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Forum / Psychologie & Persönlichkeit

Angst dass jemand aus meiner Familie stirbt

Letzte Nachricht: 4. Mai 2007 um 10:39
P
piedad_12237336
01.05.07 um 12:57

Hallo,
ich weiß nicht ob ich hier richtig bin. Ich bin 19 Jahre alt und ansich müsste es mir richtig gut gehen, weil ich alles habe was man sich nur wünschen kann. Nur da ist immer diese quälende Angst davor, dass irgendwann jemand aus meiner Familie stirbt. Ich habe so eine große Angst davor! Meine Oma ist im April 90 geworden und ihr geht es nicht mehr so richtig gut. Hier zu hause weiß jeder dass es nicht mehr lange dauern wird mit ihr, weil ihr körper bald nicht mehr mitspielt.Es ist ja eigentlich ganz normal dass jeder irgendwann stirbt. Nur weiß ich nicht wie ich mit so einem Moment umgehen soll. Mir wird es ganz komisch wenn ich daran denke dass ich bei einer Beerdigung am Grab stehe und alle um mich herum weinen und traurig sind. Ich weiß nicht wie ich mit so einer situation klarkommen soll. Ich halte diese Angst davor nicht mehr aus. Habe schon mit vielen Leuten darüber geredet, aber das hat mir nicht weitergeholfen. Ich möchte mein Leben endlich wieder genießen können ohne immer an diese Dinge denken zu müssen. Wie geht es euch denn dabei wenn ihr an so etwas denkt? Ist das normal dass man sich mit 19 Gedanken über sowas macht?

Vielleicht geht es ja jemandem ähnlich wie mir.

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G
gonca_12566701
01.05.07 um 23:09

Ich weiß wie du dich fühlst
Hallo Jule 1807!

Ich weiß wie du dich fühlen must. Ich habe vor 6 Wochen meine Mama verloren. Sie ist ein geschlafen. Nach einer langen Zeit voller quallen, Sie hatte Darmkrebs vor 4 Jahren und letztes Jahr einen Herzinfagt und einen 4fachen Beipass, das war leider zu viel für Ihren Körper. Ich weiß bis heut noch nicht wei ich damit umgehen soll. Das gerede "Es geht schon weiter" kann ich auch nicht mehr hören, das hilft nicht wicklich. Ja das ist normal das du angst hast wäre ja auch schlimm wenn es nicht so wäre. Erinnere Dich daran das deine Oma 90, ist Sie hatte bestimmt ein schönnes Leben mit den Kindern und Enkelkindern. Ihr habt Ihr bestimmt viel Freude bereitet!!!!

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J
jeri_12371318
04.05.07 um 10:39

Hallo Süße,
egal was man jetzt schreibt, es ändert nichts, aber ich sag dir, du bist damit niocht allein. Meine Oma ist 85 und seit einem Jahr hab ich ihre Tagespflege übernommen. Sie hat in den letzten 3 Monaten 20 Kilo verloren und wiegt weniger als ich...ich denke, es wird nicht mehr lange dauern. Was superschade ist, doch am meisten quält mich der Gedanke, dass ich sie morgens finden könnte oder wie es dann ist, ich meine, ichbesuch meine Oma nicht nur 2x im Jahr, ich bin tag und nacht hier und wie soll es dann weiter gehen?

Was mir hilft ist, dass ich mir es real vorstelle. Also nicht den Tod, aber die Beerdigung. Ich stelle mir vor, was ich sagen möchte und sicher - ich weine die ganze Zeit dabei, aber es befreit auch und dann kommen die Gedanken an meien Familie und meine Freunde, die michd ann auffangen werden und schon fühle ich mich nicht mehr ganz so alleine...

Ja und so tagsüber probiere ich, ihr die letzten Tage so angenehm wie möglich zu machen. Ich möchte so gerne, dass sie weiß, wie viel sie uns allen bedeutet.

Halte durch, aber setz dich damit auseinander, die Augen davor zu verschließen bringt nichts, sondern schürt nur die Angst...

Ich schick dir einen Kraftdrücka

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