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Angst dass ich zerbreche

28. Oktober 2013 um 9:37

HI,
ich bin leila und 19 jahre alt ich weiß ich bin eig zu jung um solche ängste zu haben aber ich habe sie leider.

ich habe in letzter zeit immer wieder angst dass ich zerbreche, einfach nicht mehr kann..ich kämpfe jetzt schon mein leben lang wie eine löwin ich bin mit einer schitzophrenen mutter aufgewachsen, drogen, missbrauch und zu guter letzt haben bei mir vor ca. 2 jahren panikattacken angefangen und ich musste in eine iklnik. ich habe mich sehr gut stabilisiert und mache mittlerweile mein fachabitur. gegen die attacken komme ich gut an, sie sind auch sehr selten geworden, die angst vor der angst besteht nach wie vor aber ich habe sie glaube ich im griff. jetzt habe ich vor 1 monat mein antidepressiva abgesetzt ( fluoxetin) und mir gehts super beschissen heute. hatte in der letzten woche stimmungsschwankungen hoch 10 aber heute ist es echt böse konnte nicht zu schule fahren weil ich angst hatte dass ich "auseinnanderbreche". ich kanns gar nicht richtig beschreiben..ich hab angst dass ich nicht nur in tränen ausbreche (das wäre ja in ordnung und gesund) sondern auf einmal super verzweifelt bin und keinen sinn mehr sehe also dass ich ganz die kontrolle verliere über meine gedanken dass ich an nicht gutes mehr denken kann und zusammenbreche.


eigentlich habe ich sehr schöne dinge in meinem leben ich habe meine schule, meine wohnung, meine katzen , freunde und seit neuestem einen typ der mich zu mögen scheint ( auch so ein thema für sich interepretiere viel zu viel rein und heule rum wenn er mal keine zei hat, davon weiß er natürlich nix^^)

ich hab nur das gefühl ich bin am ende meiner kräfte, muss aber mein schuljahr schafffen und eig tut mir die schule also der rahmen auch sehr sehr gut, ich habe angst zusamenzubrechen, am besten noch auf der straße.und dann nicht zu wissen was ich mache renn ich dann vor ein auto oder schreie ich rum oder leide ich wie ein hund still vor mich hin ich will dieses gefphl nicht spüren ich will nicht so verzweifelt sein.waren die panikattacken eine unbewusste reaktion um dieses gefühl nicht zu haben und weil ich die attacken nicht mehr bis zum äußersten zulasse kommt nun das "wahre gefühl" zum vorschein?ich weiß nicht. panikattacken sind oberscheiße aber das hier jetzt auch. ich möchte ein bisschen ruhe in meinem leben ich abe einfach kein bock mehr drauf. eig liebe ich das leben ja auch ich habe auch soo schöne momente wenns auch nur ein sonnenuntergang ist..nur ich will zur schule und ich will verreisen und dass mit mir, einfach nur mit mir und mich trotzdem sicher fühlen.ich glaube ich brauche mehr selbstvertrauen ich willl endlich in mir ruhen.

ich beginne jetzt meine antidepressiva wieder zu nehmen und suche mir einen therapeuten. ich hoffe das hört wieder auf bin grade sehr unglücklich und habe angst.

ich weiß hier kommt jetzt gar keine frage, das ist auch eher wie ein tagebucheintrag einfach nur aus der seele geschrieben, aber wenn jemand seinen senf dazugeben möchte oder tipps hat freue ich mich!

eure leila <3

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2. November 2013 um 1:01

Danke
danke für deine liebe antwort.ich glaube, ich muss meinen glauben nur stärken damit ich stärker werde glaube ich.

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5. November 2013 um 17:41

Angst
Hallo Leila,

ich hab auch seit einigen Wochen Panikattacken, die aber nur meine Atmung betreffen... seit einigen Tagen regelrechte Zwangsgedanken an meine Atmung, ich hab Angst "das Atmen zu vergessen" und zu ersticken.

Nebenbei hatte ich schon die ganzen letzten Jahre starke Depressionen und eine ständige Schwermut. Dabei möchte ich nichts mehr als innere Ruhe, Gelassenheit und Ausgeglichenheit. Will mich mit mir allein wohlfühlen können und mich sicher fühlen. Auch ich brauche mehr Selbstvertrauen, ich will endlich in mir selbst ruhen können, doch ich habe das Vertrauen in meinen Körper verloren, nach vielen Krankheiten, 3 davon sind chronisch geworden (Bandscheibenvorfall, Fersensporne, Schlilddrüsenunterfunktion nach Total OP).

Die Angstattacken machen mich total fertig und rauben mir meine ganze Kraft, da ich so gut wie gar nicht mehr zur Ruhe komme, irgendwann in der Frühe vor Erschöpfung einschlafe und nach 3, 4 Stunden noch total müde wieder aufwache...

Ich wüsste gern was dir während einer Panikattacke hilft, was deine Symptome bzw genaue Angst ist und was dich am besten ablenkt...
Du kannst mir auch mailen: svenja.tenkes@googlemail.com

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7. November 2013 um 9:37

...
Liebe Leila, ich finde es gut, dass du aktiv wirst, dir einen Therapeuten suchst und die Medikamente wieder nimmst. Ich habe halt die Erfahrung gemacht, dass es mit der psychischen Befindlichkeit immer so auf und ab geht. Jetzt hast du gerade eine Krise, aber es wird auch wieder bergauf gehen. Mir hilft dann immer das Bild, dass das Leben wie ein Fluss ist, es fließt immer weiter, mal durch eine Stromschnelle durch, aber dann auch wieder in ruhigeres Gewässer. Mir haben auch Familienaufstellungen sehr geholfen und bei den Themen, die du hast, könnte ich mir auch vorstellen, dass es dich weiter bringt. Begleitend zur Therapie. Schon mal von der Methode gehört? Falls nicht, recherchier doch mal im Netz, z. B. http://www.sorge-dich-nicht-liebe.de/familienaufstellung oder http://www.geburtskanal.de/index.html?mainFrame=http://www.geburtskanal.de/Wissen/F/Familienaufstellung_2005.php&topFrame=http://www.geburtskanal.de/Advertising/BannerTop_Random.html?Banner=.
Fühl dich gedrückt, lieben Gruß von Tatjana

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