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Angst, den Zyklus der Gewalt nicht durchbrechen zu können

1. Mai 2014 um 17:38 Letzte Antwort: 9. Mai 2014 um 22:28

Hallo, danke erst einmal fürs anklicken

Also ich habe folgendes Problem:

Ich bin als Kind von meine Mutter geschlagen (Hand ins Gesicht/auf den Hintern ; Kochlöffel auf den Hintern) geworden. Auch verbal ging es öfters hoch her. Ich habe mich als Mädchen doch oft wie ein Junge benommen (Fußball, Kampfsport, in der Schule [im Einverständnis "aus Spaß"] geprügelt - nie etwas ernstes- ) und hörte oft ein "Ich wollte nie einen Jungen haben". Das hat mich damals schon sehr gekränkt und tut es heute immer noch.
Das ist nur das mich momentan am meisten beschäftigende Vorkommnis, es gibt noch viele viele weitere

Heute sehe ich meinen Partner oft mit seinem Patenkind und sehe, wie seine Augen funkeln und wie sehr er auch gerne so ein kleines hätte. Leider fühle ich mich dazu nicht im stande. Aufgrund meiner eigenen Kindheit habe ich Angst, ein so unschuldiges Geschöpf ebenfalls so zu behandeln wie ich damals behandelt wurde. Ich bin von der Persönlichkeit her leider sehr wie meine Mutter und es ist ja meist so, dass geschlagene/ungeliebte Kinder dies später an ihre eigenen Kinder weiter geben.

Ich habe einerseits Angst davor diesem Zyklus nicht durchbrechen zu können; andererseits aber auch davor zum Psychater zu gehen. A fühle ich mich mit 23 noch gar nicht alt genug für ein Kind - es hat ja auch noch Zeit - und B habe ich Angst, was noch alles wieder in mir hoch kommen könnte, oder dass meine Probleme als minderwertig abgetan werden.
Ich habe schon mehrfach nach Psychologen in meiner Umgebung gesucht, mich aber noch nie getraut wirklich einen Termin zu vereinbaren..
Mit meiner Mutter reden geht nicht. Sie tut alles als "Blödsinn" ab. Selbst wenn Reportagen (N-TV/N24/Stern, ...) laufen, ist das alles nur gestellt. Sie sieht sich selbst als perfekte Mutter und ist der festen Überzeugung, dass das keine Schläge waren, sondern Kinder nur so erzogen werden können.

Vielleicht hat ja jemand einen Rat für mich, etwas ähnliches erlebt und es vielleicht sogar geschafft aus diesem Zyklus auszubrechen?
Über eure Antworten freue ich mich jetzt schon riesig

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1. Mai 2014 um 23:17

Trau dich
einen psychologen auf zu suchen er wird dir helfen!!!
bin selber in therapie aus einem anderen grund denn ohne würde ich es nicht schaffen.
es wäre doch schade aus angst sich hilfe zu suchen auf das glück mit einem kind zu verzichten.
denk mal darüber nach

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9. Mai 2014 um 22:28
In Antwort auf slava_12919358

Trau dich
einen psychologen auf zu suchen er wird dir helfen!!!
bin selber in therapie aus einem anderen grund denn ohne würde ich es nicht schaffen.
es wäre doch schade aus angst sich hilfe zu suchen auf das glück mit einem kind zu verzichten.
denk mal darüber nach

Ich denke, du hast Recht....
... trotzdem fehlt mir immer noch der Mut zum ersten Schritt. Aber ich weiß auch, dass das ohne Therapie nichts werden kann....
Darf ich dir eine indiskrete Frage stellen? Du musst sie nicht beantworten, oder sonst gerne per PN:
Weißt du, wie viel mich um und bei eine Sitzung kosten würde? Ich bin derzeit noch im Studium und habe das Geld nicht so auf der hohen Kante

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