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An wen kann ich mich wenden? 4 Todesfälle

4. Oktober 2009 um 19:16 Letzte Antwort: 12. Januar 2010 um 12:23


Ich habe in den jetzten paar Jahren 4 Freunde verloren, 3 durch Unfall, einen an Krankheit.
Ich komm damit nicht klar, hab ständig Angst, noch mehr Freunde zu verlieren...
Es geht sogar schon so weit, daß ich Freunde "kontrolliere", muss mich fast täglich bei allen melden, um zu wissen, daß es ihnen gut geht. Das macht mich verrückt und meine Freunde auch.
Aber ich kann nichts dagegen tun, wer kann mir da weiterhelfen??? Muss ich zu einem Psychologen?

Über jede Antwort wäre ich dankbar

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5. Oktober 2009 um 10:53

Such dir Hilfe
Es ist verständlich das du Angst hast noch mehr Freunde zu verlieren. Es muss sehr hart sein, 4 Freunde in kurzer Zeit zu verlieren. Ich denke das ein Psychotherapie dir helfen würde. Das ist ja nichts wofür man sich schämen muss. Du tust dir und deinen Freunden einen Gefallen damit, wenn du dir professionelle Hilfe suchst.

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16. Oktober 2009 um 11:32

Versteh dich
hallo,
ich kenn das gefühl habe innerhalb 3 jahren 10 menschen verloren durch unfall, krankheit, mord und selbstmord! ich weis wie du dich fühlst! ich habe viel geredet mir meiner mama und mir freunden du musst lernen damit umzugehen sonst frisst es dich auf und bestimmt dein leben, ich weis das du wahrscheinlich an allem zweifelst an gott an allem ging mir auch so habe sogar ne Essstörung davon bekommen. Rede Rede mit deinen wichtigsten menschen wenn das nicht hilft dann geh und such dir profesionelle hilfe das ist keine SCHANDE!!! Wünsch dir viel glück! Glaub an dich dann schaffst du das

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20. Oktober 2009 um 15:43

Eine Therapie ist ..
Eine Therapie ist wie ein Gespräch mit deinem Unterbewusstsein.
Ich kann nachvollziehn was du empfindest..ich habe meine Mutter,andere enge Verwandte meine Bruder verloren.Ich gehe zu eine Psychtherapeutin und bereue es überhaupt nicth. Im Gegenteil es hilft, zu sich selbst zu finden. Da redest nicht nur über diese Dinge..Du redest dort über alles..zB. über das Wetter oder Essen oder so...Es macht dich stärker, weil du jemanden zum zuhören hast..du musst aufpassen was du erzählst ..oder Angst haben falsch verstanden zu werden.. Am Anfang und bis heute können die Menschen in meinem Umfeld nicht nachvollziehen warum ich zur Therapie gehe.sogar ich habe daran gezweifelt,aber jetzt sind es schon fast vier Jahre und ich bin stolz auf mich und meine Fortschritte..

Verwandte und Freunde können NUR zuhören, aber ein/e Therapeut/in zeigt dir das was du erzählst auf einer anderen Ebene/ Sicht und du kommst vonselbst auf die Lösung eines Problems..

Ich zwar ein bischen lang geworden, aber ich denke, dass es hilfreich ist, was ich hier von mir gebe
Viel Glück

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20. Oktober 2009 um 15:46
In Antwort auf silke_12082997

Eine Therapie ist ..
Eine Therapie ist wie ein Gespräch mit deinem Unterbewusstsein.
Ich kann nachvollziehn was du empfindest..ich habe meine Mutter,andere enge Verwandte meine Bruder verloren.Ich gehe zu eine Psychtherapeutin und bereue es überhaupt nicth. Im Gegenteil es hilft, zu sich selbst zu finden. Da redest nicht nur über diese Dinge..Du redest dort über alles..zB. über das Wetter oder Essen oder so...Es macht dich stärker, weil du jemanden zum zuhören hast..du musst aufpassen was du erzählst ..oder Angst haben falsch verstanden zu werden.. Am Anfang und bis heute können die Menschen in meinem Umfeld nicht nachvollziehen warum ich zur Therapie gehe.sogar ich habe daran gezweifelt,aber jetzt sind es schon fast vier Jahre und ich bin stolz auf mich und meine Fortschritte..

Verwandte und Freunde können NUR zuhören, aber ein/e Therapeut/in zeigt dir das was du erzählst auf einer anderen Ebene/ Sicht und du kommst vonselbst auf die Lösung eines Problems..

Ich zwar ein bischen lang geworden, aber ich denke, dass es hilfreich ist, was ich hier von mir gebe
Viel Glück

Was wichtiges vergessen
du musst NICHT aufpassen was du erzählst ..oder Angst haben falsch verstanden zu werden.. oder dass es weiter erzählt wird.. das was du sagst blebt dort

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12. Januar 2010 um 12:23


Ich weiß, die Antwort kommt spät, aber falls Du das hier doch noch lesen solltest:

Ich erkenne mich in dem was Du schreibst total wieder. Ich habe vor knapp 1 1/2 Jahren meine Eltern verloren, jetzt erst vor ganz naher Zeit meine kleine Schwester. Ich kenne diese angst...also ich mache eine Therapie, weil es sonst auch für deine Mitmenschen schwer ist damit umzugehen. Diese Kontrollanrufe habe ich in einer abgeschwächten Form auch. Dabei war ich sonst eher der Typ Mensch, bei dem man wusste, wenn ich mich nicht melde, ist alles okay. Die Therapie bringt mir schon etwas. Ich habe vieles verdrängt und mache das auch heute noch. Ich beginne erst jetzt die Last von vor 1 1/2 Jahren zu verarbeiten. Stumpf nicht emotional ab, weine, lass es raus. Und das würde ich an deiner Stelle bei einem Therapeuten machen, denn auch Dir nahestehende Personen können zwar für Dich da sein, aber mit dieser riesigen Verantwortung und Last auf den Schultern schwer umgehen. Ich bin gerade dabei zu akzeptieren, dass man es nicht von Menschen, die das in der Form nicht kennen, erwarten kann den Therapeuten zu spielen. Eine Therapie ist keine Schande, Du kannst diese Ängste bekämpfen. Wenn Du willst kannst Du mich gerne kontaktieren, denn ich bin eine Leidensgenossin! Viel Glück Dir! Und glaub mir auch ich bin tief in mir drin sooo wahnsinnig verzweifelt!

Mina Seidel

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