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Angehörige müssen meine depression verarbeiten?

18. Januar um 16:27 Letzte Antwort: 21. Januar um 21:33

Hallo,

Tur mir leid das ich das frage, bzw anscheinend zu blöd bin es zu verstehen...
aber wieso nimmt es meine Angehörigen mit das es mir schlecht geht? Ich bin doch betroffen also geht es denen doch gut? 
Jemand engeres hat den Kontakt vor 2 Wochen erstmal reduziert weil es sie traurig macht wie es mir geht aber ich wollte dich niemanden etwas schlechtes 
kann mir das einer erklären ich verstehe das alles nicht.
vielleicht habe ich es auch verdient depression zu haben weil ich früher stark egoistisch und eingebildet war.. eigentlich habe ich es doch gar nicht verdient das man sich sorgen um mich macht oder vielleicht sind es keine Sorgen und es ist den nur egal wie es mir geht
dieses gedanken karussel macht mmich einfach kaputt

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18. Januar um 18:29

ist die Frage wirklich ernst gemeint?  

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18. Januar um 18:58
In Antwort auf depressiv1989

Hallo,

Tur mir leid das ich das frage, bzw anscheinend zu blöd bin es zu verstehen...
aber wieso nimmt es meine Angehörigen mit das es mir schlecht geht? Ich bin doch betroffen also geht es denen doch gut? 
Jemand engeres hat den Kontakt vor 2 Wochen erstmal reduziert weil es sie traurig macht wie es mir geht aber ich wollte dich niemanden etwas schlechtes 
kann mir das einer erklären ich verstehe das alles nicht.
vielleicht habe ich es auch verdient depression zu haben weil ich früher stark egoistisch und eingebildet war.. eigentlich habe ich es doch gar nicht verdient das man sich sorgen um mich macht oder vielleicht sind es keine Sorgen und es ist den nur egal wie es mir geht
dieses gedanken karussel macht mmich einfach kaputt

In ihrer Hilflosigkeit gegenüber der Depression entwickeln Angehörige oft Selber Schuldgefühle oder gar Ärger / Wut über den Erkrankten ,
was dann die ganze Familie und Freundeskreis belastet...
ein Grund , warum sich Manche zurückziehen ....
nicht um Dir damit zu schaden , sondern um sich Selber zu schützen 

Deine Angehörigen können Dir zuhören , Dich unterstützen ,begleiten und auch Verständnis haben , sie können Dir jedoch NICHT fachspezifisch helfen , 
dafür benötigst Du Ärzte , Psychologen 

OFT ist es einfach Zuviel für Angehörige ....und sie müssen einmal durchatmen

alles Gute 



 

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18. Januar um 19:29
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In Antwort auf depressiv1989

Hallo,

Tur mir leid das ich das frage, bzw anscheinend zu blöd bin es zu verstehen...
aber wieso nimmt es meine Angehörigen mit das es mir schlecht geht? Ich bin doch betroffen also geht es denen doch gut? 
Jemand engeres hat den Kontakt vor 2 Wochen erstmal reduziert weil es sie traurig macht wie es mir geht aber ich wollte dich niemanden etwas schlechtes 
kann mir das einer erklären ich verstehe das alles nicht.
vielleicht habe ich es auch verdient depression zu haben weil ich früher stark egoistisch und eingebildet war.. eigentlich habe ich es doch gar nicht verdient das man sich sorgen um mich macht oder vielleicht sind es keine Sorgen und es ist den nur egal wie es mir geht
dieses gedanken karussel macht mmich einfach kaputt

Depressive Menschen sind nicht in der Lage sich in andere Menschen hinein zuversetzen. Sie suhlen in selbstmitleid und blenden alles aus. Das ist für ihr Umfeld nicht zu ertragen. Das treibt sie weg. 

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18. Januar um 19:37
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In Antwort auf depressiv1989

Hallo,

Tur mir leid das ich das frage, bzw anscheinend zu blöd bin es zu verstehen...
aber wieso nimmt es meine Angehörigen mit das es mir schlecht geht? Ich bin doch betroffen also geht es denen doch gut? 
Jemand engeres hat den Kontakt vor 2 Wochen erstmal reduziert weil es sie traurig macht wie es mir geht aber ich wollte dich niemanden etwas schlechtes 
kann mir das einer erklären ich verstehe das alles nicht.
vielleicht habe ich es auch verdient depression zu haben weil ich früher stark egoistisch und eingebildet war.. eigentlich habe ich es doch gar nicht verdient das man sich sorgen um mich macht oder vielleicht sind es keine Sorgen und es ist den nur egal wie es mir geht
dieses gedanken karussel macht mmich einfach kaputt

Ich sehe hier zwei (mögliche) Aspekte:

1. Die ganzen Themen, die du verdrängst/ausblendest, bekommen die Menschen, die dir nahe stehen, auf emotionaler Ebene mit und fühlen die Belastung dahinter, wie wenn es ihre eigene wäre. Weil du nicht dazu fähig (oder bereit) bist, diese Gefühle zuzulassen, sie anzunehmen und dich ihnen zu stellen. Das Tragische dabei ist, dass sie diese Themen nicht "lösen" können, weil es nicht ihre sind, sondern deine. Das einzige was sie tun können, um diese Wahrnehmungen loszuwerden (die ihnen selbst vielleicht auch die Kraft zum leben nimmt!) ist Distanz zu dir zu suchen, so lange bis du dich deinen wahren Themen/Problemen vollkommen stellen kannst.

--> Was du hier tun kannst: Versuchen, aufzuhören zu verdrängen und unbequeme Gedanken/Tatsachen auszublenden. Dein eigenes Schicksal tragen. Deinen Frieden damit zu schließen, dass es dir gerade schlecht geht und du leidest. Kein Verständnis und keinen Trost von andern erwarten.

Je besser du diese Dinge schaffst, um so mehr nimmst du die Belastung von den Menschen in deinem Umfeld, denen du wichtig bist und die dir nah sein wollen.

2. Die Themen und Probleme, die dich beschäftigen, passen nicht in das Weltbild vieler Menschen. Wenn sie sich wirklich darauf einlassen würden, würde es sie aus der Bahn werfen. Sie werden durch deine Probleme mit ihren eigenen verdrängten Problemen und Widersprüchen in ihrem Weltbild kofrontiert. Was sie Kraft kostet und sie nicht wollen. Um selbst weiter verdrängen (und das Leben "genießen" zu können, brauchen sie Abstand von dir.

--> Hier kannst du nichts tun, außer die Entscheidung dieser Menschen anzunehmen. Da es hier um die Probleme der anderen Person geht, die du nicht lösen kannst. Weil es nicht deine sind. Und du hast bereits genug mit deinen eigenen Problemen zu tun... sich mit den Problemen der anderen zu beschäftigen wäre nur wieder ein Verdrängungsmuster, um dich nicht mit deiner ganzen Kraft auf deine eigenen Themen zu konzentrieren. Siehe hierzu auch Punkt 1 mit den entsprechenden Konsequenzen. Hier kann leicht ein Teufelskreis aus Abhängigkeit und Verdrängen entstehen...

Es ist schwierig, diese beiden Varianten in einem konkreten Fall zu unterscheiden. Aber das ist in der Praxis auch gar nicht nötig: Arbeite an deinen eigenen Themen und versuche, so wenig wie möglich auszublenden und zu verdrängen. Und akzeptiere die Entscheidungen der Menschen in deinem Umfeld, da der Versuch, sie zu ändern, dich nur in neue Abhängigkeiten bringen würde. Bei Menschen, die zu Punkt 1 gehören, wird sich automatisch eine Erleichterung einstellen wenn du Fortschritte machst. Sie werden sich in deiner Gesellschaft dann (wieder) wohler fühlen können. Bei den Menschen, die zu Punkt 2 gehören, ist es schwieriger einzuschätzen... da kommt es mehr auf die andere Person selbst an.

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18. Januar um 20:48
In Antwort auf bblubb456

Ich sehe hier zwei (mögliche) Aspekte:

1. Die ganzen Themen, die du verdrängst/ausblendest, bekommen die Menschen, die dir nahe stehen, auf emotionaler Ebene mit und fühlen die Belastung dahinter, wie wenn es ihre eigene wäre. Weil du nicht dazu fähig (oder bereit) bist, diese Gefühle zuzulassen, sie anzunehmen und dich ihnen zu stellen. Das Tragische dabei ist, dass sie diese Themen nicht "lösen" können, weil es nicht ihre sind, sondern deine. Das einzige was sie tun können, um diese Wahrnehmungen loszuwerden (die ihnen selbst vielleicht auch die Kraft zum leben nimmt!) ist Distanz zu dir zu suchen, so lange bis du dich deinen wahren Themen/Problemen vollkommen stellen kannst.

--> Was du hier tun kannst: Versuchen, aufzuhören zu verdrängen und unbequeme Gedanken/Tatsachen auszublenden. Dein eigenes Schicksal tragen. Deinen Frieden damit zu schließen, dass es dir gerade schlecht geht und du leidest. Kein Verständnis und keinen Trost von andern erwarten.

Je besser du diese Dinge schaffst, um so mehr nimmst du die Belastung von den Menschen in deinem Umfeld, denen du wichtig bist und die dir nah sein wollen.

2. Die Themen und Probleme, die dich beschäftigen, passen nicht in das Weltbild vieler Menschen. Wenn sie sich wirklich darauf einlassen würden, würde es sie aus der Bahn werfen. Sie werden durch deine Probleme mit ihren eigenen verdrängten Problemen und Widersprüchen in ihrem Weltbild kofrontiert. Was sie Kraft kostet und sie nicht wollen. Um selbst weiter verdrängen (und das Leben "genießen" zu können, brauchen sie Abstand von dir.

--> Hier kannst du nichts tun, außer die Entscheidung dieser Menschen anzunehmen. Da es hier um die Probleme der anderen Person geht, die du nicht lösen kannst. Weil es nicht deine sind. Und du hast bereits genug mit deinen eigenen Problemen zu tun... sich mit den Problemen der anderen zu beschäftigen wäre nur wieder ein Verdrängungsmuster, um dich nicht mit deiner ganzen Kraft auf deine eigenen Themen zu konzentrieren. Siehe hierzu auch Punkt 1 mit den entsprechenden Konsequenzen. Hier kann leicht ein Teufelskreis aus Abhängigkeit und Verdrängen entstehen...

Es ist schwierig, diese beiden Varianten in einem konkreten Fall zu unterscheiden. Aber das ist in der Praxis auch gar nicht nötig: Arbeite an deinen eigenen Themen und versuche, so wenig wie möglich auszublenden und zu verdrängen. Und akzeptiere die Entscheidungen der Menschen in deinem Umfeld, da der Versuch, sie zu ändern, dich nur in neue Abhängigkeiten bringen würde. Bei Menschen, die zu Punkt 1 gehören, wird sich automatisch eine Erleichterung einstellen wenn du Fortschritte machst. Sie werden sich in deiner Gesellschaft dann (wieder) wohler fühlen können. Bei den Menschen, die zu Punkt 2 gehören, ist es schwieriger einzuschätzen... da kommt es mehr auf die andere Person selbst an.

Danke für die Antwort ich denke ein wenig habe ich es verstanden.
Seit der depression kommt mit alles unmöglich vor und es umsetzen um so schwerer.
danke auch an die anderen das man nicht gleich als verrückt abgestempelt wird...
selber verstehe ich das ganze depri sein auch nicht leider das belastet ziemlich.

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20. Januar um 13:21
Beste Antwort
In Antwort auf depressiv1989

Danke für die Antwort ich denke ein wenig habe ich es verstanden.
Seit der depression kommt mit alles unmöglich vor und es umsetzen um so schwerer.
danke auch an die anderen das man nicht gleich als verrückt abgestempelt wird...
selber verstehe ich das ganze depri sein auch nicht leider das belastet ziemlich.

Das ist leider das schlimmste Symptom bei einer Depression: nichts mehr zu schaffen. Und das wird mit der Zeit auch immer schwieriger und schlimmer.
Sensible Menschen haben eher Depressionen und umgeben sich mit ebenso sensiblen Menschen, die häufig ihre eigenen Launen von anderen beeinflussen lassen. Sie mögen dich und deshalb fällt es ihnen umso schwerer.
Am besten suchst du dich einmal nach einer Therapie um.... Zum Übergang helfen auch Anti-Depressiva sehr gut.

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20. Januar um 13:32
In Antwort auf depressiv1989

Hallo,

Tur mir leid das ich das frage, bzw anscheinend zu blöd bin es zu verstehen...
aber wieso nimmt es meine Angehörigen mit das es mir schlecht geht? Ich bin doch betroffen also geht es denen doch gut? 
Jemand engeres hat den Kontakt vor 2 Wochen erstmal reduziert weil es sie traurig macht wie es mir geht aber ich wollte dich niemanden etwas schlechtes 
kann mir das einer erklären ich verstehe das alles nicht.
vielleicht habe ich es auch verdient depression zu haben weil ich früher stark egoistisch und eingebildet war.. eigentlich habe ich es doch gar nicht verdient das man sich sorgen um mich macht oder vielleicht sind es keine Sorgen und es ist den nur egal wie es mir geht
dieses gedanken karussel macht mmich einfach kaputt

soll nicht böse gemeint sein!!!!

aber im selbstmitleid zu ertrinken hilft auch nicht weiter

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20. Januar um 22:19
In Antwort auf seoultownroad

Das ist leider das schlimmste Symptom bei einer Depression: nichts mehr zu schaffen. Und das wird mit der Zeit auch immer schwieriger und schlimmer.
Sensible Menschen haben eher Depressionen und umgeben sich mit ebenso sensiblen Menschen, die häufig ihre eigenen Launen von anderen beeinflussen lassen. Sie mögen dich und deshalb fällt es ihnen umso schwerer.
Am besten suchst du dich einmal nach einer Therapie um.... Zum Übergang helfen auch Anti-Depressiva sehr gut.

"Zum Übergang helfen auch Anti-Depressiva sehr gut."

Davon würde ich hingegen eindeutig abraten. Antidepressiva sind nicht so harmlos, wie immer vermittelt wird. Ihre Wirkung ist schwächer als gemeinhin suggeriert wird, und ihre Nebenwirkungen sind deutlich heftiger als die meisten denken. Insbesondere auch im Hinblick auf die körperliche Abhängigkeit und Entzugserscheinungen beim Absetzen. Zudem verändern sie irreversibel die neuronalen Strukturen im Gehirn.

Zumindest mir wäre nicht wohl bei dem Gedanken, dass da in meinem Gehirn "rummanipuliert" wird und die Veränderungen nicht mehr rückgängig machbar sind. Selbst wenn ich subjektiv nichts davon merken sollte.

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20. Januar um 22:25
Beste Antwort
In Antwort auf depressiv1989

Danke für die Antwort ich denke ein wenig habe ich es verstanden.
Seit der depression kommt mit alles unmöglich vor und es umsetzen um so schwerer.
danke auch an die anderen das man nicht gleich als verrückt abgestempelt wird...
selber verstehe ich das ganze depri sein auch nicht leider das belastet ziemlich.

"selber verstehe ich das ganze depri sein auch nicht leider das belastet ziemlich."

Ich hatte mal einen interessanten Gedanken: Depressionen sind der Versuch des Körpers, ein Thema zu verarbeiten bzw. sich in eine bestimmte Richtung weiterzuentwickeln. Der Leidensdruck kann Menschen dazu bringen, Entscheidungen zu treffen, zu denen sie vorher nicht fähig gewesen wären. Zum Beispiel sich aus belastenden Abhängigkeitsbeziehungen zu lösen, oder ein für die Seele schädliches Weltbild zu hinterfragen.

Tatsache ist: Wer es schafft, eine Depression zu verarbeiten und an der Wurzel zu lösen, entwickelt dadurch einen stärkeren Charakter und findet sich besser in der Welt zurecht... vielleicht kannst du das ein bisschen als positive Seite oder Hoffnungsschimmer sehen, oder als Motivation, die wahren Ursachen für deine Depression herauszufinden.

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21. Januar um 21:33
In Antwort auf bblubb456

"selber verstehe ich das ganze depri sein auch nicht leider das belastet ziemlich."

Ich hatte mal einen interessanten Gedanken: Depressionen sind der Versuch des Körpers, ein Thema zu verarbeiten bzw. sich in eine bestimmte Richtung weiterzuentwickeln. Der Leidensdruck kann Menschen dazu bringen, Entscheidungen zu treffen, zu denen sie vorher nicht fähig gewesen wären. Zum Beispiel sich aus belastenden Abhängigkeitsbeziehungen zu lösen, oder ein für die Seele schädliches Weltbild zu hinterfragen.

Tatsache ist: Wer es schafft, eine Depression zu verarbeiten und an der Wurzel zu lösen, entwickelt dadurch einen stärkeren Charakter und findet sich besser in der Welt zurecht... vielleicht kannst du das ein bisschen als positive Seite oder Hoffnungsschimmer sehen, oder als Motivation, die wahren Ursachen für deine Depression herauszufinden.

Danke für die schönen Worte..  ich habe es mich abfotografiert und lese es mir jetzt jeden Tag durch, klingt ganz schön peinlich
habe jjtzt seit 3wochen keinen Kontakt mit meiner Schwägerin gehabt dir mir sehr geholfen hat, sie fehlt mir sehr hoffe das geht sich vorbei

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