisen, aber die nicht-ärztlichen Psychotherapeuten stellen wie Kassenärzte beim Erstbesuch eine Quittung über die entrichtete Praxisgebühr von 10 aus. Diese Quittung über die Bezahlung der 10 tritt an die Stelle der Überweisung. Das kann man auch bei der Kassenärztlichen Vereinigung in Erfahrung bringen! Wer dir etwas anderes erzählt hat sich nicht richtig informiert!

Also Erstgespräch beim Psychotherapeuten = 10 (oder Überweisung)und Chipkarte der KK mitnehmen!
Beim Hausarzt reicht dann die Vorlage des Psychotherapeuten über die gezahlte Praxisgebühr! Du muss nicht erneut zahlen! Dort kannst du dann wie gewohnt die Überweisungen für andere Fachärzte einholen.
Warst du in dem Quartal allerdings schon beim Hausarzt und hast schon gezahlt, dann hol dir lieber eine Überweisung, sonst musst du beim Therapeuten wieder zahlen! Aber bei meinem Hausarzt rufe ich an und sag welche Überweisung ich will und bekomme diese ohne Wenn und Aber!

Liebe Grüße

Ach noch was...
... Dein Arbeitgeber erfährt bei einer ambulanten Therapie nichts davon! Das wäre ja auch noch schöner! Du wirst deshalb ja nicht Krankgeschrieben und kannst während der Therapie ja weiter Arbeiten.
Die KK schickt auch keine Unterlagen zu deinem Arbeitgeber!

Wenn du noch mal genau wissen willst wie so eine Therapie abläuft, wie das mit den Probesitzungen und der Praxisgebühr ist, dann schau einfach mal hier rein:

http://www.praxispsychotherapie.de/faq.html

Alles Gute!

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11. Mai 2007 um 17:55
In Antwort auf chocichock

Ist nicht kompliziert
Also du brauchst keine 5 Überweisungen vom Arzt, das ist -sorry- Quatsch!
Du gehst zum Therapeuten und musst zwar ohne Überweisung pro Quartal 10 bezahlen, aber wenn du die Praxisgebühr bei einem Psychotherapeuten bezahlt hast, muss man diese beim Arzt nicht noch einmal bezahlen! Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten dürfen einen zwar nicht zu einem Arzt überweisen, aber die nicht-ärztlichen Psychotherapeuten stellen wie Kassenärzte beim Erstbesuch eine Quittung über die entrichtete Praxisgebühr von 10 aus. Diese Quittung über die Bezahlung der 10 tritt an die Stelle der Überweisung. Das kann man auch bei der Kassenärztlichen Vereinigung in Erfahrung bringen! Wer dir etwas anderes erzählt hat sich nicht richtig informiert!

Also Erstgespräch beim Psychotherapeuten = 10 (oder Überweisung)und Chipkarte der KK mitnehmen!
Beim Hausarzt reicht dann die Vorlage des Psychotherapeuten über die gezahlte Praxisgebühr! Du muss nicht erneut zahlen! Dort kannst du dann wie gewohnt die Überweisungen für andere Fachärzte einholen.
Warst du in dem Quartal allerdings schon beim Hausarzt und hast schon gezahlt, dann hol dir lieber eine Überweisung, sonst musst du beim Therapeuten wieder zahlen! Aber bei meinem Hausarzt rufe ich an und sag welche Überweisung ich will und bekomme diese ohne Wenn und Aber!

Liebe Grüße

Quatsch?
hallo chocichock,
wieso ist das quatsch?ich hab mir überweisungen geholt für vorgespräche bei verschiedenen psychologen um einfach die zehn euro zu umgehen.von daher ist das kein quatsch.du hast recht,man muss nicht zum hausarzt.es ist aber ne möglichkeit,die ich einbringen wollte.

kompliziert ist das natürlich nicht.

gruß

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11. Mai 2007 um 19:03
In Antwort auf destiny93f

Quatsch?
hallo chocichock,
wieso ist das quatsch?ich hab mir überweisungen geholt für vorgespräche bei verschiedenen psychologen um einfach die zehn euro zu umgehen.von daher ist das kein quatsch.du hast recht,man muss nicht zum hausarzt.es ist aber ne möglichkeit,die ich einbringen wollte.

kompliziert ist das natürlich nicht.

gruß

Quatsch!
Hallo destiny93f,

es ist in so fern Quatsch, weil du ja sowieso 10 Euro blechen musst, egal ob nun beim Arzt oder beim Psychotherapeuten.
Wenn du natürlich im Quartal schon beim Arzt warst, dann ist es definitiv sinnvoller sich vorher eine Überweisung zu holen, um nicht erneut zu zahlen (hatte ich im oberen Beitrag bereits geschrieben). Wenn du zuvor keinen Arzt aufgesucht hast, dass soll es ja auch geben , dann kann man auch ohne Überweisung zum Therapeuten gehen, dort zahlen, sich eine Quittung aushändigen lassen und fertig!
Will man zu einem anderen Therapeuten, muss der Arzt dafür eine Überweisung aushändigen, die man ohne erneutes zahlen, durch Vorlage der Quittung erhält!
Vielleicht hat BieneMaja, aber auch das Glück gleich beim ersten Therapeuten in guten Händen zu sein und muss gar nicht weitere ausprobieren. Das wäre ihr doch zu wünschen, gell?

So nun schönes Wochenende ohne Praxisgebühr und Arztkontakte!

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11. Mai 2007 um 20:53
In Antwort auf chocichock

Quatsch!
Hallo destiny93f,

es ist in so fern Quatsch, weil du ja sowieso 10 Euro blechen musst, egal ob nun beim Arzt oder beim Psychotherapeuten.
Wenn du natürlich im Quartal schon beim Arzt warst, dann ist es definitiv sinnvoller sich vorher eine Überweisung zu holen, um nicht erneut zu zahlen (hatte ich im oberen Beitrag bereits geschrieben). Wenn du zuvor keinen Arzt aufgesucht hast, dass soll es ja auch geben , dann kann man auch ohne Überweisung zum Therapeuten gehen, dort zahlen, sich eine Quittung aushändigen lassen und fertig!
Will man zu einem anderen Therapeuten, muss der Arzt dafür eine Überweisung aushändigen, die man ohne erneutes zahlen, durch Vorlage der Quittung erhält!
Vielleicht hat BieneMaja, aber auch das Glück gleich beim ersten Therapeuten in guten Händen zu sein und muss gar nicht weitere ausprobieren. Das wäre ihr doch zu wünschen, gell?

So nun schönes Wochenende ohne Praxisgebühr und Arztkontakte!

Genau
ich stimm dir zu in allen punkten. manchmal ist es schwierig sich schriftlich so auszudrücken wie man es meint.

ebenfalls ein schönes wochenende.

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11. Mai 2007 um 21:24
In Antwort auf destiny93f

Genau
ich stimm dir zu in allen punkten. manchmal ist es schwierig sich schriftlich so auszudrücken wie man es meint.

ebenfalls ein schönes wochenende.

Schön
Schön!
Ja vielleicht wäre ein Forum in dem man sich verbal verständigt eine gute Idee! Dann kommen nicht solche Missverständnisse auf!

Obwohl es so was ja schon gibt.Ich glaube man nennt es Telefon...

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16. Mai 2007 um 9:28
In Antwort auf chocichock

Ach noch was...
... Dein Arbeitgeber erfährt bei einer ambulanten Therapie nichts davon! Das wäre ja auch noch schöner! Du wirst deshalb ja nicht Krankgeschrieben und kannst während der Therapie ja weiter Arbeiten.
Die KK schickt auch keine Unterlagen zu deinem Arbeitgeber!

Wenn du noch mal genau wissen willst wie so eine Therapie abläuft, wie das mit den Probesitzungen und der Praxisgebühr ist, dann schau einfach mal hier rein:

http://www.praxispsychotherapie.de/faq.html

Alles Gute!

Danke
Ich lese gerade die Seite. Danke.
Also ich habe mich umgeschaut, nach einem Therapueten. Da muss ich ewig fahrren, aber nicht schlimm ^^

Danke, ihr habt mir geholfen.

Im nachhinein fallen mir viele situationen ein, in dem die "Platzangst" zu erkennen war.
Das ich nicht selbst drauf gekommen bin ^^ Aber damit rechnet man nicht.

Danke nochmal

Bienemaja

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29. Mai 2007 um 10:55
In Antwort auf bienemaja333

Danke
Ich lese gerade die Seite. Danke.
Also ich habe mich umgeschaut, nach einem Therapueten. Da muss ich ewig fahrren, aber nicht schlimm ^^

Danke, ihr habt mir geholfen.

Im nachhinein fallen mir viele situationen ein, in dem die "Platzangst" zu erkennen war.
Das ich nicht selbst drauf gekommen bin ^^ Aber damit rechnet man nicht.

Danke nochmal

Bienemaja

Ich weiß jetzt was ich habe
Naja, ich war bei der Mutter meiner besten Freundin. Sie hat bei mir Hackenhalten / heben, oder sowas gemacht.
Nach 2 Stunden Reden und Hackenheben hat sie verstgestellt, dass ich einen sehr ausgeprägten Kontroll, Ordnungs und Pervektionszwang/drang habe. Naja, ich soll jetzt jeden, bei den ich mitfahre bescheid sagen, dass ich Panikattacken bekommen kann, sobald ich nicht mehr eingreifen kann, oder ich anfange zu zittern.
Diese Zwänge sollen aus meiner Schuhlzeit stammen, als meine Eltern beide gearbeitet haben, und ich für mich und meine Beiden brüder verantwortlich war. Ich hatte zuviel Verantwortung für mein Alter.
Ich wollte meine Eltern schon immer Entlasten, dass das Haus sauber ist, das Geschirr aus und eingeräumt wird, das die Tiere versort sind, und so weiter. Aber da meine Brüder alles falsch oder unvollständig gemacht haben, habe ich es nochmal gemacht, oder verbessert. Irgendwann habe ich es gleich lieber selbst gemacht, weil sie es nicht richtig gemacht haben. Wenn es falsch war, oder nix gemacht wurde, habe ich Ärger bekommen, weil ich für sie verantwortlich war.
Meine Eltern haben es nicht Absichtlich gemacht.
Das mit dem Auto, da hatte ich schlechte Erfahrungen mit bekannten, die unforsichtig gefahren sind, und es sehr knapp wurde, oder das mein Dad als Beifahre einen Unfall hatte.
Daran soll es legen.
Es hat viele Ursachen.

Danke für eure Unterstützung

Bienemaja

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